Vergleich 2/3-System mit Einzel

Hallo,

ich habe bei bwin mal ein bißchen rumgespielt und eine 2/3-System-Wette mit den Einzelwetten auf die jeweiligen Spiele verglichen.

Sieht so aus, als ob sich Systemwetten risikomäßig erst ab höheren Quoten (>2.0) lohnen. Ich habe angenommen, dass zwei Spiele richtig getippt werden und eines falsch, somit nur eine Kombi richtig ist (bei 5 Euro Einsatz pro Tipp). Damit mache ich bei höheren Quoten mit der Systemwette mehr Gewinn als mit den Einzelwetten.

Bei sehr niedrigen Quoten (<1.3) mache ich erstens bei obigen Szenario sowohl mit Einzelwetten als auch System Verlust, dabei fällt der Verlust der Einzelwetten aber niedriger aus als der des Systems, Einzelwetten sind also effektiver.

Kann man das so verallgemeinern und deshalb nur bei höheren Quoten ein System spielen?

Gruß

seventh_son

Kurz gesagt:
Ja, deine Beobachtung ist im Kern richtig.

Systemwetten lohnen sich eher bei höheren Quoten, weil...
- bei niedrigen Quoten (unter 1,5) oft ein Fehler reicht, um kaum noch über den Einsatz zu kommen.
- bei höheren Quoten (über 2,0) je nach System schon wenige Treffer ausreichen können, um einen Gewinn zu erzielen.

Du kannst vorher mit einem Systemwetten-Rechner ausrechnen, ob sich das lohnt.

Fazit:
Systemwetten sind ideal, wenn du mehrere risikoreiche, aber chancenreiche Tipps kombinieren willst.
​

Gute Strategien zu Wett-Kombinationen

Hallo zusammen,

nachdem ich hier einige Zeit mitgelesen habe, musste ich mich endlich mal anmelden, um an dieser tollen Community mitzuwirken.
Ich wette erst seit relativ kurzer Zeit mit, bin bei bwin und bet-at-home angemeldet.

Ich bin nach anfänglichen Gewinnen und leider dann auch Verlusten (3 mal in kurzer Zeit bei bwin von 50 auf ca. 300 EUR und dann alles verloren, ja die Gier ;-) ) von Live-Wetten weg zu Fußball System-Wetten übergegangen.

Ich suche mir anhand von Listen der lokalen Wettbüros die wahrscheinlichsten Wetten mit dem geringsten Risiko aus, und untersuche jede Begegnung anhand Daten wie soccerway.com, und treffe dann die Entscheidung ob ich den Tipp spiele oder nicht.

Bsp. hatte ich für gestern, So. 17 Tipps rausgesucht, wovon ich 14 gespielt habe (4x 2-Wege, Rest je 1 Tip). Davon waren 10 richtig, 4 falsch. Durch 6 verschiedene Kombinationen also Wettscheinen hatte ich versucht das Risiko zu minimieren, daß es jede Kombi versaut, leider nicht geschafft.
Da ich aber nur mit wenig Einsatz gespielt habe, hab ich nicht viel verloren. Die drei nicht gespielten waren übrigens auch richtig getippt!

Aber eigentlich schade, denn es waren z.T. super Quoten dabei wie:
Carlstad United BK - Ängelholms FF
08.10.06 15:00 wo ich X (3,85) und 2 (4,00) gespielt habe und es kam mit 0:4 eine klare 2 raus.

Wie meint Ihr, könnte man das Risiko minimieren?
1. Hätte ich hier ins Forum geguckt, was ich leider vergessen habe hätte ich einen falschen Tipp wohl nicht gespielt. ;-)
2. Sollte man Ligen meiden, die erst wenige Spieltage hinter sich haben sowie Regional-Ligen und nur 1- und 2-te Ligen spielen?
3. Jeden Tipp einzeln spielen? Bei 5 EUR Einsatz pro Wetten, wäre der Gewinn grad mal 16 EUR gewesen, wobei ich kleine Quoten wohl eher nicht gespielt hätte...

Wäre dankbar für Eure Meinung.

Hier einmal meine Gedanken dazu:

Kombis erhöhen Risiko massiv. Bei 4 Fehlern in 14 Tipps sind Einzelwetten meist profitabler.
Systemwetten helfen nur begrenzt. Sie retten selten den Einsatz, wenn die Trefferquote nicht überragend ist.
Ligen mit stabilen Daten (1. und 2. Ligen nach über 10 Spieltagen) sind verlässlicher.
Lieber 3–5 Einzelwetten mit gut analysierten Quoten (idealerweise Value) statt viele Tipps pro Spieltag.
Fokus auf Qualität, nicht Quantität. Weniger Wetten, mehr Treffer = langfristiger Erfolg.

