Geschobene/Verdächtige Spiele

Deutschland 2.Bundesliga

Braunschweig - Köln 1

Asien von +0.25 auf -0.25 = einige Hunderttausend Euro

oben alleine in Asien.

Normale Bookies Startkurse bis 3,6 am Ende max 2,2

Braunschweig als krasser Aussenseiter gestartet,am Ende klarer Favorit

in dieser Begegnung von den Wettkursen her zumindest!

Live auf 2,0 in ersten Minuten nochmals

runter=Unsummen auch dort oben auf einen Heimsieg!

Betfair=die grösste Wettbörse alleine bei Spielbeginn

550 000 Euro Umsatz auf dieses Spiel davon knapp

500 000 Euro auf Heimsieg!


1-0 Endstand für Braunschweig

In Summe also locker weit über eine Million Euro auf

einen Braunschweig Sieg oben überall.

Von Live gar nicht zu reden!


Was auch immer die Ursache für diese gewaltigen

Unsummen war,ein schaler Beigeschmack bleibt,

besonders die Buchmacher werden dieses Spiel

noch länger in Erinnerung behalten,weil

ja im Gegensatz zu exotischen Ligen auf die

2.deutsche Liga Unsummen plaziert werden können!


*Link entfernt*

Ich sehe darin nicht gleich ein fix. Hätte man mich gefragt, hätte ich auch auf 1 gesetzt. Kenne zwar beide Mannschaften nicht wirklich, aber so aus dem Bauch raus haltnauf 1. Braunschweig gutes Publikum daheim, Köln einfach nur ne Schrottmannschaft wie man überall so liest.
 
Endlich mal wieder ein Spiel, bei dem unsele asiatischen Fleunde uns nicht hintels Licht fühlten [[grin]]:

<table class="live" id="live_Table" cellpadding="2" cellspacing="1"><tbody><tr class="tbg1" id="bh848999" tabindex="205"><td class="match" style="background:#C1A502;">SPA CUP </td><td class="time" id="sj848999">19:30</td><td>FT</td><td id="t_at848999" class="team0"> Caudal</td><td>2-0</td><td class="team1" id="t_bt848999">Marino
r2.gif
</td><td id="bc848999" class="ht">1-0</td></tr></tbody></table>
Link entfernt

Europäer einige Minuten gepennt, denn als es in Asien auf @1.70 runterging, spendierte man hier noch @1.95 (ohne Kombipflicht und 5% Zwangsabgabe).

<table align="center" bgcolor="#D2D7BF" border="0" cellpadding="0" cellspacing="1" width="600"><tbody><tr class="main" bgcolor="#990033"><td bgcolor="#FFFFFF" width="160">Caudal Deportivo</td><td bgcolor="#F0F0E6">-0.5</td><td bgcolor="#FFFFFF">1.680</td><td bgcolor="#F0F0E6">-0.5</td><td bgcolor="#FFFFFF">1.970</td><td rowspan="2" bgcolor="#F0F0E6">2.5</td><td rowspan="2" bgcolor="#FFFFFF">2.5</td><td bgcolor="#D2D597">over</td><td bgcolor="#F0F0E6">1.970</td><td bgcolor="#FFFFFF">1.970</td></tr><tr class="main"> <td bgcolor="#FFFFFF" width="160">CD Marino</td><td bgcolor="#F0F0E6">+0.5</td><td bgcolor="#FFFFFF">2.080</td><td bgcolor="#F0F0E6">+0.5</td><td bgcolor="#FFFFFF">1.790</td><td bgcolor="#D2D597">under</td><td bgcolor="#F0F0E6">1.790</td><td bgcolor="#FFFFFF">1.790</td></tr></tbody></table>
 
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Nur weil die Quote auf das Heimteam um 0.29 fällt von dem
Zeitpunkt wo das Spiel ins Angebot des Bookies kommt bis
zu dem Startzeitpunkt des Spiels, ist das Spiel noch lange nicht geschoben.
Nur wegen dieser Kursbewegung ist es nicht mal verdächtig mMn.

Nein, der krasse Quotenverfall, insbesondere wenige Minuten vor Anpfiff, ist natürlich völlig unverdächtig. [[rofl]]

Auch der Elfmeter zum 1-0 + [[rot]] in der 45. Min., wer würde da unehrenhaftes Gebaren bei viertklassigen, gut verdienenden Iberern vermuten? [[nixweiss]]

Und Sepp Blatter sagt auch immer die Wahrheit ...

