Olympia 2008

Maranaldo

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Jan. 16, 2007
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Dachte das wir hier vielleicht alle Neuigkeiten zum Großereignis im Sommer posten könnten.

21.04.2008
Harte Kritik an Steffen

Schwimmstar Britta Steffen muss sich nach ihrer Staffel-Absage für Olympia harte Kritik gefallen lassen. "Ich finde es inzwischen fast eine Frechheit", kommentierte die Würzburgerin Annika Lurz, WM-Zweite über 200 Meter, die Steffen-Absage an die Staffel. "Ich denke, es sollte auch eine Ehre sein, für Deutschland zu schwimmen, vor allem in der Staffel", sagte sie. Trotzdem lässt sich Steffen nicht umstimmen. "Ich werde die 200-Meter-Staffel definitiv nicht schwimmen", sagte die Berlinerin.

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21.04.2008
Makaay bei Olympia dabei

Der ehemalige Bayern-Profi Roy Makaay wird beim olympischen Fußball-Turnier in Peking für die Niederlande auf Torejagd gehen. Auswahlcoach Foppe de Haan hat den 31 Jahre alten ehemaligen Nationalspieler in das niederländische Aufgebot berufen. "Das ist fantastisch, ich freue mich sehr", sagte Makaay.

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Olympia-Alarm!
Ohne diesen Wunder-Anzug saufen wir in Peking ab

Von THORSTEN FELSKE, BASTIAN TEINERT und ADRIAN WITTWER

Ist den deutschen Schwimmfunktionären Geld wichtiger als Gold?

Der Schwimm-Verband (DSV) verbietet seinen Athleten bei Olympia den neuen Wunder-Anzug der australischen Firma Speedo.

International aber müssen alle Deutschen mit dem Anzug „Techfit Powerwebsuit“ von Ausrüster adidas ins Becken. Als Gegenleistung spült der Konzern über eine Millionen Euro pro Jahr in die DSV-Kasse.

Der Speedo LZR Racer sorgt gerade für eine Weltrekord-Flut – schließlich hat die US-Weltraumbehörde NASA mitgearbeitet. 39 Bestleistungen sind mit dem High-Tech-Teil (kostet 500 Euro) in den letzten zwei Monaten aufgestellt worden. Nur deutsche Schwimmer konnten nicht jubeln...

Ex-Weltrekordler Thomas Rupprath (Rostock) klagt: „Ohne den Anzug hast du international keine Chance.“

Rupprath darf bei den heute beginnenden Deutschen Meisterschaften in Berlin zwar das Wunderteil seines Privatsponsors Speedo tragen, in Peking muss er das ungeliebte adidas-Produkt überstreifen.

Deutschlands beste Schwimmerin Britta Steffen fordert nun ein Ende des Wettrüstens: „Ich bin sowieso dafür, dass alle wieder die herkömmlichen Badeanzüge tragen.“

DSV-Cheftrainer Örjan Madsen macht seinen Sportlern aber wenig Hoffnung: „Es ist unwahrscheinlich, dass es für unsere Athleten in Peking eine freie Anzugwahl geben wird.“ Und begründet: „Ich gehe davon aus, dass kein Land auf der Welt einen so guten Ausrüstervertrag hat wie wir. Wir können uns nicht wünschen, dass alle nackt schwimmen.“

Unsere Athleten saufen ab – aber dafür schwimmt wenigstens der Verband im Geld..

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Manaudou verzichtet Start über 200 Meter Freistil

Nach Deutschlands Schwimmstar Britta Steffen verzichtet auch Weltrekordlerin Laure Manaudou auf einen Olympia- Start über 200 Meter Freistil. "Wir haben das so entschieden, weil das Programm nicht gut für mich wäre", sagte die 21 Jahre alte Französin bei der Olympia-Qualifikation in Dünkirchen. Die Weltmeisterin hatte nach ihrem vierten Platz im Vorlauf auf die Halbfinalteilnahme verzichtet. Damit kann sie auf ihrer Spezialstrecke bei den Olympischen Spielen in Peking (8. bis 24. August) nicht antreten. Der ungewohnte Zeitplan - unter anderem mit Finals am Vormittag - wird vielen Schwimmern heftig kritisiert.

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Steffen schwimmt Europarekord

Britta Steffen hat sich mit Europarekord von 53,20 Sekunden über 100 Meter Freistil für die Olympischen Spiele qualifiziert. Bei den deutschen Schwimm-Meisterschaften in ihrer Wahlheimat Berlin wurde sie erneut Titelträgerin und unterbot ihre kontinentale Bestmarke vom 2. August 2006 um 1/10 Sekunden. Zweite wurde Petra Dallmann (Heidelberg), die in 54,90 die Olympia-Norm von 54,61 Sekunden verpasste. Die Magdeburgerin Antje Buschschulte, Olympia-Dritte von Athen über 200 Meter Rücken, belegte in 55,04 Rang drei und empfahl sich für die Peking-Staffel über 4 x 100 Meter Freistil. Die Einzelstart-Kriterien erfüllte sie nicht.

