Was "verdient der Bookie noch zusätzlich an dem Geld das er bei sich liegen hat durch den Liquiditätsvorteil?
Pinnacle nimmte eine Auszahlungsgebühr bei weiteren Auszahlungen im Monat. Das drückt theoretisch die gespielten Quoten, naürlich in Abhängigkeit des Einsatzes, also relativ. Bzw. bleibt das Geld dort einen Monat! liegen.
Durch diese "rotierende" Liquidität (oder Auszahlungsgebühr) kann man Zinsen kassieren.
Deshalb schrieb ich u.a. auch, dass ich kein Geld bei einem Bookie liegen lasse. "Wer sein Geld liebt, der schiebt".
Hier entsteht de facto nochmal zusätzlicher Gewinn.
Natürlich wollen Bookies limitieren und Gewinn maximieren, das Motiv à la Homo Oeconomicus ist ja ganz eindeutig.
Problem ist jedenfalls, dass MOMENTAN(!) am Ende der
Bookie am längeren Hebel sitzt, da er das Limit reinbuttert(n kann).
Und "MOMENTAN" schreibe ich, weil abzuwarten bleibt was passiert, wenn die Lizenzen in BRD verteilt sind.
Gleiches Recht für alle oder das "Glücksspiel" gehört dann komplett und rigoros verboten.
Evtl kann man dann auf "Gleichbehandlung" klagen.
(Die Antwort steht meinerseits noch aus, werde mich juristisch erkundigen - läuft aber bereits schon)
Sonst findet (mal wieder) nur eine Umverteilung des Geldes statt. (Das muss man dann auch wieder soziologisch betrachten und wohl festestellen, dass mehr arme Menschen zocken als gut situierte, etc...)
Beide Seiten haben dasselbe Motiv(Bookie und Wetter) - Gewinne zu erzielen. Der Bookie kann seinen Juice selber bestimmen.
Warum hat aber die eine Seite mehr Recht?
Dann lasst die schlechten Bookies ganz einfach wirtschaftsdarwinistisch aussterben! Der Bessere überlebt am Mark und keiner darf Limits aussprechen. So einfach ist "soziale" Marktwirtschaft. Wird doch immer gepredigt - Soziale Marktwirtschaft würde hier aber auch nicht explizit ins Wettmilieu passen [[nixweiss]].
Wenn kein Bookie der Welt mehr Geld daran verdienen würde, lasst sie von der Bildfläche verschwinden oder den Juice so runterfahren, dass sich das jeder weiterhin überlegen kann/darf!
Sonst wird dem Bookie nur "das Recht" hofiert,
auf jeden Fall ausschliesslich Gewinn zu machen! Heisst, gegen Verlust ist er juristisch abgesichert.
Exkurs:
Nur weitere Umverteilung des Geldes, was ja ohnehin massiv allein durch den Zinseszins verursacht wird.
Ganz interessant, aber bitte nicht kritiklos hinnehmen.
@Flo - kann man nicht gut vergleichen, aber sicherlich ein Ansatz:
Supermarktware ist etwas anderes als ein Wettmarkt.
Die begrenzte Verteilung der Supermarktware wäre ja eher noch sozial gedacht (natürlich aber Marketingstrategisch)
Die Versicherung hat als Grundlage einen Schadenausgleich, eher einen sozialen Ansatz.
PS. Wahrscheinlich liest eh kaum noch einer meine Beiträge, da sie ellenlang sind.
Plane aber ein Buch zu schreiben[[grin]]