Finde es aber völlig in Ordnung, dass Du noch an das Gute im Fussball glaubst. [[yo]]
 
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Was kann man da setzen ? [[nixweiss]]
In Europa sicher kaum was und die Asiaten werden auch nicht so verbloedet sein kurz vor Anpfiff eines europ. Kreisklassespiels Unsummen anzunehmen.

Je tiefer die Liga, desto besser (und billiger) für die Lees, Lims und Sapinas, das sollte mittlerweile bekannt sein.

Kann man gerade aktuell wieder nachlesen: Wettbetrug im norwegischen Fußball: Die zerschossene Idylle - taz.de

Und was man in Asien selbst auf solche Kirmesspiele setzen kann, da staunt der Europäer nur Bauklötze.
 
[[sleep]]

Wer auf klare Fragen mit hohlen Antworten und Binsenweisheiten reagiert, geraet leicht in den Verdacht von Tuten und Blasen keine Ahnung zu haben.

"Je tiefer die LIga, desto einfacher die Schiebung"... Ach, was du nicht sagst. Aber desto niedriger die Limits. Aber ich nehm´s dir nicht uebel, kann man halt nur wissen, wenn man entsprechend hoch setzt.

"Und was man in Asien selbst auf solche Kirmesspiele setzen kann, da staunt der Europäer nur Bauklötze." ... Ja, dann klaer mich mal auf. Ich frag hier seit Jahren nach konkreten Limits. Aber just an diesem Punkt wird´s immer still bei denen die von Asien schwafeln aber nie aus ihrem Kaff rauskommen.
 
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[[sleep]]

Wer auf klare Fragen mit hohlen Antworten und Binsenweisheiten reagiert, geraet leicht in den Verdacht von Tuten und Blasen keine Ahnung zu haben.

"Je tiefer die LIga, desto einfacher die Schiebung"... Ach, was du nicht sagst. Aber desto niedriger die Limits. Aber ich nehm´s dir nicht uebel, kann man halt nur wissen, wenn man entsprechend hoch setzt.

"Und was man in Asien selbst auf solche Kirmesspiele setzen kann, da staunt der Europäer nur Bauklötze." ... Ja, dann klaer mich mal auf. Ich frag hier seit Jahren nach konkreten Limits. Aber just an diesem Punkt wird´s immer still bei denen die von Asien schwafeln aber nie aus ihrem Kaff rauskommen.

Ich habe lediglich versucht darzustellen, dass sich Wettmanipulation bis in die untersten Ligen erstreckt, was wohl mittlerweile kein Geheimnis mehr ist. Je weiter weg vom Fokus der breiten Öffentlichkeit, desto besser.

Und dass die asiatischen Highroller mit ihrem geschickt aufgebauten und gut abgeschotteten System uns Europäer wohl kaum darüber informieren werden, wie sie es schaffen, unter Zuhilfenahme vieler Ameisen, die kleinere Beträge setzen, doch ganz erkleckliche Summen zu platzieren, dürfte auch klar sein. Selbst ein Declan Hill konnte da nur an der Oberfläche kratzen, ansonsten kann jeder von uns darüber nur spekulieren.

Aber sicher waren das auch wieder nur Binsenweisheiten, hohle Anworten oder Geschwafel von mir?!

Kein Problem! Nur, wenn man Regeln für andere aufstellt, sollte man diese vielleicht auch hin und wieder selbst beherzigen.
[[yo]]
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Handball Betrug von Karabatic und Co.?


Offenbar wird gegen Karabatic-Klub Montpellier HB ermittelt. Spieler des Teams sollen auf eine eigene Pleite gesetzt haben.

Quelle : Betrug von Karabatic und Co.? | Handball | Montpellier HB | Betrug | Nikola Karabatic

kann mich an dieses spiel und das danach auch noch erinnern.
montpellier spielte jeweils ohne 5 oder 6 ihrer stammspieler (auch ohne karabatic)..angeblich viele verletzt...beidiesem spiel war ich leider nicht mit dabei...

die woche drauf fertigte Montepellier auch ohne ihre stammspieler auswärt St. Rapheil ab (44:32)...wo auch rapide quotenverlaüfe gegen Montellier zu sehen war. Am ende nur ein Fakedrop (auch für mich)