Wett-"Strategie"

Ich habe eine Frage bezüglich einer Wett-Strategie die ich mir ausgedacht habe. Man kann es eigentlich gar nicht "Strategie" nennen, dafür ist es viel zu simpel :mrgreen:
Also, nehmen wir an es gibt eine Liga in der man sich besonders gut auskennt (in meinem Fall NBA). Das Ziel lautet jeden Tag 5 Euro zu gewinnen und man hat etwa ein Kapital von 250 Euro zur Verfügung. Die Idee ist dann, dass man sich an jedem Spieltag (in der NBA wird ja quasi jeden Tag gespielt) einen Spread heraussucht bei dem man sich am sichersten ist. Die Spreads haben ja immer die Quote 1,85. Man müsste also 6 Euro setzen um einen Nettogewinn von 5 Euro zu haben.
Wenn man sich wirklich jeden Spieltag nur den Spread aussucht bei dem man das beste Gefühl hat/sich am sichersten ist, sollte man in der Regel doch zu 70% gewinnen. Schätze ich zumindest mal ;). Angenommen ich verliere die Wette, dann würde ich am nächsten Spieltag genau gleich vorgehen. Der Einsatz würde dann allerdings 13 Euro betragen damit ich die 6 Euro zurückhole und wieder einen Nettogewinn von 5 Euro habe. Wenn man also von einem Gesamtkapital von 250 Euro ausgeht, könnte man somit 5 mal wetten, ehe man richtig liegen müsste. Bei der 5. Wette läge der Einsatz bei 138 Euro. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich da 5 mal in Folge daneben liegen kann. Außerdem geht sich, wenn man oft genug gewonnen hat, mit der Zeit auch noch ein sechster Tipp aus.
Trotzdem bin ich skeptisch (sonst hätte ich mich wohl nicht hier angemeldet...) und würde gerne eure Meinung dazu hören. Schließlich bin ich sicher nicht der erste dem diese zugegeben extrem simple Strategie einfällt. So einfach kann es fast nicht sein. Bin schon auf eure antworten gespannt.

edit: Ich habe vergessen zu erwähnen, dass man sobald man gewonnen hat wieder mit 6 Euro Einsatz anfängt.

Was du beschreibst, ist eine Art "Light-Martingale". Deine Strategie basiert auf dem Prinzip: "Wenn ich verliere, erhöhe ich den Einsatz so, dass ich den Verlust wieder reinhole und mein Tagesziel trotzdem erreiche."

Welche Probleme sehe ich hier?

1. Fehleinschätzung der Trefferquote

Du gehst davon aus, dass du ca. 70 % der Spread-Wetten gewinnst. Klingt gut, aber das ist extrem schwer zu halten. Selbst richtig gute Wettprofis kommen bei Spreadwetten vielleicht auf 55–57 % Trefferquote, mit viel Aufwand. 70 % ist ein Wunschwert, kein realistischer Erwartungswert.

2. Verlustserien kommen häufiger, als man denkt

Selbst bei 60 % Trefferquote liegt die Wahrscheinlichkeit, fünf mal in Folge zu verlieren, bei ca. einer von 131 Serien. Wenn du täglich wettest, passiert das im Schnitt alle vier bis fünf Monate. Und das reicht, um dein Kapital zu killen.

Die 5 Stufen, die du dir erlaubst (6 € → 13 € → 29 € → 62 € → 138 €), sind schnell aufgebraucht.
Wenn du da einmal danebenliegst, ist dein Kapital futsch. Und du brauchst über 50 erfolgreiche Tage, um das wieder hereinzuholen.

Tipp 1: Fester Einsatz pro Wette

Statt auf Tagesgewinne zu spielen, rechne in Einheiten (Units).
Beispiel: 1 Unit = 2 % deines Kapitals → bei 250 € also 5 €.
Wette jede Wette mit demselben Einsatz, und schau auf die Trefferquote und den ROI statt auf Tagesgewinne.

Tipp 2: Simulation hilft

Stell deine Strategie mal in Excel nach. Du wirst sehen: Der Kapitalabsturz kommt früher oder später.

3 von 4 Wetten etc.?

