Aktueller Stand Glücksspielstaatsvertrag

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5,x Jahre fuer mindestens 8,x Millionen Euro Schaden... das ist keine Strafe. Das ist ein solides Geschaeftsmodell [[nixweiss]]. Wuerde man fuer 2.ooo Euro im Monat arbeiten waere man alternativ 333 Jahre beschaeftigt.

hehe..., 333 Jahre Knast..... :-)

anbei: KIKA ist ja noch ganz nett..., aber was der MDR sonst so produziert, da sollt' man eigentlich eh' mal hinterfragen, ob man dafür 'öffentliche Gelder' bereitstellen muss/sollte...... 'Brisant' zum Beispiel ist wirklich Fernsehen der übelsten Sorte....

Gruss....... :-)
 
Und weiter geht's im absurden Theater. Alles andere als ein Veto der Kommission, wäre auch eine große Überraschung gewesen.

Glücksspielmonopol: EU-Kommission lässt neuen Staatsvertrag durchfallen - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE

Man kann gerne und viel über die EU jammern, aber wenn es um die europäische Dienstleistungsfreiheit geht, dann ist mit der Kommission selten zu spaßen. Nun müssen Kurti Beck und seine Lotto-Kumpanen also wieder einen Monat nachsitzen. Naiv zu glauben, am Ende hätte man dann was verstanden. Ins Fäustchen lacht sich nur Schleswig-Holstein, das neue Las Vegas der Republik. :mrgreen:
 
Zumindest auf die Web-Sperren wollen sie wohl doch verzichten:
heise online - Länder rudern bei Websperren gegen illegale Glücksspiele zurück

Aber das wird bei weitem nicht das einzige Problem für die EU gewesen sein ...

Wobei Websperren einfach mal eines der liebsten Themen von Teilen unserer Politkaste sind. Der unerfüllte Traum, endlich das Internet unter Kontrolle zu bekommen. Dass selbst Nachbars Else eine solche Sperre im Notfall binnen Sekunden aushebeln könnte, fällt dabei kaum ins Gewicht.

Viel wäre gewonnen, würden unsere deutschen EU-Gesundbeter endlich begreifen, was ein einheitliches Europa bedeutet. Unter anderem bedeutet es nämlich, dass Heinz aus Unna dasselbe darf wie John aus Newcastle. Aber wenn es um den vom deutschen Dummspieler stets prall gefüllten Lottotopf geht, der ja auch mit vielen gut dotierten Aufsichtsratspöstchen versehen ist, dann wird Europa schnell mal zum Klotz am Bein.
 
Glücksspielstaatsvertrag droht zu scheitern

Nach Ansicht der EU-Kommission ist der von 15 Bundesländern geplante neue Glücksspielstaatsvertrag in weiten Teilen nicht mit dem Europarecht vereinbar. Die schwarz-gelbe Koalition in Schleswig-Holstein sieht sich in ihrer Rechtsauffassung bestätigt und hofft nun, dass die anderen Bundesländer auf ihren Kurs einschwenken. Das nördlichste Bundesland will eine weitreichendere Liberalisierung des Glücksspielmarktes. Sollte keine Einigung erzielt werden, dann werde Schleswig-Holstein im Alleingang eine Neuregelung in einem Landesgesetz festschreiben, sagte FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki der NDR 1 Welle Nord am Dienstag. | 19.07.2011 19:35


Quelle: NDR-Kurzmeldungen
 


Boetticher bringt Kieler Regierung ins Wanken

Die schwarz-gelbe Mehrheit hängt an seinem Mandat. Doch der Politiker ist sauer auf die CDU - und taucht ab.

... Noch steht da sein Wort, er wolle den "Sturz der schwarzgelben Koalition" verhindern. Aber wie soll das funktionieren? Klar, Boetticher könnte Mitte September zur nächsten Sitzungswoche wieder auf seinem Abgeordnetenstuhl im Kieler Landtag sitzen. Dann will Schwarz-Gelb das höchst umstrittene Gesetz zur Glücksspiel-Liberalisierung verabschieden. Aber wird er sich das wirklich antun? Mehr spricht deshalb dafür, dass die Regierung schon im September ihre Mehrheit verliert: Weil Boettichers Abwesenheit - anders als diesmal - nicht mehr von den Grünen aufgefangen wird. ...

