Die UFC schlägt am kommenden Samstagabend ihre Zelte in Kanada auf. Dort bekommt mit Mike Malott der gegenwärtig wohl populärste UFC-Kämpfer aus Kanada die Chance, mit Gilbert Burns einen etablierten Namen im UFC Weltergewicht zu besiegen und den nächsten Schritt zu machen.
Gilbert Burns vs Mike Malott Quoten & Tipp
Wenig überraschend wird Kanadas Mike Malott hier als sehr deutlicher Favorit für UFC Wetten gesehen. Der Early Market sah ihn sogar noch weiter vorne. Jetzt ist die große Frage, ob ihm hier nicht zu viel Ehre zuteil wird. Die Antwort steht und fällt damit, wie man UFC-Veteranen Gilbert Burns einschätzt:
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Gilbert Burns kämpft schon seit rund sieben Jahren an der Leistungsspitze der Division und bekam es mit weit besseren Gegnern zu tun.
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Burns geht stark auf die 40 zu und hat in den letzten Jahren nur Gegner besiegt, die auf dem Weg raus waren oder aus dem Ruhestand geholt wurden.
Burns könnte man nun schnell als Live-Dog sehen und das mag beim Eröffnungspreis nachvollziehbar gewesen sein. Doch er hat seine letzten vier Kämpfe verloren und überdies schon lange von dem Ruf gezehrt, gut gegen andere große Namen auszusehen – aber eben dennoch zu verlieren. Und mittlerweile sieht man Burns sein Alter deutlich an.
Unser UFC Fight Night Tipp
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Tipp: Runde 3 beginnt – Nein
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Wettquote: 1.93 (22Bet)
Malott ist als schneller Starter und opportunistischer Finisher bekannt und könnte recht früh einen Knockout finden. Malott ist zudem klar der bessere Striker. Und in puncto Grappling ist er locker gut genug, um diesbezüglich nicht zu leichter Beute von Burns zu werden.
UFC Fight Night Winnipeg – Gilbert Burns vs Mike Malott Prognose
Gilbert Burns hat seinen Kampfstil um seine Fähigkeiten im BJJ und um seine Toughness aufgebaut. Bis heute ist er ein Kämpfer, der nur sehr schwer am Boden zu halten ist. Selbst der ungeschlagene Khamzat Chimaev und später Sean Brady hatten ihre liebe Mühe, Burns im Grappling zu kontrollieren. Dadurch war es immer schwer, Burns in der Defensive festzusetzen.
Allerdings relativiert sich dies zunehmend, da mehrere stilistische Nachteile Burns im hohen Alter nun endgültig einholen:
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Burns war schon immer recht klein für die Gewichtsklasse.
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Nun, da er in puncto Geschwindigkeit und Reaktionen abfällt, rächt sich das zunehmend.
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Sein Schlagvolumen nimmt ebenfalls ab.
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Dadurch werden jüngere Kämpfer mit Reichweitenvorteilen ein immer größeres Problem.
Insbesondere der letzte Aspekt ist gegen Mike Malott relevant. Denn Burns ist hier ganz klar als Aufbaugegner für Malott gedacht, der vor heimischem Publikum zum neuen kanadischen Aushängeschild der UFC werden soll.
Gilbert Burns vs Mike Malott im H2H-Vergleich
Was hier vor allem hervorsticht, ist der niedrige Output von Burns, wodurch er bisweilen Federn vor den Punktrichtern lässt. Im Gegenzug bereitet jedoch Malotts sehr niedrige Takedown Abwehr einige Kopfschmerzen.
| Gilbert Burns | Kriterium | Mike Malott |
|---|---|---|
| 22-9 | Bilanz | 13-2-1 |
| 39 Jahre | Alter | 34 Jahre |
| 178 cm | Körpergröße | 185 cm |
| 180 cm | Reichweite | 185 cm |
| 6-4 | KO Bilanz | 5-2 |
| 9-0 | Submission Bilanz | 6-0 |
| 7-5 | Bilanz in Kämpfen über die Distanz | 2-0-1 |
| 3,15 | Signifikante Treffer pro Minute | 3,93 |
| 48% | Schlaggenauigkeit (signifikante Treffer) | 48% |
| 3,64 | Eingesteckte signifikante Treffer pro Minute | 3,06 |
| 52% | Abgewehrte/vermiedene Treffer | 56% |
| 2,12 | Erfolgreiche Takedowns (pro 15 Minuten) | 1,88 |
| 37% | Takedown Genauigkeit | 50% |
| 53% | Takedown Abwehr | 14% |
| 0,5 | Submission Versuche (pro 15 Minuten) | 0,8 |