Feuer-Drama von Ludwigshafen

Shining schrieb:
Leider ist es halt oft so schwer drüber zu diskutieren, weil da so viele Emotionen mitspielen. Ich bin selbst ein Gegner dieses "Wir müssen uns für alles entschuldigen, was wir oder unsere Eltern getan haben!", aber das sollte einen nicht daran hindern das Gehirn hin und wieder einzuschalten...
Da stimme ich ja zu. Was kann ich dafür was mein Großvater oder XY getan hat damals? Nichts. Also brauche ich mich auch bei niemandem zu entschuldigen (ich war zu der Zeit noch nicht mal im Entferntesten geplant ).
Trotzdem habe ich durch die Vergangenheit die verdammte Pflicht, dafür zu sorgen, dass sowas sich niemals wiederholt. Und der oben zitierte Schwachfug ist dabei natürlich wenig hilfreich, wenn es immer nur um Vorurteile und Pauschalisierungen im Zusammenhang mit irgendwelchen Nationalitäten geht...
 
st schrieb:
Da stimme ich ja zu. Was kann ich dafür was mein Großvater oder XY getan hat damals? Nichts. Also brauche ich mich auch bei niemandem zu entschuldigen (ich war zu der Zeit noch nicht mal im Entferntesten geplant ).
Trotzdem habe ich durch die Vergangenheit die verdammte Pflicht, dafür zu sorgen, dass sowas sich niemals wiederholt. Und der oben zitierte Schwachfug ist dabei natürlich wenig hilfreich, wenn es immer nur um Vorurteile und Pauschalisierungen im Zusammenhang mit irgendwelchen Nationalitäten geht...

Nichts anderes hab ich gesagt, wobei ich deinen oberen Satz umändern würde. ....Nicht das, was mein Großvater getan hat, sondern tun mußte. Wer nämlich nicht parierte, wurde auf der Stelle erschossen und wenn ich sehe, dass mein Opa noch heute in Tränen ausbricht, wenn er über diese Zeit redet, dann kann ich mir kaum vorstellen, dass denen das damals Spaß machte bzw. gerne taten.
 
Daniel schrieb:
st schrieb:
Da stimme ich ja zu. Was kann ich dafür was mein Großvater oder XY getan hat damals? Nichts. Also brauche ich mich auch bei niemandem zu entschuldigen (ich war zu der Zeit noch nicht mal im Entferntesten geplant ).
Trotzdem habe ich durch die Vergangenheit die verdammte Pflicht, dafür zu sorgen, dass sowas sich niemals wiederholt. Und der oben zitierte Schwachfug ist dabei natürlich wenig hilfreich, wenn es immer nur um Vorurteile und Pauschalisierungen im Zusammenhang mit irgendwelchen Nationalitäten geht...

Nichts anderes hab ich gesagt, wobei ich deinen oberen Satz umändern würde. ....Nicht das, was mein Großvater getan hat, sondern tun mußte. Wer nämlich nicht parierte, wurde auf der Stelle erschossen und wenn ich sehe, dass mein Opa noch heute in Tränen ausbricht, wenn er über diese Zeit redet, dann kann ich mir kaum vorstellen, dass denen das damals Spaß machte bzw. gerne taten.


Woher hast du die Info, dass "wer nicht mitmachte auf der Stelle erschossen wurde". Würde mich mal interessieren wo doch heutzutage bekannt ist, dass es durchaus Möglichkeiten gab, sich zu verweigern. Unter anderem hat dies der Historiker Christopher Browning in seinem Buch "Ganz normale Männer" beschrieben:


"Diese Geschichte von ganz normalen Männern ist nicht die Geschichte allerMänner oder Menschen. Die Reservepolizisten hatten Wahlmöglichkeiten, und diemeisten von ihnen begingen schreckliche Untaten. Doch jene, die getötet haben,können nicht aus der Vorstellung heraus freigesprochen werden, dass in ihrerSituation jeder Mensch genauso gehandelt hätte. Denn selbst unter ihnen gab esja einige, die sich von vornherein weigerten zu töten oder aber zu einembestimmten Punkt nicht mehr weitermachten. Die Verantwortung für das eigene Tunliegt letztlich bei jedem einzelnen." (Browning 1996).
 
st schrieb:
Shining schrieb:
Leider ist es halt oft so schwer drüber zu diskutieren, weil da so viele Emotionen mitspielen. Ich bin selbst ein Gegner dieses "Wir müssen uns für alles entschuldigen, was wir oder unsere Eltern getan haben!", aber das sollte einen nicht daran hindern das Gehirn hin und wieder einzuschalten...

Trotzdem habe ich durch die Vergangenheit die verdammte Pflicht, dafür zu sorgen, dass sowas sich niemals wiederholt.
Irgendwie schüren die türkischen Politiker und deren Massenmedien immo einen Hass auf D...das war auch in den 30ern mal so im 3. Reich.

Die zeigen in einem der grössten TV Sender der Türkei unsere!!! Flagge, die für Freiheit seit 1848 steht mit Hakenkreuz drauf!

 
Daniel schrieb:
st schrieb:
Da stimme ich ja zu. Was kann ich dafür was mein Großvater oder XY getan hat damals? Nichts. Also brauche ich mich auch bei niemandem zu entschuldigen (ich war zu der Zeit noch nicht mal im Entferntesten geplant ).
Trotzdem habe ich durch die Vergangenheit die verdammte Pflicht, dafür zu sorgen, dass sowas sich niemals wiederholt. Und der oben zitierte Schwachfug ist dabei natürlich wenig hilfreich, wenn es immer nur um Vorurteile und Pauschalisierungen im Zusammenhang mit irgendwelchen Nationalitäten geht...

Nichts anderes hab ich gesagt, wobei ich deinen oberen Satz umändern würde. ....Nicht das, was mein Großvater getan hat, sondern tun mußte. Wer nämlich nicht parierte, wurde auf der Stelle erschossen und wenn ich sehe, dass mein Opa noch heute in Tränen ausbricht, wenn er über diese Zeit redet, dann kann ich mir kaum vorstellen, dass denen das damals Spaß machte bzw. gerne taten.


@st: 100%ige Zustimmung.

@Daniel: Ok, jetzt reichts, das ist zum Kotzen. Alle waren Opfer, es gab keine Täter. Was du betreibst ist eine Leugnung der Geschichte. Im Einzelfall mag es ja stimmen, dass der einzelne keine Wahl hatte (um zu zeigen, dass ich nicht deinen Opa angreifen möchte, bei ihm war es vermutlich so, dass er alles tun musste, was er tat), aber irgendwoher müssen diese Taten ja alle gekommen sein... Plötzlich kann keiner was dafür...

Und genau das meine ich: Ich werde mich bei niemandem entschuldigen für etwas, für das ich nichts kann, das ich nicht mitgetragen habe, ja nicht einmal miterlebt habe. Aber als Österreicher habe ich für mich die Pflicht, diese Scheußlichkeiten nicht mehr entstehen zu lassen und jenen ein gewisses Verständnis entgegenzubringen, die unter diesen Gräueln gelitten haben. Nicht entschuldigen, aber verstehen...

Shining
 
Missi schrieb:
st schrieb:
Shining schrieb:
Leider ist es halt oft so schwer drüber zu diskutieren, weil da so viele Emotionen mitspielen. Ich bin selbst ein Gegner dieses "Wir müssen uns für alles entschuldigen, was wir oder unsere Eltern getan haben!", aber das sollte einen nicht daran hindern das Gehirn hin und wieder einzuschalten...

Trotzdem habe ich durch die Vergangenheit die verdammte Pflicht, dafür zu sorgen, dass sowas sich niemals wiederholt.
Irgendwie schüren die türkischen Politiker und deren Massenmedien immo einen Hass auf D...das war auch in den 30ern mal so im 3. Reich.

Die zeigen in einem der grössten TV Sender der Türkei unsere!!! Flagge, die für Freiheit seit 1848 steht mit Hakenkreuz drauf!


Also ich dachte der türkische Ministerpräsident hätte gestern eine sehr um Beruhigung der ganzen Lage bemühte Rede gehalten und sich bei den Helfern bedankt!?
 
Missi schrieb:
Irgendwie schüren die türkischen Politiker und deren Massenmedien immo einen Hass auf D...das war auch in den 30ern mal so im 3. Reich.

