Aktueller Stand Glücksspielstaatsvertrag

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Mich würde eher mal interessieren, mit welcher Begründung die Banden-Werbung für free-bwin abgelehnt wurde. Das geht aus dem Text leider nicht hervor.
Selbst wenn man den rechtswidrigen dt. Glücksspielvertrag zugrunde legt, dürfte Poker mit Spielgeld ja kein Problem sein ...
 
Da geht es darum, daß man Werbeverbote nicht durch durch ähnliche Namen umgegehen darf (z.b. Bet-at-Home wurde umgangen mit Tennis-at-Home). Trotz eigener Seite ist dem Betrachter dieser Werbung klar, daß nicht nur die kostenlose Seite damit beworben wird.
Ist das die offizielle Begründung? Wenn ja, hast du eine Quelle dafür?
Wundert mich doch sehr, denn objektiv ist das nun mal nicht zu entscheiden, was damit beworben werden soll und was nicht.
 
Quelle für diese Aussage ist mein Vater :mrgreen:.

Kurze Geschichte für diese Begründung ist folgende.

Ich war mit meinem Vater (ehemaliger Richter am OLG in Hamburg) bei der Quali vom Rothenbaumturnier. Dort lachte ich mich kaputt als ich das Werbebanner Tennis-at-Home auf den Plätzen sah und erzählte ihm, daß darum BAH anscheinend sein Sponsoring aufrecht erhält. Ich sagte, daß dieses (Werbung + Gewinnspiel) ja eine äußerst clevere Lösung sei. Er gab mir sofort zu verstehen, daß in solchen Fällen bei offensichtlicher Umgehung eines Werbeverbots eine einstweilige Verfügung + Strafgeld erwirkt werden könnte (natürlich auch abhängig von der Sicht des jeweiligen Senats, in dem verhandelt wird).
Mein Vater, wie viele der älteren Richtergeneration, hat natürlich dazu auch noch die bekannten Vorurteile gegen das Wettgeschäft, die ich nach Jahren etwas geradebiegen konnte.
 
Kehrtwende: DOSB jetzt für private Sportwettenanbieter

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) schwenkt um und plädiert nun für die Beteiligung privater Wettanbieter wie etwa Bwin am legalen Glückspiel und an Sportwetten. Wie das “Handelsblatt” in seiner Donnerstagsausgabe berichtet, steht der DOSB dieser Lösung offen gegenüber, solange die privaten Wettanbieter die strengen Auflagen erfüllen. Bisher befürwortete der Sportbund das Monopol der staatlichen Anbieter, zumal diese den Breitensport unterstützen.

Quelle: infocomma
 
Mal etwas am Rande der ganzen Thematik.

http://www.lotto.de/kommerzialisierung.html

Wenn man sich diese Kommentare durchließt, dann kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. [[rofl]]
Und da wundern die sich, dass immer weniger Menschen sich an Wahlen beteiligen. Quasseln einem etwas von Demokratie in Deutschland, aber dem Bürger diktieren, wo er sein Geld einsetzen soll. [[sleep]]
Frag mich nur, wen die bei der FORSA-Umfrage da gefragt haben. [[rofl]][[rofl]]
76% + 11% = 100 ? [[help]]

Traue nie einer Statistik, die du selber nicht gefälscht hast. :mrgreen:


Vielleicht kommt durch die FDP ja da ein wenig Bewegung rein. Westerwelle war doch vor 2 Jahren schon für die Öffnung des Marktes. [[grin]]
 
Deutschland Deutschland Armes Deutschland [[rofl]][[rofl]]

Wozu diente der neue Glücksspielvertrag ?
Geringere Jackpots beim Lotto, wodurch die Menschen nicht mehr angelockt werden sollten.
Jetzt ist der Umsatz in den letzten Jahren um 1,6 Milliarden gesunken und schwupps bekommt der Staat kalte Füße.

Die neue Revolution des Lotto 6 aus 49, die dem eigenen Glücksspielvertrag komplett widerspricht.

