Mehrfachaccounts

BalkanSurfer

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Feb. 17, 2006
236
3
Da haben sie wohl den Text vom alten Bonus einfach stehen lassen. Vorher gabs irgendwie 100% bis 15€.

Ich hab bis jetzt keine Probleme gehabt, bei Auszahlungen keine Probleme. Hatten recht gute Favo-Quoten. Limitierung kam dann nachher ziemlich schnell. Beim 3.Account zwei Wetten, zack, 40€ ging nur noch auf CL. Das bringts dann irgendwie nicht mehr. Insgesamt 10 Auszahlungen von 3 verschiedenen Accounts, liefen alle ohne Probleme ab. Haben wohl noch irgendsoein Duplikat, Statusbet sieht zumindest danach aus. Kenn paar Leute, die da Arbs gespielt haben, keine Ahnung wie das bei denen mit Limits ist, aber mit Auszahlungen haben die alle keine Probleme gehabt.

Aber wenn so ein Buchmacher aufeinmal mit einem 100€ Bonus ankommt, bin ich doch immer ein bißchen skeptisch.

spieler wie du tragen mit den mehrfachaccounts ja auch bei, dass es gar nicht mehr seriös geht irgendwann......[[bang]]
 
spieler wie du tragen mit den mehrfachaccounts ja auch bei, dass es gar nicht mehr seriös geht irgendwann......[[bang]]
Ja. blablabla. Mal nicht Ursache mit Wirkung verwechseln. Limits wegen Mehrfachaccount??? Wohl eher umgekehrt oder? Aber ich weiss doch, dass du zu der Witzbookie-Fraktion gehörst, dem selbst das lächerlichste Argument nicht zu peinlich ist, um deren Geschäftspolitik zu verteidigen.
 
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Ja. blablabla. Mal nicht Ursache mit Wirkung verwechseln. Limits wegen Mehrfachaccount??? Wohl eher umgekehrt oder? Aber ich weiss doch, dass du zu der Witzbookie-Fraktion gehörst, dem selbst das lächerlichste Argument nicht zu peinlich ist, um deren Geschäftspolitik zu verteidigen.
Ohne Erfahrung und wenn man zu den 99% Verlierern gehört, dann trifft man solche Aussagen like BalkanSurfer oben.
Oder direkt Marketing seitens der Bookies.
Anders kann man das nicht erklären. [[nixweiss]]

Wie bei dem "Bonus einbehalten", Verifizierungswahn. Schuld sind dann die "Whorer", Punter[[bang]]. Täter(Bookie) wird zum armen Opfer (erklärt).
Ja ne, is klar.

Im Übrigen wird auf ein kapitalistisches Unternehmen (Bookie) mit einer kapitalistischen Reaktion (Mehrfachaccount) geantwortet.
Die wollen uns melken und wir melken ganz einfach zurück.
Wenn man jetzt noch kleinkindlich argumentiert, wer denn agefangen hat....(Für die Dämmlacks auch gleich die Antwort: Die Bookies natürlich mit ihrem Angebot)
Ich weiss auch nicht wo manche da ihre Maßstäbe haben (Bookie = Opfer). Das verstehe ich wirklich nicht.
 
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mmmmm, also halten wir fest:

1. man schließt einen vertrag ab und stimmt den AGBs zu und zwar bei freier wahl.....
2. dann gehört man zu den ca. maximal 1% limitierten. die limitierung ist jedoch rechtens, man hat ja den AGBs zugestimmt
3. man verstößt nun selbst gegen den vertrag/die AGBs und beschimpft die gegenseite als betrüger

[[grin]]

Die angedeuteten Beleidigungen usw........lassen wir dann einfach mal bei Seite. Langweilig...

und die logik dass mehrfachaccount eine art antwort sei.......ist natürlich eine glanzleistung.
 
mmmmm, also halten wir fest:

1. man schließt einen vertrag ab und stimmt den AGBs zu und zwar bei freier wahl.....
2. dann gehört man zu den ca. maximal 1% limitierten. die limitierung ist jedoch rechtens, man hat ja den AGBs zugestimmt
3. man verstößt nun selbst gegen den vertrag/die AGBs und beschimpft die gegenseite als betrüger

[[grin]]

Die angedeuteten Beleidigungen usw........lassen wir dann einfach mal bei Seite. Langweilig...

