Eurovision Song Contest 2010

Genau das habe ich getan. Eine Quote von @1.65 ist fair Value, wenn Du die Wahrscheinlichkeit auf das Eintreten dieses Ereignisses bei 1/1.65 = ~ 61% ansiehst. Hältst Du die tatsächliche Wahrscheinlichkeit für höher, dann ist die Quote Value und spielbar. Hältst Du die Wahrscheinlichkeit für niedriger, dann ist die Quote nicht spielbar, weil der erwartete Gewinn negativ ist. Ein Ereignis mit 50% Wahrscheinlichkeit anzusetzen und dann eine dazugehörige Quote von @1.65 zu empfehlen, ist inkonsistent. Was soll an diesem Hinweis nicht sachlich sein?

<link rel="File-List" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CIMPERA%7E1%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning/> <w:ValidateAgainstSchemas/> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables/> <w:SnapToGridInCell/> <w:WrapTextWithPunct/> <w:UseAsianBreakRules/> <w:DontGrowAutofit/> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--><style> <!-- /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal {mso-style-parent:""; margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:12.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} span.result {mso-style-name:result;} @page Section1 {size:612.0pt 792.0pt; margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; mso-header-margin:36.0pt; mso-footer-margin:36.0pt; mso-paper-source:0;} div.Section1 {page:Section1;} --> </style><!--[if gte mso 10]> <style> /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;} </style> <![endif]--> Sieger eines anderen Landes im Starterfeld @ JA 1.92 bwin 40/60 <o:p></o:p>
<o:p> </o:p>
Nur Deutschland und Aserbaidschan stehen bei den Wettanbietern als Sieger fest. Armenien und Türkei gestehe ich ebenfalls Chance zu. Danach kommen noch Israel und die Türkei.
<o:p> </o:p>
edit energienudel:
Verstehe nicht was das soll, Dragoslaw macht dich hier auf Fehler bei eigentlich elementaren Wettkenntnissen aufmerksam und du wirst beleidigend ??
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
<link rel="File-List" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CIMPERA%7E1%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning/> <w:ValidateAgainstSchemas/> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables/> <w:SnapToGridInCell/> <w:WrapTextWithPunct/> <w:UseAsianBreakRules/> <w:DontGrowAutofit/> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--><style> <!-- /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal {mso-style-parent:""; margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:12.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 {size:595.3pt 841.9pt; margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; mso-header-margin:35.4pt; mso-footer-margin:35.4pt; mso-paper-source:0;} div.Section1 {page:Section1;} --> </style><!--[if gte mso 10]> <style> /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;} </style> <![endif]--> Verdammt, du machst mich wirklich wütend! 50/50 was verstehst du nicht? Ja, die Quote ist Value und nicht spielbar! „Die Wahrscheinlichkeit auf das Eintreten dieses Ereignisses bei 1/1.65 = ~ 61%?“ Wahrscheinlich meinst du, dass ich zu 61% verliere? Ich spiele auch Poker! Bei 50/50 im Poker kann man etwas riskieren. Beim Wetten und dieser Quote schmerzen 50/50 mit einem hohen Betrag.
<o:p> </o:p>
Bevor ich einen Tipp schreibe setze ich mein eigenes Geld. Bei diesem Beitrag habe ich kein Geld gesetzt. Es war nur zur Information! Das habe ich auch geschrieben!
<o:p> </o:p>
Was ist an deinem Hinweis nicht sachlich? Dein Beitrag waren nur mathematische Berechnungen. Es sind keine neuen Erkenntnisse! Jetzt bist du der König bei deinen Bier Kupels!

Ums für dich mal verständlich zu machen:

Aus statistischer Sicht:
Es gibt den Wettbewerb 10mal, Azerbajidschan gewinnt wie du sagst 5mal gegen Deutschland und verliert 5mal. Du setzt 10mal auf Azerbaijdschan und verlierst also 5mal da es ja 50-50 ist.

Da du bei den 5mal wo du gewonnen hast nicht wenigstens eine Quote ab 2 gespielt hast, stehst du am Ende als Verlierer da. Der Deutschland Tipper bei 50-50 als Gewinner.

