Wetten = Talent oder harte Arbeit?

MoeEllis

New member
Apr. 24, 2014
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Servus zusammen [[cheers]],


eine interessante Frage die ich im Gespräch mit Kumpels da gestern aufgeschnappt habe.

Wie seht ihr das?

Benötigt ein Profi (oder ein sehr guter) Sportwetter Talent? Oder kann dies jeder "erlernen", nur durch harte Arbeit?

Klar, vieles Wissen muss man sich erarbeiten, richtige Einsatzverteilung, etc.

Aber inwieweit ist ein Sportwetter von Talent abhängig? Wo sind die Grenzen, was man sich erarbeiten kann?

Ich sehe das ähnlich wie bei einem Sportler. Da können manche noch so hart arbeiten, es gibt einfach gewisse Grenzen. Und dann gibt es da andere, die tun (fast) nichts und sind eben um Meilen besser.

Ich denke beim Sportwetten ist es ähnlich, da gibt es Leute, die sich alles erarbeiten, sich alles anlernen, und trotzdem nicht das gewisse etwas Talent/Gespür/Glück haben.

Ich fande das Thema ganz interessant und bin gespannt andere Meinungen zu hören [[cheers]]
 
Egal wieviel Talent irgendjemand hat, ohne harte Arbeit ist sein Talent leider wertlos, da es erst dadurch vollends entfaltet wird. Talent bedeutet GARNICHTS. Wieviele Leute mit Talent hat man schon gesehen die es zu kaum etwas gebracht haben - weil es an der Arbeit und Disziplin mangelte.

Mit Arbeit ist viel zu erreichen.
Aber wer wird Dir jetzt sagen wo ein Wetter ohne "Talent" einzuordnen ist? Jemand wie Power, Halvar oder Masi haben ganz sicher auch Talent (bzw. Gottmodus) aber wieviel Zeit und Arbeit die womöglich schon in Sachen wie Recherche etc. gesteckt haben - da ist "Talent" völlig nebensächlig, weil nicht in Deiner Kontrolle.

Immer schön auf das konzentrieren was man kontrollieren kann. Talent hat man oder man hat es eben nicht. Und selbst dann weiss man nicht ob und warum man es hat.

Freu mich auch auf weitere Stimmen!
 
Servus zusammen [[cheers]],


eine interessante Frage die ich im Gespräch mit Kumpels da gestern aufgeschnappt habe.

Wie seht ihr das?

Benötigt ein Profi (oder ein sehr guter) Sportwetter Talent? Oder kann dies jeder "erlernen", nur durch harte Arbeit?

Klar, vieles Wissen muss man sich erarbeiten, richtige Einsatzverteilung, etc.

Aber inwieweit ist ein Sportwetter von Talent abhängig? Wo sind die Grenzen, was man sich erarbeiten kann?

Ich sehe das ähnlich wie bei einem Sportler. Da können manche noch so hart arbeiten, es gibt einfach gewisse Grenzen. Und dann gibt es da andere, die tun (fast) nichts und sind eben um Meilen besser.

Ich denke beim Sportwetten ist es ähnlich, da gibt es Leute, die sich alles erarbeiten, sich alles anlernen, und trotzdem nicht das gewisse etwas Talent/Gespür/Glück haben.

Ich fande das Thema ganz interessant und bin gespannt andere Meinungen zu hören [[cheers]]

Das hört sich jetzt vielleicht sehr seltsam an und einige werden lachen, aber ich behaupte das was den meisten fehlt und damit das wichtigste überhaupt ist: Ein Gefühl zu entwickeln ob ein Pick value hat oder nicht.
Dazu gehören dann noch, Talent, harte Arbeit und Disziplin.
 
Ich halt's da mit Mike Shinoda

Fort Minor - Remember the name schrieb:
"This is ten percent luck, twenty percent skill
Fifteen percent concentrated power of will
Five percent pleasure, fifty percent pain
And a hundred percent reason to remember the name!.."

Viel Glück, noch mehr Arbeit, ne Priese Talent und n feines Näschen.

[[yo]]

Bzgl. Value..
Ich schnall die ganze Geschichte mittlerweile schon.
Wenn ich dann allerdings bei einer gespielten @1.74 lese,
die Quote hätte nur bis @1.71 Value dann denk ich mir manchmal:
Fuck, ich das ganze Zeug doch noch net gepeilt.
 
Ob man jetzt fürs Sportwetten ein Talent braucht denke ich eher nicht.

Man braucht eher Disziplin, auch ein bisschen Glück, viel Zeit zum Recherchieren und noch sehr viel Leidenschaft für die Sportarten die man wettet.

Ist meine Meinung aber wenn ich manchmal lese, dass manche im Forum schreiben sie wetten jetzt Person x und y nach und versuchen sich hineinzulesen um selber Picks zu finden dann denke ich werden es diese Personen auf Dauer nicht schaffen.

