Zocken for Charity 2010

Flo

Realistischer Patriot
Teammitglied
März 9, 2003
46,022
10,582
Tirol
Grüß euch alle miteinander!

Zum 5. Mal heißt es nun auch heuer in der Weihnachtszeit wieder "Zocken for Charity". Diesmal ohne Aktionspartner, wir ziehen das diesmal alleine durch.

Worum gehts?
Alle Wettforum-User sind herzlich dazu eingeladen für einen wohltätigen Zweck zu spenden. Wir wollen diese Spendensumme gemeinsam durch Wetten vergrößern.

Wie wird gespendet?
Schickt bitte eine mit der gewünschten Spendensumme aufgeladenen Paysafecard per pn an mich. Die Spender werden hier öffentlich aufgelistet. Jede Summe zählt, ganz egal wie hoch sie ist. Jene Summe, die am Ende der Aktion durch Spenden und unseren Wettgewinn/verlust im Pot liegt, wird von mir an die jeweilige Organisation überwiesen.

Wohin wird gespendet?
Das müssen wir noch diskutieren. Jeder Vorschlag ist willkommen. In den letzten Jahren ging unsere Spende an die österreichische Organisation "Licht ins Dunkel".

Wie ist der genaue Wett-Ablauf?
Bin für Vorschläge offen, nur möglichst einfach sollten sie sein.
Mein Vorschlag: Es soll täglich eine Wette abgegeben werden. Jeder Spender darf seine Wette des Tages hier vorstellen und sobald ein weiterer Spender zustimmt, wird diese Wette mit 10% des aktuellen Spendenkontostandes gespielt. Ich spiele die Wette bei einem meiner Bookies wo es eben die Limits zulassen, stets zur möglichst besten Quote.

Wie lange läuft die Aktion?
Ab sofort bis 19. Dezember.

Geplanter Wettstart?
Sobald feststeht, wohin gespendet wird und wie der Wett-Ablauf aussieht. Dies sollte spätestens bis 21. November geklärt sein.

Diskutiert hier also bitte, welchen Ablauf und welchen Spendenempfänger ihr bevorzugen würdet. Ich ersuche aber darum, dass sich nur jene hier zu Wort melden, die selbst auch etwas spenden möchten.

Spendenstand: 2.280 Euro
Die aktuelle Spendenliste:
Flo 500 Euro
hapax 200 Euro
Maydschi 200 Euro
Nobody 100 Euro
Hotspur57 50 Euro
porki 50 Euro
cfcfan 200 Euro
Energienudel 200 Euro
markusaustria 25 Euro
Lokal_Crew 50 Euro
Akro 100 Euro
kingkurt 25 Euro
esteban 50 Euro
spartanplan 25 Euro
conne 25 Euro
Anonym 60 Euro
Currywurst09 20 Euro
Andy0815 100 Euro
_Wettpate 170 Euro
BSV 20 Euro
Zoolander 50 Euro
Keegan 50 Euro
capitano 10 Euro
 
supi, endlich topquoten...klasse flo, dass du dich dafür bereit erklärst...du solltest aber wissen....du hast hinterher bei all deinen bookies ne Limitierung drin ;)

mit den topquoten mag ja ok sein, aber ich denke mal
expect(waren die doch oder) haben uns doch ganz gut getan mit einigen Aktionen..

ich finde es eigentlich schade, das der Sponsor weg ist[[nixweiss]]
 
Heute habe ich von Licht ins Dunkel fünf Soforthilfefälle erhalten. Ich ersuche nun alle, die vorhaben bei unserer Aktion mitzumachen, hier jenen Fall zu posten dem sie gerne unsere Spende zukommen lassen würden.
Ich werde im Eröffnungsposting die Spendenliste laufend aktualisieren.

Fall 1
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Die Familie hat 3 mj. Kinder im Alter von 4, 13 und 15 Jahren zu versorgen. Die 4-jährige Tochter leidet an einer schweren Form der Epilepsie und benötigt ständige Aufsicht und Betreuung. Weiters ist sie auf die Benutzung eines Rollstuhles angewiesen und muss gefüttert und gewickelt werden. Um die Mutter für ein paar Stunden zu entlasten, soll das Mädchen im Herbst den örtlichen Kindergarten besuchen. Für eine erfolgreiche Integration wird ein Rehastuhl benötigt. Ein gebrauchter Rehastuhl kostet Euro 2.753,-- und kann von der Familie nicht finanziert werden.

