Shining schrieb:
Ich find in Wien so wenige Bauern, bitte erklärs mir doch... Erklär mir, was den Unterschied ausmacht, dass ein Schwein ein Nutztier ist, man Hühner, Enten und Rinder essen darf, beim Hund aber alles ganz anders sieht. ERKLÄRE es doch bitte...
Vielleicht reden wir aneinander vorbei, aber du willst jetzt nicht behaupten, dass Rinder, Hühner etc. keine Nutztiere sind oder ?
Shining schrieb:
Ok, du hast es nicht verstanden und willst dir keine Gedanken machen.
Es gibt de facto keine Tiere, die praktisch als Nutztier geboren wären. Ich glaube kaum dass der Steinzeitmensch plötzlich eine Kuh vor der Höhle stehen hatte und die hat nur drauf gewartet, von ihm getötet zu werden. Tiere wurden domestiziert und so für den Menschen "nutzbar" gemacht. Das war bei den Hunden wie bei den Schweinen der Fall - und schon allein der Name "Hausschwein" deutet darauf hin, dass es in unmittelbarer Nähe des Menschen und seinen Behausungen gehalten wurde.
So so.
Und warum heißt die Kuh dann nicht Hauskuh oder das Pferd Hauspferd ?
Bei meinem Opa war der Schweinestall früher weiter entfernt als der Kuhstall, ok, waren zwar nur paar Meter, trotzdem hat man nie von der Hauskuh geredet, obwohl sie sich in umittelbarer Nähe befand, vorallem im Winter.
Shining schrieb:
Das ist nichts anderes bei Hunden - schau doch bitte einmal auf einen Bauernhof, der Hund darf in vielen Fällen nicht ins Haus, weil er schlicht und ergreifend nur der Beschützer des Hofs ist. Hühner können oftmals frei herumlaufen und auch Schweine wurden früher eher frei gehalten als heute. Gerade Kinder aus Bauernfamilien spielen mit den kleinen Ferkeln wie mit kleinen Hunden. Damit will ich dir zeigen, dass die Trennung "Hund = Haustier" und "Schwein = Nutztier" zu einem großen Teil aus unseren willkürlich getroffenen Einteilungen entsteht und nichts naturgegebenes ist. Dass das eine Tier wohl geeigneter zur "Nahrungsmittelproduktion" (brrr, dieses Wort) ist als das andere, da stimme ich gerne zu, aber etwas "natürliches" daraus abzuleiten, ist purer Schwachsinn...
Der Hund darf schon ins Haus, nur wenn der Fuchs z.B. an die Hühner will, nutzt es dem Hund nix, wenn er bei Herrchen unter der Decke liegt.
Außerdem gilt auch der Hund als Nutztier, dass so nebenbei, aber es is irgendwie nur in Teilen Chinas wohl so, dass man dort drunter versteht, dass man sie auch gleich mitfuttert.
Und bevor du wieder kommst, ich würde behaupten, ja die Europäer sind die Krönung und so nen Quatsch. Ich kenne auch in der USA keine Farmer, die ihre Hunde in den Topf werfen, dagegen aber wie weit verbreitet und üblich, Rinder, Schweine Geflügel etc. essen.
Shining schrieb:
Daniel schrieb:
Allein die Fragestellung, warum man das Schwein allgemein auch als Hausschwein bezeichnet ist schon ein Knaller. So einer wirft mir dann "blinde Arroganz" vor und meint, ich würde auf einer Skala in Sachen Dummheit einen neuen Höchstwert erreichen.
Ja, erklär bitte nochmal warum es ein Knaller ist und wo der "naturgegebene" Unterschied zwischen Schwein und Hund ist? Warum DARF man den einen auf keinen Fall essen?
Shining
Der naturgegebene Unterschied zwischen Hund und Schwein solltest du eigentlich kennen oder hast schon mal ein Schwein bellen gehört ?
Allgemein ist es so und nicht nur hier, dass weder Katzen noch Hunde gegessen werden. Klar, es ist eine Frage der Moral, aber eine Frage der Moral ist es dann auch, wenn manche meinen, sie müßten Gleichgesinnte zu Mittag grillen.
So könnte ich dich dann genauso fragen, warum darf man Tiere essen, aber keine Menschen ? Wie wir wissen, kommt es in der Natur bei den Tieren auch vor.
Also wo ist der Unterschied, ob ich meine Katze esse, die bei mir im Haus rumläuft oder mein Nachbar seinen kleinen Sohn ?
Natürlich alles nur eine Frage der Kultur und der Moral, nicht wahr ?