Die zeigen in einem der grössten TV Sender der Türkei unsere!!! Flagge, die für Freiheit seit 1848 steht mit Hakenkreuz drauf!

Damit hast leider recht, die türkischen Medien sind mit das tiefste was an Medien weltweit verfügbar ist...

Aber auch da sollte man intelligent genug sein um zu erkennen, dass die Gleichung Medien = Volk halt nicht stimmt...

Wobei ich diese Aufhetzungen zum Kotzen finde...

Shining
 
carlos82 schrieb:
Missi schrieb:
st schrieb:
Shining schrieb:
Leider ist es halt oft so schwer drüber zu diskutieren, weil da so viele Emotionen mitspielen. Ich bin selbst ein Gegner dieses "Wir müssen uns für alles entschuldigen, was wir oder unsere Eltern getan haben!", aber das sollte einen nicht daran hindern das Gehirn hin und wieder einzuschalten...

Trotzdem habe ich durch die Vergangenheit die verdammte Pflicht, dafür zu sorgen, dass sowas sich niemals wiederholt.
Irgendwie schüren die türkischen Politiker und deren Massenmedien immo einen Hass auf D...das war auch in den 30ern mal so im 3. Reich.

Die zeigen in einem der grössten TV Sender der Türkei unsere!!! Flagge, die für Freiheit seit 1848 steht mit Hakenkreuz drauf!


Also ich dachte der türkische Ministerpräsident hätte gestern eine sehr um Beruhigung der ganzen Lage bemühte Rede gehalten und sich bei den Helfern bedankt!?
Gestern im TV wurde auf ARD gesagt, das es hinweise auf Stromklau gibt, da Kabel und Stromzähler massiv manipuliert wurden.
 
Daniel schrieb:
[Ehrlich gesagt, ist es mir egal, ob das Opfer ein Deutscher, Türke oder sonst was ist. Die türkischen Richter hätten Marco längst freilassen müssen, weil man im Ausland nur eine begrentze Zeit in U-Haft sitzen darf, soweit ich informiert bin.

Die Gründe sind sicherlich nicht nur bei der Mutter zu suchen, sonst würde sie im Prinzip richtern, nach dem Motto, so lange ich nix sage, kann der ruhig mal sitzen bleiben.
Du bist einfach schlecht informiert.

Weil das aber hier zu sehr OT wird, verweise ich dich auf google. Lies einfach mal, was es zum Beispiel mit der Anklageschrift, die auf englisch war, auf sich hatte.
 
Shining schrieb:
@Daniel: Ok, jetzt reichts, das ist zum Kotzen. Alle waren Opfer, es gab keine Täter. Was du betreibst ist eine Leugnung der Geschichte. Im Einzelfall mag es ja stimmen, dass der einzelne keine Wahl hatte (um zu zeigen, dass ich nicht deinen Opa angreifen möchte, bei ihm war es vermutlich so, dass er alles tun musste, was er tat), aber irgendwoher müssen diese Taten ja alle gekommen sein... Plötzlich kann keiner was dafür...

Und genau das meine ich: Ich werde mich bei niemandem entschuldigen für etwas, für das ich nichts kann, das ich nicht mitgetragen habe, ja nicht einmal miterlebt habe. Aber als Österreicher habe ich für mich die Pflicht, diese Scheußlichkeiten nicht mehr entstehen zu lassen und jenen ein gewisses Verständnis entgegenzubringen, die unter diesen Gräueln gelitten haben. Nicht entschuldigen, aber verstehen...

Shining

Was du mir teilweise unterstellst, ist schon eine Frechheit.
Du argumentierst so, als würde ich diese Zeiten wieder herbeisehnen.

Ich habe nirgends geschrieben, dass es keine Täter gab, aber eins ist ja wohl Fakt, dass viele es Widerwillen tun mußten. Und woher der größte Übeltäter kam, muss ich dir als Österreicher ja wohl net erklären oder ?
 
Daniel schrieb:
Was du mir teilweise unterstellst, ist schon eine Frechheit.
Du argumentierst so, als würde ich diese Zeiten wieder herbeisehnen.

Ich habe nirgends geschrieben, dass es keine Täter gab, aber eins ist ja wohl Fakt, dass viele es Widerwillen tun mußten. Und woher der größte Übeltäter kam, muss ich dir als Österreicher ja wohl net erklären oder ?

Daß Menschen teilweise widerstrebend in einen Krieg ziehen, ist schon mit menschlichen Urängsten erklärbar. Aber die Aufmärsche und Begeisterung bis mindestens 1942 waren echt.

Und das Problem auf nen durchgeknallten Österreicher zu schieben, ist einfach bescheuert.
 
carlos82 schrieb:
Woher hast du die Info, dass "wer nicht mitmachte auf der Stelle erschossen wurde". Würde mich mal interessieren wo doch heutzutage bekannt ist, dass es durchaus Möglichkeiten gab, sich zu verweigern. Unter anderem hat dies der Historiker Christopher Browning in seinem Buch "Ganz normale Männer" beschrieben:

Woher wohl ?

Oh, ein Historiker hats vermerkt. Ja, der war bestimmt dabei.

Wenn du mir jetzt erklärst, alle hätten das damals freiwillig getan, dann lach ich mich aber schlapp.
Mit einer Verweigerung hättest du Verrat an den eigenen Kameraden begangen.
Glaubst etwa, die Nachbarsfrau wäre froh gewesen, wenn sie mitgeteil bekommen hätte, dass ihr Mann an der Front gefallen sei, während der Mann nebenan zu Hause die Füße hochlegte ?
 
Daniel schrieb:
Pechvogel schrieb:
Und das Problem auf nen durchgeknallten Österreicher zu schieben, ist einfach bescheuert.

Siehste, schon wieder eine Unterstellung, die nichts, aber auch gar nichts damit zu tun hat, was ich sagte.

Wenns net noch andere Bekloppte gegeben hätte, wäre er ja net in diese Position gekommen.

"Wenns net noch andere Bekloppte gegeben hätte, wäre er ja net in diese Position gekommen"

Ja wer waren die anderen Bekloppten, wenn die armen Deutschen doch alle unter Befehlsnotstand standen?

Hitler und Röhm haben bestimmt jedem der 60 Millionen persönlich die Pistole in den Rücken gehalten.
 
Daniel schrieb:
carlos82 schrieb:
Woher hast du die Info, dass "wer nicht mitmachte auf der Stelle erschossen wurde". Würde mich mal interessieren wo doch heutzutage bekannt ist, dass es durchaus Möglichkeiten gab, sich zu verweigern. Unter anderem hat dies der Historiker Christopher Browning in seinem Buch "Ganz normale Männer" beschrieben:

Woher wohl ?

Ja, woher? Dein Opa hats erzählt? Achso, na dann wird es so gewesen sein, der war ja wahrscheinlich überall dabei?

Oh, ein Historiker hats vermerkt. Ja, der war bestimmt dabei.




Wenn du mir jetzt erklärst, alle hätten das damals freiwillig getan, dann lach ich mich aber schlapp.
Mit einer Verweigerung hättest du Verrat an den eigenen Kameraden begangen.
Glaubst etwa, die Nachbarsfrau wäre froh gewesen, wenn sie mitgeteil bekommen hätte, dass ihr Mann an der Front gefallen sei, während der Mann nebenan zu Hause die Füße hochlegte ?

Es geht weder um alle noch um die Front. Du hast hier mit den Indianern angefangen, was im allgemeinen von bestimmten Kreisen gerne zur Relativierung des Holocaust herangezogen wird. Also bleiben wir dabei. Natürlich wurden Deserteure erschossen wenn sie gefangen wurden, aber darum ging es hier bisher nicht. Wer allerdings beim Massenmord an über sechs Millionen Menschen nicht mitmachen wollte, für den gab es in der Regel Möglichkeiten das nicht zu tun. Nichts anderes hat nicht nur ein Historiker mittlerweile festgestellt.

Die Weigerung Zivilisten zu ermorden bzw. bei einem Massenmord mitzumachen wäre Verrat an den Kameraden gewesen? Komische Logik, die man nicht nachvollziehen können muss oder?


Mehr will ich jetzt auch nicht dazu sagen, in einem Thread in dem es eigentlich um einen Wohnungsbrand ging bei dem neun Menschen gestorben sind.
 
Shining schrieb:
Na dann mach ma doch den Versuch das sachlich zu diskutieren. Zuerst aber noch zwei Antworten:


Daniel schrieb:
Als Deutscher kann ich mich im Ausland auch net wie die letzte S... benehmen.

