Aktueller Stand Glücksspielstaatsvertrag

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Gera, BWin.de haben ihr Internetangebot bekanntlich gerade erst eingestellt. Meines Wissens nicht freiwillig. [[schwitz]]
Was häufig ein Missverständnis bei der Piratenpartei ist: Diese ist natürlich nicht dagegen, als illegal eingestufte Anbieter zu verbieten. Das heißt im konkreten Fall, die Piraten sprechen sich natürlich nicht für die Herstellung oder das Anbieten von Kinder-Pornografie aus. Sie wissen nur erstens, dass eine Internet-Sperre in diesem Bereich vollkommen wirkungslos wäre (weil leicht umgehbar) und zweitens nur in der gemeinen Bevölkerung (die weniger internet-erfahren ist) vortäuschen würde, die Politik täte was gegen Kindes-Missbrauch, während tatsächlich diese Maßnahme vollkommen verpufft.
Meines Wissens spricht sich die Piraten-Partei deshalb auch explizit dafür aus, dass Internet-Server, die ja bekannt sind, sonst könnte man auch keine Sperrlisten erstellen, aus dem Betrieb zu nehmen. Anders als Sportwetten ist Kindesmissbrauch nämlich weltweit strafbar. Weiterhin wäre hier quasi jeder Staat der Welt kooperativ, man folgt ein gemeinsames Ziel. Wenn man es ernsthaft versucht, kann man so viel bessere Ergebnisse erzielen, als mit dem Aufbau einer Internet-Zensur-Behörde, die dann gleichzeitig den Weg ebnet für später erfolgende andere Arten von Sperrungen im Internet, sei es eben Sportwetten oder auch politische Themen oder Raubkopien oder oder ...

Übertragen auf den Glücksspielvertrag bedeutet das: Es ist derzeit nicht Kernthema der Piratenpartei zu beurteilen, ob das Verbot von privaten Sportwetten-Anbietern in Deutschland rechtens ist oder nicht.
Falls es rechtens wäre, dann spräche genauso wie bei Kinder-Pornografie nichts dagegen, gegen die Anbieter vorzugehen, siehe bwin oder Gera. Aber eben ohne Sperrlisten, die vom Bundeskriminalamt in Eigenregie verwaltet werden. (War ja auch bei bwin/Gera nicht der Fall.)
 
Was häufig ein Missverständnis bei der Piratenpartei ist: Diese ist natürlich nicht dagegen, als illegal eingestufte Anbieter zu verbieten. Das heißt im konkreten Fall, die Piraten sprechen sich natürlich nicht für die Herstellung oder das Anbieten von Kinder-Pornografie aus. Sie wissen nur erstens, dass eine Internet-Sperre in diesem Bereich vollkommen wirkungslos wäre (weil leicht umgehbar) und zweitens nur in der gemeinen Bevölkerung (die weniger internet-erfahren ist) vortäuschen würde, die Politik täte was gegen Kindes-Missbrauch, während tatsächlich diese Maßnahme vollkommen verpufft.
Meines Wissens spricht sich die Piraten-Partei deshalb auch explizit dafür aus, dass Internet-Server, die ja bekannt sind, sonst könnte man auch keine Sperrlisten erstellen, aus dem Betrieb zu nehmen. Anders als Sportwetten ist Kindesmissbrauch nämlich weltweit strafbar. Weiterhin wäre hier quasi jeder Staat der Welt kooperativ, man folgt ein gemeinsames Ziel. Wenn man es ernsthaft versucht, kann man so viel bessere Ergebnisse erzielen, als mit dem Aufbau einer Internet-Zensur-Behörde, die dann gleichzeitig den Weg ebnet für später erfolgende andere Arten von Sperrungen im Internet, sei es eben Sportwetten oder auch politische Themen oder Raubkopien oder oder ...

