Betfair: Neue Gebühr: Premium-Gebühren ab 22.09.08

für die letzten 60 Wochen fallen keine Gebühren an, allerdings ist es so, dass der Erfolg in diesem Zeitraum für die Berechnung der zukünftigen Gebühr herangezogen wird.

Wer zu erfolgreich war, wird in Zukunft abdrücken, zumindest wenn es nach den Ideen von Betfair geht. Dabei ist es unabhängig davon, wie man, ob nun als Punter, Trader, Marketmaker oder Botuser zu seinen Gewinnen gekommen ist, ist also keinesfalls richtig, wenn behauptet wird, dass nur die bösen Botuser zum Handkuss kommen. (bot im unterschied zu tradingsoftware definiert, der nach klar vordefinierten regeln ohne weiteres zutun des users in den märkten agiert).

Ausschlaggebend ist das Verhältnis winning bets/losing bets, wer also zu erfolgreich ist bei dem was er tut, sprich deutlich mehr wetten gewinnt als er verliert (und er tut es weiterhin), der wird betroffen sein.

Ein Teil derer die im Zuge der Diskussion wegen ihrer Kritik im Betfair forum gesperrt wurden, haben sich übrigens hier eingefunden, sind auch einzwei Betdaq Mitarbeiter dort, die etwaige Fragen beantworten (sollen).

http://www.bettingforum.co.uk/
 
Nobody schrieb:
Aber das ganze bringt noch andere Probleme mit sich: Was machen wir jetzt bei OddsOddsOdds.Com, schon mal 20% Gebühr von den Betfair-Quoten abziehen? Die muss zwar nicht jeder bezahlen, aber so wie die Quoten im Moment dastehen, stimmen sie ja bei weitem nicht mehr.

Zumindest einen deutlichen Warnhinweis anbringen (oder mit zwei Versionen listen?).
 
joker schrieb:
für die letzten 60 Wochen fallen keine Gebühren an, allerdings ist es so, dass der Erfolg in diesem Zeitraum für die Berechnung der zukünftigen Gebühr herangezogen wird.
Verstehe nicht, was du meinst. Dann fällt ja eben doch eine Gebühr für die letzten 60 Wochen an, wenn diese für die Berechnung herangezogen werden.

Der Betfair-Hinweis unter den Quotenlisten auf OddsOddsOdds.Com wurde erweitert, auf die Premium-Gebühr ist somit aufmerksam gemacht.
Die Einführung von BetDAQ ist geplant, eine E-Mail für die Schnittstelle schon raus - hoffe, dass sie antworten, sonst leider nichts machbar.
 
Verstehe nicht, was du meinst. Dann fällt ja eben doch eine Gebühr für die letzten 60 Wochen an, wenn diese für die Berechnung herangezogen werden.

Würde man ab 22. September aufhören, ein Konto zu bespielen, das vorher bestanden hat (und zwar für die nächsten 60 Wochen nicht bespielen), würde auch keine Gebühr anfallen, so wars gemeint. von daher fällt gebühr erst in zukunft an und nicht für die vergangenheit, obgleich die höhe der gebühr von den vergangenen Erfolgen abhängig ist.
 
Ich hab mir intensiv Gedanken darüber gemacht, was Betfair mit dieser Gebühr bezweckt.
Einfachster Gedankengang ist nätürlich Abkassieren, durch eine drastische und undurchsichtige Gebührenerhöhung.
Eine weitere Möglichkeit wäre das Abwatschen bestimmter Kunden.

Hierzu eine grobe Fallunterscheidung mit den Auswirkungen für die einzelnen Gruppen:

1.Der kleine Tipper
Gegen den soll es bestimmt nicht gehen, für den gibt es auch die entsprechenden Ausnahmeregelungen. Allerdings spielen diese Leute lieber ihre Kombies bei einem bunten Programm a la bwin, interwetten, ....

2.Der mittlere Tipper (Einsätze ca. 50-100 €)
Ein erfolgreicher Wetter mit diesen Einsätzen fällt schon in die Gebührenzone.
Spätestens wenn es soweit ist und er diese Gebühr bezahlen muss, wird er vergrault.

3.Der große Tipper
Falls es sich um einen Gewinnspieler handelt, dann fallen definitiv 20 % Kommission an.
Also Quoten auf Oddsetniveau - somit völlig inakzieptabel - für den ist Betfair gestorben.
Naja und wer spielt schon große Beträge mit der Absicht zu verlieren?

4.Der Surebetter
Bei einem Buchmacher zu backen und (später) bei Betfair zu layen wird definitv nicht mehr möglich sein - mit 20 % Gebühr würden nur noch Verluste eingefahren werden.
Da schneidet sich Betfair aber gewaltig ins eigene Fleisch, da diese Leute zum einen die großen Beträge an Provision gezahlt haben und zum anderen die Märkte mit hohen Quoten gefüllt haben.

5. Der Trader
Möglich, dass Betfair gerade von den Tradern etwas abzwacken will - aber das ist die einzige Gruppe, bei denen Betfair noch Sinn macht, solange es noch keine Alternativen mit dem benötigten Volumen gibt.