Hi,
hab in der letzten Zeit enorm viele Kombis verloren nur aufgrund eines Spiels. Z.B. gingen mir auf diese Weise gestern bei 2 kombi-Wetten mit jeweils 15€ Einsatz knapp 800€ durch die Lappen, aufgeregt hat michd as natürlich sehr, besonders, weil ich diese Spiele für sehr sicher gehalten habe. Gibt es nun bei betandwin.de irgendein Verfahren, mit dem ich tippen kann, dass z.b. nur 8/10 richtig sein müssen, ich aber dann trotzdem noch etwas gewinne bzw. nicht gleich meinen ganzen Einsatz verspiele?

MFG!

Das würde ich einfach mal mit einem Systemwetten-Rechner durchrechnen. Wenn du dann noch Gewinn machen würdest bei einem 2/3, empfehle ich dir eine Systemwette (2/3) zu machen. Wenn du keinen Gewinn machen würdest, mach es nicht oder riskier es und mach die 3er Kombi. Die Entscheidung liegt am Ende natürlich bei dir.

Kombiwetten - offene nachtippen ?

Mal eine Frage, wie ihr das handhabt. Ich habe z.B. eine 3er-Kombi gespielt. Jetzt geht der erste Tipp in die Hose, während die anderen beiden noch nicht begonnen haben. Tippt ihr die beiden dann nochmal einzeln oder als 2er-Kombi nach? [[nixweiss]]

Grundsätzlich gilt:
Die ursprüngliche Kombi ist „tot“, also kannst du die restlichen Spiele behandeln wie neue Tipps. Dabei gibt’s aber ein paar sinnvolle Optionen:

Option 1: Einzelwetten auf die verbleibenden Spiele
Du gehst komplett unabhängig ran und prüfst:
Sind die Quoten weiterhin gut? Hätte ich das Spiel auch als Einzelwette gespielt?
Vorteil:
Du entscheidest nur noch nach Value, nicht aus „Revanche-Gefühl“.
Nachteil:
Möglicherweise etwas weniger Quote als im 2er-Verbund, aber oft solider.

Option 2: Neue 2er-Kombi auf die restlichen Spiele
Wenn du beide Spiele immer noch als Kombi spielen würdest, kannst du natürlich nachlegen.
Ist vor allem dann sinnvoll, wenn du den Value aus der Kombination erhalten willst (z. B. Gesamtquote über 3,0).
Achte aber darauf:
Nicht aus Frust „hinterherzocken“, sondern bewusst entscheiden.

Was du vermeiden solltest:
Nachtippen aus Trotz, um die ursprüngliche Kombi „zurückzuholen“. Das führt leicht zu schlechten Entscheidungen.
Doppelte Einsätze, um die Kombi „wieder reinzuholen“. Das kann zu Tilt führen und gefährdet deine Bankroll.

Greenwood-System

Was ist das Greenwood-System eigentlich?

Das Greenwood-System basiert auf einem kalkulierten Einsatzplan, der so angepasst wird, dass man beim ersten Treffer nicht nur den Verlust der vorherigen Runden ausgleicht, sondern auch einen kleinen Gewinn erzielt.

Es ist ähnlich wie Martingale, aber „mathematisch weicher“. Der Einsatz wird nicht verdoppelt, sondern berechnet, sodass er im Verlustfall steigert, aber langsamer wächst. Trotzdem basiert es wie jedes Progressionssystem auf der Annahme: „Irgendwann wird die Wette aufgehen.“

Was bedeutet das für deine Frage (Quote 3, Einsatz 20 €)?

Angenommen du spielst Quote 3, und willst pro Runde 20 € Gewinn erzielen, müsstest du die Einsätze grob so planen:

Runde: 1 Einsatz: 20 € Verlust (kumuliert): 20 € Gewinn bei Treffer: 40 €
Runde: 2 Einsatz: 30 € Verlust (kumuliert): 50 € Gewinn bei Treffer: 40 €
Runde: 3 Einsatz: 45 € Verlust (kumuliert): 95 € Gewinn bei Treffer: 40 €
Runde: 4 Einsatz: 70 € Verlust (kumuliert): 165 € Gewinn bei Treffer: 40 €
Runde: 5 Einsatz: 105 € Verlust (kumuliert): 270 € Gewinn bei Treffer: 40 €
Runde: 6 Einsatz: 160 € Verlust (kumuliert): 430 € Gewinn bei Treffer: 40 €
Runde: 7 Einsatz: 245 € Verlust (kumuliert): 675 € Gewinn bei Treffer: 40 €
Runde: 8 Einsatz: 370 € Verlust (kumuliert): 1.045 € Gewinn bei Treffer: 40 €
Runde: 9 Einsatz: 555 € Verlust (kumuliert): 1.600 € Gewinn bei Treffer: 40 €
Runde: 10 Einsatz: 835 € Verlust (kumuliert): 2.435 € Gewinn bei Treffer: 40 €

Fazit:
Du brauchst über 2.400 € Bankroll, nur um 10 Runden à 20 € Gewinn durchzuhalten.