Edit: bereits nachdem Spiel wurde angemerkt, dass es manipuliert sein könnte, aufgrund hoher Einsätze.
Wahrscheinlich ist die Untersuchung jetzt abgeschlossen
(http://www.ouest-france.fr/actu/act...truque-_40823-2077613------35238-aud_actu.Htm)
 
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Manipulationsverdacht in kasachischer Liga

Die kasachische Meisterschaft wird von einem Manipulationsverdacht überschattet. Gemäß einer Entscheidung des nationalen Verbandes KFF vom Mittwoch muss die Partie Tobol Kostanai - FK Taras (0:1) neu ausgetragen werden, außerdem wurde der mit der Leitung dieses Spiels beauftragte Schiedsrichter Sergej Pasko lebenslang gesperrt. Sein Assistent Sergej Wasjutin bekam eine Zwangspause bis Saisonende aufgebrummt.
Dem Duo wird vorgeworfen, während des Spiels am vergangenen Montag alles andere als unparteiisch entschieden zu haben. Der Siegestreffer für Taras fiel aus einem umstrittenen Elfmeter. Dem vermeintlichen Ausgleich für Tobol kurz vor Schluss versagte Pasko - der zuvor je einen Spieler beider Teams ausgeschlossen hatte - die Anerkennung.
Für KFF-Sprecher Ismail Bsarow handelte es sich um bewusste Fehlentscheidungen des Referee-Teams. „Schiedsrichter machen Fehler, aber in diesem Fall waren es nicht einfach Fehler. Das war eine bewusste Beeinflussung des Spiels. Wir wollen dafür sorgen, dass Fußball ehrlich ist“, betonte Bsarow. Der Verband von Österreichs kommendem WM-Qualigegner leitete eine Untersuchung ein, durch die festgestellt werden soll, ob Pasko aus eigenem Antrieb fehlerhaft agierte oder bestochen wurde.

[[nixweiss]]
 
*Link entfernt*

zu sehen ist das allerdings hier nicht [[help]][[nixweiss]]

die haben ihre familien und angehörigen losgeschickt, welche dann die wetten platziert hatten - beim staatlichen französischen wettanbieter (offline).

die "kleinen" online-dropps beruhten wohlmöglich nur darauf, dass montpellier eben ohne die wichtigsten spieler antreten werden.
glück für diejenige, die sich das getraut haben.

man sieht ja, das montpellier in der lage war, selbst ohne die besten st. raphael (cl-qualigegener von hamburg) mit 12 toren auswärts eine woche später zu schlagen.
 
Islanders - Isidro diese Nacht.
Das Spiel war offenbar auf über ausgelegt.
Quote für über 2,5 Tore ging nach 5 Minuten von 1,6 ("normal") auf 2.0, fiel dann bis auf 1.6, wo sie bis zum 1:0 in der 40. Minute blieb...(Quote für 1 Tor in der 1. HZ war in der 33. Minute bei 1.7, stieg dann bis zum Tor auf 2.7).
15 Minuten vor Schluss beim Stand von immer noch 1:0 war immer noch unter 2.5 zu spielen für ca. 1.8.
80. Minute 2:0, 94. dann endlich das 3:0, nachdem beide Mannschaften und vor allem diejenige aus El Salvador jeweils bis zur Mittelline aufrückten, damit Spieler alleine oder in Überzahl auf das Tor laufen konnten.

"Ramos got Puerto Rico off the mark in the 40th minute thanks to a bad Metapan giveaway. They put the ball on his foot inside their own third so Ramos just had to get inside the box and finish to give Puerto Rico the lead.
His next goal was just as easy, collecting the ball inside the penalty area in the 80th minute. Once again, it was just an easy finish for Ramos from there and the Islanders were well on their way to victory"
"22-year-old Puerto Rico international Hector Ramos was at the double for the Islanders, scoring on either side of halftime and Guyana talisman Gregory Richardson added one in injury time as Puerto Rico rarely looked troubled".
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf Malta haben etliche Bettingcompanies ihren Sitz und bookies. Wie willst du ausschließen, dass die einfach nur aufgrund der Lokalitaet besser informiert waren anstatt dass hier Malteser unter genau deren Augen gefixt haben ?

ganz einfach schaue dir mal die Livekurse immer an

dann weisst du Bescheid!

und wenn dann wie gestern Qormi wo Gegner von 7,0 auf 3,2 runter

ist durch einen Elfmeter in 82min 1-2 verliert.

oder Hamrun durch ein Tor in der 91min 3-1 gewinnt wo

Asien vor Spielbeginn -1 1.40 am Ende und live -1.25 ganze

Zeit zu 1.60 ist

oder heute Mosta Bet365 am frühen Morgen von 1,6 auf 1,3 wo

restliche Wettwelt noch 1,6+ hat 2-0 13min

usw

dann weisst du was Gefixed bedeutet.