Nochmal Leute. Nicht alles was in AGB steht ist rechtens nur weil man zugestimmt hat. Löst euch mal von dem Gedanken, dass AGB's heilig und immer bindend sind nur weil ich das Häkchen gemacht habe.
 
welcher teil der AGBs ist nicht rechtens, der besagt dass sich auch ein buchmacher seine kunden aussuchen darf. oder dürfen jetzt auch normale läden keine hausverbote erteilen?
Man könnte theoretisch auch auf "Gleichbehandlung" klagen.
Nur weil man beser ist, bzw. gewinnt darf man dieses Haus nicht mehr betreten. Ziemlich Menschenrechtsdeviant!
Das habe ich letztens noch mit einem Anwalt erörtert.
Das könnte und vor allem wird man das prüfen müssen, wenn die Bookies hier in BRD ihre Lizenzen haben.

Ich bin sicherlich hier mit einer der ersten die klagen werden.[[yo]]
 
sprichst du da vom Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz? Dann solltest du dir das eventuell vorher nochmal durchlesen
Danke, für Info. Mache ich gerade.
Hatte ich noch vor ~2 Wochen mit ´nem Freund besprochen der Anwalt ist. Er meinte es wäre ein Ansatz.
Hat sich hier für ne sehr bekannte Kanzlei für Sportwettenrecht beworben. Hat den Job aber leider leider nicht bekommen.

EDIT: Werde das vielleicht nochmal mit ihm besprechen. Ach, ich schreib jetzt direkt mal ´ne Mail
 
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ich hab da nur aus Interesse mal kurz reingeguckt und das einzige, was ich da gefunden habe ist das:


§ 1 Ziel des Gesetzes

Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

§ 2 Anwendungsbereich

(1) Benachteiligungen aus einem in § 1 genannten Grund sind nach Maßgabe dieses Gesetzes unzulässig in Bezug auf:

[...]

8. den Zugang zu und die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen[...]
und das wäre ja hier nicht erfüllt

Edit: bzw. vielleicht kann BalkanSurfer hier noch etwas zu sagen, inwiefern die ethnische Herkunft bei der Behandlung des Kunden eine Rolle spielt - das wäre hier wohl der einzige mögliche Ansatzpunkt
 
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So nachdem ich ja bekanntlich nach einer Wette, die gewonnen wurde, 100 Euro Azarenka zu 1,75 Quote, auf 20 Euro limitiert wurde, bat ich den Support, den Bonus von 100 Euro sofort zu entfernen, damit ich mein Guthaben auszahlen kann. Das hat dann auch problemlos geklappt, Geld war 1 Tag später auf meinem Skrill Account.

Aber ich sehe den Sinn nicht, hier groß Werbung zu machen mit einem 50% Bonus bis zu 100 Euro, wenn man nach einer gewonnenen Wette nur noch 20 Euro setzen kann. Und wer weiß, vielleicht wäre nach der fünften gewonnenen Wette nur noch 5 Euro möglich.
 
So nachdem ich ja bekanntlich nach einer Wette, die gewonnen wurde, 100 Euro Azarenka zu 1,75 Quote, auf 20 Euro limitiert wurde, bat ich den Support, den Bonus von 100 Euro sofort zu entfernen, damit ich mein Guthaben auszahlen kann. Das hat dann auch problemlos geklappt, Geld war 1 Tag später auf meinem Skrill Account.

