(Zeitungs-)Artikel über das Thema Wetten

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Da hats einer verstanden. Ich hab schon vor ca. 10 Jahren den Value Hype nicht mitgemacht und lieber brav auf die sicheren Favos (Europa Top10) mit kleiner Quote gesetzt. Kostet auch viel weniger Zeit, man muss sich nur noch um die jeweiligen Gegner kümmern.

Die "Profiwetter" aka Valueritter (wer sich noch erinnert ;) ) sind heute größtenteils nicht mehr da...schon komisch. Aber vielleicht "on the long run" alle schon Millionäre [[nixweiss]]
 
"Value" bedeutet ja lediglich, dass die Quote höher ist, als sie sein sollte. Von daher sind deine sicheren Favos eben auch Value Picks, weil sie öfters kommen als die Quote suggeriert.
Wenn Bayern zuhause 90 Spiele aus 100 gegen Hamburg gewinnt, hat eben die @1,18 auf Bayern Value und nicht die @15 auf den HSV.
Was ich damit sagen will, du hast den "Value Hype" sehr wohl mitgemacht, falls du über letzten 10 Jahre eine positive Wettbilanz hast.
 
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Da hats einer verstanden. Ich hab schon vor ca. 10 Jahren den Value Hype nicht mitgemacht und lieber brav auf die sicheren Favos (Europa Top10) mit kleiner Quote gesetzt. Kostet auch viel weniger Zeit, man muss sich nur noch um die jeweiligen Gegner kümmern.

Die "Profiwetter" aka Valueritter (wer sich noch erinnert ;) ) sind heute größtenteils nicht mehr da...schon komisch. Aber vielleicht "on the long run" alle schon Millionäre [[nixweiss]]
Naja, mal abseits von den eigenen Wettpräferenzen [[prost2]], die Aussage des Herrn Professors ist lediglich, dass man im Schnitt mit Favoritenwetten sein Geld weniger (schnell) verliert, da die Marge im Schnitt mit der Quotenhöhe korreliert.
Die im Interview genannte Begründung dafür halte ich übrigens für Mumpitz ("weil alle gerne auf die Außenseiter setzen" - dass ich nicht lache), erstaunlich finde ich aber vor allem, dass sich hier ein Professor offen als "regelmäßiger" Spieler inkl. Beispielwetten & Einsatzhöhen outet!
 
Wow, selten so einen Schwachsinn gelesen, und das von einem Professor der Frankfurt School of Finance, der seit über 20 Jahren wettet![[nixweiss]]



Da die Wettquoten zu Lasten der Außenseiter verzerrt sind, verlieren Frauen bei Wetten mehr Geld als Männer.

Weil alle gerne auf die Außenseiter setzen, denn sie erhoffen sich den großen Gewinn.

Aber die kleinen Chancen werden überschätzt, und je mehr darauf setzen, desto geringer fällt der Gewinn aus, wenn die Wette aufgeht.

Ganz banal: Setzen Sie auf den Favoriten. Langfristig verdienen Sie dort mit mehreren kleinen Gewinnen mehr als mit dem einmaligen großen Hauptgewinn, wenn mal der Außenseiter vorne liegt.

Wahrscheinlich, weil es so enttäuscht ist, seine vielen Torchancen nicht genutzt zu haben. Das bedenken aber wenige, wenn sie auf den Sieger tippen.

Und wir handeln unsere Wetten an Wettbörsen wie Betfair. Die verlangen weniger Provision.

Da gibt es eben Großanleger, die darauf mit Milliarden handeln. Und nicht nur ein paar Wettbegeisterte wie wir am Lehrstuhl.

Wer also mal auf viele Tore in Spielen mit Italienern setzt, kann überdurchschnittlich viel gewinnen!
 
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Da hats einer verstanden. Ich hab schon vor ca. 10 Jahren den Value Hype nicht mitgemacht und lieber brav auf die sicheren Favos (Europa Top10) mit kleiner Quote gesetzt. Kostet auch viel weniger Zeit, man muss sich nur noch um die jeweiligen Gegner kümmern.

Die "Profiwetter" aka Valueritter (wer sich noch erinnert ;) ) sind heute größtenteils nicht mehr da...schon komisch. Aber vielleicht "on the long run" alle schon Millionäre [[nixweiss]]
Ist das jetzt ernst gemeint oder Ironie! [[nixweiss]]
 
Ist das jetzt ernst gemeint oder Ironie! [[nixweiss]]

Der letzte Satz ironisch, der Rest Ernst. [[cheers]]

Und aschariner: Nicht jeder der Gewinn macht, ist ein Verfechter des Value-basierten Wettverhaltens. Sicher kann man immer hinterher leicht sagen, dass die gewonnene Wette Value hatte.

Um es mit deinem Beispiel zu sagen: Für mich macht es keinen Unterschied, ob Bayern 90 aus 100 Spielen gewinnen würde oder 65 und wie die Quote aussieht. Jedes Spiel ist ein Einzelereignis, ohne Gedächtnis (Spieltheorie). Von daher interessiert mich immer nur wer am Spieltag nach meiner Einschätzung die besseren Chancen hat. Das Spiel findet eben nicht 100mal unter denselben Vorrausetzungen statt, sondern genau 1mal.
 
Und aschariner: Nicht jeder der Gewinn macht, ist ein Verfechter des Value-basierten Wettverhaltens. Sicher kann man immer hinterher leicht sagen, dass die gewonnene Wette Value hatte.

