Aktueller Stand Glücksspielstaatsvertrag

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Noch eine allgemeine Frage zur Wettsteuer, im §§ 17 (2) des RennwLottG steht: RennwLottG - Rennwett- und Lotteriegesetz "Die Steuer beträgt 5 vom Hundert des Nennwertes der Wettscheine beziehungsweise des Spieleinsatzes." Der Einsatz wird aber nicht alleine besteuert, nach Bwin, Bet365, sondern der Umsatz im Gewinnfall. Haben sich die Wettanbieter auf den Umsatz im Gewinnfall geeinigt, um die verlorenen Wetten nicht zu besteuern?
 
Noch eine allgemeine Frage zur Wettsteuer, im §§ 17 (2) des RennwLottG steht: RennwLottG - Rennwett- und Lotteriegesetz "Die Steuer beträgt 5 vom Hundert des Nennwertes der Wettscheine beziehungsweise des Spieleinsatzes." Der Einsatz wird aber nicht alleine besteuert, nach Bwin, Bet365, sondern der Umsatz im Gewinnfall. Haben sich die Wettanbieter auf den Umsatz im Gewinnfall geeinigt, um die verlorenen Wetten nicht zu besteuern?

Eigentlich ist es egal wie die Steuer berechnet wird,du erhältst am Ende immer die gleiche Auszahlung.

Hier mal ein Beispiel:

Du willst 100€ zu einer Quote von 2.0 auf Team A setzen, im Gewinnfall bei der Besteuerung des Bruttogewinnes würdest du folgende Auszahlung erhalten:

100€*2= 200€* 0,95= 190€

Jetzt das Beispiel wie im Gesetz beschrieben 5 % vom Umsatz:

100€ * 0,95 = 95€ Nettoeinsatz *2= 190€

Du siehst, wie der Buchmacher die Steuer berechnet ist im Prinzip nicht relevant.
 
Also muss Pinnacle Sports die Wettsteuer erheben und abführen, man selbst braucht nicht befürchten, dass einem das Finanzamt auf der Pelle sitzt?

Wurde Dir doch schon mehrfach bentwortet. Nicht der Spieler, sondern die Unternehmen müssen die Steuern zahlen, wenn sie sie zahlen wollen, was Pinnacle garantiert nicht machen wird (s. die Antwort von Pinnacle an Dich - keine Daten etc. an 3.).

Also bist Du/ sind wir als sog. Glücksspieler fein raus. Nur wenn Sportwetten kein Glücksspiel mehr sein sollte, dass müsstest Du Deine Gewinne versteuern. Das wird aber nie passieren.
 
Eigentlich ist es egal wie die Steuer berechnet wird,du erhältst am Ende immer die gleiche Auszahlung.

Hier mal ein Beispiel:

Du willst 100€ zu einer Quote von 2.0 auf Team A setzen, im Gewinnfall bei der Besteuerung des Bruttogewinnes würdest du folgende Auszahlung erhalten:

100€*2= 200€* 0,95= 190€

Jetzt das Beispiel wie im Gesetz beschrieben 5 % vom Umsatz:

100€ * 0,95 = 95€ Nettoeinsatz *2= 190€

Du siehst, wie der Buchmacher die Steuer berechnet ist im Prinzip nicht relevant.
Ich meinte nicht den Unterschied von Brutto zu Netto. Im Gesetz steht auf jeden Einsatz 5%, nicht auf den Umsatz. Hast du eben nicht richtig gelesen? "Die Steuer beträgt 5 vom Hundert des Nennwertes der Wettscheine beziehungsweise des Spieleinsatzes." Wenn man nun 1 grüne und 20 rote Wetten hat, sind das 21x Einsatz *5%. Wenn aber nur auf den Umsatz im Gewinnfall 5% angerechnet werden, wären das nur 1x Umsatz *5%, und wären weniger Steuern.
 
