Einstieg in Tennis

AssHuet

New member
Apr. 29, 2009
36
0
Hallo,

tippe nun schon seit 2 Jahren aber nur Fussball. Habe mir die letzten Wochen ein bisschen Tennis angeschaut :)

Wollte jetzt auch in das Tennis Wettgeschäft einsteigen... Wollte mal Fragen auf was man achten muss und ob ihr mir ein paar Tipps geben könnt.

Danke im Vorraus...
 
Naja, also WTA-Tennis halte ich für ziemlich schwer! Da kann man auch "nur" die ATP Hauptevents spielen. Over/under oder Handicap linie halte ich dort für sehr schwer einschätzbar. Manchmal wird die Gegnerin 6:1 6:0 geputzt oder es gibt so typische Damenergebnisse wie 6:2 1:6 6:1!

ATP mMn interessanter und auch einfacher an Informationen zu gelangen.
Neben den Mainevents auf der Tour, kann man bei einigen Buchmacher auch die Challenger-Turniere tippen (Turniere mit weniger Preisgeld und weniger Weltranglistenpunkten), somit auch schwächere Spieler.
Tennis dadurch, dass es eine Einzelsportart ist mit vielen Faktoren, die nicht vorhersehbar sind!
Schlechter Tag / privater Stress / kleine Verletzungen.

Informieren vor dem Tippen musst du dich natürlich über den Belag auf dem gespielt wird (schnell / langsam), Form der Spieler, dann nach Aufgaben schauen und möglichst de Gründe dafür herrausfinden und die H2H statistiken auch ganz interessant!

gute Seite für Statsitiken ist: www.tennis.matchstat.com
www.atpworldtour.com eben die offizielle Seite!
Gute Infos über Spielergebnisse vor allem auch von jungen Spieler und schwächeren ( Futureturniere ) gibts auf www.coretennis.net
Zum Forschen von Jugenspieler empfehle ich www.itftennis.com

Für sonstige Infos gibts auch ein nettes Forum www.menstennisforums.com ist mir allerdings zum Teil zu sehr zugespammt von allenmöglichen "Competition" und Anfeuerungs oder Jubelthread ala ("Wow, great game RAFA)

auf Tennisdoppel bin ich noch nicht zu sprechen gekommen. Ich habe mich noch nicht groß damit beschäftigt halte es aber eigentlich für eine gute Wettsparte.!

Hoffe ich konnte bisschen weiterhelfen!
 
SCF.MoD schrieb:
auf Tennisdoppel bin ich noch nicht zu sprechen gekommen. Ich habe mich noch nicht groß damit beschäftigt halte es aber eigentlich für eine gute Wettsparte.!


Häufig noch "kuriosere" Ergebnisse als auf den Einzel-Touren (zB Bryan-Twins zuletzt), halt 4 Psychos anstatt zwei.

Aber viel wichtiger: Andere Regel!
15-30-40-Spiel - kein Einstand/Vorteil!
 
AssHuet schrieb:
Mal ne Frage zu den Tennisbelägen

es gibt doch 3 verschiedene, oder ?

Hard = Sand
Clay = Beton
Grass=Rasen

seh ich das richtig ?

Das nen Scherz oder
Hard = Hardcourt = Hartplatz (gibt verschiedene Beläge, aber kein "Strassenbeton")
Clay = Sand/Asche
Grass = Rasen (aber kein Golfrasen und auch nur ganz kurze Saison)
Carpet = Teppich (eigentlich nur bei Indoor-Turnieren)

Wenns schon an den Belägen hapert, besser garnicht erst mit Tennis anfangen.
Schon garnicht mit den XX-Chromosomen-Trägerinnen (bei deren Spielweise man häufig ein Drittes macht)
Absolutes No-Go: Pimperl-Quoten
 
Hansi schrieb:
mansscania schrieb:
Absolutes No-Go: Pimperl-Quoten

Wieso ?

Ich hab schon mehr Pimperls umfallen als Pferde vor der Apotheke sehen.
Wenn man schon auf sowas steht: Inplay gehts meist höher - auch ein Favo kassiert mal ein Break.

Eines von vielen Beispielen ist Safina letzes Jahr gewesen:
Das Mädel hatte in mehreren Partien Matchbälle gegen sich - und gewann noch.
In einer Partie (RolandGarros?) gingen jedenfalls Unsummen den runter.
Pimperl zu layen und später zu backen brachte zumindest mir bisher mehr.
 
Hallo,

ich grabe jetzt hier mal ganz was altes aus, aber wofür gibt es denn ne SuFu? ;)

Kurz zu mir: ich möchte nebenher ein wenig mit dem Wetten beginnen und erste Erfahrungen damit sammeln. Nebenher bedeutet für mich: nicht täglich und nicht für Unsummen wetten, aber wenn ich wette, dann eben auch gut recherchiert. Soll halt eben nicht meine ganze Freizeit beanspruchen sondern wenn ich mal 2 oder 3 Stunden habe, dann informiere ich mich über die angebotenen Spiele und such mir ein oder zwei raus. Aber gut, erstmal muss ich mich noch durch die komplette Anfängerhilfe arbeiten, da dauert noch so gut 20 Seiten und noch ist - natürlich ;) - nicht alles zu 100 % verstanden.
Neben Fußball (2. und 3. Liga) würde mir auch Tennis liegen, aber da sind noch einige Standartfragen offen:
- Auf was wettet man sinnvollerweise beim Tennis? Sieg/Niederlage? Beim Fußball habe ich gelesen, dass 1/X/2 sehr selten getipt wird sondern meist over, stimmt das? Gilt ähnliches für Tennis? Denke mal nicht, da es ja nur zwei mögliche Ergebnisse gibt, nicht drei.
- So, jetzt zu meiner wichtigsten Frage: wie errechnet ihr denn so eure Wahrscheinlichkeiten. Also ich nehme mir jetzt mal ein Spiel und schau dann die ganzen Stats zu den Spielern und dem Spiel an. Für mich wären das:
- Ranglistenposition
- Belag
- H2H
- aktuelle Form
- Turnierverlauf
- Turnierart (z.B. Daiscup, Einladungsturnier, 1. Turnier nach GrandSlam) und Turnierort (z.B. Heimspiel)
- Wetter und Tageszeit evtl
- evtl. Abschneiden der letzten Jahre
- Sonstiges wie Trainerwechsel usw.

