(Zeitungs-)Artikel über das Thema Wetten

Erbringt ein bestimmter Quotenbereich auf Dauer Gewinn, (wenn ich es richtig verstanden habe, zielt deine/eure These darauf ab, dass konsequentes Setzen auf den Favo Gewinn erzielt hätte?), ...
Nein!!! Weder meine These, noch die des Professors und vermutlich auch nicht die von kdogg!
Naja, mal abseits von den eigenen Wettpräferenzen [[prost2]], die Aussage des Herrn Professors ist lediglich, dass man im Schnitt mit Favoritenwetten sein Geld weniger (schnell) verliert, da die Marge im Schnitt mit der Quotenhöhe korreliert.
... value wird weiterhin notwendig sein, um mit Sportwetten langfristig Geld zu gewinnen.
siehe meine Ausführung (nicht die erste dieser Art) zur unterschiedlichen Definition/Verwendung von value: Link entfernt
Der Glaube an eine Mannschaft bzw. die aufgrund von Fundamentaldaten gebildete Meinung über das Eintreffen eines Ereignisses ist lediglich der 1. Schritt. Der zweite ist dann das Abwägen der Wahrscheinlichkeiten unter Hinzuziehung der Quote. Das lasst ihr oder zumindest kdogg völlig ausser Acht. Dieser Schritt ist aber genau so wichtig wie der vorangegangene.
Ich stimme dem zu, aus solchen Äußerungen entsteht wohl aber die Empfindung (sicher nicht nur) von kdogg bzgl. Absolutheitsanspruch.
 
Dann drück dich demnächst deutlicher aus. Ich versteh den Kaudawelsch teilweise nicht weil ihr keine klaren Beispiele bringt, die erkennen lassen, wie das was ihr meint in der Praxis funktioniert. Und eure Intention ist und bleibt einfach falsch. Das hat nichts mit Absolutheitsanspruch zu tun. Bring doch bitte mal eine einziges Beispiel, damit jeder versteht was du mit dem Verzicht auf value meinst. Wie kann man ein mathematisches Faktum so verklären, dass einem hier unterstellt wird, ich würde einen Absolutheitsanspruch vertreten?? Langsam wirds unverschämt. Wenn du einen Weg findest, langfristig Gewinn zu erwirtschaften, dann hast du auch einen Weg entdeckt, value zu spielen. Wie du das machst, ist völlig egal (da stimmt der Satz dann, dass viele Wege nach Rom führen), aber DASS du es gemacht hast ist unbestritten und ein mathematisches Gesetz. So letzter Beitrag von mir, solang nix Substanzielles mehr dazukommt was die Diskussion voranbringt. Ausser Sticheleien und dem Herumreiten auf kleinen Missverständnissen bringt ihr hier nix zustande.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vor der Saison gabs Quoten um und über 3, die habe ich gespielt, weil sie value waren (in meinen Augen). Jetzt sind die Quoten um oder unter 1,7 gerutscht. Mein Glaube an die Bayern ist ungebrochen und meine Einschätzung hat sich nicht im geringsten geändert, aber spielen würde ich die Wette jetzt eben nicht mehr.
Masi, bleib locker, so eine Diskussion wird dich doch nicht aufregen.
Aber Frage, meintest du Meister oder CL Sieger?
 
Dann drück dich demnächst deutlicher aus. Ich versteh den Kaudawelsch teilweise nicht weil ihr keine klaren Beispiele bringt, die erkennen lassen, wie das was ihr meint in der Praxis funktioniert. Und eure Intention ist und bleibt einfach falsch. Das hat nichts mit Absolutheitsanspruch zu tun. Bring doch bitte mal eine einziges Beispiel, damit jeder versteht was du mit dem Verzicht auf value meinst. Wie kann man ein mathematisches Faktum so verklären, dass einem hier unterstellt wird, ich würde einen Absolutheitsanspruch vertreten?? Langsam wirds unverschämt. Wenn du einen Weg findest, langfristig Gewinn zu erwirtschaften, dann hast du auch einen Weg entdeckt, value zu spielen. Wie du das machst, ist völlig egal (da stimmt der Satz dann, dass viele Wege nach Rom führen), aber DASS du es gemacht hast ist unbestritten und ein mathematisches Gesetz. So letzter Beitrag von mir, solang nix Substanzielles mehr dazukommt was die Diskussion voranbringt. Ausser Sticheleien und dem Herumreiten auf kleinen Missverständnissen bringt ihr hier nix zustande.
Ich bin verwundert und erschrocken, dass du glaubst, ich wäre (im Kern) einer anderen Meinung als du, obwohl ich dir wiederholt zustimme. [[nixweiss]]
(Der Empfindung, dass ich mich (im Vergleich zu anderen) zu undeutlich ausdrücke, begegne ich auch nicht alle Tage. [[grin]])