6. Buchmacher
Für den Buchmacher gilt zum einen einmal vom Prinzip her das gleiche wie für den Surebetter. Aber hier gibt es noch weitere Gedankengänge.
Zum einen wäre es denkbar (wie Joker sagt), dass die größten Kunden spezielle Deals mit Minikommision haben - dann wärs egal.
Zum anderen stellt sich mir aber die Frage, wer das Risiko hält, wenn sich ein Buchmacher bei einem Spiel absichern will, indem er sagen wir mal 300.000 auf ein entsprechendes Spiel setzt (z.B Bremen-Cottbus oder Barca-Santander wären denkbar)
Schlüpft dann Betfair in die Buchmacherrolle und hält das Risiko/die Verluste ?
Wollen die also gegen diese Szenarien vorgehen?
Ich weiß klingt unwahrscheinlich,ist auch unwahrschienlich aber zumindest denkbar.

Insgesamt glaube ich, dass Befair diese Wahngebühr zurücknehmen muss, oder die schaffen es wirklich sich zugrunde zu richten. Bei einer entsprechenden Alternative kann das schneller gehen als die schauen können.
 
Quill schrieb:
4.Der Surebetter
Bei einem Buchmacher zu backen und (später) bei Betfair zu layen wird definitv nicht mehr möglich sein - mit 20 % Gebühr würden nur noch Verluste eingefahren werden.
Da schneidet sich Betfair aber gewaltig ins eigene Fleisch, da diese Leute zum einen die großen Beträge an Provision gezahlt haben und zum anderen die Märkte mit hohen Quoten gefüllt haben.
Der Surebetter macht eigentlich nur Verluste bei Betfair, somit keine Gebühr.
 
SEPTEMBER 2001

Joe Punter: Twenty tenners please.

Betfair Bob: You would be better off putting that on Betfair rather than this betting shop, It could be as much as 40 on there, less 5% comm, gives you over 37/1.

Joe Punter: Really? I will have a look at that.


SEPTEMBER 2008

Joe Punter: Twenty tenners please.

Betfair Bob: You would be better off putting that on Betfair, it could be as much as 40 on there, less your commission, which is your net winnings multiplied by the Market Base Rate, after your Discount Rate is converted from your Betfair Points Total, and applied to the Market Base Rate, unless of course, you have taken a Betfair Holiday, when your Betfair Points will not be credited, so your Discount Rate will remain the same, but you won't be subject to a 15% decay in your Points Total at the end of the week.

However, if you win you may qualify for the Premium Charge of up to 22.5% which is dependant on your forthcoming weekly profit in relation to the commission payable for that week or on a rolling 60 week average, which is when your commission and implied commission is calculated and divided by two, which is ok because it can be offset against the £1000 Premium Charge allowance, and at the end of the week you find out what price you got.

Joe Punter: Twenty tenners please.
 
Achtung: In der Rechnung war ein Fehler (generierte Provision nicht durch 2 geteilt!) -> Fazit verändert.

Also auch wenn ich die Aufregung und Empörung bezüglich einer weiteren Gebühr nachvollziehen kann, einige Reaktionen sind imho übertrieben, vor allem deswegen, weil die Gebühr ca. 98 % der betfair-Kunden und sicher auch >95% der Wettforum-User gar nicht betrifft.

Die von Quill angegebenen Szenarien stimmen größtenteils nicht / bzw. sind imho übertrieben, insbesondere 99 % aller Punter "im klassischen Sinn" - Höhe der Einsätze + Gewinne egal - werden keine Premiumgebühr bezahlen!

Als gute Annäherung kann imho folgende stark vereinfachte Rechnung herangezogen werden:

Yield y darf nicht größer sein als die eigene Commission c multipliziert mit einem Faktor f, für den gilt: f= 5-5/dq , dq=Durchschnittsquote der gewonnenen Wetten (Genauigkeitsverlust durch Durchschnittsbildung hier imho vernachlässigbar).

Also y<=(5-5/dq)*c.

Im Fall dq=2, gilt korrekter Weise y<=2.5*c, bei dq<2 ist die Annäherung f etwas zu hoch (Bsp: dq=1.2 f=0.83 besser f=0.71), bei dq>2 ist die Annäherung f etwas zu niedrig (Bsp: dq=4 f=3.75 besser f=4.25).

Hinzu kommt noch der Freibetrag von 1000 Pfund, welcher 5000 Pfund nicht betroffenen Bruttoprofit entspricht.

Fazit:

Selbst gute Punter mit hohen Einsätzen (Commission ca. 4%) werden keine/kaum Premiumgebühr bezahlen (Bsp. siehe bereits erwähnten Harry F.).
Wichtig dabei ist die Abhängigkeit von dq - je kleiner dq, umso geringer ist der gebührenfreie Yield. (Mein dq-Wert liegt über die letzten Jahre ziemlich konstant bei 3, dh. ein Yield von <15% ist gebührenfrei.)
Die Anzahl von Puntern, die von der Premiumgebühr betroffen sein werden schätze ich auf <1% aller betfair-Kunden.