Ok, jetzt ist Tennis ja nicht soooo unpopulär, da dürften sich in 3 Stunden im Netz schon ein paar Infos finden lassen. Aber wie gewichte ich die denn jetzt? Und wie komme ich dann auf gewisse Prozentzahlen? Klar, das ist ja das schwierige an der Sache und eine Patentlösung kann es da nicht geben. Aber eventuell einen Leitfaden?
In einem der ersten Threads hier wurde für Fußball ja ein grober Leitfaden gepostet.
Ich habe mir das so gedacht (erfundene Begegnung):
Belag 20%: Verdasco vs. Murray --> 12 % Verdasco, 8 % Murray. Dann "steht" es jetzt 12:8 für Verdasco.
H2H 15 %: Da steht es auf Sand sag ma mal 3:2 Murray und andere Beläge 4:1 (halbe Wertung z.B.) also 10%:5% für Murray.
Insgesamt dann: 18%:17% für Murray. Usw usw halt, bis ich alle 100 % verteilt habe.

Vielleicht ist das alles einfach zu profan gedacht, aber ich denke doch mal, dass es - evtl nur für Anfänger - sicherer ist, erstmal seine Wahrscheinlichkeit anhand einer derartigen Statistik auszurechnen. Komm ich im Ergebnis auf 62 % Sieg für Murray, dann kann man das ja noch einmal feinjustieren indem man je nach Bauchgefühl +/- 3 % oder so verteilen kann (obwohl das Bauchgefühl ja schon bei den Dingen wie aktuelle Form, Können auf dem Belag usw. mitspielt).
Und dann schau ich mir die Quoten an und kann überschlagen, ob sich eine Wette in meinen Augen lohnt oder nicht. Sollte ich dann mit meiner Einschätzung ziemlich gut immer liegen, dürfte sich das ja nicht allzu schlecht immer ausgehen, oder?

Ich hoffe ihr könnt mir etwas weiterhelfen. Entweder indem ihr mir sagt, wie ihr auf eure Einschätzungen kommt, oder indem ihr meiner Liste mal Prozentzahlen zufügt. Ich finde z.B. H2H und Belag wichtig. Aber wieviel werten? Ist H2H evtl gar unwichtig? Damit steht und fällt ja das ganze, versteht ihr?
Und klar ist auch, dass man variabel sein muss: nehme ich an, dass H2H 50 % ausmacht, aber der Spieler, der alles H2H gewonnen hat, die letzten 6 Monate keinen Satz mehr gewinnen konnte, dann geh ich mit H2H runter und mit Form stark hoch.

Also, dann schon mal vielen Dank für eure Tips :)

Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin selber auch noch nicht sehr lange im Geschäft, wenn ich aber eins gelernt habe, dann ist es, das H2H nicht überzubewerten. Spiele können teilweise schon mehrere Jahre her sein und unter ganz anderen Bedingungen stattgefunden haben. So war ein heutiger Weltklassespieler früher auch mal ein durchschnittlicher, gegen den ein heutiger Altmeister gewonnen hat. Heute hat sich das Blatt jedoch gewendet, der Altmeister ist plötzlich nur noch durchschnitt und kann leichter besiegt werden. Dafür braucht es definitiv auch ein bisschen Fingerspitzengefühl, das man imho nur durch Erfahrung bekommt.
Ich würde dir raten, erst mit kleinen Einsätzen zu spielen und einen Totalverlust einzuplanen (spreche da aus Erfahrung[[grin]]). Die ungleich härtere und mehr Disziplin fordernde Variante wäre es, trocken zu tippen, also ohne richtiges Geld.
lg
 
Also ich nehme mir jetzt mal ein Spiel und schau dann die ganzen Stats zu den Spielern und dem Spiel an. Für mich wären das:
- Ranglistenposition
- Belag
- H2H
- aktuelle Form
- Turnierverlauf
- Turnierart (z.B. Daiscup, Einladungsturnier, 1. Turnier nach GrandSlam) und Turnierort (z.B. Heimspiel)
- Wetter und Tageszeit evtl
- evtl. Abschneiden der letzten Jahre
- Sonstiges wie Trainerwechsel usw.

Die zwei wichtigsten Punkte hast Du vergessen:

Gesundheitszustand und Motivation.

Und um das rauszukriegen mußt Du ständig auf Draht sein.

Wenn der Höttger auf Eurosport was erzählt, kannst Du davon ausgehen, daß der informierte Zocker diese Info schon lange vorher wußte.
 
Ok, danke schon mal :)

Also so bin ich eigentlich immer ganz gut am Laufenden, so ist es nicht. Ich würd sogar sagen, dass ich mich relativ gut auf ITF Futures auskennen würde. Aber noch nicht so gut, dass ich es mit nem Wettbüro aufnehmen wollte ^^

Deshalb wäre mir ja eine derartige Prozentaufteilung ganz Recht. Als grobe Richtlinie. Oder geht ihr da ganz anders ran? Habt ihr eure Basics zu den einzelnen Spielern und dann eben noch ein paar stats googeln und dann "erdenkt" ihr euch ne Quote?
Also ich würde mir eben eine Prozentverteilung aufstellen und dann je nach Spiel die dann auch mal hoch oder runterwerten.