Ähm, tja, das lass ich einfach mal so stehen. Deutsche sind ja als rücksichtsvolle Urlauber bekannt, oder? (sorry, Verallgemeinerung, ich weiß, ich meins auch net so, aber die Meldung vom Daniel ist Schmarrn.)


@ Balduin: Ich bin bei dir, dass das Rechtssystem in der Türkei noch lange nicht unseren Maßstäben genügt, aber dennoch kannst du nicht aus Einzelfällen ein Gesamtbild konstruieren, denn dann könnte ich durch das Zitieren von Amnesty International Berichten auch belegen, dass die Rechtsstaatlichkeit in Österreich nicht immer so ausgeprägt ist wie z.B. in den skandinavischen Staaten. Außerdem stellt sich die Frage, wie man Systeme ändern kann: Von außen, ohne jedwede Ansprüche, oder von innen, indem man Schwachpunkte durch Druck von innen aufzeigt und ändert...

@ Die Partei: Was weiß ich, was du jahrelang an der Uni gemacht hast?
Nein, lass es uns ernsthaft angehen: Ich habe den genannten Zahlen ja nicht widersprochen, nur halte ich diese Schätzungen für sehr unseriös. Ein EU-Beitritt steht immer wieder für 2014 im Raum, dann gibt es noch Übergangsfristen - ich denke mal dass sich das Migrationsproblem vor 2019 nicht stellen wird. Wenn man nun anhand des heutigen Standes eine Abschätzung darüber treffen will, welche Ströme es 2020 geben wird, dann habe ich einfach ein gewisses Misstrauen. Aber soll sein, wir diskutieren über nicht nachvollziehbare Zahlen und selbst 200.000 werden ein Problem sein, wenn die Integration nicht klappt...

Dass du das BIP nicht glaubst, ok, mach ja nicht ich, sondern der internationale Währungsfonds. Dass es Unterschiede regional gibt, klar, aber wo gibts das nicht. Außerdem wohnen nur rund ein Viertel der Türken in den "westlichen" Regionen, d.h. die Verzerrung ist sicher gegeben, aber nicht in einem höheren Ausmaß als z.B. in Rumänien. Außerdem machst du auch den Fehler, dass du argumentierst, wie wenn die Türkei morgen beitreten würde. Schau dir bitte einmal an, wo Rumänien, Bulgarien u.a. vor 15 (!) Jahren gestanden haben. Heute mag die Türkei noch nicht reif sein, aber wie siehts in 5-10 Jahren aus??

Dann meine Argumente:

* Wirtschaftliche Möglichkeiten: Wo bitte hast du in Europa noch Wachstumsmärkte mit 70 Millionen Einwohnern? Wie kann man gerade als Österreicher so blind sein, dies nicht zu erkennen? Wo investieren denn österreichische Unternehmen? Wann hast du denn das letzte Mal gelesen, dass ein österreichischer Betrieb ein Unternehmen in Deutschland oder Frankreich übernommen hat? Und wann hast du von Ostinvestitionen gelesen? OMV, Raiffeisen, die Erste Bank...

* Stärkung des europäischen Wirtschaftsraums: Ich sehe weniger die lokalen Konflikte als die globalen Dimensionen. Österreich kämpft doch nicht gegen Deutschland oder die Schweiz, die aktuellen Konflikte gehen doch gegen Amerika und noch viel brisanter, gegen Asien. Da ist es sinnvoll ein bevölkerungsreiches Land ins Boot zu holen...

* Politische Einflußnahme: Die Türkei ist die Tür in den Nahen Osten. Ich sehe es als sinnvoller an, die Türkei als Partner im Boot zu haben, als sie außen vor zu lassen...

Ich sehe auch Probleme, keine Frage, aber ich denke nicht dass da unüberwindbare Probleme vor uns stehen. Erklär du mir doch mal, wo du die Gefahren siehst...

Wie gesagt, ich bin kein blinder Verfechter des EU-Beitritts der Türkei und es sollte wohl überlegt sein und die EU ist auch nicht in der Position, alle Forderungen der Türkei blind erfüllen zu müssen, aber ein striktes Nein sehe ich nicht als sinnvoll an.

Shining


Ah, so gefällt mir das :) Das mit der UNi lass ma lieber *gggg*

1)@Wirtschaft: Zum einen gibt es diese wirtschaftliche Zusammenarbeit bereits, zum anderen reicht für eine etwaige Vertiefung auch ein Assoziationsabkommen mit der Türkei, dafür braucht es in einer globalen Welt nun wirklich keinen Vollbeitritt.
2)Der finanzielle Aspekt: Um die Türkei nur annähernd europafit zu machen, müssten weit mehr als 80(!) % der Strukturmittel in die Türkei fließen. Die finazielle Belastung wäre nicht zu meistern, aber ok, viell.sind deshalb im Reformvertrag neue EU- Steuern enthalten.
3)Geografischer Aspekt: Die Türkei liegt nur zu 3% in Europa und diese 3% wurden erobert. Wenn man ein Präjudiz schafft und ein nicht- europäisches Land aufnimmt, dann werden andere darauf pochen. Länder wie Syrien, Algerien etc., die sich ebenfalls gerne in Europa sehen würden.
4) Der militärische Aspekt: Europa würde sich mitten im Nahost- Konflikt befinden (+Kurdenkonflikt). In der EU, vor allem im Reformvertrag ist eine Beistandspflicht enthalten, die (im Gegensatz zu dem, was gerne gesagt wird), natürlich auch für die neutralen Länder militärisch sein wird und nicht nur politisch. Man müsste auf Seite der Türkei intervenieren.
5)der politische Aspekt: Die Türkei ist in 20 Jahren das bevölkerungsreichte Land Eiuropas und wird die DRD überholen. Ein islamisches Land als Vorreiter in einem christlichen Europa?Nicht gerade mein Idealbild. Generell sehe ich diese Vermittlerrolle der Türkei überhaupt nicht. Die Türkei ist in der islamischen Welt aufgrund des laizistischen Systems eher ein Außenseiter.
6)Menschenrechte:Da es zu lang wird: Meinungsfreiheit, Pressefreiheit,etc.nicht gegeben, Kurdenproblem, Leugnung des Genozid an den Armeniern, Zypern- Konflikt
7) Generelle Entwicklung: Die Türkei bewegt sich Schritt für Schritt Richtung islamischen Gotteststaat. Das kann man belächerln, aber die Aufhebung des Kopftuchverbotes ist ein weiterer Beweis dafür. Aber diese Entwicklung war unter einem Islamisten wie Erdogan klar. Wer glaubt, dass der geläutert ist, der träumt.

Tritt die Türkei der EU bei, ist es das Ende des europäischen Friedensprojekt. Ich kann nciht verstehen, dass alle in ihrem neoliberalen Wahn alles für das Europa steht und gestanden ist, einfach gefährden........

mfg

P.S::ich hoff das war genug Tiefgang ;)
 
DiePartei schrieb:
Ah, so gefällt mir das :) Das mit der UNi lass ma lieber *gggg*

1)@Wirtschaft: Zum einen gibt es diese wirtschaftliche Zusammenarbeit bereits, zum anderen reicht für eine etwaige Vertiefung auch ein Assoziationsabkommen mit der Türkei, dafür braucht es in einer globalen Welt nun wirklich keinen Vollbeitritt.
2)Der finanzielle Aspekt: Um die Türkei nur annähernd europafit zu machen, müssten weit mehr als 80(!) % der Strukturmittel in die Türkei fließen. Die finazielle Belastung wäre nicht zu meistern, aber ok, viell.sind deshalb im Reformvertrag neue EU- Steuern enthalten.
3)Geografischer Aspekt: Die Türkei liegt nur zu 3% in Europa und diese 3% wurden erobert. Wenn man ein Präjudiz schafft und ein nicht- europäisches Land aufnimmt, dann werden andere darauf pochen. Länder wie Syrien, Algerien etc., die sich ebenfalls gerne in Europa sehen würden.
4) Der militärische Aspekt: Europa würde sich mitten im Nahost- Konflikt befinden (+Kurdenkonflikt). In der EU, vor allem im Reformvertrag ist eine Beistandspflicht enthalten, die (im Gegensatz zu dem, was gerne gesagt wird), natürlich auch für die neutralen Länder militärisch sein wird und nicht nur politisch. Man müsste auf Seite der Türkei intervenieren.
5)der politische Aspekt: Die Türkei ist in 20 Jahren das bevölkerungsreichte Land Eiuropas und wird die DRD überholen. Ein islamisches Land als Vorreiter in einem christlichen Europa?Nicht gerade mein Idealbild. Generell sehe ich diese Vermittlerrolle der Türkei überhaupt nicht. Die Türkei ist in der islamischen Welt aufgrund des laizistischen Systems eher ein Außenseiter.
6)Menschenrechte:Da es zu lang wird: Meinungsfreiheit, Pressefreiheit,etc.nicht gegeben, Kurdenproblem, Leugnung des Genozid an den Armeniern, Zypern- Konflikt
7) Generelle Entwicklung: Die Türkei bewegt sich Schritt für Schritt Richtung islamischen Gotteststaat. Das kann man belächerln, aber die Aufhebung des Kopftuchverbotes ist ein weiterer Beweis dafür. Aber diese Entwicklung war unter einem Islamisten wie Erdogan klar. Wer glaubt, dass der geläutert ist, der träumt.