Risiken:
- Hohe Kapitalbindung: Du brauchst eine riesige Bankroll für vergleichsweise kleine Gewinne.
- Grenzen der Buchmacher: Viele Bookies limitieren Einsätze, besonders bei ungewöhnlich steigenden Einsatzmustern.
- Menschlicher Druck: Nach 6–7 verlorenen Runden mit hohen Summen weiterzuspielen, ist psychisch brutal.
- Es gibt keine Garantie, dass innerhalb von 10 Runden ein Treffer kommt. 10x daneben bei Quote 3 kommt öfter vor, als man denkt.

Was kannst du tun?
- Teste das System erstmal in einer Excel-Tabelle oder mit Spielgeld, um zu sehen, wie oft du tatsächlich gewinnst.
- Nutze Value-Quoten, d. h. nur Spiele, bei denen du realistisch glaubst, dass die Wahrscheinlichkeiten besser stehen als die Quote es ausdrückt.
- Erwäge stattdessen flache Einsatzsysteme mit fixer Einsatzgröße und positivem Erwartungswert (Valuebet), das ist nachhaltiger.

Wie sagt ihr zu der Taktik?

ich hab mir überlegt, dass ich mir sichere Spiele heraus suche.
Sichere Spiele gibt es nicht. Jeder Tipp kann daneben gehen.

Was meint ihr dazu?
Der Zeitaufwand, den diese Analyse mit sich bringt, steht in keiner Relation zum Gewinn. Und auf Dauer wird es wahrscheinlich nicht mal einen Gewinn geben.

Strategie Unentschieden

Hallo Wettfreunde,

beim Fußball gibts bei einem Unentschieden ja eine Quote von ca. 3. Wenn man einige Statistiken ansieht, dann liegen die Unentschieden bei ca. 25 - 30 % aller Spiele.

Gibt es noch andere Sportarten, bei denen ein solches Verhältnis ebenfalls zutrifft?

Besten Dank!

Hey, interessanter Gedankengang.
Und du liegst mit deiner Beobachtung ganz richtig:
Im Fußball pendelt sich der Anteil an Unentschieden meist zwischen 25 % und 30 % ein, was bei Quoten um die 3,0 natürlich spannend für Value-orientierte Wetten ist.

Bei welchen anderen Sportarten gibt es überhaupt Unentschieden?

Eishockey
In der regulären Spielzeit (ohne Overtime) gibt es Unentschieden.
In vielen europäischen Ligen kannst du auf das Ergebnis nach 60 Minuten tippen. Und da kommt es durchaus häufig zu Remis (etwa 20–25 %).
In der NHL wird zwar immer ein Sieger ermittelt, aber viele Buchmacher bieten Wetten nach 60 Minuten an.

Handball und Basketball
Unentschieden sind selten, weil viele Punkte/Tore fallen.
In Handballspielen endet vielleicht 1 von 20 Spielen unentschieden, wodurch ich die Quote auf 5 % schätze.
Dementsprechend ist die Quote oft sehr hoch (im 6er bis 8er Bereich), aber selten Value dabei.

Rugby und American Football
Hier ist ein Remis extrem selten , kommt fast nie vor, daher extrem hohe Quoten (oft über 10).

Tipp: Fußball bleibt die „remisfreundlichste“ Sportart

Wenn du eine Unentschieden-Strategie ernsthaft aufbauen willst, lohnt es sich, bei Fußball zu bleiben.

Vor allem...
in Ligen mit niedrigem Torschnitt
bei Teams, die oft Unentschieden spielen
bei Spielen, wo beide Teams auf Augenhöhe sind (z.B. 10. gegen 12.)

Frühzeitig Wetten abschliessen?

Hallo Wettfreunde,

ist es eigentlich sinnvoll sehr frühzeitig Wetten abzuschliessen. Habe heute auf ein Remis getippt - für ein spiel am Samstag - und bekam noch eine Quote von 3,45. Kurze Zeit später hatte der Bookie auf 3,30 reduziert.