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Ich meinte nicht den Unterschied von Brutto zu Netto. Im Gesetz steht auf jeden Einsatz 5%, nicht auf den Umsatz. Hast du eben nicht richtig gelesen? "Die Steuer beträgt 5 vom Hundert des Nennwertes der Wettscheine beziehungsweise des Spieleinsatzes." Wenn man nun 1 grüne und 20 rote Wetten hat, sind das 21x Einsatz *5%. Wenn aber nur auf den Umsatz im Gewinnfall 5% angerechnet werden, wären das nur 1x Umsatz *5%, und wären weniger Steuern.

Ich habe schon richtig gelesen, der Buchmacher muss die Steuer auch so beim Finanzamt bezahlen wie es im Gesetz steht, dies ist aber weder für dich, noch für den Buchmacher relevant.

Anhand von deinem Bespiel:

Du hast insgesamt 21 mal 100€ auf Team A gesetzt, also 2.100€, jetzt muss der Buchmacher 105€ an das Finanzamt für deine Wetten abführen. Gleichzeitig hat allerdings ein anderer Spieler insgesamt 2.100€ auf Team B gesetzt, wobei der Buchmacher auch 105€ für diesen Spieler an das Finanzamt bezahlen muss.

Du hast nun einmal gewonnen und erhältst eine Auszahlung von 190€, 10€ behält der Buchmacher als Steuer ein.

Spieler B hat nun 20 mal gewonnen, dieser erhält eine Auszahlung von 3.800€, 200€ behält der Buchmacher als Steuer ein.

So hat der Buchmacher bei der Auszahlung insgesamt 210€ Steuer einbehalten, dies entspricht genau dem Betrag, dem er auch an das Finanzamt abführen muss.
 
Achso, eine Anmerkung noch, da Buchmacher in der Regel nicht 100% der Spieleinsätze wieder Ausschütten, auch hier noch ein Bespiel.

Gehen wir davon aus, der Buchmacher hat eine Marge von 10% und diese wird gleichmäßig auf beide Ereignisse aufgeteilt.

Dann würde die Quote nicht mehr bei 2.0, sondern bei 1.9 liegen.

Neben wir also wieder an, du setzt 100€ auf Team A und ein anderer Spieler 100€ auf Team B.

Im Fall der Steuerberechnung nach dem Gesetz gilt wieder, dass von dir und von dem anderen Spieler je 5€ vom Einsatz abgezogen werden und insgesamt somit je 95€ als Einsatz zur Verfügung stehen, der Buchmacher hat also 190€ insgesamt Nettoeinsetzte.

Wenn du nun gewinnst bekommst du:

95€* 1,9 = 180,50€

Der Buchmacher hat also 9,50€ als Marge einbehalten und 10€ als Steuer abgeführt.

Wenn der Buchmacher die Steuer jedoch vom Bruttogewinn berechnet gilt folgendes:

Du und der andere Spieler setzen je 100€ ein, also nimmt der Buchmacher insgesamt zunächst 200€ ein, hiervon muss er 10€ als Steuer abführen, also bleiben ihm 190€ zur Verfügung.

Wenn du nun Gewinnst erhältst du die folgende Auszahlung:

100*1.9 =190€*0,95= 180,50€, dies ergibt einen Steueranteil von 9,50€

Somit hätte der Buchmacher auf dem ersten Blick 0,50€ zuwenig Steuern eingenommen.

Jedoch hat der Buchmacher seine Marge auch auf den Betrag erhalten, der in der ersten Variante direkt als Steuer vom Einsatz abgezogen worden wäre, dies wären in diesem Fall insgesamt 10€ zusätzlicher Einsatz, hiervon hätte der Buchmacher jedoch nur 5€ ( zusätzlicher Einsatz je Spieler durch Berücksichtigung der Steuer als Bruttoeinsatz) * 1,9 (Quote) an den Gewinner ausgezahlt, dies sind 9,50€.

