Holzer87 schrieb:
Der Iran ist nun dort,wo er von Amis hingetrieben wurde...!
Falsch, der Iran ist endlich dort, wo die breite Masse ihn haben will, nämlich endlich auf der Straße. Ahmadinejad ist nur unter Dörflern und der Unterschicht beliebt, in den großen Städten und bei Iranern im Ausland ist er verhasst. Er hat in 4 Jahren mehr dem Ansehen der Iraner in der Welt geschadet, als alle anderen Präsidenten vorher zusammen. Iraner sind keine fanatischen Moslems, kaum einer versteht diese bedingungslose Unterstützung der Hamas und Hizbollah, vor allem finaziell, wenn es dem eigenen Volk wirtschaftlich immer schlechter geht, und das bei einem so reichen Land, was Rohstoffe angeht. Kurzum, diese Wahlfarce war zu viel des Guten, das persische Volk lässt sich nicht mehr für dumm verkaufen. Amerika, England und Co waren und sind immer im Iran aktiv gewesen. Solange es Erdöl und Erdgas im Iran gibt, sind die westlichen Staaten wie ein Geschwür im Land aktiv, aber alles ist mittlerweile besser, als dieser schiitische Gottestaat. Alles geschieht unter Zwang, die meisten Frauen hassen Kopftücher oder Chadors, müssen sie aber unter Zwang tragen.Fahr mal in den Iran und schau dir mal die Moscheen an, es wird dir vor allem eins auffallen, sie sind fast immer menschenleer!! Ich sage nicht, dass es sehr viele fromme Iraner gibt, nein, aber die breite Masse verbindet Religion und Islam mittlerweile mit diesem korrupten Regime, diese Theokratie verübt all ihre Repressionen im Namen Gottes, was ja totaler Schwachsinn ist. Und das ist z.b. ein großer Unterschied zu Türken oder Arabern, die auch im Ausland zu ihrem Glauben und Traditionen stehen und den Islam so ausleben können, wie er eigentlich sein sollte, als friedliebende und vereinende Religion.
Mehr als 5 Millionen Iraner leben im Exil, allein in Amerika über 2 Mio. Iraner fühlten und fühlen sich immer näher dem Westen, als den Staaten aus ihrer Nachbarschaft. Wenn Amerika und der übrige Westen wie zur Shahzeit wieder investieren sollte, wird es dem Land wirtschaftlich viel besser gehen, nur diesmal nicht als Marionette des Westens wie der Shah, sondern als gleichwertiger Partner, und das geht nur in einer Demokratie. Es ist ein langer Weg, es ist noch viel zu früh, aber eins ist sicher: Die Menschen haben die Schnauze voll von Ahmadinejad.