Bis zum Spielbeginn kanns natürlich Nachrichten geben, die den Spielausgang beeinflussen (Verletzte usw.). Aber wenn man sich sicher ist, dass man auf Remis tippt, kann man ja frühzeitig buchen.

Oder locken die Anbieter mit frühen Quoten die noch niedrig sind, da ja keine Vergleiche möglich sind.

Gibts da Erfahrungen oder Tipps?

Besten Dank!

Ganz klar: Es kann sinnvoll sein, früh zu wetten, wenn du glaubst, dass du eine gute Quote bekommst, bevor der Markt sie „korrigiert“.

Vorteile:
- Höhere Quoten: Wie in deinem Beispiel: Du hast die 3,45 mitgenommen, bevor der Bookie sie auf 3,30 gesenkt hat. Das ist Value, ganz klar!
- Wettmärkte sind noch "weich": Früh im Markt ist oft noch nicht alles eingepreist. Wenn du besser informiert bist, kann sich das natürlich lohnen.

Risiken:
- Informationsdefizit: Du hast einige Infos noch nicht (z.B. Verletzungen). Das kann dich überraschen und deinen Tipp entwerten.
- Bookies bauen Puffer ein: Einige Bookies geben anfangs bewusst „konservative“ Quoten raus, weil noch wenig Geld im Markt ist. Da kann es sein, dass die erste Quote niedriger ist und erst mit mehr Marktteilnahme fairer wird.

Einzelwetten, Kombiwetten oder Systemwetten?

Kombiwetten und Systemwetten bieten natürlich die optische Möglichkeit, auf einen Schlag viel Geld zu gewinnen, aber ist das wirklich möglich? Sind Einzel, Kombi oder Systemwetten am lukrativsten?

Mein Tipp: Bleibt in erster Linie bei Einzelwetten. Wenn man sich viel mit Wetten beschäftigt und sich auch mal an höhere Quoten, an die Aussenseiter, rantraut, dann kann man auch mit Einzelwetten seinen Gewinn ordentlich steigern.

Falls du bei einem Wettbüro aktiv bist wo Kombipflicht herrscht, so wären maximal 3erkombis angebracht, wobei auch das schon fast zuviel sind für eine Wette, weil einfach zu viele Faktoren mitwirken.
Systemwetten sind eine nette Möglichkeit, hohe Summen zu gewinnen. Allerdings darf man sich von den Summen nicht blenden lassen. Hier spielt man einfach mehrere Kombiwetten auf ein Mal. Bei Systemwetten aufpassen, dass man die Wetten so auswählt, dass man nicht mit Verlust aussteigt wenn eine Kombiwette richtig ist. Bei einer 2aus3 (3 Wetten: A+B, A+C, B+C) sollte man schauen, dass alle 3 Kombis jeweils eine Gesamtquote von 3,0 aufweisen, damit man auch schon einen zumindest kleinen Gewinn hat, wenn nur 2 der 3 Tipps richtig sind.

Dies in aller Kürze, es kann jeder dazu seine Meinung posten, der Fragen dazu hat oder noch irgendwas hinzufügen möchte.

Hey, sehr solide Einschätzung von dir, gerade der Fokus auf Einzelwetten ist absolut nachvollziehbar. Ich will mal meine Sicht ergänzen, vielleicht hilft’s dem einen oder anderen weiter.

Einzelwetten - Die kontrollierbarste Variante

Wie du sagst:
Wer sich intensiv mit Spielen beschäftigt, Valuebets sucht und auch mal auf Außenseiter geht, hat bei Einzelwetten die höchste Kontrolle über sein Risiko. Man kann sich voll auf ein Spiel konzentrieren, sauber analysieren, und behält das Bankroll-Management besser im Griff.

Viele Profis setzen fast ausschließlich auf Einzelwetten, weil...
- jede Wette isoliert bewertet werden kann
- keine Kettenreaktionen wie bei Kombis entstehen

Kombiwetten - Hohes Risiko, hoher Reiz

Klar, der Reiz liegt auf der Hand: Aus 10 € mal eben 300 € machen.
Aber: Mit jeder zusätzlichen Auswahl sinkt deine Chance dramatisch, weil du bei jedem Spiel richtig liegen musst. Und auch eine Top-Analyse kann mal danebenliegen.