Aber ich sehe den Sinn nicht, hier groß Werbung zu machen mit einem 50% Bonus bis zu 100 Euro, wenn man nach einer gewonnenen Wette nur noch 20 Euro setzen kann. Und wer weiß, vielleicht wäre nach der fünften gewonnenen Wette nur noch 5 Euro möglich.

also auch ein witzbookie a la victor chandler und co...
danke für's feedback
 
ethnische herkunft? um gottes willen..............bitte die kirche im dorf lassen. natürlich gibt es eine gleichbehandlung, die frage ist doch was man wie definiert. nehmen wir die meisten surebetter.....kommt die frage auf, sind sie vergleichbar mit einem blackjack kartenzähler und die konnten ja problemlos hausverbot bekommen......das thema ist sicher komplexer als es manche darstellen wollen.
das einzige worum es mir geht ist, dass mehrfachaccounts als normale "antwort" anzusehen einfach realitätsfern ist, den grund habe ich ja schon genannt.
 
das einzige worum es mir geht ist, dass mehrfachaccounts als normale "antwort" anzusehen einfach realitätsfern ist, den grund habe ich ja schon genannt.
Aber umgekehrt gilt es oder wie? Du bist doch derjenige, der den Stein ins Rollen gebracht hat. Der Unseriösität als normale Antwort ansieht, weil es angeblich nicht mehr anders geht.

Und ob man eure Geschäftspolitik für unseriös hält oder nicht, hängt wohl kaum davon ab, was in den AGB steht. Wenn ich z.B. diesen Bonus hier anbiete, und dann den Kunde nur 20€ setzen lasse, würde ich das z.B. als unseriöus bezeichnen.

Seltsamerweise sind Mehrfachaccounts ja erlaubt, solange ich ein gewinnbringender Kunde bin.
Link entfernt
Natürlich geht euch das aufm Sack, wenn sich ein unliebsamer Kunde einfach wieder neu anmeldet. Aber tu mal bitte nicht so, als wenn das der Grund für eure Geschäftspolitik ist und ihr armen Buchmacher dazu gezwungen seid. Deine seltsamen Verrenkungen im Ladbrokes-Thread die Limtierungspolitik zu rechtfertigen, sind ja noch dämlicher als Wulffs Krisenmanagement.
 
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Scheisse, wir texten hier off-topic!

nehmen wir die meisten surebetter.....kommt die frage auf, sind sie vergleichbar mit einem blackjack kartenzähler und die konnten ja problemlos hausverbot bekommen
Auf welcher Grundlage denn? Auch juristisch?
Ich kenne die Rechtslage dazu nicht. Du kannst sie bestimmt erörtern wenn Du das Bsp. schon erwähnst.[[cheers]]
Erkläre doch dann mal die Logik, warum ich ein Casino mit Spielen zu meinem Vorteil eröffnen (bzw. der Staat) darf/kann, dem Spieler es dann aber absolut untersagt ist selber einen Vorteil daraus zu schöpfen? [[nixweiss]][[stupid]].[[bang]]
Erklärung bitte!

Casino=Vorteil=Spieler darf gemolken werden=In Ordnung=Einfach!?
Spieler=Vorteil=Geht nicht=AGB-Verstoss=Unrecht=Komplex!?
Oder wieder nicht weit genug gedacht?

Und nochmal: Recht laut Gesetz beudeutet auch nicht immer gleich ethisches/moralisches Recht zu haben. Da könnt ihr in euren AGBs noch so viel rumschwallen, heisst noch lange nicht dass dies
1. wirklich rechtens ist.
2. auch ethisch so vertretbar ist.

......das thema ist sicher komplexer als es manche darstellen wollen.
Stimmt, ist doch ganz einfach:
Bookie limitiert und melkt die Loser weiter.
Umgekehrt ist es aber ganz gaaaaaaaaz komplex.[[bang]]

Viel Spass bei weitermelken.
 
Direkt noch ´n Beispiel zu den wahnsinnig guten AGBs der Bookies:

Schadenersatz ist doch hier sicherlich auch durch eure tollen AGBs ausgeschlossen?!


Das wäre im richtigen Leben auch mal eine Schadensersatzklage wert. Mindestens durch Zinsen oder wenn man sich jetzt etwas von dem Geld leisten wollte, es aber durch das Auszahlungsproblem nicht kann und somit später das Produkt leider nur teurer zu erwerben wäre.
Oder Mietmahnungen, Kontodeckungszinsen, Bankeinzugsrückläufer, etc
Da aber die Bookie nicht im "normalen Leben" stehen, sondern auf Malta un Co....[[nixweiss]]

@ Halvar. Jetzt ist der Beitrag doch nicht mehr so nützlich?
Keine verletzte Eitelkeit bitte ;-)
Wenn man hier mal erklären würde wie manche Leute ticken....
 
