Wie sehr hört ihr auf euren Bauch?

Dopamin

Well-known member
März 28, 2013
165
265
Hallo,

mich würde mal interessieren, wie sehr ihr auf euer Bauchgefühl hört?

Bei mir ist das öfter so, dass die Statistiken, sowie die Ausfälle und die "Medienereignisse- bzw. Umstände" gegen ein Team sprechen und die Quoten auch für mich Value haben, aber mir irgendetwas immer sagt, ich sollte doch auf das Team setzen.

Ich selbst habe keine Lieblingsmannschaft und ich favorisiere auch nicht die deutschen Teams in int. Wettbewerben, so dass ich ihnen den Sieg "wünsche", darum kann ich mir das nicht so recht erklären.

Leider hat sich auch kein Trend abgezeichnet, Bauchgefühl vs. Fakten.

Wie handhabt ihr denn so etwas? Streicht ihr den Tip lieber, wenn ihr ein komisches Gefühl dabei habt, oder bleibt ihr bei euren Fakten?
 
Hm, vielleicht überlegen, warum dir dein Bauchgefühl, was anderes sagt. Dir ist ja vielleicht nur was aufgefallen, was Dir garnicht bewusst ist.

Bauchgefühl ist nur was für Spaß-Wetter. Die Freude über eine gewonnene Wette ist dann doppelt so groß. Profit macht man damit nicht. Denn das würde bedeuten, dass man hellseherische Fähigkeiten besitzt, wenn einem das Bauchgefühl ein Ergebnis voraussagt...
Definier mal Bauchgefühl, wenn du mal wieder einfach so salopp definierst, was die wahre profitbringende Vorgehensweise ist. Ein Bauchgefühl kommt ja nicht einfach so ohne Grund. Bauchgefühl, Intuition hat nichts mit Rumgerate zu tun. Was jeder damit anfängt, muss man für sich entscheiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also Intuition und Bauchgefühl spielen bei mir schon ne Rolle. Ich meine vorsichtig Behaupten zu dürfen, dass ich inzwischen einen ganz guten Riecher entwickelt habe. Aber natürlich ist das nur ein Faktor und sollte nie alleine den Ausschlag für einen Pick geben.

Jedoch...

...ist mein Bauchgefühl oft ein Kriterium gegen einen Pick. Wenn alles passt: Stats, Value, Infos und ich trotzdem ein schlechtes Gefühl bei der Sache habe, habe ich gemerkt, dass es besser ist da auf seine Intuition zu vertrauen und nicht zu spielen
 
Bei einem positiven Bauchgefühl versuche ich, mich nicht davon beeinflussen zu lassen. Bei einem Negativen höre ich um so genauer hin. Ich sehe das so wie Compiler und lasse den Pick lieber sein, als mein Bauchgefühl zu ignorieren. Gerade bei Tenniswetten hat sich das bei mir bisher bezahlt gemacht.
 
Definier mal Bauchgefühl.
Ist nicht schwer zu definieren. Das Hirn sagt einem, die Heimmannschaft sollte etwa ein 60 %-Sieg-Favorit sein. Man hat aber das Gefühl, die werden es verkacken und das Spiel verlieren. Also setzt man auf den Außenseiter. Als ich auf diese Bauchgefühle noch gehört habe, habe ich einiges Geld in den Sand gesetzt... Jeder zahlt halt sein Lehrgeld!
 
Wenn das Bauchgefühl ("Das muß ja so kommen, alles andere ist ja gar nicht möglich") sehr gut ist, unbedingt vorsichtig sein.

Entweder no-bet oder sogar dagegen setzen.

Aktuelle Beispiel Kray - RW Essen.

Nicht nur das Bauchgefühl hat in der Begegnung gesagt, dass RWE gewinnt ;-)

Aber so ist das, wenn David gegen Goliath gewinnt... Möglich ist es, aber wer glaubt da ernsthaft dran?
 
Denke erst einmal muss man sich bewusst werden, was dieses Bauchgefühl überhaupt ist. Man sagt zwar "man entscheidet aus dem Bauch heraus" oder "hör auf deinen Bauch", aber die Entscheidungsfindung wird natürlich im Kopf getroffen.
Wenn man also von Bauchgefühl spricht, handelt es sich einfach um eine Intuition. Heißt also unser Kopf entscheidet sekundenschnell in einer Situation ob gut oder schlecht, ohne die Details großartig zu kennen.
Dabei kann man (wahrscheinlich auch je nach Erfahrung) richtig liegen, aber auch daneben liegen. Wie im wahren Leben auch, man trifft jemand und innerhalb von Sekunden hat man entschieden, die Person ist ein Arschloch oder ist super sympathisch. Nach einer Weile wird man vom Gegenteil überzeugt.

Im Bezug auf das Thema Sportwetten, sollte man auf keinen Fall einen Pick rein aus dem Bauch heraus spielen. Aber bei schlechtem Bauchgefühl kann man sich schon gegen das Spielen entscheiden, denn es muss ja einen Grund haben, Erfahrung/schlechte Erlebnisse/negativer Lauf usw.
Denn es ist ja auch eine Art Schutzmechanismus von uns.