Danke für die Tips mit Motivation und Gesundheit. Diese würden bei mir unter "aktuelle Form" fallen.
Also dann fang ich mal mit meiner Aufteilung an:

25 % aktuelle Form
15 % Belag
20 % Ranglistenposition
10 % H2H
10 % Turnierverlauf
20 % Rest

Was haltet ihr davon? Für mich wäre das eine grobe Einschätzung. Nehmen wir mal Federer - Nadal beim Masters-Finale:

Form: 13:12 Federer
Belag: 9:6 Federer
Position: 10:10
H2H: 6:4 Nadal
Turnierverlauf: 5:5
Rest (kann man ja noch genauer machen): 11:9 Nadal

Somit: 54:46 für Federer. Das wäre die grobe Einteilung in meinen Augen. Ist die so etwa machbar?

Und klar, ich halte mich bei Tennis eigentlich schon gut am Laufenden. Aber jetzt die individuellen Stats müsste ich schon noch mal genauer nachlesen, klar :)

Edit: Wie spielt ihr das denn jetzt meistens? Sieg/Niederlage? Hab zum Daviscup hier auch was gelesen mit gesamte Spiele und z.B. Djokovic +7.5 oder so. Das scheint mir doch recht verständlich zu sein, da ja ein Spiel Djokovic - Meyer recht eindeutig ist bzw. die Quote nichts hergeben wird. Also setzt man dann auch auf solche Ausgänge, oder? Zumal man ja da sein Wissen ganz gut einbringen können dürfte - sofern ausreichend vorhanden ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Gesundheitszustand und Motivation.

Finde ich auch zwei ganz wichtige Punkte, wenn sogar nicht die Wichtigsten (neben der Spielstärke natürlich)

Jankovic war dieses Jahr dafür ein ausgezeichnetes Beispiel. War gesundheitlich sehr stark angeschlagen, vor allem beim Saisonfinale in Doha war eigentlich klar, dass sie dort nicht viel bewegen kann. Mein Eindruck war, dass dies in den Quoten absolut nicht entsprechend widergespiegelt wurde. Folglich zuschlagen. Gleiches gilt für ihre Motivation. Jankovic jetzt nicht unbedingt ein Fan vom Turnier in Moskau. Dieses Jahr eine in der 1. Runde bekommen, die im Ranking 172 ist und Jankovic trotzdem vom Platz gefegt hat (natürlich spielt hier auch die Krankheit eine Rolle)

Ich denke, dass es auch wichtig ist, dass man sich spezialisiert, also entweder mehr mit WTA oder mehr mit ATP beschäftigt, evtl. auch noch mit Schwerpunkt auf bestimmte Spieler die einem zu sehr unterbewertet scheinen, und seine Wetten auch entsprechend platziert.

Außerdem solltest du dir auch möglichst viele Spiele live ansehen (ist einfacher, wenn man absoluter Tennis Fan ist wie ich [[yo]]) aber nur so kann man den Moment auch für sich ausnutzen, sprich seine Analysen werden noch besser untermauert.
Letzten Endes läuft es wie immer darauf hinaus, dass man den anderen einen Schritt voraus ist und den Kontext richtig einschätzen kann. Kleiner Tip dazu noch: Lad dir Twitter auf dein Handy und adde mal die ganzen Tennisspieler, die dich interessieren. Da wirst du zwar öfters erfahren, dass Wozniaki gerade einen Kuchen gebacken hat oder Zvonareva gestern zu faul war zum Twittern :mrgreen: aber da steht ab und an auch viel wichtiges zum Gesundheitszustand, Wohlergehen etc. mit dabei.

Zum Schluss noch eine persönliche Einschätzung. Ich bin in diesem Jahr recht gut mit Satzwetten gefahren. War öfters mal zusätzlich zum Sieg noch auf 2:0 Sätze und muss sagen, dass das in 8 von 10 Fällen auch durchgegangen ist, wenn der entsprechende Spieler das Match für sich entschied.

Hoffe weitergeholfen zu haben [[yo]]
 
Ja, hat schon mal sehr geholfen, danke.

Ich sag mal so: WTA scheidet für mich definitiv aus. Vom Zusehen (das Tennis meine ich :mrgreen:) nicht so mein Fall und auch leider zumindest für mich zu unberechenbar (Safina, Jankovic oder Ivanovic sind da für mich die prominentesten Beispiele).

Somit wäre ATP nur denkbar. Das mit Twitter geht klar, ist n guter Tip. Facebook werde ich dann auch mal nen Besuch abstatten.
Und sonst halt auf den einschlägigen Seiten denk ich mal. Ein paar hab ich hier beim lesen schon entdeckt, einige kenn ich ja schon und den Rest erledigt ja google dann.

Sagt mal: ihr macht das also nicht so analytisch sondern überblickt einfach die ganzen Punkte und kommt dann einfach per Gefühl (Erfahrung, Wissen usw) auf eine gewisse Quote die ihr geben würdet, oder?
Ich weiß nicht, aber meiner Meinung nach kann man doch Tennis viel besser vorhersagen bzw sein Wissen viel genauer einbringen als bei Fußball, oder?
Bei Fußball spielt ja z.B. der Schiedsrichter schon eine gewichtige Rolle die man absolut nie vorhersehen kann (bis auf Gagelmann, der anscheinend Ostvereine nicht mag :mrgreen: ). Bei Tennis ist ein Tief oder schlechter Tag mit viel Wissen vielleicht sogar schon erahnbar. Naja, jetzt ist erstmal eh ne Zeit lang Pause, in der ich mich noch einlesen werde
 
Ich weiß nicht was ihr alle gegen WTA habt :mrgreen: Wäre ich nur bei den Mädels geblieben, wäre ich deutlich besser gefahren.

Ich bin eigentlich kein Fan davon aus Tennis eine reine Wissenschaft zu machen. Vor allem hier

25 % aktuelle Form
15 % Belag
20 % Ranglistenposition
10 % H2H
10 % Turnierverlauf
20 % Rest

muss man die Schwerpunkte bei jedem Spiel neu setzen und da gibt es kein Geheimrezept. Vor allem ist es kaum möglich diese Faktoren einzeln isoliert voneinander zu betrachten, wie du es beim Nadal - Federer Spiel vorhin gemacht hast. Da muss auch das Gefühl stimmen, dass Federer zum Beispiel heute tatsächlich gewinnt. Der Rest (das zitierte und vor allem die Quote) muss dies dann noch bestätigen. Dann hast du deine Wette [[yo]]

//Achja, ich weiß nicht, ob es schon hast, aber ein Betfair Konto würde ich dir auf jeden Fall ans Herz legen. Vor allem, wenn du Spiele öfters live schaust und den Spielverlauf auch meistens richtig antizipierst, kannst du damit viel Spass haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehs genau anderesrum. Fußball ist berechenbarer.

