Absichern

Hegelmeister

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Mai 29, 2010
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Hallo, man liest ja immer mal wieder etwas über das so genannte "Absichern". Für mich ist damit gemeint, dass ich auf ein gleiches Event nach einer zuvor platzierten Wette ein zweites Mal auf alle anderen Möglichkeiten wette, sodass ich nach einer entsprechenden Quotenänderung sowieso Gewinn mache. Ich habe das ganze mal etwas durchdacht und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

Ich nehme als Beispiel mal etwas, was alle hier verstehen sollten, nämlich Fußball:
"Wer kommt weiter?" oder in Neudeutsch: Eine 2-Weg-Wette.

Bevor ich wette, mache ich mir nun zuerst Gedanken über das Spiel und überlege mir, wie ich selbst die Chancen sehe (Auf Quoten zu schauen und sich dann erst die Chancen zu überlegen, halte ich persönlich für extrem unklug, weil man da oft irgendeinen Schrott wettet...). Beispiel Fußball: Team A gegen Team B schätze ich ein 70-30 für Team A. Das heißt für mich, ich wette ab einer Quote von 1,45 auf Team A und ab einer Quote von 3,4 auf Team B (ich habe das jetzt nicht nochmal nachgerechnet, sollte aber so stimmen).

Angenommen ich bekomme eine Quote von 3,7 auf Team B vom Wettanbieter meines Vertrauens und ich setze da 10 Euro drauf. Ich bekäme 37 Euro zurück, was einem Gewinn von 27 Euro entspricht. Sollte ich richtig liegen mit meiner Einschätzung (und selbstverständlcih liege ich immer richtig), ist mein erwarteter Gewinn also 8,10 Euro. So weit so gut.

Das Spiel geht los und Team B schießt ein Tor. Alles schön. Plötzlich sieht auch der Bookie Team B viel besser darstehen, also vorher und gibt mir nur noch eine Quote von 2,0 auf deren Weiterkommen, wohingegen Team A nun eine Quote von 1,7 bekommt.
Wenn ich jetzt mit dieser Quote absichern will, könnte ich ja zum Beispiel 20 Euro auf diese 1,7 setzen. Mein Gewinn wären dann, falls diese Wette kommt, ganze 4 Euro. Falls Team B wie in meiner ersten Wette vermutet gewinnt, wäre mein Gewinn satte 7 Euro. Mein Erwartungswert liegt also bei 5,20 Euro (0,6*4 + 0,4*7 das sind die Wahrscheinlichkeiten, ab denen sich eine Wette auf eine 1,7er Quote so gerade lohnen würde).

Das heißt, durch das Absichern ist mein Erwartungswert gesunken und auf lange Sicht gesehen, gewinne ich weniger...

Sehe ich das richtig, dass sich Absichern also nur lohnt, wenn sich die Vorzeichen rapide geändert haben und sich alles sehr stark zu Gunsten der Partei ändert, gegen die ich vorher noch gewettet habe?
 
der unterschied ist, dass du durch kluges absichern meistens zu 100% gewinnst. zwar weniger als geplant, aber du kannst eben nicht mehr verlieren.
angenommen das würde bei jedem spiel funktionieren, machst du so konstant kleine gewinne, anstatt des "auf und ab" beim normalen wetten
 
Ja, aber ich gehe mal davon aus, dass die meisten hier eine recht große Zahl an Wetten spielen (bestimmt mehr als 100 im Jahr). Wenn ich mit meinen Einschätzungen also richtig liege, werde ich auf Dauer mehr gewinnen, wenn ich nicht absichere, vorausgesetzt meine Mathematik ist richtig...
Also für mich ist mit etwas nachdenken das so genannte "Absichern" meistens mathematischer und damit wetttechnischer Blödsinn.
 
Die Sache ist eigentlich ganz einfach: Für Absicher-Wetten gilt, was für alle Wetten gilt... die sind profitabel, wenn die Quote Value hat.

