Ich verstehe noch nicht, wie sicher der Unterschied erklärt, der durch verschieden große Gesamtmengen (aus der die Auswahl getätigt wird) entsteht. Und wie kommt diese Formel zustande?
Zufälligkeitswert Z = binomvert(GT-AT;G#-A#;GT/G#,1)
weiters könnte man GT auch diese
Annahme GT = G#/(A#*ROI/AT)
einfach durch die eingetretenen Ereignisse in der Gesamtmenge ersetzen? Also man sucht Wetten aus der Gesamtmenge mittels Analyse, alles Tip1, dann ist GT alle Heimsiege in der Gesamtmenge? Und wenn ja, wie kommt dann der ROI seine Abbildung im Ergebnis?
Was passiert bei der Wettauswahl?
Eine Gesamtmenge G an möglichen Wetten (zB alles Tipp 1 bei 1X2) wird durch bewußte und/oder unbewußte (Intuition) Auswahlkriterien in 2 Untermengen A und G-A aufgeteilt.
Die Performance einer Menge ergibt sich durch die Anzahl ihrer gewonnen Wetten (Treffer) GT, AT, GT-AT durch Division mit der Wettanzahl G#, A#, G#-A#.
** mit der Bedingung GT/G# <= AT/A# -> Ist dies bei Betrachtung der Treffer nicht der Fall, gehören die Nichttreffer in die Rechnung!
-> Bei konstanter Menge A und Performance in G gilt, umso größer G, umso besser ist die Performance in G-A.
Bsp: A#=200; AT=100
Fall 1: G#=1000; GT=400 -> Performance G = 0.4 -> G#-A#=800; GT-AT=300 -> Performance G-A = 0.375
Fall 2: G#=2000; GT=800 -> Performance G = 0.4 -> G#-A#=1800; GT-AT=700 -> Performance G-A = 0.388..
Nun stellt (man) sich die Frage, wie stark die Korrelation zwischen Auswahlkriterien und Performance ist.
Wie vormals von mir kritisiert, wird dabei häufig nur Teilmenge A untersucht.
Es macht imho einen himmelweiten Unterschied zB 200 Wetten und ROI 120% mit laschen Bedingungen aus 500 (-> besser) oder mit recht harten / vielen Kriterien aus 5000 Spielen (-> schlechter) auszusieben.
-> Bei einer Gesamtmenge mit Performance von zB ROI 100% hat man also eine Untermenge G-A gebildet a) mit laschen Bedingungen und signifikant schlechterer Performance (86.666..%) bzw. b) mit recht harten / vielen Kriterien und kaum veränderter Performance (99.166..%).
--> Eine Korrelation zwischen Auswahlkriterien und Performance (der Untermengen) vermute ich eher bei a) als bei b).
Wenn man dagegen Menge G-A und die Erfolgswahrscheinlichkeit der Gesamtmenge heranzieht, betrachtet man automatisch die Gesamtsituation.
-> Zufälligkeitswert Z = binomvert(GT-AT;G#-A#;GT/G#,1) mit * & **
https://www.sportwettenvergleich.net/wettforum/div...65#post3178865
Z gibt die Wahrscheinlichkeit an, dass bei zufälliger Auswahl einer G#-A# großen Untermenge aus G maximal GT-AT gewonnene Wetten dabei sind (und entsprechend/zwangsläufig Untermenge A mit mindestens AT gewonnener Wetten).
Bsp: wie oben in a) und b) und AT=120, GT/G = 0.5 -> ** erfüllt
-> a) Z = binomvert(130;300;0.5;1) = 0.012 & b) Z = binomvert(2380;4800;0.5;1) = 0.287
Falls ich die letzte Frage richtig verstehe, dann siehe Anmerkung/Bedingung *.