Da sind erst mal 22 Mann involviert, zudem kann man den einen oder anderen auswechseln, wenns nicht läuft.
Und mal als Gedankenspiel (Achtung, a bißl Milchmädchenrechnung, keine mathematisch korrekte Beweisführung):
Jeder Spieler bringt 100%. Heißt jedes Team kommt auf 1100%. Da anzunehmen ist, daß die Kader tief genug sind auch wenn der Ersatzspieler vielleicht nur 90% bringt, dann ändert sich das Gesamtverhältnis auf 1090%:1100% Ist fast völlig zu vernachlässigen.


Wenn beim Tennis hingegen einem Spieler der Rücken zwickt, das Handgelenk schmerzt oder der Kopf nicht mitspielt, dann läufts halt bei XY heute nicht. Und sein Leistungsvermögen sinkt auf 70% oder gar 50%. Trotzdem muß es XY und kein anderer zu Ende bringen.
Sprich, beim Tennis sind konkrete Infos und Beobachtungen und damit verbunden eine subjektive Einordnung ("Schau mir in die Augen, Kleiner" :mrgreen:) dieser Fakten IMHO wesentlich bedeutender als die ("objektiven") Statistiken beim Fußball.
Und da hab ich bisher nur über "ehrlichen Sport" gesprochen.
 
Ich weiß nicht was ihr alle gegen WTA habt :mrgreen: Wäre ich nur bei den Mädels geblieben, wäre ich deutlich besser gefahren.

Ich bin eigentlich kein Fan davon aus Tennis eine reine Wissenschaft zu machen. Vor allem hier



muss man die Schwerpunkte bei jedem Spiel neu setzen und da gibt es kein Geheimrezept. Vor allem ist es kaum möglich diese Faktoren einzeln isoliert voneinander zu betrachten, wie du es beim Nadal - Federer Spiel vorhin gemacht hast. Da muss auch das Gefühl stimmen, dass Federer zum Beispiel heute tatsächlich gewinnt. Der Rest (das zitierte und vor allem die Quote) muss dies dann noch bestätigen. Dann hast du deine Wette [[yo]]

//Achja, ich weiß nicht, ob es schon hast, aber ein Betfair Konto würde ich dir auf jeden Fall ans Herz legen. Vor allem, wenn du Spiele öfters live schaust und den Spielverlauf auch meistens richtig antizipierst, kannst du damit viel Spass haben.

vor allem bei der wta[[grin]]
 
Ah ja, gibt noch viel zu lernen :)
Danke euch allen.

Ok, ein mathematisches System ist also nicht so einfach oder empfehlenswert. Bzw. wenn man es jedesmal so umstellen muss, dass es auf das einzelne Spiel passt, dann kann man es gleich ohne machen.
Eine Frage hätt ich aber noch: wenn ich mir z.B. die Tips zum Halbfinale Federer - Djokovic ansehe, dann haben einige hier gemeint, dass die Asswette für Federer mit 1.65 oder so value hätte. Dass ich Federer auch vorne sehe, das ist klar. Aber wie berechnet ihr dann, wann die Wette value hat? Denkt ihr euch so im Kopf: ich gehe von 72% Federer aus (das ist ja die Unbekannte, oder? Die unterscheidet (auch) den guten vom schlechten Wetter?). Dann schnell in den Quotenrechner gekopft und dann wisst ihr welche Quote ihr geben würdet. Bieter der Buchmacher mehr, dann schlagt ihr zu?
So läuft das doch, oder net?
Danke für eure Tips. Ich meine, das Wissen wäre schon iwie da. Aber wenn es sich lohnt zu wetten, das ist noch etwas unsicher ^^

Nee, WTA lass ich die Finger von. Ebenso wie von Dawidenko [[grin]]
 
Ah ja, gibt noch viel zu lernen :)
Danke euch allen.

Ok, ein mathematisches System ist also nicht so einfach oder empfehlenswert. Bzw. wenn man es jedesmal so umstellen muss, dass es auf das einzelne Spiel passt, dann kann man es gleich ohne machen.
Eine Frage hätt ich aber noch: wenn ich mir z.B. die Tips zum Halbfinale Federer - Djokovic ansehe, dann haben einige hier gemeint, dass die Asswette für Federer mit 1.65 oder so value hätte. Dass ich Federer auch vorne sehe, das ist klar. Aber wie berechnet ihr dann, wann die Wette value hat? Denkt ihr euch so im Kopf: ich gehe von 72% Federer aus (das ist ja die Unbekannte, oder? Die unterscheidet (auch) den guten vom schlechten Wetter?). Dann schnell in den Quotenrechner gekopft und dann wisst ihr welche Quote ihr geben würdet. Bieter der Buchmacher mehr, dann schlagt ihr zu?
So läuft das doch, oder net?
Danke für eure Tips. Ich meine, das Wissen wäre schon iwie da. Aber wenn es sich lohnt zu wetten, das ist noch etwas unsicher ^^

Nee, WTA lass ich die Finger von. Ebenso wie von Dawidenko [[grin]]

den Valuerechner kennst du oder ?

wenn du Ergebnisse recht gut einschätzen kannst, und deine Meinung deutlich von der des Bookies abweicht[[schwitz]]...