Fazit: Es wird sicherlich keiner erfolgreich nur aus dem Bauch heraus spielen/setzen, es wird aber auch nicht komplett falsch sein sich wegen einem schlechten Bauchgefühl gegen einen Pick zu entscheiden. [[cheers]]
 
Hallo,

mich würde mal interessieren, wie sehr ihr auf euer Bauchgefühl hört?

Bei mir ist das öfter so, dass die Statistiken, sowie die Ausfälle und die "Medienereignisse- bzw. Umstände" gegen ein Team sprechen und die Quoten auch für mich Value haben, aber mir irgendetwas immer sagt, ich sollte doch auf das Team setzen.

Ich selbst habe keine Lieblingsmannschaft und ich favorisiere auch nicht die deutschen Teams in int. Wettbewerben, so dass ich ihnen den Sieg "wünsche", darum kann ich mir das nicht so recht erklären.

Leider hat sich auch kein Trend abgezeichnet, Bauchgefühl vs. Fakten.

Wie handhabt ihr denn so etwas? Streicht ihr den Tip lieber, wenn ihr ein komisches Gefühl dabei habt, oder bleibt ihr bei euren Fakten?

Das Bauchgefühl mag bei manchen Leuten funktionieren (wobei das definitiv weniger sind als welche, die sich das einbilden), bei mir tut es das definitiv nicht. Ich habe mir meine eigenen Modelle für verschiedene Sportarten gebastelt, manche erfolgreicher, manche weniger, aber ausgehend von den besseren sagt mir einfach mein Algorithmus, was ich wette.

Mit meinem Bauchgefühl komme ich nirgendwo hin, das musste ich schon früh einsehen.
 
Hey,
also im Normalfall schaff ich es mich an meine Fakten zu halten. Aber ich bin auch nur ein Mensch und natürlich hör ich ab und an auf mein Bauchgefühl. Meistens lieg ich damit auch einigermaßen gut^^. Aber da hab ich wahrscheinlich nur Glück. Ich versuch das eigentlich komplett abzuschaffen, also das aufs Bauchgefühl hören. Denn im Endeffekt sind die Fakten ja durchaus besser als das Bauchgefühl und genauso sollte man es ja auch mit Wettanbietern halten, da haben ja alle ihre Vor- und Nachteile. Hab jetzt aber hier einen ganz guten Vergleich gefunden:)
 
Zuletzt bearbeitet:
...Manchmal höre ich auch auf meinen Bauch. Aber zuverlässig ist es definitiv nicht in jedem Fall...

echt bemerkenswert, dass Du dir der unterschiedlichen "gefühlszustände" ( wenn i das jetz so nennen darf ) überhaupt bewusst bist![[yo]]

in der religion gibts für diesen sachverhalt übrigens den oberbegriff "Unterscheidung der Geister"

mein grösster wettflop hatte anfang der 90er jahre den ("schlechten") egoistischen geist als grundlage. den glaube ich in einem euphorischen gefühlszustand erkannt zu haben, der manchmal nach datensichtung die zur tippfindung führt, vorkommt.
vorherrschende gedankenmeinung dabei ist "wow. geil. da kann ja gar nix passieren - die wette ist bombensicher" :mrgreen:

einer meiner grössten wettgewinne hatte den ("guten") gottesnahen geist als wurzel. die stimmung dabei ist vollkommen verschieden von der zuvor genannten. nämlich heiter - nicht gierig. nicht euphorisch, sondern entspannt/leicht belustigt.

ich selbst versuch mir bei der unterscheidung der geister stets dadurch zu helfen, indem ich die gedankengänge während der tippfindung und die dabei auftretenden gefühle revue passieren lasse: drehten sich die gedanken dabei praktisch ausschließlich um "das goldene kalb" - also geld/den möglichen finanziellen aspekt des wettgewinnns -so kann ich mir mittlerweile sicher sein, dass die wette flöten geht, weil der schlechte geist dahintersteckt. (heisst jetz aber natürlich nicht zwangsläufig, dass beim fehlen dieses geistes die wette automatisch richtig ist :mrgreen:

vielleicht hilft das ja dem ein oder andern[[grin]]
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist nicht schwer zu definieren. Das Hirn sagt einem, die Heimmannschaft sollte etwa ein 60 %-Sieg-Favorit sein. Man hat aber das Gefühl, die werden es verkacken und das Spiel verlieren. Also setzt man auf den Außenseiter. Als ich auf diese Bauchgefühle noch gehört habe, habe ich einiges Geld in den Sand gesetzt... Jeder zahlt halt sein Lehrgeld!

wie oft hast du das gemacht ? 1-2 mal ? 10 mal ? mehr ?


einige sollten sich mal lieber mit der Mathematik beschäftigen als mit dem "Bauchgefühl" (nicht böse gemeint, nur ein Rat meinerseits)

nun ja, ich wette mit dir das deine "Bauchgefühltips" nach +1000 Wetten ( wobei das noch abhängig von der Quote ist) ungefähr genauso viel Verlust bringen wie deine "nicht Bauchgefühltips"
 
Zuletzt bearbeitet: