Aktueller Stand Glücksspielstaatsvertrag

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Lotto BW bzw. Caspers-Merk haben auf jeden Fall viel Fantasie.
Würde mich mal interessieren woher sie glaubt Kompetenz zu besitzen sich zu Europarechtsfragen in Sachen Glücksspiel äußern zu können.
Dann braucht man sich auch nicht zu wundern, dass Staatsunternehmen beinahe ausnahmslos katastrophal geführt werden, wenn die "Qualifikation" Germanistikstudium, Frau und Politiker ausreicht um Geschäftsführer zu werden.
Von sowas werden wir regiert [[yo]] .

Drogenbeauftragte war sie.
Vielleicht erklaert es das. [[prost]]
 
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und wie ist das hiermit vereinbar ?

"Aktuell hält der Bund noch 31,7 Prozent an der Deutschen Telekom, davon 14,3 Prozent direkt und 17,4 Prozent über die staatliche Förderbank KfW. Die Anteile haben insgesamt einen Wert von über 17 Milliarden Dollar. Der über die KfW gehaltene 21-Prozent-Anteil an der Deutschen Post ist mehr als 6 Milliarden Euro wert."

Bericht: Bund erwägt Verkauf seiner Telekom- und Post-Anteile | ZDNet.de
 
und wie ist das hiermit vereinbar ?

"Aktuell hält der Bund noch 31,7 Prozent an der Deutschen Telekom, davon 14,3 Prozent direkt und 17,4 Prozent über die staatliche Förderbank KfW. Die Anteile haben insgesamt einen Wert von über 17 Milliarden Dollar. Der über die KfW gehaltene 21-Prozent-Anteil an der Deutschen Post ist mehr als 6 Milliarden Euro wert."

Bericht: Bund erwägt Verkauf seiner Telekom- und Post-Anteile | ZDNet.de

So kann man es natürlich auch machen, quasi 2 staatliche Wettanbieter aufbauen und versuchen so das Monpol versuchen etwas zu erhalten. So weit habe ich in dem Fall gar nicht gedacht das der Bund ja noch Anteile am großen T hat.
 
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rlp.de

Das Land Rheinland-Pfalz will die Glücksspielsucht künftig noch stärker bekämpfen. „Wir werden eine landesweite Sperrdatei für Spielhallen einführen. In Zukunft können sich Spielerinnen und Spieler mit pathologischem Spielverhalten in einer Spielhalle sperren lassen und erhalten damit für alle Spielhallen im Land ein Zutrittsverbot“, sagte Innenminister Roger Lewentz am Dienstag in Mainz.(...)
Lewentz erläuterte: „Die Sperre kann nicht nur auf Antrag des Betroffenen, sondern auch aufgrund entsprechender Hinweise durch Dritte – etwa die Angehörigen der Spielerin oder des Spielers – ausgesprochen werden.
 
dazu kurze Frage an die Nicht-Rheinland-Pfälzer. Bei uns ist mittlerweile der Einlass in Spielhallen insofern kontrolliert, dass wir, wenn wir reinkommen, erst klingeln müssen und uns dann jemand reinlässt. Das läuft jetzt ein paar Monate so bis es wie folgt aussehen wird. Jeder Gast wird registriert und muss sich mit seinem Fingerabdruck Zugang verschaffen [[stupid]]. In dem Teil stehen ein paar Automaten, nicht allzu stark frequentiert. Wir gehen dort Billard spielen, von daher noch lächerlicher.

Laut Aussagen der Tresenmädchen sei das mittlerweile vorgeschrieben, mich interessiert, ob das in anderen Bundesländern auch so umgesetzt werden soll?

Mittlerweile reicht ein leichtes Kopfschütteln nicht mehr..

Nebenbei: Großen Dank an menga fürs auf dem Laufenden halten!
 
Warum ist er aus deiner Sicht sehr gut ?
Ich finde es sehr bedenklich, dass in keinem einzigen Satz die Sicht der EU auf den Gluecksspielstaatsvertrag erwaehnt wird. Auch die Lizenzen aus SH werden nur kurz angemerkt, die Dienstleistungsfreizügigkeit in Kombination mit EU-weit geltenden Konzessionen hingegen wird ebenfalls komplett verschwiegen.

Auch die Unterstellung, der Staat versuche ja nur seine Bürger vor den imensen Gefahren zu schützen, ist lächerlich. Die versuchen lediglich ihre ehemaligen Goldesel, die staatlichen Anbieter wie Oddset, LottoToto und co, so lange als möglich zu melken und konkurenzfrei zu halten.

