Viermal infolge sieglos, defensiv auch 2026 viel zu lasch. Die Dino Topmöller Entlassung bei Eintracht Frankfurt kam nicht überraschend. Die Suche nach einem passenden Nachfolger läuft indes auf Hochtouren. Wer übernimmt die Eintracht im Kampf um den CL-Verbleib und die internationalen Plätze in der Liga? Unsere Prognose zum neuen Eintracht-Trainer!
Marco Rose in Pole Position beim Rennen um den Trainerstuhl
Gladbach, Dortmund und dann lange Zeit Leipzig. Marco Rose könnte schon bald sein Trainercomeback in der Bundesliga feiern – rein sportlich wäre ein Engagement bei der Eintracht für den Ex-Bullen zumindest kein großer Rückschritt.
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Marco Rose holte in Leipzig und Dortmund je 1,85 Punkte pro Spiel. Auch aus Gladbach bleibt mit durchschnittlich 1,61 Punkten eine positive Bilanz.
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Kaum ein anderer verfügbarer Trainer kennt die Bundesliga so gut wie der Leipziger.
Im Grundton der Spekulationen ist klar vernehmbar, dass Marco Rose die Wunschlösung wäre und der ehemalige Leipzig-Trainer diesem neuen Job nicht abgeneigt sei. Aus dem Ausland sind seit seiner Freistellung keine passenden Angebote für den Mann aus Sachsen eingegangen.
Keine einfachen Fußstapfen
Dino Toppmöller holte im Schnitt 1,55 Punkte – besser als Glasner und Kovač, nur etwas schlechter als Adi Hütter. Seine ersten neun Pflichtspiele hat der Ex-Coach mit der Eintracht damals nicht verloren, die Messlatte liegt entsprechend hoch.
Kehrt mit Adi Hütter ein alter Bekannter zurück?
Exakt 1.095 Tage war Adi Hütter bei den Adlern im Amt – unter den letzten sechs Eintracht-Trainern das längste Engagement. Doch danach wollte der Funke in Gladbach nicht überspringen, bei der AS Monaco lieferte der Österreicher jedoch ab:
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Mit Platz zwei und drei bescherte Adi Hütter der AS Monaco die besten Platzierungen seit der Saison 2017/18.
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In seinen neun Saisonspielen vor der überraschenden Entlassung blieb Monaco in 66 % der Spiele ungeschlagen.
Doch sein Abgang zum Ligakonkurrenten hinterließ keinen guten Eindruck in Frankfurt – weder bei den Fans noch bei der Vereinsführung. Eine Rückkehr würde nicht zu diesem emotionsgeladenen Traditionsklub passen. Das weiß wohl auch der Ex-Coach selbst.
Glasner und Alonso – eher Wunsch als Realität
Die Gerüchteküche verkocht auch so manch wildes Rezept. Auf einem davon steht etwa der Name Xabi Alonso. Nach dem Aus in Real Madrid klingt eine Rückkehr in die Bundesliga aber eher unwahrscheinlich. Gerade deswegen, weil in der Prognose zum nächsten Xabi Alonso Klub sowohl sportlich als auch finanziell ganz andere Kaliber genannt werden.
Bei der Eintracht kann Alonso am Ende nur verlieren – siehe Eric ten Haag, wenngleich das schon ein Extremfall war. Noch ist die Traumsaison in Leverkusen aber zu frisch und auch in Madrid konnte sich der Spanier bis auf die Finalniederlage in der Supercopa nichts vorwerfen lassen.
Auch Ex-Eintracht-Coach Oliver Glasner würden manche gerne in den Kochtopf schmeißen. Doch der Erfolgsgarant von Crystal Palace wird spätestens im Sommer ebenfalls lukrativere Angebote auf dem Tisch liegen haben. Innerhalb Englands stehen da beispielsweise die Stelle bei Manchester United oder Tottenham Hotspur in Aussicht.
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