Tritt die Türkei der EU bei, ist es das Ende des europäischen Friedensprojekt. Ich kann nciht verstehen, dass alle in ihrem neoliberalen Wahn alles für das Europa steht und gestanden ist, einfach gefährden........

mfg

P.S::ich hoff das war genug Tiefgang ;)

Danke, schöne Diskussion. Man kann also doch zivilisiert diskutieren im Forum... Jetzt wart ich nur mehr auf Daniels Ideen zu diesem Thema, dann wirds wieder lustig...

Ich teile deine Bedenken ja, dass ich hier einseitig pro Beitritt argumentiere hat weniger mit meiner persönlichen Meinung zu tun, als dass ich auch einen Gegenpol zu - meiner Meinung nach - einseitigen (Stammtisch)Parolen bilden wollte. So ists eine feine Diskussion...

Zu deinen Punkten:

ad 1.) Damit hast du natürlich recht und es ist keinesfalls so, dass die Märkte "zu" sind, wenn sie nicht beitreten. Dennoch hat die Integration in meinen Augen schon auch Vorteile, da eine gemeinsame Wirtschaftspolitik, die Realisierung gemeinschaftlicher Regeln u.ä. in einem Wirtschaftsraum leichter umzusetzen ist. Dass der gemeinsame Wirtschaftsraum keine Garantie dafür ist, ist (leider) wieder ein anderes Thema (siehe OMV - MOL).

ad 2.) Jein, bin da etwas skeptisch, da man die zeitlichen Abläufe in meinen Augen überschätzt. In zehn Jahren kann sich schon einiges tun, aber du hast natürlich recht damit, dass es ein ungeheurer Kraftakt wäre. Dass sich die innergemeinschaftliche Finanzierung ändern müsste, das ist schon jetzt gegeben, hoffe dass man sich da einmal etwas einfallen lässt... (z.B. der spaßige Briten-Rabatt)

ad 3.) Nein, das sehe ich nicht ganz so, denn die Türkei ist sowohl von der Lage wie auch von den wirtschaftlichen und sozialen Anbindungen durchaus (auch) europäisch. Wie sollte sich das bei Syrien argumentieren lassen?

ad 4.) Die Kurden lasse ich nicht gelten, denn diese Probleme gibt es in der EU doch bereits (wenn auch in geringerer Intensität, das gebe ich gerne zu), denk nur an die Basken oder an die Korsen, auch die Inselprobleme könnte man dazuzählen. Die Beistandspflicht sehe ich da eher als Vorteil einer Integration der Türkei, denn einen Angriffskrieg wird die Türkei wohl mit höherer Wahrscheinlichkeit als Einzelstaat als in einem Bündnis führen. Und sollte die Türkei angegriffen werden, dann empfände ich die Beistandspflicht als Selbstverständlichkeit, wenn sie in der Gemeinschaft sind und dort diese Regeln gelten. (Dass ich die Beistandspflicht nicht gut heiße, ist ein anderes Thema, denn in meinen Augen ist die EU nicht die NATO - sie ist ein Wirtschaftsbündnis.)

ad 5.) Die EU ist wie erwähnt ein Wirtschaftsbündnis, darum würde ich die Religion außen vor lassen. mehr in ad 7.)

ad 6.) Definitiv richtig und ein Problem. Meine Meinung: Gerade durch die Beitrittsverhandlungen hat es die EU in der Hand, die Probleme einer Lösung zuzuführen (bzw. zuführen zu lassen).

ad 7.) Gerade durch die Gefahr, dass der Laizismus (siehe aktuelle Kopftuchentscheidungen in der Türkei) zurückgedrängt wird, würde ich die Türkei lieber wieder in Richtung des europäischen Denkens bringen. Ob es klappen würde, ist die Frage, die ich nicht beantworten könnte, aber mir wären europäische Tendenzen lieber als nationalistisch-fundamentale.

Guter Tiefgang...

Shining

P.S.: Sehe viele Probleme ähnlich wie du, andere aber viel optimistischer. Was mich halt immer stört ist die Argumentation "dann kommen Millionen Türken und wir werden Außenseiter in unserem Land", die Probleme halt vereinfacht. Für mich ist es immer die Frage, wohin und wie sich die EU entwickeln will, was für Europa das Beste ist.... Und außerdem bin ich Optimist... [[zwinker]]
 
Daniel schrieb:
Was du mir teilweise unterstellst, ist schon eine Frechheit.
Du argumentierst so, als würde ich diese Zeiten wieder herbeisehnen.

Ich habe nirgends geschrieben, dass es keine Täter gab, aber eins ist ja wohl Fakt, dass viele es Widerwillen tun mußten. Und woher der größte Übeltäter kam, muss ich dir als Österreicher ja wohl net erklären oder ?

Unkritischer Umgang mit dem Thema, sorry.

Auch in einer Diktatur hast du nahezu immer die Wahl. Es mag sein, dass du dann härteste Konsequenzen zu fürchten hast, aber man hat die Wahl. Wie ist es sonst zu erklären, dass sich immer wieder Menschen auflehnen, die schwachen schützen, auch wenn sie etwas riskieren (in Österreich recht bekannt: http://de.wikipedia.org/wiki/Mühlviertler_Hasenjagd).
Ich verüble es niemandem, wirklich nicht, dass er sich anders entscheidet, ich weiß nicht ob ich mein Leben für einen Fremden riskieren würde, aber dann muss ich hinterher auch damit leben, das ich mich anders entschieden habe.

Mich stört es, dass hinterher keiner schuld sein will. Die überwiegende Mehrheit der Deutschen und Österreicher haben den Führer herbeigejubelt und als sie gesehen haben, welche Dimensionen es annimmt, war es zu spät. Und, nicht falsch verstehen, ich werfe das niemandem vor, denn heute haben wir einen anderen Wissensstand und drum möchte ich nicht urteilen, aber ich habe zehnmal mehr Respekt vor jemandem der offen sagt "ich war für Hitler und ich habe erst zu spät gesehen welche Schei*e da abläuft" als dieses "ich war von Anfang an gegen Hitler und musste alles machen um zu überleben"... Ehrlichkeit, auch vor sich selbst.
Wir haben heute Erfahrungen, die die Menschen früher nicht hatten. Wir wissen welche Ausmaße es annehmen kann, wie wahnsinnig einige werden können. Drum will ich net urteilen. Aber dass sich Deutschland und Österreich immer wieder mal gerne als Opfer sehen, das kann ich net nachvollziehen...

