Western Conference
Los Angeles Lakers - Denver Nuggets
Stärken und Schwächen: Die Lakers sind das Team, dem alle anderen ausweichen wollen. Als Kobe-gegen-den-Rest-der-Welt-Mannschaft in die Saison gestartet, haben sich die Lakers durch clevere Trades und eine Umstellung von Bryants Spiel zum Topfavoriten im Westen gemausert. Das wird durch den fulminanten Endspurt mit Siegen über fast alle wichtigen Teams noch unterstrichen.
Pau Gasol hat sich schnell eingefunden und Andrew Bynum ist zu einer Säule im Spiel der Lakers geworden. Das Team hat eine sehr gute Mischung aus Rollenspielern und Stars. Da Kobe anscheinend nun begriffen hat, dass er auch Mitspieler hat, sind die Lakers schwerer auszurechnen als in den vergangenen Spielzeiten.
Die Nuggets haben als es darauf ankam starke Nerven bewiesen. Im spannenden und äußerst knappen Dreikampf um die letzten Playoffplätze haben sie die wichtigen Spiele gewonnen und so Golden State verdrängt. Die Nuggets verfügen über eine überaus starke Starting Five mit zwei absoluten Scorer-Typen. Auch insgesamt ist die Stärke der Mannschaft eindeutig die Offensive.
Außerdem haben sie mit Marcus Camby einen der härtesten und besten Verteidiger der Liga. Mit Kenyon Martin kommt noch ein beweglicher Flügelspieler hinzu, dass war es dann aber auch mit der Herrlichkeit. Individuell betrachtet sind die Nuggets ein Titelkandidat, als ganzes Team nicht. Die Bank der Mannschaft aus Colorado ist eher dünn besetzt, klarer Vorteil für die Lakers.
Auch auf der Trainerbank sieht es besser aus für die Mannschaft aus der Stadt der Engel. George Karl in allen Ehren, aber es dürften nur ganz wenige, lebende Menschen über die Basketballerfahrung eines Phil Jackson verfügen, und Karl ist keiner davon.
Bilanz: Die Ergebnisse aus der regulären Saison sprechen klar für einen Sieg der Lakers. Alle drei Begegnungen wurden gewonnen, darunter ein 127:99. Denver ist zu Hause stärker (33:8) als die Lakers (30:11), das wird ihnen leider nicht viel nützen, da das Team von Phil Jackson den Heimvorteil hat. Auswärts sind die Nuggets ungleich schlechter als die Lakers.
Prognose: 4:2 für die Lakers - alles spricht für die LA. Ihr Ausscheiden in der ersten Playoff-Runde wäre eine noch größere Überraschung als das der Mavs letztes Jahr. Denver kann vielleicht seine ersten beiden Partien zu Hause gewinnen, dann wird es aber ganz eng.
New Orleans Hornets - Dallas Mavericks
Stärken und Schwächen: Die New Orleans Hornets sind eindeutig das Überraschungsteam der Saison. Den ersten Platz in der umkämpften Southwest Divison hätte den Hornissen wohl niemand zugetraut, vor Allem ohne sich an den wilden Transfers der übrigen Westclubs zu beteiligen. Auch ein erster Blick auf die Statistiken verrät nicht, warum die Hornets so gut dastehen. Ein genauerer Blick offenbart dann jedoch einige Indizien.
Statistisch gesehen macht das Team aus New Orleans im Schnitt 5,5 Punkte mehr, als sein Gegner. Das ist für Basketballverhältnisse ein recht beruhigendes Polster. Außerdem verfügen die Hornets über eine variable Offense, die grandios von Chris Paul geleitet wird. Besonders von jenseits des 6,25 m Bogens sind sie überaus gefährlich. Außerdem blühen Tyson Chandler und David West auf, seitdem Paul da ist.
Die Mavericks haben eine durchwachsene Saison hinter sich. Gut gestartet, dann gestrauchelt und wegen des Kidd-Transfers und Dirks Verletzung fast gefallen. Zum Schluss haben sich die Texaner aber gefangen und die wichtigen Spiele gewonnen. Mit Kidd haben die Mavs einen wirklich erfahrenen Spielmacher in ihren Reihen, dessen Wert sich im direkten Duell mit MVP-Kandidat Chris Paul zeigen wird.
Dort trifft überspitzt formuliert Erfahrung auf Talent. Playoff-Rookie Chris Paul muss nun beweisen, ob er eine Mannschaft aus mittelmäßigen bis guten Spielern auf ein neues Level führen kann, oder ob die Mannschaft aus New Orleans zu einer Eintagshornisse wird. Zum Schluss der regulären Saison ging ihnen merklich die Luft aus.