Und dies wiederholt sich allwöchentlich im Premarket und

live!Und momentan kommen dort 9/10 Quotenstürzen auch

genau so wie in Asien benötigt wird,was HC+Over betrifft!

Offensichtlicher gehts nicht mehr und momentan

ist die maltesische Liga das absolute Zentrum der Wettmafia.

:mrgreen:
 
malta und kanada sind schon sehr auffällig letzte zeit. verstehe da zumindest die europ. buchmacher nicht, wie sie diese märkte freiwillig anbieten. hätte ich da was zu sagen, wären die nicht mehr im programm. auch wenn jetzt einige sagen, sind kleine märkte und es wird eh nicht viel angenommen. das stimmt. aber wenn das ergebnis zu 80-90% vorher bekannt ist, warum soll ich als buchmacher solche spiele anbieten.
 
malta und kanada sind schon sehr auffällig letzte zeit. verstehe da zumindest die europ. buchmacher nicht, wie sie diese märkte freiwillig anbieten. hätte ich da was zu sagen, wären die nicht mehr im programm. auch wenn jetzt einige sagen, sind kleine märkte und es wird eh nicht viel angenommen. das stimmt. aber wenn das ergebnis zu 80-90% vorher bekannt ist, warum soll ich als buchmacher solche spiele anbieten.
weil 80-90% trotzdem nach statistik und tabelle tippen und so einen fix weder vorher noch im nachhinein erkennen. denke, wenn sie mit diesen ligen über 1-2 spieltage deutliche verluste machen würden sie wohl drüber nachdenken die rauszunehmen. meine meinung
 
Wegen Spielmanipulation sind drei Spieler aus Guatemala auf Lebenszeit gesperrt worden.

Das entschied die Disziplinarkommission des Fußball-Weltverbandes FIFA am Mittwoch und folgte damit der Sanktion des nationalen Verbandes.

Guillermo Ramirez Ortega, Yony Wilson Flores Monroy und Gustavo Adolfo Cabrera Marroquin sollen drei Länderspiele Guatemalas im Zeitraum von 2010 bis 2012 manipuliert haben.

Wegen Spielmanipulationen: Profis aus Guatemala auf Lebenszeit gesperrt - Sport Fussball International

[[cheers]]
 
Napoli wegen Spielabsprache in Saison 2009/10 angeklagt

Spitzenclub SSC Napoli ist am Freitag vom italienische Fußballverband wegen des Verdachts einer Spielmanipulation in der Saison 2009/10 angeklagt worden.
Dem Verein, einem Reservekeeper und einem damaligen Spieler werden verbotene Absprachen vor dem 0:1 in der letzten Runde gegen Sampdoria Genua vorgeworfen. Die Genueser hatten durch den Sieg die Qualifikationsphase für die UEFA Champions League erreicht.
Auch Cannavaro und Grava drohen Sanktionen

Sanktionen drohen auch den aktuellen Napoli-Spielern Paolo Cannavaro und Gianluca Grava, die die Manipulation nicht gemeldet haben sollen. Die Untersuchungen sind Teil einer groß angelegten Aktion gegen illegale Wetten und Spielmanipulationen im italienischen Fußball.
 
Wegen Spielmanipulation sind drei Spieler aus Guatemala auf Lebenszeit gesperrt worden.

Das entschied die Disziplinarkommission des Fußball-Weltverbandes FIFA am Mittwoch und folgte damit der Sanktion des nationalen Verbandes.

Guillermo Ramirez Ortega, Yony Wilson Flores Monroy und Gustavo Adolfo Cabrera Marroquin sollen drei Länderspiele Guatemalas im Zeitraum von 2010 bis 2012 manipuliert haben.

