Ich bin auch ein 50/50 Freund, auch wenn hier oftmals mals anderes suggeriert wird, Wetten hat doch unheimlich viel mit Wahrscheinlichkeit zu tun.
Was hat denn das mit der Sportart zu tun? Wenn ich nach der Logik 50% haben will, kann ich auch beim Fußball "Draw No Bet"-Wetten machen. Oder sogar "Doppelte Chance" für vermeindliche 66%.
Sportwetten sind nichts anderes als ein Spiel mit der Wahrscheinlichkeit. Man muß halt Quoten finden, die einen positiven Erwartungswert haben. Wenn irgendjemand behauptet, daß sein Tip "totsicher" wäre, dann ist er entweder ein Betrüger, ein Manipulator oder ein Dummkopf.
Wenn die Chance für ein Team zu gewinnen über 50% ist, und ich bekomme Quote 2.05, dann wird gesetzt. Das heißt aber nicht, daß die Wette nicht einmal oder sogar zehnmal in Folge schiefgehen kann. Genauso wie ich beim Poker auch mit AA gegen 72 ein preflop-Allin verlieren kann. Trotzdem hat man dann nichts falsch gemacht.
Ich habe bei vielen hier das Gefühl, daß sie einfach gerne Wetten gewinnen ohne dabei wirklich auf den Erwartungswert zu achten. Da werden tausend Gründe für einen ganz klaren Sieg der Heimelf aufgezählt und dann wird die 1.5 auf Heimsieg eingetütet statt der 2.xx für das Handicap. Oder ein viel zu feiger Spread.
Die Krönung findet das ganze bei Leuten, die fast nur 1.01 Quoten spielen, und die sich dann ein zweites Loch in den Hintern freuen, wenn die Wette durchgeht. Bis man irgendwann beim 80. mal dann plötzlich "ganz schlimmes Pech hatte, daß die nach nem 3:0 noch 3:3 spielen". Und dem Bookie wieder den Bauch gefüllt hat