Übertragen auf den Glücksspielvertrag bedeutet das: Es ist derzeit nicht Kernthema der Piratenpartei zu beurteilen, ob das Verbot von privaten Sportwetten-Anbietern in Deutschland rechtens ist oder nicht.
Falls es rechtens wäre, dann spräche genauso wie bei Kinder-Pornografie nichts dagegen, gegen die Anbieter vorzugehen, siehe bwin oder Gera. Aber eben ohne Sperrlisten, die vom Bundeskriminalamt in Eigenregie verwaltet werden. (War ja auch bei bwin/Gera nicht der Fall.)

Haben sie schon nur wenige Programmpunkte und trotzdem muß man das Kleingedruckte lesen.
Eine Partei, die ihre Daseinsberechtigung mit der Existenz von Proxyservern begründet. [[rofl]]

Schade eigentlich. Ich dachte wenigstens die würden mir das Bürgerrecht einräumen selbst zu bestimmen wo ich mein Geld verbrenne.
 
Aber so wie ich die Piratenpartei einschätze, kann ich mir kaum vorstellen, dass sie das dt. Sportwetten-Monopol befürworten, sobald die sich einmal thematisch damit auseinander setzen ...

Das Thema geht ja an der Kompetenz der Piraten vorbei.
Aber wenn es halt von irgendwelchen Schwarz-Gelb-Grün-Rot-Tiefroten Landesregierungen beschlossen wird, sind sie auch für die Durchsetzung. Nur bitte nicht über Sperrlisten.
 
Zum Thema Internetsperren & Co sagt das Video von
RetteDeineFreiheit.de - Rette deine Freiheit
eigentlich alles.
Wer dann noch Defizite hat - dem ist halt nicht mehr zu helfen.

Ist hier eigentlich ausser mir noch jemand über einen Nicht-EU Server online?
Um der dt. Zensur- und Speicherpolitik aus dem Weg zu gehen, habe ich mir einen VPN ins Schoggiland geschaltet (hatte schon vorher für Kunden einen Server dort und musste so nur OpenVPN nachrüsten).
Ehrlich gesagt, hätte ich zB beim Trading auf BF mit leichten Geschwindigkeitsnachteilen gerechnet - aber gegenüber der T-Com in D scheint die Anbindung sogar schneller zu laufen.
Die Ursache konnte ich bisher nicht klären, scheint aber daran zu liegen, dass nur noch eine Verbindung (OpenVPN) von mir zum Zürisee besteht anstatt vieler einzelner Verbindungen (Aufruf von BF bspw. produzierte viele HTTP-Requests) via T-Com.

Sind bei jemandem aktuell schon Probleme aufgetreten, zB:
- ungewöhnlich lange Ladezeiten (mir kam BF manchmal verdammt langsam vor)
- Geo-IP-Sperre
- DNS-Blockade (zB durch die T-Com)
 
Wie 1945, nur in anderer Form. [[kotz]]

Deutschland will den anderen Ländern wieder vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben, sonst gibts Haue. [[stupid]]
Man muss sich immer mehr schämen, Deutscher zu sein. [[kotz]]
Braucht man sich nicht wundern, dass wir jenseits der Grenzen unbeliebt sind. [[sleep]]
Und dann machen die Staatsaffen immer ein großes Theater, dass Deutschland ins Blickfeld des intern. Terrorismus gerät. [[rofl]][[rofl]][[rofl]]
Da muss man sich schon manchmal fragen, ob die größten Terroristen net im eigenen Land sitzen. [[rofl]]

Kann sich noch jemand an die Aktion erinnern, als die deutsche Polizei einen Bremer Fan aufforderte, sein Werder-Trikot mit bwin-Werbung auszuziehen ?
Wenn man den Handelsblatt-Artikel ließt, dann seh ich die deutsche Polizei schon im Bernabeu einmaschieren wie sie Kaka und Co auffordern, ihre Trikots auszuziehen. Schließlich können wir von Deutschland aus auch Real-Spiele sehen und damit die "verbotenen" Werbung. [[rofl]][[rofl]][[rofl]]
 