Fall 2
Familie Sch. aus Pregarten (Oberösterreich)
Die 3-jährige Tochter der Familie ist durch einen Sauerstoffmangel bei der Geburt behindert. Sie leidet an einer spastischen Tetraparese und ist auf die Betreuung durch ihre Mutter angewiesen. Daher kann diese keine Arbeit annehmen. Voriges Jahr bekam das Mädchen Orthesen, die leider keine Besserung brachten. Der linke Fuß wurde zum Spitzfuß und die Knie konnten nicht mehr durchgestreckt werden. Da sich die Bewegungsseinschränkungen der Tochter stark verschlechterten, war die Tochter in Barcelona und es wurde eine spezielle Operation durchgeführt, die jedoch sehr teuer war. Das Mädchen kann wieder alleine aufstehen und über kurze Strecken gehen. Die Kosten für die Operation belasten jedoch die Familie sehr und wir werden um eine Zuzahlung gebeten.

Fall 3
Familie L. aus Bürmoos (Salzburg)
Die 5-jähr. Tochter ist mit dem Franceschetti Syndrom zur Welt gekommen. Sie hat keine Ohren, die Nase ist nicht durchgängig, das Kiefer ist zurückgeschoben, die Atmung erfolgt durch ein Tracheostoma und ernährt wird das Mädchen alle 2 Stunden mittels PEG-Sonde. Über ein Knochenleithörgerät kann sie hören und ihre Augenlider wurden bereits zweimal durch Operationen geöffnet. Die Mutter kann aufgrund der Sondierung der Tochter nicht arbeiten gehen und vor kurzem wurde bei ihr Brustkrebs diagnostiziert. Da das Mädchen aufgrund ihres Tracheostoma nicht sprechen kann, soll ein Kommunikationsgerät angeschafft werden. Die Familie kann die Kosten für das Gerät (€ 7.500,--) nicht aufbringen und wir werden daher um eine Zuzahlung gebeten.

Dem Ansuchen entnommen:
„Nächstes Jahr möchte ich mit der Schule beginnen, nur leider kann ich mich nicht verständigen, da ich nicht sprechen kann! Geistig bin ich völlig normal, aber wie soll ich in der Schule kommunizieren! Ich möchte nur ein ganz „normales“ Mädchen sein!“

Fall 4
Frau B. aus Wien
Frau B. ist 22 Jahre alt und schwer mehrfach behindert. Sie leidet an dem „Happy Puppet Syndrom“, spastischer Tetraparese und Epilepsie. Die junge Frau ist besachwaltet und lebt in einer Behinderteneinrichtung und wird dort voll betreut. Es wird ein Freihstehbarren (€ 2.609,--) benötigt, mit dem sie selbständig mobil sein kann. Da sie nur ein Pflegetaschengeld erhält und die Unterbringung und die notwendigen Therapien sehr teuer sind, kann der Behelf nicht finanziert werden.

Fall 5
Familie E. aus Penk (Kärnten)
Frau E. ist 24 Jahre alt und alleinerziehende Mutter von 2 Kindern im Alter von 4 und 6 Jahren. Sie wohnt in einem alten, total renovierungsbedürftigen Haus am Berg, weit weg von Kinderbetreuungseinrichtungen und passender Arbeitsstelle. Das Haus ist feucht, schimmelig und sehr gesundheitsschädigend. Sie hat nun die Möglichkeit in eine saubere Wohnung zu ziehen, die auch bessere Möglichkeiten der Kinderbetreuung bietet. Eine Volksschule und Ganztageskindergarten sind in der Nähe. Die Mutter hat regelmäßig Kontakt mit dem Jugendamt und ist sehr pflichtbewusst und fleißig. Sie bezieht derzeit Arbeitslosengeld, Alimente und Familienbeihilfe und hat daher nur ein geringes Einkommen. Die Kosten für die Ablöse für die neue Wohnung sind sehr hoch (Euro 3.700,--) und können von ihr nicht aufgebracht werden. Da sie selber in diversen Institutionen und Pflegefamilien aufgewachsen ist, hat sie keine Familienangehörigen, die ihr bei der Finanzierung der Ablöse helfen könnten. Wir werden dringend von der Jugendwohlfahrt um eine Zuzahlung oder Übernahme der Kautionskosten für die sehr bemühte Mutter gebeten.
 
Wow...ich freu mich dass meine Idee vor langer Zeit, zum jährlichen Ritual geworden ist.

5. Geburtstag heißt dieses Jahr muss ein Rekordergebnis her. Nach meiner Forumsabwesenheit die letzen Jahre bin ich nun auf jedenfall wieder dabei.

