Deutschland Bundestagswahl 2025

Moghul

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Aug. 23, 2012
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Vor allem für die Österreicher, die da ja nicht unbedingt auf dem Stand sein müssen, hier kurz zusammengefasst: Im Februar finden in Deutschland die vorgezogenen Bundestagswahlen statt, voraussichtlich am 23. Die sind notwendig geworden, weil sich die sogenannte Ampel-Regierung (SPD, Grüne, FDP), sagen wir mal, aufgelöst hat. Die Koalition hatte eh nie so wirklich funktioniert, was eine Menge offensichtlich auch mit externen Faktoren (Ukraine) zu hat. Und mindestens das letzte Jahr war das alles nur noch ein schleichender Zerfall, das pure Elend, die wahrscheinlich disfunktionalste und unbeliebteste Regierung in der bundesdeutschen Geschichte.

Die Umfragen schauen derzeit so aus, jeweils die Range aller Umfragen aus der Vorweihnachtswoche angegeben:

CDU: 31-36%
SPD: 14-17%
Grüne: 12-14%
FDP: 3-5%
Linke: 3-4%
AfD: 17-19,5%
BSW: 5-8%
Sonstige: 5-9%

Da ist erstens jeweils in den Zahlen z.T. eine Menge Spiel, zweitens vermute ich, dass auch im Wahlkampf noch ein bisschen was passieren kann. Klassischerweise hat sich in Deutschland im Wahlkampf lange nicht mehr allzuviel bewegt, ein paar wenige Prozentpunkte, aber sehr viel mehr war über Jahrzehnte nicht drin. Das hat sich in den modernen Zeiten, in denen Wählerbindungen viel fragiler geworden sind oder sich ganz aufgelöst haben, deutlich geändert. Beim letzten mal z.B. hat die SPD in den letzten 3-4 Monaten ca. 10% aufgeholt und ist knapp vor der CDU gelandet, was in Deutschland ziemlich selten vorkommt.

Auch in diesem Jahr sind da sicher noch Bewegungen möglich. Bis jetzt haben sich die Leute nicht ernsthaft mit den Wahlen beschäftigt, die Kampagnen sind noch nicht angelaufen, die denkbaren Regierungskonstellationen noch nicht durchdacht usw. Am Ende wird es den Zahlen nach auf eine CDU-geführte Regierung hinauslaufen, aber nichtmal das ist ganz sicher. Weil AfD und BSW nicht regierungs/bündnisfähig sind und es für CDU und FDP zusammen nicht reichen wird, sind die einzigen plausiblen Regierungsoptionen CDU/SPD oder CDU und Grüne – falls das jeweils nicht reichen sollte, dann sogar als Dreierbündnis.

Jetzt meine Wette: 22Bet bietet ein paar over/under-Wetten an. Davon nehme ich: Grüne über 12,5%, Quote 1,833, 4 Einheiten.
Je nach Verlauf lege ich sicher nochmal nach, aber für den Start scheint mir das angemessen.

Dafür gibt es (mindestens) zwei Gründe. Erstens, sehen die Zahlen die Grünen immer bei mindestens 10%, aber das ist schon die absolute Untergrenze, sie landen meistens bei ca. 13-14%, im Verlauf der letzten drei Jahre aber z.T. deutlich höher. Ich denke das (theoretische) Potential liegt bei 20-22%. Zweitens und viel wichtiger: ich glaube, das Habeck mit Abstand der stärkste Spitzenkandidat im Feld ist. Habeck ist charismatisch, vertritt einen ausgleichenden Politikstil und ist in der Lage, verständlich und nachvollziehbar zu argumentieren – er ist sicher eins der größten Talente in der politischen Kommunikation (neben Lindner meiner Meinung nach).

