Also muss Pinnacle Sports die Wettsteuer erheben und abführen, man selbst braucht nicht befürchten, dass einem das Finanzamt auf der Pelle sitzt?
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Also muss Pinnacle Sports die Wettsteuer erheben und abführen, man selbst braucht nicht befürchten, dass einem das Finanzamt auf der Pelle sitzt?
Noch eine allgemeine Frage zur Wettsteuer, im §§ 17 (2) des RennwLottG steht: RennwLottG - Rennwett- und Lotteriegesetz "Die Steuer beträgt 5 vom Hundert des Nennwertes der Wettscheine beziehungsweise des Spieleinsatzes." Der Einsatz wird aber nicht alleine besteuert, nach Bwin, Bet365, sondern der Umsatz im Gewinnfall. Haben sich die Wettanbieter auf den Umsatz im Gewinnfall geeinigt, um die verlorenen Wetten nicht zu besteuern?
Also muss Pinnacle Sports die Wettsteuer erheben und abführen, man selbst braucht nicht befürchten, dass einem das Finanzamt auf der Pelle sitzt?
Ich meinte nicht den Unterschied von Brutto zu Netto. Im Gesetz steht auf jeden Einsatz 5%, nicht auf den Umsatz. Hast du eben nicht richtig gelesen? "Die Steuer beträgt 5 vom Hundert des Nennwertes der Wettscheine beziehungsweise des Spieleinsatzes." Wenn man nun 1 grüne und 20 rote Wetten hat, sind das 21x Einsatz *5%. Wenn aber nur auf den Umsatz im Gewinnfall 5% angerechnet werden, wären das nur 1x Umsatz *5%, und wären weniger Steuern.Eigentlich ist es egal wie die Steuer berechnet wird,du erhältst am Ende immer die gleiche Auszahlung.
Hier mal ein Beispiel:
Du willst 100€ zu einer Quote von 2.0 auf Team A setzen, im Gewinnfall bei der Besteuerung des Bruttogewinnes würdest du folgende Auszahlung erhalten:
100€*2= 200€* 0,95= 190€
Jetzt das Beispiel wie im Gesetz beschrieben 5 % vom Umsatz:
100€ * 0,95 = 95€ Nettoeinsatz *2= 190€
Du siehst, wie der Buchmacher die Steuer berechnet ist im Prinzip nicht relevant.
Ich meinte nicht den Unterschied von Brutto zu Netto. Im Gesetz steht auf jeden Einsatz 5%, nicht auf den Umsatz. Hast du eben nicht richtig gelesen? "Die Steuer beträgt 5 vom Hundert des Nennwertes der Wettscheine beziehungsweise des Spieleinsatzes." Wenn man nun 1 grüne und 20 rote Wetten hat, sind das 21x Einsatz *5%. Wenn aber nur auf den Umsatz im Gewinnfall 5% angerechnet werden, wären das nur 1x Umsatz *5%, und wären weniger Steuern.
Ich habe aus Sicht des Spielers gesprochen. Man muss weniger Steuern abführen, wenn man fast nur verliert, als einer, der fast nur gewinnt. Wieviel der Buchmacher abführen muss, ist mir doch egal. Deshalb meine Frage, wieso hat Bwin, Bet365 und co. nur eine 5% Steuer auf den Gewinnumsatz für den Spieler eingeführt, nicht auf den Einsatz JEDER Wette, wie es im Gesetz steht?Ich habe schon richtig gelesen, der Buchmacher muss die Steuer auch so beim Finanzamt bezahlen wie es im Gesetz steht, dies ist aber weder für dich, noch für den Buchmacher relevant.
Anhand von deinem Bespiel:
Du hast insgesamt 21 mal 100€ auf Team A gesetzt, also 2.100€, jetzt muss der Buchmacher 105€ an das Finanzamt für deine Wetten abführen. Gleichzeitig hat allerdings ein anderer Spieler insgesamt 2.100€ auf Team B gesetzt, wobei der Buchmacher auch 105€ für diesen Spieler an das Finanzamt bezahlen muss.
Du hast nun einmal gewonnen und erhältst eine Auszahlung von 190€, 10€ behält der Buchmacher als Steuer ein.