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Meckern bringt doch eh nicht, weil sich nichts ändern wird.

Verständnis habe ich aber natürlich weiterhin nicht für Limitierungen, vor allem für utopische Limtierungen. In Europa wurden 2010, 6,6 Milliarden Euro umgesetzt, in der Branche (siehe meinen geposteten Link von der EU Komission, beim Glücksspielstaatsvertrag).

Verständnis und Akzeptanz kann ich zeigen und nachvollziehen, wenn ein Spieler pro Woche 50.000 Euro bei einem Wettanbieter kassieren will, da würde ich auch sagen, das mal eine Grenze erreicht ist, wobei man das dann auch in die AGB's reinsetzen sollte, oder generell, mir ist schon bewusst, das kleinere Bookies auch nicht unbedingt die großen Summen am Ende raushauen, weil jeder muss bedenken, das man nicht alleine spielt und wir hier, die in solch einem Forum diskutieren, sind nur ein kleiner Tropen auf dem heißen Stein, laut EU Bericht 2011, 600.000 Deutsche am wetten und die Dunkelziffer ist ja immer weit höher und wenn da 100.000 pro Woche vielleicht 250 Euro gewinnen, müssten Bookies bereits 25 Millionen Euro auszahlen und das nur in Deutschland, in einer Woche.

Was ich erwarte von den Bookies, das habe ich schon mehrfach hier geschrieben, die sollen pro Woche ein faires Gewinnlimit setzen, was sie kalkuliert haben (also je mehr Spieler bei einem Bookie einzahlen, umso höher wird das Limit vom Bookie gesetzt und umgekehrt), dann weiß jeder woran er ist oder aber nur noch 3-Weg Wetten anbieten. Aufgrund der ganzen extra erfundenen und eingeführten Wettarten zum Fussball z.B. Over/Under, Gelbe Karte, x schiesst ein Tor,..., gibt es auch im Umkehrschluss mehr Gewinner.
 
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Interessante Diskussion.

Jedes Unternehmen muss gewinnorientiert arbeiten, soviel sollte klar sein. Wenn ein Bookie nicht auf den Gewinn schaut, kann es rasch zu einem Zahlungsengpass kommen und das Geld aller Kunden ist in Gefahr.

Auch Supermärkte (Abgabe von Aktionsware nur in Haushaltsmengen) und Versicherungen (Rauswurf wenn man langfristig mehr Schaden verursacht als Prämie bezahlt wird) müssen darauf schauen, möglichst vielen Kunden das gleiche anbieten zu können. Genauso läuft es bei den Wettbüros - wenn Surebetter oder Valuespieler kommen, schrillen die Alarmglocken, das Buch kann durch die vielleicht zu geringe Anzahl an Hobbyspielern nicht mehr ausgeglichen werden, man möchte aber gleichzeitig auch diesen Spielern die guten Quoten anbieten.

Einige Wettbüros übertreiben es allerdings mit raschen Limitierungen. Wenn man als Neukunde eines großen etablierten Bookies nach ein oder zwei Wetten schon kaum was setzen kann, dann hört sich der Spaß auf. Bei kleinen Bookies ist es etwas anderes, für die können schon niedrige dreistellige Beträge, gleichzeitig gespielt von ein paar Kunden, leichte Panik auslösen.
Was anderes ist es, limitiert zu werden wenn man unter anderem Namen ein neues Wettkonto eröffnet um Limits zu umgehen. Hier ist die Reaktion des Wettbüros nur logisch.
 
Vielleicht ist das Problem auch die ungleichmäßige Verteilung der Spieler bei Buchmachern.