Um es mit deinem Beispiel zu sagen: Für mich macht es keinen Unterschied, ob Bayern 90 aus 100 Spielen gewinnen würde oder 65 und wie die Quote aussieht. Jedes Spiel ist ein Einzelereignis, ohne Gedächtnis (Spieltheorie). Von daher interessiert mich immer nur wer am Spieltag nach meiner Einschätzung die besseren Chancen hat. Das Spiel findet eben nicht 100mal unter denselben Vorrausetzungen statt, sondern genau 1mal.

Jeder, der Gewinn macht auf Dauer (signifikante Anzahl Wetten, damit der Faktor Glück irrelevant wird), hat die Wahrscheinlichkeit besser eingeschätzt als der Buchmacher und somit Value gewettet. Erst recht, wenn man dann noch die Gewinnmarge der Bookies abzieht plus evtl. Steuern.

Wenn Bayern die 1,18 nur in 65/100 Fällen durchbringt machst Minus, auch wenn sie es am Tag X vielleicht schaffen und die Woche darauf grad nocheinmal.
Das Ereignis eines Spiels findet eben doch 1000 Male statt, wenn auch immer mit anderen Teams und Voraussetzungen.
 
Das Spiel findet eben nicht 100mal unter denselben Vorrausetzungen statt, sondern genau 1mal.
Das Ereignis eines Spiels findet eben doch 1000 Male statt, wenn auch immer mit anderen Teams und Voraussetzungen.

Dat ist wohl so, Spiele gibt's immer genuch, nur die Teams ändern sich [[yo]] Hilft mir aber bei der Entscheidung für ein bestimmtes Spiel nur bedingt weiter diese Erkenntnis.

btw: Eine alte Diskussion, so alt wie die Value-Theorie selbst: Was ist diese "signifikante Anzahl von Wetten, damit der Faktor Glück irrelevant wird" ? 100, 1.000 oder 10.000 Wetten? Wann ist "on the long run" erreicht, wann resümiert man voreilig?

Meiner Meinung nach alles belanglose Zeitverschwendung. Es kann immer nur eine Momentaufnahme sein. Es zählt das hier und jetzt, heute Abend. Die Zeitkomponente (im Sinne von: Wenn ich mich die nächsten 100.000 mal bei ähnlicher Konstellation der Gegebenheiten genau gleich entscheide, mache ich bestimmt insgesamt Gewinn) sollte keinen Einfluß auf die Entscheidung für das Einzelspiel haben. Was nicht heißt, dass ich mich nicht auch an bestimmte Regeln/Muster beim Wetten halte.
 
Sorry aber das ist einfach nur komplett falsch.

Es gibt keinen exakten Zeitpunkt, ab wann das Glück keinen entscheidenden Faktor mehr spielt, aber er nimmt halt ab mit zunehmenden Anzahl spielen.
Gesetz der großen Zahlen

Nochmals zu unserem Beispiel: Wenn du zu 65% sicher bist, dass Bayern gewinnt, hast du zwar die höhere Chance eines Gewinns, nämlich in knapp 2/3 Fällen. Die Quote ist aber so tief, dass der Erwartungswert miserabel ist.
D.h. Wenn du im Leben nur eine Wette spielst, kann das gut gehn mit deiner Theorie, bei 10 Spielen ist's immer noch knapp möglich aber bereits bei 100 chancenlos.

Oder ein extremes Beispiel:
United spielt heute zuhause gegen City, ManUtd schlechte Saison, City stark bisher, keine CL mehr etc.
->Du denkst, dass City heute gewinnt.
Würdest du sie nun anspielen zu einer Quote von 1,10? Denn nach deiner Aussage findet das Spiel ja nur heute statt und Wahrscheinlichkeiten sind irrelevant. Also müsstest du City anspielen weil du sie als Sieger einschätzt.
 
Longterm war es über viele Jahre falsch.

Für die laufende Saison ist die Aussage zumindest für Heimsiege in den großen Ligen richtig:

Primera Obergrenze @1.3 41 von 42 (Ausnahme Barca-Valencia)

BuLi OG @1.25 22/22

Premier League OG @1.33 35/41 trotzdem leichts Plus

Frankreich OG @1.5 38/46 leichtes Plus

Serie A OG @1.5 47/63 pari

ROI dieser Soiele mit flatstakes gesamt etwa 106%

Was aber auch der Tatsache geschuldet ist, daß die aktuellen CL-Viertelfinalisten (ManU mal etwas vernachlässigt) lokal derart stark dominieren und einen Rekord nach dem anderen brechen.

Problem allerdings dabei, ich habe die Grenzen aufgrund der Ergebnisse so gesetzt, daß das Plus das Maximum erreicht und läßt das zum Saisonende mit Blick auf CL und entschiedene Meisterschaften nach.

Und die langfristige Frage, bleibt diese Kluft?
Wenn sich ein Ja abzeichnen sollte, werden die Bookies schon noch an der Schraube drehen. __________________
 
Sorry aber das ist einfach nur komplett falsch.

Mich stört immer, wenn Leute einen Absolutheitsanspruch haben. Jeder hat seine Wahrheit, das ist anscheinend deine. Bitte nicht verallgemeinern!

Das Gesetz der großen Zahlen kenne ich. Findet bei mir nur im Sportwetten aus den oben erwähnten Gründen keine Anwendung. Du selbst findest in dem von dir verlinkten Wiki-Artikel den Grund
In ihrer einfachsten Form besagen diese Sätze, dass sich die relative Häufigkeit eines Zufallsergebnisses in der Regel um die theoretische Wahrscheinlichkeit eines Zufallsergebnisses stabilisiert, wenn das zu Grunde liegende Zufallsexperiment immer wieder unter denselben Voraussetzungen durchgeführt wird
Wird es aber nicht, das Zufallsexperiment Hertha - Bayern am 25.03.2014 mit all seinen Begleitumständen (Meisterschaft vor der Tür, alle fit vs. Formschwäche und wichtige Ausfälle) findet genau einmal statt.