Damit hat der Buchmacher zwar 0,50€ weniger Steuern eingezogen, wenn er die Steuer vom Bruttogewinn bestimmt( Er muss natürlich trotzdem die volle Summe von 10€ an das Finanzamt abführen), jedoch hat er durch die zusätzlichen 10€ Einsatz, eine um 0,50€ höhere Marge erwirtschaftet, damit macht es sowohl für dich, als auch für den Buchmacher keinen Unterschied, wie die Steuer berechnet wird, die Marge des Buchmachers liegt letztendlich immer bei 9,50€
 
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Ich habe schon richtig gelesen, der Buchmacher muss die Steuer auch so beim Finanzamt bezahlen wie es im Gesetz steht, dies ist aber weder für dich, noch für den Buchmacher relevant.

Anhand von deinem Bespiel:

Du hast insgesamt 21 mal 100€ auf Team A gesetzt, also 2.100€, jetzt muss der Buchmacher 105€ an das Finanzamt für deine Wetten abführen. Gleichzeitig hat allerdings ein anderer Spieler insgesamt 2.100€ auf Team B gesetzt, wobei der Buchmacher auch 105€ für diesen Spieler an das Finanzamt bezahlen muss.

Du hast nun einmal gewonnen und erhältst eine Auszahlung von 190€, 10€ behält der Buchmacher als Steuer ein.

Spieler B hat nun 20 mal gewonnen, dieser erhält eine Auszahlung von 3.800€, 200€ behält der Buchmacher als Steuer ein.

So hat der Buchmacher bei der Auszahlung insgesamt 210€ Steuer einbehalten, dies entspricht genau dem Betrag, dem er auch an das Finanzamt abführen muss.
Ich habe aus Sicht des Spielers gesprochen. Man muss weniger Steuern abführen, wenn man fast nur verliert, als einer, der fast nur gewinnt. Wieviel der Buchmacher abführen muss, ist mir doch egal. Deshalb meine Frage, wieso hat Bwin, Bet365 und co. nur eine 5% Steuer auf den Gewinnumsatz für den Spieler eingeführt, nicht auf den Einsatz JEDER Wette, wie es im Gesetz steht?

Im Gesetz steht, zum Verständnis nochmal: <!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables/> <w:SnapToGridInCell/> <w:WrapTextWithPunct/> <w:UseAsianBreakRules/> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]-->[FONT=&quot]§§ 17 (2) RennwLottG: RennwLottG - Rennwett- und Lotteriegesetz "Die Steuer beträgt 5 vom Hundert des Nennwertes der Wettscheine beziehungsweise des Spieleinsatzes." [/FONT]<!--[if gte mso 10]> <style> /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman";} </style> <![endif]-->
 
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Ich habe aus Sicht des Spielers gesprochen. Man muss weniger Steuern abführen, wenn man fast nur verliert, als einer, der fast nur gewinnt. Wieviel der Buchmacher abführen muss, ist mir doch egal. Deshalb meine Frage, wieso hat Bwin, Bet365 und co. nur eine 5% Steuer auf den Gewinnumsatz für den Spieler eingeführt, nicht auf den Einsatz JEDER Wette, wie es im Gesetz steht?

Im Gesetz steht, zum Verständnis nochmal: <!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables/> <w:SnapToGridInCell/> <w:WrapTextWithPunct/> <w:UseAsianBreakRules/> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]-->[FONT=&quot]§§ 17 (2) RennwLottG: RennwLottG - Rennwett- und Lotteriegesetz "Die Steuer beträgt 5 vom Hundert des Nennwertes der Wettscheine beziehungsweise des Spieleinsatzes." [/FONT]<!--[if gte mso 10]> <style> /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman";} </style> <![endif]-->

Die Steuer führt der Buchmacher ab und nicht du, deshalb ist es auch seine Entscheidung wie bzw. ob er sie berechnet und auf den Spieler umlegt. Das hat mit dem Gesetz nichts zutun, die Ursache hierfür dürfte im Marketing de Buchmacher zu suchen sein.
 