Nehmen wir mal unseren "Lieblingsbookie" bwin, ich nehme mal die Zahlen von wiki, 13 Millionen Kunden, 336 Millionen Euro Umsatz, Umsatz ist nicht Gewinn, wissen hoffentlich die meisten. Wenn bei bwin 1% pro Monat so gut ist, das sie 700 - 1.400 Euro machen könnten, ich weiß, es kann noch viel viel mehr sein, aber diese Zahl, dann wären das über das Jahr gesehen ca. 1,6 Milliarden Euro und schon haut es nicht mehr hin, bwin müsste dichtmachen.

Ich kenne viele die dort starten und von anderen Buchmachern noch nie was gehört haben, bet-at-home kommt jetzt auch groß, bet365 würden auch noch wenige kenne, aber bei pinnacle wird es schon haarig, da wird man mit großen Augen anschaut, was das sein soll, das meine ich mit dem ersten Satz in meinem Beitrag. Und wie gesagt, 13 Millionen Kunden, da hab ich mit 1% Gewinnern sicher weit untertrieben aber man sieht, das geht nichtmal bei 1% mehr auf.
 
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Was "verdient der Bookie noch zusätzlich an dem Geld das er bei sich liegen hat durch den Liquiditätsvorteil?
Pinnacle nimmte eine Auszahlungsgebühr bei weiteren Auszahlungen im Monat. Das drückt theoretisch die gespielten Quoten, naürlich in Abhängigkeit des Einsatzes, also relativ. Bzw. bleibt das Geld dort einen Monat! liegen.
Durch diese "rotierende" Liquidität (oder Auszahlungsgebühr) kann man Zinsen kassieren.
Deshalb schrieb ich u.a. auch, dass ich kein Geld bei einem Bookie liegen lasse. "Wer sein Geld liebt, der schiebt".
Hier entsteht de facto nochmal zusätzlicher Gewinn.

Natürlich wollen Bookies limitieren und Gewinn maximieren, das Motiv à la Homo Oeconomicus ist ja ganz eindeutig.
Problem ist jedenfalls, dass MOMENTAN(!) am Ende der
Bookie am längeren Hebel sitzt, da er das Limit reinbuttert(n kann).
Und "MOMENTAN" schreibe ich, weil abzuwarten bleibt was passiert, wenn die Lizenzen in BRD verteilt sind.
Gleiches Recht für alle oder das "Glücksspiel" gehört dann komplett und rigoros verboten.
Evtl kann man dann auf "Gleichbehandlung" klagen.
(Die Antwort steht meinerseits noch aus, werde mich juristisch erkundigen - läuft aber bereits schon)
Sonst findet (mal wieder) nur eine Umverteilung des Geldes statt. (Das muss man dann auch wieder soziologisch betrachten und wohl festestellen, dass mehr arme Menschen zocken als gut situierte, etc...)

Beide Seiten haben dasselbe Motiv(Bookie und Wetter) - Gewinne zu erzielen. Der Bookie kann seinen Juice selber bestimmen.
Warum hat aber die eine Seite mehr Recht?

Dann lasst die schlechten Bookies ganz einfach wirtschaftsdarwinistisch aussterben! Der Bessere überlebt am Mark und keiner darf Limits aussprechen. So einfach ist "soziale" Marktwirtschaft. Wird doch immer gepredigt - Soziale Marktwirtschaft würde hier aber auch nicht explizit ins Wettmilieu passen [[nixweiss]].
Wenn kein Bookie der Welt mehr Geld daran verdienen würde, lasst sie von der Bildfläche verschwinden oder den Juice so runterfahren, dass sich das jeder weiterhin überlegen kann/darf!
Sonst wird dem Bookie nur "das Recht" hofiert, auf jeden Fall ausschliesslich Gewinn zu machen! Heisst, gegen Verlust ist er juristisch abgesichert.

Exkurs:
Nur weitere Umverteilung des Geldes, was ja ohnehin massiv allein durch den Zinseszins verursacht wird.
Ganz interessant, aber bitte nicht kritiklos hinnehmen.

@Flo - kann man nicht gut vergleichen, aber sicherlich ein Ansatz:
Supermarktware ist etwas anderes als ein Wettmarkt.
Die begrenzte Verteilung der Supermarktware wäre ja eher noch sozial gedacht (natürlich aber Marketingstrategisch)

Die Versicherung hat als Grundlage einen Schadenausgleich, eher einen sozialen Ansatz.