[[yo]]
 
Stefan Raab hat es als Verantwortlicher immer unter die Top 10 geschafft. Und das sowohl mit bekloppten Sachen (er selbst oder Guild Horn) aber auch mit "normalen Dingen" (Max Mutzke). Raab startet mit Lena in Deutschland schon eine Tingel Tour durch alle bekannten Sendungen, denke auch das er das gleiche im Ausland machen wird wie damals mit Mutzke (da war er auch in der Türkei in der Beaz Show zu Gast). Top 10 Deutschland sollte eine save sein, zumal der Contest dieses Jahr nicht so stark besetzt zu sein scheint wie man liest.

BWIN hab ich grad gesehen, da keine berauschenden Quoten (1-5 3,5;6-10 3,75).

EDIT: PArtybets hat nen schönen Ausreißer drin. Die haben Deutschland unter den Top4 für eine 13! Bwin zum Vergleich hier nur ne 3,75. Wie gesagt, Top 10 is klar und die Konkurrenz scheint nicht so toll.

passt [[winkewinke]][[winkewinke]]
 
ich würde den text nicht unterschätzen. ich erinnere an die Olsen Brothers im Jahre 2000 mit ihrer Botschaft "Fly on the wings of love"...
der Titel wird natürlich vom Kommentator immer übersetzt in der jeweiligen Landessprache so daß es jeder Schafhirte und Analphabet versteht und ich geh mal davon aus daß die auch den "Satellite" zumindest nicht so zusammenhanglos übersetzen im jeweiligen Intro, daß dem TV-Zuschauer der "Satellit der Liebe" spurlos vorüberfliegen wird

alles andere als spurlos! [[cheers]][[yo]][[winkewinke]][[stomping]]
 
Du hast in meinen Augen sowieso nicht die leiseste Ahnung ... egal worums gehts[[yo]]

Hab bisher nur gefunden

"Schafft es Griechenland in die Top 10? "

Ja @ 1.78 7/10 betfair


Desweiteren spiel ich

Serbien TOP 10 @2.55 2/10 bwin
Türkei Sieg @ 16.00 1/10 betfair
Griechenland Sieg @ 30.00 0,5/10 betfair

Serbien hat zwar kein gutes Lied und auch keinen guten Sänger - jedoch besser als die anderen Ostländer.
Und ich denke da haben wir gute Chancen, das wir von den nachbarn paar Punkte bekommen -die uns nicht zustehen [[yo]]

Türkei für mich ein Geheimfavorit , moderne Musik, bisschen rap - gute show -mir gefiels [[yo]]

[[cheers]]

Hauptpick durch - dadurch kleines plus (2EH ) [[yo]][[cheers]]
 
Für mich eigentlich folgende Wette für den ESC:

Kommt Georgien in die Top 10 ? Ja ! @ 2,20 bwin 4/10

Ich find das Lied nicht schlecht, geht sogar ins Ohr. Kam gestern soweit ich weiß auch gut an, und war schon vorher in der Google Prognose auf Gesamtrang 2. Nachbarländer (Armenien,Azerb.,Türkei) dürften da auch mal n paar Punkte springen lassen. Nettes Mädel was auch immer gut ist ;))

Ich denke für die Top 10 reicht es allemal, da ich gestern auch viel viel schwächere Auftritte gesheen habe. Selbst Azerbaidschan hat mich nicht zu 100% überzeugt.

Georgien Top 10 @ 2,2 bwin 4/10 ! [[yo]]

Georgien 9. [[cheers]]
Vielleicht ist ja wer mitgegangen ;)
 
Kroatien @ 13 1/10
Armenien @ 15 1/10
Rumänien @ 67 1/10 bwin

Lange ist es her [[grin]]

Armenien 7.
Rumänien 3.
Kroatien not qualified [[nixweiss]]

Für mich sehr ungewöhnlich, dass Kroatien sich nicht für das Finale qualifizieren konnte, da ich das Lied doch als eines der besseren dieses Jahr empfunden habe. Einen Versuch war es mir zu den Quoten definitiv wert, leider nichts davon eingetroffen.
 
Kein guter Abend. Was ist daraus zu lernen?

IMHO war der gestrige Wettbewerb ein große Zäsur, die beim letzten Mal sich schon angedeutet hat, jetzt aber offensichtlich wurde. Das Jurysystem hat den Wettbewerb grundlegend geändert.