Und ja ich hatte gestern Abend auch überlegt auf City zu setzen, fand Bayern aber doch noch ne Nummer sicherer, weil schlechterer Gegner. Hatten Schalke oder Mainz mehr Value? Sicherlich! Aber was nützt der schönste Valuegehalt einer Wette wenn der Pick nicht kommt [[nixweiss]]
 
Die Erwartungswahrscheinlichkeit ist unabhängig von der Anzahl der Entscheidungen. D.h. sie bleibt, unter der Praemisse der immer gleichen Ausgangslage, dieselbe egal ob Hertha gegen Muenchen nur einmal spielt, oder tausendmal.
Oder um es anders zu sagen: Egal ob Muenchen einmal oder fuenf mal gegen Hertha spielen wuerde, sie bleiben Favourit in derselben Hoehe.

Aber die Diskussion mit dir hat keinen Sinn wie die Vergangenheit ausreichen gezeigt hat [[nixweiss]].
 
Ich will ja auch gar nicht diskutieren, liebste Nudel. Wie Du schon sagst haben wir ja bereits festgestellt, dass das für keine Seite fruchtbar ist. Es schadet mMn dennoch nicht, einen Sachverhalt von unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten - und sei es, um seine gefundene Wahrheit zu bekräftigen.

Im Übrigen schreibst Du doch nichts anderes als Ich
D.h. sie bleibt, unter der Praemisse der immer gleichen Ausgangslage, dieselbe egal ob Hertha gegen Muenchen nur einmal spielt, oder tausendmal.
KDogg schrieb:
Wird es aber nicht, das Zufallsexperiment Hertha - Bayern am 25.03.2014 mit all seinen Begleitumständen (Meisterschaft vor der Tür, alle fit vs. Formschwäche und wichtige Ausfälle) findet genau einmal statt.

Stimme deiner Aussage also zu, auch wenn Sie inhaltlich nix Neues beiträgt. Man kann jetzt immer neue Worte und Umschreibungen finden, um die Sache doch so drehen zu wollen dass man als vermeintlich alleiniger Rechthaber dasteht. Ändert aber nix, am Ende sind es grundsätzlich verschiedene Herangehensweisen, die vermutlich irgendwo beide ihre Berechtigung (und Erfolgspotenziale) haben.[[cheers]]
 
Also laut dem Professor muss man lediglich immer auf alle Favoriten aller Spiele die stattfinden setzen und dann wird man reich? :mrgreen:

^^ durchgefallen... ;-)

Er gibt ja nur eine Tendenz vor, dass man dazu neigt, geringe Wahrscheinlichkeiten zu überschätzen. Was auch die Buchmacher durchaus berücksichtigen.... :-P

gruss... :)
 
kdogg, ich weiss, dass du es nicht verstehen willst und das hier deshalb eh nutzlos ist, aber nochmals, beantworte doch bitte meine Frage anstatt auszuweichen.
City @1,1 also ne gute Wette, weil sie Favorit waren?
Würdest auch Bayern CL Sieg tippen @1,05? Sind doch die besten oder? Und die CL Saison 13/14 findet ja nur einmal statt.
Falls du es schaffst, mit solchen Quoten Plus zu machen, ist es genau nur deshalb, weil die Wahrscheinlichkeit eben bei 95% lag und nicht 65.
Das wiederum bedeutet, dass du Value erkannt hast, selbst in der kleinen Quote.
Wenn ein Tennis-Tipster ein paar Favos kombiniert und ne @2 dafür bekommt spielt er dies nur, wenn er zu min. 50% sicher ist, dass alle gewinnen und nicht einfach weil sie Favo sind.

PS: Jeder hat seine eigene Meinung, was aber nicht heisst, dass jede richtig ist. Hier die ganze Theorie der Wahrscheinlichkeit und Statistik anzuzweifeln ist schonmal ziemlich wagemutig.
 
... aber nochmals, beantworte doch bitte: City @1,1 also ne gute Wette, weil sie Favorit waren?

Habe ich doch [[nixweiss]]
Und ja ich hatte gestern Abend auch überlegt auf City zu setzen, fand Bayern aber doch noch ne Nummer sicherer, weil schlechterer Gegner.

Ja City war auch ne gute Wette. Bayern CL Sieger tippe ich nicht, weil es nicht um ein Einzelereignis geht.


PS: Jeder hat seine eigene Meinung, was aber nicht heisst, dass jede richtig ist. Hier die ganze Theorie der Wahrscheinlichkeit und Statistik anzuzweifeln ist schonmal ziemlich wagemutig.

Ich zweifle hier nicht die Lehre der Wahrscheinlichkeit und Stochastik an (interessant das Du das Theorie nennst), sondern nur, dass sie einen relevanten Einfluss auf die Einschätzung eines Sportwettenereignisses hat. Hat sie für mich nicht, ich komme auch ohne blendend zurecht. [[cheers]]
 
Nein, hast du nicht. Die Frage war, ob du auch auf City getippt hättest, wenn sie eine Siegquote von 1,1 bekommen hätten?

möchte kdogg nicht vorgreifen - tus jetz aber doch:mrgreen:
(und hoff er ist nicht bös bzw verbessert es wenn ich humbug schreibe[[cheers]])

weil i glaub i versteh was er meint.
ihm gehts in erster linie um die singularität bezüglich des ereigniseinstritts.