Spieler B hat nun 20 mal gewonnen, dieser erhält eine Auszahlung von 3.800€, 200€ behält der Buchmacher als Steuer ein.
So hat der Buchmacher bei der Auszahlung insgesamt 210€ Steuer einbehalten, dies entspricht genau dem Betrag, dem er auch an das Finanzamt abführen muss.
Ich habe aus Sicht des Spielers gesprochen. Man muss weniger Steuern abführen, wenn man fast nur verliert, als einer, der fast nur gewinnt. Wieviel der Buchmacher abführen muss, ist mir doch egal. Deshalb meine Frage, wieso hat Bwin, Bet365 und co. nur eine 5% Steuer auf den Gewinnumsatz für den Spieler eingeführt, nicht auf den Einsatz JEDER Wette, wie es im Gesetz steht?
Im Gesetz steht, zum Verständnis nochmal: <!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables/> <w:SnapToGridInCell/> <w:WrapTextWithPunct/> <w:UseAsianBreakRules/> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]-->[FONT="]§§ 17 (2) RennwLottG: RennwLottG - Rennwett- und Lotteriegesetz "Die Steuer beträgt 5 vom Hundert des Nennwertes der Wettscheine beziehungsweise des Spieleinsatzes." [/FONT]<!--[if gte mso 10]> <style> /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman";} </style> <![endif]-->
Das ist falsch, es sind exakt gleich viel Steuern. Ansonsten müsstest du ja bei verlorenen Wetten vom Buchmacher den Steueranteil zurück auf dein Konto erstattet erhalten.Man muss weniger Steuern abführen, wenn man fast nur verliert, als einer, der fast nur gewinnt.
Ja, meine Frage war nur, wieso die Buchmacher einem bezügl. der Steuer entgegen kommen. Habe nun bereits bei Bet365 angefragt, aus Kulanz kommen die einem entgegen, wurde mir gesagt. Ist auch nachvollziehbar, weil die meisten mehr verlieren als gewinnen, und somit weniger Steuern an den Buchmacher abführen müssen. Man könnte Widerspruch einlegen, wem das nicht passt. Aber da ich nicht viel mehr gewinne als verliere, werd ich das wohl nicht tun.Die Steuer führt der Buchmacher ab und nicht du, deshalb ist es auch seine Entscheidung wie bzw. ob er sie berechnet und auf den Spieler umlegt. Das hat mit dem Gesetz nichts zutun, die Ursache hierfür dürfte im Marketing de Buchmacher zu suchen sein.
Ja, meine Frage war nur, wieso die Buchmacher einem bezügl. der Steuer entgegen kommen. Habe nun bereits bei Bet365 angefragt, aus Kulanz kommen die einem entgegen, wurde mir gesagt. Ist auch nachvollziehbar, weil die meisten mehr verlieren als gewinnen, und somit weniger Steuern an den Buchmacher abführen müssen. Man könnte Widerspruch einlegen, wem das nicht passt. Aber da ich nicht viel mehr gewinne als verliere, werd ich das wohl nicht tun.
@ Nobody, ich rede aus Sicht des Spielers. Jetzt kappiert? Habe ich schon mehrfach gesagt, vielleicht mal genauer lesen?!
Ist dennoch falsch. Aber mir egal, jedem seinen Glauben ...@ Nobody, ich rede aus Sicht des Spielers. Jetzt kappiert? Habe ich schon mehrfach gesagt, vielleicht mal genauer lesen?!
Du verstehst es nicht, der Buchmacher schenkt dir nichts, du hast da auch als Verlierer keinen Vorteil draus, bei gleichem Einsatz hast du die gleiche Gewinnchance, somit hat der Schein den selben Nominalwert zum selben Preis!
Nochmal:
Quote 2.0
100€*0,95= 95€ Nettoeinsatz + 5€ Steuer Gewinnchance:190€
100€ Bruttoeinsatz = 200€ Bruttogewinn* 0,95 = Gewinnchance 190€
Wenn du verliest, dann in beiden Fällen 100€, wenn du gewinnst in beiden Fällen 90€!
Wer kommt dir den da irgendwie entgegen?