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Deibler mit deutschem Schwimm-Rekord

Steffen Deibler aus Biberach hat sich bei den deutschen Meisterschaften in Berlin den nationalen Schwimm-Rekord über 50 Meter Freistil zurückgeholt. Der 20-Jährige schlug bei der Olympia-Qualifikation nach 22,11 Sekunden an und war mit dieser Leistung 4/100 Sekunden schneller als der bislang international für Syrien schwimmende Rafed El-Masri im Vorlauf am Dienstagmorgen. Die zuvor gültige Höchstmarke Deiblers betrug 22,26 Sekunden, aufgestellt am 15. Juli 2005 in Budapest. Auch El-Masri schaffte als Zweiter in 22,26 Sekunden die Olympia-Norm für die Teilnahme in Peking. Er will künftig für Deutschland starten.

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Der Countdown läuft

Die besten Sportler der Welt kämpfen im August im Reich der Mitte um Medaillen und Ehre.
Die ersten Spiele in China haben für die Gastgeber einen extrem hohen Stellenwert. Nicht weniger als die "besten Spiele aller Zeiten" verspricht die kommunistische Führung.
Die Superlative "höher, schneller, stärker" gelten aber vor allem für die Gastgeber.

2004: 49 Medaillen für Deutschland
Ziel sind 119 Mal Gold, Silber oder Bronze und Rang eins im Medaillenspiegel.
Aber auch die deutsche Mannschaft hat viel vor. Ziel ist eine Widerholung des Ergebnisses von 2004. Damals gab es 49 Medaillen, darunter 13 goldene.

Sport1.de nennt wichtige Stationen auf dem Weg nach Peking:

29. April: Der Countdown geht in die heiße Phase. Auf der offiziellen Website der Olympischen Spiele beginnt die Serie "100 Tage - 100 Geschichten". In Peking wird es eine Gala geben, auf der 30 Lieder, die beim Olympia-Songcontest ausgezeichnet wurden, vorgestellt werden.

2. Mai: Das olympische Feuer erreicht China. Über Hongkong führt der Weg des längsten Fackellaufs der Geschichte durch die chinesischen Provinzen. Am 6. August wird das Feuer dann feierlich in Beijing empfangen, wo sie drei Tage lang durch die Metropole getragen wird. Insgesamt wird während des Fackellaufs eine Distanz von 137.000 Kilometern überbrückt.

7. Mai: Beim Europa-Turnier im französischen Vittel geht es um drei deutsche Startplätze im Bogenschießen. Jens Pieper ist sicher in Peking dabei.

25. Mai: Im ISS Dome in Düsseldorf kämpfen die deutschen Volleyballer um ihr Olympia-Ticket. Gegner sind Kuba, Taiwan und Spanien.

28. Mai: Die WM in Budapest bietet die letzte Chance im Modernen Fünfkampf, sich zu qualifizieren.

15. Juni: Im polnischen Posen haben der deutsche Frauen-Einer und der Vierer ohne Steuermann im Rudern ihre letzte Chance zur Olympia-Qualifikation.

23. Juni: Start des Olympischen Kulturprogramms. Für alle Bürger Pekings und Gäste aus aller Welt gibt es ein Kulturfest mit Aufführungen und Ausstellungen.


14. Juli: In Athen kämpfen für Dirk Nowitzki und die deutschen Basketballer beim Qualifikationsturnier um ihre letzte Chance zur Teilnahme in Peking.

23. Juli: Welche deutschen Leichtathleten fliegen mit ins Reich der Mitte? Der 23. Juli ist der Stichtag für die Erfüllung der vom IOC geforderten Normen.

6. August: Die Fußballer eröffnen die Wettbewerbe der Olympischen Spiele. Die deutschen Weltmeisterinnen gehören zu den Favoritinnen.

8. August 2008: Die Eröffnungsfeier. Zhang Yimou, der wahrscheinlich bekannteste Regisseur Chinas, ist für die Organisation der Veranstaltung verantwortlich. Ursprünglich war Steven Spielberg als künstlerischer Berater verpflichtet worden. Der Hollywood-Regisseur trat jedoch von der Aufgabe zurück, um seine Kritik an der Sudan-Politik der Chinesen zum Ausdruck zu bringen. Die Eröffnungsfeier im Olympiastadion beginnt um 20.08 Uhr Ortszeit, also am 8.8.2008 um 08:08 Uhr abends. Die Zahl acht wurde bewusst gewählt. Im Chinesischen klingt die Acht wie das Wort Reichtum. Sie gilt daher als Glückszahl.

