Angeklagt wird dafür die Lust und Laune des Buchmachers :mrgreen:
im Ernst + pauschal gesagt: an sich erfolgt eine Kursabänderung um das Risiko des Bookies zu minimieren.
(mit anderen Worten: meist gab es zuvor unerwartetes Mehraufkommen an Einsätzen auf den Tipp/die Linie, die aktuell abgesenkt wurde)
das kommt drauf an was man von Quotenverläufen hält. mMn ist es schon ratsam bei grösseren Einsätzen einen Blick auf die Quotenbewegungen zu werfen. umso mehr, wenn es um wirklich liquide Märkte geht, die Du bewetten willst.
denn die Erfahrung zeigt, dass gerade die Differenz der Quote die unmittelbar vor Anpfiff gültig ist, die Messlatte gegenüber dem Startkurs ist (der vielleicht schon 2 Wochen früher war) anhand derer man dann gegebenenfalls seinen Tipp verwirft oder im positiven Fall natürlich auch mit dem Einsatz in die Höhe gehen kann.
ist die aktuelle Quote signifikant höher (Faustregel zumindest mehr als 10% der Oddsnotierung überm Startkurs für den Favokurs, zB statt1,8 nunmehr 2,0) sollte man die Argumente die zum Tipp auf den Favo weisen zumindest nochmal überprüfen, bevor man die Wette dann tatsächlich auf den Favo platziert. Umso krasser die Abweichung der Quoten von Start- und Endkurs sind, ohne dass sie sich mit rationellen Gründen erklären lassen (zB viele Verletzte etc) umso grössere Vorsicht ist bei der Beibehaltung eines entsprechenden Tipps anzuraten.
Beispiel aus Vergangener Woche wo mich die Quotenbewegungen vor Schaden bewahrt haben, war das Europacup Spiel von Red Bull Salzburg gegen Zagreb wo es um den Einzug in die Championsleaguegruppenphase ging:
Wollte da eigentlich auf Salzburg gehen, die 1,6 wurde dann aber sogar bis auf 2,0 hochgeschrieben, der Endkurs war also (weit) über dem Startkurs und die Alarmglocken gingen da natürlich hoch, denn die Bookies verschenken sehr selten Geld ...der eigentlich geplante Einsatz wurde dann verworfen (und bei anderen Spielen vernichtet :mrgreen
Kursverläufe kannst Du dir auf Quotenportalen dazu auch nachträglich noch ansehen, zB auf oddsoddsodds ;-)