Im Grunde ist das eine typisch europäische (sprich: EU) Lösung. Man tut so, als ob man das Volk befragt. Aber wenn es bei einer Befragung zum Lissaboner Vertrag, zum Vertrag von Nizza oder in einigen Ländern zur Euro-Einführung nicht das sagt, was die Machteliten wollen, wird entweder solange abgestimmt, bis das Ergebnis paßt, oder das Volk einfach gar nicht mehr gefragt und von den ungewählten elitären Zirkeln selbst entschieden. Genauso läuft das jetzt beim ESC. Die Meinung des Volkes paßt den Funktionären nicht, also setzt man ein Grüppchen anderer Funktionäre ein, die das Volk vertreten, aber weder von diesem bestimmt noch rechenschaftspflichtig sind. Wer jetzt gewinnen will, muß die Jury auf seine Seite ziehen. Stefan Raab hat das genial gemacht. Ich sage nicht, daß er etwas Verwerfliches getan hat. Er hat nur seine Kontakte genutzt und Lena dort allen vorgestellt, nicht nur ihr Lied sondern auch ihre Persönlichkeit, ihr Wesen bei den Jurys eingeführt, kräftig die Werbetrommel gerührt, mit einem Wort: eben gute Lobbyarbeit gemacht. In Zukunft werden wir sicherlich noch massivere Versuche sehen, Jurys auf die Seite von Kandidaten zu ziehen. Auch hier deckt sich das wieder mit den politischen Elementen in Europa. Bekanntermaßen steigt die Zahl der Prostituierten in der Stadt immer sprunghaft an, wenn das Europäische Parlament tagt. Ist das besser als die Punktevergabe vorher?

Und noch nebenbei: Ich finde es auch höchst bemerkenswert, daß die Jurys schon bei der Generalprobe abgestimmt haben, nicht erst beim eigentlichen Wettbewerb. Sieht man, wie groß die Kurssprünge teilweise nach den Liveauftritten waren (Lena z.B.), ergäben sich da zukünftig sicher gute Trading-Möglichkeiten.

Fazit: Das Wetten auf den ESC wird sich künftig anderen Kritierien anpassen müssen. Es wird mehr um Politik gehen, mehr um Lobbyarbeit, mehr um persönlichen (statt bisher nationalen) Klüngel. Kurz: Der Wettbewerb wird etwas für andere Wetter als mich sein. Ich kann diese Dinge nicht gut prognostizieren, und ich will es auch nicht. Dies ist für mich das vorläufige Ende des ESC, solange, bis das Jurysystem wieder abgeschafft ist.
 
Fazit: Das Wetten auf den ESC wird sich künftig anderen Kritierien anpassen müssen. Es wird mehr um Politik gehen, mehr um Lobbyarbeit, mehr um persönlichen (statt bisher nationalen) Klüngel. Kurz: Der Wettbewerb wird etwas für andere Wetter als mich sein. Ich kann diese Dinge nicht gut prognostizieren, und ich will es auch nicht. Dies ist für mich das vorläufige Ende des ESC, solange, bis das Jurysystem wieder abgeschafft ist.

also lieber Drago Du weisst ich schätze Dich als Person und als Wetter der (in den letzten Jahren leider sich sehr rar gemacht habender) Teilnehmer hier im Wettforum. Aber diese Vergleiche und Argumentation sind schon starker Tobak. Die sehr richtig angemerkte und auch in meinen Augen höchste verwerfliche Art der Machthabenden mit dem Volk bei Dingen wie EU-Verträge, Beitritte etc. umzugehen auf eine Stufe zu stellen mit der meiner Meinung nach höchst notwendigen und richtig gewesenen Manipuliation der Ostnationen beim Song Contest die diesen in den letzten Jahren an den Abgrund geführt haben Einhalt gebietenden Regulation zu vergleichen, also bitte.

Zum Song Contest: meiner Meinung nach ist nicht Lobbyismus oder Jurybeeinflussung massgeblich am Zustandekommen der Ergebnisses sondern hauptsächlich die bis vor einigen Jahren verbotene Praxis die Lieder bereits Wochen vorab in allen Medien zu verbreiten. Hier konnten sich die Menschen und auch Jurys bereits ein Urteil bilden und je besser ein Song umso mehr geht er auch ins Ohr bei mehrmaligem Hören etc. So gehabt gestern mit Lena und ihrem tollen unkonventionellen Superhit "Satellite" der völlig zu Recht und mit Riesenvorsprung gewonnen hat.

