Es sind einfach zwei komplett verschiedene Sportarten und das ist auch völlig ok. Nur darf frau dann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Das Interesse an einem Pferderennen mit Eseln dürfte auch geringer sein als an einem mit Rennpferden. Und wo weniger Interesse herrscht - egal von welchem Stakeholder - gibts halt auch weniger Kohle. Das ist nun mal einfache Marktlogik, die man nicht mögen muss, sie existiert aber. Don’t hate the player hate the game.
Ich schaue auch nicht regelmäßig Frauenfußball, aber man muss denen immerhin zugestehen, dass sich das Niveau in den letzten 15 Jahren enorm verbessert hat (und davor erst recht natürlich). Bei der letzten WM (oder war es die EM?) konnte man schon richtig hinschauen, das sah sehr nach Fußball aus, bei der WM 2011 war das noch ne andere Sportart. Und das hat auch eine Menge damit zu tun, dass die heute früher trainieren, besser trainieren, professionellere Strukturen haben usw. Das heißt, wenn man denen professionelle Bedingungen gibt, können die auch ein marktfähiges Produkt anbieten.