Nachtrag:
Mathematischer Erwartungswert:
Annahme: Die Wahrscheinlichkeit von Gewinn und Verlust der Wette liegt bei je 50%
1. Steuerabzug vom Einsatz:
0,5*0€+190€*0,5 = 190€
2. Steuerabzug vom Gewinn:
0,5*0€+190€*0,5 = 190€
Wenn du es jetzt nicht verstehst gebe ich es auf
So ein Verhalten regt mich total auf. Da hat man eine/mehrere Frage/n und bekommt Antworten, mit welchem Recht bzw. arschigen Charakter greift man dann bitte den/die Helfenden an bzw. äußert sich derart abschätzig? [[kotz]]Genau, ist ja auch logisch. Manche kappieren es nur nicht gleich. Hab hier eh alles geklärt, was ich wissen wollte. Der Spießer Hani kann schön weiter im Kreis rechnen, wenn es ihm Spass macht. :mrgreen:
Was man davon halten soll, kann ja nur im Umkehrschluss bedeuten, das für die restlichen Einwohner Deutschlands bwin nichtmehr nutzbar sein wird, der alte Schleswig-Holsteinische Landtag hat Bwin ja noch schnell eine Lizenz gegeben vor dem Regierungswechsel.Ihre neue Gaming Website erwartet Sie: sh.bwin.de!Hallo Wettlehrling!
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Was man davon halten soll, kann ja nur im Umkehrschluss bedeuten, das für die restlichen Einwohner Deutschlands bwin nichtmehr nutzbar sein wird, der alte Schleswig-Holsteinische Landtag hat Bwin ja noch schnell eine Lizenz gegeben vor dem Regierungswechsel.
Auch wenn die Rechtslage seit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes in der Bundesrepublik Deutschland bezüglich privater Internet-Wettanbieter unsicher ist und viele Verfahren noch laufen, dürfen solche Anbieter, die ihre Sitze (zum Beispiel) auf Malta haben, die Dienste nicht in Deutschland ins Netz stellen. Die Anbieter können nicht argumentieren, dass das - auf dem Papier verbotene - Sportwettenmonopol faktisch noch bestehe. Laufe (wiehier) das Genehmigungsverfahren noch, so das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, so könne "die Aufsichtsbehörde nicht verpflichtet werden, das nichterlaubte Glücksspiel in der Zwischenzeit zu dulden". (OVG für das Land Nordrhein-Westfalen, 13 A 2018/11 u. a.)
Ob das Kopieren von Quoten nicht in Richtung Copyrightverletzung geht habe ich mich und andere auch schon mal gefragt. Meist wird man belaechelt, aber ich finde den Gedanken gar nicht so abwegig.Der Unternehmer Christian Herz wirft dem Staat vor, millionenschweren Wettbetrug im Pferdesport zu ignorieren
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Welcher Instrumente bedienen sich die von Ihnen angesprochenen Betrüger?
Die Buchmacher kopieren einfach die Quoten der Rennvereine. Den Wettern wird vorgegaukelt, sie würden eine legale Toto-Wette an den Rennsport abgeben. Klicken sie diese an, werden sie nun aber auf eine sogenannte "gespiegelte" oder "kopierte" Wette umgeleitet. Gewinnt nun der Buchmacher, kann er das Geld unbemerkt einstreichen. Gewinnt der Wetter, kommt es häufig vor, dass sein Wett-Konto gesperrt wird oder er dem Geld nachlaufen muss. Das ist wilde Buchmacherei und seit 1922 ein Straftatbestand, aber es kommt Tausende Male am Tag vor.
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Diese Umsätze wären laut Glücksspielstaatsvertrag eigentlich steuerpflichtig.
Die gesetzlichen Grundlagen sind jedenfalls da. Den Glücksspielstaatsvertrag gibt es seit 2012, das Rennwett- und Lotteriegesetz seit 1922. Daneben haben wir seit vielen Jahren im Strafgesetzbuch den Paragrafen 284, der unerlaubtes Glücksspiel mit Strafe belegt. Aber leider tun sich die Behörden enorm schwer, den illegalen Machenschaften der Wettmafia Einhalt zu gebieten. Ich spreche hier nicht von Lappalien, sondern von organisierter Kriminalität. Es geht um Betrug, Manipulation, Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Übrigens auch um Betrug am Verbraucher und an den Urheberrechten des Rennsports.