Dieser notgeile Schmierlappen kann dafür sorgen, dass das Ganze noch gekippt wird. [[hammer]] [[bang]] [[kotz]][[help]]
 
Kommt häufig vor, aber immer wieder faszinierend:
ISA-GUIDE - Berlin: Sündenfall Jackpotwerbung

Dürfte die Lotto-Spieler schon interessieren, wofür ihre Einsätze ausgegeben werden. Aber hier wird kaum einer Lotto spielen. [[grin]]

Hintergrund: Kurz gefasst kann man sagen, dass das staatliche Lotto zuerst ein Werbeverbot durchsetzt, um sich mit einer vermeintlichen Monopol-Begründung die Konkurrenz ganz leicht vom Hals zu halten.
Aber natürlich hält man sich dann nicht an die selbst aufgestellten Regeln, warum auch ............
 
ISA-GUIDE - EuGH verschärft erneut Anforderungen an Glücksspielmonopol

Klare Worte findet der EuGH auch hinsichtlich der Strafbarkeit von Glücksspielunternehmen und Kunden: Solange es in einem Mitgliedstaat keine europarechtskonforme Regelung gibt, kann der "Verstoß eines Wirtschaftsteilnehmers gegen eine in einem Mitgliedstaat erlassene Monopolregelung im Glücksspielbereich nicht zu strafrechtlichen Sanktionen führen".
---> War zwar vorher schon klar, aber immer wieder gut, es gerichtlich klargestellt zu haben.
 
ist das denn tatsächlich so gemeint, dass die "5-10 Prozent" auf den Umsatz anfallen würden?

Ich habe da irgendwie schon lange den Überblick verloren, aber da würden ja astronomische Summen bei rumkommen.

Sieht so aus.

Derzeit zahlen staatliche Lotterien, die staatliche Sportwette Oddset und private Anbieter von Pferdewetten eine Abgabe von fast 17 Prozent
 
Komme aus S-H, dort wo es noch nicht 100% feststeht, wie hoch besteuert werden soll (5% sind ja max. im Gespräch) würde aber gerne an 2 Beispielen hier sehen, wie der Unterschied, wäre, mit Steuern und ohne Steuern, also vielleicht an 1-2 Wetten. Könnte das bitte mal jemand erklären, der weiß, wie die funktioniert? Ich denke, ich wäre sicher nicht der einzige, der das gerne mal erfahren würde.
 
Komme aus S-H, dort wo es noch nicht 100% feststeht, wie hoch besteuert werden soll (5% sind ja max. im Gespräch) würde aber gerne an 2 Beispielen hier sehen, wie der Unterschied, wäre, mit Steuern und ohne Steuern, also vielleicht an 1-2 Wetten. Könnte das bitte mal jemand erklären, der weiß, wie die funktioniert? Ich denke, ich wäre sicher nicht der einzige, der das gerne mal erfahren würde.

Bisher:
Die Quote auf Dresden heute ist bei "normalen" Bookies 3.50
Du setzt dort 100€ und erhältst im Gewinnfall 350 zurück.

Mit 10% Steuer:
Du setzt 100€ und der Staat krallt sich davon 10%. Du setzt also im Prinzip nur 90€ und kassierst bei Gewinn nur 315.

Heißt also die effektive Quote sänke von 3.50 auf 3.15.

Weitere Auswirkungen kannst Du Dir bei Interesse mit Excel sicher selbst basteln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja klar, aber ich halte mich ab und an auch mal in den anderen Bundesländern auf, beruflich bedingt, aber generell würde mich mal interessieren, wie das so aussieht, an Beispielen.

Ich stell mir das so vor: 20 EH x 1,35 Quote und davon dann die Steuern ab? Ist das korrekt?

Ah ok, danke Pechvogel, so wie ich mir das schon gedacht habe :)
 
Hier gehts ja nur um Deutschland. BF wird sicher auch ohne D weiter existieren. [[grin]]

in Frankreich z.b. gibt es ja seit letztem Jahr ein ähnliches Gesetz wie hier angedacht (einige Lizenzen werden vergeben + dementsprechend besteuert, der Rest wird "verboten") und dort halten sich die übrigen Bookies tatsächlich daran - auch Betfair z.B. sperrt User mit französischem Wohnsitz/französischer IP aus.
 
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