Wusste doch, das ich hier noch was ergänzen wollte...

Wer die ARD Reportage aufmerksam verfolgt hat, der hat vielleicht mitbekommen, das dort nochmal offziell gesagt wurde, das rechtlich gesehen die Grauzone hier in Deutschland solange Bestand hat, bis die ersten Lizenzen für Gesamtdeutschland vergeben werden.

Daher ist das Verhalten einiger Buchmacher nicht nachvollziehbar, die sich zurückgezogen haben. Kann aber natürlich sein, das diese sich selber für Lizenzen beworben haben.
 
Die Steuer führt der Buchmacher ab und nicht du, deshalb ist es auch seine Entscheidung wie bzw. ob er sie berechnet und auf den Spieler umlegt. Das hat mit dem Gesetz nichts zutun, die Ursache hierfür dürfte im Marketing de Buchmacher zu suchen sein.
Ja, meine Frage war nur, wieso die Buchmacher einem bezügl. der Steuer entgegen kommen. Habe nun bereits bei Bet365 angefragt, aus Kulanz kommen die einem entgegen, wurde mir gesagt. Ist auch nachvollziehbar, weil die meisten mehr verlieren als gewinnen, und somit weniger Steuern an den Buchmacher abführen müssen. Man könnte Widerspruch einlegen, wem das nicht passt. Aber da ich nicht viel mehr gewinne als verliere, werd ich das wohl nicht tun.

@ Nobody, ich rede aus Sicht des Spielers. Jetzt kappiert? Habe ich schon mehrfach gesagt, vielleicht mal genauer lesen?!
 
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Ja, meine Frage war nur, wieso die Buchmacher einem bezügl. der Steuer entgegen kommen. Habe nun bereits bei Bet365 angefragt, aus Kulanz kommen die einem entgegen, wurde mir gesagt. Ist auch nachvollziehbar, weil die meisten mehr verlieren als gewinnen, und somit weniger Steuern an den Buchmacher abführen müssen. Man könnte Widerspruch einlegen, wem das nicht passt. Aber da ich nicht viel mehr gewinne als verliere, werd ich das wohl nicht tun.

@ Nobody, ich rede aus Sicht des Spielers. Jetzt kappiert? Habe ich schon mehrfach gesagt, vielleicht mal genauer lesen?!

Du verstehst es nicht, der Buchmacher schenkt dir nichts, du hast da auch als Verlierer keinen Vorteil draus, bei gleichem Einsatz hast du die gleiche Gewinnchance, somit hat der Schein den selben Nominalwert zum selben Preis!

Nochmal:

Quote 2.0

100€*0,95= 95€ Nettoeinsatz + 5€ Steuer Gewinnchance:190€
100€ Bruttoeinsatz = 200€ Bruttogewinn* 0,95 = Gewinnchance 190€

Wenn du verliest, dann in beiden Fällen 100€, wenn du gewinnst in beiden Fällen 90€!

Wer kommt dir den da irgendwie entgegen?

Nachtrag:

Mathematischer Erwartungswert:
Annahme: Die Wahrscheinlichkeit von Gewinn und Verlust der Wette liegt bei je 50%

1. Steuerabzug vom Einsatz:

0,5*0€+190€*0,5 = 190€

2. Steuerabzug vom Gewinn:

0,5*0€+190€*0,5 = 190€

Wenn du es jetzt nicht verstehst gebe ich es auf
 
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Du verstehst es nicht, der Buchmacher schenkt dir nichts, du hast da auch als Verlierer keinen Vorteil draus, bei gleichem Einsatz hast du die gleiche Gewinnchance, somit hat der Schein den selben Nominalwert zum selben Preis!

Nochmal:

Quote 2.0

100€*0,95= 95€ Nettoeinsatz + 5€ Steuer Gewinnchance:190€
100€ Bruttoeinsatz = 200€ Bruttogewinn* 0,95 = Gewinnchance 190€

Wenn du verliest, dann in beiden Fällen 100€, wenn du gewinnst in beiden Fällen 90€!