kleines beispiel, damit vielleicht auch mein geliebter energienudel ein bisschen in der schärfe zurückrudert:mrgreen:

bleiben wir bei aschariners beispielgemässer 1,10 für man city.
jetz sagen wir noch, die entsprechenden tagesaktuellen kriterien die kdogg für seine tippfindung anwendet, entsprechen der einstellung "ja, das spiel wird ganz sicher ein sieg von man city - ein x oder man u-sieg ist ausgeschlossen"
dann wird er das spiel (prinzipiell gesprochen) auch mit der 1,10 kaufen.

vertiefungsbeispiel:
sagen wir, halvar weist im lil mal wieder auf das spiel x gegen y hin. während die eurobookies für das spiel lustig und munter eine 2,0 fürs over 2,5 bieten, bemerkt wettguru halvar in asien, dass dort das over 3,5 schon nur noch mit 1,50 steht (obwohl die linie ursprünglich wie in europa war und auch mit selber quote)
wir können also davon ausgehen, dass das spiel ein fix ist, wortwörtlich genommen also die eintrittswahrscheinlichkeit des ereignisses "over 2,5" nahezu 1 beträgt und demgemäss kann uns die quote für das over 2,5 das die eurobookies dafür bieten wurst sein, da wir ja wissen (bzw eben davon ausgehen), dass das ereignis (mit praktisch 100%iger wahrscheinlichkeit) eintritt.
 
möchte kdogg nicht vorgreifen - tus jetz aber doch:mrgreen:
(und hoff er ist nicht bös bzw verbessert es wenn ich humbug schreibe[[cheers]])

weil i glaub i versteh was er meint.
ihm gehts in erster linie um die singularität bezüglich des ereigniseinstritts.

kleines beispiel, damit vielleicht auch mein geliebter energienudel ein bisschen in der schärfe zurückrudert:mrgreen:

bleiben wir bei aschariners beispielgemässer 1,10 für man city.
jetz sagen wir noch, die entsprechenden tagesaktuellen kriterien die kdogg für seine tippfindung anwendet, entsprechen der einstellung "ja, das spiel wird ganz sicher ein sieg von man city - ein x oder man u-sieg ist ausgeschlossen"
dann wird er das spiel (prinzipiell gesprochen) auch mit der 1,10 kaufen.

vertiefungsbeispiel:
sagen wir, halvar weist im lil mal wieder auf das spiel x gegen y hin. während die eurobookies für das spiel lustig und munter eine 2,0 fürs over 2,5 bieten, bemerkt wettguru halvar in asien, dass dort das over 3,5 schon nur noch mit 1,50 steht (obwohl die linie ursprünglich wie in europa war und auch mit selber quote)
wir können also davon ausgehen, dass das spiel ein fix ist, wortwörtlich genommen also die eintrittswahrscheinlichkeit des ereignisses "over 2,5" nahezu 1 beträgt und demgemäss kann uns die quote für das over 2,5 das die eurobookies dafür bieten wurst sein, da wir ja wissen (bzw eben davon ausgehen), dass das ereignis (mit praktisch 100%iger wahrscheinlichkeit) eintritt.

du gibst aber damit indirekt aschariner und den anderen recht. du implizierst mit der aussage nämlich, dass die von dir genannten wetten nur gespielt werden, weil eben die eintrittswahrscheinlichkeit höher als die quoten sind. wenn die eintrittswahrscheinlichkeit eben geben 100 % geht, reichen eben auch quoten von 1,1 oder 1,2, um value zu spielen. womit wir genau bei den aussagen von aschariner und den anderen sind. danke! [[yo]]
 
... weil eben die eintrittswahrscheinlichkeit höher als die quoten sind. wenn die eintrittswahrscheinlichkeit eben geben 100 % geht, reichen eben auch quoten von 1,1 oder 1,2, um value zu spielen...

[[respect]]Du bringst mich da jetz ein bisschen in verlegenheit.

deinen gedanken weitergesponnen bedeutet das aber auch dass zwischen der "herkömmlichen" tippfindung (wie sie von den von dir angesprochenen herrschaften gemacht wird) und der von kdogg ein massiver unterschied vorhanden sein muss.
beispiel "herkömmlich"
man u - man city
"objektive wahrscheinlichkeiten"
tipp 1 20% tippX 30% tippx 50%
bedeutet quoten höher als 2 für man city sind value

"kdogg`s alternative tippfindung"
tipp1 0% tipp x 0% tipp2 100%

deshalb hast Du natürlich damit recht, dass prinzipiell jede quote ab 1,01 für kdogg potentiell spielbar sein muss, wenn er erst mal zu der meinung "jedes andere ereignis ist ausgeschlossen" kommt.

die essenz ist also dass kdogg mutmasslich eine strategie entwickelt hat, die nahezu jedem durchschnittlichen wetter höchste achtung abringen und diesem überlegen sein muss (zumindest unter der annahme, dass er tatsächlich sehr viele derartiger wetten auch richtig hat.

insofern möcht ich auch noch explizit den unterschied herauskehren:
aschariner (jetz mal stellvertretend für nahezu 100% der wetter genannt, weil er ja die frage bezüglich man city 1,10 gestellt hat) nimmt eine bewertung des spiels vor, kommt damit zb auf 40% man city siegwahrscheinlichkeit (also im vergleich zur quote nicht spielbar) oder 60% siegwahrscheinlichkeit (man city spielbar)

kdogg kommt eben auf (de facto nahezu) 100%. ist also so gesehen in seiner entscheidungsfindung elitär und völlig unabhängig von einer quote. das ist ein sehr eklatanter unterschied!
 