Zuletzt bearbeitet:
Die mittelfränkische Justiz soll endlich die amerikanischen Waffengesetze ändern, holländische Coffeeshops verbieten oder japanische Walfänger kontrollieren. [[winkewinke]]
Oder wenigstens eine Mauer rund um Deutschland bauen, damit niemand auf die Idee kommt, in ein Nachbarland zu fahren und dort zu wetten. [[yo]]
Jedes Jahr fahren unzählige kriminelle Deutsche nach Österreich und gehen dort in eine Wettbude. Dem muss man endlich Einhalt gebieten! Eine Mauer wäre wohl die beste Lösung, hat sich geschichtlich bewährt.
 
Oder wenigstens eine Mauer rund um Deutschland bauen, damit niemand auf die Idee kommt, in ein Nachbarland zu fahren

Die passende Bundeskanzlerin dafür hätten wir ja schon.
Heiligendamm war wohl ihr Praktikum...

Jedes Jahr fahren unzählige kriminelle Deutsche nach Österreich und gehen dort in eine Wettbude. Dem muss man endlich Einhalt gebieten! Eine Mauer wäre wohl die beste Lösung, hat sich geschichtlich bewährt.

Mach keine halben Sachen!
Wir bauen einfach eine Mauer um Österreich!
Berlusconi spielt auf der Südseite bestimmt mit, der ist ja ebenso paranoid.
positive Nebeneffekte:
- uns bleibt das Gekicke erspart, was sie in Ösiland fälschlicherweise als Fußball bezeichnen
- RedBull kann den Sport nicht weiter überschwemmen
Wo wir schon dabei sind können wir die Steueroasen CH und LI auch gleich einmauern.
 
Was mich wiederum mal wundert: Warum kümmern sich die bayrischen Behörden nur im die deutschen Zuschauer vor dem Fernseher? Wenn man so einen Standpunkt vertritt, dann muss man doch logischerweise ein Reiseverbot für die Bremer Fans verhängen, welche nach Wien gepilgert sind.
Wer hat da wieder geschlafen bei den Beamten!? Noch komischer: Warum durften überhaupt die Bremer Spieler anreisen zu diesem Spiel, vielleicht mussten sie vorher eidesstattlich versichern, dass sie nicht auf die Banden gucken werden. Keine Ahnung, Rätsel über Rätsel ...
 
Wieder mal News:

Studie aus Hannover stellt staatliches Glücksspielmonopol in Frage | News Adhoc
("Beim Glücksspiel hingegen sei er bisher kaum auf Gründe für ein Eingreifen des Staates gestoßen, sagte der Ökonom. Glücksspielsüchtige seien meistens Automatensüchtige. Lotto- oder Sportwettensüchtige hingegen müsse man «fast mit der Lupe suchen», sagt der Wissenschaftler.")

Presseportal: Deutscher Lottoverband (DLV) - Schleswig-Holstein kündigt den Glücksspielstaatsvertrag / CDU und FDP vereinbaren im Koalitionsvertrag gegebenenfalls Prüfung eines Konzessionsmodells / Signalfunktion auch für andere Bundesländer
("Schleswig-Holstein kündigt den Glücksspielstaatsvertrag und drängt auf eine bundeseinheitliche Änderung der bestehenden Rechtslage... Sollte es keine bundeseinheitliche Regelung geben, werden CDU und FDP die Einführung eines eigenen Konzessionsmodells in Schleswig-Holstein prüfen.")
 
Presseportal: Deutscher Lottoverband (DLV) - Schleswig-Holstein kündigt den Glücksspielstaatsvertrag / CDU und FDP vereinbaren im Koalitionsvertrag gegebenenfalls Prüfung eines Konzessionsmodells / Signalfunktion auch für andere Bundesländer
("Schleswig-Holstein kündigt den Glücksspielstaatsvertrag und drängt auf eine bundeseinheitliche Änderung der bestehenden Rechtslage... Sollte es keine bundeseinheitliche Regelung geben, werden CDU und FDP die Einführung eines eigenen Konzessionsmodells in Schleswig-Holstein prüfen.")