Michael Schwartz


sport1.de
 
Bolt sorgt für Paukenschlag


Eurosport - So 04.Mai. 14:57:00 2008

Der Jamaikaner Usain Bolt hat mit der zweitschnellsten 100-Meter-Zeit der Geschichte für die erste Überraschung in der Olympia-Saison gesorgt. Mit 9,76 Sekunden verpasste der 21-Jährige in Kingston den Weltrekord seines Landsmannes Asafa Powell nur um zwei Hundertstel.


Bolt machte sich mit seinem Supersprint zum Mitfavoriten für Peking. "Es ist eine gute Zeit für mich, und ich weiss, dass ich mit weiterer Arbeit den Weltrekord verbessern kann", sagte der Vize-Weltmeister über 200 Meter nach seiner Leistungsexplosion bei einer Windunterstützung von 1,8 Meter/Sekunde. Powell hatte am 9. September vergangenen Jahres in Rieti/Italien den Weltrekord (9,74 Sekunden) aufgestellt. Bolt hatte 2004 als erster Junior der Welt die 20-Sekunden-Marke (19,93) unterboten, stand aber über 100 Meter meist im Schatten seiner Konkurrenten.
dpa / Eurosport

Quoten gibts schon bei bet365@5
 
01.06.2008
Usain Bolt knackt den 100-Meter-Weltrekord

Die olympische Leichtathletik-Saison hat ihren ersten Paukenschlag: Usain Bolt hat beim Meeting in New York für einen Weltrekord über die 100 Meter gesorgt. Der Jamaikaner sprintete bei einem regulären Rückenwind von 1,7 Metern pro Sekunde auf 9,72 Sekunden und verbesserte somit die bisherige Bestmarke seines Landsmannes Asafa Powell vom 9. September 2007 um zwei Hundertstel.

"Dieser Rekord bedeutet mir nichts, wenn ich nicht auch Olympia-Gold gewinne", sagte er. Die jamaikanische Weltmeisterin Veronica Campbell-Brown lief zudem bei den Frauen in 10,91 Sekunden eine neue Weltjahresbestzeit.

Bolt gibt sich unbeeindruckt

"Ich wollte gar nicht Weltrekord laufen. Aber jetzt habe ich ihn und gut", gab sich Bolt nach seinem Super-Sprint beeindruckend unbeeindruckt. Der 21-Jährige hatte auf Weltmeister Tyson Gay bis zur 50 Meter-Marke einen klaren Vorsprung herausgelaufen und hielt diesen bis ins Ziel. Gay wurde mit ebenfalls starken 9,85 Sekunden Zweiter. Im Vorjahr war der Amerikaner an gleicher Stelle noch auf 9,76 Sekunden gesprintet, was damals Weltrekord gewesen wäre. Ein zu starker Rückenwind verwehte jedoch die Bestmarke.
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"Er ist ein perfektes Rennen gelaufen, Hut ab", lobte der Weltmeister den neuen Weltrekordhalter. Der ließ sich mit einer jamaikanischen Flagge um die Schultern von seinen zahlreichen und lautstarken Landsleuten unter den rund 8000 Zuschauern feiern. "Ich wusste, dass viele Jamaikaner hier sein und mich unterstützen werden. Ich wollte ihnen nur das geben, worauf sie gewartet haben", so Bolt, dessen Rekord durchaus überraschend kam.

Denn die Bahn in der Arena war nach einem Gewitter nass, der Zeitplan musste wegen des starken Regens kurzfristig verschoben werden, das Rennen selbst begann mit einem Fehlstart und eigentlich wollte er den Lauf nur nutzen, um an seiner Schnelligkeit zu arbeiten. "Zum Glück war der erste Versuch sein Fehlstart, da kam ich überhaupt nicht aus den Blöcken. Ich wusste aber, wenn ich am Start schneller bin als Tyson Gay, gewinne ich."

Erst Rekord, dann Reggea

Bolt ist mit seinen 1,96 Meter eigentlich zu gross für einen Sprinter. Er selbst sah seine Stärken in der Vergangenheit deshalb eher auf den 200 Metern, wo er im Vorjahr hinter Gay WM-Zweiter wurde und auf den 400 Metern. Doch bereits am 3. Mai hatte er in Kingston mit 9,76 Sekunden vor Aufsehen und die zweitschnellste je gelaufene Zeit gesorgt.

"Ich bin schon öfter um die 9,9 Sekunden gelaufen und habe mich dabei immer gut gefühlt. Deshalb wusste ich, dass ich irgendwann mal den Weltrekord brechen kann", stellte der neue Star der Sprintszene klar, während seine Fans draußen im Stadion tanzten. Die Meeting-Organisatoren hatten dort nach dem Ende der Wettkämpfe ein Reggae-Konzert organisiert - ein rhythmisches Finale der jamaikanischen Rekordnacht im Big Apple.

sportal.de



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