Immerhin angerissen wird eine sehr bedenkliche Entwicklung, nämlich die schleichende Verabschiedung vom Bargeld und anonymen Zahlungsmitteln, hin zur Elektronisierung.
In 5 bis 10 Jahren, sind wir 100% Gläsern. Unsere Ausgaben werden jederzeit 100% kontrolliert und nachgerechnet. Steuern, Gebühren und sonstige Abgaben werden direkt eingezogen werden.
In vielen anderen Ländern wird noch weitergegangen und der Handel mit Alternativen wie Antiquitäten und Edelmetallen wird verboten oder massiv eingeschränkt.
 
Warum ist er aus deiner Sicht sehr gut ?
Ich finde es sehr bedenklich, dass in keinem einzigen Satz die Sicht der EU auf den Gluecksspielstaatsvertrag erwaehnt wird. Auch die Lizenzen aus SH werden nur kurz angemerkt, die Dienstleistungsfreizügigkeit in Kombination mit EU-weit geltenden Konzessionen hingegen wird ebenfalls komplett verschwiegen.

Auch die Unterstellung, der Staat versuche ja nur seine Bürger vor den imensen Gefahren zu schützen, ist lächerlich. Die versuchen lediglich ihre ehemaligen Goldesel, die staatlichen Anbieter wie Oddset, LottoToto und co, so lange als möglich zu melken und konkurenzfrei zu halten.

Immerhin angerissen wird eine sehr bedenkliche Entwicklung, nämlich die schleichende Verabschiedung vom Bargeld und anonymen Zahlungsmitteln, hin zur Elektronisierung.
In 5 bis 10 Jahren, sind wir 100% Gläsern. Unsere Ausgaben werden jederzeit 100% kontrolliert und nachgerechnet. Steuern, Gebühren und sonstige Abgaben werden direkt eingezogen werden.
In vielen anderen Ländern wird noch weitergegangen und der Handel mit Alternativen wie Antiquitäten und Edelmetallen wird verboten oder massiv eingeschränkt.

Den Beitrag Unter dem Video insbesondere den letzten Absatz hast du gelesen? Natürlich hätte man die Sicht der EU mit einbringen können wenn nicht sogar müssen, aber das hätte wahrscheinlich die vorgegebene Breitragslänge gesprengt und für einen staatlich finanzierten Sender haben Sie doch Kritik an den Innenministern geübt und wollten eine ehrliche Antwort und Diskussion anregen, nur die Länder und der Bund sind noch nicht soweit. Das ist aber nur noch eine Frage der Zeit. Die Steuern die SH mit Ihren Lizenzen eingenommen hat übersteigen die geschätzten Einnahmen aus der PKW Maut. Welcher Politiker da nicht ins Grübeln kommt ist selber Schuld oder er heißt Ralf Stegner. Was das andere angeht mit dem gläsernen Burger (Zahlungsströme blockieren). ist auch wichtig aber ein völlig anderes Thema und wird so nach der aktuellen Rechtslage nicht durchführbar sein. Dieses wollen die Banken auch gar nicht und können sie auch nicht leisten.
 
Immerhin angerissen wird eine sehr bedenkliche Entwicklung, nämlich die schleichende Verabschiedung vom Bargeld und anonymen Zahlungsmitteln, hin zur Elektronisierung.
In 5 bis 10 Jahren, sind wir 100% Gläsern. Unsere Ausgaben werden jederzeit 100% kontrolliert und nachgerechnet. Steuern, Gebühren und sonstige Abgaben werden direkt eingezogen werden.

Ich weiß nicht, ob es überhaupt noch solange dauert. Wobei ich mir da noch unsicher bin inwieweit da zwischen Unternehmen und dem Staat zu trennen ist. Jeder mit Smartphone ist prinzipiell lokalisierbar, mit allem was dazu gehört, Einkaufsverhalten etc. An das Ausschalten der Standortfunktion glaube ich nicht, dient nur zum eigenen Sicherheitsgefühl. Das mit den verfolgbaren Zahlungsmitteln kommt dann noch erschwerend hinzu. Bisher bin ich ohne Kredit- oder EC-Karten noch ganz gut ausgekommen, auch wenn es den Firmen immer unangenehm ist, hohe Summen bar zu bezahlen, was ja auch verständlich ist wegen Schwarzgeld. Die Entwicklung geht da in eine andere Richtung..

Auch die Unterstellung, der Staat versuche ja nur seine Bürger vor den imensen Gefahren zu schützen, ist lächerlich. Die versuchen lediglich ihre ehemaligen Goldesel, die staatlichen Anbieter wie Oddset, LottoToto und co, so lange als möglich zu melken und konkurenzfrei zu halten.

genau das ist letztlich der Knackpunkt. Es geht um nichts anderes als die sinkenden Lotto-Einnahmen zu kompensieren. Das mit der Einführung des Euro-Lottos nur bedingt geklappt, Bingo war ein totaler Flop, die Hoffnungen liegen da auf Oddset. Wir haben eine Annahmestelle, von daher hab ich da etwas Einblick, zum einen darauf, was uns Vordergründig vermittelt wird, aber vor allem darauf, was uns beiläufig mitgeteilt wird - speziell zur Suchtprävention -, aber niemals öffentlich gemacht werden dürfte.