<TABLE class=tbl1 border=0 cellSpacing=1 cellPadding=0 align=center><TBODY><TR><TD style="PADDING-BOTTOM: 4px; PADDING-LEFT: 4px; PADDING-RIGHT: 4px; PADDING-TOP: 4px" class=tbl1toptd>. Value Rechner</TD></TR><TR><TD style="PADDING-BOTTOM: 4px; BACKGROUND-COLOR: #ebf3be; PADDING-LEFT: 4px; PADDING-RIGHT: 4px; PADDING-TOP: 4px" align=middle>lohnt es sich auf die Quote zu tippen oder nicht</TD></TR><TR><TD class=tbl1maintd><TABLE border=0 cellSpacing=0 cellPadding=2><TBODY><TR><TD>Quote:</TD><TD><INPUT class=form_calc onkeyup=tfpn(this,0); size=3 name=q> <SMALL>/ 100 (also 265 statt 2.65)</SMALL></TD></TR><TR><TD>Wahrscheinlichkeit:</TD><TD><INPUT class=form_calc onkeyup=tfpn(this,0); size=3 name=prob> <SMALL>in vollen %</SMALL></TD></TR></TBODY></TABLE></TD></TR><TR><TD style="PADDING-BOTTOM: 4px; BACKGROUND-COLOR: #bed730; PADDING-LEFT: 4px; PADDING-RIGHT: 4px; PADDING-TOP: 4px" align=middle><INPUT value=zurücksetzen type=reset> <INPUT value=berechnen type=submit></TD></TR></TBODY></TABLE>
 
As Wetten sind schon eine ganz besondere Gattung [[yo]] Ob ein Spieler gut aufschlägt oder nicht kann man ja halbwegs einschätzen. Statistiken tun dann den Rest. Ich bin eigentlich der Meinung, da könnte man auch alles rein über Statistik machen. Kleines Beispiel (Custods hat sich die Mühe gemacht :mrgreen:)

Statistik von Murray - Nadal (13-1-0)
Statistik von Federer - Djokovic (15-2-2)

Da ist schnell klar, dass @1,35 auf Murray und @1,65 auf Federer Value haben [[schwitz]] Gerade bei sowas machen einem die Bookies gerne mal "Geschenke" (konnte Federer z.B. dann auf Betfair @1,24 layen).

vor allem bei der wta[[grin]]

Das wird mein guter Vorsatz für 2011 - bisschen intensiver ins Tennis - Trading einsteigen [[yo]]
 
Ok, langsam versteh ich das schon :)

Die Sieg/Niederlage-Wetten sind mit "normalem" Wissen ja eigentlich relativ gut einschätzbar. Dann müssen halt nur noch die Quoten stimmen. Und von unsicheren Wetten einfach Abstand halten wenn die Quote nicht mega stimmt.

Aber ihr wettet eben dann auf die interessanten Dinge, bei denen es auch möglicherweise mehr value gibt. Wie eben Asse, Spiele usw. Da kann man dann sein komplettes Wissen einbringen.

Na das hört sich doch schon mal ganz gut an. Und die Tips im Forum waren jetzt größtenteils (hab Daviscup und World Tour Finale durchgelesen) sehr gut, da kann man sich ja auch orientieren.
 
Ich sehs genau anderesrum. Fußball ist berechenbarer. [...]

Weiß was du meinst. Duerfte aber eine persoenliche Praeferenz sein. ich zB. tippe sehr ungern Fussball weil es zu wenig Tore gibt, sodass moeglicherweise der Einfluß des Zufalls groeßer ist als beim zB Eishockey, Handball und Basketball.

Allerdings... analog zum Schach mit dem Elo gibt es eine Studie ueber die bekannteren Sportarten und die hat ergeben dass Tennis wesentlich besser vorherzusagen ist (weil konstantere Beziehung zw. Platzierung und Ergebnis) als jede andere Sportart. Habe die aber nicht auf´m Tisch liegen, wer sich interessiert muesste mal googeln.

Ausserdem vermute ich mal ganz stark sind die Quoten entsprechend angepasst mit Abschlaegen in Richtung Favourit (bei sehr konstanter Beziehung) bzw. kif-kif bei weniger konstanten.
 
ich will auch helfen [[nixweiss]]

1) Motivation
2) Spielanlange/ Stärken+Schwächen
3) Belag
4) Form
5) H2H

in dieser Reihenfolge vielleicht...Weltranglistenplätze etc. sind komplett irrelevant, im Grunde genommen kann an gewissen Tagen und gewissen Vorraussetzungen jeder jeden schlagen.
Motivation ist beim Tennis wohl das wichtigste...wenn ein Spieler vor Heimpublikum spielt, wenn er vor seinem Sponsor spielt, er wichtige Weltranglistenpunkte machen muss.., so können Spiele auch durch Willen gewonnen werden.
Diese Dinge gelten allerdings auch nur wieder bedingt, da natürlich auch andere Punkte berücksichtigt werden müssen.
Wenn 2 Spieler ohne besondere Motivation antreten, kann es immer mal zu komischen Resultaten kommen (bei Grandslams und großen Turnieren sind in der Regel alle motiviert, deswegen setzen sich am Ende auch die besten Spieler durch..bei kleinen, unwichtigeren Turnieren ist das keineswegs der Fall)

Spielanlage und Belag sind in den meisten Fällen gekoppelt. Aufschlagvolleyspiel auf Sand wird nicht gehen..ein Montanes hat gute Fähigkeiten, er liebt es 5 Meter hinter der Grundlinie zu verteidigen etc..auf Hard die falsche Methode
Darüber hinaus gibt es Spieler, die sich mit einem Belag nicht anfreunden können oder wollen...Davydenko zb. wird auf Sand nie was reissen, er trainiert es nicht, es interessiert ihn nicht. Andere wiederum sind auf anderen Belägen gefährlicher als sonst (einige auf Gras, die Amis auf ihren Hardcourts, die Hallenspezis)
Die Stärken und Schwächen der Spieler wirst du nur durch Anschauen ausfindig machen. Aufschlag, Vorhand, mentale Stärke, aggressives, konstantes Spiel, etc...
Form ist natürlich auch wichtig, aber kein entscheidendes Kriterium für mich..Wenn ein Spieler nun 5mal in der ersten Runde verlor, sein Gegner in der letzten Woche ein Turnier gewann (und körperlich und mental vielleicht ausgepowert oder einfach nicht motiviert ist), hat dieser Spieler, der zwar nicht groß in Form ist, aber dennoch unbedingt gewinnen will, eine beachtliche Quote und eventuell Value.
H2H kommt bei mir mittlerweile als letztes..früher war es das erste [[yo]]
Wenn ein positives H2H die obigen Parameter noch bestärkt, steht einem Pick nichts mehr im Wege.