Ebendso kaum betroffen werden imho surebetter sein, die bei ihren Wetten immer eine/mehrere Buchmacherseite/n vorzuweisen haben. In diesem Fall sind sie bezüglich Premium-Gebühren nichts Anderes als Punter "im klassichen Sinn" - und über ca. 10% Rendite (dq=2) auf 60 Wochen ist heftigst unwahrscheinlich.
Allerdings bestände hier dann tatsächlich die Möglichkeit, dass jemand durch die Premiumgebühr nicht nur weniger Gewinn vorweisen kann, sondern sogar in die Verlustzone gerät.

Für Trader/"betfair-interne-surebetter" gilt zu beachten (und da liegt der Hund ...), dass obige Rechnung eine Aussage über den Yield macht, welcher direkt vom bei betfair erzielten effektivem Umsatz abhängt.
-> Kunden mit G/V-Verhältnissen von 10:1 oder ähnlich, wie auf Seite 1 von einem User angegeben, werden von betfair zukünftig kräftig zur Kasse gebeten.

Edit: Die logische (und einfache ) "Lösungsstrategie" für betroffene Kunden lautet also: Soviel effektiven Umsatz mit geringstmöglichen Verlust (oder gar Gewinn ) generieren wie möglich/nötig!

hapax

PS: Die Herleitung obiger Annäherung habe ich bewusst weggelassen (Faulheilt, Sinn?, Fehler?).
 
darf ich ein Fall-Beispiel machen?

nehmen wir an, jemand zahlt 500€ ein und macht daraus innerhalb von 60 Wochen 2000€:

Fall 1: Er hebt das Geld kurz vor den 60 Wochen ab
Frage: Werden dann Premium Gebühren nachträglich berechnet?

Fall 2: Er hebt das Geld danach ab.
Frage: Fallen da auch schon diese Premium-Gebühren an?
 
naja mir relativ egal, ob nur wenige betroffen sind. ich bin auf jeden fall dabei.

YYYYMM Curr Volume Local Comm Local Gross P&L Local



200712 EUR 11.253 116 1.892

200801 EUR 16.986 98 1.225

200802 EUR 12.321 74 1.043

200803 EUR 17.235 109 -240

200804 EUR 41.422 172 543

200805 EUR 36.535 242 929

200806 EUR 25.652 188 2.430

200807 EUR 18.597 106 860

Sum: 553.869 1.105 8.682




und ich spiele sowohl surebets als auch betfair interne surebets sowie stinknormale wetten....

das "tolle" ist ja, dass dieser premium charge pro woche berechnet werden, d. h jede wettwoche in der man kaum oder keine wetten verliert bei vielen wettgewinnen kommt einem teuer zu stehen und man erreicht in dieser zeit commisionsbeträge von bis zu 20 %.
 
hapax schrieb:
@Pharao: Bitte gründlicher lesen!
hapax schrieb:
Hinzu kommt noch der Freibetrag von 1000 Pfund, welcher 5000 Pfund nicht betroffenen Bruttoprofit entspricht.

Ich will vor allem wissen, ob man noch schnell vorher abheben wenn man unter diejenigen fällt, die zahlen müssen, kann oder ob dann auf dem Konto ein Minus steht, was man ausgleichen muss?
 
Pharao schrieb:
hapax schrieb:
@Pharao: Bitte gründlicher lesen!
hapax schrieb:
Hinzu kommt noch der Freibetrag von 1000 Pfund, welcher 5000 Pfund nicht betroffenen Bruttoprofit entspricht.

Ich will vor allem wissen, ob man noch schnell vorher abheben wenn man unter diejenigen fällt, die zahlen müssen, kann oder ob dann auf dem Konto ein Minus steht, was man ausgleichen muss?

Ich glaube nicht, dass Du überhaupt zur Zielgruppe der fraglichen Regelung gehörst. Desweiteren ist deine Fallgestaltung irrelevant. Einen Vollstreckungstitel gegen Dich kann aber, falls Du die Frage beantwortet haben willst, durch Betfair nicht erreicht werden. Das gilt im Übrigen auch anders herum und für jede Forderung, die mit Sportwetten bei Betfair zu tun hat.

Außerdem ist Deine Panikmache bezgl Auszahlungsproblemen irrelevant.Wie man an den Märkten sieht, hat BF noch genug Mittel am Laufen. Hier wäre es so, dass den letzten die Hunde beißen, sollte BF tatsächlich nicht alle Auszahlungen garantieren können.
Ich verstehe den Sinn dieser irren Regel zwar auch nicht, aber Du solltest den Teufel nicht an die Wand malen, nur weil Du ne Fehlermeldung beim Auszahlen bekommst. Also: Nutze IE, ruf da an oder schreib eine Mail und in 40 Stunden sind die 20 Euro auf Deinem Konto.
 
pepi schrieb:
das "tolle" ist ja, dass dieser premium charge pro woche berechnet werden, d. h jede wettwoche in der man kaum oder keine wetten verliert bei vielen wettgewinnen kommt einem teuer zu stehen und man erreicht in dieser zeit commisionsbeträge von bis zu 20 %.
Die Bestrafung von "fehlenden Marktverlusten" finde auch ich ziemlich krass an der ganzen Sache.

