Handball-Stammtisch

Borge Lund wechselt zum THW Kiel

Der THW Kiel hat sich die Dienste von Spielmacher Borge Lund gesichert. Der 28-jährige norwegische Nationalspieler unterschrieb beim Deutschen Meister einen Dreijahres-Vertrag ab der Saison 2008/2009. Der THW bemüht sich jedoch intensiv um eine vorzeitige Ablöse von der HSG Nordhorn bereits zur kommenden Saison.



Jansen bleibt bis 2012 in Hamburg

Nationalspieler Torsten Jansen hat seinen 2008 auslaufenden Vertrag beim HSV Hamburg vorzeitig um vier Jahre bis 2012 verlängert. Der Linksaußen kam 2003 zum HSV.




Göppingen verpflichtet kroatischen Nationalspieler

Frisch Auf Göppingen hat den 31-jährigen kroatischen Kreisläufer Dalibor Anusic für zwei Jahre unter Vertrag genommen. Der 1,98 Meter große Nationalspieler kommt vom kroatischen Meister RK Zagreb.



Gummersbach verpflichtet französischen Nationalspieler

Der VfL Gummersbach hat Geoffroy Krantz von Montpellier HB verpflichtet. Der 26-jährige gelernte Halblinke gilt als Rückraum-Allrounder sowie guter Deckungsspieler und erhält einen Zweijahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2009 beim VfL.



Zerbe wird neuer Geschäftsführer in Lemgo

13.06.2007

Die personellen Veränderungen in der Geschäftsführung des TBV Lemgo, die nach dem Weggang von Fynn Holpert notwendig geworden waren, sind abgeschlossen.

Mit Volker Zerbe als neuem Geschäftsführer startet der TBV in die Zukunft und präsentiert sich mit einer für den TBV Lemgo neuen Struktur. Zerbe hat den Posten des Geschäftsführers seit dem heutigen Tag inne, sein Hauptaufgabengebiet wird er dabei in Zukunft im sportlichen Bereich wahrnehmen.

Zwei Helfer

Im Marketing wird Volker Zerbe auf zwei Personen vertrauen können: Der 38-jährige Jens Lause, langjähriger Mitarbeiter im TBV-Marketing und rechte Hand von Fynn Holpert, wird als Prokurist den Bereich Marketing leiten.

Ihm zur Seite steht der 26 Jahre alte Benjamin Chatton als kaufmännischer Leiter, der nach seinem Sportmanagement-Studium in der vergangenen Saison die Geschäftsstelle des Wilhelmshavener HV leitete und den TBV Lemgo noch bestens aus seiner Zeit als Praktikant kennt.

"Mit dieser Umstrukturierung im personellen Bereich sind wir für die Zukunft professionell aufgestellt. Der TBV Lemgo hat eine Größe erreicht, die es zwingend erforderlich gemacht hat, die anfallenden Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen. Nur so können wir gewährleisten, dass wir dem Verein und unseren Sponsoren adäquat gerecht werden und letztlich somit die sportliche Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen", erklärt Volker Zerbe.



Lemgo/Göppingen:
Ab 2008 in Lemgo -
Kommt Kraus schon früher?

Ab Sommer 2008 wird Michael Kraus auf jeden Fall in Lemgo spielen. Der Weltmeister hat beim TBV einen Zwei-Jahres-Vertrag ab der übernächsten Saison unterschrieben. Doch geht vorher noch was?


Göppingen oder Lemgo? Noch ist nicht klar, wo Michael Kraus kommenden Saison spielen wird.
Lemgo bemüht sich darum, Kraus schon diesen Sommer aus Göppingen loszueisen. "Wir stehen mit Frischauf in Verhandlungen", erklärte Volker Zerbe, der Sportliche Leiter des TBV.

Das Problem ist noch die Höhe der Ablösesumme, die Göppingen für einen vorzeitigen Abgang des 23-Jährigen erhalten würde. Für 25.000 Euro haben sich die Lemgoer immerhin Kraus' Dienste ab 2008 gesichert, da der noch bis 2009 laufende Kontrakt eine Ausstiegsklausel beinhaltet. Derzeit geht Göppingens Teammanager Lars-Henrik Walther noch davon aus, dass Kraus auch in der kommenden Saison für den neunmaligen Meister aufläuft.

http://www.kicker.de/mehrsport/handball/startseite/artikel/366804



Willommen in Lemgo Krausi [[yo]] [[winkewinke]]
 
Lübbecke verhindert Bundesliga-Abstieg

Jubel in Westfalen: Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke bleibt erstklassig.
Der frühere Europapokalsieger gewann das Relegationsrückspiel beim Süd-Zweitligisten TSV Bayer Dormagen mit 27:26 (14:11) und machte nach dem 30:28-Erfolg im Hinspiel vor sechs Tagen den Klassenerhalt perfekt.

sport1.de

Somit hätten wir in der kommenden Saison folgende Mannschaften in der 1. Handball Bundesliga, wobei ich mich besonders auf die Füchse aus Berlin freue.

THW Kiel
HSV Hamburg
SG Flensburg-Handewitt
VfL Gummersbach
HSG Nordhorn
SC Magdeburg
TBV Lemgo
SG Kronau/Östringen
TV Großwallstadt
Frisch Auf Göppingen
Wilhelmshavener HV
MT Melsungen
HBW Balingen-Weilstetten
TSV GWD Minden
HSG Wetzlar
TuS N-Lübbecke
Füchse Berlin
TUSEM Essen
 
Paarungen der 1. Runde des DHB-Pokals der Herren

Foto: Christian Ciemalla
Die HBL hat die gestern auf ihrer Hauptversammlung ausgelosten Paarungen der ersten Runde des DHB-Pokals der Herren veröffentlicht. Die Erstligisten greifen erst später in den Wettbewerb ein. In der ersten Runde wurde die Auslosung nach geographischen Gesichtspunkten in eine Nord- und eine Südgruppe unterteilt. Demnach kommt es am letzten Augustwochenende (25./26.8.) zu einigen interessanten Partien, so trifft Bundesligaabsteiger Einracht Hildesheim auf den Stralsunder HV oder Willstätt auf Zweitligaabsteiger Kirchzell, der noch auf den Klassenverbleib hofft, wenn Willstätt Punkte abgezogen werden sollten.


:: 1. Runde Gruppe Nord

2. Liga - 2. Liga
Dessau-Rosslauer HV OHV Aurich
SC Magdeburg II TSV Altenholz
SV Anhalt Bernburg TSV Hannover-Burgdorf
Eintracht Hildesheim Stralsunder HV
HSG Varel SG Achim-Baden
TV Emsdetten SV Post Schwerin
Amateure - 2. Liga
SV Concordia Staßfurt TuS Spenge
1. VfL Potsdam ASV Hamm
TSV Bremervörde TSV Anderten
BFC Preussen Berlin HC Empor Rostock
HSG Hohn/Elsdorf LHC Cottbus
Amateure - Amateure
SV Bergedorf TSV Ellerbek I
TSG Calbe/Saale HSG Tarp-Wanderup
VfL Edewecht VfL Fredenbeck
HSG Charlottenburg III HSG Handball Lemgo II
TSV Ellerbek III TSV GWD Minden II
MTV Herzhorn Dessau-Roßlauer HV II
OSC 04 Rheinhausen HSG Augustdorf-Hövelhof
SG Schalksmühle-Halver SV Alfeld
TV Jahn Hiesfeld VfL Horneburg
1. VfL Potsdam II VfL Hameln
Freilose
1. SV Concordia Delitzsch
Ahlener SG

:: 1. Runde Gruppe Süd
2. Liga - 2. Liga
Bergischer HC TSG Friesenheim
TV Korschenbroich HG Oftersheim/Schwetzingen
HSC 2000 Coburg HSG Gensungen-Felsberg
Amateure - 2. Liga
TV Willstätt/Ortenau TV Kirchzell
HG Saarlouis SG Wallau/Massenheim
SG Kronau/Östringen II SG Bietigheim/Metterzimmern
TV Offenbach TSV Bayer Dormagen
HV Spielzeugstadt Sonneberg TuSpO Obernburg
TuS 82 Opladen ThSV Eisenach
HGW Hofweier HSG Düsseldorf
TV Neuhausen/Erms TSG Münster
DJK BTB Aachen SV Salamander Stuttgart
HSG Nieder-Roden EHV Aue
Amateure - Amateure
Leichlinger TV SGTB Pforzheim/TV Eutingen
TSB Heilbronn-Horkheim TV Nieder-Olm
DJK Rimpar Longericher SC
SC DHfK Leipzig HSG Baunatal
HSG Dutenhofen/Münchholzhausen TV Gelnhausen
VfL Waiblingen SG Leutershausen
HC Elbflorenz Dresden TSG Groß-Bieberau
UVS Rheintal TV Bittenfeld
Freilose
HC Erlangen
TV Hüttenberg

Quelle: http://www.handball-world.com/o.red.c/news.php?auswahl=9435
 
WM-Film im Kino

Auf das Sommermärchen der Fußballer folgte das Wintermärchen unserer Handballer. Das „Projekt Gold“, die Dokumentation über den WM-Sieg 2007, kommt am 30. Juli in die Kinos.

BILD.de





28.06.2007
Weltmeister Kraus wechselt sofort

München/Lemgo - Bei der Weltmeisterschaft 2007 spielte sich Michael Kraus in die Herzen der Fans.

Der Göppinger machte sich mit seinen Leistungen international einen Namen. Die Folge: Angebote von Top-Klubs für den 23-Jährigen.
Kraus entschied sich für den TBV Lemgo. Ursprünglich sollte er 2008 aus dem Süden ins Lipperland wechseln.
Jetzt geht alles ganz schnell: Kraus wird bereits zur neuen Saison für die Ostwestfalen auflaufen.

Zähes Ringen um Kraus
Wie die "Cannstatter Zeitung" berichtet, einigten sich Frisch-Auf-Manager Gerd Hofele und TBV-Aufsichtsratsvorsitzender Paul Reimann über einen sofortigen Wechsel des Rechtshänders, der bereits einen Zwei-Jahres-Vertrag beim Ex-Meister unterschrieben hatte.
Für Kraus greift der TBV tief in die Tasche: Dem Vernehmen nach soll Lemgo 250.000 Euro nach Göppingen überweisen.
Geld, das der Altmeister wieder investieren kann.

Lützelberger zum TBV
In den nächsten Tagen sollen die Formalitäten geklärt werden. Kraus, der sich zurzeit im Urlaub befindet, wird bereits zum Trainingsauftakt in Lemgo erwartet.
Dann tritt auch Jörg Lützelberger in Lemgo an.
Der 22-Jährige kommt vom VfL Gummersbach und hat beim TBV einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben.

Michael Schwartz

http://www.sport1.de/de/sport/artikel_1393884.html
 
HANDBALL / Champions League
30.06.2007

Zwischen Familientreffen und Revanche
München/Wien - Uwe Schwenker konnte aufatmen.

