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Nach Rosenior-Entlassung: Wer wird neuer Chelsea-Trainer? | Prognose & Quoten

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Aktualisiert: 23.04.2026

Gerade einmal 105 Tage dauerte die Amtszeit von Liam Rosenior als Trainer des FC Chelsea an. Für die neue Saison sucht Chelsea einen Coach, der den Klub endlich nachhaltig auf den richtigen Weg führt. In unserer Prognose blicken wir auf die Quoten zum neuen Chelsea-Trainer.

Der FC Chelsea vor dem Spiel bei der Klub-WM im Viertelfinale.
Quoten im Überblick: Wer wird neuer Chelsea-Trainer?

Aktuelle Quoten zum neuen Chelsea-Trainer

TrainerQuote Betlabel
Andoni Iraola (AFC Bournemouth)2.50
Cesc Fabregas (Como 1907)6.50
Marco Silva (FC Fulham)7.00
Edin Terzic (vereinslos)7.50
Oliver Glasner (Crystal Palace)10.00
Calum McFarlane (FC Chelsea, interim)17.00

Rosenior-Entlassung bei Chelsea keine Überraschung

Die 0:3-Niederlage gegen Brighton war für den FC Chelsea in vielerlei Hinsicht schmerzhaft. Der Höhepunkt dabei: Die Blues stellten einen 113 Jahre alten Negativrekord ein. Im Jahr 1912 verloren die Londoner letztmals fünf Ligaspiele in Folge, ohne dabei einen einzigen Treffer zu erzielen. Die Bilanz des Ex-Trainers:

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    Rosenior verlor mit Chelsea sieben der letzten acht Pflichtspiele. Den einzigen Sieg gab es im FA Cup gegen den Drittligisten Port Vale (7:0).

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    Der Rückstand der Londoner auf die Top 5 der Premier League vergrößerte sich während Roseniors Amtszeit von zwei auf sieben Punkte.

Rosenior-Nachfolger? Trainer-Shootingstar Iraola Top-Favorit

Beim Buchmacher Betlabel hat sich einen Tag nach der Entlassung von Rosenior bereits ein klarer Favorit auf seine Nachfolge herauskristallisiert – und das nicht ohne Grund. Einem Bericht von „RMC Sport“ zufolge haben die Londoner bereits Kontakt zu Andoni Iraola aufgenommen. Der Spanier trainiert derzeit noch den AFC Bournemouth, den er in dieser Spielzeit auf Kurs in Richtung Europapokal brachte.

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Iraola mit beeindruckender Bilanz

Iraola befindet sich im dritten Jahr seiner Amtszeit in Bournemouth. Die „Cherries“ entwickelten sich unter ihm vom Abstiegskandidaten zu einer Mannschaft, die oben angreifen kann. Aktuell ist Bournemouth in der Premier League seit 13 Spielen ungeschlagen und rangiert auf dem siebten Tabellenplatz.

Dass Iraola Bournemouth am Saisonende verlassen wird, steht bereits fest. Der 43-Jährige ist derzeit eine der heißesten Aktien auf dem Trainermarkt. Nicht zuletzt sollen auch Newcastle United, Bayer Leverkusen und Athletic Bilbao an ihm interessiert sein. Andere Klubs könnten dem FC Chelsea bei der Personalie Iraola also in die Suppe spucken.

Kehrt Fabregas zu Chelsea zurück?

Fast 200 Pflichtspiele bestritt Cesc Fabregas zwischen 2014 und 2019 für die Blues. Nun könnte der einstige Welt- und Europameister als Trainer an die Stamford Bridge zurückkehren. Sein Werdegang als Übungsleiter ähnelt dem von Iraola. Mit Como – erst 2024 in die italienische Serie A aufgestiegen – ist Fabregas auf dem besten Weg, sich für das internationale Geschäft zu qualifizieren.

Zwei Dinge sprechen aber gegen einen Wechsel nach Chelsea: Fabregas steht bei Como noch bis 2028 unter Vertrag. In der Vergangenheit sprach der Spanier über sein Engagement bei den Norditalienern als „langfristiges Projekt“. Selbst wenn er sich für einen Abgang entscheiden sollte, droht auch hier Konkurrenz. Die „Mundo Deportivo“ bringt auch den Lokalrivalen FC Arsenal als mögliche nächste Station für Fabregas ins Spiel, sollte Mikel Arteta bei den Gunners gehen müssen.

Chance für Edin Terzic?

Seit seinem Rücktritt bei Borussia Dortmund vor fast zwei Jahren ist Edin Terzic ohne Anstellung. Der Kroate wurde zwar immer wieder mit verschiedenen Klubs in Verbindung gebracht, zu einem Vertragsabschluss kam es aber bisher nicht.

Terzic, der bis auf ein zweijähriges Engagement als Co-Trainer unter Slaven Bilic bei West Ham United in England weitestgehend ein unbeschriebenes Blatt ist, könnte für Chelsea allerdings eine Nummer zu klein sein. Zuletzt wurde der Ex-BVB-Trainer zudem auch als Kandidat bei Athletic Bilbao gehandelt.

Interimstrainer McFarlane & Co. kaum mit Chancen

Nach der Rosenior-Entlassung übernimmt bei Chelsea erst einmal der bisherige Co-Trainer Calum McFarlane interimsweise bis Saisonende. Der 40-Jährige war bereits nach der Beurlaubung von Enzo Maresca im Januar für zwei Spiele eingesprungen. Weder gegen Manchester City (1:1) noch gegen den FC Fulham (1:2) konnte er damals gewinnen. McFarlane müsste nun schon eine atemberaubende Serie starten, wenn er sich für die kommende Saison als Cheftrainer empfehlen will.

Anderen großen Namen des Trainergeschäfts räumen die besten Wettanbieter kaum Chancen ein. Bei Bundestrainer Julian Nagelsmann, Leverkusens Meistertrainer Xabi Alonso oder Ex-Madrid-Coach Zinédine Zidane gibt es nur wenig, was für eine Einigung mit den Blues sprechen würde.

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Heißester Tipp Iraola

Die heißeste Spur führt aktuell zu Noch-Bournemouth-Trainer Andoni Iraola. Unter allen Klubs, die mit dem Spanier in Verbindung gebracht werden, ist der FC Chelsea wohl der renommierteste und somit vielleicht auch der spannendste für Iraola. Die erste Kontaktaufnahme hat dem Vernehmen nach bereits stattgefunden.

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