Wer kommt dir den da irgendwie entgegen?

Nachtrag:

Mathematischer Erwartungswert:
Annahme: Die Wahrscheinlichkeit von Gewinn und Verlust der Wette liegt bei je 50%

1. Steuerabzug vom Einsatz:

0,5*0€+190€*0,5 = 190€

2. Steuerabzug vom Gewinn:

0,5*0€+190€*0,5 = 190€

Wenn du es jetzt nicht verstehst gebe ich es auf

Mathe ist schwer[[hammer]]

0,5*0€+190€*0,5 = 95€ [[hammer]]
 
Genau, ist ja auch logisch. Manche kappieren es nur nicht gleich. Hab hier eh alles geklärt, was ich wissen wollte. Der Spießer Hani kann schön weiter im Kreis rechnen, wenn es ihm Spass macht. :mrgreen:
So ein Verhalten regt mich total auf. Da hat man eine/mehrere Frage/n und bekommt Antworten, mit welchem Recht bzw. arschigen Charakter greift man dann bitte den/die Helfenden an bzw. äußert sich derart abschätzig? [[kotz]]

Klar, du hast wiederholt das - auch imho irrige - Gefühl, nicht exakt verstanden worden zu sein, aber dann geht man diesem Mißstand doch entweder so lange auf den Grund, bis Klarheit herrscht oder zieht sich leise, wie Nobody oben, resigniert zurück.


Zum Thema, das Dennis29 leider nicht mehr interessiert: Vielleicht schafft es ja Energienudel zu zeigen, dass ein (tatsächlich für den Spieler existierender) monetärer Unterschied zwischen den Gebührenarten besteht. Auch ich sehe den nämlich bisher nicht, ganz egal ob der Buchmacher nun ungeachtet vom Wettentscheid 5%*Einsatz oder eben davon davon abhängend 5%*Einsatz*Quote (Quote bei Verlust = 0) als Gebührenhöhe ausweist.
 
@Energienudel

Ich würde mich sehr freuen, wenn du es mir erklären könntest, weil ich habe leider immer noch keine Ahnung, wo der Vorteil liegen soll[[hammer]]

@Dennis

Falls du aufgrund der Zahl hinter meinem Namen glaubst ich sei Jahrgang 1937 muss dich leider enttäuschen, ich bin erst Anfang 20 und mit Sicherheit kein Spießer!

Ps. Ich meine damit natürlich nicht, dass alle unsere älteren Freunde hier Spießer sind![[cheers]]
 
Habe ich von bwin erhalten, hab da doch noch ein Konto, sehr interessantes Vorgehen:

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Hallo Wettlehrling!

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Ihr bwin Team


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Was man davon halten soll, kann ja nur im Umkehrschluss bedeuten, das für die restlichen Einwohner Deutschlands bwin nichtmehr nutzbar sein wird, der alte Schleswig-Holsteinische Landtag hat Bwin ja noch schnell eine Lizenz gegeben vor dem Regierungswechsel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was man davon halten soll, kann ja nur im Umkehrschluss bedeuten, das für die restlichen Einwohner Deutschlands bwin nichtmehr nutzbar sein wird, der alte Schleswig-Holsteinische Landtag hat Bwin ja noch schnell eine Lizenz gegeben vor dem Regierungswechsel.

Ich denke, dass man dadurch die Kunden aus den anderen Bundesländern den Zugang zu Poker und Casino verwehren wird. Das Wettangebot wird für alle bleiben wie es ist.
Schauma moi.
 
http://www.valuenet.de/webtools/pdf.php?objid=1218124&type=n

Auch wenn die Rechtslage seit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes in der Bundesrepublik Deutschland bezüglich privater Internet-Wettanbieter unsicher ist und viele Verfahren noch laufen, dürfen solche Anbieter, die ihre Sitze (zum Beispiel) auf Malta haben, die Dienste nicht in Deutschland ins Netz stellen. Die Anbieter können nicht argumentieren, dass das - auf dem Papier verbotene - Sportwettenmonopol faktisch noch bestehe. Laufe (wiehier) das Genehmigungsverfahren noch, so das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, so könne "die Aufsichtsbehörde nicht verpflichtet werden, das nichterlaubte Glücksspiel in der Zwischenzeit zu dulden". (OVG für das Land Nordrhein-Westfalen, 13 A 2018/11 u. a.)
 
