Drittes Endspiel abgebrochen
Ein unrühmliches Ende hat am Mittwoch das Play-off um den Meistertitel in der griechischen Basketballliga genommen. Im dritten Spiel der „Best of five“-Serie steuerte Panathinaikos Athen gegen Titelverteidiger Olympiakos Piräus kurz vor Schluss seinem 33. Titel entgegen, als aufgebrachte Anhänger des Erzrivalen ausrasteten und beim Stand von 76:72 für Panathinaikos für einen Abbruch sorgten.
Eine Minute und 27 Sekunden waren noch zu spielen, als die Stimmung in der mit knapp 15.000 Zuschauern voll besetzten Heimarena von Olympiakos überkochte. Einige Anhänger konnten sich mit der dritten Niederlage, die die Entscheidung im Meisterduell bedeutete, nicht abfinden und begannen Spieler der Gästemannschaft und Schiedsrichter mit Gegenständen zu bewerfen. Neben herausgerissenen Sitzschalen befanden sich unter den Wurfgeschoßen auch Leuchtraketen und bengalische Feuer.
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Kurz vor Schluss brannten einigen Olympiakos-Anhängern die Sicherungen durch
Zuschauer sorgen für Abbruch
Das Spiel wurde zunächst unterbrochen, und Polizisten versuchten, die Gemüter zu beruhigen. Kurz darauf wollten die Organisatoren das Spiel vor leeren Tribünen zu Ende spielen lassen, allerdings weigerten sich einige der ausschließlich aus Olympiakos-Fans bestehenden Zuschauer hartnäckig, die Halle zu verlassen. Ein Sprecher der Liga bestätigte schließlich, dass das Spiel abgebrochen und mit einem Sieg für Panathinaikos gewertet wird. Der Rekordmeister entschied die Finalserie damit mit 3:0 für sich.
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Trotz großen Polizeiaufgebots konnte das Spiel nicht zu Ende gespielt werden
Olympiakos muss sich nun auf harte Sanktionen einstellen. Nach ähnlichen Vorfällen im Play-off-Duell gegen Panathinaikos vor zwei Jahren wurde der Verein mit sechs Spielen unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestraft. Diesmal könnte die Bestrafung aber weit drakonischer ausfallen.