Wenn Tennis von einer Person abhängig ist, so kann man das als Vor und Nachteil sehen...eine Aufgabe kann immer mal passieren, andererseits kann ein guter motivierter Spieler einen besseren unmotivierten Spieler locker in 2 Sätzen besiegen..
Wenn beide motiviert sind, gewinnt der bessere :mrgreen:

Vorraussetzung für das ganze obige ist jedoch, dass du dich für den Sport begeisterst, viele Spiele live siehst und aus deinen Fehlern lernst. Wenn ich mir meine ersten Analysen ansehe, da kommt mir das Grausen [[yo]]Weltranglistenposition, H2H, letzte Ergebnisse [[stupid]]
Um halbwegs einen Erfolgsschlüssel zu finden, dauert es eine Zeit...aber was gibt es Schöneres als Zeit und Geld ins Puzzlespielen zu investieren [[schwitz]]
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr aufschlussreich, danke [[yo]]

Meint ihr, dass es eventuell sogar eventuell sinnvoll wäre sich auf 5 Spieler speziell zu konzentrieren? Sagen wir mal, ein James Blake z.B. Bis ich über den schon mal alle Infos habe, geht einige Zeit ins Land. Wenn ich dann aber den kompletten ATP-Zirkus analysieren wollte, dann werde ich ja gar nicht mehr fertig damit, oder? Lieber ein paar Spieler nehmen und die genaustens kennen, oder doch eher die ATP im Ganzen im Auge halten, da sonst ja nicht genug Spiele am Ende ausgetragen werden?

Ach ja, ein paar Zusatzfragen hab ich noch.
- welche Seiten bevorzugt ihr für eure Infos? (ich kenn ja schon einige, aber vielleicht sind welche top und welche nicht)
- Tennis schauen ist nicht so einfach. Wird ja leider nicht mehr so häufig übertragen. Und wenn, dann meist nur WTA. Ich habe jetzt auch kein sky. Wo schaut ihr das denn immer? Gibt es da evtl ne spezielle Seite im Netz? Oder halt die üblichen Verdächtigen für livestreams halt?
- Wie macht ihr das denn mit euren Infos? Speichert ihr die auf eurer eigenen Festplatte (= Gehirn) ab, oder habt ihr zu den Spielern ne Worddatei oder so angelegt?

- Und ne kleine OT-Frage: wenn ich lese: 8 EH up, dann sind doch EH Einheiten, oder? Wie berechnet man denn diese? Legt die jeder für sich individuell fest oder ist 1 EH 1 €? Oder 1 % vom Gesamtbudget? Danke schon mal
 
Zuletzt bearbeitet:
legt?

- Und ne kleine OT-Frage: wenn ich lese: 8 EH up, dann sind doch EH Einheiten, oder? Wie berechnet man denn diese? Legt die jeder für sich individuell fest oder ist 1 EH 1 €? Oder 1 % vom Gesamtbudget? Danke schon mal

Die Empfehlung lautet 10/10 sollten 5% des Gesamtkaptals sein.
Ergo 1 EH=0.5% bzw. 8 EH=4% des Gesamtkapitals.

Sich auf James Blake zu konzentrieren macht wohl keinen Sinn (mehr). Der bestreitet noch eine Handvoll Matches und hängt dann den Schläger an die Wand. [[grin]]
 
Sich auf James Blake zu konzentrieren macht wohl keinen Sinn (mehr). Der bestreitet noch eine Handvoll Matches und hängt dann den Schläger an die Wand. [[grin]]

War ja nur ein Beispiel :mrgreen:
Aber genau solche Spieler möchte ich eigentlich vermehrt beobachten. Etwa eine Hand voll etwa. Bin kein Blake-Fan, aber ich finde, dass er etwas unterschätzt wird. Wenn es bei ihm passt, dann kann er mit den Großen mithalten. Ich habe es natürlich noch nicht so genau verfolgt, aber die Quoten dürften dann bei ihm ganz ordentlich sein. Wenn man dann weiß, ob er für nen Wurf gerade in der Lage ist, könnte man dies zu seinem Vorteil ausnützen.
Aber wie du ja sagst: Blake hat sich mehr oder weniger erledigt. War ja eh nur ein Beispiel. Aber um auf Nadal zu setzen, brauch ich jetzt kein großer Experte sein (wenn es nur um den Sieg geht) :mrgreen:
 
- Tennis schauen ist nicht so einfach. Wird ja leider nicht mehr so häufig übertragen. Und wenn, dann meist nur WTA. Ich habe jetzt auch kein sky. Wo schaut ihr das denn immer? Gibt es da evtl ne spezielle Seite im Netz? Oder halt die üblichen Verdächtigen für livestreams halt?
Also das Problem ist eigentlich recht einfach zu lösen. Diverse Buchmacher wie bet-at-home, Bet365(!), bwin usw. zeigen eigentlich jeden Tag irgendwelche Partien von diversen Turnieren. Bwin sogar öfters mal diverse Challenger und ITF-Sachen drinne. Bei den größeren Turnieren hast du ja eh immer die Qual der Wahl. Beispielsweise lief im November sowohl Paris als auch London komplett bei Bet365.
 
ich will auch helfen [[nixweiss]]