Ziemlich geschröpft werden durch die neue Gebühr wohl auch Kunden mit sehr niedrigen dq-Wert und Yields >5 %. Da ich selbst gerade in diesem Quotenbereich von solchen Gewinnen nur träumen kann, fällt es mir aber schwer, dort an zu viele betroffene betfair-Kunden zu glauben.

@pepi
Falls nicht eh schon selbst erstellt, hier die Rechnung mit von dir angegebenen Werten:

p≥0.2*pl+0.5*pl*c-1000 mit p="bezahlte Provision", pl="Bruttoprofit" und c=commission (dezimal), also 0.02≤c≤0.05

Ist p zu klein, so ist man die Differenz "schuldig" und darf diese bei gleichbleibenden Gewinnen dann peu à peu abstottern.
 
Jalladud schrieb:
Also: Nutze IE, ruf da an oder schreib eine Mail und in 40 Stunden sind die 20 Euro auf Deinem Konto.

Diese Form von Arroganz ist doch wirklich unangemessen! Insbesondere Spielern die erst am Anfang stehen sollte doch eine gewisse Hilfe geleistet werden, eines Tages könnten sie DIR den Tipp deines Lebens (ich weiß, starker Tobak, aber trotzdem irgendwie wahr) geben.

Pharaos Beispiel zeigt doch deutlich, dass Betfair seine Regeländerung in einer mangelnden Art und Weise kommuniziert hat. Es wäre doch weitaus sinnvoller gewesen, eine weitere Ankündigung zu verlauten und alles erneut und ausführlich zu erklären, oder eine schlichte Formel darzulegen, so wie es dankenswerterweise Hapax getan hat (Danke Hapax!).
 
Pharao schrieb:
@Quill und @joker:
Mein problem ist, dass ich nicht auszahlen kann, weil mein Formular nicht akzeptiert wird wegen dem Feld "??? Null ???"
Nach dem was ihr sagt:Kann es sein, dass Betfair dann Pleite geht(ich bin erst seit kurzem Kunde) und ich bekomm keinen Cent mehr ?

Keine Sorge, das ist sicher nur ein technisches Problem - kontaktiere einfach mal den Support.
Die Angst vor einer (schnellen) Pleite ist nach menschlichem Ermessen schon übertrieben.

Es ist aber schon so, dass diese Gebühr (falls sie wirklich zustande kommt) den Wettmarkt deutlich verändern wird. Da ich nach wie vor davon überzeugt bin, dass die von mir aufgezeigten Szenarien zutreffen - nätürlich nur für diejenigen, die in die Gebühr fallen.

Wenn man etwa 2 Jahre zurückblickt, dann sah der Markt viel rosiger aus, damals gab es bluevex (Pleite- ich weiss), Mansion-Börse und Befair AHC 1%.
Aber es könnte ja auch sein, dass es in einem Jahr auch wieder viel besser aussieht - nichts ist unmöglich (Schweiz- Luxenburg 1:2, Angela Merkel Bundeskanzlerin ......)
Vielleicht taucht ja auch ein ganz neues Unternehmen auf (wer weiß?)

Unterm Strich muss eben jeder sehen wo er bleibt. So bin ich übrigens wegen vieler verlorener Surebets bei Betfair schön im Minus.

Aber ich denke, dass das Fass nun wirklich übergelaufen ist und diese Sache entsprechende Folgen haben wird.
 
Hier nochmal 4 Beispiele für einen stark/mittel-stark/mittel-leicht/leicht betroffenen Punter mit sehr gutem Jahreseinkommen (250'000) - alle Angaben in Pfund:

Annahme1: Bei betfair gespielt wird/wurde nur, wenn Quoten trotz Abzug von eigener Commission Höchstquote am Markt.
Annahme2: "Durchschnittsgewinnquote" dq=2, bei dq<2 fallen folgende Prozentangaben, bei dq>2 steigen sie (erst ab dq>3 verschieben sich die Fazits 1 Fall nach unten)

Fall 1: pl=250'000, p=16'000, Gewinn=400'000, Verlust=150'000, c=4.00%
-> durch Premiumgebühr kommen Provisionszahlungen in Höhe von 38'000 dazu
-> Nettogewinn vor/nach Einführung der Premiumgebühr (+Yield): 234'000/196'000 (42.55%/35.64%)
-> Findet dieser User bei den Buchmachern Quoten, die weniger als ca. 7.50 % schlechter sind als bei betair (vor Abzug der Commission), sollte er betfair den Rücken kehren.
-> Klar gibt es entspr. Quoten bei den Buchmachern, aber wie viele Punter mit solchen Traumrenditen gibt es auf der Welt?
(Übrigens bei Oddset mit allseits bekanntem Quotenschlüssel würde sein Nettogewinn kaum 130'000 (23.64%) übersteigen! (Bei dq>2 etwas mehr, aber trotzdem weit unter 196'000.)

