Grêmio will Boca vor der Ziellinie stoppen
Die Entscheidung steht unmittelbar bevor: Heute wird in Porto Alegre der Sieger der 48. Copa Libertadores de América ermittelt - und damit auch die Mannschaft, die bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft im kommenden Dezember in Japan den südamerikanischen Kontinent vertreten wird.
Die Trophäe wird, wie schon 2006, erneut in Porto Alegre überreicht werden, auch wenn Internacional in diesem Jahr nicht im Rampenlicht steht. Im alles entscheidenden Spiel stehen sich diesmal Grêmio Porto Alegre und die Boca Juniors gegenüber.
Unmittelbar vor dem Final-Rückspiel der Copa Libertadores könnte die Ausgangslage bei beiden Kontrahenten allerdings kaum unterschiedlicher sein. Die von Miguel Ángel Russo betreuten Argentinier gehen mit einem beruhigenden 3:0-Polster in die zweite Begegnung, während den Gaúchos von Mano Menezes nur wenig Zeit bleibt, das Hinspielergebnis zu drehen und die vermeintlich aussichtslose Lage zu ihren Gunsten zu verbessern. Als Ansporn für die Brasilianer dürfte zumindest die Tatsache gelten, dass die Auswärtstreffer bei Torgleichheit nicht ausschlaggebend sind.
Wird es ein Fussballwunder geben?
Für die Spieler und Fans von Grêmio ist es weitaus mehr als ein Endspiel, da der amtierende Champion der Nachbar und Erzrivale Internacional ist. Die Möglichkeit, nach zwölf Jahren wieder den Titel zu holen, scheint allerdings Anreiz genug, um optimistisch in die Aufholjagd zu gehen.
Die Spieler der Tricolor gründen ihre Hoffnungen vor allem auf den Leistungen, die sie vor eigener Kulisse im Verlauf des Turniers gezeigt haben. Im Estádio Olímpico stehen fünf Siege und ein Unentschieden zu Buche. Dabei schoss Grêmio acht Tore und ließ keinen einzigen Gegentreffer zu. Dies und die Begeisterung für die Schützlinge von Mano Menezes, die von den über 40.000 Fans auf den Rängen entfacht wird, nährt die Hoffnung beim Titelträger von 1983 und 1995.
"Die Sache ist noch nicht gelaufen. Natürlich sind drei Tore viel, aber wir glauben an unsere Stärke und die Unterstützung unserer Fans, um das Hinspielergebnis noch zu drehen. Gegen São Paulo haben wir das schließlich auch schon geschafft", äußert sich der Paraguayer Diego Gavilán zuversichtlich.
Die Kraft der Erfahrung
Die Boca Juniors, die nach dem sechsten kontinentalen Titel streben, konnten sich in der ersten Begegnung nach Treffern von Rodrigo Palacio, Juan Román Riquelme und Pablo Ledesma durchsetzen. Dennoch ist Vorsicht geboten, da die Mannschaft mit vier Niederlagen, einem Unentscheiden und einem Sieg nicht gerade ihre Auswärtsstärke untermauert hat.
Die Hoffnung rührt indes aus der Erfahrung der Mannschaft, deren Akteure bereits des Öfteren vor ähnlich wichtigen Begegnungen standen, Erfolge gewohnt sind und auch die bitteren Momente kennengelernt haben. Davon ausgehend und mit dem 3:0 im Rücken träumen nicht wenige Anhänger bereits davon, ihre Mannschaft im Dezember zur FIFA Klub-Weltmeisterschaft nach Japan zu begleiten.
Der Trainer ist zwar guter Dinge, will sich dem grenzenlosen Optimismus allerdings nicht anschließen. "Wir müssen versuchen, 90 Minuten lang unseren Vorsprung zu verteidigen. Alles andere kümmert uns nicht. Dafür sind die Organisatoren zuständig", so Russo.
Die Entscheidung steht unmittelbar bevor: Heute wird in Porto Alegre der Sieger der 48. Copa Libertadores de América ermittelt - und damit auch die Mannschaft, die bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft im kommenden Dezember in Japan den südamerikanischen Kontinent vertreten wird.
Die Trophäe wird, wie schon 2006, erneut in Porto Alegre überreicht werden, auch wenn Internacional in diesem Jahr nicht im Rampenlicht steht. Im alles entscheidenden Spiel stehen sich diesmal Grêmio Porto Alegre und die Boca Juniors gegenüber.
Unmittelbar vor dem Final-Rückspiel der Copa Libertadores könnte die Ausgangslage bei beiden Kontrahenten allerdings kaum unterschiedlicher sein. Die von Miguel Ángel Russo betreuten Argentinier gehen mit einem beruhigenden 3:0-Polster in die zweite Begegnung, während den Gaúchos von Mano Menezes nur wenig Zeit bleibt, das Hinspielergebnis zu drehen und die vermeintlich aussichtslose Lage zu ihren Gunsten zu verbessern. Als Ansporn für die Brasilianer dürfte zumindest die Tatsache gelten, dass die Auswärtstreffer bei Torgleichheit nicht ausschlaggebend sind.
Wird es ein Fussballwunder geben?
Für die Spieler und Fans von Grêmio ist es weitaus mehr als ein Endspiel, da der amtierende Champion der Nachbar und Erzrivale Internacional ist. Die Möglichkeit, nach zwölf Jahren wieder den Titel zu holen, scheint allerdings Anreiz genug, um optimistisch in die Aufholjagd zu gehen.
Die Spieler der Tricolor gründen ihre Hoffnungen vor allem auf den Leistungen, die sie vor eigener Kulisse im Verlauf des Turniers gezeigt haben. Im Estádio Olímpico stehen fünf Siege und ein Unentschieden zu Buche. Dabei schoss Grêmio acht Tore und ließ keinen einzigen Gegentreffer zu. Dies und die Begeisterung für die Schützlinge von Mano Menezes, die von den über 40.000 Fans auf den Rängen entfacht wird, nährt die Hoffnung beim Titelträger von 1983 und 1995.
"Die Sache ist noch nicht gelaufen. Natürlich sind drei Tore viel, aber wir glauben an unsere Stärke und die Unterstützung unserer Fans, um das Hinspielergebnis noch zu drehen. Gegen São Paulo haben wir das schließlich auch schon geschafft", äußert sich der Paraguayer Diego Gavilán zuversichtlich.
Die Kraft der Erfahrung
Die Boca Juniors, die nach dem sechsten kontinentalen Titel streben, konnten sich in der ersten Begegnung nach Treffern von Rodrigo Palacio, Juan Román Riquelme und Pablo Ledesma durchsetzen. Dennoch ist Vorsicht geboten, da die Mannschaft mit vier Niederlagen, einem Unentscheiden und einem Sieg nicht gerade ihre Auswärtsstärke untermauert hat.
Die Hoffnung rührt indes aus der Erfahrung der Mannschaft, deren Akteure bereits des Öfteren vor ähnlich wichtigen Begegnungen standen, Erfolge gewohnt sind und auch die bitteren Momente kennengelernt haben. Davon ausgehend und mit dem 3:0 im Rücken träumen nicht wenige Anhänger bereits davon, ihre Mannschaft im Dezember zur FIFA Klub-Weltmeisterschaft nach Japan zu begleiten.
Der Trainer ist zwar guter Dinge, will sich dem grenzenlosen Optimismus allerdings nicht anschließen. "Wir müssen versuchen, 90 Minuten lang unseren Vorsprung zu verteidigen. Alles andere kümmert uns nicht. Dafür sind die Organisatoren zuständig", so Russo.