Schon 2021 war das so eine Art Schrottwichteln und das ist es dieses Jahr wieder:

Merz: unsympathisch, sehr konventioneller CDUler, auch in der eigenen Partei nicht ganz unumstritten. Sicher ein gewisses Plus im Vergleich zu Laschet vor drei Jahren, aber so ein richtiger Gewinnertyp ist der nicht. Am Ende wird die CDU meiner Meinung nach auch Federn lassen, weil die SPD das sicher als einen Gegensatz sozial vs. unsozial konzipieren wird.

Scholz: wurde gewählt, weil er beim großen Schrottwichteln irgendwie als seriösester Kandidat rüberkam, irgendwie als kleinstes Übel. Hat dann aber durchgehend enttäuscht, wenig Führungsstärke gezeigt, war teilweise vollkommen abgetaucht. Wie gesagt, die SPD wird jetzt versuchen einen Wahlkampf zu machen, in dem Scholz als im Vergleich zu Merz der sozialere und seriösere, weil beherrschtere Kandidat gemalt wird. Ich glaube auch daran, dass die SPD noch ein bisschen nach oben geht, aber prinzipiell ist Scholz als Kandidat vermutlich verbrannt, da geht es im Wesentlichen um Schadensbegrenzung.

Lindner: wie gesagt, sicher ein großes rhetorisches Talent, aber die FDP ist angesichts des Festhaltens an der Schuldengrenze (glaubt in dieser Form kein Ökonom mehr dran) und der D-Day-Affäre wohl auf ihre Kernwählerschaft begrenzt. Wo genau die liegt, ob es für den Einzug in den Bundestag reicht, wird spannend.

Weidel und Wagenknecht: erwähne ich mal nur, damit mir niemand vorwerfen kann, ich hätte es nicht getan. Wie gesagt, mit der Regierungsbildung werden die nichts zu tun haben. Bei Wegenknecht gilt sicher, wenn jemand das BSW wählt, dann wegen ihr. Bei Weidel gilt sicher, wenn jemand die AfD wählt, dann vermutlich nicht, weil er/sie die Weidel so toll findet …

In diesem Feld an Spitzenkandidaten/innen ist Habeck meiner Meinung nach der mit Abstand stärkste.

Die Gefahr bei Habeck liegt zum einen darin, dass man ihn leicht zu einer Art Luftikus, einem abgehobenen, wolkigen Spinner stempeln kann, er hat so einen gewissen Hang zu etwas strangen Sprachbildern. Zum anderen darin, dass in seiner Zeit als Wirtschaftsminister die deutsche Wirtschaft schlichtweg nicht gut gelaufen ist. Wenn die anderen Parteien es schaffen, das ihm als Wirtschaftsminister umzuhängen, wird es schwer für die Grünen. Ich glaube allerdings daran, dass Habeck in der Kommunikation gut genug ist, das auszuhebeln (und, meine Meiunung, es gibt sehr handfeste strukturelle Gründe, die ganz bestimmt nicht Habeck zu verantworten hat). Tatsächlich sehe ich die Grünen perspektivisch eher im Bereich um die 17%, aber da ist es derzeit noch viel zu früh, das seriös zu beurteilen.

So oder so, das wird auf jeden Fall in vielerlei Hinsicht ein interessanter Wahlkampf.
 
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Bereits bei der Europawahl erreichten die Grünen in Deutschland lediglich 11,9%.
Des Weiteren ist die Kernwählerschaft der Grünen (definiert als „Befragte, die sich ihrer Wahlentscheidung sicher sind“) mittlerweile auf 8% abgesackt, der deutlich nur viertbeste Wert hinter CDU, AfD und SPD.

Darüber hinaus sind die Grünen in zahlreichen demographischen Kreisen mittlerweile eine verrufene Partei, die für kulturelle sowie wirtschaftliche Fehlentwicklungen verantwortlich gemacht wird.
Neben der AfD gibt es in der Bundespolitik keine Partei, die für mehr Menschen ein „No-Go“ ist als die Grünen. Sogar Die Linke (!), FDP und das BSW zu wählen können sich gemäß Insa-Potentialanalyse mehr Deutsche „grundsätzlich vorstellen“. Selbst die (in der BRD-Rentnerrepublik ohnehin kaum relevante) vermeintlich grünen-affine junge Wählergruppe rückt belegbar nach Rechts.