Realistisch gesehen: Kombiwetten sind oft gut für den Buchmacher, nicht für dich.
Wenn Kombi: Maximal 2–3 Spiele, wie du schon sagst. Und nur wenn alle Spiele echten Value haben,

Systemwetten - Oft unterschätzt, aber tricky

Systemwetten wie 2 aus 3 oder 3 aus 4 geben dir eine Art Sicherheitspuffer: Wenn nicht alles trifft, ist der Einsatz nicht komplett weg. Das ist für viele psychologisch angenehmer. Aber die Gesamtquote sinkt spürbar

Tipp: Vor dem Abgeben mal durchrechnen, bei welchen Szenarien du im Plus landest und bei welchen nicht.

Mein Fazit:
  • Einzelwetten: Für langfristiges, kontrolliertes Spiel.
  • Kombis: Nur mit klarem Value und möglichst wenigen Spielen.
  • Systemwetten: Nur, wenn man versteht, wie die Quoten und Kombinationen wirken und man ein „Safety Net“ will.

Eishockey: Spielabschnitt-Wetten

Hallo,

Ihr kennt bestimmt alle die Spielabschnitt-Wetten beim Eishockey.

Ich habe mir überlegt, das man auf ein Unentschieden Tipt, da es in den letzten Tagen vermehrt nach den ersten Drittel unentschieden stand.

Die Quten sind fast immer über 2.x .

Was haltet Ihr davon?

Ich habe es gestern mehrmals gespielt, war erfolgreich. Allerdings läuft es heute nicht so gut....

Wenn man nicht blind auf irgendwelche Unentschieden wettet, sondern gezielt Spiele nach gewissen Kriterien raussucht, sehe ich da Potenzial. Man könnte z.B. folgende Aspekte in seine Analyse einfließen lassen:

- Wie oft haben beide Teams in den letzten fünf Spielen im 1. Drittel Unentschieden gespielt?
- Wie viele Tore schießen die beiden Teams durchschnittlich im 1. Drittel (je weniger desto besser)?
- Wo stehen die beiden Teams in der Tabelle (je näher beieinander desto besser)?

Wetten in letzer Minute ( 90min etc. )

Ich wette ja noch nicht solange und deswegen hab ich das Gefühl es mangelt mir manchmal ein bisschen an Disziplin. Gestern lief der Tag echt super an und ich hab auch schön Gewinn geschoben jedoch kam dann Chelsea und hat das geschmälert. Damit ich nicht mit Verlust rausgehe bin ich bei Athletico - Real nochmal in einer Livewette in der 90te Minute eingestiegen und hab auf "Kein Tor" mehr getippt und bin natürlich übelst auf die Fresse gefallen .. das kommt mir zum 2ten mal schon vor dass mir Real eine Menge Kapital weghaut nur weil ich umbedingt einen total geringen "Verlustbetrag" ausgleichen wollte.

Nun generell die Frage, es gibt doch sicherlich viele die Tippen sowas häufig also wirklich in den letzen paar Minuten darauf dass nix mehr passiert etc. Sollte man da generell die Finger von lassen?

Ich persönlich mache gar keine Livewetten. Alle Strategien, die ich je gespielt habe, setzten eine vorherige Analyse voraus. Livewetten sind meiner Meinung nach nur Zockerei. Erst recht, wenn man darauf wettet, dass in der Nachspielzeit noch ein Tor fällt.

Außerdem sollte man niemals eine Wette abschließen, um einen Verlustbetrag auszugleichen, so wie du es oben beschreibst. Wenn man so da ran geht, verliert man eigentlich immer.

Analysiere die Spiele vernünftig und wette dann auf das Ereignis, wo du glaubst, dass es eintritt.

Wetten auf unentschieden!

Nachdem ich am 20 Spieltag Kaiserslautern und Mainz erfolgreich auf unentscheiden gesetzt hatte, habe ich mich mal genauer mit der Unentschiedenhäufigkeit in der ersten Bundesliga auseinandergesetzt.
In den meisten Spielen wird nach meiner Beobachtung eine Durchschnitsquote (BaW) von 3,3 - 3,5 zu 1 geboten.
Wenn also jedes dritte Spiel unentschieden endet und man tippt rigoros alle Begegnung auf unentscheiden, so schneidet man mit plus ab.
Bei den 180 Spielen bis einschließl. 20. Spieltag dieser Saison sind tatsächlich genau 60 unentschieden ausgegangen.
An vielen Spieltagen gibt es zumindestens zwei, drei Spiele die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit entscheiden werden. Man muss also nicht alle neun Begegnungen tippen sondern nur 7 oder vieleicht gar 6. Somit wäre man in dieser Saison schon auf der Gewinnerseite.
Wenig unentschieden spielten:
Bayern (ist ja klar) 3
Werder Bremen 4
HSV 5
Mainz 5
Köln 5
Kaiserslautern 5

Häufige Punkteteilungen leisteten sich:
Stuttgart 12
Hannover 11
Schalke 9
Hertha 8

So würde ich z.B. am 21. Spieltag folgende Begegnung nicht unentschieden tippen:
Bremen - Kaiserslautern
Bayern - Nürnberg
(HSV -Mainz) (da bin ich unsicher)

Von den restlichen 6 Spiel müssen zwei unentschieden enden und man ist im Plus.
Meinungen dazu?!