Dazu steht in der heutigen Sport Bild-Ausgabe ein ausführlicher Bericht.

Die neue Regierung in Schleswig-Holstein aus CDU und FDP will wie erwähnt den Glücksspielstaatsvertrag kündigen und erhalten Unterstützung. Gerechnet wird mit Hamburg, Niedersachsen und Badem-Würtemberg. Auch Innenminister Wolfgang Schäuble hat Unterstützung signalisiert.
Dem Bericht zufolge begrüßt auch Ligapräsident Reinhard Rauball die Entscheidung, der bei einer Liberalisierung mit Zusatzeinnahmen für die Liga von 100 - 300 Mio. Euro rechnet.
Während dessen appeliert Oddset-Chef Wolgang Hark an die Politik am bestehenden Vertrag festzuhalten. Nur so könne konsequent und erfolgreich gegen die seiner Meinung nach illegalen Anbieter vorgegangen werden. Eine Kündigung des Vertrages würde zu mehr Spielsüchtigen führen. Nur eine Aufrechterhaltung des bestehen Vertrages könne die Sportförderung sichern.
Jörg Wacker, Deutschland-Chef von bwin äußerte sich in der Sport Bild, "Wir sind davon überzeugt, dass nur eine regulierte Öffnung Einnahmen für den Sport sichert und einen vernünftigen Spielerschutz gewährleistet. Anders als das bisherige Monopol, das in weniger als 2 Jahren einen riesigen Schwarzmarkt hat entstehen lassen."


Quelle: Der Bericht darüber steht in der Sport-Bild auf Seite 36 !
 
Nur so könne konsequent und erfolgreich gegen die seiner Meinung nach illegalen Anbieter vorgegangen werden.
@Oddset: Logik 6, setzen! (Ist schon klar, dass man gegen Anbieter, die prinzipiell das gleiche wie Oddset anbieten, dann nicht mehr vorgehen kann, wenn sie legal sind. Das liegt in der Natur der Sache. [[rofl]] )
 
@Oddset: Logik 6, setzen! (Ist schon klar, dass man gegen Anbieter, die prinzipiell das gleiche wie Oddset anbieten, dann nicht mehr vorgehen kann, wenn sie legal sind. Das liegt in der Natur der Sache. [[rofl]] )

Wer sagt denn, daß dann alle Anbieter legal wären?

Ich meine nicht mal das wirkliche Schwarzwetten, sondern Anbieter aus Rußland, Hongkong, USA, Australien, der Karibik usw.

Wird witzig wenn dann BWin und Oddset zusammen gegen Centrebet vorgehen. :mrgreen:
 
Es müssen dann nicht alle Anbieter legal sein, aber die Argumentation ist immer noch höchst amüsant.
Mit dieser Begründung kann man überall in der Wirtschaft ein Staatsmonopol errichten. Dann kann man z. B. auch sagen, lasst uns ein Monopol auf den Verkauf von Lebensmitteln installieren. Warum? Ohne dieses ist es eben schwer, gegen die illegalen Anbieter wie Netto oder real vorzugehen. [[stupid]] [[rofl]]
 
Es müssen dann nicht alle Anbieter legal sein, aber die Argumentation ist immer noch höchst amüsant.
Mit dieser Begründung kann man überall in der Wirtschaft ein Staatsmonopol errichten. Dann kann man z. B. auch sagen, lasst uns ein Monopol auf den Verkauf von Lebensmitteln installieren. Warum? Ohne dieses ist es eben schwer, gegen die illegalen Anbieter wie Netto oder real vorzugehen. [[stupid]] [[rofl]]

Verstehst so einen Oddset-Heinz wirklich nicht?

Es geht um seinen Posten, sein bestimmt deutlich sechsstelliges Jahresgehalt, eventuelle Pensionsansprüche.

Da kann er doch nicht begründungslos die Umsätze einbrechen lassen.
 
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