"Wir werden jeden Tag ausgeraubt" - Nachrichten - DIE WELT

Der Unternehmer Christian Herz wirft dem Staat vor, millionenschweren Wettbetrug im Pferdesport zu ignorieren
...
Welcher Instrumente bedienen sich die von Ihnen angesprochenen Betrüger?

Die Buchmacher kopieren einfach die Quoten der Rennvereine. Den Wettern wird vorgegaukelt, sie würden eine legale Toto-Wette an den Rennsport abgeben. Klicken sie diese an, werden sie nun aber auf eine sogenannte "gespiegelte" oder "kopierte" Wette umgeleitet. Gewinnt nun der Buchmacher, kann er das Geld unbemerkt einstreichen. Gewinnt der Wetter, kommt es häufig vor, dass sein Wett-Konto gesperrt wird oder er dem Geld nachlaufen muss. Das ist wilde Buchmacherei und seit 1922 ein Straftatbestand, aber es kommt Tausende Male am Tag vor.
...
Diese Umsätze wären laut Glücksspielstaatsvertrag eigentlich steuerpflichtig.
Die gesetzlichen Grundlagen sind jedenfalls da. Den Glücksspielstaatsvertrag gibt es seit 2012, das Rennwett- und Lotteriegesetz seit 1922. Daneben haben wir seit vielen Jahren im Strafgesetzbuch den Paragrafen 284, der unerlaubtes Glücksspiel mit Strafe belegt. Aber leider tun sich die Behörden enorm schwer, den illegalen Machenschaften der Wettmafia Einhalt zu gebieten. Ich spreche hier nicht von Lappalien, sondern von organisierter Kriminalität. Es geht um Betrug, Manipulation, Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Übrigens auch um Betrug am Verbraucher und an den Urheberrechten des Rennsports.
...
Sie unterstellen den Steuerfahndungsbehörden mangelnden Arbeitseifer ...
Gehen Sie mal zu den Finanzbehörden der Länder und fragen Sie, wie viel Buchmachersteuer angefallen ist. Die Antwort lautet meistens: null. Null Euro. Da muss man eigentlich hellhörig werden. Die Behörden reden das Problem aber klein. Man ignoriert den Betrug, weil man den Trab- und Galoppsport für unbedeutend hält. Das finde ich grob fahrlässig. Wir reden hier von einem Gesamtvolumen illegaler Pferdewetten in Höhe von 500 Millionen Euro und von entgangenen Steuereinnahmen alleine bei Pferdewetten von mindestens 25 Millionen Euro pro Jahr. Darunter leidet auch der Sport, weil er daraus wichtige Rückflüsse erhält.
...
Der Staat verletzt seine gesetzlichen Pflichten?
Ja. Auch in einer fortschreitend digitalisierten Ökonomie muss es das Ziel sein, für die Einhaltung von Gesetzen zu sorgen. Stattdessen legen Staatsanwaltschaften, Zoll, Steuerfahndung oder auch BaFin die Hände in den Schoß. Unsere Exekutive scheint beim Thema Glücksspiel entweder überfordert oder an Aufklärung nicht interessiert zu sein.