Die Idee, systematisch auf Unentschieden zu tippen, ist sehr gut. Da gibt es unzählige Herangehensweisen. Viele davon habe ich selbst schon probiert. Alle diese Herangehensweisen haben Vor- und Nachteile.

Du hast recht. Quoten für Unentschieden liegen oft zwischen 3,2 und 3,5. Das heißt, wenn mehr als ca. 30% der Spiele, auf die man tippt Remis enden, ist man langfristig gesehen im Plus. Sicherlich kann man seine Trefferquote dann noch erhöhen, wenn man sich gewisse Teams herausfiltert, die oft Unentschieden spielen oder gewisse Kriterien erfüllen. Es kann z.B. durchaus Sinn machen, auf Mannschaften zu tippen, die sich im Mittelfeld oder in der unteren Tabellenhälfte bewegen. Bayernspiele würde ich z.B. eher rauslassen.

Natürlich sind die Quoten bei Mannschaften die oft Unentschieden spielen, geringer. Aber sie liegen selten unter 2,8. Trotzdem gilt auch bei Unentschieden-Tipps (so wie bei allen Tipps), dass man sie nur spielen sollte, wenn sie Value haben. Also, wenn die Wahrscheinlichkeit, dass das Spiel Unentschieden ausgeht deiner Meinung nach höher ist, als vom Wettanbieter angenommen.

Man darf nicht vergessen, dass Unentschieden schwer zu prognostizieren sind. Ein Elfmeter in der 90. Minute, eine rote Karte....und es kann kippen. Wobei das bei Siegtipps nicht besonders anders ist.

Schauen wir uns mal dein Beispiel an:
Nehmen wir 6 Spiele, Quote im Schnitt 3,3 und du setzt je 10 € = 60 € Einsatz.

Wenn 2 Spiele unentschieden enden, bekommst du 66 € zurück → 6 € Plus.
Wenn nur 1 Spiel unentschieden endet → 33 € zurück → 27 € Minus.
Bei 0 Remis → kompletter Verlust.

Du brauchst also relativ konstant mindestens 2 Treffer bei den 6 Spielen. Ich persönlich würde bei Unentschieden-Tipps übrigens nicht nur auf eine Liga gehen. Man könnte sich z.B. die Top 5 Europas rauspicken und auf Abstiegsduelle wetten. Das wäre ein spannender Ansatz.

Mehrere Tipps........

auf ein Spiel auf unterschiedliche Ergebisse? Geht das bzw. ist das erlaubt? So denke ich an Ergebnisswetten, wo ich ja die Quoten für 2-4 Ergebnisse so kombinieren kann, das zumindest ein kleiner Gewinn bei rum kommt. Kommt ein anderes Ergebniss als eins der 2-4 getippten, hat der BM halt Glück?

Bin übrigens ein Wett-Neuling und über Antworten dankbar.

Neulinger

Darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Erlaubt ist es natürlich, aber ob das wirklich Sinn macht?

Nehmen wir an, du willst auf das Spiel Bayern – Freiburg wetten und hast folgende Quoten:
  • 2:0 → Quote 7,0
  • 2:1 → Quote 8,0
  • 3:1 → Quote 11,0
  • 1:0 → Quote 6,5
Wenn du auf alle 4 Ergebnisse jeweils z. B. 5 € setzt (also insgesamt 20 €), und eines davon trifft ein, bekommst du zwischen 32,50 € und 55 € zurück.

Wenn du klug auswählst und eine realistische Streuung der Ergebnisse tippst, kann das funktionieren, aber du musst folgende Punkte beachten:
1. Die Summe deiner Einsätze muss unter der erwarteten Auszahlung bleiben, sonst machst du Minus.
2. Ein „falsches“ Ergebnis (z. B. 3:0 oder 2:2 in meinem Beispiel) hat zur Folge, dass du alles verlierst.

Ich denke, dass es mehr Sinn macht, dann z.B. direkt Handicap zu tippen, wenn man denkt, dass eine Mannschaft hoch gewinnt. Damit kann man ein breiteres Ergebnisfeld abdecken.