Wenn du mit Valuequoten absicherst, bringt dir das Absichern Extra-Profit. Wenn die Quoten keinen Value hat, kostet es dich etwas.

Nun ist es halt leider so, dass die meisten Quoten ohne Value sind und Absichern meist einen Verlust (sprich Verringerung des Gewinns) verbunden ist.

Extra-Profit bedeutet hier übrigens nicht, dass der Gewinnbetrag steigt, sondern das Produkt aus Gewinnbetrag mal Wahrscheinlichkeit. Aus deinen Rechnungen lese ich, dass dir dieses Prinzip eh ganz klar ist...
 
die rechnung geht ganz einfach:

je mehr deiner normalen wetten aufgehen, desto weniger lohnt sich das absichern.

wenn du 100% tdeiner wetten richtig hast, bringt dir absichern genau 0. allerdings kannst du mit ner menge pech auch 100% falsch haben und dann hätte dir absichern was gebracht.

ich z.b. spiele gern folgendermaßen:

tip vor dem spiel auf manschaft A @1,8

manschaft A führt in der 75ten minute mit 1-0.

dann spiele ich den lay auf manschaft A@ ungefähr 1,15-1,2. wenn nun überaschenderweise manschaft B in der schlussphase noch ein tor erziehlt, habe ich zumindest keinen verlust. wenn das 1-0 bleibt, habe ich einen kleineren, aber sichereren gewinn
 
@Fishboon:

Absichern bei 3 verschiedenen Ausgängen (wie beim Fußball) ist generell schwierig, weil sich Absichern meiner Meinung nach nur dann lohnt, wenn man alle möglichen Ausgänge auch wirklich abdeckt. Ansonsten gilt Murphys Gesetz und du bist einen Haufen Kohle los...

Kleiner Tipp: Das was du absicherst ist wohl gut für die Psyche, weil due dadurch viele Erfolgserlebnisse hast, insgesamt wirkt es aber so, als würdest du Geld verschenken. Wie oft kommt denn bitte dein Tor von Team 2?
Mein Tipp an dich: Absichern lassen und vom zusätzlichen Gewinn einen Taschenrechner kaufen.
 
Wie oft kommt denn bitte dein Tor von Team 2?
oft !

und wenn ich erst auf eine manschaft setze und diese dann laye, habe ich sehr wohl alle 3 moglichkeiten abgedeckt.

ja, absichern ist gut für die nerven.

mein tipp an dich: nicht leute belehren wollen, die deine fragen nach bestem wissen beantworten. think before post

@jason: wenn eine wette komplett schief läuft kann man sie auch nicht absichern oO was soll denn der quatsch
 
du verstehst mich nicht richtig.

du sicherst bei der ersten wette ab, dadurch geht dir gewinn flöten.sagen wir mal von ursprünglichen 5 units gewinn hast du nur noch 3 übrig

zweite wette: du setzt 4 units
so bei der zweiten würdest du, wenn sie denn vorne liegen, ja wieder absichern.
wenn deine zeite wette aber nun futsch ist, fehlen dir im endeffekt die units aus der ersten wette durch die absicherung.

wenn du bedenkst dass du einen roi von sagen wir mal 107-112% hast und du sicherst ständig deine gewinne ab, bleibt dir davon ja nicht mehr viel übrig, weil du bei den verlorenen wetten nicht mehr heraus kommst. (kannst du schon bloß ist das hier nicht das thema)

value sicher man nicht ab.
 