"Die Auslosung war perfekt", sagte der Manager von Titelverteidiger THW Kiel.
Wie hätte es auch anders sein sollen: Sein Star Nikola Karabatic zog am Freitagabend die Lose bei der Einteilung der acht Vorrundengruppen und bescherte den Schleswig-Holsteinern unbequeme, aber machbare Aufgabe.
Ex-Klub und Ex-Star
Der THW trifft in der ersten Gruppenphase auf Karabatic' Ex-Klub Montpellier und den Klub des früheren Kielers Staffan Olsson, Hammarby IF.
Vierter Gegner ist der Gewinner des Qualifikationsduells HCM Constanta (Rumänien) gegen KV Sasja HC (Belgien).
Es sei eine Gruppe, die sowohl sportlich als auch wirtschaftlich sehr interessant sein dürfte, meinte Schwenker.
"Ein attraktiver Gegner"
"Montpellier ist ein sehr attraktiver Gegner, und da wir mit Karabatic, Thierry Omeyer und jetzt auch Igor Anic drei ehemalige Spieler aus Montpellier in unseren Reihen haben, wird dies sicher ein ganz besonderes Aufeinandertreffen. Bei Hammarby können wir uns auf Staffan Olsson freuen. Es wird also insgesamt ein kleines Familientreffen", meinte Schwenker.
Zudem dürfte es wie schon in der vergangenen Saison ein neues Duell mit Constanta geben. Es sei sicher ein Vorteil, so Schwenker, dass man den Gegner bereits aus der letzten Saison kennt.
Schwerer Gegner für die SG
Weniger Losglück hatte die SG Flensburg-Handewitt. Für den Finalisten der vergangenen Saison kommt es bereits in der Vorrunde knüppeldick. Flensburg-Handewitt trifft auf den spanischen Meister BM Ciudad Real, gegen den die Schleswig-Holsteiner im Halbfinale 2006 den Kürzeren gezogen hatten.
"Ich habe überhaupt keine Angst", sagte der José Antonio Revilla, der Sportdirektor von Ciudad Real. "Es freut mich, schon in der Gruppenphase auf die SG zu treffen."
Kein Wunder, schließlich gelten die Spanier noch immer als die am besten besetzte Mannschaft in der Welt. Das Team des früheren Welthandballers Talant Duschebajew ist gespickt mit Superstars, darunter der frühere Magdeburger Olafur Stefansson und der Slowene Siarhei Rutenka.

Wiedersehen mit Solberg?

In der Gruppe G bekommt es Flensburg zudem mit dem polnischen Meister MKS Zaglebie Lubin zu tun.
Und es könnte ein Wiedersehen mit Glenn Solberg geben. Dritter Gegner ist der Sieger des Duells zwischen Solbergs jetzigem Klub Drammen HK und dem zypriotischen Titelträger Strovolos.
Glenn Solberg schickte sofort eine SMS an die in Wien anwesende SG-Pressesprecherin Zita Newerla: "Das wird toll, wieder nach Flensburg zu kommen."

HSV hat lösbare Aufgabe vor sich
Vizemeister HSV reist bei seinem ersten Auftritt in der Königsklasse zweimal in den Osten. Gegner sind Russlands Abonnementmeister Medwedi Moskau und der ukrainische Top-Klub HC Saporoschje.
Darüber hinaus treffen die Hanseaten in der Gruppe E auf den Gewinner der Partie zwischen Viborg HK, dem Ex-Klub von Hamburgs Zugang Hans Lindberg, gegen Besiktas Istanbul.

Gislason zufrieden
Gummersbachs Trainer Alfred Gislason sprach von einer "schönen Auslosung. Ich freue mich riesig". Dabei haben es die Gegner des VfL in sich.
In der Gruppe F kommt es zu Vergleichen mit dem slowenischen Meister Celje - CL-Sieger von 2004 - und dem ungarischen Spitzenklub Veszprem, der 2002 im Finale der Königsklasse stand. Dritter Gegner könnte Valur Reykjavik werden, dass in der Quali auf Panevezio Viking Malt (LTU) trifft.
"Celje und Veszprem sind super Mannschaften und schwere Gegner, das Playoff wird wohl Valur Reykjavik gewinnen. Wenn wir sehr gut spielen, haben wir gute Chancen, aber in dieser ausgeglichenen Gruppe kann es natürlich auch eng werden, wenn wir nicht die volle Leistung bringen", sagte Gislason.

Veränderter Modus
Die erste Gruppenphase in der reformierten Topliga wird mit 32 Mannschaften vom 26. September bis 25. November in acht Gruppen zu je vier Teams gespielt. Danach folgt diesmal nicht die K.o.-Runde, sondern eine zweite Gruppenphase.
Hier spielen die beiden Erstplatzierten der ersten Phase in vier Gruppen mit vier Teams (6. Februar bis 9. März 2008). Die vier Gruppensieger ziehen dann direkt ins Halbfinale ein.

Michael Schwartz


sport1.de
 
Die ersten Quoten:

Bundesliga Männer, Deutschland
Deutsche Handball-Bundesliga - Meister 2007/2008 - 19:30
Gesamtsieger

THW Kiel 1.75
HSV Hamburg 4.75

SG Flensburg-Handewitt 4.75
SG Kronau-Östringen 12.00

SC Magdeburg 31.00
VfL Gummersbach 31.00

TBV Lemgo 31.00
HSG Nordhorn 75.00

Wilhelmshavener HV 251.00
TV Großwallstadt 251.00

Füchse Berlin 501.00
Frisch auf Göppingen 501.00

MT Melsungen 501.00
HSG D/M Wetzlar 1001.00

HBW Balingen/W. 1001.00
GWD Minden 1001.00

TuSEM Essen 1001.00
TuS-N-Lübbecke 1001.00
 
Michael Kraus wechselt vorzeitig zum TBV

Der TBV Lemgo kann bereits ab der Saison 2007/2008 auf die Dienste von Nationalspieler Michael Kraus bauen. Am heutigen Montag einigten sich Frisch Auf!-Manager Gerd Hofele und TBV-Beiratsvorsitzender Paul-Gerhard Reimann auf einen vorzeitigen Wechsel des Spielmachers, der beim TBV einen Dreijahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2010 erhält. Der 23-jährige Kraus, der seit 2002 bei Frisch Auf! Göppingen spielte, stand bereits seit geraumer Zeit auf der Wunschliste des TBV und teilte den Frisch Auf!-Verantwortlichen nach seinem Sommerurlaub den Wunsch mit, bereits ab der kommenden Saison für den TBV zu spielen.

„Wir wissen nicht erst seit der WM in Deutschland von seinem großen Potenzial und haben uns schon seit gut einem Jahr um ihn bemüht. Wir wollten den personellen Umbruch beim TBV Lemgo weiter forcieren und die Mannschaft für die Zukunft so bald wie möglich beisammen haben. Von daher erfolgt der Wechsel nun schon zur kommenden Saison und wir denken, dass sich Michael Kraus in Lemgo noch weiter entwickeln und somit eine feste Säule für die Zukunft in unserer jungen Mannschaft werden wird“, äußert sich TBV-Manager Volker Zerbe über den Wechsel des Neuzugangs.

Kraus erzielte in der vergangenen Saison in 31 Spielen 126 Tore für Frischauf Göppingen. Für die Nationalmannschaft spielte Kraus bislang 37-mal und erzielte dabei 88 Tore. Bei der Weltmeisterschaft 2007 in Deutschland spielte sich Kraus nicht nur in die Herzen der Handball-Fans, sondern auch in das Allstar-Team der WM.

tbv-lemgo.de
 
HANDBALL / Bundesliga
08.07.2007
Lemgo holt sich den Boesen
Lemgo - Der TBV Lemgo hat kurz vor dem Trainingsauftakt zur neuen Saison noch einen hochkarätigen Neuzugang verpflichtet.

Der Däne Lasse Boesen (r.) im Duell mit dem Polen Karol Bielecki
Vorschau Der Däne Lasse Boesen (r.) im Duell mit dem Polen Karol Bielecki
Der dänische Nationalspieler Lasse Motzkus Boesen verstärkt den Bundesligisten in der Spielzeit 2007/2008.
Der 28-Jährige, der bislang 83 Spiele für die A-Nationalmannschaft Dänemarks absolvierte, kam in der vergangenen Saison von Portland San Antonio zurück zu seinem Heimatverein Kolding IF. Mit dem TBV Lemgo hat Boesen sportlich hohe Ziele und will sich darüber hinaus durch die Spielstärke der Bundesliga für sein Nationalteam und die Olympischen Spiele 2008 empfehlen.
"Natürlich will ich mit dem TBV Lemgo nach Möglichkeit Erfolge feiern. Ich bin ein ehrgeiziger Spieler, der sich allerdings immer in den Dienst der Mannschaft stellt. Und durch die Herausforderung in der Bundesliga, in jedem Spiel alles geben zu müssen, will ich mich behaupten und mir somit einen Stammplatz in der dänischen Nationalmannschaft erkämpfen", so Boesen.
Manager Zerbe freut sich
TBV-Manager Volker Zerbe freut sich über den Neuzugang: "Mit Lasse haben wir einen sehr spielstarken Rückraumspieler verpflichten können. Die Verpflichtung ist sicherlich ein weiterer Schritt in die Richtung, in die wir auch durch die jüngste Entwicklung im wirtschaftlichen Umfeld gehen wollen."
Zudem sei Boesen menschlich ein Spieler, der perfekt in das Umfeld beim TBV Lemgo passe. "Der Vertrag gilt vorerst nur für die kommende Saison, da Lasse aus persönlichen Gründen derzeit nicht langfristig planen kann."
Mit der Verpflichtung Lasse Boesens haben die Ostwestfalen ihre Personalplanungen für die Saison 2007/2008 abgeschlossen.



jetzt kann die Saison beginnen [[winkewinke]] [[winkewinke]] [[winkewinke]]

haben uns klasse verstärkt [[yo]]
 
"Vielleicht entscheidet das Torverhältnis"
München - Die Zeit des Wartens neigt sich dem Ende zu.


Nach dem Gewinn des Weltmeistertitels durch die Nationalmannschaft und dem Dreifach-Triumph der Bundesliga in den Europapokal-Wettbewerben beginnt in drei Wochen die neue Saison.
Sport1.de fragte alle 18 Bundesliga-Trainer nach ihren Erwartungen.
Den Anfang macht Noka Serdarusic, Trainer des Triplegewinners Kiel.

Sport1: Herr Serdarusic, wer wird Deutscher Meister und warum?
Noka Serdarusic: Wenn ich das wüsste, wäre das doch alles uninteressant. Flensburg, Hamburg, Magdeburg, Lemgo, die Rhein-Neckar Löwen und natürlich der THW werden in der kommenden Saison um den Titel kämpfen. Vielleicht entscheidet am Ende das beste Torverhältnis.

Sport1: Wie ist die Zielsetzung Ihres Klubs?
Serdarusic: Wie immer: Möglichst alle Spiele gewinnen und schönen, attraktiven Handball spielen. Wenn dann einer besser ist als wir, werden wir das akzeptieren.

Sport1: Wer wird der Spieler der Saison?
Serdarusic: Wenn er gesund bleibt, kann es nur Nikola Karabatic sein.

Sport1: Wieder kamen viele Akteure aus dem Ausland nach Deutschland. Welcher neue Spieler wird die Bundesliga am meisten bereichern?
Serdarusic: Spontan fällt mir Sergej Harbok von den Rhein-Neckar Löwen ein. Ein guter Shooter und ein hervorragender Anspieler.