Shining
 
Shining schrieb:
DiePartei schrieb:
Ah, so gefällt mir das :) Das mit der UNi lass ma lieber *gggg*

1)@Wirtschaft: Zum einen gibt es diese wirtschaftliche Zusammenarbeit bereits, zum anderen reicht für eine etwaige Vertiefung auch ein Assoziationsabkommen mit der Türkei, dafür braucht es in einer globalen Welt nun wirklich keinen Vollbeitritt.
2)Der finanzielle Aspekt: Um die Türkei nur annähernd europafit zu machen, müssten weit mehr als 80(!) % der Strukturmittel in die Türkei fließen. Die finazielle Belastung wäre nicht zu meistern, aber ok, viell.sind deshalb im Reformvertrag neue EU- Steuern enthalten.
3)Geografischer Aspekt: Die Türkei liegt nur zu 3% in Europa und diese 3% wurden erobert. Wenn man ein Präjudiz schafft und ein nicht- europäisches Land aufnimmt, dann werden andere darauf pochen. Länder wie Syrien, Algerien etc., die sich ebenfalls gerne in Europa sehen würden.
4) Der militärische Aspekt: Europa würde sich mitten im Nahost- Konflikt befinden (+Kurdenkonflikt). In der EU, vor allem im Reformvertrag ist eine Beistandspflicht enthalten, die (im Gegensatz zu dem, was gerne gesagt wird), natürlich auch für die neutralen Länder militärisch sein wird und nicht nur politisch. Man müsste auf Seite der Türkei intervenieren.
5)der politische Aspekt: Die Türkei ist in 20 Jahren das bevölkerungsreichte Land Eiuropas und wird die DRD überholen. Ein islamisches Land als Vorreiter in einem christlichen Europa?Nicht gerade mein Idealbild. Generell sehe ich diese Vermittlerrolle der Türkei überhaupt nicht. Die Türkei ist in der islamischen Welt aufgrund des laizistischen Systems eher ein Außenseiter.
6)Menschenrechte:Da es zu lang wird: Meinungsfreiheit, Pressefreiheit,etc.nicht gegeben, Kurdenproblem, Leugnung des Genozid an den Armeniern, Zypern- Konflikt
7) Generelle Entwicklung: Die Türkei bewegt sich Schritt für Schritt Richtung islamischen Gotteststaat. Das kann man belächerln, aber die Aufhebung des Kopftuchverbotes ist ein weiterer Beweis dafür. Aber diese Entwicklung war unter einem Islamisten wie Erdogan klar. Wer glaubt, dass der geläutert ist, der träumt.

Tritt die Türkei der EU bei, ist es das Ende des europäischen Friedensprojekt. Ich kann nciht verstehen, dass alle in ihrem neoliberalen Wahn alles für das Europa steht und gestanden ist, einfach gefährden........

mfg

P.S::ich hoff das war genug Tiefgang ;)

Danke, schöne Diskussion. Man kann also doch zivilisiert diskutieren im Forum... Jetzt wart ich nur mehr auf Daniels Ideen zu diesem Thema, dann wirds wieder lustig...

Ich teile deine Bedenken ja, dass ich hier einseitig pro Beitritt argumentiere hat weniger mit meiner persönlichen Meinung zu tun, als dass ich auch einen Gegenpol zu - meiner Meinung nach - einseitigen (Stammtisch)Parolen bilden wollte. So ists eine feine Diskussion...

Zu deinen Punkten:

ad 1.) Damit hast du natürlich recht und es ist keinesfalls so, dass die Märkte "zu" sind, wenn sie nicht beitreten. Dennoch hat die Integration in meinen Augen schon auch Vorteile, da eine gemeinsame Wirtschaftspolitik, die Realisierung gemeinschaftlicher Regeln u.ä. in einem Wirtschaftsraum leichter umzusetzen ist. Dass der gemeinsame Wirtschaftsraum keine Garantie dafür ist, ist (leider) wieder ein anderes Thema (siehe OMV - MOL).

ad 2.) Jein, bin da etwas skeptisch, da man die zeitlichen Abläufe in meinen Augen überschätzt. In zehn Jahren kann sich schon einiges tun, aber du hast natürlich recht damit, dass es ein ungeheurer Kraftakt wäre. Dass sich die innergemeinschaftliche Finanzierung ändern müsste, das ist schon jetzt gegeben, hoffe dass man sich da einmal etwas einfallen lässt... (z.B. der spaßige Briten-Rabatt)

ad 3.) Nein, das sehe ich nicht ganz so, denn die Türkei ist sowohl von der Lage wie auch von den wirtschaftlichen und sozialen Anbindungen durchaus (auch) europäisch. Wie sollte sich das bei Syrien argumentieren lassen?

ad 4.) Die Kurden lasse ich nicht gelten, denn diese Probleme gibt es in der EU doch bereits (wenn auch in geringerer Intensität, das gebe ich gerne zu), denk nur an die Basken oder an die Korsen, auch die Inselprobleme könnte man dazuzählen. Die Beistandspflicht sehe ich da eher als Vorteil einer Integration der Türkei, denn einen Angriffskrieg wird die Türkei wohl mit höherer Wahrscheinlichkeit als Einzelstaat als in einem Bündnis führen. Und sollte die Türkei angegriffen werden, dann empfände ich die Beistandspflicht als Selbstverständlichkeit, wenn sie in der Gemeinschaft sind und dort diese Regeln gelten. (Dass ich die Beistandspflicht nicht gut heiße, ist ein anderes Thema, denn in meinen Augen ist die EU nicht die NATO - sie ist ein Wirtschaftsbündnis.)

ad 5.) Die EU ist wie erwähnt ein Wirtschaftsbündnis, darum würde ich die Religion außen vor lassen. mehr in ad 7.)

ad 6.) Definitiv richtig und ein Problem. Meine Meinung: Gerade durch die Beitrittsverhandlungen hat es die EU in der Hand, die Probleme einer Lösung zuzuführen (bzw. zuführen zu lassen).

ad 7.) Gerade durch die Gefahr, dass der Laizismus (siehe aktuelle Kopftuchentscheidungen in der Türkei) zurückgedrängt wird, würde ich die Türkei lieber wieder in Richtung des europäischen Denkens bringen. Ob es klappen würde, ist die Frage, die ich nicht beantworten könnte, aber mir wären europäische Tendenzen lieber als nationalistisch-fundamentale.

Guter Tiefgang...

Shining

P.S.: Sehe viele Probleme ähnlich wie du, andere aber viel optimistischer. Was mich halt immer stört ist die Argumentation "dann kommen Millionen Türken und wir werden Außenseiter in unserem Land", die Probleme halt vereinfacht. Für mich ist es immer die Frage, wohin und wie sich die EU entwickeln will, was für Europa das Beste ist.... Und außerdem bin ich Optimist... [[zwinker]]

Ich bin heute zu müde, um nochmal so voll ins Detail zu gehen, Hol ich aber nach. Nur eines: Das mit der Minderheit ist belegt. Das Institut für höhere Studien hat das Szenario durchgespielt, im Jahr 2050 sind wir wahrscheinlich die MInderheit. In Wien hast du schon heute mehr als 50% MIgrationsanteil in den Wiener Volksschulen. Ich mag das dieses Schönreden, vor allem durch die Bobos, die das nur von der Ferne beurteilen, überhaupt nicht. Damit warst jetzt nicht du gemeint :)
Grüße aus Wien X
 
Also wenn sich heute Herr Erdogan hinstellt und erklärt, die Türkei sei bereit, Deutschland mit türkischen Lehrern auszuhelfen (Meldung aus n-tv Nachrichten), weil es in Deutschland so viele Kinder gäbe, die nur türkisch sprechen, dann stimmt mich das auch nachdenklich.

Ihr solltet bei Eurer Diskussion Militär und Wirtschaft auseinanderhalten. Die Türkei ist bereits seit 1952 Mitglied der NATO, ist der einzige Verbündete Israels in Nahost und kocht in der Region eh sein eigenes Süppchen. Ansonsten wüßte ich eh nicht, wo die Türkei Vorteile von einer EU-Mitgliedschaft hätte, wenn man ihr Freizügigkeit untersagen würde.
Aber man sieht es ja an Osteuropa.
Die ersten Intentionen der "Kernstaaten" sind erst mal die Absatzmärkte. Gegen Vorteile in die andere Richtung gibts Regularien, Richtlinien, "Übergangszeiten". Aber was ein Normalbürger von der EU hat, leuchtet mir nicht so richtig ein. So populistischen Scheiß wie keine Grenzkontrollen oder man kann auf Malle seinen Eimer Sangria kaufen, ohne vorher das Geld zu tauschen mal vernachlässigt.
 
Der Beitritt der Türkei zur EU wird so sicher kommen wie das Amen im Gebet. Die europäischen Eliten haben ein Interesse am Beitritt und haben sich ohnehin noch nie um irgendwelche Stimmungen der verblödeten Normalbürger geschert.

Heraus kommen dann Argumentationsstrukturen ala @Shining die im Sinne des Neoliberalismus zwar durchdacht klingen, aber vor allem die sozikulturelle Perspektive nicht einmal ignorieren.

