habe beruflich bissl damit zu tun. vielleicht hilft dir die analyse von heute früh ein wenig.
Die europäische Gemeinschaftswährung konnte am Freitag die Schlüsselunterstützung bei 1,37 Dollar nicht nachhaltig durchbrechen und konsolidierte oberhalb dieser Marke in enger Spanne. Mit dem schlechter als erwarteten US Hausverkäufen profitierte der Euro von Gewinnmitnahmen beim US Dollar in knackte seinen ersten Widerstand.
Die Gemeinschaftswährung konnte sich daher innerhalb des steilen Aufwärtstrends halten, wobei die Aufwärtsspielräume ebenfalls beschränkt blieben, da die Fed an der Rückführung ihrer extrem lockeren Geldpolitik weiter festhalten wird. "Das FOMC Sitzungsprotokoll hat die Wichtigkeit des mittelfristigen Ausblickes hervorgehoben. So lange dieser intakt ist, wird die Fed die Reduzierung ihrer Anleihenkäufe fortführen," so das Fazit von Aroop Chatterjee von Barclays. Zudem sind die US Konjunkturdaten derzeit vermutlich durch die extrem kalten Temperaturen vom Januar etwas verzerrt. Entsprechend dürften sich mit dem Wetter auch die Konjunkturindikatoren langsam wieder verbessern, was die Aufwärtsspielräume für den Euro zusätzlich einschränkt.
Aktuell befindet sich die Gemeinschaftswährung allerdings weiter in ihrem Aufwärtstrend, innerhalb dessen sich aktuell ein charttechnisches Dreieck gebildet hat. Nach den Verkaufsimpulsen der letzten Woche hat der technische Verkaufsdruck mittlerweile wieder abgenommen und sowohl Stochastik als auch RSI sind aktuell neutral zu interpretieren. Sollte der Euro allerdings aus dem Trendkanal nach unten ausbrechen dürfte der technische Verkaufsdruck deutlich zunehmen.