Wegen Spielmanipulationen: Profis aus Guatemala auf Lebenszeit gesperrt - Sport Fussball International

[[cheers]]

Pando Ramirez ein Fixxer??? Unglaublich, mein absoluter Liebling in GUA [[nixweiss]][[stupid]]
 
Simbabwe löst Nationalmannschaft auf

Nach der verpatzten Qualifikation für den Afrika-Cup 2013 und einem Manipulationsskandal hat der Verband von Simbabwe (ZIFA) seine Nationalmannschaft aufgelöst. Das teilte der ZIFA-Vorsitzende Cuthbert Dube am Freitag mit.
Spieler, Trainer und Funktionäre stehen unter dem Verdacht, von 2007 bis 2009 an verbotenen Absprachen beteiligt gewesen zu sein. Dube ersetzte das A-Team durch eine U23-Auswahl. Simbabwe hatte Mitte Oktober gegen Angola die Qualifikation für das Kontinentalturnier verpasst.
Ergebnisse werden vorgegeben

Die Manipulationsvorwürfe waren erstmals zu Beginn dieses Jahres aufgekommen. Ein 45-jähriger Mann aus Singapur soll nach Angaben der ZIFA bei 15 Gastspielen verschiedener Teams aus Simbabwe in Thailand und Malaysia die Ergebnisse vorgegeben haben.
„Er sucht sich diejenigen Verbände aus, die unter Geldmangel leiden, trifft ihre Spieler - und gibt ihnen Geschenke. Dann kommt er zu Testspielen und gibt ihnen Anweisungen, wann sie wo das Tor zu treffen haben und wann nicht“, erklärte ZIFA-Vorstandsmitglied Benedict Moyo.
 
"Die Ermittlungen sind mörderisch"

Interview | 13. November 2012, 10:43




Wettbetrüger-Jäger Rudolf Stinner über Grenzen der polizeilichen Ermittlung, den Kampf um Wettmärkte und ein EC-Spiel von Rapid

