Energienudel schrieb:
@Geldrausch
Beispiel 1:
1 Wette (10EH) im Monat, Quote 2.0, 100% richtig = ROI 200% ( Gewinn 10 EH)
Beispiel 2:
10 Wetten (10 EH je) im Monat, Quote 2.0, 75% richtig = ROI 175% (Gewinn 75 EH)
Kommt natuerlich auf die Motivation des Wettens an, moechte ich (zb im Sinne Beispiel 1) einfach nur einen sehr guten Schnitt haben, oder (im Sinne Beispiel 2) zaehlt fuer mich vor allem das was zu Monatsende auf der Guthabenseite steht.
Ich selber bevorzuge Nr. 2, aber das ist wertungsfrei gemeint.
Man kann teilweise zum selben Endeffekt kommen, wenn ich den Umsatz im Fall 1 versiebenkommafuenffache, habe ich denselben Gewinn. Aber das funktioniert eben nur wenn ich nicht an der Limitierung scheiter.
Wenn ich dahingehend Probleme habe und trotzdem mehr Gewinn machen moechte, muss ich auch niedrigerere Values spielen, wobei damit wieder der ROI leidet (weil zwar mehr Gewinn, aber auch wesentlich mehr Umsatz).
Edit: wenn Gore zb 150%-Values spielt, hat er 150% ROI. Reicht ihm der Gewinn nicht, spielt er auch alles ab 100%, hat aber dann natuerlich einen ROI von 125% (jetzt mal idealisierte Bedingungen und alles zu gleichen Teilen gespielt).
Den Anfang deines Postings kann ich nachvollziehen, wobei ROI´s in dieser Höhe ja keine Aussagekraft haben, weil sie schlicht unrealistisch sind. Aber ich weiss, was du sagen willst.
Das Ende ist allerdings nicht richtig. Warum muss mit mehr Wetten der Value sinken?
Du musst nur mehr Wetten mit dem richtigen Value finden (in dem du z.B mit einem Partner Wetten austauscht)
Es gibt doch letztendlich nur 2 Motivationen um Sportwetten abzugeben.
a)Spaß, Kick, Zerstreuung also nicht ertragsorientiert
b)Ertragsorientiert
Da wir im Sinne des ROI a) ausservor lassen können, zählt nur b)
Gesetzt den Fall, du hast X Euro, welche du in Sportwetten investieren willst, um deinen Lebensunterhalt zu bestreiten (der Lebensstandart sei mal unerheblich)
Die Bank bietet dir 5% Zinsen an und damit einen ROI von 105%
Du solltest das Geld nicht auf die Bank legen, wenn du die gleiche Summe X im selben Zeitraum bei Sportwetten umsetzt und einen höheren ROI als 105% erreichst.
Wenn nun jemand zB nur die BuLi wetten und kann mir nach 1000 abgegebenen Wetten einen ROI von 107% bieten und du die Limits bei vernünftigen Buchmachern kennst, dann weisst du ja auch von welchen Summen (im Sinne des Investment) wir hier sprechen können.
Was bringt mir jemand der einen Blog hat, in welchem er 50 Wetten gespielt hat und er einen ROI von 130% ausweist? Kurzfristig nichts.
Hat er aber nach 3000 Wetten immernoch einen ROI von 115% wird es interessant, weil er zeigt, dass seine Wetten langfristig gewinnen und dieser Punkt ist für mich als "Investor" doch ungemein wichtig, kann ich doch nach einer solchen Zeit und gleichbleibender Qualität (Kontrolle) seine Wetten in meine "ungefragt" (im Sinne von unbesehen) einbauen.
Der ROI macht also kurzfristig überhaupt keinen Sinn und ist in der Tat Spielkram, langfristig aber der Faktor der einzig und allein (auf reale Wetten in realer Wettumgebung bezogen) anzeigt, wie gut jemand wettet (bzw in Sportwetten investiert).
Gruß