...
Die Behörden messen hier mit zweierlei Maß?
Dieser Eindruck drängt sich leider auf. Wir haben die Behörden schon mehrfach auf erhebliche Missstände hingewiesen. Die Antwort, die wir hier bekamen, lautete: Wenn wir nicht aufhören zu bohren, müsste unser Unternehmen mit weiteren Auflagen und Überprüfungen rechnen. Das kann doch nicht sein, dass die legalen Anbieter, die über das Lotto- und Toto-Geschäft viel Geld an soziale und karitative Einrichtungen abgeben und den Sport fördern und erhalten wollen, mit Repressalien bestraft werden. Die Betrüger dagegen werden geschützt.
Ob das Kopieren von Quoten nicht in Richtung Copyrightverletzung geht habe ich mich und andere auch schon mal gefragt. Meist wird man belaechelt, aber ich finde den Gedanken gar nicht so abwegig.

Im Rest des Absatzes spricht er vermutlich eher von windigen Seiten, aber man muss klar konstatieren, daß hier auch vermeintlich serioese Wettanbieter genauso verfahren. Jeden Tag, bei Dutzenden, wenn nicht gar Hunderten von Kunden und mit hohem finanziellen Schaden.

Das Interview ist interessant, obgleich ich zugeben muss, von Pferdewetten keine Ahnung zu haben. Andererseits hege ich einige Zweifel an der Intention des Herrn Herz. Er ist ein ins Hintertreffen geratener Markteilnehmer und argumentiert mit einem Gluecksspielstaatsvertrag der meiner Kenntnis nach unwirksam ist. Außerdem fehlt hier die Selbstkritik. Der Umsatzrueckgang im Pferdesport ist (wie ich vermute) aufgrund der schlechten Quoten, eines geringen Angebots und der Digitalisierung zurueckgegangen. Waehrund zumindest letzteres immerhin angesprochen wird (vom Interviewer), uebergeht Herr Herz den Part.

Zur Steuer...
ob Kassel und Kiel tatsaechlich 0 Euro Einnahmen vermelden wuerde ich pruefen wollen.
Zudem erschließt sich mir nicht weshalb eine Durchsetzung der eigenen Interessen (gegen unlauteren Wettbewerb sowie der Forcierung der Strafverfolgung) nicht moeglich sein soll.
 
Das Interview ist interessant, obgleich ich zugeben muss, von Pferdewetten keine Ahnung zu haben. Andererseits hege ich einige Zweifel an der Intention des Herrn Herz. Er ist ein ins Hintertreffen geratener Markteilnehmer und argumentiert mit einem Gluecksspielstaatsvertrag der meiner Kenntnis nach unwirksam ist. Außerdem fehlt hier die Selbstkritik. Der Umsatzrueckgang im Pferdesport ist (wie ich vermute) aufgrund der schlechten Quoten, eines geringen Angebots und der Digitalisierung zurueckgegangen. Waehrund zumindest letzteres immerhin angesprochen wird (vom Interviewer), uebergeht Herr Herz den Part.


Der Rennsport finanziert sich hauptsächlich über die Wetteinnahmen. 75% der Marge gehen an den Staat und 25% bleiben im Rennsport. Davon muß der gesamte Betrieb (also auch die Pferde, den Trainingsbetrieb usw.) bezahlt werden.

So gesehen ganz andere Ausgangslage als beim Fußball. Man stelle sich vor, die Bundesliga müßte sich von 10% des Oddsetumsatzes finanzieren und sehen woran BWin, 365 usw. verdienen. Dann würden Niersbach, Rauball, Rettig und Co. auch ganz anders reden.

Ich würde Herrn Herz also nicht als Hauptintention Vertuschung der Unfähigheit einer Branche vorwerfen.

Das nebenbei der Wettprofi schon aus Kostengründen das Internet präferieren muß und sich in den letzten 20-30 Jahren das Freizeitverhalten drastig geändert hat, kommt dazu.

Etwas Ironie an
Außerdem zogen die Pferde doch immer den Zonk.
LKW ersetzt Planwagen, Traktor den Ackergaul, Panzer die Kavallerie, gegessen werden sie auch kaum noch
Ironie aus

und jetzt werden sie wohl aus der vorletzten Niesche verdrängt.
Bleibt wohl nur das Luxussportgerät.
 