Daher meine Wette: Grüne unter 12,5%, Quote 1,833, 4 Einheiten.​

Eine Ergänzung noch zum „Festhalten an der Schuldengrenze​“; ich nehme an, dass die Schuldenbremse gemeint ist; Scholz wollte die Aussetzung der in der Verfassung festgehaltenen Schuldenbremse („Überschreitensbeschluss“) durch die Notsituation des Ukrainekriegs rechtfertigen, jedoch nur einen Bruchteil der aufgenommenen Schulden tatsächlich in Ukrainehilfen investieren, obwohl ein Überschreitensbeschluss zweckgebunden ist. Diese Aushebelung der Verfassung war Lindner jedoch nicht bereit, mitzutragen.
Des Weiteren ist die „D-Day-Affäre“ bzgl. der FDP-Wahlchancen irrelevant, weil jegliches Wählerpotenzial der FDP in Gruppen steckt, die diese historisch unbeliebte Regierung möglichst schnell scheitern sehen wollten. Hauptproblem der FDP wird bleiben, dass sie die Regierung nicht bereits viel früher gesprengt hat und zu lange trug. Diese Kritik wird an ihr haften bleiben und auch ihre Glaubwürdigkeit in Frage stellen.
 
Ein paar Gedanken:

Die Grünen Line bei 12,5 find ich gar nicht schlecht gesetzt. Habeck hat es da nicht leicht. Er wäre bei der letzten Wahl der richtige Kandidat gewesen, bei dieser Wahl gibt es für die Grünen einfach keinen richtigen Kandidaten. Ich bin auch nicht sicher ob die Strategie, die Grünen auf konservativ zu bürsten, wirklich tragen wird. Klar, dass Habeck die Union als einzige Machtoption sieht. Damit verschreckt man aber Stammwähler - davon gibt es im linksliberalen Bereich dann doch noch ein paar. Das Thema Ökologie wird eher zum Randthema erklärt, der nächste strategische Fehler - ich fürchte halt, dass sie damit mehr Wähler im eigentlichen Spektrum verlieren, als neue in neuen Spektren hinzugewinnen.

AfD u21,5 (1,833) find ich richtig gut die Line. Ich sehe die AfD bei unter oder gerade auf 20%. Die Demoskopen lagen die letzten Male zwar immer deutlich daneben, was die AfD angeht, ich nehme an das preist die Line (klugerweise) ein - aber hier wird das BSW nicht mitgedacht (und dort sind die Demoskopen ähnlich hilflos wie bei der AfD). Die AfD Wählerschaft ist viel heterogener als man denkt, es gibt rechtsradikale und rechtskonservative Strömungen, klerikale Spinner, dann ist da eine Strömung rund um den Adel - aber es gibt auch eine ganze Reihe "Protestwähler". Die AfD ist -auch- ein Phänomen verengter Diskursräume. Ich denke das BSW ist für diesen Teil der Wählerschaft ein attraktives Angebot: gesellschaftspolitisch konservativ, sozialstaatsaffin, gewürzt mit etwas nostalgisch angehauchter Wirtschaftspolitik. Außerdem außenpolitisch mit selbstbewusstem Auftreten, was sich in einer Meinung zum Ukraine Krieg äußert, die der von CDU/SPD/Grüne/FDP diametral entgegen steht. Man wird Leute ansprechen können, die für diplomatische Bemühungen sind. Auch solche finden sich unter AfD-Wählern - gerade im Osten. Man hat da auch Expertise an Bord, Leute wie Herr Lüders sind ausgewiesene Fachleute und erzielen online Reichweite. Kurzum, das Feld der "Protest"Wähler wird jetzt von zwei Parteien bestückt. Das wird Wähler von der AfD ziehen und das Potential verkleinern - die Landtagswahlen haben das schon angezeigt.
 