Sport1: Auf die Bundesliga wartet eine Mammutsaison mit EM und Olympia 2008. Wie reagieren Sie auf das Programm und glauben Sie, dass die Zahl der Verletzungen zunimmt?
Serdarusic: Wie ich auf dieses unmenschliche Programm reagiere? Sicherlich wird weniger Konditionstraining anstehen und dafür mehr Regeneration eingeräumt. Dennoch erwarte ich, dass jede Mannschaft mehr oder weniger von Verletzungen heimgesucht wird. Denn die Teams werden in jeder Partie mindestens 100 Prozent geben müssen und sich nicht schonen können.

sport1.de
 
Favorisierte Löwen locker im Finale
München – Die favorisierten Rhein-Neckar Löwen um die WM-Helden Henning Fritz und Christian Schwarzer sowie die HSG Wetzlar bestreiten das Endspiel um den 12. Sparkassencup.

In den Halbfinals in Melsungen hatten es die beiden Erstligisten jeweils mit einem Bundesliga-Absteiger zu tun.
Die Löwen setzten sich gegen die HSG Düsseldorf deutlich mit 32:23 (14:12) durch. Wetzlar gewann gegen Eintracht Hildesheim 27:26 (12:14).
Die beiden Zweitligisten hatten zuvor im Turnierverlauf für Furore gesorgt. Hildesheim verwies in seiner Vorrundengruppe den TBV Lemgo auf den zweiten Platz, Düsseldorf setzte sich in seiner Gruppe gleich gegen drei Teams aus der Eliteklasse durch.

Umkämpfte erste Halbzeit
Die Löwen erwischten gegen Düsseldorf einen Start nach Maß. 5:0 führte die Mannschaft von Juri Schewzow, als man nach knapp zehn Minuten den ersten Treffer hinnehmen musste.
Danach wurde der Zweitligist aber mutiger und gestaltete die erste Halbzeit offen. Kurz vor der Pause hatte Düsseldorf sogar die Chance zum Ausgleich, doch anstatt das 13:13 zu erzielen, fingen sich die Rheinländer das 12:14.

Schwarzer zufrieden
Nach dem Seitenwechsel legten die Rhein-Neckar Löwen dann aber zu. Bis zur 37. Minute war die Partie dann entschieden, der Favorit lag mit sieben Treffern in Front.
"In der zweiten Halbzeit haben wir konzentrierter in der Abwehr gespielt", resümierte Weltmeister Christian Schwarzer. "Dadurch kamen wir zu unseren Tempogegenstößen und wenn wir das weiter umsetzen können, wird es jeder Gegner schwer gegen uns haben."
Schwarzer erzielte vier Tore. Besser traf auf Seiten der Löwen nur noch Sergej Harbok mit fünf Toren. Frank Berblinger war sechs Mal für Düsseldorf erfolgreich.
Das Endspiel findet am Samstag (20 Uhr) in Rotenburg an der Fulda statt.

sport1.de
 
Alarmglocken in Gummersbach

München - Drei Wochen vor dem Saisonstart sieht's beim VfL Gummersbach düster aus. Nach dem schon operierten Vedran Zrnic muss jetzt mit Robert Gunnarsson noch ein zweiter Spieler unters Messer.

Die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason hat so kurz vor der Saison mit personellen Problemen zu kämpfen.
Der Coach hat noch zwei Torhüter, sechs Rückraumspieler, zwei Außenläufer und einen Kreisläufer zur Verfügung.
Als sich der Bus am Freitagabend nach einem Testspiel in Richtung Harz aufmachte, saßen gerade einmal dreizehn gesunde Spieler drin. Darunter auch Robin Teppich und Adrian Rother aus der Handball-Akademie.
Gutartiger Tumor-Befund bei Vedran Zrnic
Der 26 Jahre alte Rechtsaußen Vedran Zrnic musste operiert werden. Seit dem Winter klagte der Sportler über Schmerzen im Schienbein. Wie sich nun herausstellte, handelte es sich um einen gutartigen Tumor hinter dem Knochen.
"Als Vedran zum ersten Trainingstag erschien, hatten sich die Beschwerden in seinem Bein durch die Pause leider nicht gegeben. Am Tag der Operation ist klar, dass er uns ungefähr acht Wochen fehlen wird. Das ist natürlich ein schwerwiegender Verlust für uns", so Trainer Gislason.
Auch Gunnarsson im Krankenhaus
Den VfL-Kreisläufer Gunnarsson erwartet ebenfalls eine Operation. Grund ist ein Meniskus-Riss. Der Eingriff wird am Montag vorgenommen. Der Isländer steht den Gummersbachern erst wieder in etwa vier Wochen voll zur Verfügung.
"Robbi klagte schon seit Ende Mai über die Kniebeschwerden; weil jetzt immer noch keine Besserung in Sicht war, wurde die Operation unumgänglich. Das ist natürlich nicht gut für die Saisonvorbereitung der Mannschaft", sagt Mannschaftskamerad Francois-Xavier Houlet.
"Der positive Aspekt ist immerhin, dass Kevin Jahn jetzt viel Zeit bekommt, um sich einzuspielen. Und zur Not gibt es den einen oder anderen Spieler im Kader, der sich zusätzlich am Kreis einarbeiten kann."

Cheftrainer trotzdem optimistisch
Bisher gewann der VfL alle seine Testspiele. Der Trainer ist dazu optimistisch, das Gunnarsson zum Saisonstart wieder fit ist.
"Wir haben gemeinsam beschlossen, dass er bei der Mannschaft bleibt und auch beim kommenden Turnier bis Sonntag noch spielt. So können wir die Belastung in der Mannschaft verteilen, und Robert lernt die neuen Spieler in dieser Zeit noch besser kennen."

sport1.de
 
Velyky ballert Löwen zum Turnier-Sieg

München – Die Rhein-Neckar Löwen haben ihren Titel beim hochkarätig besetzten 12. Spakassencup verteidigt.

Die Mannschaft um die Weltmeister Henning Fritz und Christian Schwarzer setzte sich in einem spannenden Finale gegen Bundesliga-Konkurrent HSG Wetzlar mit 33:30 (15:19) durch.
Erst in der Schlussviertelstunde wurden die Löwen aber ihrer Favoritenrolle gerecht.
Dank der Paraden von Torhüter Slawomir Szmal, der in der zweiten Halbzeit für Fritz spielte, und der insgesamt 13 Treffer des überragenden Oleg Velyky gelang der Mannschaft von Trainer Juri Schewzow die Wende.
"Man hat gemerkt, dass wir noch nicht eingespielt sind", resümierte Schewzow. "Die Mannschaft hat sich nicht aufgegeben. Wir haben das Spiel eher über den Wille und den Kampf gewonnen als durch die Qualität, die in unserer Mannschaft steckt."

Packende Partie
Im ersten Abschnitt präsentierte sich die Deckung der Löwen nicht kompakt genug, außerdem ließ die Chancenverwertung zu wünschen übrig. Wetzlar dagegen spielte ohne Respekt und ärgerte den Favoriten.
Nach dem Wechsel gelang den Badenern in der 43. Minute der 23:23-Ausgleich, auf die Führung mussten sie allerdings bis zur 54. Minute warten.

Velyky markierte das 30:29, und der überragende Nationalspieler legte auch zum 31:30 und 32:30 nach.
Die beiden Schlussminuten mussten die Löwen nach der dritten Zeitstrafe für Oliver Roggisch in Unterzahl überstehen.
Vize-Weltmeister Szmal parierte im Tor zwei Mal. Jurasik machte den Turniererfolg auf der anderen Seite perfekt. Weltmeister Oliver Roggisch wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt.
Kiel erreicht Finale
Beim exzellent besetzten Brümmerhoff-Cup in Schneverdingen zog unterdessen der THW Kiel ins Finale ein.
Der Triple-Sieger setzte sich gegen den dänischen Vertreter KIF Kolding sicher mit 42:33 (19:11).
Bester Werfer beim THW war Kim Andersson mit elf Treffern. Nikola Karabatic traf zehn, Neuzugang Filip Jicha acht Mal.

Comeback von Szilagyi
Sein Comeback bei den "Zebras" gab Viktor Szilagyi. Für den Österreicher endete nach einem Kreuzband- und Innenminiskus-Riss im rechten Knie - mit kurzen Unterbrechungen - eine Leidenszeit von 15 Monaten.
Szilagyi kam in der 18. Minute erstmals aufs Parkett und erzielte ein Tor.

Hamburg unterliegt Veszprem
Zum erhofften Traumfinale zwischen dem Deutschen Meister Kiel und dem Vizemeister HSV Handball kommt es jedoch nicht.
Die Hamburger unterlagen im zweiten Halbfinale dem ungarischen Spitzenklub MKB Veszprem nach einer katastrophalen ersten Halbzeit mit 30:33 (8:20). Die Hamburger verzweifelten insbesondere am serbischen Weltklassekeeper Dejan Peric.
Beim HSV, der auf Weltmeister Pascal Hens und Kreisläufer Bertrand Gille verzichten musste, traf Bundesliga-Rekordtorjäger Kyung-Shin Yoon zwölf Mal. Torsten Jansen war vier Mal erfolgreich.

sport1.de
 
Titel für THW und VfL - Schock für Berlin

München - Triple-Sieger THW Kiel befindet sich knapp drei Wochen vor dem Bundesliga-Start schon in beachtlicher Form.

Der deutsche Rekordmeister gewann dank einer Energieleistung den erstmals ausgetragenen Brümmerhof-Cup in der Lüneburger Heide.
Im Endspiel in Schneverdingen setzte sich Kiel nach spannender Partie gegen Ungarns Top-Klub MKB Veszprem mit 35:33 (17:19) durch.

Guter Start
Der THW erwischte einen ausgezeichneten Start und konnte sich früh absetzen. 10:5 hieß es nach einer knappen Viertelstunde.
Dann fanden jedoch die Ungarn – in der zurückliegenden Saison Viertelfinalgegner der Kieler auf dem Weg zum ersten Champions-League-Titel der Klubgeschichte – besser ins Spiel.
Binnen weniger Minuten kam Veszprem beim 11:11 (20.) zum Ausgleich und nahm eine Zwei-Tore-Führung mit in die Pause.

Andersson und Jicha stark
Nach dem Seitenwechsel steigerte sich Kiel dank der Tore von Neuzugang Filip Jicha und der Paraden von Mattias Andersson, der Thierry Omeyer ersetzte.
Es blieb spannend bis zum Ende. Erst in den letzten drei Minuten konnte sich Kiel entscheidend absetzen. Zwei Treffer von Nikola Karabatic in Folge und ein Tor von Kim Andersson bedeuteten das 35:32 und damit den Turniersieg.
Jicha, der zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde, war mit zehn Toren erfolgreichster Werfer der Partie. Andersson hatte mit 14 gehaltenen Bällen ebenfalls großen Anteil am Erfolg.

HSV wird Dritter
Das Spiel um den dritten Platz gewann der HSV Handball gegen den dänischen Vertreter KIF Kolding mit 35:32. Im Halbfinale war der deutsche Vizemeister mit 30:33 an Veszprem gescheitert.
Neuzugang Hans Lindberg war mit acht Toren bester HSV-Schütze.