Fall 2: pl=250'000, p=26'000, Gewinn=700'000, Verlust=450'000, c=3.71%
-> durch Premiumgebühr kommen Provisionszahlungen in Höhe von ca. 27'600 dazu
-> Nettogewinn vor/nach Einführung der Premiumgebühr (+Yield): 224'000/196'400 (19.48%/17.08%)
-> Findet dieser User bei den Buchmachern Quoten, die weniger als ca. 4 % schlechter sind als bei betair (vor Abzug der Commission), sollte er betfair den Rücken kehren.
-> Hier gibt es schon kaum noch Fälle, wo man nicht sowieso schon beim Buchmacher gespielt hätte. Ein Umstieg/Änderung der betfair-Einsätze lohnt sich kaum (nur im Fall Buchmacherquote zwischen commission und 4% schlechter als betfair-Quote (vor Abzug der Commission)).

Fall 3: pl=250'000, p=36'000, Gewinn=1'000'000, Verlust=750'000, c=3.60%
-> durch Premiumgebühr kommen Provisionszahlungen in Höhe von ca. 17'500 dazu
-> Nettogewinn vor/nach Einführung der Premiumgebühr (+Yield): 214'000/196'500 (12.23%/11.238%)
-> Der User sollte nur in den Fällen wechseln, bei denen die Buchmacher-Quoten max. 2.7 % schlechter sind als die Quoten bei betfair (vor Abzug der Commission). Dieser Wechsel scheidet aber aus, da man in diesem Szenario sowieso nicht bei betfair gewettet hat/hätte.

Fall 4: pl=250'000, p=46'000, Gewinn=1'300'000, Verlust=1'050'000, c=3.54%
-> durch Premiumgebühr kommen Provisionszahlungen in Höhe von ca. 7'400 dazu
-> Nettogewinn vor/nach Einführung der Premiumgebühr (+Yield): 204'000/196'600 (8.68%/8.37%)
-> Fazit siehe Fall 3
(Übrigens bei Oddset hätte dieser User inzwischen einen 6-stelligen Verlust eingefahren!)

-> Fazit: Wenn nicht wegen anderer Beweggründe (Protest, Zukunftsaussichten ...), aus rein monetären Gründen wird kein vernünfter Punter zu Buchmachern wechseln. Und solange keine umsatzstarke Exchange-Alternativen existiert, wohl auch dorthin nicht.
(Wiederum erwähnt: Besonders sauer ist der Apfel für Punter mit sehr niedrigem dq und ordentlichem Yield, da hier ein Wechsel erst bei stärkerer Näherung "des Yields an dq" lohnend wäre. Aber wieviele solche Punter wird es geben .)


Quill schrieb:
Es ist aber schon so, dass diese Gebühr (falls sie wirklich zustande kommt) den Wettmarkt deutlich verändern wird. Da ich nach wie vor davon überzeugt bin, dass die von mir aufgezeigten Szenarien zutreffen - nätürlich nur für diejenigen, die in die Gebühr fallen.
Mehr als dir die Szenarien-Übertreibungen rechnerisch aufzeigen und mit Beispielen untermalen, kann ich dann aber auch nicht ...
 
Ich habe mir deine Rechenbeispiele aufmerksam durchgelesen und kann keinen Fehler darin finden.
Das Maß der Gebührenerhöhung für den Punter wurde wirklich schön aufgezeigt.

An dieser Art von Antwort und Argumentation sollten sich viele ein Beispiel nehmen.
Nicht einfach zu schreiben falsch/Unsinn usw. , sondern vernünftig zu argumentieren
 
Also ich habe die E-Mail von betfair auch erhalten und war natürlich erstmal erstaunt das ich zu dem besagten Kundenkreis gehören soll. Habe dann eine Anfrage an betfair gestellt und sollte denen die Mail nochmals zusenden. Dann haben sie festgestellt das ich gar nicht zu dem Kundenkreis gehöre und mir keine Sorgen machen brauche.

Ich würde an eurer Stelle mal nachfragen ob ihr überhaupt betroffen seid. Wenn die dann ja sagen ist natürlich mist. Dann hilft nur nen neuer Account :D
 
Schranzi386 schrieb:
Also ich habe die E-Mail von betfair auch erhalten und war natürlich erstmal erstaunt das ich zu dem besagten Kundenkreis gehören soll. Habe dann eine Anfrage an betfair gestellt und sollte denen die Mail nochmals zusenden. Dann haben sie festgestellt das ich gar nicht zu dem Kundenkreis gehöre und mir keine Sorgen machen brauche.

Ich würde an eurer Stelle mal nachfragen ob ihr überhaupt betroffen seid. Wenn die dann ja sagen ist natürlich mist. Dann hilft nur nen neuer Account :D


Wenn ich das richtig verstanden habe, muss man mindstens 60 Wochen betfair-Kunde sein, damit die Gebühr für einen selbst überhaupt in betracht kommt, das ist eine lange Zeit, bist du vllt. noch gar nicht so lange dort angemeldet gewesen?
 