Am Thema vorbei aber egal:

Wichtiger als absichern ist das "negativ absichern", d.h. dass man auf jeden Fall Verlust macht, egal wie das Spiel ausgeht.
Klingt vielleicht komisch, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass man dadurch schließlich und endlich dauerhaft den meisten Gewinn erzielt.
Wenn ein Spiel eine andere Richtung einschlägt als man vermutet, muss man in der Lage sein, dies zu erkennen (meist ist man dies, man will es sich nur nicht eingestehen bzw. hofft auf ein "Wunder")
Aktuelles Beispiel: Tennis WTA Lepchenko gegen Petrova heute..Lepchenko gewinnt den ersten Satz 6:1, ich dachte Petrova schenkt ab (back Lepchenko 10/10 @ 1.66), Petrova legt im zweiten Satz aber ordentlich los, führt 2:0 (daraufhin back Petrova 10/10 @ 1.70)..in jedem Falle 3/10 verloren, egal wer gewinnt.. Das Ende vom Lied, Petrova gewinnt klar, somit hätte ich 10/10 verloren..
Unabhängig von der Stakezahl hab ich mit der gleichen Absicherungsstrategie heute trotzdem +7EH eingefahren. Ansonsten wäre ich heute leer ausgegangen (+/-0) und hätte viel Zeit umsonst aufgebracht, was für die Psyche des Wetters weniger gut ist und zu Frustwetten etc. führt.

Ich werfe das Thema mal in den Raum, weil ihr unter absichern wohl etwas anderes versteht, aber durchaus eine Methode ist, über die es sich nachzudenken lohnt [[yo]][[cheers]]
 
Das ist auch ein guter und sinnvoller Ansatz, es gibt Momente da sieht man einfach dass das nichts mehr wird, wenn live angeboten kann man da natürlich was machen.

Ist ansich ja nicht am Thema vorbei, da ich ja in meinem Post auch schon drauf einging.

Wenn ein spiel nicht den gewünschten Verlauf nimmt z.b. in der 60ten minute mit x% verlust hinauskaufen.

Ich hab keine genauen Erfahrungswerte, aber eigentlich dürfte sich das im Endeffekt nicht viel nehmen (- Gewinne absichern, Verluste minimieren- Oder Valuewetten, Valuewetten sein lassen und die gewinne einfahren).Je nachdem wie gut man darin ist. Aber du brauchst halt Zeit dafür, Zeit die man in Analysen stecken kann.
 
Angenommen ich bekomme eine Quote von 3,7 auf Team B vom Wettanbieter meines Vertrauens und ich setze da 10 Euro drauf. Ich bekäme 37 Euro zurück, was einem Gewinn von 27 Euro entspricht. Sollte ich richtig liegen mit meiner Einschätzung (und selbstverständlcih liege ich immer richtig), ist mein erwarteter Gewinn also 8,10 Euro. So weit so gut.
Du mußt doch auch deine Einsätze der 70% verlorenen Wetten abziehen.Dein erwarteter Gewinn wäre doch nur 1,10€.

Mein Erwartungswert liegt also bei 5,20 Euro (0,6*4 + 0,4*7 das sind die Wahrscheinlichkeiten, ab denen sich eine Wette auf eine 1,7er Quote so gerade lohnen würde).
Diesen Erwartungswert hast du aber nur dann, wenn auch genau diese Situation eintrifft. Du willst ja jetzt in dieser Situation vergleichen, was mehr Gewinn bringt: Absichern oder ursprüngliche Wette einfach durchlaufen lassen. Aber dann mußt du natürlich auch die neuen Vorrausetzungen dieser Situation berücksichtigen. Deine ursprüngliche Wette geht ja jetzt mit 40% Wahrscheinlichkeit durch. Und dann hast 4,80€ Gewinn, also weniger als 5,20€. Hier ist dein Erwartungswert durch Absichern also gestiegen, weil die 1.7 value ist. Rechne mit 50% Wahrscheinlichkeit durch und absichern lohnt sich nicht mehr.
 