Über die Höhe meiner Spende werd ich mir die Tage mal Gedanken machen, bei der Stimme zu welchem Projekt möchte ich mich enthalten, fällt mir zu schwer da einen Fall rauszupicken.

Respekt an alle, die sich deswegen Mühe machen!!! [[yo]]
 
wie geht das mit der paysafecard, wo bekomme ich die her und wie wird diese aufgeladen?

bin im internet immer nur mit kreditkarte unterwegs.

gibts eine mindestsumme? ich bin ein armer student und hab nicht soviel geld, um dort mehrere hundert euro zu spenden [[nixweiss]]


zur Tanke fahren, eine 10€ Paysafecard kaufen, und diesen Code Flo senden[[cheers]]
 
Gut, dann sind wir uns ja einig. Ich werde nun Licht ins Dunkel mitteilen, dass wir Familie L. aus Bürmoss unterstützen.

Den Start könnten wir mit 20.11. festsetzen. Wir brauchen noch mehr Spender, also haut rein! Auch 10 Euro helfen, also gemma gemma.
 
Letztes Jahr noch von Flo & Co vorgeschlagen, pladiere heuer ich für einen Verzicht auf den Zockenpart!

Begründung: Ich selbst gehöre zu den hier mäßig beliebten Vielwettern - zig Tausend (spärlich recherchierte) Wetten jährlich. Da erscheint das Charity-Zocken (ca. 25 Wetten) imho zwangsläufig vereinfacht ausgedrückt wie ein einmaliger Münzwurf. Während für die Auszahlung aber bisher galt, Kopf 120% & Zahl 100% (Verlustabsicherung durch Sponsor) gilt dieses Jahr Kopf 120% & Zahl 84%. Auf diesen einmaligen Münzwurf würde ich sehr gerne verzichten.

Imho wäre ein solcher Verzicht auch keine Abwertung des Forums bzw. der User, immerhin darf davon ausgegangen werden, dass ein Großteil der Spenden eben durch erfolgreiches Wetten zustande gekommen ist. Die "Berechtigung" / der Sinn einer WF-Charity liegt für mich eh im Bereich Communitybindung. Dass man mindestens genausogut anderweitig sozial aktiv werden kann, gilt imho mit & ohne Zockenpart gleichermaßen und wird sicher von den meisten eh so gehandhabt. Ansonsten gehe ich nicht von einer einseitig negativen Wirkung eines Zockenverzichts auf die Spendenbereitschaft aus.

Wollte diese Gedanken wenigstens mal zu Protokoll gegeben haben - entsprechend (Risikominimierung) bin ich bei Durchführung des Zockenparts für einen Maximaleinsatz (wie letztes Jahr) von 5%.


edit: Klar, obige Auszahlungen kann man natürlich auch optimistischer sehen, was aber immer bleibt, ist ein imho zu hohes Verlustrisiko - und den vermeintlichen Spaß des Zockens bezahlt hierbei ein Spendenempfänger ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Letztes Jahr noch von Flo & Co vorgeschlagen, pladiere heuer ich für einen Verzicht auf den Zockenpart!

Begründung: Ich selbst gehöre zu den hier mäßig beliebten Vielwettern - zig Tausend (spärlich recherchierte) Wetten jährlich. Da erscheint das Charity-Zocken (ca. 25 Wetten) imho zwangsläufig vereinfacht ausgedrückt wie ein einmaliger Münzwurf. Während für die Auszahlung aber bisher galt, Kopf 120% & Zahl 100% (Verlustabsicherung durch Sponsor) gilt dieses Jahr Kopf 120% & Zahl 84%. Auf diesen einmaligen Münzwurf würde ich sehr gerne verzichten.

Imho wäre ein solcher Verzicht auch keine Abwertung des Forums bzw. der User, immerhin darf davon ausgegangen werden, dass ein Großteil der Spenden eben durch erfolgreiches Wetten zustande gekommen ist. Die "Berechtigung" / der Sinn einer WF-Charity liegt für mich eh im Bereich Communitybindung. Dass man mindestens genausogut anderweitig sozial aktiv werden kann, gilt imho mit & ohne Zockenpart gleichermaßen und wird sicher von den meisten eh so gehandhabt. Ansonsten gehe ich nicht von einer einseitig negativen Wirkung eines Zockenverzichts auf die Spendenbereitschaft aus.