Während man früher durch einmal hören (beim Contest direkt) sofort entscheiden musste, welches Lied einem am besten gefallen hat. Hier konnte eine tolle Show zB Überraschungssiege bewirken. Ich erinnere nur 2006 an den niemals für möglich gehaltenen Triumph der Hardrockgruppe Lordi!

Fazit: es sind auch weiterhin schöne Gewinne bei diesem Contest möglich (zB Expekt hatte Lena Sieg 4.5 gestern noch !) und auch die Qualität der Musik wird immer besser (gestern wirklich ausgezeichnete Lieder, vom der ukrainischen Superballade über die Aser und Armenischen Nummern zum tollen türkischen Rocksong und eben Lenas Nummer 1 Hit. Und das ist erfreulich und wenn ich zurückdenke wie zum Kotzen dieser Bewerb einst war mit 25 Schlagerschnulzen und wie grandios er mittlerweile geworden ist.
 
IMHO war der gestrige Wettbewerb ein große Zäsur, die beim letzten Mal sich schon angedeutet hat, jetzt aber offensichtlich wurde. Das Jurysystem hat den Wettbewerb grundlegend geändert.

(...)

Dies ist für mich das vorläufige Ende des ESC, solange, bis das Jurysystem wieder abgeschafft ist.

Hat sich wirklich so viel geändert ?!

Für mein Empfinden hat sich durch die Einführung des Jury-Votings nicht viel geändert. Es sind nach wie vor die gleichen Klüngel wie zuvor.

CYP gibt 12 Punkte an GRE.
GRE gibt 12 Punkte an CYP.
ESP gibt nach wie vor viele Punkte nach ROM (was haben die eigentlich mit denen am Hut [[nixweiss]] )
MDA und ROM geben sich hohe Punkte.
Ex-Jugoslawien hält zusammen.
etc.

Ist ja auch nicht schlimm, da man weiss das es so ist und es ist in gewisserweise auch logisch. Z.B. der serbische Beitrag - absoluter Horror der Typ und auch der Song für "westliche" Standards. Aber auf dem Balkan ist er eine große Nummer, also bekommt er von dort seine Punkte. Jede Region hat einen eigenen Musikstil. Manchmal kommt er auch woanders an, manchmal nicht.
Aber es ist auch nach wie vor so, dass gute Musik entsprechend belohnt wird, wie z.B. Belgien gestern. Netter Song, nette Performance, viele Punkte aus allen möglichen Ländern, obwohl Belgien kaum "Freunde" hat. Ebenso Dänemark & Deutschland.

Und auch die Jurys sind in gewisser Weise beeinflusst. Ist ja klar, dass die bosnische Jury eher auf Balkan-Musik steht, als auf eine Ballade auf portugiesisch oder auf ein Jahrmarkt-Geblödel auf spanisch. Da bedarf es schon eines exzellent produzierten und arrangierten Songs, das die Jurys ein Ergebnis stark beeinflussen können (z.B. UK letztes Jahr).
 
also lieber Drago Du weisst ich schätze Dich als Person und als Wetter der (in den letzten Jahren leider sich sehr rar gemacht habender) Teilnehmer hier im Wettforum. Aber diese Vergleiche und Argumentation sind schon starker Tobak. Die sehr richtig angemerkte und auch in meinen Augen höchste verwerfliche Art der Machthabenden mit dem Volk bei Dingen wie EU-Verträge, Beitritte etc. umzugehen auf eine Stufe zu stellen mit der meiner Meinung nach höchst notwendigen und richtig gewesenen Manipuliation der Ostnationen beim Song Contest die diesen in den letzten Jahren an den Abgrund geführt haben Einhalt gebietenden Regulation zu vergleichen, also bitte.