Als ich vor ca. zwei Jahren hier aus gegebenem Anlass geschrieben habe, dass es aus Wettbewerbsgründen für uns Wetter wichtig wäre, nicht das ganze Geld zu Betfair zu tragen, sondern mehrere Wettbörsen aufkommen zu lassen, wurde ich von jenen, denen kurzfristige Liquiditätsaspekte wichtiger waren als langfristiger Gewinn (darunter durchaus respektable Wettexperten dieses Forums) ausgelacht und des "Betfair bashings" bezichtigt.

Jetzt zeigt sich, dass ich Recht hatte.

Love and money, Mike
 
Was spricht eigentlich dagegen jeden Monat eines seiner zwei oder drei (oder..oder..oder) Konten zu wechseln?

Damit generiert man natürlich vermehrt Aus- und Einzahlungen, aber das belastet doch höchstens Betfair . Im Prinzip würde dann ja die umsatzlose Zeit als Bemessungsgrundlage für den folgenden Monat genommen (0Umsatz = 0 Gewinn = nix Kommision).

Klar da ist die Frage ob sich das 1 zu 1 umsetzen lässt, aber mir fiele erstmal nix ein, das dagegen spräche.
 
Pharao schrieb:
Wenn ich das richtig verstanden habe, muss man mindstens 60 Wochen betfair-Kunde sein, damit die Gebühr für einen selbst überhaupt in betracht kommt, das ist eine lange Zeit, ........
Ich sehe das irgendwie unbestimmt anders. Wenn ich am 22.09.2008 Betfair-Kunde werde und (hypothetisch) in einer Woche alle Bedingungen zur Validierung einer Premium-Gebühr erfülle, dann ist am 29.09.2008 die erste entsprechende Zahlung m. E. fällig. Denn dann hat mein Konto über die letzten 60 Wochen Gewinn gemacht.
 
Energienudel schrieb:
unter dem Aspekt des L-i-L-Ordners verstehe ich die Antwort...

Ansonsten wäre es reichlich dämlich unter selbem Namen ein oder mehrere Konten zu führen, aber Verwandte/ (vertrauenswürdige Verwandte) usw. die nicht bei Betfair sind könnten behilflich sein.

Man sollte dann aber erwähnen, dass man sich in diesem Fall nicht vertragsgemäß verhalten würde, was im Falle der Entdeckung die Sperrung der Konten zur Folge haben dürfte. Mehrfachkonten unter unterschiedlichen Identitäten sind nicht legitim.

Wer denkt, cleverweise könnte dann seine "oma" auch bei BF wetten, fällt in jedem Fall in die auch Störerhaftung rein, die auch zivilrechtlich anerkannt ist.

Angesichts der kaum klagbaren Ansprüche im Allgemeinen gg BF und der Tatsache, dass die Gegenseite das Geld verwaltet - ein Anspruch also immer gegen BF zu stellen ist und nicht anders herum - halte ich also das vorgeschlagene Szenario für mindestens riskant.
 
AndreasL schrieb:
Pharao schrieb:
Wenn ich das richtig verstanden habe, muss man mindstens 60 Wochen betfair-Kunde sein, damit die Gebühr für einen selbst überhaupt in betracht kommt, das ist eine lange Zeit, ........
Ich sehe das irgendwie unbestimmt anders. Wenn ich am 22.09.2008 Betfair-Kunde werde und (hypothetisch) in einer Woche alle Bedingungen zur Validierung einer Premium-Gebühr erfülle, dann ist am 29.09.2008 die erste entsprechende Zahlung m. E. fällig. Denn dann hat mein Konto über die letzten 60 Wochen Gewinn gemacht.

Das heißt, ich sollte am besten noch morgen/übermorgen versuchen, irgendwie eine Auszahlung zustande zu bekommen, damit ich nicht diese neue Gebühr zahlen muss(zum Beispiel wenn ich 1000 Euro Nettogewinn generiert hätte)?
 
Pharao schrieb:
Das heißt, ich sollte am besten noch morgen/übermorgen versuchen, irgendwie eine Auszahlung zustande zu bekommen, damit ich nicht diese neue Gebühr zahlen muss(zum Beispiel wenn ich 1000 Euro Nettogewinn generiert hätte)?
Nein, obwohl das Beispiel mit den 1000 Euro Nettogewinn zu unvollständig ist, wird hier m. E. wohl zumindest gegen den Freibetrag vom £ 1.000,-- saldiert werden.
 
AndreasL schrieb:
Pharao schrieb:
Das heißt, ich sollte am besten noch morgen/übermorgen versuchen, irgendwie eine Auszahlung zustande zu bekommen, damit ich nicht diese neue Gebühr zahlen muss(zum Beispiel wenn ich 1000 Euro Nettogewinn generiert hätte)?
Nein, obwohl das Beispiel mit den 1000 Euro Nettogewinn zu unvollständig ist, wird hier m. E. wohl zumindest gegen den Freibetrag vom £ 1.000,-- saldiert werden.