Bilanz: Im direkten Vergleich steht es 2:2 zwischen beiden Teams. Beide gewannen ihre jeweiligen Heimspiele. Dallas wäre es aber aufgrund der Erfahrung eher zuzutrauen, ein Spiel aus dem Big Easy zu stibitzen. Dallas ist darauf sogar angewiesen. Zwar sind sie heimstärker (34:7) als die Hornets (30:11), aber diese haben Heimrecht in einem möglichen siebten Spiel.
Prognose: 4:3 für Dallas - die Fachpresse in den USA jubelt über die Auferstehung der Mavericks und bescheinigt ihnen, das beste Los aller texanischen Mannschaften gezogen zu haben. Vor allem das überzeugende Heimspiel am letzten Spieltag gegen eben jene Hornets lässt die Zuversicht der Dallas-Fans wachsen.
Zu früh sollten sie sich aber nicht freuen. Die fehlende Routine des Gegners macht sie auch schwerer auszurechnen. Und Chris Paul ist niemand sich nicht an eine neue Situation anpassen kann und an ihr wachsen kann. Dallas muss hier schon alles aufbringen, um die erste Runde zu überstehen.
San Antonio Spurs - Phoenix Suns
Stärken und Schwächen: Die Spurs haben in einem Herzschlagfinale den dritten Playoff-Platz für sich reserviert. Zwei Stärken können für die Spurs ins Feld geführt werden: die sehr große Erfahrung und Abgeklärtheit der Spieler und des Teams als Ganzes, errungen in drei Titeln in den vergangenen fünf Spielzeiten und die Qualität des Kaders.
Jeder im Team kennt seine Rolle und weiß, wer wann wo den Ball braucht. Gregg Popovich kann es sich leisten mit einer größeren Rotation zu wechseln, als die übliche sieben Spieler umfassende. Allein der Luxus einen Manu Ginobili von der Bank kommen zu lassen, unterstreicht die Tiefe des Kaders. Die Offensive ist solide und extrem gut eingespielt, die Verteidigung schafft den Spagat zwischen Masse am Brett und schnellen Verteidigern am Mann.
Phoenix hat um eben dieser Konstellation Paroli bieten zu können, seinen ganzen Kader umgestellt. Eine ganze Reihe gestandener Profis wurde für Shaquille O'Neal hergegeben, um über mehr Masse unter dem Korb zu verfügen. Phoenix kann nun auf zwei völlig verschiedene Arten zu Punkten kommen.
Sie können weiter den explosiven Run-and-Gun Basketball vergangener Tage spielen, und sie können im Half Court die überragende Physis von Shaq am Korb in Stellung bringen. Seine schiere Anwesenheit auf dem Platz reißt riesige Lücken in die Defense, die schnellen Spieler wie Steve Nash, Leandro Barbosa und Amare Stoudemire haben so mehr Platz auf dem Spielfeld.
Mit Spannung wird das Matchup zwischen Shaq und Tim Duncan, den beiden erfolgreichsten Big Men der letzten zehn Jahre, erwartet. Die Vielseitigkeit der Suns in der Offense birgt jedoch auch große Gefahr, wer übernimmt die Verantwortung, wenn es darauf ankommt?
Außerdem lenkt sie nur von einem Problem der Suns ab, der Defense. Es wird spannend sein, zu beobachten, ob Shaq den Abgang der Matrix Shawn Marion kompensieren kann. Bei San Antonio kann man nur hoffen, dass sie irgendwann satt werden, sonst wird es für die Gegner sehr schwer.
Bilanz: Den direkten Vergleich führen interessanterweise die Suns mit 3:1. Seit Shaq in Phoenix ist, haben die Texaner nicht mehr gegen die Suns gewonnen. San Antonio ist zu Hause etwas stärker, Phoenix auswärts. Ein mögliches siebtes Spiel wird im Alamo Dome in San Antonio ausgetragen.
Prognose: 4:3 Phoenix - es wäre gewagt, etwas Anderes als eine knappe Serie vorherzusagen. Phoenix wird jedoch mit noch mehr Motivation in die Spiele gehen, um ihren alten Rivalen mit der Unterstützung von Shaq nun endlich niederringen zu können. Ob das reicht, steht in den Sternen.