Mit Abstand am interessantesten war die Schulung zur Oddset-Revolution, die dann auch niemals umgesetzt wurde. Es sollte damals große Angebote mit Freiwetten, Erstspieler-Boni etc geben, dazu ist es aber nie gekommen, weil es die Konzessionen nicht gab. Als ich den Leiter damals fragte wie sie die Online-Spieler aufgrund des behinderten Quotenschlüssels in die Filialen holen wollen, bekam ich keine Antwort. Als ein Ausweg wurde vorgeschlagenen, die Dauerspieler eben auch zum Oddset zu bewegen:mrgreen:. Siehe Absatz oben drüber.
Denen fehlt die Ahnung, auch der gesamte Kontext zu den Sportwetten. Das werfe ich denen aber gar nicht groß vor, weil die das eben von oben vorgegeben bekommen und innerhalb kurzer Zeit einen Sprung von 1x2 auf die vielfältigen Angebote bewerkstelligen sollten. Das ist im Papierformat auch gar nicht machbar. Darauf hingewiesen war die Aussage, die Kunden können ja auch im Internet spielen. Das hat dann natürlich zu wütenden Protesten der Lotto-Annahmestellen-Inhaber geführt, weil davon haben wir halt 0. Die Provisionen etc sind in den letzten Jahren sowieso runter gefahren worden.

Zum Schluss noch eine Anekdote, die das ganze abrundet:
Als es zu den Wettangeboten kam, besprachen wir die knifflige over/under2,5-Wette. Wir haben über zwanzig Minuten darüber diskutiert, warum denn nun 2,5. "Warum nicht 2 oder 3?" - "Oder 2,3." - "Die 2,5 muss wohl ein statistischer Mittelwert sein." - "Es gibt doch gar keine 2,5 Tore." Das ging ewig so, der Vortragende nix auf die Reihe bekommen. Ich mir eins gegrinst.
 
Mit Abstand am interessantesten war die Schulung zur Oddset-Revolution, die dann auch niemals umgesetzt wurde. Es sollte damals große Angebote mit Freiwetten, Erstspieler-Boni etc geben, dazu ist es aber nie gekommen, weil es die Konzessionen nicht gab. Als ich den Leiter damals fragte wie sie die Online-Spieler aufgrund des behinderten Quotenschlüssels in die Filialen holen wollen, bekam ich keine Antwort. Als ein Ausweg wurde vorgeschlagenen, die Dauerspieler eben auch zum Oddset zu bewegen:mrgreen:. Siehe Absatz oben drüber.
Denen fehlt die Ahnung, auch der gesamte Kontext zu den Sportwetten. Das werfe ich denen aber gar nicht groß vor, weil die das eben von oben vorgegeben bekommen und innerhalb kurzer Zeit einen Sprung von 1x2 auf die vielfältigen Angebote bewerkstelligen sollten. Das ist im Papierformat auch gar nicht machbar. Darauf hingewiesen war die Aussage, die Kunden können ja auch im Internet spielen. Das hat dann natürlich zu wütenden Protesten der Lotto-Annahmestellen-Inhaber geführt, weil davon haben wir halt 0. Die Provisionen etc sind in den letzten Jahren sowieso runter gefahren worden.

Zum Schluss noch eine Anekdote, die das ganze abrundet:
Als es zu den Wettangeboten kam, besprachen wir die knifflige over/under2,5-Wette. Wir haben über zwanzig Minuten darüber diskutiert, warum denn nun 2,5. "Warum nicht 2 oder 3?" - "Oder 2,3." - "Die 2,5 muss wohl ein statistischer Mittelwert sein." - "Es gibt doch gar keine 2,5 Tore." Das ging ewig so, der Vortragende nix auf die Reihe bekommen. Ich mir eins gegrinst.

Der Staat will mitmischen hat aber von nix eine Ahnung großes Kino und ein Dankeschön für die kleine Geschichte. Muss ein Mittelwert sein. Aua, aua Kopf trifft Tisch in 3, 2, 1, klong [[rofl]][[rofl]]
 
genau das ist letztlich der Knackpunkt. Es geht um nichts anderes als die sinkenden Lotto-Einnahmen zu kompensieren. Das mit der Einführung des Euro-Lottos nur bedingt geklappt, Bingo war ein totaler Flop, die Hoffnungen liegen da auf Oddset. Wir haben eine Annahmestelle, von daher hab ich da etwas Einblick, zum einen darauf, was uns Vordergründig vermittelt wird, aber vor allem darauf, was uns beiläufig mitgeteilt wird - speziell zur Suchtprävention -, aber niemals öffentlich gemacht werden dürfte.

Hi,
könntest du das, was niemals öffentlich gemacht werden dürfte, näher erläutern?
 
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