Meine persönlichen Erfahrungen mit genauen Ergebnistipps sind sehr schlecht. Aber vielleicht liegt das auch an mir. 😅

Valuebets

Ich habe mir vor Monaten das Buch "Sportwetten - Strategisch gewinnen" von Robert Neuendorf zugelegt.

In einem Kapitel geht es um die sogenannten Valuebets (wertvolle Wetten).

Um eine Valuebet zu finden, vergleiche ich ja die Wahrscheinlichkeit eines Spielausgangs mit den vom Buchmacher angebotenen Quoten.


Beispiel

Bayern München - SC Freiburg

Wahrscheinlichkeit

1 = 60%
X = 25%
2 = 15%

Bei jeder Quote über 1,75....wäre eine Wette auf einen Sieg der Bayern also eine Valuebet.

Jetzt meine Frage an die Wettprofis hier im Forum.....

Wie errechnet ihr euch die Wahrscheinlichkeit eines Spielausgangs ?

Da wir alle die Bayern kennen...hätte man sicherlich auch 80% für einen Bayernsieg nehmen können.

Jeder hat sicherlich eine andere Vorstellung von der Wahrscheinlichkeit des Spielausgangs. Ein Freiburger gibt vielleicht 30% auf einen Freiburger Sieg.

Wenn man die Fanbrille mal aussen vor lässt......

Wie geht man bei der Wahrscheinlichkeitsbestimmung sinnvoll vor ?

gibt es sowas wie ein patentrezept ?

Hey, interessante Frage.
Die beschäftigt wirklich jeden, der sich ernsthaft mit Sportwetten auseinandersetzt. Deswegen dachte ich mir, ich wärme diesen alten Thread hier mal wieder auf.

Ein Patentrezept im klassischen Sinne gibt es leider nicht, weil Wahrscheinlichkeiten für Spielausgänge immer mit Unsicherheit behaftet sind. Aber es gibt strukturierte Herangehensweisen, mit denen man seine Einschätzungen objektiver gestalten kann.

1. Statistische Analyse / Datenmodell

Viele nutzen historische Daten, um Wahrscheinlichkeiten zu modellieren. Das kann man händisch machen oder mit Hilfe von Software.

Beispiele für ein einfaches Modell:
  • Heim-/Auswärtsstatistiken der letzten X Spiele
  • Torverhältnisse (z. B. Expected Goals)
  • Direkter Vergleich (H2H)
  • Verletzungen, Sperren, Kaderveränderungen
Beispiel: Bayern hat in den letzten 20 Heimspielen 16 Mal gewonnen. Das entspräche einer Siegquote von 80%. Das ist ein Ausgangspunkt, aber noch keine perfekte Prognose.

2. Marktkonforme Einschätzung

Viele orientieren sich an den Quoten mehrerer Buchmacher. Diese enthalten bereits viel Schwarmwissen. Wenn du die Quoten auf eine implizite Wahrscheinlichkeit umrechnest, kannst du deinen eigenen Eindruck damit abgleichen.

Beispiel:
  • Quote auf Bayern-Sieg: 1,60
  • Implizite Wahrscheinlichkeit: 1 / 1,60 = 62,5%
Wenn du meinst, die „wahre“ Wahrscheinlichkeit liegt bei z. B. 70%, hast du eine Valuebet.

Livewetten & Smalltalk Donnerstag 19.6.25

porto stellt das spielen nach der hz ein und verliert das spiel sorry aber echt ein witz diese club wm

schöner HT FT Fix. Hätte man drauf kommen können. Opa Messi durfte noch ein Tor schießen und Suarez spielt den sterbenden Schwan.
Diese WM erinnert doch stark an Saudi Arabien äh Katar. :mrgreen:

Sportmarket - Your go-to betting place!

in welchen Punkten? nutze aus Gründen beide

SPM hat auch PS3838 Konten, da kannst sicher Ecken wetten, Support SPM Top, mmer schnell , Auszahlung Skrill um die 4 Stunden auch mal schneller, Bank am nächsten tag. Bankauszahlung sind mehre im Monat Kostenlos , Skrill und NT etc, nur eine kostenlos

AC Skrill bei mir immer innerhalt von 15 bis 30 Minuten. 1 Auszahlung im Monat frei.

In den Auszahlungstest steht für beide etwas.

Ich Spiel 90% SPM, gearde NFL/CFL, denen vertraue ich auch soweit man das kann, dass ich da recht hohe Summern liegen habe.

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