Utah Jazz - Houston Rockets
Stärken und Schwächen: Die Jazz haben zwar ihr letztes Spiel in peinlicher Manier gegen die Spurs verloren, doch ist es eine Mannschaft von großer Substanz. Sie haben ein Cleveres Inside-Outside Spiel in der Offense etabliert. Sie können den Ball über Mehmet Okur und den physisch überragenden Carlos Boozer ans Brett bringen, und draußen warten eine Reihe gefährlicher Distanzschützen. Außerdem spielen Deron Williams und Boozer exzellentes Pick-and-Roll zusammen. Das ist sehr schwer zu verteidigen.
Houston ist nach der spektakulären Siegsserie in ein Loch gefallen. Der Schwung konnte nicht in die Crunch Time der regulären Saison hinüber gerettet werden. Auch fällt nun die Verletzung von Yao Ming schwerer ins Gewicht. Allerdings ist die Mannschaft körperlich sehr stark und spielt die zweitbeste Verteidigung im Westen. Keine Team holt mehr Rebounds.
Für die Rockets war es zuletzt immer schwierig die zweite Runde zu erreichen. Den Raketen flattern, wenn es darauf ankommt, häufig die Nerven. Die Jazz haben dagegen Schwächen im Rebound und haben keine Tiefe in der Bank.
Bilanz: Houston hat in der regulären Saison ein Spiel mehr gewonnen, trotzdem hat die Mannschaft aus Salt Lake City den Heimvorteil, weil sie die Northwest Division gewinnen konnte. Utah ist das beste Heimteam der Liga (37:4), die Rockets sind jedoch eines von nur vier Teams, die in Utah gewinnen konnten.
Insgesamt führt Utah den Vergleich mit 2:1. Sie konnten in Houston Revanche nehmen. Auch letztes Jahr fand diese Begegnung in der ersten Runde der Post-Season statt. Utah siegte im entscheidenden siebten Spiel in Texas und zog in die nächste Runde ein.
Prognose: 4:1 Utah - eine Serie, in der die Jazz Heimrecht haben, ist nur sehr schwer zu gewinnen. Mit dem Hintergrund, dass diese Serie schon in der vergangenen Spielzeit stattfand, und sich die Rockets trotz Heimrecht und mit Yao Ming nicht durchsetzen konnten, müssen die Chancen der Texaner jetzt als gering eingeschätzt werden.
sportal.de
Los Angeles Lakers - Denver Nuggets
Stärken und Schwächen: Die Lakers sind das Team, dem alle anderen ausweichen wollen. Als Kobe-gegen-den-Rest-der-Welt-Mannschaft in die Saison gestartet, haben sich die Lakers durch clevere Trades und eine Umstellung von Bryants Spiel zum Topfavoriten im Westen gemausert. Das wird durch den fulminanten Endspurt mit Siegen über fast alle wichtigen Teams noch unterstrichen.
Pau Gasol hat sich schnell eingefunden und Andrew Bynum ist zu einer Säule im Spiel der Lakers geworden. Das Team hat eine sehr gute Mischung aus Rollenspielern und Stars. Da Kobe anscheinend nun begriffen hat, dass er auch Mitspieler hat, sind die Lakers schwerer auszurechnen als in den vergangenen Spielzeiten.
Die Nuggets haben als es darauf ankam starke Nerven bewiesen. Im spannenden und äußerst knappen Dreikampf um die letzten Playoffplätze haben sie die wichtigen Spiele gewonnen und so Golden State verdrängt. Die Nuggets verfügen über eine überaus starke Starting Five mit zwei absoluten Scorer-Typen. Auch insgesamt ist die Stärke der Mannschaft eindeutig die Offensive.
Außerdem haben sie mit Marcus Camby einen der härtesten und besten Verteidiger der Liga. Mit Kenyon Martin kommt noch ein beweglicher Flügelspieler hinzu, dass war es dann aber auch mit der Herrlichkeit. Individuell betrachtet sind die Nuggets ein Titelkandidat, als ganzes Team nicht. Die Bank der Mannschaft aus Colorado ist eher dünn besetzt, klarer Vorteil für die Lakers.
Auch auf der Trainerbank sieht es besser aus für die Mannschaft aus der Stadt der Engel. George Karl in allen Ehren, aber es dürften nur ganz wenige, lebende Menschen über die Basketballerfahrung eines Phil Jackson verfügen, und Karl ist keiner davon.