PS. Wahrscheinlich liest eh kaum noch einer meine Beiträge, da sie ellenlang sind.
Plane aber ein Buch zu schreiben[[grin]]
 
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@ Joergi:

Das Problem ist, die Buchmacher können nicht, selbst wenn sie wollen würden.

Wenn du 130.000 Gewinner von 13 Millionen Kunden hast (die Zahl bleibt sicher immer gleich, nur die Gewinner wechseln, von den 130.000 fallen 20.000 z.B. weg die einen schlechten Monat haben aber dafür kommen 20.000 Neue dazu) bei bwin, wo der Großteil sich noch erhofft, 1.000 Euro jeden Monat über einen langen Zeitraum zu kassieren, als sichere Einnahme, was du uch vielleicht schaffst mit deinem Wissen. Das ist finanziell nicht machbar für bwin, 1,6 Milliarden Euro im Jahr, bei 336 Millionen Umsatz, erkläre das mal, wie das gehen soll. Und so sieht das bei den anderen Buchmachern auch aus, sogar weit schlimmer, weil bwin als Krösus gilt. Es würde mehr gehen, wenn die Kunden bereit sind mehr einzuzahlen, so einfach ist das, bei bwin ist der durchschnittliche Einzahlungsbetrag, wenn man den Umsatz durch die Anzahl der Kunden dividiert im Schnitt, ca. 26 Euro und wenn der Großteil nicht bereit ist mehr einzuzahlen, dann kann irgendwann auch nicht mehr beliebig ausgezahlt werden.
 
@ Joergi:

Das Problem ist, die Buchmacher können nicht, selbst wenn sie wollen würden.

Wenn du 130.000 Gewinner von 13 Millionen Kunden hast (die Zahl bleibt sicher immer gleich, nur die Gewinner wechseln, von den 130.000 fallen 20.000 z.B. weg die einen schlechten Monat haben aber dafür kommen 20.000 Neue dazu) bei bwin, wo der Großteil sich noch erhofft, 1.000 Euro jeden Monat über einen langen Zeitraum zu kassieren, als sichere Einnahme, was du uch vielleicht schaffst mit deinem Wissen. Das ist finanziell nicht machbar für bwin, 1,6 Milliarden Euro im Jahr, bei 336 Millionen Umsatz, erkläre das mal, wie das gehen soll. Und so sieht das bei den anderen Buchmachern auch aus, sogar weit schlimmer, weil bwin als Krösus gilt. Es würde mehr gehen, wenn die Kunden bereit sind mehr zu einzuzahlen, so einfach ist das, bei bwin ist der durchschnittliche Einzahlungsbetrag, wenn man den Umsatz durch die Anzahl der Kunden dividiert im Schnitt, ca. 26 Euro und wenn der Großteil nicht bereit ist mehr einzuzahlen, dann kann irgendwann auch nicht mehr beliebig ausgezahlt werden.

Deine Zahlen sind völlig utopisch und Schwachsinn. 10% bei bwin sollen 1000€ im Monat machen?
 
Deine Zahlen sind völlig utopisch und Schwachsinn. 10% bei bwin sollen 1000€ im Monat machen?

1% 130.000 von 13 Millionen, sind 1%

Wir können das Spiel auch mit 700 Euro machen, wäre immer noch nicht machbar. Das von mir sind auch nur Durchschnittswerte, da ich die genauen zahlen nicht kenne.

ca. 130.000 Gewinner von 13 Millionen wird es aber sicher geben, wie gesagt einige Gewinner die wechseln Monat für Monat, aber auch ein Teil die dauerhaft gut dabei sind, dann auch noch 3-4 eigentlich utopische Kombigewinne a 10.000 Euro und schon ist die Statistik in den roten Zahlen.
 