1) Motivation
2) Spielanlange/ Stärken+Schwächen
3) Belag
4) Form
5) H2H

in dieser Reihenfolge vielleicht...Weltranglistenplätze etc. sind komplett irrelevant, im Grunde genommen kann an gewissen Tagen und gewissen Vorraussetzungen jeder jeden schlagen.
Motivation ist beim Tennis wohl das wichtigste...wenn ein Spieler vor Heimpublikum spielt, wenn er vor seinem Sponsor spielt, er wichtige Weltranglistenpunkte machen muss.., so können Spiele auch durch Willen gewonnen werden.
Diese Dinge gelten allerdings auch nur wieder bedingt, da natürlich auch andere Punkte berücksichtigt werden müssen.
Wenn 2 Spieler ohne besondere Motivation antreten, kann es immer mal zu komischen Resultaten kommen (bei Grandslams und großen Turnieren sind in der Regel alle motiviert, deswegen setzen sich am Ende auch die besten Spieler durch..bei kleinen, unwichtigeren Turnieren ist das keineswegs der Fall)

Spielanlage und Belag sind in den meisten Fällen gekoppelt. Aufschlagvolleyspiel auf Sand wird nicht gehen..ein Montanes hat gute Fähigkeiten, er liebt es 5 Meter hinter der Grundlinie zu verteidigen etc..auf Hard die falsche Methode
Darüber hinaus gibt es Spieler, die sich mit einem Belag nicht anfreunden können oder wollen...Davydenko zb. wird auf Sand nie was reissen, er trainiert es nicht, es interessiert ihn nicht. Andere wiederum sind auf anderen Belägen gefährlicher als sonst (einige auf Gras, die Amis auf ihren Hardcourts, die Hallenspezis)
Die Stärken und Schwächen der Spieler wirst du nur durch Anschauen ausfindig machen. Aufschlag, Vorhand, mentale Stärke, aggressives, konstantes Spiel, etc...
Form ist natürlich auch wichtig, aber kein entscheidendes Kriterium für mich..Wenn ein Spieler nun 5mal in der ersten Runde verlor, sein Gegner in der letzten Woche ein Turnier gewann (und körperlich und mental vielleicht ausgepowert oder einfach nicht motiviert ist), hat dieser Spieler, der zwar nicht groß in Form ist, aber dennoch unbedingt gewinnen will, eine beachtliche Quote und eventuell Value.
H2H kommt bei mir mittlerweile als letztes..früher war es das erste [[yo]]
Wenn ein positives H2H die obigen Parameter noch bestärkt, steht einem Pick nichts mehr im Wege.

Wenn Tennis von einer Person abhängig ist, so kann man das als Vor und Nachteil sehen...eine Aufgabe kann immer mal passieren, andererseits kann ein guter motivierter Spieler einen besseren unmotivierten Spieler locker in 2 Sätzen besiegen..
Wenn beide motiviert sind, gewinnt der bessere :mrgreen:

Vorraussetzung für das ganze obige ist jedoch, dass du dich für den Sport begeisterst, viele Spiele live siehst und aus deinen Fehlern lernst. Wenn ich mir meine ersten Analysen ansehe, da kommt mir das Grausen [[yo]]Weltranglistenposition, H2H, letzte Ergebnisse [[stupid]]
Um halbwegs einen Erfolgsschlüssel zu finden, dauert es eine Zeit...aber was gibt es Schöneres als Zeit und Geld ins Puzzlespielen zu investieren [[schwitz]]

Einige Dinge sehe ich auch so, einige anders. Ich sehe z.B. die Form als entscheidendes Kriterium an, vorallem im Tennis. Oft haben Spieler einen "Lauf" bzw. das Gegenteil davon. Wenns Erstrundenniederlagen in Serie hagelt, kanns lukrativ werden, zumindest hatte ich da meine besten Erfolge. Klar spielen da auch Faktoren wie z.B. der Belag eine Rolle. Warum Du "Motivation" an erster Stelle stehen hast, würde mich interessieren, kann ich gar nicht nachvollziehen.
Ansonsten würde ich jedem raten, die Finger von Challengern zu lassen, die sind völlig unberechenbar.
In der Summe setze ich nicht mehr auf Tennis, weil da einfach kaum etwas dabei raus kam. Wünsche Dir mehr Erfolg, als ich es hatte.
 
Motivation als Signal dafür, ob der von mir favorisierte Spieler (aufgrund von 2.Spielanlage, 3.Belag, 4.Form, 5.H2H) hier was reissen will. Wenn ein Spieler nicht unbedingt will oder der Gegner mehr will, dann nützt mir die ganze Analyse nichts. Wenn nächste Woche ein wichtiges Turnier stattfindet oder Davis Cup oder wie bei Simon, der Vater wurde und noch bei den U.S. Open spielen "musste"..."was bringt mir mehr?"
es ist zb gang und gebe, dass ein guter Spieler vor einem großen Turnier nie/selten weit kommt, sofern sie überhaupt antreten (5000€ Startgeld ist auch nett)
z.b. <table class="result balance" cellspacing="0"><tbody><tr class="two"><td class="first time">19.05.</td> <td class="s-color">
</td> <td class="t-name">Rochus O. - Soderling R.</td> <td class="round" title="round of 16">R16</td> <td class="tl">2-6, 6-4, 6-4</td> <td class="course">6.48</td> <td class="course">1.10</td></tr></tbody></table>nach dem ersten Satz gab es @20 auf Rochus..Söderling verliert, am 23.05 begannen bereits die French Open bei der er 7 Matches bestritt und u.a. Federer besiegte :mrgreen:
Wäre er nicht gegen Rochus raus, dann halt in der nächsten Runde. Niemand würde sich vor einem Grand Slam bei einem kleinen Turnier verausgaben...bei den FO hätte Rochus keine 10 Games gemacht.. Nur als Beispiel warum Motivation so wichtig ist..der @ 1.10 Kombifüller wäre dahingewesen..
Der HopmanCup wird wieder ein Paradebeispiel werden, da heissts halt Interviews lesen (wer ist zum Spass da, wer bereits ausgeschieden, muss aber trotzdem noch spielen, welches Land übertragt im TV, kurz: wer ist motiviert), wer da im Endeffekt der bessere Spieler ist egal..
Deswegen sind ja die Pimplernquoten @ Grandslams oder DavisCup "sicherer" als die sonstigen, da alle auf 100% spielen und gerade die ersten Tage eines Grandslams sind für viele die lukrativsten, da sie "nur" auf die spielerischen Fähigkeiten eines Spielers achten müssen.
Wieviel "komische" Resultate gab es am Ende des Jahres, da viele Spieler schon ab Oktober mit den Gedanken schon irgendwo anders waren.
Wer Wege findet die Spieler quasi per Ferndiagnose (Interviews, Twitter) auf ihre Einstellung abzuklopfen, der hat gute Chancen erfolgreich Tennis zu wetten...