Bilanz: Die Ergebnisse aus der regulären Saison sprechen klar für einen Sieg der Lakers. Alle drei Begegnungen wurden gewonnen, darunter ein 127:99. Denver ist zu Hause stärker (33:8) als die Lakers (30:11), das wird ihnen leider nicht viel nützen, da das Team von Phil Jackson den Heimvorteil hat. Auswärts sind die Nuggets ungleich schlechter als die Lakers.
Prognose: 4:2 für die Lakers - alles spricht für die LA. Ihr Ausscheiden in der ersten Playoff-Runde wäre eine noch größere Überraschung als das der Mavs letztes Jahr. Denver kann vielleicht seine ersten beiden Partien zu Hause gewinnen, dann wird es aber ganz eng.
New Orleans Hornets - Dallas Mavericks
Stärken und Schwächen: Die New Orleans Hornets sind eindeutig das Überraschungsteam der Saison. Den ersten Platz in der umkämpften Southwest Divison hätte den Hornissen wohl niemand zugetraut, vor Allem ohne sich an den wilden Transfers der übrigen Westclubs zu beteiligen. Auch ein erster Blick auf die Statistiken verrät nicht, warum die Hornets so gut dastehen. Ein genauerer Blick offenbart dann jedoch einige Indizien.
Statistisch gesehen macht das Team aus New Orleans im Schnitt 5,5 Punkte mehr, als sein Gegner. Das ist für Basketballverhältnisse ein recht beruhigendes Polster. Außerdem verfügen die Hornets über eine variable Offense, die grandios von Chris Paul geleitet wird. Besonders von jenseits des 6,25 m Bogens sind sie überaus gefährlich. Außerdem blühen Tyson Chandler und David West auf, seitdem Paul da ist.
Die Mavericks haben eine durchwachsene Saison hinter sich. Gut gestartet, dann gestrauchelt und wegen des Kidd-Transfers und Dirks Verletzung fast gefallen. Zum Schluss haben sich die Texaner aber gefangen und die wichtigen Spiele gewonnen. Mit Kidd haben die Mavs einen wirklich erfahrenen Spielmacher in ihren Reihen, dessen Wert sich im direkten Duell mit MVP-Kandidat Chris Paul zeigen wird.
Dort trifft überspitzt formuliert Erfahrung auf Talent. Playoff-Rookie Chris Paul muss nun beweisen, ob er eine Mannschaft aus mittelmäßigen bis guten Spielern auf ein neues Level führen kann, oder ob die Mannschaft aus New Orleans zu einer Eintagshornisse wird. Zum Schluss der regulären Saison ging ihnen merklich die Luft aus.
Bilanz: Im direkten Vergleich steht es 2:2 zwischen beiden Teams. Beide gewannen ihre jeweiligen Heimspiele. Dallas wäre es aber aufgrund der Erfahrung eher zuzutrauen, ein Spiel aus dem Big Easy zu stibitzen. Dallas ist darauf sogar angewiesen. Zwar sind sie heimstärker (34:7) als die Hornets (30:11), aber diese haben Heimrecht in einem möglichen siebten Spiel.
Prognose: 4:3 für Dallas - die Fachpresse in den USA jubelt über die Auferstehung der Mavericks und bescheinigt ihnen, das beste Los aller texanischen Mannschaften gezogen zu haben. Vor allem das überzeugende Heimspiel am letzten Spieltag gegen eben jene Hornets lässt die Zuversicht der Dallas-Fans wachsen.
Zu früh sollten sie sich aber nicht freuen. Die fehlende Routine des Gegners macht sie auch schwerer auszurechnen. Und Chris Paul ist niemand sich nicht an eine neue Situation anpassen kann und an ihr wachsen kann. Dallas muss hier schon alles aufbringen, um die erste Runde zu überstehen.
San Antonio Spurs - Phoenix Suns
Stärken und Schwächen: Die Spurs haben in einem Herzschlagfinale den dritten Playoff-Platz für sich reserviert. Zwei Stärken können für die Spurs ins Feld geführt werden: die sehr große Erfahrung und Abgeklärtheit der Spieler und des Teams als Ganzes, errungen in drei Titeln in den vergangenen fünf Spielzeiten und die Qualität des Kaders.
Jeder im Team kennt seine Rolle und weiß, wer wann wo den Ball braucht. Gregg Popovich kann es sich leisten mit einer größeren Rotation zu wechseln, als die übliche sieben Spieler umfassende. Allein der Luxus einen Manu Ginobili von der Bank kommen zu lassen, unterstreicht die Tiefe des Kaders. Die Offensive ist solide und extrem gut eingespielt, die Verteidigung schafft den Spagat zwischen Masse am Brett und schnellen Verteidigern am Mann.