Zum Song Contest: meiner Meinung nach ist nicht Lobbyismus oder Jurybeeinflussung massgeblich am Zustandekommen der Ergebnisses sondern hauptsächlich die bis vor einigen Jahren verbotene Praxis die Lieder bereits Wochen vorab in allen Medien zu verbreiten. Hier konnten sich die Menschen und auch Jurys bereits ein Urteil bilden und je besser ein Song umso mehr geht er auch ins Ohr bei mehrmaligem Hören etc. So gehabt gestern mit Lena und ihrem tollen unkonventionellen Superhit "Satellite" der völlig zu Recht und mit Riesenvorsprung gewonnen hat.

Während man früher durch einmal hören (beim Contest direkt) sofort entscheiden musste, welches Lied einem am besten gefallen hat. Hier konnte eine tolle Show zB Überraschungssiege bewirken. Ich erinnere nur 2006 an den niemals für möglich gehaltenen Triumph der Hardrockgruppe Lordi!

Fazit: es sind auch weiterhin schöne Gewinne bei diesem Contest möglich (zB Expekt hatte Lena Sieg 4.5 gestern noch !) und auch die Qualität der Musik wird immer besser (gestern wirklich ausgezeichnete Lieder, vom der ukrainischen Superballade über die Aser und Armenischen Nummern zum tollen türkischen Rocksong und eben Lenas Nummer 1 Hit. Und das ist erfreulich und wenn ich zurückdenke wie zum Kotzen dieser Bewerb einst war mit 25 Schlagerschnulzen und wie grandios er mittlerweile geworden ist.

Lieber Herby,

ich schätze Deine wie immer glasklare Stellungnahme. Dennoch teile ich Deine Einschätzung nicht. Das Prinzip hinter der Wiedereinführung ist exakt das gleiche. Jetzt kann man natürlich wie Du utilitaristisch argumentieren, weil Dir in diesem Fall das Ergebnis besser paßt. An dem zugrundeliegenden Prinzip ändert das dennoch nichts. Und ich kann es nur wiederholen. Die Punktevergabe zwischen osteuropäischen Teams kann Beiträge von Platz 15 auf 10 oder von Platz 10 auf 6 heben. Aber durch Klüngel hat noch kein Beitrag gewonnen. Hätte nur Westeuropa abgestimmt, hätte Serbien 2007 und Rußland 2008 auch gewonnen. Wenn ich dunkel zurückersinne, fandest Du das serbische Lied 2007 auch am besten. Und trotz allem hat es selbst ein Beitrag wie Lordi zum Sieg geschafft - und das mit vielen Punkten aus Osteuropa.

Ich gebe Dir völlig Recht, die Qualität des Wettbewerbs ist viel höher als noch in den 80er und dem Großteil der 90er Jahre. Aber warum ist das so? Weil die Osteuropäer dazugekommen sind! Ich erinnere mich, als hintereinander Estland und Lettland gewonnen haben mit Beiträgen, die innovativer waren als das, was aus Westeuropa kam. Durch die Beiträge aus dem Osten kamen viele Länder hinzu, die den Wettbewerb sehr ernst genommen haben. Dieser Wettbewerbsdruck hat dazu geführt, daß auch die Anstrengungen in Westeuropa deutlich zugenommen haben. Schau nur, wie man in Deutschland in diesem Jahr den Beitrag generalstabsmäßig vorbereitet hat. Das wäre noch vor zehn Jahren undenkbar gewesen. Die Entwicklung des ESC ist wieder ein großartiges Beispiel für die nützliche Wirkung von Wettbewerb. Jedenfalls hat keine Jury über Jahrzehnte ein solches Niveau zu motivieren gewußt. Und noch etwas: Vielleicht gibt es strukturelle Gründe dafür, daß die osteuropäischen Beiträge strukturell besser sind (im Durchschnitt zumindest). Durch die Emigration aus diesen Ländern gibt es starke Netzwerke in ganz Europa. Ich halte es für nicht unplausibel, daß die Musikszene von solchen Netzwerken dahingehend profitiert, daß sie besser in der Lage ist, Trends und Stimmungen in Europa zu erspüren und künstlerisch umzusetzen als relativ geschlossene Kulturen wie die in Deutschland und Frankreich.