Gummersbach feiert Turniersieg
Der VfL Gummersbach sicherte sich den Titel beim traditionellen Klaus-Miesner-Gedenkturnier in Ilsenburg.
Im Endspiel setzten sich die Mannen von Trainer Alfred Gislason mit 34:27 (13:15) gegen den Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen durch.
Momir Ilic (11) und Gudjon Valur Sigurdsson (9) hatten mit ihren Treffern maßgeblichen Anteil am Turniersieg.

Magdeburg gewinnt kleines Finale
Den dritten Platz ergatterte der SC Magdeburg durch ein 29:23 gegen Bundesliga-Aufsteiger Füchse Berlin.
Die Berliner, die in der Vorrunde durch einen klaren Erfolg gegen den spanischen Erstligisten BM Antequera aufhorchen ließen und im zweiten Gruppenspiel nur knapp an Gummersbach scheiterten, müssen allerdings einen schweren Rückschlag verkraften.

Stochl schwer verletzt
Beim Aufwärmen vor dem kleinen Finale verletzte sich der neue Mannschaftskapitän, Tschechiens Nationaltorhüter Petr Stochl, allem Anschein nach schwer.
Es wird befürchtet, dass sich der 31-Jährige einen Bänderriss oder sogar einen Knöchelbruch zugezogen haben könnte.

sport1.de
 
"Ich bin gekommen, um Titel zu holen"

München/Kiel - Filip Jicha war der Star des TBV Lemgo. Jetzt muss er sich in Kiel hinter einem ganz Großen einordnen.

Mit Nikola Karabatic hat der THW nämlich schon den derzeit besten Handballspieler der Welt auf Jichas Position im Kader.
Für den Tschechen ist das aber offensichtlich kein Problem.
Beim Brümmerhof-Cup, den der THW mit einem 35:33-Sieg gegen den ungarischen Top-Klub MKB Veszprem gewann, wurde er er zum besten Spieler des Turniers gewählt. Im Endspiel erzielte Jicha, die Nummer zwei der WM-Torschützenliste 2007, stolze zehn Treffer.
Im Gespräch mit Sport1.de äußert sich der 25 Jahre alte Rechtshänder zu seinem Einstand in Kiel, seinen Zielen für die kommende Saison und den besonderen Trainingsbelastungen unter Noka Serdarusic.

Sport1: Herr Jicha, Sie haben gesagt, mit dem vorzeitigen Wechsel zum THW Kiel sei ihr größter Wunsch in Erfüllung gegangen. Wie waren die ersten Wochen bei Ihrem Wunschverein?

Filip Jicha: Bis jetzt war es eine harte Zeit für uns alle. Die Vorbereitung ist immer etwas Besonderes. Man muss mit viel Krafttraining und Laufeinheiten die Basis für die Saison legen, das ist nicht besonders angenehm. Aber jetzt machen wir mehr mit dem Ball und das ist natürlich viel schöner. Es macht einfach Spaß, hier zu sein.

Sport1: Das Training unter Noka Serdarusic ist berüchtigt. Merken Sie einen Unterschied zu anderen Trainern?

Jicha: Auf jeden Fall. Das Trainingslager war sehr hart, das war schon anders als das, was ich in der Bundesliga bisher erlebt habe. Aber man gewöhnt sich daran. Ich bin natürlich froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Jetzt kann ich mich auf die handballerischen Sachen konzentrieren, damit ich alles richtig mache.

Sport1: Wie gefällt es Ihnen an der Ostsee?

Jicha: Ich fühle mich sehr wohl in Kiel. Man merkt, dass Kiel eine Landeshauptstadt ist. Lemgo hat 30.000 Einwohner, Kiel 200.000, das ist natürlich ein Riesen-Unterschied. Und dass die Stadt am Wasser liegt, ist bei schönem Wetter besonders gut.

Jicha: Wir haben eine super Truppe. Ich fühle mich sehr wohl. Fast alle Spieler sind aus meiner Generation, deshalb bin ich sehr froh, dass ich hier spielen kann. Ich werde 100 Prozent geben, damit wir weiter erfolgreich bleiben und damit auch die Stimmung weiter so gut bleibt.

Sport1: Wie sehen Sie Ihre persönliche Rolle im Team?

Jicha: Ich möchte mich weiterentwickeln und ein besserer Handballer werden. Ich bin gekommen, um Erfolge zu feiern. Mein größter Traum wäre es, der Mannschaft dabei zu helfen, dass sie wieder so erfolgreich wird wie letztes Jahr. Dafür müssen wir aber noch hart arbeiten.

Sport1: Mit Nikola Karabatic spielt ein Superstar auf ihrer Position. Glauben Sie, dass Sie deutlich weniger zum Einsatz kommen werden als in Lemgo?

Jicha: Auf jeden Fall. In Lemgo war ich auf der Position fast alleine. Da musste ich mich durchkämpfen, was natürlich auch nicht optimal war. Wenn man da angeschlagen ist und keinen Ersatz hat, ist das für die Mannschaft schlecht. Eine Mannschaft wie Kiel, die immer gewinnen will, braucht deshalb einfach mehrere Spieler, die ein gewisses Niveau haben. Auch wenn das natürlich nicht bedeutet, dass man deshalb automatisch überall gewinnt. Man muss für jeden Sieg hart arbeiten und kämpfen.

Sport1: Es wäre für Sie also kein Problem, nur die Nummer zwei zu sein?

Jicha: Ich würde das gar nicht Nummer zwei nennen. Natürlich werde ich darum kämpfen, so viel wie möglich zu spielen.

Sport1: Ist es etwas Besonderes, mit einem Karabatic zusammenzuspielen?

Jicha: Na klar. Nikola ist schon ein besonderer Handballer. Er ist im Eins-gegen-Eins unglaublich stark. Außerdem bringt er immer gute Laune in die Mannschaft. Ich bewundere ihn sehr dafür, auf welche Art und Weise er das macht. Es macht einfach unglaublich viel Spaß, mit Leuten wie ihm oder auch Kim Andersson und Stefan Lövgren in einer Mannschaft zu spielen.

Sport1: Bei Lemgo waren sie der Star, bei Kiel sind Sie einer von vielen. Ist das ein Problem?

Jicha: Nein, überhaupt nicht. Ich habe schließlich damit gerechnet, dass das so ist. In Kiel gibt es viele Leistungsträger. Aber ich wollte auf jeden Fall in solch einer Mannschaft spielen. Das hat jetzt schon in den Vorbereitungsspielen Spaß gemacht. Und bei einem Punktspiel in der Ostseehalle wird es bestimmt noch besser.

Sport1: Kiel hat letzte Saison das Triple geholt. Lässt sich so etwas wiederholen?

Jicha: Ich hoffe, dass ich dem THW dabei helfen kann, so einen Erfolg zu wiederholen. Deshalb bin ich hergekommen. Es war schon toll, dass im Fernsehen zu verfolgen, jetzt will ich bei so einem Erfolg natürlich auch einmal dabei sein.
 
"Jurecki ist eine Bereicherung"
München - Die Zeit des Wartens neigt sich dem Ende zu.


Wo geht's lang für den HSV? Trainer Martin Schwalb hat große Ziele
Vorschau Wo geht's lang für den HSV? Trainer Martin Schwalb hat große Ziele
Nach dem Gewinn des Weltmeister-Titels durch die Nationalmannschaft und dem Dreifach-Triumph der Bundesliga in den Europapokal-Wettbewerben beginnt in drei Wochen die neue Saison.

Sport1: Wer wird Deutscher Meister und warum?

Martin Schwalb: Wenn ich das wüsste, wäre es langweilig. Das kann ich nicht beantworten.

Sport1: Wie ist die Zielsetzung Ihres Klubs?

Schwalb: Wir versuchen oben mitzuspielen und wollen uns erneut für die Champions League qualifizieren.

Sport1: Wer wird der Spieler der Saison?

Schwalb: Alle meine 17 Spieler haben das Zeug, Spieler der Saison zu werden. Da kann man keinen hervorheben.

Sport1: Wieder kamen viele Akteure aus dem Ausland nach Deutschland. Welcher neue Spieler wird die Bundesliga am meisten bereichern?

Schwalb: Das könnte mit Michal Jurecki oder Hans Lindberg ein HSV-Spieler sein.

Sport1: Auf die Bundesliga wartet eine Mammutsaison mit EM und Olympia 2008. Wie reagieren Sie auf das Programm und glauben Sie, dass die Zahl der Verletzungen zunimmt?

Schwalb: Ich befürchte, dass die Verletzungen zunehmen werden. Wir werden das Trainingsprogramm so abstimmen, damit die Spieler möglichst fit in die Spiele gehen. Wir werden punktuell trainieren, das heißt die Belastungen kurz halten. Trotzdem muss im Training auch Gas gegeben werden.
 
Nordhorn: Leistungsträger bleiben der HSG treu
Filip und Gentzel verlängern


Gute Nachrichten für die HSG Nordhorn. Die Niedersachsen können auch in Zukunft auf ihre langjährigen Leistungsträger Jan Filip und Peter Gentzel bauen. Beide Profis haben ihre auslaufenden Verträge beim Bundesligisten vorzeitig verlängert.

Der 34 Jahre alte Filip, der seit 2000 bei der HSG spielt, band sich bis 2012 an die Niedersachsen. Danach möchte der Tscheche ins Management des Klubs wechseln soll. Gentzel will noch bis 2010 das Nordhorner Tor hüten. "Mindestens", wie der 38-Jährige betonte. Der Schwede steht ebenfalls schon seit sechs Jahren in Diensten der HSG. 2001 war er vom spanischen Klub Granollers nach Niedersachsen gewechselt. Am Vorabend seiner Karriere will er mit der HSG nun noch einen Titel holen. "Der Europacup ist für mich die Nummer eins", sind seine Prioritäten vor Saisonbeginn klar gesetzt.

"Damit haben wir ein Zeichen für die Zukunft gesetzt", freute sich Manager Bernd Rigterink. Einen Grund zum Ausruhen liefern ihm die Vertragsabschlüsse jedoch nicht. Schließlich laufen einige weitere Verträge nach dieser Saison aus, darunter die von Weltmeister Holger Glandorf und Coach Ola Lindberg.

Am Mittwochabend treffen die Nordhorner zur offiziellen Saisoneröffnung im heimischen Euregium auf USDK Dunkerque. Zum Auftakt der neuen Bundesliga-Spielzeit tritt der EHF-Cup-Teilnehmer am 29. August bei Aufsteiger Füchse Berlin an.

kicker.de
 
Ausfall überschattet Ahlm-Comeback

München - Triple-Sieger THW Kiel bleibt das Verletzungspech treu. Während Marcus Ahlm sein Comeback feierte, fällt nun Neuzugang Daniel Wessig mehrere Monate aus.