Wollte diese Gedanken wenigstens mal zu Protokoll gegeben haben - entsprechend (Risikominimierung) bin ich bei Durchführung des Zockenparts für einen Maximaleinsatz (wie letztes Jahr) von 5%.


edit: Klar, obige Auszahlungen kann man natürlich auch optimistischer sehen, was aber immer bleibt, ist ein imho zu hohes Verlustrisiko - und den vermeintlichen Spaß des Zockens bezahlt hierbei ein Spendenempfänger ...

Ich gebe Hapax recht.
In den letzten Jahren hats ein Sponsor immer aufgefüllt. Der fällt diesmal offensichtlich weg. Ich glaube, ohne das negativ bewerten zu wollen, die Tips der Community allein lagen in den letzten Jahren immer knapp im Minus (berichtigt mich wenn ich da irre).
Also ist davon auszugehen, daß auch heuer die Zockerei knapp zulasten des Spendenempfängers gehen wird. Und wenn ich dann auch noch eine eventuell kommende Neigung zu Frust- oder Hauruckwetten kurz vor Ende ("So kommen wir wenigstens doch noch auf pari") befürchte...
 
Durch die Wetterei hat sich unsere Spendenaktion immer von anderen abgehoben, hatte was originelles. Auf der anderen Seite wärs mir recht, würde es in der Vorweihnachtszeit doch einiges an Arbeit sparen, zumal wir mit unseren Wetten glaube ich jedes Mal ein leichtes Minus machten.

Wie ihr wollt, lassen wir doch alle Spender ihre Meinung äußern.
 
Wie wäre es denn wenn wir nen Stichtag (am besten kurz vor Weihnachten um der Familie das Fest noch zu versüßen) setzen bei dem das Geld am Ort X (Flo MB Konto) eingegangen sein sollte.

Jeder kann zu Beginn entscheiden wieviel er spendet und ob er den Betrag direkt dem Gesamtpott zuführt oder ob er mit dem Betrag wettet und dann am Ende der Aktion den Gesamtbetrag in den Topf schmeißt. Man verliert so zwar einen gewissen Gemeinschaftsfaktor, allerdings glaub ich das somit ein besseres Gesamtergebnis erzielt wird.

Man könnte ja auch für die Aktion ein Unterforum aufmachen, so dass alle verfolgen können wie es bei den anderen läuft (evtl. auch nen kleinen Wettbewerb, der Sieger bekommt ein Charity Herz neben seine Nicknamen oder so).

Also ich persönlich würde den Verlust zu meinem verzockten Betrag dann auch wieder auffüllen.

War jetz mal nur so ne Idee, ka wieviel Arbeit da für die Chefs hinter steckt, wenns zuviel ist dann ignoriert die Idee einfach. [[grin]]

LG
Pate
 
Wetten.

Risiko/Gewinn Verhaeltnis ist meines Erachtens nicht schlechter als wenn wir nicht wetten wuerden. Denke auch dass selbst der worst case sich in Grenzen haelt. Man koennte als Kompromiß ueber eine stoploss-Marke nachdenken, wenn sich die Frage wirklich stellen sollte (um nicht das Gefuehl uebergangen zu werden aufkommen zu lassen).
 
Dann warten wir mal bis Montag (23.) auf weitere Spenden und entscheiden dann ob wetten oder nicht.

Nochmals der Aufruf an alle, da bisher nur eher wenige gespendet haben: Auch 10 Euro helfen! Haltet euch nicht zurück, nur weil unter den ersten Spenden einige 3stellige waren.
 
Von den bisherigen Spendern hat sich eine knappe Mehrheit fürs bloße Spenden ausgesprochen. Daher werden wir heuer nicht wetten und uns trotzdem weiterhin um Spenden bemühen.

Bisher sind bereits 1.725 Euro zusammen gekommen. Mit 12 Spendern ist die Anzahl der spendenfreudigen aber noch recht gering.
 
Irgendwie ist das Thema ja zwiespältig. Um es mal einfach zu formulieren:Die meisten von uns die bei Zocken for Charity in den letzten Jahren gespendet haben,
konnten das deshalb, weil sie mit Value-Quoten im Laufe des Jahres so viel gewonnen hatten, dass sie sich das leisten konnten.
Beim Zocken for charity hat man dann auf nicht Value-Quoten gesetzt(Beschränkung auf einen Buchmacher und Reglement machten value fast unmöglich)
Nur dank der Vereinbarung mit dem ausgewählten Buchmacher wurde dann der verlust wieder ausgeglichen.
So gesehen war das genauso wenig ein Zocken, wie es heuer eins sein wird, wo wir gleich die gesammelte Summe spenden .