[[respect]]

kdogg kommt eben auf (de facto nahezu) 100%. ist also so gesehen in seiner entscheidungsfindung elitär und völlig unabhängig von einer quote. das ist ein sehr eklatanter unterschied!

Ist das jetzt Ironie oder meinst du das Ernst? Schade, dass man nach etlichen Jahren wf immer noch so eine hanebüchene Diskussion hier führen kann. Value ist das A und O m Wetten. Wenn man da keinen Wert drauf legt, kann man ja gerne sein Taschengeld wetten und beschränkt sich halt auf den spielerischen Aspekt. Wer dauerhaft gewinnen will, muss value identifizieren, anders geht es nicht. Das unterliegt auch nicht der Meinungsfreiheit lieber kdogg, sondern ist ein Faktum. Ein Ereignis ist IMMER singulär (um auf dein CL Beispiel zurückzukommen). Um eine Gewinnchance zu haben, muss man jedoch in der Theorie dieses Spiel unendlich oft stattfinden lassen, um eine faire quote zu ermitteln (in der Theorie). Wenn man das nicht macht, kann man auch nicht gewinnen. Langfristiges Gewinnen ist was anderes als zocken mein Lieber. Da hast natürlich Recht, man kann auch durch Zocken mal einen ansehnlichen Gewinn einstreichen. Das ist dann aber Glück. Du hast nichtmal Basiswissen was Sportwetten betrifft, tut mir leid das so sagen zu müssen. Und zu schaufelradbagger: dein Beispiel ist ja auch wieder 1 A mit den geschobenen Spielen. Wie diese 100% in der Realität aussehen, darf man jeden Tag im liveordner bewundern, da kannste auch ne Glaskugel befragen. Und noch eine Frage: wenn die Quote doch so egal ist, warum sind diese dann nicht stabil? Wäre ich Buchmacher, würde ich mir die Arbeit sparen. Die Quote ist doch eh egal, warum dann neuen Umständen anpassen? Beim Stellen dieser Suggestivfrage komme ich mir schon irgendwie blöd vor. Ich denke bei solchen Beiträgen halt immer daran, dass neue Leute vielleicht so was noch für bare Münze nehmen, deshalb sollte das nicht unkommentiert stehen bleiben.
 
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aschariner (jetz mal stellvertretend für nahezu 100% der wetter genannt, weil er ja die frage bezüglich man city 1,10 gestellt hat) nimmt eine bewertung des spiels vor, kommt damit zb auf 40% man city siegwahrscheinlichkeit (also im vergleich zur quote nicht spielbar) oder 60% siegwahrscheinlichkeit (man city spielbar)

kdogg kommt eben auf (de facto nahezu) 100%. ist also so gesehen in seiner entscheidungsfindung elitär und völlig unabhängig von einer quote. das ist ein sehr eklatanter unterschied!
Oh, da haben wir doch sehr divergierende Einschätzungen bzgl. der wettenden Bevölkerung. [[nixweiss]]

Imho spielen die meisten Wettanfänger und Wettshopkunden nach diesem Prinzip des "suche die gewinnende Wette". Die Quote wird dabei nur insoweit beachtet, dass bevorzugt im (sehr) niedrigen Quotenbereich geschaut wird.
Von daher auch - jedenfalls in Bezug aufs Wetten - meine ... Verwunderung über die Aussage des Professors "weil alle gerne auf die Außenseiter setzen".

Da ich darüberhinaus vermute, dass es in dieser Gruppe signifikant weniger Leute gibt, die langfristig betrachtet im Plus sind, empfehle auch ich stets die Auseinandersetzung mit dem value-Gedanken.
 
Hei, warum manche immer gleich so steilgehen, sobald ich es wage die heilige Kuh schief anzugucken ?[[nixweiss]]:mrgreen:

Vielleicht hilft es, wenn ich zum Verständnis kurz umreiße wie es gestern Abend ablief. Situation war die, das von meinen Kandidaten (von den vertrauenswürdigen Topteams Europas, in Form) gestern Abend ManCity und Bayern gespielt haben. Beide auswärts, was ich prinzipiell schonmal weniger gerne anspiele. City hatte aber ein Derby mit dem Stadtrivalen, der nix lieber täte als Ihnen die Meisterschaft zu versauen, vor der Brust während die Überbayern bei ersatzgeschwächten und formschwachen Berlinern antreten mussten. Da die Spiele sich überschnitten haben und ich immer 100% meines Wettkontos für eine Wette einsetze, musste ich mich entscheiden. Da war ich mir bei Bayern einfach sicherer, dass es nicht schief geht. Bei den Summen, die ich setze damit sich die Pipiquoten lohnen, muss ich möglichst wenig daneben greifen. Ist doch eigentlich ganz einfach, oder?!

Quoten unter 1,05 spiele ich nicht an, dass ist meine persönliche Schmerzgrenze. In 75% der Fälle liegt die @ zwischen 1,1 und 1,2. Auswärts laye ich meist den Gegner, bei Heimspielen geh ich schonmal auf die glatte 1.

Wie ich schon oben gesagt habe, finde ich den Absolutheitsanspruch, den hier manche an den Tag legen, schwierig und unpassend für so ein Forum. Es gibt nicht nur den einen Weg nach Rom, das sollte doch gerade den langjährigen Usern hier klar sein. Wenn das Rezept für erfolgreiches Wetten wirklich "nur" aus Value finden, Disziplin, Money Management und spezielle Nischen finden besteht - was bestimmt schwer genug ist - warum krebsen dann alle noch hier rum und sind nicht längst Profis? Weil eben mehr dazugehört, um langfristig erfolgreich zu sein. Man kann diese Ratschläge annehmen, um zu starten und seinen eigenen Spielstil zu entwickeln. Eine allgemeingültige Formel für Erfolg beim Sportwetten, geschweige denn der einzige Weg wie man erfolgreich sein kann ist es aber ganz sicher nicht. Dafür existieren zuviele Gegenbeispiele [[cheers]]

Also, macht Euch nicht so eng, ich will ja garnix böses. Nur ab und zu mal eine andere Perspektive anbieten[[yo]] Wenn die auch mal von Anderen geteilt werden (siehe Zeitungsartikel) ist das wohltuend und interessant zu sehen.
 