Beim 42:24 (21:11)-Testspielsieg beim Regionalligisten HSG Tarp-Wanderup konnte Kreisläufer Ahlm erstmals wieder ins Spielgeschehen eingreifen.
Mehr als über sein erstes Tor freute sich der Schwede aber über seinen ersten Einsatz nach fast fünf Monaten.
"Das hat viel Spaß gemacht. Natürlich kann noch nicht alles klappen. Dafür war die Zeit ohne Handball zu lang, so lang, wie seit über 15 Jahren nicht mehr", erklärte Ahlm.
Der 29-Jährige hatte im Halbfinale der Champions League am 25. März in Pamplona gegen Portland San Antonio (28:30) bei einer Abwehraktion einen Sehnenabriss im linken Oberarm erlitten.
Ahlm, der in der abgelaufenen Runde für viele Experten der beste Kreisläufer der Bundesliga war, möchte auch beim Auftakt der neuen Runde am 25. August gegen die MT Melsungen das "Zebra"-Trikot tragen. "Ich hoffe, dass ich zum Saisonstart dabei sein kann", sagte der Zwei-Meter-Mann.
Wessig fällt aus
Bei diesen Termin wird Wessig fehlen. Der 19-jährige Rückraumspieler fällt wegen eines Knorpelschadens voraussichtlich sechs Monate aus. Beim gebürtigen Schweriner ist eine Verletzung im rechten Knie aufgebrochen, an dem er 2000 schon zweimal operiert worden war.
"Ich habe eine blöde Bewegung gemacht. Das war einfach Pech", sagte der 2,03 Meter große Wessig. Der Kieler, der aufgrund einer Doppellizenz auch bei Zweitligisten TSV Altenholz spielberechtigt ist, ist aber guten Mutes.

"Ich hatte nach dem letzten Eingriff keine Probleme mehr mit dem Knie", so der 29-fache Jugendnationalspieler, der zu den größten deutschen Talenten im Rückraum gehört.
Zeitz weiter auf Eis
Das Verletzungspech bleibt dem THW treu: Beim Testspiel in Tarp stand auch Christian Zeitz nicht im Aufgebot. Der 26-Jährige erholt sich weiter von einem Eingriff an der Hüpftpfanne (Knorpelwucherung).
Schon in der vergangenen Saison standen dem THW teilweise bis zu fünf Leistungsträger nicht zur Verfügung.
Einer davon - Viktor Szilagyi (Kreuzband/Innenmeniskus) - kam hingegen beim Testspiel vor 650 Zuschauern zu einem Einsatz. Der 28-Jährige traf in 30 Minuten zweimal ins Schwarze.
Härtetest Schlecker-Cup
Beste Kieler Torschützen beim ungefährdeten Erfolg in Tarp waren Henrik Lundström und Igor Anic mit je sieben Treffern.
Ungleich mehr Gegenwehr erwartet das Team von Trainer Zvonimir Serdarusic am Wochenende beim Schlecker-Cup mit MKB Veszprem (Ungarn) und FC Kopenhagen aus Dänemark.
Löwen mit Mühe
Die Rhein-Neckar Löwen haben derweil ein Vorbereitungsspiel beim Südwest-Regionalligisten HG Saarlouis am Mittwochabend mit 37:28 (16:12) gewonnen.

Dabei taten sich die Schützlinge von Trainer Juri Schewzow schwerer als erwartet. Bedingt durch eine schwache Chancenverwertung und eine löchrige Deckung des Bundesligisten kam der Drittligist im zweiten Abschnitt bis auf ein Tor heran – 23:24 (45.).
Dann aber gelangen den Löwen sieben Treffer in Folge. "Gott sei Dank haben wir das am Ende noch rausgerissen", sagte Nationalspieler Michael Haaß.
Die Löwen mussten dabei auf Torhüter Henning Fritz verzichten, der wegen einer Bindehautentzündung auch nicht mit zum Turnier nach Moskau fliegen wird.
Ab Freitag trifft die Schewzow-Sieben in der russischen Hauptstadt auf Chambery Savoie HB, BM Granollers und Medvedi Chekhov.

sport1.de
 
12.08.2007

Lemgo gewinnt Sindelfinger Turnier


Der TBV Lemgo hat das Turnier Intersport Masters in Sindelfingen gewonnen. Knapp zwei Wochen vor dem Start der Saison siegte der EHF-Pokal-Teilnehmer im Endspiel vor den Augen von Bundestrainer Heiner Brand mit 29:23 gegen den TV Großwallstadt. Den dritten Platz des hochkarätig besetzten Vorbereitungsturniers belegte die HSG Nordhorn, die das kleine Finale gegen Frisch Auf Göppingen mit 32:30 für sich entschied.
 
12.08.2007

THW Kiel gewinnt Turnier in Ehingen

THW Kiel hat das Turnier um den Schlecker-Cup im schwäbischen Ehingen gewonnen. Der Champions-League-Gewinner, deutsche Meister und DHB-Pokalsieger bezwang in einer spannenden Neuauflage des Vorjahresfinales Vize-Meister HSV Hamburg mit 38:35 (18:17). Den dritten Platz belegte MKB Veszprem, das sich mit 36:24 (22:11) gegen Montpellier HB durchsetzte.

sportal.de
 
13.08.2007

Drei Wochen Pause für Lemgos Boesen

Der TBV Lemgo muss mindestens drei Wochen auf Neuzugang Lasse Boesen verzichten. Wie der Bundesligist mitteilte, hat der dänische Nationalspieler von Kolding IF im Finale des Turniers Intersport Masters gegen den TV Großwallstadt eine Daumenverletzung an der rechten Hand erlitten. Boesen falle damit für das Saison-Eröffnungsspiel aus, klagte TBV- Manager Volker Zerbe. Das Team von Peter Meisinger bestreitet das erste Meisterschaftsspiel gegen Frisch Auf Göppingen.

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Maranaldo schrieb:
12.08.2007

THW Kiel gewinnt Turnier in Ehingen

THW Kiel hat das Turnier um den Schlecker-Cup im schwäbischen Ehingen gewonnen. Der Champions-League-Gewinner, deutsche Meister und DHB-Pokalsieger bezwang in einer spannenden Neuauflage des Vorjahresfinales Vize-Meister HSV Hamburg mit 38:35 (18:17). Den dritten Platz belegte MKB Veszprem, das sich mit 36:24 (22:11) gegen Montpellier HB durchsetzte.

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Mein THW kommt langsam wieder in Fahrt und wird sicherlich wieder der Topfavorit auf den Titel sein in der neuen Saison. Nur Kreisläufer Marcus Ahlm macht mir noch Sorgen. Mit dem im fitten Zustand ist der Kader noch 25% stärker als der im letzten Jahr und die Verteidigung aller dreier Titel sind absolut drin. Es wird auf jeden Fall wieder spannend, in der HBL.
 
Das ist ein Hammer :

Tkaczyk und Bielecki unterschreiben Vorverträge

Handball-Bundesligist Rhein-Neckar-Löwen hat die polnischen Vize-Weltmeister Grzegorz Tkaczyk und Karol Bielecki von der Saison 2008/2009 an unter Vertrag genommen. Die beiden Nationalspieler vom Liga-Kontrahenten SC Magdeburg unterschrieben in Mannheim Vorverträge für jeweils drei Jahre. "Ich habe bereits mehrfach betont, dass die beiden aufgrund ihres jungen Alters sowie ihrer spielerischen Qualitäten hervorragend in unser Konzept der nächsten Jahre passen. Nun freuen wir uns sehr, dass sie sich trotz anderer Offerten aus Spanien und Deutschland für uns entschieden haben", sagte Mannheims Geschäftsführer Thorsten Storm.

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14.08.2007
Großwallstadt mit Verletzungspech
Bundesligist TV Großwallstadt muss zum Saisonauftakt auf Neuzugang Michael Spatz verzichten. Der vom VfL Gummersbach verpflichtete Rechtsaußen hat sich in einem Testspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt den kleinen Finger an der Wurfhand gebrochen und fällt vier bis sechs Wochen aus. Ebenfalls nicht zur Verfügung steht in den ersten Spielen Linksaußen Gregor Schmeißer, der an einem Patellasehnenanriss im Knie laboriert.

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Die Topteams im Test

Wenige Tage vor dem Start der neuen Saison nehmen wir in einer kleinen Serie die Topteams der Bundesliga genauer unter die Lupe. Anlässlich des Supercups beginnen wir mit dem THW Kiel und den Rhein-Neckar-Löwen.

THW Kiel

In der stärksten Liga der Welt gibt es ein Team, das noch über allen anderen steht: den THW Kiel! In einer Umfrage der Handballwoche erklärten alle Bundesliga-Trainer den THW zum Titelanwärter Nummer eins.

Nach einer unglaublichen Saison, in der die Norddeutschen die Champions League, die Meisterschaft und auch noch den DHB-Pokal gewannen stellt sich die Frage, was nun eigentlich noch kommen kann? Lässt sich solch ein Triumph wiederholen? Sind die Spieler womöglich satt? Solchen Vermutungen traten die Akteure prompt entgegen. Die Erfolge hätten Lust auf mehr gemacht, so der einhellige Tenor in der Mannschaft.

Kiel kauft groß ein

Dafür hat auch die Vereinsführung alles gegeben und zur Verstärkung der ohnehin 6,5 Millionen Euro erhöht. Investiert haben die Kieler vor allem in die Breite ihres Kaders. Damit reagierten sie auf die teilweise dramatischen Verletzungssorgen in der letzten Saison, als sogar noch Andrej Xepkin kurzfristig aus dem Ruhestand reaktiviert werden musste.

Bekommen haben die Kieler Filip Jicha vom TBV Lemgo, Igor Anic von HB Montpellier, Börge Lund aus Nordhorn und Daniel Wessig aus der Jugend des SC Magdeburg. Der erst 20-fährige Franzose Anic ist am Kreis als Alternative zu Marcus Ahlm gedacht, der nach langer Verletzungspause gerade erst wieder zurückgekehrt ist.

Ein Mann mit Torgarantie

Anic gilt auf seiner Position als eines der größten Talente weltweit. Als junger Mann mit Zukunft gilt auch Daniel Wessig, der allerdings mit einer Knorpelverletzung im Knie lange auszufallen droht. Filip Jicha eisten die Zebras vom TBV Lemgo los und legten dafür sogar eine Ablösesumme von angeblich 400.000 Euro auf den Tisch.

Der tschechische Nationalspieler gehörte in den letzten beiden Jahren zu den besten Bundesliga-Torschützen kann im Rückraum links oder in der Mitte eingesetzt werden. Auch für Börge Lund musste der THW eine Ablöse nach Nordhorn überweisen. Der Norweger war die Entdeckung der letzten Saison und trumpfte in Nordhorn groß auf.

Entlastung für Lövgren


Auf der Mittelposition glänzte er als Ideengeber und Torschütze gleichermaßen. In Kiel wird er sich diese Aufgabe mit dem Kapitän Stefan Lövgren teilen. Der 36-jährige Schwede hatte zuletzt immer wieder mit kleinen Blessuren zu kämpfen und wird sich wegen des prall gefüllten Terminkalenders über die Entlastung freuen.

Trotz des bärenstarken Kaders sind auch die Kieler nicht frei von Sorgen. Die Verletzungen der letzten Saison sind auch aktuell noch ein Thema. Ahlm ist gerade erst wieder voll eingestiegen und auch Viktor Szylagi wird langsam wieder an die Belastung herangeführt. Christian Zeitz muss nach einer Operation auch noch eine Weile pausieren. Im rechten Rückraum muss Kim Andersson daher zunächst den Alleinunterhalter spielen.