Ich habe mir das ganze nochmal durchgelesen. Das ganze klingt etwas verworren, z.B. steht da, dass man erst in 250 Märkten gewettet haben muss um für die Gebühr in Frage zu kommen, ich war aber bisher gerade mal in 15-20 so genannten "Märkten"(jede Wette ein neuer Markt) aktiv. Das heißt, dass ich eigentlich nicht in Frage komme.
Was noch auffällt: Den "Machern" dieser Gebühren ist die eigene Kommission wohl zu niedrig, denn sie wollen von den erfolgreichsten Wettern ja jetzt noch bis 20% vom Bruttprofit, wieso sagen sie dann nicht gleich, dass sie für gewisse User, ab einer bestimmten Nettogewinnschwelle diese 20% auf alle weiteren Gewinne nehmen, das wäre fairer und einfacher und würde die User nicht so verschrecken, quasi als Vermögenssteuer für die Wett-Oberschicht, das würde auch allg. besser akzeptiert werden von den Leuten.
 
Gestern Mittag war es dann soweit.
BF hat erstmals die neue Premium-Gebühr erhoben.
Im Kontoauszug einfach eine RefID, und im Feld Beschreibung ein "Soll" eingetragen und Betrag XXX abgebucht.

Warum wird das nicht als Premium-Gebühr im Feld Beschreibung deklariert, frage ich mich.

Bei der Nachrechnung der Premium-Gebühr stellte ich dann eine Differenz im kleineren zweistelligen EUR Bereich fest, der mir zuviel abgehalten worden ist.

Also schnell eine E-Mail mit Berechnung verfasst, und freundlich angemerkt, das 20% Gebühren zu viel sind.

Als Antwort kam dann:

Sehr geehrter Herr XXX,
vielen Dank für Ihre e-mail. Es ist in der Tat die neue Gebuehrenstruktur. Wir haben Ihre Anfrage an unsere Finanzabteilung weitergeleitet. Die Gutschrift erfolgt automatisch in den naechsten 7 Tagen.
Sie muessen bei den Gebuehren bedenken, dass Sie diese nicht aus eigene Mitteln zahlen, sondern erst die Summe Gewinnen muessen, um die Gebuehren zu zahlen. Wenn Sie z. Beispiel 10 Euro gewinnen and wir 2 Euro vom Gewinn abziehen, finden Sie 8 Euro zu wenig?
Es bleibt Ihnen immernoch 80% zur Verfuegung, was unsere Meinung nach eine Menge ist. Es ist Fakt, dass Sie davon keine Gebuehren zahlen. Wenn Sie eine Wette verlieren dann zahlen Sie keine Gebuehren an uns.
20% halten wir fuer gerecht, wenn Sie bedenken, dass Sie keine Fixekosten haben wie z.B Steuerzahlen, Mitarbeiter, Gebaeude usw.
Sollten Sie weitere Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, sich erneut an uns zu wenden.
Mit freundlichen Grüßen,
XXX
Betfair-Kundenservice


Donnerwetter, was ist denn das für eine Milchmädchenrechnung?
In den Anfangsjahren wurden Wettguthaben über 5.000GBP noch verzinst!
Das ist dann irgendwann im Jahr 2002 oder 2003 eingestellt worden, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

Zunächst kämpfen die Trader also gegen den Verlust der Kaufkraft ihres Kapitals an, weil BF ein kostenloser Kredit (als Wettguthaben) zur Verfügung gestellt wird.

Dieser Kaufkraftverlust durch Inflation (= aufblähen der Geldmenge) liegt aber nicht etwa bei 2 - 3% wie uns die Mainstream-Medien immer verkaufen wollen, sondern momentan bei etwa 12%
Dafür braucht man auch kein BWL-Studium, sondern näherungsweise einfach nur
die Erhöhung der Geldmenge M3 zum Vorjahr vergleichen und davon das Wirtschaftswachstum der gleichen Periode abziehen. Durch die schneller steigende Geldmenge im Vergleich zur Gütermenge entsteht dann die Teuerung.

Zusätzlich fallen jetzt noch als Dank für die Bereitstellung der Liqudität in den Märkten die 20% BF-Gebühren an, statt vorher etwas über 5%.
Eine Erhöhung der Gebühren um fast 300%.

Und das ganze Risiko trägt der Trader ja auch noch, wie z.B. BF-Seitenausfall, Stromausfall, Providerprobleme.

Würde auf Verluste eine Gebühr erhoben, funktioniert das Geschäftsmodell nicht mehr, der BF-Mitarbeiter ist scheinbar noch nicht lange im Unternehmen.

Sollte die Teuerung in nächster Zeit nicht bei 12% stehen bleiben und irgendwann bei über 25% ankommen, werden meiner Meinung nach, einige Trader das Kapital abziehen und lieber in werthaltige Sachwerte tauschen, wie z.B. Edelmetalle oder Rohstoffe.

Ob sich die Liquidität bei BF dann in der einsetzenden Hyperinflation hält?

Man bedenke, gerade in der Hyperinflation ist das Geld, so paradox es klingt, knapp.
 