Die Türkei ist weder ein europäisches noch ein europäisch geprägtes Land. Ihre Bevölkerungsstruktur ist jene des Orient nicht des Okzident, darüber kann auch der urbane Großraum Istanbul nicht hinwegtäuschen. Europa muss sich in dieser frage ganz abseits von wirtschaftlichen Argumenten überlegen, wo denn seine Grenzen liegen.

Die Bevölkerungsstruktur in Mitteleuropa osmanisiert sich zudem zusehends. Berlin ist populistisch gesagt, die zweitgrößte Stadt der Türkei. Man kann das als Fortschritt oder Befruchtung oder sonst irgendwie als Bereicherung sehen, das ist legitim. Genauso legitim ist aber hier auch die Haltung (die ich vertrete), dass man einem Staat wie der Türkei mit seiner jungen, wanderwilligen Bevölkerung nicht alle Tore öffnen sollte. Denn dann braucht man sich wirklich nicht wundern, wenn irgend wann einmal kein Stein mehr auf dem anderen bleibt- egal ob gut oder schlecht, aber eben wesentlich anders.

Mich damit vielleicht in 30 Jahren (und damit selbst fast Rentner) herumzuschlagen, habe ich ehrlich gesagt überhaupt keine Lust...
 
Selten solch kleinkarierte Meinungen gelesen...(wobei ich das nicht auf alle hier beziehe).

Von uralten Ressentiments bis hin zur Verallgemeinerung ist in diesem Topic wohl alles dabei.

Auf der einen Seite wichtigtuerische Faktenspielereien mit Statistiken die so verfaelscht und ueberholt sind das sie keinem Vergleich standhalten wuerden, auf der anderen Seite hingegen glaenzt man mit vorsichtig Formulierten Parolen die jedoch im Prinzip alle auf die gleiche Kernaussage hinauslaufen (frueher, ich hab nichts gegen Auslaender aber...).

Schade, eigentlich geht es in diesem Thread um Menschen die ums Leben gekommen sind aber was solls Leute. Ich frage mich auf welcher Uni (oder Schule) ihr gewesen seid. Besonders geschult wurde da der Geist scheinbar nicht.

Doch jedem das seine, von mir gibt es hier nur noch ein R.I.P.!
 
Shining schrieb:
Daniel schrieb:
Was du mir teilweise unterstellst, ist schon eine Frechheit.
Du argumentierst so, als würde ich diese Zeiten wieder herbeisehnen.

Ich habe nirgends geschrieben, dass es keine Täter gab, aber eins ist ja wohl Fakt, dass viele es Widerwillen tun mußten. Und woher der größte Übeltäter kam, muss ich dir als Österreicher ja wohl net erklären oder ?

Unkritischer Umgang mit dem Thema, sorry.

Auch in einer Diktatur hast du nahezu immer die Wahl. Es mag sein, dass du dann härteste Konsequenzen zu fürchten hast, aber man hat die Wahl. Wie ist es sonst zu erklären, dass sich immer wieder Menschen auflehnen, die schwachen schützen, auch wenn sie etwas riskieren (in Österreich recht bekannt: http://de.wikipedia.org/wiki/Mühlviertler_Hasenjagd).
Ich verüble es niemandem, wirklich nicht, dass er sich anders entscheidet, ich weiß nicht ob ich mein Leben für einen Fremden riskieren würde, aber dann muss ich hinterher auch damit leben, das ich mich anders entschieden habe.

Mich stört es, dass hinterher keiner schuld sein will. Die überwiegende Mehrheit der Deutschen und Österreicher haben den Führer herbeigejubelt und als sie gesehen haben, welche Dimensionen es annimmt, war es zu spät. Und, nicht falsch verstehen, ich werfe das niemandem vor, denn heute haben wir einen anderen Wissensstand und drum möchte ich nicht urteilen, aber ich habe zehnmal mehr Respekt vor jemandem der offen sagt "ich war für Hitler und ich habe erst zu spät gesehen welche Schei*e da abläuft" als dieses "ich war von Anfang an gegen Hitler und musste alles machen um zu überleben"... Ehrlichkeit, auch vor sich selbst.
Wir haben heute Erfahrungen, die die Menschen früher nicht hatten. Wir wissen welche Ausmaße es annehmen kann, wie wahnsinnig einige werden können. Drum will ich net urteilen. Aber dass sich Deutschland und Österreich immer wieder mal gerne als Opfer sehen, das kann ich net nachvollziehen...

Shining

Schöne Wahl ist das in einer Diktatur, wo du entscheiden kannst zwischen "Fressen oder Gefressen werden".

Ich streite ja gar nicht ab, dass es viele gab, die froh waren, dass dieser Narr kam, aber es gab auch viele, die sich dem beugen mußten. Wie bereits erwähnt, wenn mein Opa über die damalige Zeit spricht, dann bricht er jedesmal in Tränen aus und wenn mir einer erzählen würde, dass er das nur vorspielen würde und eigentlich ein Nazi sei, dem würd ich eine pfeffern, dass ihm hören und sehen vergeht.

Ich hab ihn auch gefragt, warum er damals nicht abhaute oder sich weigerte und er gab mir zur Antwort, dass er dann heute nicht mehr am leben wäre. Entweder man hätte ihn direkt erschossen oder er wäre verraten worden und dann eben kalt gemacht worden.
Und er sagte mir auch, dass die schlimmste Zeit nicht jene war, wo er in russischer Gefangenschaft war (dort wäre er den Umständen entsprechend sogar gut behandelt worden), sondern als er in die HKL (Hauptkampflinie) mußte.
Klar, er war sogesehen auch Täter, aber wenn jemand auf dich mit ner geladenen Waffe zukäme, dann würdest auch net sagen, sorry Kumpel, ich will kein Täter sein - erschiss mich ruhig.

So wie man nicht der Meinung sein sollte, dass es nur Unschuldige gab, sollte man auch nicht alle als Täter sehen.
 
clubatleticodemadrid schrieb:
Selten solch kleinkarierte Meinungen gelesen...(wobei ich das nicht auf alle hier beziehe).

Von uralten Ressentiments bis hin zur Verallgemeinerung ist in diesem Topic wohl alles dabei.

Auf der einen Seite wichtigtuerische Faktenspielereien mit Statistiken die so verfaelscht und ueberholt sind das sie keinem Vergleich standhalten wuerden, auf der anderen Seite hingegen glaenzt man mit vorsichtig Formulierten Parolen die jedoch im Prinzip alle auf die gleiche Kernaussage hinauslaufen (frueher, ich hab nichts gegen Auslaender aber...).

Schade, eigentlich geht es in diesem Thread um Menschen die ums Leben gekommen sind aber was solls Leute. Ich frage mich auf welcher Uni (oder Schule) ihr gewesen seid. Besonders geschult wurde da der Geist scheinbar nicht.

Doch jedem das seine, von mir gibt es hier nur noch ein R.I.P.!

Na wenn da nicht einer arrogant daherkommt...

Schlechte Schule, kleinkarierte Meinungen, Unterstellung von maskierter Xenophobie aber gottseidank haben wir ja Leute wie dich, die weltoffen, moralisch integer und dazu auch noch geistig wendig sind. Das Forum kann stolz auf dich sein.
 
clubatleticodemadrid schrieb:
Selten solch kleinkarierte Meinungen gelesen...(wobei ich das nicht auf alle hier beziehe).

Von uralten Ressentiments bis hin zur Verallgemeinerung ist in diesem Topic wohl alles dabei.

Auf der einen Seite wichtigtuerische Faktenspielereien mit Statistiken die so verfaelscht und ueberholt sind das sie keinem Vergleich standhalten wuerden, auf der anderen Seite hingegen glaenzt man mit vorsichtig Formulierten Parolen die jedoch im Prinzip alle auf die gleiche Kernaussage hinauslaufen (frueher, ich hab nichts gegen Auslaender aber...).

Schade, eigentlich geht es in diesem Thread um Menschen die ums Leben gekommen sind aber was solls Leute. Ich frage mich auf welcher Uni (oder Schule) ihr gewesen seid. Besonders geschult wurde da der Geist scheinbar nicht.

Doch jedem das seine, von mir gibt es hier nur noch ein R.I.P.!

