wieder mal BET365

herby

Professional Part-Time Bettor
März 28, 2003
9,130
131
wien
wie wir ja alle wissen, limitiert dieser Kundenfrotzelverein, der sich Wettbüro schimpft [[hammer]] seine Kunden nach Belieben und zwar bereits nach geringen Gewinnen.

Neu ist allerdings, wie dies im Mail argumentiert wird:

Dear XXX,

The amount offered to a customer on a bet depends on the nature of the event and our Traders' estimate of the likely profitability of that customer's business.

Customer Services.

Ist das nicht niedlich ? Sie schreibens dir schwarz auf weiss: du bist, wenn du wetten gewinnst, eine unerwünschte person.

So eine Schweinerei gehört eigentlich mit einheitlichem europäischen Recht abgestraft ! [[hammer]] [[hammer]] [[hammer]]
 
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also wenn du diese Vorgehensweise voll ok findest, dann geh mal in die Privatwirtschaft im richtigen Leben. Und schau mal, wielange du als Unternehmen überlebst wenn du haufenweise Kunden vor die Türe setzt, ausgrenzt, keine Aufträge annimmst, etc. [[wc]]
 
Re: .

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herby schrieb:
also wenn du diese Vorgehensweise voll ok findest, dann geh mal in die Privatwirtschaft im richtigen Leben. Und schau mal, wielange du als Unternehmen überlebst wenn du haufenweise Kunden vor die Türe setzt, ausgrenzt, keine Aufträge annimmst, etc. [[wc]]

Naja, i glaub net dass meine Bank mich lange als ihren Kunden behalten möchte wenn ich einen negativen DB für sie aufweise...
Also der Vergleich mit der Privatwirtschaft greift da mMn nicht wirklich...

Shining
 
Re: .

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Shining schrieb:
herby schrieb:
also wenn du diese Vorgehensweise voll ok findest, dann geh mal in die Privatwirtschaft im richtigen Leben. Und schau mal, wielange du als Unternehmen überlebst wenn du haufenweise Kunden vor die Türe setzt, ausgrenzt, keine Aufträge annimmst, etc. [[wc]]

Naja, i glaub net dass meine Bank mich lange als ihren Kunden behalten möchte wenn ich einen negativen DB für sie aufweise...
Also der Vergleich mit der Privatwirtschaft greift da mMn nicht wirklich...

Shining

Da erst recht, die Bank redet die rann ein. daß 2 Kredite dein Leben erleichtern wird und schon seid Ihr für die nächsten Jahre unzertränliche Freunde [[bussi]]
 
ich muss ganz ehrlich sagen - ich wehr mich ein bisserl gegen die "wir sind so arm - die bookies sind so böse " mentalität.

fakt ist, dass es eine kleine gruppe von sportwettern gibt, die gewinnen. overall. und beim einzelnen bookie. der preis, zu dieser elite zu gehören, äussert sich halt u.a. (auch) in limits.

natürlich ist es ärgerlich, wenn man - vor allem in engeren märkten - nur ein paar hunderter, manchmal sogar weniger auf eine gewünschte wette unterbringen kann.

am anfang hat mich das auch gestört, inzwischen seh ich es als eine art "auszeichnung" - beweist es doch, auf dem richtigen weg zu sein.

im endeffekt ist es bedeutungslos, der bookiemarkt ist doch inzwischen immer mehr zu käufermarkt geworden, in dem die einzelnen anbieter sich gegenseitig überbieten (müssen), um mit der konkurrenz schritthalten zu können.

wem gut 20 seriöse bookies (mal 2-3 anmeldungen) immer noch nicht reichen, dem bleibt weiters der gang zu den exchanges - zumindest die liquidität ist dort (meist) kein problem mehr - wenn man sich nicht unbedingt einbildet, das letzte challenger in hinterindien wetten zu müssen .
 
Re: .

Re: .

Shining schrieb:
herby schrieb:
also wenn du diese Vorgehensweise voll ok findest, dann geh mal in die Privatwirtschaft im richtigen Leben. Und schau mal, wielange du als Unternehmen überlebst wenn du haufenweise Kunden vor die Türe setzt, ausgrenzt, keine Aufträge annimmst, etc. [[wc]]

Naja, i glaub net dass meine Bank mich lange als ihren Kunden behalten möchte wenn ich einen negativen DB für sie aufweise...
Also der Vergleich mit der Privatwirtschaft greift da mMn nicht wirklich...