ballesterer: Seit wann beschäftigen Sie sich mit Spielmanipulationen?
Rudolf Stinner: Zum ersten Mal ist mir das Thema 2005 in der Sondereinheit für organisierte Kriminalität des Landeskriminalamts Steiermark untergekommen. Damals hat es erste Hinweise gegeben, dass in Südosteuropa manipuliert wird. Plötzlich ist dieser Fall mit Sturm Graz durch Ermittlungen der Frankfurter Behörden in unsere Hände gekommen. Den habe ich übernommen.
Ist bei dem Fall etwas herausgekommen?
Stinner: Es war sehr schwierig zu vermitteln, was sich da abgespielt hat; dass man schon lange nicht mehr nur auf Sieg, Niederlage oder Remis setzt. Da kann der Favorit gewinnen, und trotzdem hat er geschoben, weil er statt drei Toren nur zwei erzielt hat oder weil er jemandem die Wette auf ein Unentschieden zur Pause ermöglicht.
Aber es gibt doch ein Urteil aus Frankfurt.
Stinner: Da steht in etwa drin: »Dragan Antic hat Petrovic und Filipovic Geld übergeben, damit diese das und das machen.« Das heißt noch lange nicht, dass das in Österreich auch so gesehen wird.
Hat sich das Frankfurter Gericht geirrt?
Stinner: Meines Wissens gibt es laufende Ermittlungen in Österreich, das werden sie dann schon herausfinden. Dragan Antic ist übrigens kürzlich im Zusammenhang mit dem aktuellen Skandal in Italien wieder aufgetaucht.
Warum gibt es so wenige aufgeklärte Fälle?
Stinner: Stellen Sie sich einmal vor: Auf einem Fußballplatz in Österreich macht einer etwas, was er nicht tun sollte, und bekommt dafür Geld. Mit 90-prozentiger Sicherheit kann man davon ausgehen, dass der Auftraggeber nicht in Österreich sitzt. Und der Geldgeber sitzt überhaupt ganz woanders. Aus meiner Zeit bei der Polizei kann ich Ihnen sagen: Diese Ermittlungen sind mörderisch.
Was macht die Ermittlungen so schwierig?
Stinner: Da kommt zum Beispiel jemand mit einem Quotenverlauf von einem dieser unzähligen Frühwarnsysteme und meint, das müsste eine Manipulation sein. Was soll ein Staatsanwalt damit machen? Der kann maximal zu einer Polizeibehörde gehen und sagen: »Fragt die Spieler des Vereins, ob sie manipuliert haben.« Die werden sagen: »Nein, haben wir nicht.« Und dann? Nur wegen eines ungewöhnlichen Quotenverlaufs bekommen Sie keinen Gerichtsbeschluss für eine Telefonüberwachung oder Hausdurchsuchung.
Welche Rolle können Quotenüberwachungssysteme dann spielen?
Stinner: Sie können das nur als zusätzliches Werkzeug verwenden. Für weitere effiziente Ermittlungen brauchen Sie Hintergrundinformationen. Kein einziges der in Bochum verdächtigten Spiele ist von einem Frühwarnsystem angezeigt worden - da muss ich nicht mehr viel dazu erklären. Es gibt Methoden, mit denen Betrüger diese Systeme umgehen.
Indem sie zur Ablenkung parallel auf nicht manipulierte Spiele wetten?
Stinner: Ich kann Ihnen das nicht öffentlich im Detail sagen, ich will ja keine Anleitung zum Betrug geben.
Welche Rolle spielt Asien beim internationalen Wettbetrug? Stimmt es, dass der ostasiatische Sport so stark an Glaubwürdigkeit verloren hat, dass die großen asiatischen Wettanbieter jetzt nach Europa schauen und dort auch Manipulationen verbreiten?
Stinner: Das ist eine gewagte These. Das klassische Wettland ist natürlich England. Die europäischen Wettanbieter matchen sich mit den asiatischen darum, wer der Gute und wer der Böse ist. Das hat ökonomische Gründe: Die Asiaten drängen auf den europäischen Markt, und die Europäer sehen sich gefährdet. Meine letzten Informationen sind, dass ein großes Unternehmen am asiatischen Markt an einem Wochenende acht bis zehn Milliarden Dollar umsetzt. Dort hängt der Gewinn hauptsächlich vom Umsatz ab, in Europa mehr vom Ergebnis. Wenn Sie hier bei einem Wettanbieter immer gewinnen, fliegen Sie als Kunde bald hinaus, in Asien passiert das nicht. Deshalb ist es den asiatischen Anbietern auch relativ egal, wie die Spiele ausgehen.
Die brauchen dann auch keine Quotenüberwachungssysteme?
Stinner: Nein, die haben die Wettverläufe ja auch selbst in der Hand. Die haben auch Wettvermittler, die sie mit Informationen versorgen. In Europa hat niemand so weitreichende Informationen wie die großen Anbieter in Asien. FIFA und UEFA versuchen, dort an Informationen zu kommen. Aber sie kriegen nur ab und zu einen Happen, weil die ja ihre Kunden bloßstellen würden. Die großen asiatischen Anbieter sind jedenfalls nicht die Bösen. Gefährlich und anfällig für manipulierte Wetten sind die illegalen Vermittler, die sich online mit Telefon- und No-Limit-Wetten breitmachen. Auch die sind nicht alle korrupt, aber man muss schon überlegen: Wie kann ein Anbieter ohne Limit überleben? Den kann man ja mit einer gewonnenen Wette ruinieren.
Wie werden Sie als Ermittler auf mögliche Manipulationen aufmerksam?
Stinner: Durch das systematische Erfassen meiner Informationen in Datenbanken weiß ich, wo gewisse Spieler spielen, wie bestimmte Vereine zuletzt gespielt haben. Dann kann es passieren, dass ein Quotenverlauf für ein Spiel auffällig ist. Die besten Informationen sind die, die mir direkt zugetragen werden. Vor einigen Monaten hat mich ein Informant am Vortag eines Europa-League-Qualifikationsspiels angerufen und gesagt: »Schau dir morgen dieses Spiel an. Ich war gestern an dem Ort XY, dort ist gesagt worden, dass das Spiel x:y ausgeht, weil Gelder geflossen sind.« Dann habe ich mir den Quotenverlauf angeschaut, die Historie der involvierten Spieler und Vereine. Das war insgesamt verdächtig.
Wie ist das Spiel ausgegangen?
Stinner: So, wie es mir der Informant angekündigt hat. Sehr spektakulärer Spielverlauf.
Und was passiert dann? Gehen Sie zur Polizei?
Stinner: Nichts passiert. Zu welcher Polizei soll ich denn gehen? Zu der in dem Land, in dem das Spiel stattgefunden hat? Wer zahlt mir dann meine entstandenen Kosten?
Was würde passieren, wenn Sie sich an die Polizei bei Ihnen in Graz wenden würden?