Die Empfindung des Absolutheitsanspruch hat kdogg. Ich schrieb, diese nicht zu teilen. [[cheers]]
Den Ansatz ohne value-Betrachtung zu spielen vertritt kdogg. Ich schrieb wiederholt, die Auseinadersetzung mit der Quote jedem wärmstens ans Herz zu legen. [[cheers]]

Das Einzige worin wir beide eine andere Sichtweise haben, ist die Definition von value. Erwähnt habe ich dies deswegen, da darin imho der Hauptgrund für die wiederholte Eskalation bei der Diskussion mit dem von kdogg vertretenen Ansatz liegt. (Aber das in die Schusslinie geraten, kann eben leider passieren, wenn man versucht zu vermitteln. [[angel]])

Definition 1: value = vermutete Eintrittswahrschenlichkeit / die durch die Quote ausgedrückte Wahrscheinlichkeit
Definition 2: value = tatsächliche Eintrittswahrscheinlichkeit / die durch die Quote ausgedrückte Wahrscheinlichkeit

Auswirkung/Bedeutung dieses Unterschiedes: https://www.sportwettenvergleich.ne...ar-fragen-eines-anfaengers-2.html#post1151664

Letztere, deine Verwendung des Begriffes, ist wohl verbreiteter. Dadurch muss - per Definition - auch kdogg - sofern er langfristig Gewinn macht, value spielen. Der entscheidene Punkt seines Ansatzes, auf den er - so mein Eindruck - hinweisen möchte, ist aber die Quotenindifferenz.

Und nochmals, auch ich halte dies für nicht vorteilhaft. [[yo]]
 
Ok langsam dämmert mir was sich hinter dieser ganzen Diskussion verbirgt. Sowas kann wirklich nur zustandekommen, wenn man sich den ganzen lieben Tag den Kopf über Wetttheorien zerbricht, das Wetten selbst aber keine relevante Bedeutung mehr hat, der klassische Spielgeldwetter halt (nicht falsch verstehen, es ist gut und richtig für den Hobbyspieler nur mit Spielgeld zu hantieren, führt aber manchmal zu einer sehr eingeschränkten Sicht auf das Ganze).Wenn diese Leute nur mal für ein paar Monate mit echtem Geld, dessen Verlust im Zweifelsfall auch wehtun würde, spielen müssten würde sich das mit dem value vermutlich schnell von selbst klären. Für mich ist es selbstverständlich, dass es sich bei der Findung des value um vermutete Eintrittswahrscheinlichkeiten handeln muss. Wie soll man den tatsächlichen value denn bitte bemessen? Das ist nur an der absoluten Theorie möglich. Wer das auch nur in Erwägung zieht bei seinem eigenen Wettverhalten, steckt in den Kinderschuhen des Wettens und meint die Spiele mit dem "Rechner" bezwingen zu können.
 
Für mich ist es selbstverständlich, dass es sich bei der Findung des value um vermutete Eintrittswahrscheinlichkeiten handeln muss. Wie soll man den tatsächlichen value denn bitte bemessen?
Meine Rede!

Nur dann verstehe ich ehrlich gesagt nicht, wie du darauf kommst, dass jeder der langfristig Gewinn erzielt, zwangsläufig value gespielt haben muss ("mathematisches Gesetz")? Die Definition 1 lässt diesen Schluss nicht zu. Eine Korrelation vermuten wir beide.

Dagegen entspricht der Satz "Jeder der langfristig Gewinn erzielt, hat value gespielt." exakt der Definition 2.
"langfristig Gewinn erzielt" ist deckungsgleich mit "Wetten gespielt, die im mit den Einsätzen gewichteten Schnitt eine höhere als die von der Quote wiedergegebene Eintrittswahrscheinlichkeit aufweisen". Eingesetzt in den Satz -> Definition 2.

Von mir aus können wir diesen Diskussionspunkt aber auch gerne ad acta legen, denn da stimme ich dir wieder uneingeschränkt zu, dass diese Frage - Verwendung des Begriffs value - fürs tatsächliche Wetten unwichtig ist.
 
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Ist am Ende dann wohl Haarspalterei wie es richtig formuliert werden sollte. Den fairen Wert kennen wir nicht, wir können ihn auch nicht genau bestimmen. Wir müssen aber voraussetzen, dass es ihn gibt und uns ihm nähern. Wer das beherrscht, wird am Ende den Buchmacherschlüssel schlagen können. Ignoriert man den theoretischen value Wert, spielt man ja jede Quote zu dem Event. Dass dies mathematisch schiefgehen muss, sollte doch wohl mehr als offensichtlich sein oder? Aber im Grundsatz sind wir uns wohl einig.