Prognose:

Der THW Kiel hat keinen echten Leistungsträger verloren und sich dazu noch mit Augemaß verstärkt. Die Mannschaft von Trainer Noka Serdarusic wird wieder Deutscher Meister.





Rhein-Neckar-Löwen

Es hat sich viel geändert bei der SG Kronau/Östringen. In erster Linie natürlich der Name, denn die Mannen von Trainer Juri Chevtsov werden künftig als Rhein-Neckar-Löwen die Bundesliga unsicher machen.

Doch nicht die Verpackung ist neu, auch der Inhalt hat sich gewaltig geändert. Mit Henning Fritz (THW Kiel), Christian Schwarzer (TBV Lemgo) und Oliver Roggisch (SC Magdeburg) wurden gleich drei deutsche Weltmeister verpflichtet. Damit wurde der Abgang von Dimitri Torgovanov (HSV) kompensiert. Dazu kommt noch die weißrussische 'Wurfmaschine' Sergej Harbok vom slowenischen Spitzenclub Celje.

Große Erwartungen


Klar, dass mit diesem Kader auch die Ansprüche steigen. Mittelfristig will Manager Torsten Storm das Team in die europäische Spitze führen. Der erste Schritt soll in diesem Jahr erfolgen. Nach Platz acht in der letzten Saison ist eine gewaltige Steigerung nötig, doch angesichts des Spielermaterials auch durchaus möglich.

Insgesamt neun Spieler, die beim letzten WM-Finale zum deutschen und polnischen Kader gehörten stehen bei den Löwen unter Vertrag. Im Tor hat Coach Chevtsov die Wahl zwischen Henning Fritz und Slawomir Smal. Der Pole spielte eine tolle letzte Saison und war der große Rückhalt der polnischen Nationalmannschaft bei der WM.

Bärenstarke Abwehr

Der in Kiel aussortierte Fritz bewies ebenfalls bei der WM, dass er noch nichts verlernt hat. Ob er daran anknüpfen kann, muss er allerdings erst noch beweisen. Am Kreis tummeln sich mit Schwarzer, Roggisch und Andrej Klimovets gleich drei deutsche Nationalspieler.

Defensiv werden die im Zentrum für ein absolutes Bollwerk sorgen. Im Angriff laufen die Fäden bei Oleg Velyky zusammen. Der Stratege spielt seine letzte Saison für die SG und wechselt danach nach Hamburg zum HSV. An einer Seite agieren im Rückraum Harbok auf Links und Mariusz Jurasik bzw. Sergiy Shelmenko auf der rechten Seite. Vor allem auf Harbok dürfen die Fans gespannt sein.

Der 23-Jährige gilt als eines der größten Talente auf der so genannten Königsposition des Handballs. Auf Linksaußen kommt Uwe Gensheimer zum Zuge, der auf dieser Position neben Dominik Klein und Toto Jansen zu Deutschlands Hoffnungsträgern gehört.

Prognose:
Die Rhein-Neckar-Löwen spielen um einen Platz in der Champions League mit. Allerdings wird es am Ende wohl nicht ganz reichen.

sportal.de
 
THW Kiel zum vierten Mal Supercup-Sieger

Der deutsche Handball-Meister THW Kiel hat zum vierten Mal den Supercup gewonnen. Das Team von Trainer Zvonimir Serdarusic siegte in München gegen Pokalfinalist Rhein-Neckar Löwen mühelos mit 41:31 (19:12). Kiel hatte vor 10 500 Zuschauern seine besten Werfer in Filip Jicha mit neun Toren und Nikola Karabatic (7). Auf Seiten der Löwen trafen Oleg Velyky (6) sowie Andrej Klimovets und Sergej Harbok (beide 5) am häufigsten ins gegnerische Tor.

bild.de
 
22.08.2007
Titelträume und Steineschmeißer

Nach dem THW Kiel und den Rhein Neckar Löwen unterziehen wir im zweiten Teil unseres Teamchecks den HSV Hamburg und die SG Flensburg-Handewitt einer genaueren Betrachtung.

HSV Hamburg

Die Aufbauarbeit von Trainer Martin Schwalb und das finanzielle Engagement von Präsident Andreas Rudolph trugen schon in der abgelaufenen Saison Früchte. Der HSV gewann den Europapokal der Pokalsieger und musste sich in der Meisterschaft dem THW Kiel nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz geschlagen geben.

Das soll sich in diesem Jahr ändern. Dafür hat Rudolph den Etat noch einmal auf rund 6,5 Millionen Euro erhöht. Das Geld wurde in hochkarätige Verstärkungen investiert. Doch auch die Erwartungen sind gestiegen. "Wir wollen Deutscher Meister werden", stellte Rudolph gegenüber der HandballWoche klar.

Neues Personal für den Titel

Als Nachfolger für Keeper Goran Stojanovic wechselte Deutschlands Nationalkeeper Jogi Bitter in die Hansestadt. Gemeinsam mit Per Sanström und dem ebenfalls neu verpflichteten Talent Jürgen Müller hat Schwalb nun drei exzellente Torhüter in seinen Reihen. Die Keeper haben eine der aggressivsten Verteidigung der Liga vor sich.

Dafür sorgten in der Vergangenheit die beiden französischen Stars Bertrand und Guillaume Gille. In der neuen Spielzeit bekommt das Duo mit Dimitri Torgovanov noch einen weiteren Defensiv-Spezialisten an die Seite gestellt. Dieses Bollwerk zählt mit Sicherheit zu den besten Abwehrblöcken der Liga. Einen hoffnungsvollen Neuzugang präsentierten die Hamburger auch auf der rechten Außenposition.

Alternativen en masse

Hans Lindberg kommt als aktueller dänischer Torschützenkönig aus Viborg an die Elbe und macht dem DHB-Auswahlspieler Stefan Schröder seinen Stammplatz streitig. Auf Links war der HSV mit Toto Jansen und Matthias Flohr schon vorher erstklassig besetzt. Auch im Rückraum haben die Hanseaten nachgerüstet und für Pascal Hens eine bärenstarke Alternative verpflichtet.

Auf Halblinks könnte der talentierte polnische Nationalspieler Michal Jurecki für Furore sorgen. Im rechten Rückraum hatte Martin Schwalb mit Kyung-Shin Yoon und Krysztof Lijewski bereits beeindruckende Auswahlmöglichkeiten.

Insgesamt scheint der HSV auf fast allen Positionen stark besetzt zu sein, mit einer Ausnahme: Die Rolle des Spielmachers muss Guillaume Gille im Alleingang ausfüllen. Für die kommende Saison steht der Wechsel von Oleg Velyky bereits fest, doch alle Versuche in schon jetzt nach Hamburg zu lotsen, scheiterten.

Prognose:
Der HSV ist der härteste Rivale des THW Kiel im Kampf um den Titel.

SG Flensburg-Handewitt


Na klar, auch in diesem Jahr gehören die Nordlichter wieder zu den Titelkandidaten. Daran ändert auch der Abgang der beiden Integrationsfiguren Joachim Boldsen und Jan Holpert nichts.

Zu beneiden ist Trainer Kent-Harry Andersson vor dem Saisonstart jedoch nicht. Dauerpechvogel Frank von Behren fällt wieder mal verletzt aus, genauso wie Sören Stryger und Blazenko Lackovic. Neuzugang Einar Holmgeirsson muss es nach monatelanger Pause (Bandscheibenvorfall) vorerst noch langsam angehen lassen.

Zwei Isländer für die rechte Seite

Doch die Fans dürfen sich schon jetzt auf den Isländer mit dem unglaublich harten Wurf freuen. In Großwallstadt verpassten sie ihm deswegen den Spitznamen Steineschmeißer. In der Förde-Stadt wird er im rechten Rückraum mit Marcin Lijewski ein Tandem der Extraklasse bilden.

Ebenfalls auf der rechten Seite ist der zweite Neue aus Großwallstadt zuhause: Alexander Petersson. Der Isländer kann sowohl im Rückraum als auch auf der Außenposition spielen und wird dort den verletzten Stryger ersetzen. In der Vorbereitung ließ Petersson sein Können bereits mehrfach aufblitzen.

Neuer Kapitän des Teams ist der nur 1,68 Meter große Wirbelwind Ljubomir Vranjes. Der Schwede wird von Neuzugang Thomas Mogensen unterstützt. Die linke Seite blieb mit Lackovic, Kasper Nielsen und dem Torgaranten Lars Christiansen auf Linksaußen unverändert.

Ein Koloss im Tor

Im Tor steht mit Dan Beutler eine verlässliche Größe. Als Nachfolger von Jan Holpert wurde zudem Dane Sijan in die nördlichste Stadt Deutschlands gelockt. Der Serbe war zuletzt in Dänemark aktiv und beeindruckt zunächst einmal schon durch seine Statur:

Der Nationalspieler ist mit 1,95 Meter Größe und einem Gewicht von 125 Kilogramm ein echter Koloss. In den drei großen Ligen in denen er bisher spielte (Serbien, Schweden und Dänemark) erhielt er jeweils den Titel als bester Torhüter.

Prognose:
Die SG Flensburg-Handewitt erreicht einen Platz in der Champions League. Doch an Kiel und den HSV reicht das Team nicht ganz heran.



sportal.de
 
Teamcheck: Vier geplatzte Träume

Champions League - jeder möchte mitspielen, doch nur drei Teams können dabei sein. Wir erklären, warum es für Gummersbach, Magdeburg, Lemgo und Nordhorn nicht reichen wird. Diesen Teams widmen wir uns im dritten Teil unseres Checks.

VfL Gummersbach


Zweimal in Serie konnte sich der Traditionsverein für die Champions League qualifizieren und natürlich haben diese Erfolge in Gummersbach Begehrlichkeiten geweckt. Dazu passt, dass in diesem Jahr alle Heimspiele in der großen Kölnarena ausgetragen werden.

Allerdings erwartet die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason eine schwere Saison. Mit Daniel Narcisse hat der VfL die Seele seines Spiels verloren. Der Franzose wechselt zu seinem Heimatverein Chambery zurück - auch wenn der VfL auf einen gültigen Vertrag pocht und bei der EHF Einspruch eingelegt hat. Mehr als eine Ablösesumme dürfte im Idealfall aber nicht herauskommen.

Mit Sorgen in die Saison

Der Verlust des Franzosen wird kaum aufgefangen werden können. Mit Oleg Kuleschov und Geoffroy Krantz wurden zwar zwei Nachfolger für die Mittelposition verpflichtet, an die Klasse eines Narcisse reichen sie aber wohl nicht heran. Für die rechte Seite kam Roman Pungartnik vom HSV. Der 36-Jährige wird auch bitter benötigt, da Rechtsaußen Vedran Zrnic seine seit Monaten anhaltenden Verletzungsprobleme immer noch nicht ganz überwunden hat.

Sein Pendant auf der anderen Seite, Gudjon Valur Sigurdsson, wird zum Saisonauftakt ebenfalls fehlen. Es ist den Gummersbachern zu wünschen, dass das Duo schnell auf die Beine kommt, denn sonst könnten schon in der Anfangsphase der Saison wichtige Punkte verloren gehen.