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deutscherdybala

Danke für Deinen Beitrag. Du hast sicher recht, und das muss man bedenken, dass die Grünen in der Regierung viel Kredit verloren haben und für viele Leute die Geht-Gar-Nicht-Partei geworden sind. Das haben sie sich zum Teil selbst zuzuschreiben (mir würden da u.a. eine Menge Personalentscheidungen einfallen, und auch ein paar inhaltliche Fragen), zum Teil wirkt da einfach, dass gleich mehrere Parteien die Grünen als Hauptgegner ausgesucht haben und mit leicht zu kommunizierenden Framings arbeiten ("Genderwahn, Transgenderkacke, Wokeness" etc.). Trotzdem folge ich Deiner Analyse in den meisten Punkten nicht:

Dass die Grünen bei der Europawahl immerhin 11,9% hatten spricht eher für meine als für Deine These. Denn die Europawahl wird von vielen Leuten als "irgendwie nicht so wichtig" gesehen und nach meinem Eindruck nutzen gerade Grünwähler die Gelegenheit mal ein Statement zu setzen, die wählen dann die Tierschutzpartei, die Partei oder bleiben ganz zuhause. Anders ausgedrückt, wenn die Grünen bei der Europawahl schon 11,9% hatten, sind 12,5% bei einer Wahl, in der es wirklich etwas geht ziemlich realistisch.

Zweitens, dass der Kernwählerbereich der Grünen kleiner ist als der von Dir angeführten Parteien, ist richtig, aber doch kein Argument. Klar ist der Kernwählerbereich der CDU, SPD, AfD größer, das war er im Fall der CDU udn SPD immer schon und zwar um Längen und die AfD liegt ja auch bei knapp 20%, so what? Ich wette ja bloß, dass die Grünen mindestens 12,5% erreichen und nicht, dass sie die Weltherrschaft übernehmen.

Drittens bist Du an dieser Stelle nicht ganz korrekt:

"Sogar Die Linke (!), FDP und das BSW zu wählen können sich gemäß Insa-Potentialanalyse mehr Deutsche „grundsätzlich vorstellen“."

In dieser Analyse liegen die Grünen bei dieser Fragestellung vor den genannten Parteien. Richtig ist vielmehr, dass die Grünen hinter der AfD die zweitmeisten Nennungen auf die Frage bekommt, welche Partei denn gar nicht infrage kommt - aber das hatten wir schon, zumal das auch veränderbar ist.

Gut finde ich aber, dass Du eine konkrete Gegenwette setzt - das ist ein fairer Deal!

Und zum Schluss: ja, natürlich war Schuldenbremse und nicht Schuldengrenze gemeint, sorry. Dass Du dann ungefiltert das FDP-Narrativ nacherzählst lässt vermuten, dass wir zwei am 23.02. das Kreuz nicht an der gleichen Stelle machen, aber das müssen wir wohl beidseitig aushalten, so sind halt die Spielregeln.

Minikeck ja, prinzipiell stimme ich Dir zu, auch wenn ich nicht jedes Argument genauso formulieren würde. Tatsächlich habe ich AfD unter 21,5% auch (relativ klein) selbst gesetzt. Aber ich finde das nicht eindeutig genug, um das hier zu posten / offiziell zu wetten. Ähnlich geht es mir bei den 17,5% für die SPD (vermute, sie landet drüber), das ist zurzeit noch so unübersichtlich und es bleibt unklar, wie Scholz sich auswirkt.
 
In die Quoten bei 22Bet ist ein wenig Bewegung geraten, vermutlich weil der Wahlkampf jetzt tatsächlich beginnt und auch in den Umfragedaten ein wenig Dynamik ist.