Und ich habe auch nicht behauptet, daß dieser Wettbewerb durch unlautere Beeinflussung der Jurys zustandegekommen ist. Aber ich bin fest davon überzeugt, daß durch Raabs Wirken die Jurys nicht nur das Lied sondern auch die Person in ihre Bewertung haben eingehen lassen. Die Beeinflussungen werden vermutlich erst in einigen Jahren kommen. Das ist unvermeidbar, wenn kleine Zirkel intransparent und ohne Rechenschaft über etwas abstimmen. Man denke an all das, was im Zusammenhang mit der Vergabe von Olympischen Spielen geschehen ist. Irgendwann werden dann Geschichten die Runde machen, daß die leicht bekleideten Tänzerinnen am Vorabend der Bühnenshow (oder in diesem Fall sogar der Generalprobe) auch außerhalb der Bühne in ähnlicher Bekleidung um Punkte gekämpft haben.

Wie auch immer. Mein Punkt ist der folgende: Wetten auf den ESC folgen jetzt anderen Regeln als vor drei, vier Jahren. Und ich werde mich daran nicht mehr beteiligen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Insgesamt bei mir ein Verlust am Ende des Abends...., auch wenn ich bei einzelnen Wetten den richtigen Riecher hatte...... Mir persönlich am besten gefallen haben Ukraine und Aserbaidschan...., auch Belgien und Rumänien fand ich recht gut...... : -)

Naja..., und Lena...... : -/ ... Ist mir sowieso immer etwas suspekt, wenn sich Leute die in der Medienöffentlichkeit stehen (grad Frauen) sich so betont naiv (dümmlich) geben, um gut anzukommen...., und Lena treibt das ja wirklich bis zum Exzess..... : -/ ... Fahren viele Leute aber immer voll drauf ab..., ich find's halt eher nicht so bewundernswert......
 
warum eigentlich nicht ? [[nixweiss]]

Wie weiter oben gesagt. Bisher ging es darum einzuschätzen, wie ein Lied bei der Bevölkerung in Europa ankommt. Die Standardpunktevergabe von einigen Ländern berücksichtigt man ohnehin. Jetzt geht es zusätzlich darum einzuschätzen, wie die Musik bei kleinen (und wahrscheinlich in einigen Ländern wechselnden) Grüppchen aus Musik- und Entertainment-Professionals ankommt. Das ist einerseits viel schwerer: Der persönliche Musikgeschmack ist heterogen, und eine Prognose über das Abstimmungsverhalten von fünf, sechs Leuten ist viel schwieriger als über den Durchschnitt eines ganzen Landes. Dies ist ein einfaches statistisches Prinzip. Andererseits widert mich auch die Arroganz der Verantwortlichen an. Es ist schlimm genug, daß ich mit meinen Zwangsgebühren die Spesenkonten und Auslandstrips der deutschen Jury bezahlen muß. Aber ich will mich nicht auch noch mit den Personen dieser Jurys beschäftigen müssen, um ihr mutmaßliches Abstimmungsverhalten einzuschätzen. Zumal ich eine sehr schlechte Statistik habe, wenn es um die Einschätzung von Bürokratien und Institutionen geht. Und drittens gibt es ein einfaches Prinzip, wenn man etwas ablehnt: Sich nicht mehr daran zu beteiligen.
 
ESP gibt nach wie vor viele Punkte nach ROM (was haben die eigentlich mit denen am Hut [[nixweiss]] )

Leute, die nach der Wende als Wirtschaftsflüchtige aus Rumänien weggegangen sind, hatten sich zu großen Teilen in Spanien verdingt, vor allem bei Jobs auf dem Baumarkt, solange die Immobilienblase dort die Wirtschaft getragen hatte. Deutschland hat meistens bei der Spanien Wertung auch ganz gut abgeschnitten, auch wenn es ansonsten kaum Punkte gab. Es hat in einigen Fällen halt weniger damit zu tun, dass die Länder bewusst wegen Freundschaft-ähnlicher kultur klüngeln, sondern mit den Immigranten in den einzelnen Ländern, die sowieso für ihre Heimatländer anrufen, egal wie die Performance. Das Verhältnis zwischen Türkei und Armenien hat sich zb auch erst in den letzten Jahren ein wenig entspannt und die Armenier bekommen trotzdem 6 Punkte, wegen der armenischen Minderheit, die heute noch in der Türkei lebt. Das Votingsystem ist halt Blödsinn.