Na dann argumentier doch dagegen. Das, was du hier schreibst, höre ich sooft. Sind meistens diese Leute, denen nach paar Sätzen die Argumente ausgehen.

mfg

P.S.: Über meinen akademischen Titel brauchst dir keine Sorgen machen.
P.S.: Den Fälschungsvorwurf musst dann bitte an die Kommission selbst weiterleiten...
 
herby schrieb:
zeugt mal wieder vom Moderationsstil hier, Anwürfe, Streitigkeiten und böses Blut-Postings bleiben stehen, ein auflockerndes lustiges WItzchen wird gelöscht.

Bitte erst Denken und Schauen vorm Motschgan:
https://www.sportwettenvergleich.net/wettforum/sportwetten/showthread.php?p=633998#post633998
Die Mods können wohl am wenigsten dafür wenn du es im Ägypten-Thread postest...
 
DiePartei schrieb:
clubatleticodemadrid schrieb:
Selten solch kleinkarierte Meinungen gelesen...(wobei ich das nicht auf alle hier beziehe).

Von uralten Ressentiments bis hin zur Verallgemeinerung ist in diesem Topic wohl alles dabei.

Auf der einen Seite wichtigtuerische Faktenspielereien mit Statistiken die so verfaelscht und ueberholt sind das sie keinem Vergleich standhalten wuerden, auf der anderen Seite hingegen glaenzt man mit vorsichtig Formulierten Parolen die jedoch im Prinzip alle auf die gleiche Kernaussage hinauslaufen (frueher, ich hab nichts gegen Auslaender aber...).

Schade, eigentlich geht es in diesem Thread um Menschen die ums Leben gekommen sind aber was solls Leute. Ich frage mich auf welcher Uni (oder Schule) ihr gewesen seid. Besonders geschult wurde da der Geist scheinbar nicht.

Doch jedem das seine, von mir gibt es hier nur noch ein R.I.P.!

Na dann argumentier doch dagegen. Das, was du hier schreibst, höre ich sooft. Sind meistens diese Leute, denen nach paar Sätzen die Argumente ausgehen.

mfg

P.S.: Über meinen akademischen Titel brauchst dir keine Sorgen machen.
P.S.: Den Fälschungsvorwurf musst dann bitte an die Kommission selbst weiterleiten...



Das sind mir die allerliebsten..."ueber meinen akademischen Titel brauchst du dir keine Sorgen zu machen".

Hose runter und Lineal her....

Kerl, da mache ich mir auch nicht die geringsten Sorgen denn ich sortiere Menschen nicht nach Titeln. Ob du nun Atomphysiker bist oder bei McDonalds an der Friteuse stehst macht fuer mich keinen Unterschied. Unbedachte Aussagen bleiben unbedachte Aussagen.
 
clubatleticodemadrid schrieb:
DiePartei schrieb:
clubatleticodemadrid schrieb:
Selten solch kleinkarierte Meinungen gelesen...(wobei ich das nicht auf alle hier beziehe).

Von uralten Ressentiments bis hin zur Verallgemeinerung ist in diesem Topic wohl alles dabei.

Auf der einen Seite wichtigtuerische Faktenspielereien mit Statistiken die so verfaelscht und ueberholt sind das sie keinem Vergleich standhalten wuerden, auf der anderen Seite hingegen glaenzt man mit vorsichtig Formulierten Parolen die jedoch im Prinzip alle auf die gleiche Kernaussage hinauslaufen (frueher, ich hab nichts gegen Auslaender aber...).

Schade, eigentlich geht es in diesem Thread um Menschen die ums Leben gekommen sind aber was solls Leute. Ich frage mich auf welcher Uni (oder Schule) ihr gewesen seid. Besonders geschult wurde da der Geist scheinbar nicht.

Doch jedem das seine, von mir gibt es hier nur noch ein R.I.P.!

Na dann argumentier doch dagegen. Das, was du hier schreibst, höre ich sooft. Sind meistens diese Leute, denen nach paar Sätzen die Argumente ausgehen.

mfg

P.S.: Über meinen akademischen Titel brauchst dir keine Sorgen machen.
P.S.: Den Fälschungsvorwurf musst dann bitte an die Kommission selbst weiterleiten...



Das sind mir die allerliebsten..."ueber meinen akademischen Titel brauchst du dir keine Sorgen zu machen".

Hose runter und Lineal her....

Kerl, da mache ich mir auch nicht die geringsten Sorgen denn ich sortiere Menschen nicht nach Titeln. Ob du nun Atomphysiker bist oder bei McDonalds an der Friteuse stehst macht fuer mich keinen Unterschied. Unbedachte Aussagen bleiben unbedachte Aussagen.

Kommt noch irgendwas, was halbwegs brauchbar nach Argument aussieht, oder bleibts beim munteren Phrasendreschen?
 
DiePartei schrieb:
clubatleticodemadrid schrieb:
DiePartei schrieb:
clubatleticodemadrid schrieb:
Selten solch kleinkarierte Meinungen gelesen...(wobei ich das nicht auf alle hier beziehe).

Von uralten Ressentiments bis hin zur Verallgemeinerung ist in diesem Topic wohl alles dabei.

Auf der einen Seite wichtigtuerische Faktenspielereien mit Statistiken die so verfaelscht und ueberholt sind das sie keinem Vergleich standhalten wuerden, auf der anderen Seite hingegen glaenzt man mit vorsichtig Formulierten Parolen die jedoch im Prinzip alle auf die gleiche Kernaussage hinauslaufen (frueher, ich hab nichts gegen Auslaender aber...).

Schade, eigentlich geht es in diesem Thread um Menschen die ums Leben gekommen sind aber was solls Leute. Ich frage mich auf welcher Uni (oder Schule) ihr gewesen seid. Besonders geschult wurde da der Geist scheinbar nicht.

Doch jedem das seine, von mir gibt es hier nur noch ein R.I.P.!

Na dann argumentier doch dagegen. Das, was du hier schreibst, höre ich sooft. Sind meistens diese Leute, denen nach paar Sätzen die Argumente ausgehen.

mfg

P.S.: Über meinen akademischen Titel brauchst dir keine Sorgen machen.
P.S.: Den Fälschungsvorwurf musst dann bitte an die Kommission selbst weiterleiten...



Das sind mir die allerliebsten..."ueber meinen akademischen Titel brauchst du dir keine Sorgen zu machen".

Hose runter und Lineal her....

Kerl, da mache ich mir auch nicht die geringsten Sorgen denn ich sortiere Menschen nicht nach Titeln. Ob du nun Atomphysiker bist oder bei McDonalds an der Friteuse stehst macht fuer mich keinen Unterschied. Unbedachte Aussagen bleiben unbedachte Aussagen.

Kommt noch irgendwas, was halbwegs brauchbar nach Argument aussieht, oder bleibts beim munteren Phrasendreschen?


Ich frage mich was ich hier gross argumentieren soll wenn ich doch gar kein Statement zu dem Thema abgegeben habe???
 
clubatleticodemadrid schrieb:
DiePartei schrieb:
clubatleticodemadrid schrieb:
DiePartei schrieb:
clubatleticodemadrid schrieb:
Selten solch kleinkarierte Meinungen gelesen...(wobei ich das nicht auf alle hier beziehe).

Von uralten Ressentiments bis hin zur Verallgemeinerung ist in diesem Topic wohl alles dabei.

Auf der einen Seite wichtigtuerische Faktenspielereien mit Statistiken die so verfaelscht und ueberholt sind das sie keinem Vergleich standhalten wuerden, auf der anderen Seite hingegen glaenzt man mit vorsichtig Formulierten Parolen die jedoch im Prinzip alle auf die gleiche Kernaussage hinauslaufen (frueher, ich hab nichts gegen Auslaender aber...).

Schade, eigentlich geht es in diesem Thread um Menschen die ums Leben gekommen sind aber was solls Leute. Ich frage mich auf welcher Uni (oder Schule) ihr gewesen seid. Besonders geschult wurde da der Geist scheinbar nicht.

Doch jedem das seine, von mir gibt es hier nur noch ein R.I.P.!

Na dann argumentier doch dagegen. Das, was du hier schreibst, höre ich sooft. Sind meistens diese Leute, denen nach paar Sätzen die Argumente ausgehen.

mfg

P.S.: Über meinen akademischen Titel brauchst dir keine Sorgen machen.
P.S.: Den Fälschungsvorwurf musst dann bitte an die Kommission selbst weiterleiten...



Das sind mir die allerliebsten..."ueber meinen akademischen Titel brauchst du dir keine Sorgen zu machen".

Hose runter und Lineal her....