Die Linie für die Grünen ist von 12,5 auf 13,5 gestiegen. Das dürfte zum einen darauf zurückzuführen sein, dass die Grünen über alle Institute hinweg recht stabil bei 12-15% liegen, tendenziell geht es einen Tick aufwärts. Zum anderen hat das Politbarometer am Freitag ein Befragungsergebnis veröffentlicht, wonach Merz und Habeck in der Kanzlerpräferenz mit jeweils 27% gleichauf und jeweils deutlich vor Scholz und Weidel (um die 15) liegen. Der Wahlkampf ist sehr stark auf Habeck zugeschnitten und an der Stelle haben die Grünen eben ein starkes Zugpferd. Die Grünen haben einen ganzen Sack voll Probleme, meines Erachtens vor allem die ungeklärte Machtoption und eine 2. Reihe an Leuten, die alle nicht übermäßig überzeugend sind. Aber für den Augenblick fühle ich mich mit meinem Einsatz ganz wohl, ich sehe die Grünen im Prinzip am Ende auch ein Stück weiter oben, würde bei einer Linie von 13,5% derzeit aber nicht erhöhen.

Interessant ist die Linie, die 22Bet für die SPD setzt, die liegt inzwischen bei nur noch 15,5%. Da komme ich schon arg ins Grübeln, das ist schon sehr niedrig angesetzt. Ich denke, für die SPD sind eine ganze Reihe von Szenarien plausibel. Wer weiß, vielleicht wirkt Scholz im direkten Kontrast mit Merz dann doch schon wieder attraktiver und die SPD landet in der Range von 19-22%. Es kann aber auch sein, dass Scholz wirklich so verbrannt ist, dass da kaum noch was geht. Selbst dann kommt mit 15,5% niedrig vor, aber für den Augenblick lasse ich die Finger davon.

Schließlich ist die Linie für die AFD von 21,5 auf 23,5 nach oben gegangen. Die Zahlen, die ich kenne geben das nicht her, da liegen die bei maximal 22%. Kann sein, dass da jetzt das Kriseln beim BSW eingepreist ist, vielleicht auch das Engagement von Elon Musk. Eine Rolle dürfte auch spielen, dass Merz schlussendlich auch bloß eine ziemlich jämmerliche Figur ist und der AFD wohl kaum Stimmen in nennenswertem Ausmaß abnimmt. Aber am Ende sehe ich die nicht bei 23,5%, vielleicht will ich sie da auch einfach nicht sehen. Aber ich finde da weder Programm, noch Personen, noch das Auftreten so überzeugend, dass da noch deutlich mehr Wähler dazu kommen sollten als die, die sich eh schon von der Demokratie verabschiedet haben. Wer weiß das schon, und mit meinen Trump-Wetten habe ich mir halt durchaus zwei blaue Augen eingehandelt, aber hier riskiere ich einstweilen mal moderate 2 Einheiten:
AFD unter 23,5%, Quote 1,833, 2 Einheiten, 22Bet
 
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So richtig traue ich den Umfragen noch immer nicht, zumindest glaube ich, dass sich selbst zwei Wochen vor der Wahl, oder auch nur eine Woche vor der Wahl noch eine Menge ändern kann. Aber zumindest scheinen sich ein paar Trends erstmal zu verfestigen. Und da komme ich an den 15,5% für die SPD nicht mehr vorbei. Erstmal vergleichsweise vorsichtig:

2 Einheiten SPD über 15,5%, Quote 1,833 bei 22Bet

Im Augenblick liegen die Linien bei 22Bet so:

AFD über/unter 23,5%
Ich sehe da eher das Unter und habe ja auch zwei Einheiten gespielt. Bis jetzt gibt keine Umfrage 23,5% her. Aber erstens muss da nurmal drei Tage vor der Wahl einer in einer Regionalbahn sein Messer rausholen und zweitens sind AFD-Wähler vermutlich besonders motiviert, die gehen alle wählen. Wenn die anderen einfach keinen Bock mehr auf den ganzen Zirkus haben und ein paar von denen einfach zuhause bleiben ... Zumindest erhöhe ich da derzeit meinen Einsatz nicht.