Nur wegen des Geldes mit Wetten anzufangen ohne jegliches Wissen über das Wetten bzw der Sportart zu haben verliert man schneller sein Geld als es einem lieb ist.
 
Talent ist ganz wichtig, fast das wichtigste wenn man einmal das Geld welches man benötigt weg lässt. Wetten ist nicht Arbeit denn hier braucht man sich sehr wenig erarbeiten.
Talent und Gefühl, dazu Risikobereitschaft mit Hirn, so kann man gut wetten. Sich Wetten "erarbeiten" wird zu einem gewissen Grad auch gehn, aber man kann sich Ergebnisse von Ereignissen nicht immer errechnen. Sport und alles Sonstige was da angeboten wird ist keine Gerade, das muss und soll einem im Vorhinein klar sein. Aber gewisse Abläufe wiederholen sich, oft mit anderem Namen. Dazu strategisch Wetten ist von grossem Vorteil, dazu braucht es wieder Talent. Ich recherchiere ganz wenig weil mich das meistens gar nicht interessiert ob z.B. bei Kapfenberg der Spieler XY spielt oder nicht, das ist mir völlig egal. Mein erster Gedanke
der einem manchmal beim betrachten eines Ereignisses in den Sinn kommt, das ist eine Bank. Profunde Kenntnisse einer Sportart sind natürlich ein Vorteil wenn man sie dann auch umsetzen kann.

Der "sichere Tip" ist der sichere Gewinn des Buchmachers.

War Deutschland "sicher" vor der WM?

Robär
 
Ich würde eher sagen eine Symbiose aus Kompetenz, Psychischer Stabilität und Glück ist ausschlaggebend für den Erfolg.

Warum erwähne ich psychische Stabilität. Weil es ein wichtiger Faktor ist. Es gibt viel zu viele Wetter, die bei großen Gewinnen abheben und den Gewinn im Überschwang mit hochriskanten Wetten schnell wieder verbraten.
Andererseits gibt es auch viele die verlorenen Spielen hinterherlaufen und die Verluste schnellstmöglich wieder hereinbringen wollen, was in den meisten Fällen zum Scheitern verurteilt ist.

Am Anfang meiner Wettlaufbahn war ich auch Einzahler.
Habe in den Jahren 2011 und 2012 Verluste geschrieben.
Aber mit Routine und Selbstdisziplin bin ich nun zum Auszahler mutiert, wobei ich dennoch immer noch viel Luft nach oben habe. Immer noch spiele ich ab und zu impolsiv, auf reiner Intuition basierend sogenannte 50:50 Wetten, die dann leider in den meisten Fällen zu Verlusten führen.
 
Das vermeintliche Talent ist das Vorhandensein gewisser Grund-Fähigkeiten wie analytisches Denken, schnelle Auffassungsgabe, ein gutes Gedächtnis,... Dazu kommt im Laufe der Zeit die Erfahrung. Aus alledem entwickelt sich dann ein Gespür, um zuerkennen, welche Wetten überhaupt auf den ersten Blick auf die Quote profitabel sein könnten.
Dann heisst es so wenig wie möglich Fehler machen und selbst nach 10 Jahren macht man in einer Woche noch genug. Wie z.B. falsches Staking oder überbewerten einzelner Faktoren.

Googeln nach Statistiken und verletzten Spielern wird nicht reichen.
 
Das vermeintliche Talent ist das Vorhandensein gewisser Grund-Fähigkeiten wie analytisches Denken, schnelle Auffassungsgabe, ein gutes Gedächtnis,... Dazu kommt im Laufe der Zeit die Erfahrung. Aus alledem entwickelt sich dann ein Gespür, um zuerkennen, welche Wetten überhaupt auf den ersten Blick auf die Quote profitabel sein könnten.
Dann heisst es so wenig wie möglich Fehler machen und selbst nach 10 Jahren macht man in einer Woche noch genug. Wie z.B. falsches Staking oder überbewerten einzelner Faktoren.

Googeln nach Statistiken und verletzten Spielern wird nicht reichen.

Genauso würde ich es auch beschreiben.
Talent in dem Sinne besteht (wie beim Pokern auch) vor allem darin, mathematisch Wahrscheinlichkeiten einschätzen zu können. Manche machen das bewusst (mit Programmen), andere haben durch "Talent" oder eben Erfahrung diesen Sinn entwickelt.
Was ich meine ist zB ob man bei einer Wette auf den Aussenseiter nun AHC+, DNB spielt oder hat gar die Quote auf Sieg Underdog mehr Value?
Ist bei dem Spiel eher das HC oder doch die TT interessant?
1-0 und 22:5 Schüsse zur Pause, reicht mir live ein AHC -0,75 um es anzuspielen etc.
3 wichtige Verteidiger beim Gegner fallen aus, doch ist die Quote schon ziemlich gesunken, trotzdem Value? Und wenn ja, 1/10 oder 4/10?