Prognose:
Der VfL wird es schwer haben, einen Platz in der Champions League zu ergattern. Die Teilnahme am Europapokal sollte aber gelingen.




SC Magdeburg

Der SCM ist die große Wundertüte der Saison und keiner weiß, was am Ende dabei herauskommt. Der ganze Verein ist im Umbruch. Im Management nahm Bernd-Uwe Hildebrand im Zuge der Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung seinen Hut.

Das Sagen hat nun ein Trio mit Holger Kaiser sowie den beiden Ex-Spielern Stefan Kretzschmar und Steffen Stiebler. Womit wir bei der nächsten Baustelle wären: Neben diesem Duo haben gleich fünf weitere Spieler den Verein verlassen, darunter so prominente Namen wie Joel Abati, Oliver Roggisch, Oleg Kuleschov oder Jogi Bitter. Dem stehen neun Neuzugänge gegenüber.

Viel Abreit für Bogdan Wenta

Die Hauptaufgabe von Trainer Bogdan Wenta wird also sein, in kürzester Zeit ein neues Team und eine Einheit zu formen. "Wir arbeiten härter als im letzten Jahr und der Druck liegt bei den anderen", sieht er der Zukunft gelassen entgegen. Sportdirektor Kretzschmar hat als Ziel eine Position zwischen Platz eins und fünf ausgegeben. Zu allem Überfluss hatte der SCM in der Vorbereitung erhebliches Verletzungspech.

Kapitän Fabian van Olphen, Andreas Rojewski und der neue Keeper Ole Erevik fallen noch längere Zeit aus. Im Tor wird Talent Silvio Heinevetter sein Potenzial unter Beweis stellen müssen. Und natürlich steht das polnische Weltklasseduo Grzegorz Tkaczyk und Karol Bielecki mehr in der Pflicht als je zuvor. Schade nur, dass der Wechsel der beiden zu den Rhein Neckar Löwen im Jahr 2008 schon beschlossene Sache ist.

Prognose:
Auf Bogdan Wenta wartet eine Menge Arbeit. Einziges Plus in dieser Situation ist die Tatsache, dass die Erwartungen an seine Mannen deutlich geringer sind als in den letzten Jahren. Ohne großen Druck ist sicher die ein oder andere Überraschung drin, den Kontakt zu den Spitzenteams wird der SCM nicht halten können.




TBV Lemgo


Einen ähnlichen Umbruch wie in Magdeburg gab es auch in Lemgo. Mit Christian Schwarzer, Marcus Baur und Filip Jicha haben drei Säulen der letzten Jahre den Verein verlassen. Mit Peter Meisinger kam ein neuer Trainer, Volker Zerbe übernahm das Amt des Managers und lotste sogleich einige hoffnungsvolle Spieler zum TBV.

Mit Michael Kraus, Rolf Hermann, Michael Hegemann, Jörg Lützelberger, Marc Hafner oder auch Rückkehrer Sven-Sören Christophersen vor allem auf junge deutsche Akteure, die entweder schon zur Nationalmannschaft gehören oder auf dem Sprung sind. Somit hat Lemgo einen bemerkenswerten Kader beisammen.

Kraus ist gefordert

Die Außenpositionen sind mit Florian Kehrmann und Logi Geirsson stark besetzt. Auf der Spielmacherposition muss Kraus, der eine tolle WM spielte, diese Leistung auf Dauer bestätigen.

Von Daniel Stephan kann er sicher noch eine Menge lernen. Auf den Halbpositionen stehen mit Hegemann, Kaufmann oder Hermann zahlreiche gefährliche Schützen zur Verfügung. Doch was für Magdeburg gilt, trifft auch auf Lemgo zu: Die Mannschaft wird Zeit benötigen, um sich zu finden.

Prognose:
Es scheint, als wäre Lemgo schon einen Schritt weiter als Magdeburg. Der TBV hat eine junge Truppe mit viel Potenzial zusammen. Da wächst mit Sicherheit etwas heran.

HSG Nordhorn


Jedes Jahr das gleiche Spiel in der Grafschaft Bentheim: Wenn die großen Clubs mit dickem Portemonnaie nach Verstärkung suchen, dann werden sie bei der stets klammen HSG fündig. Dieses Jahr schnappte sich der THW Kiel den Spielmacher Börge Lund.

Der nächste Abgang wird wohl Holger Glandorf sein, der im Herbst sagen will, wie er sich seine Zukunft ab 2008 vorstellt. Aber in Nordhorn haben sie gelernt, mit diesem Verhältnissen zu leben. So hat Trainer Ola Lindgren auch dieses Mal wieder talentierte Spieler eingekauft. Der Slowake Peter Kukucka soll Lund als Spielmacher ersetzen.

Mit dem Norweger Erlend Mamelund und Steffen Weinhold stießen zudem ganz junge Rückraum-Talente für die Halbpositionen zur Mannschaft. Nordhorns Torwart-Legende Peter Gentzel, der inzwischen auch schon 38 Jahre alt ist, hat mit Nikolaos Katsigiannis ebenfalls einen recht unerfahrenen neuen Konkurrenten erhalten.

Prognose:
Eine Wiederholung von Platz fünf aus der Vorsaison wird kaum möglich sein. Doch das hatte man im letzten Jahr eigentlich auch schon gedacht...


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1. Spieltag: Meister Kiel startet mit Heimsieg


Mit vier Begegnungen am Samstag eröffnete die TOYOTA Handball-Bundesliga die diesjährige Saison, die so etwas wie die Spielzeit der Superlative werden kann. Mit einem Rekordetat von über 60 Millionen Euro, mit einer bislang noch nicht dagewesenen Medienpräsenz und höchstwahrscheinlich mit einem neuen Besucherrekord setzt die Liga in allen Bereichen Bestmarken.


TOYOTA Handball-Bundesliga
In sportlicher Hinsicht hingegen drängt sich die Frage auf, wer den 14. Meistertitel des THW Kiel verhindern kann. Der amtierende Titelträger, Pokalsieger und Champions-League-Gewinner gilt – ähnlich wie die Bayern im Fußball – als uneingeschränkter Favorit.

Das Team von der Ostsee untermauerte auch gleich im ersten Saisonspiel die eigenen Ansprüche und bezwang vor heimischer Kulisse in der wie immer ausverkauften Ostseehalle (10.250 Besucher) den Gast aus Melsungen am Ende deutlich mit 39:28 (19:17). Doch trotz der namhaften Zugängen Filip Jicha (kam vom TBV Lemgo), Börge Lund (kam von der HSG Nordhorn) und Igor Anic (kam vom französischen Erstligisten HB Montpellier) kamen die Kieler zunächst nur schwerlich in die Saison und starteten nervös und übermotiviert.

Wenige Minuten vor dem Seitenwechsel lag der Außenseiter aus dem Hessischen sogar mit 15:14 vorn. Doch eine ganz schwache Phase der Gäste zu Beginn der zweiten Hälfte, als Melsungen in 15 Minuten lediglich zu zwei Treffern kam, entschieden das Spiel deutlich zugunsten des THW.

Doch Tabellenführer der TOYOTA Handball-Bundesliga konnte das Starensemble von der Ostsee damit zunächst nicht werden. Konkurrent SG Flensburg-Handewitt, der zum Auftakt in die ostwestfälische Provinz zum TuS N-Lübbecke reisen musste, gewann sein Auftaktmatch sogar mit zwölf Treffern Differenz (34:22) und liegt damit zunächst aufgrund der um ein Tor besseren Differenz vor den Kielern. Erfolgreichster Werfer der Nordlichter war Anders Eggert, der insgesamt acht Treffer erzielte.

Der TBV Lemgo, der sich mit den Weltmeistern Michael Kraus und Lars Kaufmann sowie mit Jung-Nationalspieler Rolf Hermann verstärkt hat, gilt als Team mit zahlreichen Unbekannten. Im Auftaktmatch daheim gegen den Altmeister Frisch Auf Göppingen, dem ersten Spiel unter Coach Peter Meisinger, setzten sich die Ostwestfalen mit 27:23 (14:11) durch und fuhren damit die ersten beiden Punkte im Kampf um den Titel ein. Erfolgreichster Werfer des TBV war Weltmeister Michael Kraus, der im Match gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber gleich sieben Treffer, davon fünf vom Siebenmeterpunkt, erzielte.

Im einzigen Samstagabendspiel gewann der Wilhelmshavener HV mit 28:22 (12:9) gegen Traditionsverein GWD Minden und fuhr damit zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib ein. Die weiteren Spiele des ersten Spieltages finden am Dienstag und am Mittwoch der kommenden Woche statt. Das Match zwischen Europacupsieger HSV Hamburg und der HSG Wetzlar wurde auf den 11. Dezember (Anwurf 20.15 Uhr) verlegt.

handball-bundesliga.de
 
THW Kiel empfängt Magdeburg

Das Spitzenspiel findet in Kiel statt

Das Spitzenspiel in der 2. Runde des DHB-Pokals findet in der Ostseehalle statt, wo Titelverteidiger THW Kiel den SC Magdeburg empfängt.

Die Partie zwischen dem Champions-League-Sieger und dem EHF-Cup-Gewinner ist eine von nur zwei Begegnungen von Teams aus der Handball-Bundesliga. Zum Süd-Schlager empfängt HBW Balingen-Weilstetten die favorisierte Mannschaft von Frisch Auf Göppingen. Das ergab die Auslosung in Dortmund.

Das Top-Spiel zwischen Kiel und Magdeburg wird voraussichtlich live im Fernsehen gezeigt und am 18. September ausgetragen. Alle anderen Partien der 2. DHB-Pokalrunde sind für den 19. September terminiert.

Beide Seiten unzufrieden

"Das ist natürlich ein Hammerlos. Klar fahren wir nach Kiel, um unser Bestes zu geben, aber Kiel ist das Schlimmste, was passieren konnte", sagte Magdeburgs Manager Holger Kaiser. "Das ist in einem so frühen Stadium des DHB-Pokals ein äußerst schwerer Gegner. Aber das Positive ist, dass wir zu Hause spielen", sagte Uwe Schwenker, Manager des deutschen Meisters THW Kiel.

Es sei natürlich das Ziel, den SC Magdeburg in der Ostseehalle zu besiegen und eine Runde weiter zu kommen. "Es ist aber etwas unglücklich, dass wir durch die Auslosung binnen zehn Tagen in Liga und Pokal zwei Mal gegen Magdeburg spielen müssen", erklärte Schwenker.

Pokalfinalist Rhein-Neckar Löwen hat mit der Partie bei TUSPO Obernburg ebenso eine leichte Aufgabe erhalten wie die anderen Mitfavoriten. Der Meisterschaftszweite HSV Hamburg muss beim LHC Cottbus antreten, der TBV Lemgo ist beim SC DHfK Leipzig zu Gast, die SG Flensburg-Handewitt reist zum Stralsunder HV und der VfL Gummersbach ist bei TSB Heilbronn-Horkheim gefordert.