Stinner: Nichts. Der Tatort ist im Ausland, die Täter sind Ausländer. Unter Umständen wird so eine Meldung gar nicht entgegengenommen und man wird in das Tatortland verwiesen. Das höchste der Gefühle wäre eine Meldung des Grazer Inspektors über den Vorfall, die könnte bis zum Bundeskriminalamt gehen. Wenn das passiert, könnte das BKA über Interpol eine Meldung an dieses Land machen. Eventuell würde dieses Land die Meldung behandeln, aber höchstwahrscheinlich würde nichts passieren.
Seit einigen Monaten gibt es eine spezielle E-Mail-Adresse des Innenministeriums für Hinweisgeber. Eigentlich könnten Sie in solchen Fällen einfach E-Mails verschicken. Würde das auch nichts bewirken?
Stinner: Weiß ich nicht, ich habe das noch nie gemacht.
Sie könnten es einmal probieren.
Stinner: Ja, aber dann müsste ich dort dauernd E-Mails hinschicken. Ich habe schon Zweifel, dass das irgendetwas bringt. Vor allem bei Dingen, die im Ausland passieren. Aber natürlich: Wenn die BMI-Sondereinheit von mir etwas wissen will, dann werde ich ihr wahrscheinlich weiterhelfen.
Hat noch niemand nachgefragt?
Stinner: Ich glaube, dass die österreichische Polizei die Möglichkeit hätte, gewisse Dinge zu wissen und zu bearbeiten. Nachdem mir jemand von der Polizei an höherer Stelle gesagt hat, dass die Bekämpfung des Wettbetrugs in Österreich in sehr guten Händen ist, glaube ich, dass sie nicht auf mich angewiesen ist. Mich hat in den letzten zwei Jahren noch nie eine behördliche Stelle in Österreich angerufen. Das zeigt mir: Es ist in Österreich alles in besten Händen, sie brauchen mich nicht. Mit ausländischen Behörden gibt es dagegen sehr gute Kontakte.
Drei mögliche Schlussfolgerungen: Man nimmt das so hin, weil das Ausmaß an Manipulationen noch erträglich ist und die verstärkte Bekämpfung zu teuer wäre. Oder, zweite Möglichkeit: Die Exekutive müsste aktiver werden. Oder: Die Politik muss sich stärker engagieren und viel mehr Mittel beisteuern.
Stinner: Meine Schlussfolgerung ist eine andere: Alle Institutionen, die mit dem Thema befasst sind, müssten sich vernetzen. Ich glaube, dass momentan noch zu viele Institutionen gegeneinander beziehungsweise nebeneinander arbeiten. Eine ganz wesentliche Stelle wäre für mich Europol, das in seinem Wirkungsbereich schon Waffen gegen Manipulationen im Sport hätte.
Welche Rolle können Private wie Sie spielen?
Stinner: Eine Behörde ist an Vorschriften, Staatsgrenzen, juristische Formalitäten gebunden. Ich habe da eine ganz andere Bewegungsfreiheit. Wenn ich heute eine Information aus Skopje, Istanbul oder Singapur bekomme, dann wird man mit E-Mails nicht weiterkommen, weil die Leute diese Kommunikationsform in heiklen Angelegenheiten scheuen. Welche Behörde kann morgen jemanden in ein Flugzeug setzen und außer Landes weiterrecherchieren? Ein Privater tut sich da leichter.
Welche Beweismöglichkeiten gibt es bei Manipulationen überhaupt? Ob ein Spieler einen Fehler absichtlich gemacht hat, weiß ja nur er selbst mit Sicherheit. Was können Ermittler außer Geständnissen noch in die Hand bekommen?
Stinner: Sie fragen nach Sachbeweisen. Im Bochumer Fall gab es Sachbeweise in Form von Kontenverdichtungen. Da mussten per Gerichtsbeschluss Konten geöffnet werden. Die Tatsache, dass eine Person einem Spieler oder Schiedsrichter Geld überwiesen hat, kann schon ein Beweis sein. Ansonsten hat man aber mit Sachbeweisen in diesem Bereich eher Pech.
Worauf kann man sich am ehesten verlassen?
Stinner: Telefonüberwachungen spielen natürlich eine Rolle. Die Erfahrung zeigt allerdings, jetzt auch wieder beim aktuellen italienischen Fall, dass die Leute nicht mehr so klar reden. Da wird sehr oft symbolhaft gesprochen.
Sie bringen als Beispiel für Spielmanipulationen immer wieder das Europa-League-Qualifikationsspiel zwischen Rapid und dem albanischen Verein Vllaznia Shkoder. Wie sind Sie darauf gekommen, dass da geschoben wurde?
Stinner: Da ist eine Information von dritter Seite gekommen, dass etwas gelaufen sein soll. Und dann hat sich noch ein albanischer Wettbürobesitzer an mich gewendet.
Weil er sich als Geschädigter gefühlt hat?
Stinner: Ja, so in der Art. Der musste dann ja auszahlen. Der hat nähere Hinweise geliefert, und dann habe ich mich mit dem Spiel beschäftigt. Gleichzeitig waren die Bochumer Ergebnisse bekannt, wo Beteiligte über dieses Spiel ausgesagt haben, dass sie auf ein Zeichen gewartet haben. Und das passt zu meiner Beobachtung mit der Flasche - die liegt zuerst wie üblich am äußersten Rand im Tornetz und nach über 60 Minuten auf einmal mitten im Tor. Zwei Minuten später geht es los: Der Tormann springt auf die Seite, die Verteidiger rutschen daneben, sind zu langsam - vier Tore.
Macht man sich solche Zeichen auch aus, damit man nicht durch zu frühes Manipulieren und Wetten die Quote beeinflusst und Nachahmer findet?
Stinner: Es könnte so sein, das habe ich aber noch nie erlebt. Ich habe erlebt, dass die Betrüger die Quote beobachten und dann reagieren, wenn sie günstig ist. Da gab es diesen Fall, vielleicht den allerersten, mit dem ich konfrontiert war: Panionios Athen gegen Dynamo Tiflis in Griechenland. Aus einem 0:1 ist ein 5:2 geworden, der gesamte Spielverlauf war ausgemacht. Am nächsten Tag waren alle Wettbüros in Griechenland zu, weil sie bankrott gewesen wären. Inzwischen werden den Spielern in vielen Ligen Handys in der Kabine abgenommen, damit nicht mehr so leicht manipuliert werden kann. Interessant ist zu diesem Spiel auch, dass Jahre später zwei Spieler von Tiflis, die damals dabei waren, von einem österreichischen Bundesliga-Verein verpflichtet worden sind, bei dem sie allerdings jetzt auch nicht mehr sind. Wenn ich damals gefragt worden wäre, hätte ich dem Verein diese Verpflichtungen nicht empfohlen.
Wäre es naiv anzunehmen, dass die österreichische Bundesliga heute manipulationsfrei ist?
Stinner: Ja, das wäre naiv. Das passiert aber eher in der zweiten Spielstufe. In Kroatien sind zuletzt wieder Spieler verurteilt worden, die früher in unseren Regionalligen gespielt haben. (Klaus Federmair, 13.11.2012 )