Da ich darüberhinaus vermute, dass es in dieser Gruppe signifikant weniger Leute gibt, die langfristig betrachtet im Plus sind, empfehle auch ich stets die Auseinandersetzung mit dem value-Gedanken.
[[yo]]
yep, stimm deinem kompletten post (und auch deinen zweifeln bezüglich des selbsternannten professors) des artikels zu. hab aus guten gründen zu dem schundartikel keine stellung bezogen, weil er von A-Z lächerlich ist. (allein schon die behauptung bezüglich des long-term verlustes wo er mit den prozentzahlen rumschmeisst ohne die samplesize zu nennen spricht ja schon für sich selbst)

kdogg (und seinen zugang zum wetten) kann ich aber voll nachvollziehen, auch wenn i selbst value-verfechter bin. es gibt aber, selbst abseits von kdoggs strategie nunmal selbst bei sehr restriktiver selektion ab und zu spiele wo man davon ausgehen darf, dass ein spiel mit einem gewissen ergebnis ausgeht. thema fixing wurde in diese richtung ja schon erwähnt und unter den umständen ist dann eine wette selbst für valuefetischisten auch unter value wettbar. (weiteres gebrachtes beispiel für derlei zB die letzten runden in italien, wo dann zb chievo, dass noch punkte gegen den abstieg braucht, auf 1,20 gegen milan steht usw...)
 
Zuletzt bearbeitet:
^^ kriegt euch mal ein... :-O ... Diesen Artikel jetzt schon als 'Schund' abzutun.... :-O

So kann man das doch nur auffassen, wenn man ihn sehr verkürzt wahrnimmt. Oder wahrnehmen will.... :-/

gruss... :-)

nö mein lieber, mann kann/muss ihn auch dann so auffassen wenn man ihn auf die wesentlichen aussagen, die unbewiesene behauptungen sind, reduziert:mrgreen:

...und das sag ich den interessanten stats von pechvogel zum trotz, die dem schein nach gewisse thesen des professor bakterius zu untermauern scheinen.[[grin]]
aber die wahrheit ist halt, dass das selektive wahrnehmung ist. schließlich besteht die welt des sportwettens auch noch aus was anderm als der bundes- und premier liga

und bitte nimm die kritik an dem artikel nicht persönlich conni! [[cheers]]
 
...... und bitte nimm die kritik an dem artikel nicht persönlich conni! [[cheers]]

nee, tu' ich auch nicht... [[cheers]] ... auch wenn ich es nicht so mag, dass er dann zerrissen wird... ;-)

Man kann ihn ja einfach als weiteren, möglichen(!) Baustein nehmen, im streben nach dem perfekten Wetter, der wir alle sein wollen... :-) ... Er hat ja auch garnicht den Anspruch, einem das A und O der perfekten Wettstrategie zu erklären. Tut er eigentlich auch nicht.... :-)

gruss... :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hei, warum manche immer gleich so steilgehen, sobald ich es wage die heilige Kuh schief anzugucken ?[[nixweiss]]:mrgreen:

Vielleicht hilft es, wenn ich zum Verständnis kurz umreiße wie es gestern Abend ablief. Situation war die, das von meinen Kandidaten (von den vertrauenswürdigen Topteams Europas, in Form) gestern Abend ManCity und Bayern gespielt haben. Beide auswärts, was ich prinzipiell schonmal weniger gerne anspiele. City hatte aber ein Derby mit dem Stadtrivalen, der nix lieber täte als Ihnen die Meisterschaft zu versauen, vor der Brust während die Überbayern bei ersatzgeschwächten und formschwachen Berlinern antreten mussten. Da die Spiele sich überschnitten haben und ich immer 100% meines Wettkontos für eine Wette einsetze, musste ich mich entscheiden. Da war ich mir bei Bayern einfach sicherer, dass es nicht schief geht. Bei den Summen, die ich setze damit sich die Pipiquoten lohnen, muss ich möglichst wenig daneben greifen. Ist doch eigentlich ganz einfach, oder?!

Quoten unter 1,05 spiele ich nicht an, dass ist meine persönliche Schmerzgrenze. In 75% der Fälle liegt die @ zwischen 1,1 und 1,2. Auswärts laye ich meist den Gegner, bei Heimspielen geh ich schonmal auf die glatte 1.