Challenger wetten ist so eine Sache, Value findet man sicher leichter, obwohl der Quotenschlüssel geringer ist. Es gibt mittlerweile recht viele Streams dazu und die Bookies quotieren im Challengerbereich meistens ausschließlich nach Weltrangliste und H2H...Wenn da ein Aufstrebender (wie es heuer Dimitrov war) mit Nr. 300 spielt gegen einen alteingesessenen z.b. Volandri (:mrgreen:), man sich im Stream die Performances ansieht und der Junge aggressiv und rotzfrech daherkommt, hat eine @ 3 vielleicht aufeinmal Value...für den Bookie ist sie nach vor wie vor okay..ich glaube im Challengerbereich kann sich der Tipper einen größeren Wissensvorsprung erarbeiten als bei den normalen Spielen auf der Tour, weil die Spieler halt doch alle irgendwie bekannt sind.
Aber das erfordert halt Zeit, deswegen habe ich ja gesagt Leidenschaft mitbringen oder entwicklen, sonst tut man sich das Ganze eh nicht an.

EDIT: Ahja, das Gesagte gilt für mich, ich befolge das auch erst so seit ein paar Monaten und es scheint mir ein guter Weg zu sein. Ansonsten kann ich nur noch abraten kleine Quoten zu spielen, das werde ich heuer ändern...entweder 2er Kombis @2 oder den Spread oder sonst was...@ um 1.30 oder 1.40 sind im Tennis selten was wert
aber wer weiss was ich in einem Jahr sage [[yo]]
 
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Motivation als Signal dafür, ob der von mir favorisierte Spieler (aufgrund von 2.Spielanlage, 3.Belag, 4.Form, 5.H2H) hier was reissen will. Wenn ein Spieler nicht unbedingt will oder der Gegner mehr will, dann nützt mir die ganze Analyse nichts. Wenn nächste Woche ein wichtiges Turnier stattfindet oder Davis Cup oder wie bei Simon, der Vater wurde und noch bei den U.S. Open spielen "musste"..."was bringt mir mehr?"
es ist zb gang und gebe, dass ein guter Spieler vor einem großen Turnier nie/selten weit kommt, sofern sie überhaupt antreten (5000€ Startgeld ist auch nett)
z.b. <TABLE class="result balance" cellSpacing=0><TBODY><TR class=two><TD class="first time">19.05.</TD><TD class=s-color>

</TD><TD class=t-name>Rochus O. - Soderling R.</TD><TD class=round title="round of 16">R16</TD><TD class=tl>2-6, 6-4, 6-4</TD><TD class=course>6.48</TD><TD class=course>1.10</TD></TR></TBODY></TABLE>nach dem ersten Satz gab es @20 auf Rochus..Söderling verliert, am 23.05 begannen bereits die French Open bei der er 7 Matches bestritt und u.a. Federer besiegte :mrgreen:
Wäre er nicht gegen Rochus raus, dann halt in der nächsten Runde. Niemand würde sich vor einem Grand Slam bei einem kleinen Turnier verausgaben...bei den FO hätte Rochus keine 10 Games gemacht.. Nur als Beispiel warum Motivation so wichtig ist..der @ 1.10 Kombifüller wäre dahingewesen..
Der HopmanCup wird wieder ein Paradebeispiel werden, da heissts halt Interviews lesen (wer ist zum Spass da, wer bereits ausgeschieden, muss aber trotzdem noch spielen, welches Land übertragt im TV, kurz: wer ist motiviert), wer da im Endeffekt der bessere Spieler ist egal..
Deswegen sind ja die Pimplernquoten @ Grandslams oder DavisCup "sicherer" als die sonstigen, da alle auf 100% spielen und gerade die ersten Tage eines Grandslams sind für viele die lukrativsten, da sie "nur" auf die spielerischen Fähigkeiten eines Spielers achten müssen.
Wieviel "komische" Resultate gab es am Ende des Jahres, da viele Spieler schon ab Oktober mit den Gedanken schon irgendwo anders waren.
Wer Wege findet die Spieler quasi per Ferndiagnose (Interviews, Twitter) auf ihre Einstellung abzuklopfen, der hat gute Chancen erfolgreich Tennis zu wetten...

Diese Argumentation ist höchst spekulativ, darauf würde ich keinen Tipp aufbauen. Wenn Söderling so gedacht hätte, warum gewann er dann den ersten Satz deutlich und verliert den dritten "nur" 4-6? Wenn ich keine Lust habe, lass ich mich deutlicher abschiessen und spare mehr Kraft.
Man sollte in Ergebnisse jetzt nicht zuviel reininterpretieren, Überraschungen wirds immer geben und Söderling ist eh so ein Spieler, bei dem man nie genau weiss, was rauskommt.

Und jetzt einem Spieler von aussen zu unterstellen, dass er an einem Tag, aus irgendwelchen Gründen, weniger motiviert sein könnte, ist für mich mehr Glücksspiel als Fähigkeit.

Ich habe im Challengerbereich auch mal so gedacht wie Du, kam aber nie über minimale Gewinne hinaus, aber vielleicht schaffst Du es besser als ich, die ganzen "Unwegbarkeiten" in den Griff zu kriegen. Ich habe es dann bleiben lassen, weil Zeitaufwand und Ertrag in keinem Verhältnis standen.