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Terminvorschau vom 24. März bis 6. April 2014

Termin: 2. April

Luxemburg: EuGH-Verhandlungen zur Kohärenz des deutschen Glücksspielrechts

Nach dem deutschen Glücksspielstaatsvertrag 2012 sind die Veranstaltung und die Vermittlung öffentlicher Glücksspiele – außer Lotterien und Sportwetten– im Internet grundsätzlich verboten. Nur das Bundesland Schleswig-Holstein trat dem Staatsvertrag nicht bei und liberalisierte sein Glücksspielrecht. Der deutsche Bundesgerichtshof möchte vom Gerichtshof wissen, ob diese unterschiedliche Rechtslage das unionsrechtliche Kohärenzgebot verletzt. Weitere Informationen zu dem Fall erhalten Sie

Quelle:
Terminvorschau vom 24. M

Bin mal gespannt zu welchen Ergebnis die EU kommt.
 
Glücksspielgesetz: Gerichtshof verhandelt über Sonderweg in SH | shz.de

. Schleswig-Holstein war dem Glücksspielstaatsvertrag der anderen 15 Bundesländer zunächst nicht beigetreten. Diese Entscheidung könnte eine Reform des gesamten Vertrages zur Folge haben. Der Bundesgerichtshof bat im Januar 2013 die Luxemburger Richter um Auskunft, ob die unterschiedliche Rechtslage in Deutschland gegen EU-Recht verstößt. Das Urteil wird erst in drei bis sechs Monaten erwartet.

Allerdings wurden bereits bis Januar 2013 26 Wettlizenzen und 23 Online-Casinospiele für sechs Jahre vergeben. Das verletzt die vom Europäischen Gerichtshof geforderte Einheitlichkeit.

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe erklärte den schleswig-holsteinischen Sonderweg für zulässig.
 
Nach Lektüre dieses Threads habe ich gelernt:
Der Wettanbieter ist zuständig für die Abfuhr an das Finanzamt, nicht der Spieler.
Ich habe bei Pinnacle recht viel gewonnen. Pinnacle selber führt ja nicht ans FA ab, ich muss es nicht. Pinnacle selber ist auch nicht in Deutschland lizenziert.
Können meine Gewinne, wenn schon nicht besteuert, dann beschlagnahmt werden wegen Teilnahme an illegalem Glückspiel?
Danke für eure Antworten.
 
BIs zur Beschlagnahmung liegt´s du, soweit ich weiß, richtig.
Aber Geld konfiszieren oder so... hab ich noch nicht von gehoert. Wird dir vermutlich auch nichtmal das FA sagen koennen. Eigentlich aber ist die Steuererhebung ja unabhaengig von deinen Gewinnen.
Ich wuerde mir da keine Gedanken machen, oder willst du 6-stellig auszahlen lassen :mrgreen: ?

Bei Pin musst du wegen Seriositaet eigentlich auch keine Sorgen haben, insofern wuerde ich jeden Monat einige Tausend abheben und dann kraeht da auch niemand nach.
 
Hallo Energienudel,

danke für deine schnelle Antwort!

6-stellig ist es nicht, aber fast. Ist ne lange Geschichte. War aus persönlichen Gründen (mehr will ich dazu nicht sagen) eine Zeit lang sehr risikobereit und hatte auch sehr viel Glück.
Dachte auch immer das sei alles geregelt, da ja auch überall Werbung gemacht wird, auch von pinnacle.
Jedenfalls geht es mir wieder besser und jetzt habe ich ein "Luxusproblem".

Um Pinnacle sorge ich mich nicht, nur um den raffgierigen Staat.

Hier im Forum wurde auch auf einen Stern-Artikel verwiesen:
"In der Regel werden solche Verfahren eingestellt. Allerdings kann es passieren, dass Ihr Gewinn beschlagnahmt wird", so der Rechtsanwalt.
.
Der ist allerdings aus 2009.

Weißt du Näheres?
 
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