1% 130.000 von 13 Millionen, sind 1%

Wir können das Spiel auch mit 700 Euro machen, wäre immer noch nicht machbar. Das von mir sind auch nur Durchschnittswerte, da ich die genauen zahlen nicht kenne.

ca. 130.000 Gewinner von 13 Millionen wird es aber sicher geben, wie gesagt einige Gewinner die wechseln Monat für Monat, aber auch ein Teil die dauerhaft gut dabei sind, dann auch noch 3-4 eigentlich utopische Kombigewinne a 10.000 Euro und schon ist die Statistik in den roten Zahlen.

Ich bezweifel auch die 336 Millionen Umsatz. bei 13 Millionen Kunden wären das im Schnitt 25€ pro Jahr pro Kunde. Sollte diese Zahl allerdings stimmen, und wir gehen davon aus, dass es tatsächlich 10% ins Plus schaffen. Dann wiederum wird es für diese schwierig durchschnittlich 700€ im Monat zu machen bei einem Durchschnittseinsatz von 25€ im Jahr.

Sagen wir diese 10% haben einen ROI von 10% (diese Zahlen eh schon alle viel zu hoch gegriffen). Und gehen wir davon aus, dass bei den Gewinnern der Durchschnitt vom Jahreseinsatz "etwas" höher liegt, zum Beispiel bei 200€. Dann kommen wir auf einen Gewinn von 20€ pro Gewinner pro Jahr. Dann wären wir bei 26 Millionen.

Aber wie gesagt, meine Zahlen auch alle aus der Luft gegriffen. Aber deine Rechnung haut hinten und vorne nicht hin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bezweifel auch die 336 Millionen Umsatz. bei 13 Millionen Kunden wären das im Schnitt 25€ pro Jahr pro Kunde. Sollte diese Zahl allerdings stimmen, und wir gehen davon aus, dass es tatsächlich 10% ins Plus schaffen. Dann wiederum wird es für diese schwierig durchschnittlich 700€ im Monat zu machen bei einem Durchschnittseinsatz von 25€ im Jahr.

Deine Rechnung haut hinten und vorne nicht hin.

Du solltest mal meine Beiträge lesen, bevor du antwortest...
 
Nehmen wir mal unseren "Lieblingsbookie" bwin, ich nehme mal die Zahlen von wiki, 13 Millionen Kunden, 336 Millionen Euro Umsatz

da sie alleine im 3. Quartal 2011 ~200 Millionen Umsatz gemacht haben (wohl inkl. Poker etc, aber ist bei den Wikipedia Zahlen ja nicht anders) würde ich mal davon ausgehen, dass diese Zahlen falsch sind.

Wenn bei bwin 1% pro Monat so gut ist, das sie 700 - 1.400 Euro machen könnten, ich weiß, es kann noch viel viel mehr sein, aber diese Zahl, dann wären das über das Jahr gesehen ca. 1,6 Milliarden Euro und schon haut es nicht mehr hin, bwin müsste dichtmachen.

so macht das Ganze wenig Sinn, ich habe mich da nicht mit beschäftigt, aber von den 13 Millionen Kunden sind doch wahrscheinlich erstmal 90% Karteileichen.
 
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da sie alleine im 3. Quartal 2011 ~200 Millionen Umsatz gemacht haben (wohl inkl. Poker etc, aber ist bei den Wikipedia Zahlen ja nicht anders) würde ich mal davon ausgehen, dass diese Zahlen falsch sind.

Ich bin auch dabei aktuellere Zahlen zu suchen, die meine Beispiele halbwegs brauchbar machen, kann sich ja viel ändern in den Jahren.

Ich habe den Abschlussbericht von 2010 gefunden oder generell die bwin Aktienwerte:

Der Umsatz betrug 2010, 457 Millionen Euro, für 2011 gibt es die Zahlen natürlich noch nicht, wie jeder Wirtschaftler weiss.