Das sind Dinge, die auf Anhieb keiner bewältigen kann, weshalb selbst der beste Tippster mal klein anfangen musste und auch Verluste eingefahren hat.

Zur Eingangsfrage: Es ist wohl eine Mischung aus Talent und Erfahrung. Der Faktor Arbeit ist zweitrangig. Wenn du eine Matrix entwickeln willst um dir Picks auszurechnen oder dich in eine kolumbianische Liga einlesen willst, braucht das selbstverständlich viel Arbeit. Für eine erfolgreiche Wettbilanz reichen hingegen auch ein paar Internetseiten und das beschriebene "Talent".

PS: Ohne Disziplin geht gar nichts, daran scheitern oft auch Leute mit viel Ahnung und analytischem Denken. Die Beherrschung über sein Wettverhalten sehe ich jedoch als Grundvoraussetzung an, ohne welche man gar nicht beginnen sollte.
 
Man braucht 3 Dinge meiner Meinung nach:

[1] gesunden Menschenverstand

[2] Disziplin

[3] und Excel ;-)

Mathematisches Grundverständnis(!) ist natürlich auch Vorraussetzung.
Aber zum Sportwissen: Bei Fußballwetten reicht es zu wissen, dass es beim Fußball darauf ankommt ist mind. ein Tor mehr zu schießen als der Gegner!

Lasst euch nicht einreden, man müsste ein(e) Fußball-Experte_in sein.

Natürlich nicht ganz ernst gemeint, aber im Grunde ist es so! :D

Fazit: Talent ist nicht nötig, harte Arbeit reicht! Das ist ja auch das schöne am Sportwetten.

Freue mich auf Diskussionen
 
Man braucht 3 Dinge meiner Meinung nach:

[1] gesunden Menschenverstand

[2] Disziplin

[3] und Excel ;-)

Mathematisches Grundverständnis(!) ist natürlich auch Vorraussetzung.
Aber zum Sportwissen: Bei Fußballwetten reicht es zu wissen, dass es beim Fußball darauf ankommt ist mind. ein Tor mehr zu schießen als der Gegner!

Lasst euch nicht einreden, man müsste ein(e) Fußball-Experte_in sein.

Natürlich nicht ganz ernst gemeint, aber im Grunde ist es so! :D

Fazit: Talent ist nicht nötig, harte Arbeit reicht! Das ist ja auch das schöne am Sportwetten.

Freue mich auf Diskussionen

Alles wurscht, einzige was du brauchst > ein Gefühl dafür ob was value hat oder nicht.

Dazu natürlich dann, das Wissen, die Connection, Quellen usw.
 
Alles wurscht, einzige was du brauchst > ein Gefühl dafür ob was value hat oder nicht.

Dazu natürlich dann, das Wissen, die Connection, Quellen usw.

Sorry aber "Gefühl" gehört ins Bett aber sollte beim Sportwetten nichts zu suchen haben.
Aber ich glaube ich weiß was du meinst. Doch - entweder hat eine Quote Value oder nicht! Zum Filtern gibt es Indikatoren die aber nichts mit "Gefühl" zu tun haben. Natürlich gibt es dabei auch immer eine subjektive Ebene, aber diese als Gefühl zu bezeichnen ist vielleicht etwas, sagen wir mal gefährlich[[gelb]]

Bitte als Diskussionbeitrag bzw. sachliche "Kritik" verstehen.
 
Sorry aber "Gefühl" gehört ins Bett aber sollte beim Sportwetten nichts zu suchen haben.
Aber ich glaube ich weiß was du meinst. Doch - entweder hat eine Quote Value oder nicht! Zum Filtern gibt es Indikatoren die aber nichts mit "Gefühl" zu tun haben. Natürlich gibt es dabei auch immer eine subjektive Ebene, aber diese als Gefühl zu bezeichnen ist vielleicht etwas, sagen wir mal gefährlich[[gelb]]

Bitte als Diskussionbeitrag bzw. sachliche "Kritik" verstehen.

Klar gehören Gefühle eigentlich nicht dazu, aber es geht hier nicht um Gefühle wie Frust, Vereinsliebe, Abneigung usw.
Du musst was lesen, verarbeiten und bei Betrachtung der Line oder Quote sofort Wissen value oder nicht. Ohne das groß zu berrechnen und 100 Formeln durchzukauen.

Natürlich gibt es auch einen mathematischen Ansatz, soll Leute geben die nur durch reine Mathematik erfolgreich sind.

Zum Thema harte Arbeit: Klar ist es harte Arbeit, immer am Ball bleiben, immer alles aufsaugen wie ein Schwamm.