Grüne über / unter 13,5
Ich sehe die Grünen eher Über und habe ja auch vier Einheiten gespielt (zu 12,5%), sehe da jetzt aber für den Augenblick nicht den großen Anlass nochmal zu erhöhen.

SPD über / unter 15,5
Schwer zu sagen, wo der Boden für die SPD liegt. Aber ich schätze, der ist nicht weit von 15,5 entfernt, d.h. die Linie ist schon arg niedrig angesetzt. Alles kann passieren und vielleicht landen die wirklich bei 14 oder so. Andererseits ist es durchaus ein plausibles Szenario, dass Scholz seinen Stunt von 2021 wiederholen kann und im Vergleich zum Gespann Merz / Söder immer noch wie das kleinere Übel wirkt und dann bei 18-22 landet. Deshalb jetzt mein Einsatz, mit zweiEinheiten aber noch moderat.

CDU über / unter 30,5
Kommt mir halbwegs plausibel vor für den Augenblick. Die CDU hat kein wirkliches Pro-Argument, außer zu sagen, wir waren schon immer da und wir haben Erfahrung im Regieren. Da muss man allerdings sagen, dass 90% der Probleme, die wir haben daher kommen, dass die CDU so lange regiert hat. Und mit Programmen aus den 90ern die Probleme von heute lösen zu wollen, ist jetzt auch nicht übermäßig überzeugend. Auch personell bin ich nicht so sicher, ob das für einen Ausreißer nach oben reicht: Merz eh ne Knalltüte, Söder, der ihn wieder durch die Manege zieht und dann so Gestalten wie Spahn, Klöckner, Linnemann ... wirklichen Enthusiasmus dürfte das ja nicht auslösen. Meine Vermutung: sie landen knapp unter 30, aber wetten würde ich derzeit nicht darauf.
 
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CDU Über 30.5 % 1.83 BetOnline 10/10 (confidence eher ne 100/10)
Absoluter steal in meinen Augen. Die CDU wird die 30.5% easy überspringen und das wird auch nicht die erste Grünen Kanzlerin Merkel verhindern. Ist aber schon lustig, dass diese Frau jetzt noch Ihren Erzfeind Merz attackiert, nachdem was sie diesem Land angetan hat. Was aktuell in Deutschland abgeht, ist sowieso absolut verrückt. Ich bin kein Fan der CDU, aber die Vorschläge zum Thema Migration sind einfach nur gesunder Menschenverstand und wie man jetzt versucht daraus populistisch eine AfD-Kooperation zu machen, ist geisteskrank und zeigt wie absolut am Ende die linken Parteien um SPD und Grüne sind. Nach dieser Logik müsste man ja die eigene Politik vom Abstimmverhalten einer anderen Partei abhängig machen. Einfach nur crazy. Diese Leute sind Vertreter des dt. Volkes und sollen Politik für die Menschen machen und nicht gegen eine andere Partei. Selten gesehen, wie politische Parteien sich so dermaßen entblößen und exposen lassen - und zwar von sich selber..

SPD unter 15.5 % 1.83 BetOnline 4/10
Der Nothing burger an der Spitze der SPD wird sicher wieder irgendwie die 10% knacken, aber sehe die SPD doch deutlich unter 15.5 hier. Die Partei hat sich in den vier Jahren selber demaskiert mit einer Politik gegen den Industriestandort Deutschland, gegen die Menschen in Deutschland und vor allem auch gegen den gesunden Menschenverstand. Während die SPD früher unter Schröder, Schily, Clement etc. noch eine gesunde MITTE-links Partei war (MITTE großgeschrieben), hat man nun in den letzten 5-10 Jahren den Schritt nach linksextrem gemacht. Wenn ich solche Typen wie Klingbeil etc. sehe, dann muss ich mich schon fragen, wie man solche Leute überhaupt wählen kann. Mit Sozialdemokratie hat das nichts mehr zutun. Sicherlich die Wette, wo ich am wenigsten confident bin, aber sehe die SPD so bei 12-14%.