Shining

schwerer Irrtum Shining ! Bei KEINEM Kunden weisst du im vorhinein und zumeist auch nicht während der Geschäftsbeziehung, ob er dir auf Dauer einen Gewinn oder Verlust beschert.
Die Wettbüros bilden sich aber ein, das (oft sogar schon nach kurzer zeit) zu beurteilen und danach [[kotz]] zu handeln.

Und @joker: hier ist eben genau der gravierende Unterschied: gefällt mir das angebot oder die Ware in einem Geschäft nicht, geh ich zum nächsten. es gibt eh hunderte.
ABER bei den Wettbüros ist das Angebot so beschränkt, dass es gerade mal eine Handvoll gibt, die ein halbwegs umfassendes Spielangebot anbieten, seriös sind und nicht in der Karibik ihren Gerichtsstand haben. Und da machen Limits ala Hill und BET365 oder auch BAW gewaltig was aus, wenn man das auf reguläer Basis und mit Jahresgewinn betreiben will vom Wettenden aus und ned aus Spass und dem Motto "is eh wurscht".

Und genau das ist die Schweinerei dabei ! [[hammer]]
 
von wurscht kann doch bitteschön keine rede sein. vielleicht seh ich das etwas verzerrt, weil ich inzwischen gut 90% meines umsatzes bei betfair abwickle und somit von den regulären buchmachern inzwischen weitgehend unabhängig bin - aber was hat denn der bet365 als einziger, das andere nicht haben? [[nixweiss]]

gibts überhaupt sachen, die weltweit nur ein anbieter hat? [[nixweiss]] [[nixweiss]]
 
Hab bei Bet365 4 von 5 Skiwetten gewonnen (Nettogewinn 331,84 EUR) und wurde dann auf Witzbeträge limitiert. Wetten ist eine langfristige Geschichte. Aus nur 5 Wetten kann man überhaupt keine Tendenz ableiten, könnte ja auch purer Zufall gewesen sein. Bet365 kann man getrost das Prädikat unfähig verleihen. [[wc]] Ein richtiger Buchmacher wie z. B. Centrebet, lebt von seiner Kompetenz und hat Limitierungen überhaupt nicht nötig. [[respect]]
 
Bad Number schrieb:
Hab bei Bet365 4 von 5 Skiwetten gewonnen (Nettogewinn 331,84 EUR) und wurde dann auf Witzbeträge limitiert. Wetten ist eine langfristige Geschichte. Aus nur 5 Wetten kann man überhaupt keine Tendenz ableiten, könnte ja auch purer Zufall gewesen sein. Bet365 kann man getrost das Prädikat unfähig verleihen. [[wc]] Ein richtiger Buchmacher wie z. B. Centrebet, lebt von seiner Kompetenz und hat Limitierungen überhaupt nicht nötig. [[respect]]

exakt ! Und @joker natürlich gibt es Sportarten, die nur 3-4 bookies im Angebot haben (griechischer und italienischer Basketball z.B. und wenn dort ein bet365 um 0.5 höhere Quoten hat und du nix spielen kannst is das eben sehr ärgerlich. Und wenn das öfter vorkommt, überhaupt.
Bei den exchanges sind halt leider nur die gängigen Sportarten und Ligen ausreichend vertreten.
 
Re: .

Re: .

herby schrieb:
schwerer Irrtum Shining ! Bei KEINEM Kunden weisst du im vorhinein und zumeist auch nicht während der Geschäftsbeziehung, ob er dir auf Dauer einen Gewinn oder Verlust beschert.
Die Wettbüros bilden sich aber ein, das (oft sogar schon nach kurzer zeit) zu beurteilen und danach [[kotz]] zu handeln.