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ist mir alles zu kompliziert was ihr hier schreibt....

ich für meinen teil liebe das grün bei betfair[[nixweiss]]

aber ich bin auch nur ein einfach strukturierter Wettanfänger (ist jetzt keine Ironie)

ist jetzt schon sehr lange her, da hat mir mal ein User vorgerechnet, was ich longterme durch das ausgreenen immer verliere...kann sein , das er sogar Recht hat..Mathe war nie meine Stärke, aber auf der anderen Seite hat auch noch kein Kellner, kein Hotelbesitzer etc. danach gefragt ob
dies "grünes" geld ist mit dem ich bezahle[[nixweiss]]
 
Die Rechnung von marcopolo ist mir nicht so ganz klar, aber vielleicht habe ich gerade auch nur ein Brett vor dem Kopf.
Mein Verstand sagt mir, dass (das wurde ja auch schon so gesagt), dass Absichern um des "grünen Gefühls" am Ende einer Wette in der Regel Verluste mit sich bringt, es sei denn, die Wette, die ich zum Absichern benutze, besitzt Value (auf Deutsch: einen positiven Erwartungswert). Da dies jedoch nur selten der Fall sein dürfte, lasse ich es besser [[grin]].

Vielleicht werde ich während der Basketball-WM (da gibt es viele Zweiweg-Wetten) mal auf Dauer ausrechnen, ob und wenn ja wieviel Verlust ich durch Absichern habe/hätte. Bis dahin beschäftige ich mich erstmal mit meiner Bachelorarbeit. Die Mathematik da ist interessanter :mrgreen:.
 
Bei all den schönen Berechnungen darf man aber eines nicht vergessen: Auch bei Absicherungs-Wetten ist das wichtigste die Quote!

Es muss also heißen: "Ich sichere ab, weil die Quote super ist."

Beispielsweise habe ich eine Heimsiegwette laufen und es fällt das 1:0 für mein Team. Die Quote fällt natürlich. Wenn sie aber zu wenig fällt, ist Absichern eine schlechte Idee. Das muss man halt jedes Mal individuell abschätzen.

Wenn ich die Siegchance nach dem 1:0 auf 75 % schätze, laye ich natürlich nur Quoten bis max. 1,33.
 
besitzt Value (auf Deutsch: einen positiven Erwartungswert.

Angenommen ich bekomme eine Quote von 3,7 auf Team B vom Wettanbieter meines Vertrauens und ich setze da 10 Euro drauf. Ich bekäme 37 Euro zurück, was einem Gewinn von 27 Euro entspricht. Sollte ich richtig liegen mit meiner Einschätzung , ist mein erwarteter Gewinnalso 8,10 Euro.

Eigentlich nur zwei Punkte:

1. Die 8,10€ berücksichtigen ja nur die 30% gewonnenen wetten, du mußt ja auch die 70% verlorenen wetten abziehen, also die 0,7 * 10€. Sonst hättest du ja immer einen positiven Erwartungswert und alle Quoten wären immer value. Also vor dem Spiel hättest eine Erfahrungswert von 1,10€. Aber die Erwartung vor dem Spiel ist hier auch unwichtig, weil

2.Diesen Erwartungswert von 5,20€ hat man ja nur, wenn Team B auch tatsächlich in Führung geht und die 1.7 dann eine Wahrscheinlichkeit von 60% hat. Wenn du jetzt diesen Erwartungwert mit dem Erwartungswert deiner Wette vor dem Spiel vergleichen willst. Dann mußt du natürlich auch für die @3,7 nur die Spiele berücksichtigen, in denen Team B in führung geht. Und die Wahrscheinlichkeit, dass die @3,7 durchgeht ist ja jetzt bei 40%. Also hättest ja jetzt schon 10€*0,4*2,7-10€*0,6=4,80€

Also in dem Beispiel ist dein Erwartungswert mit Absicherung grösser (5,20) als ohne Absicherung (4,80). Und der ausschlaggebende Grund dafür ist, dass wir die Absicherungswette @1.7 mit einer Wahrscheinlichkeit 60% value gesetzt haben.

Also Peter hat mit seinen 2 Beiträgen es ja genau aufm Punkt gebracht, wat Sache ist. Und das ohne sich ein Wolf zu rechnen [[grin]] Wollt dir ja auch nur sagen, dass dein Beispiel diesen Zusammenhang auch wiederspiegeln und deine Vermutung ja auch richtig ist.

