todestipper schrieb:
Klar ist die Art der Tötung für uns exotisch und mag grausam aussehen, aber ich denke das liegt eher daran, dass wir das Fleisch das wir essen nicht mehr anders als fertig aus dem Supermarkt kennen und uns über den Vorgang des Schlachtens gar keine Gedanken mehr machen.
Genau das ist der Punkt! Ich will nicht wissen wieviele Leute aufhören würden Fleisch zu essen, wenn sie sehen würden wie das Tier umgebracht und auseinandergenommen wurde. Oder sie es selber töten müssten vorher...
Das rosa Putenfilet in Styropor und Folie bei Aldi für 1.99 kaufen ist einfach, klar
Oft ziemlich verlogen das Ganze. Und die Chinesen essen Hunde!! Iiieh wie kann man nur, die armen Hunde! Also diese Chinesen ts ts.... Gleich mal den Tierschutzbund anrufen (und vorher noch eben zu McDonals... )
@Daniel
Kein Fleisch essen hat doch nichts mit "Natur neu erfinden" zu tun. "Der Stärkere frisst den Schwächeren", "war schon immer so", "ist in den Genen" etc.pp. =
Die Frage die man für sich selber beantworten muss (Bewusstsein, Reflexion) ist doch:
Welches Maß von Leid zufügen oder Töten ist für mich persönlich OK Tieren gegenüber und aus welchen Gründen?
- Bär erschießen im Wald wenn man angegriffen wird (überleben)
- "Pelztiere" töten (weil man einen schicken Mantel haben will)
- Hühner einsperren und töten (Mittagessen)
- Stierkampf (Unterhaltung, "Kultur")
- Angeln (Sport, Hobby)
- Tierversuche (Medizin, Wirtschaft)
- Schächten, Opfergabe (Religion, Kultur)
- ...
Am Ende ist es deine persönliche Entscheidung, wo du die Grenze ziehst was (moralisch, ethisch) vertretbar ist und was nicht. Für mich z.B. hört es gleich nach dem Töten um zu überleben auf, tut mir ja Leid wenn ich damit gegen die Evolution verstoße
Aber ich erwarte auch nicht dass andere das genauso sehen.