Geh Herby, ich kenne das Computerprogramm meiner Hausbank und da kann man per Knopfdruck sehen welchen DB (sogar stufenweisen DB aufgegliedert) der Kunde (z.B. auf seinem Girokonto) bringt.
Natürlich wird der Kunde mit einem negativen DB nicht rausgeworfen, aber man hat die Mittel und Wege alles auszugleichen (man versucht ihm was aufzuschwatzen, streicht einfach unlukrative "Pakete", ändert Bedingungen usw.) - du musst es nur in einem größeren Zusammenhang sehen. Warum werden denn gewisse Pauschalangebote geändert oder komplett aufgelöst? Weil sie sich als unrentabel (für die Bank) erwiesen haben!
Eine Bank geht eben einen etwas anderen Weg, aber das Ziel bleibt Maximierung des Profits - das ist und bleibt eine der Grundweißheiten im Kapitalismus.

Ob richtig oder falsch ist eine andere Geschichte und, falls es dich tröstet, ich ärgere mich bei Limitierungen auch - nur versuche ich eben Wege zu finden diese zu umgehen. Dass man da in einem Graubereich dahinwankt ist wieder was anderes...

Das was du indirekt forderst wäre ein Kontrahierungszwang für Buchmacher, sprich er muss ein Geschäft mit dir eingehen. Das gibts aber nur mehr sehr selten heutzutage und bei einem "Grundbedürfnis" wie dem Wetten bleibts wohl ein Wunsch.

Wo du aber recht hast: Würden die Wettbüros ähnlich viel Energie in die Ausbildung und das Fachwissen ihrer Buchmacher wie in die Limitierungsüberlegungen stecken, dann würde das Sportwetten ein bisserl besser dastehen...

Shining
 
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wie schon gesagt, ich würde mich nicht so aufregen, wenn es genug Konkurrenz gäbe, die eine Limitierung egal werden lassen. Aber die gibt es nicht, sondern leider nur in sehr geringer Anzahl. Das heisst, kein "Kontrahierungszwang", dann aber gefälligst mehr Konkurrenz, will sagen, wenn die Wettbüros soviel Gewinn machen, wenn sie gute Spieler rausschmeissen, dann sollten auch gefälligst mehr und mehr liquide WB´s ihr Geschäft eröffnen und dann ist Wettbewerbsfähigkeit gegeben, aber so nicht.

Konsequent zu ende gedacht: wenn es nur ein einziges WB gäbe, und die schmeissen dich raus - was machst dann ?

Und der Vergleich mit der Bank ist lieb, aber nicht repräsentativ - denn das ist eines von 1000 Unternehmen die den DB ihrer Kunden wissen und entscheiden, 999 andere haben davon keine Ahnung und können es sich eben wie oben beschrieben nicht leisten, wählerisch zu sein.
 
Die Frage ist nicht unbedingt, OB ein Bookie limitiert, sondern WIE. Ich finde Limits zwar generell nicht ok, denn wenn ein Bookie offensichtlich die Wetten nur demjenigen anbietet, der zum Wohle der Firma verliert, jemandem das Wetten aber quasi verbietet, weil er öfter gewinnt, ist das Geschäftsmodell streng genommen schon mal unseriös.

Dennoch ist nachvollziehbar und zumindest tolerierbar, wenn Wettbüros aus wirtschaftlichen Gründen Kunden, die langfristig, regelmäßig und hohe Summen gewinnen, ein im gesunden Rahmen angesiedeltes Limit setzen. Was sich viele Bookies jedoch erlauben, ist eine Frechheit. Die Erfahrung von Bad Number ist doch das beste Beispiel. Was soll das, wenn wegen des - vergleichsweise - lächerlichen Gewinns von 330 EUR ein Limit gesetzt wird? Und das dann auch noch so extrem ausfällt?

Es gibt ja auch einige Bookies, bei denen Kunden über Jahre hinweg nur verlieren, dann mit Glück - sagen wir mal - 10 Prozent des verlorenen Kapitals auf einen Schlag zurückgewinnen und aufgrund dieser Wette dann ein fettes Limit haben. Klar ist das ärgerlich, wenn gerade dieser Bookie gute Wetten und Quoten anbietet, aber wegen mangelnder Kompetenz bzw. Seriosität gehört er kosequenterweise durch Nichtachtung gestraft.
 
Re: .