Neues Lotto: Viel teurer, aber höhere Gewinn-Chancen - News - Bild.de

[[rofl]][[rofl]][[rofl]][[rofl]][[rofl]]
 
Frag mich nur, wen die bei der FORSA-Umfrage da gefragt haben. [[rofl]][[rofl]]
76% + 11% = 100 ? [[help]]

Traue nie einer Statistik, die du selber nicht gefälscht hast. :mrgreen:
Oje Daniel. Das weiß nun wirklich jeder, dass bei solchen Umfragen die an 100% fehlenden Stimmen der Kategorie "Weiß nicht / keine Ahnung" zuzurechnen sind.
Eine Umfrage gilt im allgemeinen sogar als unseriös, wenn sie diese Ausweich-Option nicht anbietet, das würde das Ergebnis verfälschen.
 
Mal etwas am Rande der ganzen Thematik.

Kommerzialisierung


Frag mich nur, wen die bei der FORSA-Umfrage da gefragt haben. [[rofl]][[rofl]]
76% + 11% = 100 ? [[help]]

Traue nie einer Statistik, die du selber nicht gefälscht hast. :mrgreen:

Wen auf der Straße interessiert denn eine Lotto- oder gar Wettliberalisierung?

M.W. ist dieses Thema nicht mal bei den Piraten präsent und auch dieses Forum beherbergt mit 12000 (davon sogar hier großteils uninteressierten Usern) gemessen an der Gesamtbevölkerung von GER+AUT nur etwa 0.15%

Da finde ich 11% [[hammer]] + 13% [[nixweiss]] in der Umfrage schon [[cheers]]
 
Die Piratenpartei vertritt den Standpunkt, dass sie sich nur auf ihr Kernthema beschränkt und zu allen anderen Themen bisher keine Position bezieht. Wenn sie sich also bisher nicht gegen das Wettmonopol geäußert haben, heißt das nicht, dass sie es unterstützen.
(Anders die Grünen, keine Ahnung, was die geritten hat, machen sich selbst lächerlich.)

Die Piraten sind allerdings gegen jegliche Zensur im Internet, von daher ...
 
Die Piratenpartei vertritt den Standpunkt, dass sie sich nur auf ihr Kernthema beschränkt und zu allen anderen Themen bisher keine Position bezieht. Wenn sie sich also bisher nicht gegen das Wettmonopol geäußert haben, heißt das nicht, dass sie es unterstützen.
(Anders die Grünen, keine Ahnung, was die geritten hat, machen sich selbst lächerlich.)

Die Piraten sind allerdings gegen jegliche Zensur im Internet, von daher ...

... könnte man annehmen, daß es unter Kernthema fällt.
 
... könnte man annehmen, daß es unter Kernthema fällt.
Sehe ich nicht so. Es geht in 1. Linie um die lokalen Annahmestellen beim "Glücksspielvertrag". Was hat das mit dem Internet-Themen der Piratenpartei zu tun!?
Wenn Oddset von sich aus das eigene Geschäft reduziert, indem sie keine Wetten mehr im Internet anbieten, ist das ja deren eigene Entscheidung und Schuld. Soll uns nicht stören.

Anbieter mit Sitz außerhalb Deutschlands unterliegen nicht der deutschen Rechtssprechung. Das heißt, die einzige Möglichkeit wäre es, Sperrlisten zu erstellen - und da ist die Piratenpartei nun mal strikt dagegen. Eindeutiger können sie kaum Stellung beziehen!?
 
Sehe ich nicht so. Es geht in 1. Linie um die lokalen Annahmestellen beim "Glücksspielvertrag". Was hat das mit dem Internet-Themen der Piratenpartei zu tun!?
Wenn Oddset von sich aus das eigene Geschäft reduziert, indem sie keine Wetten mehr im Internet anbieten, ist das ja deren eigene Entscheidung und Schuld. Soll uns nicht stören.

Anbieter mit Sitz außerhalb Deutschlands unterliegen nicht der deutschen Rechtssprechung. Das heißt, die einzige Möglichkeit wäre es, Sperrlisten zu erstellen - und da ist die Piratenpartei nun mal strikt dagegen. Eindeutiger können sie kaum Stellung beziehen!?

Gera, BWin.de haben ihr Internetangebot bekanntlich gerade erst eingestellt. Meines Wissens nicht freiwillig. [[schwitz]]
 
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