Dass Rapid- Albaner geschoben war, konnte ja ein Blinder erkennen. Als ob Rapid international ein Spiel gewinnen würde..[[stupid]][[stupid]]:mrgreen:.:mrgreen:[[cheers]]
 

muhehehehe [[rofl]][[rofl]][[rofl]]

Trans Narva hat seit Ewigkeiten JEDES Europacupspiel

verschoben und serienweise Ligaspiele in Asien seit Jahren.

Sie sind das Pendant von Filippo Volandri im Fussball.

Nur ist bei beiden praktisch nichts geschehen,obwohl seit

Jahren alles bekannt ist.Reine Vertuschungsaktionen,wie

in der Politik,die Wahrheit interessiert doch kein Schwein!

:mrgreen::mrgreen::mrgreen:
 
ad Stinners Buch:das liefert jedem interessierten potentiellen

Leser maximal einen Bruchteil,wie die Spitze eines Eisberges,

an brauchbaren Informationen.

Jeder,der sich mit dieser Materie etwas eingehender beschäftigt,

wird bald klar und deutlich erkennen,wie fast tagtäglich in Asien

min ein Spiel offensichtlichst gekauft wird.


ad Österreich:das Augenmerk wird hier meist auf Ligaspiele

gelegt,die im Rahmen des Frühwarnsystems erkannt werden.

Dabei haben doch in der 1.Bundesliga im Vorjahr Sturm

des Öfteren und insbesondere in der 1.Div jahrelang

unbehelligt einige Teams serienweise Spiele verschoben:

sag nur Gratkorn,Dornbirn,Vienna und gelegentlich FC Lustenau

und heuer auch Kapfenberg als Letzte!

Und was ist in unserem Lande geschehen,wie gehabt:Nichts!

Alles wird unter den Tisch gekehrt.

Diese Vogel-Strauss-Politik ist urtypisch für

die Insel der Seligen genannt auch Österreich!

:mrgreen::mrgreen::mrgreen:
 
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