Grüne unter 13.5 % 1.83 BetOnline 10/10
Der nächste steal lol. Grüne hatten 2021 14.7%. Das war gemessen an der Propaganda und Indoktrination, die weite Teile der Medien PRO Grün (v.a. bezugnehmend auf den Klimawandel etc.) abgehalten haben, eigentlich eher schwach. Fakt ist: 2021 war absoluter peak für die Grünen und man konnte nichtmal die 15% holen. Nach den 3 1/2 Jahren und der geballten Inkompetenz auf den verschiedenen Posten, sehe ich nicht wie diese Partei jetzt "nur" 1% oder 1.2% weniger holen soll. Das ist absolut nuts. Ich denke, dass die Grünen gar möglicherweise einstellig enden werden. Ich wäre jedenfalls nicht schockiert. Die Parteibasis der Grünen ist einfach so klein. Man muss diese Partei so dermaßen pushen, dass sie überhaupt mal in die Region 13-14% kommt. Das wird dieses Jahr nicht mehr passieren. Die Grünen werden sowieso in Umfragen auch immer etwas überschätzt. Erinnern wir uns an 2020/21, wo sie teilweise bei 20-22% waren lol.

AfD Unter 23.5% 1.83 BetOnline 4/10
Der große peak der AfD wird in 2029 kommen und das habe ich schon vor 4 Jahren gesagt. Das Muster ist immer gleich und 2029 denke ich wird die AfD mit Abstand stärkste Kraft werden. Szenario dann: Entweder gibts nach dieser Wahl ne GroKo oder maybe Jamaika, das wird dann wieder so ein Stillstand Ding. Oder Merz zieht durch und geht auf Minderheit und dann wirds schwierig, weil die CDU dann wie ne Sau von beiden Seiten durchs DOrf getrieben wird. 23.5% können sie dieses Jahr schon knacken, ich wäre nicht überrascht und ich würde es mir auch wünschen, aber ich sehe es persönlich nicht. Ich denke es wird noch einige last minute Wähler geben, die zur CDU rübergehen. Merz hat jetzt das Thema Migration sehr gut ausgespielt. Eigentlich nahezu perfekt. EInerseits exposen sich die linken Parteien wie SPD und Grüne selbst, als Parteien, die gegen gesunden Menschenverstand agieren und andererseits nimmt man der AfD DAS Thema Nr. 1 im Wahlkampf weg. Viele AfD-Wähler, die noch nicht 100% sicher sind, gehen jetzt zur CDU, weil sie denken "Ach, muss ich doch nicht die AfD wählen, die CDU macht das schon jetzt..." (glaub ich zwar persönlich nicht, aber so denkt der Durchschnittliche unentschlossene AfD-Wähler. Bei den Landtagswahlen hat das ja auch ganz gut geklappt für die CDU. Jetzt wird es noch besser klappen. Muss aber zugeben, dass mir die Umfragen Sorgen machen für die Wette, weil 23% sind ein Brett für die AfD. Viele MEnschen haben ANgst ihre Unterstützung für die AfD offen zu kommunizieren und ducken sich, werden aber Ihr Kreuz bei der Partei machen. Wenn sie in Umfragen schon bei 23% liegt, dann liegt hier das Potential wahrscheinlich bei 25%+. Ich denke dennoch, dass wir eher die CDU bei 35+ sehen, als die AfD bei 24-25. Ich glaube zudem, dass die FDP am Ende auch nochmal paar Wähler wegnimmt, weil einige jetzt auf Schwarz-Gelb schielen/hoffen. Denke die FDP wird die 5% knacken und bei 6-7% landen. Sehe die AfD so bei 21.7% bis 22.2%.
 
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