Wie ich schon oben gesagt habe, finde ich den Absolutheitsanspruch, den hier manche an den Tag legen, schwierig und unpassend für so ein Forum. Es gibt nicht nur den einen Weg nach Rom, das sollte doch gerade den langjährigen Usern hier klar sein. Wenn das Rezept für erfolgreiches Wetten wirklich "nur" aus Value finden, Disziplin, Money Management und spezielle Nischen finden besteht - was bestimmt schwer genug ist - warum krebsen dann alle noch hier rum und sind nicht längst Profis? Weil eben mehr dazugehört, um langfristig erfolgreich zu sein. Man kann diese Ratschläge annehmen, um zu starten und seinen eigenen Spielstil zu entwickeln. Eine allgemeingültige Formel für Erfolg beim Sportwetten, geschweige denn der einzige Weg wie man erfolgreich sein kann ist es aber ganz sicher nicht. Dafür existieren zuviele Gegenbeispiele [[cheers]]

Also, macht Euch nicht so eng, ich will ja garnix böses. Nur ab und zu mal eine andere Perspektive anbieten[[yo]] Wenn die auch mal von Anderen geteilt werden (siehe Zeitungsartikel) ist das wohltuend und interessant zu sehen.

deine strategie schön gut. aber ganz ehrlich, du kannst mir und keinem anderen erzählen, dass du - sofern du das wirklich genau so praktizierst - über jahre hinweg im grünen bereich bist! [[stupid]]
 
Vielleicht hilft es, wenn ich zum Verständnis kurz umreiße wie es gestern Abend ablief. Situation war die, das von meinen Kandidaten (von den vertrauenswürdigen Topteams Europas, in Form) gestern Abend ManCity und Bayern gespielt haben. Beide auswärts, was ich prinzipiell schonmal weniger gerne anspiele. City hatte aber ein Derby mit dem Stadtrivalen, der nix lieber täte als Ihnen die Meisterschaft zu versauen, vor der Brust während die Überbayern bei ersatzgeschwächten und formschwachen Berlinern antreten mussten. Da die Spiele sich überschnitten haben und ich immer 100% meines Wettkontos für eine Wette einsetze, musste ich mich entscheiden. Da war ich mir bei Bayern einfach sicherer, dass es nicht schief geht. Bei den Summen, die ich setze damit sich die Pipiquoten lohnen, muss ich möglichst wenig daneben greifen. Ist doch eigentlich ganz einfach, oder?!

Erst mal gibts für solche Fälle der Terminüberschneidung die Kombiwette.

Da Du selbst zugibst, daß Dir Bayern sicherer erschien, sagst Du ja selbst, daß Du im Hinterkopf auch mit Wahrscheinlichkeiten hantierst. Wenn auch nicht mit konkreten Zahlen, doch zumindest mit "kann" und "könnte".

Wobei das "kann" Bayern mit einer deutlich geringeren Quote versehen war, als das "könnte" ManCity.
 
yep, stimm deinem kompletten post (und auch deinen zweifeln bezüglich des selbsternannten professors) des artikels zu. hab aus guten gründen zu dem schundartikel keine stellung bezogen, weil er von A-Z lächerlich ist. (allein schon die behauptung bezüglich des long-term verlustes wo er mit den prozentzahlen rumschmeisst ohne die samplesize zu nennen spricht ja schon für sich selbst)
(In der Aussage) Ähnliche "long-term Prozentzahlen" wie der (hoffentlich/sicher nicht selbsternannte [[grin]]) Professer angibt, kann ich mit der eigenen Datenbank bestätigen bzw. diese Korrelation zwischen Quotenhöhe und Marge ist bekannt.

Die Begründung und die Schlussfolgerung überzeugt mich nicht. [[nixweiss]]

Schade ist, dass er bei seinen Äußerungen zum Beweis der These "Frauen überschätzen kleine Wahrscheinlichkeiten" auf die einen anspringende und ebenfalls vom Reporter geäußerte Kritik "Männer sind die besseren Wetter, wer hätte das gedacht!" nicht eingeht.

Wenn ich - jetzt mal unabhängig vom Geschlecht - 2 Gruppen nach einer qualitativen Beurteilung von etwas frage, ohne sicherzustellen, dass die relevante Wissensgrundlage ungefähr gleich ist, kann das/jedes Ergebnis auch mit dieser Diskrepanz (und eben nicht einem unterschiedlichem Verhalten) erklärt werden.

Da der Professor ebenfalls angibt, dass seine stammtischgeeignete Aussage "außerhalb der Wetten [...] nicht bewiesen" ist, würde ich diese ehrlich gesagt außerhalb der Kneipe auch nicht zum Besten geben.
 
Tut ja fast schon weh, das hier lesen zu müssen...

Schaufelrad: Deine Beispiele verdeutlichen doch nur allzu gut, was ich hier schon die ganze Zeit sagen will: Auch tiefe Quoten können Value haben, zB. bei den "fixes" geht man davon aus, dass die tiefe asiatische Quote also eher der Wahrscheinlichkeit entspricht und kann deshalb die 2,5 von einem Eurobookie spielen.
100% gibts eh niemals, aber bei gewissen Anzeichen kann man schonmal ab und zu einen Versuch starten, nur ist das dann ganz genau auch wieder Value-basiert. Wenn du den Fix nur noch beim asiaten zu 1,12 spielen kannst weil ihn alle anderen schon draussen haben, es aber trotzdem tust weil du denkst das kommt also Quote egal, bist du ein klassischer kdogg, auch Einzahler genannt.

und der einzige Weg damit du, lieber kdogg kein Einzahler bist, ist dass du deine 1,15er Quote in mehr als 87% der Spiele triffst, was wiederum bedeutet, dass das zu spielende "Einzelereignis" zu >87% eintreffen muss. -> Value erkannt.
Ansonsten rate ich dir an, die Forenlegende Sapphire Sky zu Rate zu ziehn, ein weiterer Verfechter der Anti-Value These.
 
Die (bzw. eine der beiden gängigen) Definition(en) von value ist, die Quote in Relation (zur vermuteten Eintrittswahrscheinlichkeit) zu setzen. Dies tut kdogg ausdrücklich nicht bzw. nur insoweit, als dass er ausschließlich im tiefen Quotenbereich aktiv ist.
(Sicher nicht nur) Er beansprucht, auch ohne diese Beachtung von value, damit gut zu fahren. So be it.