Phoenix hat um eben dieser Konstellation Paroli bieten zu können, seinen ganzen Kader umgestellt. Eine ganze Reihe gestandener Profis wurde für Shaquille O'Neal hergegeben, um über mehr Masse unter dem Korb zu verfügen. Phoenix kann nun auf zwei völlig verschiedene Arten zu Punkten kommen.
Sie können weiter den explosiven Run-and-Gun Basketball vergangener Tage spielen, und sie können im Half Court die überragende Physis von Shaq am Korb in Stellung bringen. Seine schiere Anwesenheit auf dem Platz reißt riesige Lücken in die Defense, die schnellen Spieler wie Steve Nash, Leandro Barbosa und Amare Stoudemire haben so mehr Platz auf dem Spielfeld.
Mit Spannung wird das Matchup zwischen Shaq und Tim Duncan, den beiden erfolgreichsten Big Men der letzten zehn Jahre, erwartet. Die Vielseitigkeit der Suns in der Offense birgt jedoch auch große Gefahr, wer übernimmt die Verantwortung, wenn es darauf ankommt?
Außerdem lenkt sie nur von einem Problem der Suns ab, der Defense. Es wird spannend sein, zu beobachten, ob Shaq den Abgang der Matrix Shawn Marion kompensieren kann. Bei San Antonio kann man nur hoffen, dass sie irgendwann satt werden, sonst wird es für die Gegner sehr schwer.
Bilanz: Den direkten Vergleich führen interessanterweise die Suns mit 3:1. Seit Shaq in Phoenix ist, haben die Texaner nicht mehr gegen die Suns gewonnen. San Antonio ist zu Hause etwas stärker, Phoenix auswärts. Ein mögliches siebtes Spiel wird im Alamo Dome in San Antonio ausgetragen.
Prognose: 4:3 Phoenix - es wäre gewagt, etwas Anderes als eine knappe Serie vorherzusagen. Phoenix wird jedoch mit noch mehr Motivation in die Spiele gehen, um ihren alten Rivalen mit der Unterstützung von Shaq nun endlich niederringen zu können. Ob das reicht, steht in den Sternen.
Utah Jazz - Houston Rockets
Stärken und Schwächen: Die Jazz haben zwar ihr letztes Spiel in peinlicher Manier gegen die Spurs verloren, doch ist es eine Mannschaft von großer Substanz. Sie haben ein Cleveres Inside-Outside Spiel in der Offense etabliert. Sie können den Ball über Mehmet Okur und den physisch überragenden Carlos Boozer ans Brett bringen, und draußen warten eine Reihe gefährlicher Distanzschützen. Außerdem spielen Deron Williams und Boozer exzellentes Pick-and-Roll zusammen. Das ist sehr schwer zu verteidigen.
Houston ist nach der spektakulären Siegsserie in ein Loch gefallen. Der Schwung konnte nicht in die Crunch Time der regulären Saison hinüber gerettet werden. Auch fällt nun die Verletzung von Yao Ming schwerer ins Gewicht. Allerdings ist die Mannschaft körperlich sehr stark und spielt die zweitbeste Verteidigung im Westen. Keine Team holt mehr Rebounds.
Für die Rockets war es zuletzt immer schwierig die zweite Runde zu erreichen. Den Raketen flattern, wenn es darauf ankommt, häufig die Nerven. Die Jazz haben dagegen Schwächen im Rebound und haben keine Tiefe in der Bank.
Bilanz: Houston hat in der regulären Saison ein Spiel mehr gewonnen, trotzdem hat die Mannschaft aus Salt Lake City den Heimvorteil, weil sie die Northwest Division gewinnen konnte. Utah ist das beste Heimteam der Liga (37:4), die Rockets sind jedoch eines von nur vier Teams, die in Utah gewinnen konnten.
Insgesamt führt Utah den Vergleich mit 2:1. Sie konnten in Houston Revanche nehmen. Auch letztes Jahr fand diese Begegnung in der ersten Runde der Post-Season statt. Utah siegte im entscheidenden siebten Spiel in Texas und zog in die nächste Runde ein.
Prognose: 4:1 Utah - eine Serie, in der die Jazz Heimrecht haben, ist nur sehr schwer zu gewinnen. Mit dem Hintergrund, dass diese Serie schon in der vergangenen Spielzeit stattfand, und sich die Rockets trotz Heimrecht und mit Yao Ming nicht durchsetzen konnten, müssen die Chancen der Texaner jetzt als gering eingeschätzt werden.
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