Die Frage ist bloss, setzt man denn bei einer Absicherung meistens auf zu schlechte Quoten? Ich finde eigentlich eher nicht.

Also wenn Sampdorie heute in einem Graupenkick in der 80.Min das 1:0 erzielt, dann rennen die danach Werder die Bude ein. Wenn die Quoten sich aber verhalten wie einem normalen Ligaspiel, dann sicher ich natürlich mein under 1,5 ab. Ich hab dann eigentlich nur auf eine viel zu gute over 1,5 gesetzt.
 
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Die 8,10 € sind der Erwartungswert meiner Wette bei deren Abschluss. Ich schließe ja diese Wette ab, weil ich denke, dass der Erwartungswert positiv ist.
Einen negativen Erwartungswert bekomme ich, wenn die genommene Quote nicht zu den von mir gedachten Siegchancen passt, zum Beispiel eine Quote von 1,4 bei einer Siegchance von 50%.
 
Die 8,10 € sind der Erwartungswert meiner Wette bei deren Abschluss. Ich schließe ja diese Wette ab, weil ich denke, dass der Erwartungswert positiv ist.
Einen negativen Erwartungswert bekomme ich, wenn die genommene Quote nicht zu den von mir gedachten Siegchancen passt, zum Beispiel eine Quote von 1,4 bei einer Siegchance von 50%.

Wir reden hier doch nicht von einem Schwangerschaftstest. Positiv heisst eigentlich Erwartungswert>0.

Wie gross ist denn jetzt dein Erwartungswert bei @1.4 und Siegchance 50%? Du nimmst doch jetzt wieder deine 50% gewonnenen Wetten und berechnest dann Erwartungswert 2€. Das ist bei mir aber nicht negativ. Aber warum bezeichnest du den jetzt als negativ bzw. warum passen die Siegchancen und Wahrscheinlichkeit nicht zusammen?
 
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Wir reden hier doch nicht von einem Schwangerschaftstest. Positiv heisst eigentlich Erwartungswert>0.

Wie gross ist denn jetzt dein Erwartungswert bei @1.4 und Siegchance 50%? Du nimmst doch jetzt wieder deine 50% gewonnenen Wetten und berechnest dann Erwartungswert 2€. Das ist bei mir aber nicht negativ. Aber warum bezeichnest du den jetzt als negativ bzw. warum passen die Siegchancen und Wahrscheinlichkeit nicht zusammen?


Beispiel: Ich schätze meine die Chancen auf 50 50 und wette 10 € auf eine Quote von 1,4.
Das heißt, ich gewinne mit 0,5*1,4*10=7 Euro. Ziehe ich davon die 10 Euro ab, habe ich einen Erwartungswert von -3 Euro. Der ist negativ.

Ach, jetzt bin ich selbst verwirrt, was nun Erwartungswert ist und was nicht... Ich glaube, ich rechne das alles in einer ruhigen Minute nochmal durch. Jetzt komme ich bei meinem ersten Beispiel auch auf die 1,10... :mrgreen: Merci!

Edit meint: Danke, du hast vollkommen Recht. Also ist Absichern mit Quoten, die zu gut sind, gut, Absichern mit Quoten, die zu schlecht sind, schlecht. Das ist ja idiotensicher...
 
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Die Frage ist bloss, setzt man denn bei einer Absicherung meistens auf zu schlechte Quoten? Ich finde eigentlich eher nicht.
Vor allem bei Wettbörsen hast du da sicher recht. Die Quoten passen dort im Schnitt genau (also EV 0). Die 5 % Provision auf der Börse kann man bei der Absicherungswette getrost ignorieren, da man diese "Steuer" ja nur auf den Nettogewinn entrichten muss.

Aber blind drauf verlassen, dass die Quote auf der Börse passt, würde ich mich auch nicht...