Premium Gebühr von betfair ... HAMMER

Premium Gebühr von betfair ... HAMMER

Die neue Premium Gebühr von betfair bedeutet nichts anderes, als ...
Gewinnst du bei uns, so zocken wir dich ab, verlierst du, ist dein Geld auch weg.
Die AGB´s von betfair sehen mitlerweile so aus,
dass eigentlich von Anfang an 20% Gebühren berechnet werden. 15% hiervon
werden allerdings anfangs vom Freibetrag von umgerechnet 1200Euro gezahlt,
die jeder User nur noch einmalig bekommt. Ist dieser Freibetrag aufgebraucht und hat er mehr als 250 Wetten abgeschlossen muss er ab diesem Zeitpunkt
die vollen 20% zahlen. ( einige Ausnahmen giebt es, die aber unrellevant sind )
D.h. irgendwann, wenn mann Gewinn eingefahren und über
250 Wetten abgeschlossen hat,zahlt mann 20% Gebühren.

Die Rückstufung auf 5% wurde eingestellt sodas die 20% Gebühr von diesm Tag an bleiben.
Eine Frage der Zeit.... bis betfair-Stammkunden die Flucht ergreifen.
Sogar für zuviele Maus-Klicks wird mann mitlerweile zur Kasse gebeten.
Voll gierig die Jungs...
Im vergleich zum Wettanbieter betdaq, der nach dem
gleichen Prinzip funtioniert liegen hier die Gebühren bei 3%.

Das Wettangebot ist zwar dort noch nicht so Umfangreich, aber es wächst mit jedem neuen user.....
Für mich war diese Gebühr der Grund betfair den Rücken zuzukehren.
 
Die hier angegebene "Commission Generated" entspricht nicht der tatsächlich von dir bezahlten Provision, sondern es gilt:
"Generierte Provision = (Provision + Implizierte Provision) ÷ 2 wobei gilt Implizierte Provision = Marktverluste x 3%"
Ergo hast du in der letzten Woche relativ wenig Marktverluste respektive Implizierte Provision gehabt.

Other Charges sind Transaktionsgebühren (bei mehr als 1000 Transaktionen innerhalb 1 Stunde) oder Datenabfragegebühren (mehr als 20 pro Sekunde an einem Tag) oder (wobei ich diesbezüglich nicht sicher bin [[nixweiss]]) die idR 5% Provision auf Kombiwettengewinne, die nicht in die Berechnung der "Generierten Provision" miteinfließen.
 
Die hier angegebene "Commission Generated" entspricht nicht der tatsächlich von dir bezahlten Provision, sondern es gilt:

"Generierte Provision = (Provision + Implizierte Provision) ÷ 2 wobei gilt Implizierte Provision = Marktverluste x 3%"

Und so können wohl auch tausende Postings zum Thema zusammengefasst werden, in anderen Worten: Keine Sau kennt sich aus, und das ist auch der Hauptkritikpunkt am Vorgehen dieser Firma.

Lassen wir uns also alle nocheinmal lecker auf der Zunge zergehen, wie Betfair den Betrag berechnet, den es von seinen Kunden gerne haben möchte.


"Generierte Provision = (Provision + Implizierte Provision) ÷ 2 wobei gilt Implizierte Provision = Marktverluste x 3%"

WTF? [[nixweiss]]



[[yo]]
 
Other Charges sind Transaktionsgebühren (bei mehr als 1000 Transaktionen innerhalb 1 Stunde) oder Datenabfragegebühren (mehr als 20 pro Sekunde an einem Tag) oder (wobei ich diesbezüglich nicht sicher bin [[nixweiss]]) die idR 5% Provision auf Kombiwettengewinne, die nicht in die Berechnung der "Generierten Provision" miteinfließen.

kommt bei mir alles nicht in frage. benutze keine externen programme für betfair und kombiwetten habe ich noch nie gespielt.

edit: aber auf 2.52 % kann das ja dann trotz dieser formel "Generierte Provision = (Provision + Implizierte Provision) ÷ 2 wobei gilt Implizierte Provision = Marktverluste x 3%" rechnerisch nicht kommen
 
Zuletzt bearbeitet:
edit: aber auf 2.52 % kann das ja dann trotz dieser formel "Generierte Provision = (Provision + Implizierte Provision) ÷ 2 wobei gilt Implizierte Provision = Marktverluste x 3%" rechnerisch nicht kommen
Hmm, also pi mal Daumen müsste letzte Woche folgendes passiert sein:
(Markt-)Gewinne ca. 7200 + (Markt-)Verluste ca. 500 €
-> Generierte Provision = (0.045*7200 + 0.03*500)/2 = 169.5
kommt bei mir alles nicht in frage. benutze keine externen programme für betfair und kombiwetten habe ich noch nie gespielt.
Dann bzw. ansonsten weiß ich auch nicht weiter.

PS: Letztlich ist mir Schnuppe, ob ich die konkreten Zahlen/Gebühren verstehen/nachvollziehen kann oder nicht, de facto ist betfair aufgrund der Gebührenhöhe für mich seit geraumer Zeit fast nie konkurrenzfähig/1.Wahl. (-> mein Hauptkritikpunkt)