Die zweite - auch von mir kritisierte - Verwendung des value-Begriffes ist die Gleichsetzung von langfristig Gewinn erzielen und value(-Quoten) spielen. Dass dann auch kdogg darunterfällt ist klar, nivelliert aber den entscheidend divergierenden Punkt seines Ansatzes - die (detailierte) Quotenindifferenz.

Viele (auch ich) haben hier (oder bei anderer Gelegenheit) zum Ausdruck gebracht, dass sie nicht ausschließen, dass man auch ohne (detailierte) Quotenbetrachtung langfristig erfolgreich sein kann und kdogg hat glaube ich bisher nicht gegen die verbreitete Meinung protestiert, dass es ohne schwieriger ist. [[nixweiss]]
Und selbst wenn er oder jemand anderes hierbei anderer Meinung ist, wir berufen uns doch alle dabei nur auf Erfahrungs- und Beobachtungswerte, oder?

Ihn stört der von ihm so empfundene "Absolutheitsanspruch". Nicht die Empfindung, aber die Schlussfolgerung finde ich nachvollziehbar.

PS: An einer Diskussion über den Zeitungsartikel bin auch ich mehr interessiert, als an einer Wiederholung der Auseinandersetzung von vor 3 1/2 Jahren. [[cheers]]
 
PS: An einer Diskussion über den Zeitungsartikel bin auch ich mehr interessiert, als an einer Wiederholung der Auseinandersetzung von vor 3 1/2 Jahren. [[cheers]]

Gut. Dann stelle ich mal eine These in den Raum.

Gibt es wirklich viele Frauen, die wetten oder sind das fast ausschließlich Multiaccounts limitierter Wetter, die bei dem Buchmacher der die Daten zur Verfügung stellte (wäre auch interessant zu wissen, um welchen es sich handelt) , möglicherweise ihre Surebets auf der hochquotigen Seite setzten?
 
Viele (auch ich) haben hier (oder bei anderer Gelegenheit) zum Ausdruck gebracht, dass sie nicht ausschließen, dass man auch ohne (detailierte) Quotenbetrachtung langfristig erfolgreich sein kann und kdogg hat glaube ich bisher nicht gegen die verbreitete Meinung protestiert, dass es ohne schwieriger ist. [[nixweiss]]
Und selbst wenn er oder jemand anderes hierbei anderer Meinung ist, wir berufen uns doch alle dabei nur auf Erfahrungs- und Beobachtungswerte, oder?[[cheers]]

Erbringt ein bestimmter Quotenbereich auf Dauer Gewinn, (wenn ich es richtig verstanden habe, zielt deine/eure These darauf ab, dass konsequentes Setzen auf den Favo Gewinn erzielt hätte?), dann haben die Buchmacher ihre Hausaufgaben nicht gemacht und die Quoten waren falsch, hatten also value. Es kann durchaus sein, dass es sowas gibt. Das widerspricht dem value Prinzip aber nicht, sondern bestätigt es. Ihr werdet das Rad nicht neu erfinden, 2+2 wird weiterhin 4 ergeben, das Rad wird nicht eckig werden und value wird weiterhin notwendig sein, um mit Sportwetten langfristig Geld zu gewinnen. Ich bin z.B. fest davon überzeugt, dass die Bayern Meister werden. Vor der Saison gabs Quoten um und über 3, die habe ich gespielt, weil sie value waren (in meinen Augen). Jetzt sind die Quoten um oder unter 1,7 gerutscht. Mein Glaube an die Bayern ist ungebrochen und meine Einschätzung hat sich nicht im geringsten geändert, aber spielen würde ich die Wette jetzt eben nicht mehr. Der Glaube an eine Mannschaft bzw. die aufgrund von Fundamentaldaten gebildete Meinung über das Eintreffen eines Ereignisses ist lediglich der 1. Schritt. Der zweite ist dann das Abwägen der Wahrscheinlichkeiten unter Hinzuziehung der Quote. Das lasst ihr oder zumindest kdogg völlig ausser Acht. Dieser Schritt ist aber genau so wichtig wie der vorangegangene.
 
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Gut. Dann stelle ich mal eine These in den Raum.

Gibt es wirklich viele Frauen, die wetten oder sind das fast ausschließlich Multiaccounts limitierter Wetter, die bei dem Buchmacher der die Daten zur Verfügung stellte (wäre auch interessant zu wissen, um welchen es sich handelt) , möglicherweise ihre Surebets auf der hochquotigen Seite setzten?

Da setzt du voraus, dass der Professor Einblick in die Nutzerdaten der Buchmacher hatte, das bezweifle ich. Er wird sich wohl auf Umfragen beziehen.
 
Gut. Dann stelle ich mal eine These in den Raum.

Gibt es wirklich viele Frauen, die wetten oder sind das fast ausschließlich Multiaccounts limitierter Wetter, die bei dem Buchmacher der die Daten zur Verfügung stellte (wäre auch interessant zu wissen, um welchen es sich handelt) , möglicherweise ihre Surebets auf der hochquotigen Seite setzten?

Ich schaetze es gibt ca.0, 1% wettende Frauen. Vor Xxx Jahrzehnten als wir noch etwas oefter ins Wettbuero gegangen sind hat es Frauen dort nicht gegeben. Nur ab und zu ist eine rein gekommen und hat von einem Zettel die Wette vorgelesen, weil der Mann sie geschickt hat da er keine Zeit hatte.
Wenn man heute einmal vorbei schaut ist das nur unwesentlich anders.
Frauen, vorallem kranke Frauen hocken mit Vorliebe bei den Automaten und erkennen natuerlich nicht in welch einer Sackgasse sie sich befinden