Re: .

herby schrieb:
Und der Vergleich mit der Bank ist lieb, aber nicht repräsentativ - denn das ist eines von 1000 Unternehmen die den DB ihrer Kunden wissen und entscheiden, 999 andere haben davon keine Ahnung und können es sich eben wie oben beschrieben nicht leisten, wählerisch zu sein.

Des is jetzt aber a fester Schmarrn, bloß weil ein Wettbüro relativ leicht feststellen kann ob der Kunde rentabel ist oder net dürfens das net verwenden?

Natürlich wissen net alle Unternehmen ihren DB (bzw. den ihrer Kunden), aber JEDER (halbwegs vernünftige) Unternehmer versucht zu ermitteln ob der Kunde Profit bringt oder nicht. Wennst bei deinem Wirten ein Monat lang dein Schnitzel um € 2,- genießen kannst und er erkennt dass er damit keinen Gewinn macht, dann wird er´s dir im nächsten Monat auch net mehr um diesen Preis anbieten. Er wird dich nicht rausschmeißen, aber wird den Preis anpassen, das könnte ein Wettbüro auch, wäre aber viel nerviger. Stelle dir vor BAW limitiert nicht mehr einzelne Kunden (na gut, einzelne is falsch, es ist eh fast jeder limitiert) sondern senkt den Quotenschlüssel und bietet nur mehr 80%-Kurse im Fußball an - da is mir a Limit lieber, weil das kann i leichter umgehen. [[aetsch]]

Und komm mir jetzt net damit dass es auch dumme Unternehmer gibt die halt gar nix checken, weil dass BAW net ganz dumm ist (zumindest in der Limitierungspolitik), DAS kann man ihnen wirklich net zum Vorwurf machen...

Shining
 
The Greatest schrieb:
Dennoch ist nachvollziehbar und zumindest tolerierbar, wenn Wettbüros aus wirtschaftlichen Gründen Kunden, die langfristig, regelmäßig und hohe Summen gewinnen, ein im gesunden Rahmen angesiedeltes Limit setzen. Was sich viele Bookies jedoch erlauben, ist eine Frechheit. Die Erfahrung von Bad Number ist doch das beste Beispiel. Was soll das, wenn wegen des - vergleichsweise - lächerlichen Gewinns von 330 EUR ein Limit gesetzt wird? Und das dann auch noch so extrem ausfällt?

Ja, das sehe ich ähnlich, vor allem die Gestaltung des Limits empfinde ich als wichtig. BAW ist da ja ein typisches Negativbeispiel, denn diese 25€ Limits an sich sind ja schon ein Witz (klar zu nieder, das ist ja praktisch ein Rausschmiss), aber dann dieses undifferenzierte EINSATZlimit ist die absolute Verar***ung, denn so kann ich auf eine 1,05er-Quote 25€ einsetzen (und damit ganze € 1,25 gewinnen [[laugh]]), aber auch auf eine Outright-Wette zur Quote 500 darf ich 25€ einsetzen (und weit über 10.000€ gewinnen) - wo soll da ein logisches System dahinter sein? [[nixweiss]]

Ein GEWINNlimit von 100€ pro Wette oder etwas in dieser Art wäre einmal eine akzeptable Limitierung, soweit ein Limit überhaupt als akzeptabel bezeichnet werden kann...

Shining
 
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genau diese Gewinnlimits haben sie aber. 100 euro incl. Einsatz auf diverseste Spiele laufend !

Shining, dein Posting vorher schön und gut, aber in der Praxis wie gesagt wird in 99% aller Fälle der Kunde nicht per Name und Adresse/Konto von den Unternehmen indentifiziert und daher niemals am Kauf/Verkauf gehindert werden. Viele Wettbüros machen dies aber und das ist verwerflich. Stimme dabei auch 100% dem Ali zu !
 
habe heute auch ne nette Erfahrung mit B365 gemacht.

Wollte DavisCup auf Marokko einiges draufpacken,der Bookie hat aber ein Limit von 13 €!!!!! gesetzt.
Nun gut,es gibt ja laut Hinweis die Möglichkeit dort anzurufen um evtl. noch ein paar Kröten mehr zu setzen.

Ging auch wunderbar,hab mich riesig gefreut,daß das Wettbüro sich nach langem Hin und Her bereiterklärte das Limit auf 15 € anzuheben. [[bang]] [[bang]] [[bang]]