Wie gebt ihr euere Kryptowettgewinne an?

kryptobob

New member
Aug. 15, 2022
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Hallo,

da jegliche Online Wetten ab nun eher mehr in der Grauzone sind und es wahrscheinlich auch nicht mehr erlaubt sein wird aus Deutschland diverse Betseiten wie Stake und co. zu benutzen,

wie versteuert ihr nun eure Gewinne? Bspw. eure Kryptogewinne? Kann mir vielleicht jemand weiter helfen? Womit gebt ihr eure Gewinne an bzw. vorher ihr die Gewinne genau habt?

MfG.
 
Hallo,
Ich schließe mich der Frage mal an, da sie mir auch aufgekommen ist. Bzw habe ich möglicherweise bereits die zutreffende Antwort darauf:
Wenn ich dauerhaft Wettgewinne mit Kryptos erziele, sind die vermutlich erst nach einem Jahr steuerfrei, und es spielt keine Rolle, ob der Wettgewinn als solcher steuerfrei ist. Faktisch mache ich nach Umtausch der Kryptos in Fiatwährung - rein steuerrechtlich - einen "Gewinn" an Fiatgeld, und der ist steurrelevant.
So daß man nur dann gänzlich steuerfrei fährt, wenn man seine Gewinne nach First-in-first-out ein Jahr liegen läßt.

Frage an geneigte User mit Erfahrungsschatz: Ist das so richtig?
Dank vorweg - und: Mit Freuden lasse ich mich eines Besseren belehren
 
Mal einen Steuerberater Fragen?

Könnte es ja auch so sehen, was ist anders als ein wettgewinn in Krypto gegenüber einem in Euro. Ist doch beides ein Zugewinn an Euro.

Solltest du Bitcoin zu einem Kurs von 50.000 € gewinnen und den dann noch halten bis er bei 70.000 € ist dann ist der Kursgewinn zu verstuern.

Denn was ist wenn du den zu einem Kurs von 50.000 als gewinn bekommst und zu 40.000 verkaufst, kannst das dann absetzen.

Ist aber nur ein Gedankenspiel.

Steuerberater Fragen und gut . Rest ist doch rein Spekulation.
 
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Reaktionen: Wettwahn
Die Frage, die sich daran anschließt, wäre für mich auch, ob man einen Herkunftsnachweis erbringen muss (entweder bei der Kryptobörse oder bei seiner Hausbank), wenn man größere Summen auf sein Bankkonto überweist? Also ob an einer Stelle gefragt wird, woher man die Kryptogewinne hat?
 
Es sei euch allen blockpit ans Herz gelegt. Kannst per API-Schnittstelle mit der Börse deiner Wahl verknüpfen und die bereiten dir das Finanzamtsgerecht auf. Kostet halt was. Zu den Nachweisen, Screenshoten und Dokumentieren was geht. Im Zweifel hab ich lieber zu viele Nachweise als zu wenig. Und sofern man sein Geld auf legalem Weg verdient, und dazu zähle ich auch Wettgewinne, sollten Nachweise ja nicht das Problem sein. Auch wenns natürlich nervig ist.
 
Zumindest wird kein Steuerberater sich beschweren können, wenn ich ihm hierzu Fragen stelle. Und ja, an die Kursgewinne bzw. -verluste habe noch gar nicht gedacht - das kommt sozusagen obenauf, wogegen sich meine Frage schon eher aufs Grundsätzliche bezog.
Ich poste das vielleicht mal in einem Steuerforum und berichte anschließend...

Blockpit ist ein guter Tip, wurde auch vom äußerst akkuraten Youtuber Blocktrainer mal vorgestellt. Für mich würde sich eine 49-Euro-Lizenz noch nicht wirklich lohnen, weswegen ich die minutiöse Dokumentation mit Screenshots und pipapo eher bevorzuge.

Das mit den Herkunftsnachweisen findet ja sowieso alle Nase lang statt. Ich persönlich sehe kein Problem darin, für Wetteinsätze auf Kryptobörsen mit KYC-Verfahren zurückzugreifen, und die meisten Betties haben ja selbst eine ähnlich strikte Authentifizierung. Aber fragt die Bank da wirklich nach? Heutzutage bestimmt alles möglich...​
 
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Reaktionen: ColtSeavers
Ich behaupte mal, dass wird von der Geldeingangshöhe und insbesondere von deiner Bank abhängen. Aber wie gesagt, wenn man alles nachweisen kann, sollte es kein Problem sein. Bei Blockpit kommts natürlich drauf an, wieviel man tradet. Wegen, keine Ahnung, 17 Trades die man im Jahr macht, wird man kein Blockpit brauchen. Die kann man sicherlich auch händisch in ne Exceltabelle eintragen bzw. kannst eigentlich e auf jeder Börse deine Aktivitäten in ne Tabelle rausfahren.
 
Okay, mir geht es allerdings nicht um Trades, sondern um die Sportwettengewinne, die dann von Krypto in Fiatwährung ungewandelt werden sollen. Da dies ja in Zukunft die wohl einzige Möglichkeit sein wird, wie man zu seinem Geld bei Wettbrokern/Agenten kommt. Ist es besser man schaltet noch ein Krypto Wallet dazwischen oder ist es den Kryptobörsen egal, dass die Coins von Asianconnect und co. eingehen? Wie reagieren die Banken auf regelmäßige Überweisungen, auch mit Herkunftsnachweisen? Wie offen kann man dann damit umgehen?
 
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Eine eigene Wallet ist sowieso besser, weil man besser keine Coins für längere Zeit auf Börsen rumzuliegen hat. In der Szene heißt es: "Not your keys, not your coins", und die Gefahr, daß eine Börse gehackt wird oder pleite geht, besteht grundsätzlich immer.
Keys - das sind der public key und der private Key, welche den vollen Zugriff auf die Kryptowerte ermöglichen.