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Jena holt Zyprioten Charalampidis

Nach nur einem Punkt aus den ersten drei Spielen ist der FC Carl Zeiss Jena kurz vor Ende der Wechselfrist nochmals auf dem Transfermarkt tätig geworden.
Am Dienstag erhielt der zypriotische Nationalspieler Konstantinos Charalampidis, der zuletzt bei Cardiff City spielte, einen Zwei-Jahres-Vertrag.
„Auf den Jungen kann sich das Jenaer Publikum wirklich freuen. Wir werden jetzt alles daran setzen, um ihn schon für Sonntag gegen Mainz spielfähig zu bekommen", so Jenas Sportlicher Leiter Lutz Lindemann über den Neuzugang.

Quelle: www.sport1.de
 
Osnabrück leiht Touré aus

Aufsteiger VfL Osnabrück hat bis zum 30.06.2008 Assimiou Touré von Bayer Leverkusen ausgeliehen.
Für sein Heimatland Togo bestritt der Abwehrspieler während der WM zwei Einsätze, bei Bayer 04 wurde er in der letzten Saison einmal in der Bundesliga eingewechselt, für die Regionalligamannschaft bestritt er 24 Spiele.

Quelle: www.sport1.de
 
Update:

Eduardo-Transfer rückt näher

Nach dem Verwirrspiel um die Verpflichtung des brasilianischen Sturmtalents Carlos Eduardo steht offenbar eine Einigung zwischen 1899 Hoffenheim und Gremio Porto Alegre bevor.
"Es wurden viele Bedingungen präsentiert, die nicht umsetzbar waren. In den letzten beiden Tagen haben wir einen machbaren Rahmen gefunden. Der Junge ist etwas ganz Außergewöhnliches", sagte Manager Jan Schindelmeiser.
Gleichzeitig schränkte er aber ein: "Es gibt aber noch den ein oder anderen Stolperstein aus dem Weg zu räumen."

Quelle: www.sport1.de
 
Hamburg angelt sich Vize-Weltmeister

München/Flensburg - Sport1.de hatte am Dienstag berichtet, dass der HSV in Verhandlungen mit Vize-Weltmeister Marcin Lijewski steht und Einigkeit über einen Wechsel besteht.

Lijewski verlor mit Polen das WM-Finale gegen Deutschland
Vorschau Lijewski verlor mit Polen das WM-Finale gegen Deutschland
Jetzt hat der polnische Nationalspieler von der SG Flensburg seine Entscheidung bestätigt, nach Auslaufen seines Vertrags 2009 an der deutsch-dänischen Grenze an die Elbe wechseln zu wollen.
"Ich habe mit den Hamburgern gesprochen. Wir sind schon ganz weit", sagte Lijewski der "Hamburger Morgenpost".
Nur noch Kleinigkeiten sind zu klären.
Gemeinsam mit dem Bruder
Warum sich Lijewski für Hamburg entscheidet, ist offensichtlich. Zum einen gilt der HSV als härtester Konkurrent des THW Kiel in den nächsten Jahren.

Zum anderen bekommt er die Gelegenheit, neben und mit Bruder Krzysztof zu spielen, der einen Kontrakt bis 2011 beim Europapokalsieger besitzt.
"Eine geile Stadt"
"Das ist nicht nur für uns beide, sondern für die ganze Familie ein Traum", wird Marcin Lijewski zitiert.
Denn: Die Eltern Eugeniusz und Lucija hoffen auf eine sportliche Vereinigung ihrer Söhne.
Und: "Hamburg ist einfach eine geile Stadt. Wenn man die Möglichkeit hat, zum HSV zu wechseln, muss man sie nutzen."
Auch noch Glandorf
Gut möglich aber, dass Vize-Weltmeister und Allstar Lijewski nicht der einzige Weltklassespieler ist, den der HSV holt.
Nach wie vor ist Weltmeister Holger Glandorf (Nordhorn) ein Thema.
Die Jagd auf den THW Kiel wird noch einmal verstärkt.

sport1.de
 
Schock für Gummersbach

Gummersbacher Sigurdsson fällt lange aus

Der VfL Gummersbach muss wahrscheinlich drei Monate auf seinen isländischen Profi Gudjon Valur Sigurdsson verzichten. Der Spielführer wird wegen einer schweren Schulterblessur, die er sich am Samstag im Punktspiel gegen den HBW Balingen-Weilstetten (35:28) zugezogen hatte, an diesem Dienstag in Düsseldorf operiert. Bei dem Eingriff soll eine Gelenkkapsel- Rekonstruktion vorgenommen werden.

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Kiel: Auch Zeitz fällt aus
Jicha am Knie verletzt

Als ob die Derbyniederlage gegen Flensburg für den THW Kiel nicht schon schlimm genug gewesen wäre, nun auch noch das: Wie Untersuchungen am Montagvormittag ergaben, hat sich Filip Jicha am Samstag in der Campushalle eine Verletzung am Außenmeniskus zugezogen. Wie lange der tschechische Nationalspieler dem Meister fehlen wird, steht bislang noch nicht fest.
Filip Jicha
Wird dem THW Kiel wohl mindestens drei Wochen fehlen: Filip Jicha.
© imago Zoomansicht

Die Verletzung zog sich Jicha am Samstag zu, als er sich in der 25. Minute beim Treffer zum 12:19 in den Kreis warf. Danach ging gar nichts mehr. "Ich wollte aufstehen, aber das ging nicht", so der Tscheche, für den das Nordderby damit beendet war. Bis zehn Minuten vor dem Abpfiff wurde er in der Kabine behandelt.

Auch wenn der 25-Jährige selbst davon überzeugt ist, dass es "nichts Schlimmes" ist, muss der THW wahrscheinlich drei Wochen auf seinen Neuzugang verzichten. "Ärgerlich. Ich hatte das Gefühl, dass es hier von Woche zu Woche besser für mich lief", sagte Jicha, der zu Saisonbeginn vom TBV Lemgo an die Förde gewechselt war, den Kieler Nachrichten.

Auch auf Christian Zeitz werden die Kieler wohl noch einmal verzichten müssen. Zwei Monate nach seiner Operation an der Hüfte klagte der Weltmeister erneut über Schmerzen. Die medizinische Abteilung des THW geht von einer dreiwöchigen Pause aus.
 
Maranaldo schrieb:
Kiel: Auch Zeitz fällt aus
Jicha am Knie verletzt

Dazu kommt noch die Verletzung von Nikola Karabatic, der sich vorher gegen Montpellier in der CL an der Schulter verletzt hat. Auf diversen Seiten steht, dass ihm womöglich eine Pause von 6 Monaten bevorsteht. Die Saison beim THW beginnt noch schlimmer als die letzte, Verletzungspech en masse. Kann mir zwar beim besten Willen nicht vorstellen, aber mit Jicha und Karabatic fällt nun der komplette Halblinke Rückraum aus.

Edit:

2 Wochen soll der Arm ruhig gestellt werden, wird wohl nun doch "nur" mehrere Wochen ausfallen [[yo]]
 
Alle wollen Glandorf

München - Die HSG Nordhorn mischt weiter ganz oben mit und muss trotzdem zittern.

Die Niedersachsen zeigten am Samstag auch gegen Schlusslicht GWD Minden (31:21) keine Schwächen und konnten ihren Platz in der Spitzengruppe weiter festigen.
Mit sieben Treffern war Holger Glandorf bester Werfer für Nordhorn und wieder einmal der Garant für den Sieg.
Sein Vertrag bei der HSG läuft 2008 aus, doch wohin sein Weg in der kommenden Saison führt, hat er bislang noch nicht verraten.

Entscheidung in diesem Monat

Damit sich der 24-Jährige wieder voll und ganz auf die Aufgaben bei der HSG Nordhorn konzentrieren kann, soll noch in diesem Monat die Entscheidung fallen.
"Damit ich wieder Ruhe habe", sagte Glandorf. "Eine große Belastung ist das für mich nicht. Andere wären froh, wenn sie vor so einer Entscheidung stünden."
Das Interesse am 1, 97 Meter großen und 88 Kilogramm schweren Rückraumspieler, der seit 1999 für die Niedersachsen auf Torejagd geht, ist groß.

Anfragen von allen Top-Klubs
Der Nationalspieler kann sich unter den deutschen Spitzenklubs scheinbar einen aussuchen: Flensburg, Hamburg, Kronau, Lemgo oder Nordhorn hegen Interesse.

Glandorf selbst bestätigte mehr oder weniger konkrete Anfragen aller Top-Klubs - außer dem THW Kiel.
"Was hier im Moment abgeht", sagt der Weltmeister, "ist echt extrem: Jeden Tag rufen die Vereine an und wollen wissen, was Sache ist".
Freie Auswahl für Glandorf
So verkündetete Flensburgs Manager Fynn Holpert kürzlich: "Ja, wir wollen Holger Glandorf gerne verpflichten und haben ihm ein entsprechendes Vertragsangebot gemacht."
Gummersbachs Geschäftsführer Stefan Hecker zeigte sich ebenfalls interessiert: "Er ist schon länger auf unserer Liste."
"Wenn sich so ein Spieler entscheidet, einen neuen Schritt zu tun, wäre es nicht gut, wenn wir das Thema nicht angehen würden", bekundete auch "Löwen"- Manager Thorsten Storm Interesse.

"HSG ist gut im Rennen"
Aber auch die Nordhorner dürfen auf eine Verlängerung ihres unumstrittenen Stars hoffen: "Auch die HSG ist gut im Rennen", sagte der umworbene Linkshänder.
Seine Entscheidung will der Spieler mit der Rückennummer 11 von verschiedenen Kriterien abhängig machen. "Es wird nicht am Geld liegen, es geht um die sportliche Perspektive", sagte Vater Karl Glandorf einem TV-Sender.
Neben der sportlichen Perspektive spielt das Umfeld eine entscheidende Rolle. "Und ob ich mich dort wohl fühle, ist auch ein Punkt", so der 24-Jährige selbst.
Ein klarer Pluspunkt für Nordhorn: Erst in diesem Sommer hat Glandorf mit seiner Freundin Christin in Nordhorn ein Haus bezogen. Und seine Partnerin ist immerhin die Tochter des HSG-Vorsitzenden Peter Schwertheim.

sport1.de

Auch wenn ich Glandorf gerne als TBV Fan in Lemgo sehen würde, aber das wird wohl nichts. Lemgo braucht sicher noch 2 Jahre bis man wieder ganz vorne mitmischen kann.
Glandorf kenne ich zuwenig um zu beurteilen können wie wichtig für ihn das ''Heimatgefühl und auch die Familie ist.
Sportlich sollten Hamburg und Flensburg gleichauf vorne sein, finanziell könnte er bei den Löwen wohl am meisten verdienen und die sportliche Perspektive ist ebenfalls glänzend, wenn auch noch nicht so gut wie in Hamburg oder Flensburg, wobei die Löwen ja schon die beiden Rückraumspieler Bielecki und Tkayczk aus Magdeburg ab 2008 verpflichtet haben.
Nordhorn IMO nur mit einer Außenseiterrolle, da so ein Mann wie Glandorf sicher dauerhaft um Titel und auch in der CL spielen will und das ist in Nordhorn dauerhaft einfach nicht machbar, finanziell hängt man zu sehr hinter Kiel, Flensburg, Kronau und Hamburg.

Mein Tipp : Glandorf ziehts in den hohen Norden nach Flensburg und löst dort Lijewski ab, der 2008 voraussichtlich nach Hamburg wechselt [[grin]]