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Sie unterstellen den Steuerfahndungsbehörden mangelnden Arbeitseifer ...
Gehen Sie mal zu den Finanzbehörden der Länder und fragen Sie, wie viel Buchmachersteuer angefallen ist. Die Antwort lautet meistens: null. Null Euro. Da muss man eigentlich hellhörig werden. Die Behörden reden das Problem aber klein. Man ignoriert den Betrug, weil man den Trab- und Galoppsport für unbedeutend hält. Das finde ich grob fahrlässig. Wir reden hier von einem Gesamtvolumen illegaler Pferdewetten in Höhe von 500 Millionen Euro und von entgangenen Steuereinnahmen alleine bei Pferdewetten von mindestens 25 Millionen Euro pro Jahr. Darunter leidet auch der Sport, weil er daraus wichtige Rückflüsse erhält.
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Der Staat verletzt seine gesetzlichen Pflichten?
Ja. Auch in einer fortschreitend digitalisierten Ökonomie muss es das Ziel sein, für die Einhaltung von Gesetzen zu sorgen. Stattdessen legen Staatsanwaltschaften, Zoll, Steuerfahndung oder auch BaFin die Hände in den Schoß. Unsere Exekutive scheint beim Thema Glücksspiel entweder überfordert oder an Aufklärung nicht interessiert zu sein.
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Die Behörden messen hier mit zweierlei Maß?
Dieser Eindruck drängt sich leider auf. Wir haben die Behörden schon mehrfach auf erhebliche Missstände hingewiesen. Die Antwort, die wir hier bekamen, lautete: Wenn wir nicht aufhören zu bohren, müsste unser Unternehmen mit weiteren Auflagen und Überprüfungen rechnen. Das kann doch nicht sein, dass die legalen Anbieter, die über das Lotto- und Toto-Geschäft viel Geld an soziale und karitative Einrichtungen abgeben und den Sport fördern und erhalten wollen, mit Repressalien bestraft werden. Die Betrüger dagegen werden geschützt.
Das Interview ist interessant, obgleich ich zugeben muss, von Pferdewetten keine Ahnung zu haben. Andererseits hege ich einige Zweifel an der Intention des Herrn Herz. Er ist ein ins Hintertreffen geratener Markteilnehmer und argumentiert mit einem Gluecksspielstaatsvertrag der meiner Kenntnis nach unwirksam ist. Außerdem fehlt hier die Selbstkritik. Der Umsatzrueckgang im Pferdesport ist (wie ich vermute) aufgrund der schlechten Quoten, eines geringen Angebots und der Digitalisierung zurueckgegangen. Waehrund zumindest letzteres immerhin angesprochen wird (vom Interviewer), uebergeht Herr Herz den Part.
. Schleswig-Holstein war dem Glücksspielstaatsvertrag der anderen 15 Bundesländer zunächst nicht beigetreten. Diese Entscheidung könnte eine Reform des gesamten Vertrages zur Folge haben. Der Bundesgerichtshof bat im Januar 2013 die Luxemburger Richter um Auskunft, ob die unterschiedliche Rechtslage in Deutschland gegen EU-Recht verstößt. Das Urteil wird erst in drei bis sechs Monaten erwartet.
Allerdings wurden bereits bis Januar 2013 26 Wettlizenzen und 23 Online-Casinospiele für sechs Jahre vergeben. Das verletzt die vom Europäischen Gerichtshof geforderte Einheitlichkeit.
Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe erklärte den schleswig-holsteinischen Sonderweg für zulässig.
41 Bewerber gibt es für die 20 Lizenzen: Sportwetten-Markt: Wettanbieter wollen aus der Grauzone | Nachrichten | hr-online.de
Was spricht denn dagegen jedem Bewerber der seriös auftritt eine Lizenz zu geben? Typisch deutsche Bürokratie [[hammer]][[bang]][[kotz]]
Was spricht denn dagegen jedem Bewerber der seriös auftritt eine Lizenz zu geben? Typisch deutsche Bürokratie [[hammer]][[bang]][[kotz]]
."In der Regel werden solche Verfahren eingestellt. Allerdings kann es passieren, dass Ihr Gewinn beschlagnahmt wird", so der Rechtsanwalt.