Kerl, da mache ich mir auch nicht die geringsten Sorgen denn ich sortiere Menschen nicht nach Titeln. Ob du nun Atomphysiker bist oder bei McDonalds an der Friteuse stehst macht fuer mich keinen Unterschied. Unbedachte Aussagen bleiben unbedachte Aussagen.

Kommt noch irgendwas, was halbwegs brauchbar nach Argument aussieht, oder bleibts beim munteren Phrasendreschen?


Ich frage mich was ich hier gross argumentieren soll wenn ich doch gar kein Statement zu dem Thema abgegeben habe???

Du bist der Meinung, dass das, was ich, Pfandi, Herby und Co. geschrieben haben, ein völliger Quatsch ist (noch nett formuliert). Mit einer Begründung, die aus der Gutmenschen Ecke immer kommt: Sinnlose Verallgemeinerungen, Phrasendreschen und Schlagwörter fernab jeglicher realer Verhältnisse und profunder Argumentation
Wenn du dir so sicher bist, dass es Quatsch ist, was ich und andere hier schreiben, dann steig ein in die sachliche Diskussion. Sprüchal ablassen kann mein 2- jähriger Cousin auch, dazu braucht es weder Bildung noch Intelligenz.
Also entweder schreib was sinnvolles, wenn nicht--> Bitte Klappe zu.....

ciao ciao
 
DiePartei schrieb:
clubatleticodemadrid schrieb:
DiePartei schrieb:
clubatleticodemadrid schrieb:
DiePartei schrieb:
clubatleticodemadrid schrieb:
Selten solch kleinkarierte Meinungen gelesen...(wobei ich das nicht auf alle hier beziehe).

Von uralten Ressentiments bis hin zur Verallgemeinerung ist in diesem Topic wohl alles dabei.

Auf der einen Seite wichtigtuerische Faktenspielereien mit Statistiken die so verfaelscht und ueberholt sind das sie keinem Vergleich standhalten wuerden, auf der anderen Seite hingegen glaenzt man mit vorsichtig Formulierten Parolen die jedoch im Prinzip alle auf die gleiche Kernaussage hinauslaufen (frueher, ich hab nichts gegen Auslaender aber...).

Schade, eigentlich geht es in diesem Thread um Menschen die ums Leben gekommen sind aber was solls Leute. Ich frage mich auf welcher Uni (oder Schule) ihr gewesen seid. Besonders geschult wurde da der Geist scheinbar nicht.

Doch jedem das seine, von mir gibt es hier nur noch ein R.I.P.!

Na dann argumentier doch dagegen. Das, was du hier schreibst, höre ich sooft. Sind meistens diese Leute, denen nach paar Sätzen die Argumente ausgehen.

mfg

P.S.: Über meinen akademischen Titel brauchst dir keine Sorgen machen.
P.S.: Den Fälschungsvorwurf musst dann bitte an die Kommission selbst weiterleiten...



Das sind mir die allerliebsten..."ueber meinen akademischen Titel brauchst du dir keine Sorgen zu machen".

Hose runter und Lineal her....

Kerl, da mache ich mir auch nicht die geringsten Sorgen denn ich sortiere Menschen nicht nach Titeln. Ob du nun Atomphysiker bist oder bei McDonalds an der Friteuse stehst macht fuer mich keinen Unterschied. Unbedachte Aussagen bleiben unbedachte Aussagen.

Kommt noch irgendwas, was halbwegs brauchbar nach Argument aussieht, oder bleibts beim munteren Phrasendreschen?


Ich frage mich was ich hier gross argumentieren soll wenn ich doch gar kein Statement zu dem Thema abgegeben habe???

Du bist der Meinung, dass das, was ich, Pfandi, Herby und Co. geschrieben haben, ein völliger Quatsch ist (noch nett formuliert). Mit einer Begründung, die aus der Gutmenschen Ecke immer kommt: Sinnlose Verallgemeinerungen, Phrasendreschen und Schlagwörter fernab jeglicher realer Verhältnisse und profunder Argumentation
Wenn du dir so sicher bist, dass es Quatsch ist, was ich und andere hier schreiben, dann steig ein in die sachliche Diskussion. Sprüchal ablassen kann mein 2- jähriger Cousin auch, dazu braucht es weder Bildung noch Intelligenz.
Also entweder schreib was sinnvolles, wenn nicht--> Bitte Klappe zu.....

ciao ciao



Lies dir doch bitte meinen Beitrag noch einmal durch und schalte dabei dein Gehirn an
und du wirst ueberrascht sein denn hinter jeder Aussage befindet sich auch ein Argument.
Oder soll ich fuer dich die Fremdwoerter mit Wikipedia verlinken?
 
clubatleticodemadrid schrieb:
[

Ich frage mich was ich hier gross argumentieren soll wenn ich doch gar kein Statement zu dem Thema abgegeben habe???

Lies dir doch bitte meinen Beitrag noch einmal durch und schalte dabei dein Gehirn an
und du wirst ueberrascht sein denn hinter jeder Aussage befindet sich auch ein Argument.

widerspricht sich in 2 Postings hintereinander und will dass man ihn ernst nimmt.
 
herby schrieb:
clubatleticodemadrid schrieb:
[

Ich frage mich was ich hier gross argumentieren soll wenn ich doch gar kein Statement zu dem Thema abgegeben habe???

Lies dir doch bitte meinen Beitrag noch einmal durch und schalte dabei dein Gehirn an
und du wirst ueberrascht sein denn hinter jeder Aussage befindet sich auch ein Argument.

widerspricht sich in 2 Postings hintereinander und will dass man ihn ernst nimmt.


Was hat denn ein Statement mit einem Argument zutun?
 
clubatleticodemadrid schrieb:
herby schrieb:
clubatleticodemadrid schrieb:
[

Ich frage mich was ich hier gross argumentieren soll wenn ich doch gar kein Statement zu dem Thema abgegeben habe???

Lies dir doch bitte meinen Beitrag noch einmal durch und schalte dabei dein Gehirn an
und du wirst ueberrascht sein denn hinter jeder Aussage befindet sich auch ein Argument.

widerspricht sich in 2 Postings hintereinander und will dass man ihn ernst nimmt.


Was hat denn ein Statement mit einem Argument zutun?

oh mann
<span style="cursor: pointer;" onmousedown="if(editor_type=='1'){WriteHTML('','editor');}else{WriteTEXT('
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Pfandleiher schrieb:
Heraus kommen dann Argumentationsstrukturen ala @Shining die im Sinne des Neoliberalismus zwar durchdacht klingen, aber vor allem die sozikulturelle Perspektive nicht einmal ignorieren.

Die Türkei ist weder ein europäisches noch ein europäisch geprägtes Land. Ihre Bevölkerungsstruktur ist jene des Orient nicht des Okzident, darüber kann auch der urbane Großraum Istanbul nicht hinwegtäuschen. Europa muss sich in dieser frage ganz abseits von wirtschaftlichen Argumenten überlegen, wo denn seine Grenzen liegen.

Die Bevölkerungsstruktur in Mitteleuropa osmanisiert sich zudem zusehends. Berlin ist populistisch gesagt, die zweitgrößte Stadt der Türkei. Man kann das als Fortschritt oder Befruchtung oder sonst irgendwie als Bereicherung sehen, das ist legitim. Genauso legitim ist aber hier auch die Haltung (die ich vertrete), dass man einem Staat wie der Türkei mit seiner jungen, wanderwilligen Bevölkerung nicht alle Tore öffnen sollte. Denn dann braucht man sich wirklich nicht wundern, wenn irgend wann einmal kein Stein mehr auf dem anderen bleibt- egal ob gut oder schlecht, aber eben wesentlich anders.


Sorry, bin da schon ein wenig enttäuscht von dir, denn du gehst nicht auf meine Pro-Argumente (samt kritischem Hinterfragen anderer Punkte) ein, sondern führst zwei Gründe an (polemisch frei übersetzt):

(1) Die sind nicht wie wir.
(2) Plötzlich sinds mehr als wir.

Geh bitte, das kanns ja nicht sein in so einer Diskussion. Wenn ich nur von der soziologischen Ausrichtung her argumentiere, dann müsste ich ja Verhandlungen mit Bosnien, Montenegro und eventuell irgendwann abgespaltenen Regiönchen von vornherein ablehnen. Der Unterschied mag ja nicht so groß sein wie bei der Türkei, aber wo willst du denn da die Grenze ziehen?

Shining