BWIN INTERACTIVE ENTERTAINMENT Bilanz GuV | Kennzahlen | Umsatz | Gewinn | finanzen.net

Kundenzahlen finde ich nicht, der von mir durchschnittlich errechnete Einzahlungebetrag würde sich dann um 12 Euro, auf 38 Euro erhöhen.


so macht das Ganze wenig Sinn, ich habe mich da nicht mit beschäftigt, aber von den 13 Millionen Kunden sind doch wahrscheinlich erstmal 90% Karteileichen.

es geht hier um die ca. Anzahl der möglichen Gewinner, die sich bwin leisten kann. bwin wird sicher nur einen bestimmten Betrag pro Jahr zur Auszahlung freigeben, vom Kapital. Ich bin mal so gutgläubig und habe mit 250 Millionen Euro gerechnet, dann könnte es pro Monat ca. 26.000 Spieler geben, die im Schnitt 800 Euro gewinnen könnten (unterschiedlich verteilt, z.B. Herr Müller 300 Euro, Herr Meier 1.300 Euro, usw.) ,von 13 Millionen , ob Karteileichen oder nicht, wissen wir ja nicht, werden sicher einige dabei sein, aber nach den Fakten, wäre es so, wie geschrieben.

Und je niedriger die Zahl, anstelle der von mir mit gerechneten 250 Millionen, umso niedriger die Anzahl der Gewinner, die bwin zulässt und das lässt sich dann auch in etwa auf die anderen buchmacher übertragen.

Ich kann nunmal nur mit zahlen arbeiten, die öffentlich sind, ich gehe aber davon aus, des es in etwa so hinkommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
So gesehen können wir da eigentlich gar nichts rechnen. Wir haben ja keine konkreten Zahlen.
Man könnte jetzt auch umgekehrt-Beispiele bringen. Auch die sagen nichts.
Also bleibt für uns jede Rechnung eine Spekulation.

Vielleicht ist das Problem auch die ungleichmäßige Verteilung der Spieler bei Buchmachern.
Wenn das der Fall wäre, das wissen wir aber leider nicht, ist das natürlich richtig.
Aber wir wissen nichts. Nur den Jahresumsatz, nicht wie der zustande kommt.

Was wird denn verspielt? Da gibt es auch wieder so einige spielsüchtige die seit Jahren ihr Monatsgehalt u mehr da abliefern.
Die Zahlen müsste man mal haben.
Ich habe noch keinen hier gelesen oder gekannt, der nach etlichen Einzahlungen limitert wurde!

Und sicherlich ALLE hier haben am Anfang irgendwo geblutet wie ne Sau beim Aderlass. Limit? Ich nicht!
Ich habe es mal geschafft innerhalb eines Monats ungefähr 10k im Tennis bei Titanbet liegenzulassen. Das war denen scheissegal.
Ich hab´s gesured um den damaligen Bonus freizuspielen und hab witzigerweise dort alles immer verloren, so als Bsp.
(Bis heute noch keinen Bonus gesehen!).
Inzwischen haben sie mir aber später ratzfatz den Timer beim Live-Wetten hochgedreht, da hatte ich nicht mal 1k gewonnen - beim Volleyball versteht sich. LOL.
Da haben wir wieder das Aso-Verhalten der speziellen-Bookies.

Deswegen kann man die Zahlen alle nicht nehmen, die Du schreibst.
Du weisst nie was auf der Gegenseite, etc . los ist.
 
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Klar, aber man hat einen kleinen Anhaltspunkt um auch die andere Seite verstehen zu können.

Irgendwann ist nummal die Grenze erreicht, wenn man immer und hoch gewinnen sollte und das ausbezahlen lassen will. Ich wollte nur mal versuchen, auch seit 2 Wochen, selber zu verstehen, warum und wie hart die Buchmacher generell limitieren.

Ich hoffe nur, das bwin wenigstens, mindestens, 100 - 150 Millionen Euro aufs Jahr auszahlen lässt, ansonsten wird es echt lächerlich. Aber das Geld ist eben nicht unendlich, auch nicht bei Buchmachern. Vor allem bei Größen wie bwin, die als Unternehmen an der Börse vor dem Jahr, intern, die Summe festlegen müssen, die sie auszahlen lassen, jetzt z.B. für das Jahr 2012, alles was darüber hinausgeht muss extra öffentlich angekündigt werden, an Ausgaben.

Und dann helfen am Ende auch keine Mehrfachaccounts, vor allem nicht, wenn man es sich mit den Buchmachern dadurch verscherzt.
 
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