Wetten nach System (Erfolg absehbar?)

manuschenk

New member
Nov. 22, 2011
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Hallo Leute,

folgende einleitende Sätze. Angefangen zu Wetten habe ich im September vergangen Jahres. Hab es mit Diszipliin (und Glück) geschafft mein Startkapital von 100€ auf 270€ zu erhöhen, im Zeitraum vom 2 Monaten. Doch leider kam dann die Gier in mir auf und ich hab angefangen zu zocken. Der Schuss ging natürlich nach hinten los und ich stand mit letztendlich nur noch 30€ da.
Nagut dachte ich, das ist zu schaffen wieder an sein Geld zu kommen. Ich hab dann bis zum Jahresende auf Papier (Excel) gewettet und hab fleißig Statistik analysiert.

Nun bin ich zu einer Strategie gekommen (die ich vorerst) nicht veröffentlich möchte.

Aktuelle Bilanz ist nach 16 Tagen und knapp 100 getippten Spiele eine Quote von 59% richtig getippten Spielen und einem Gewinn von 30%.

Da Statistiken immer schwanken, hatte ich auch zwischenzeitlich eine Quote von von 64% und einem Gewinn von 42%.

Der Gewinn bezieht sich dabei immer auf das ursprüngliche Startkapital (14€).

Sollte ich nach aktuellem Stand alles beibehalten und schauen ob in Zukunft diese Strategie Spielbar ist? Sprich keine 100 Spiele abwarten sondern sagen wir 300 oder 400? oder eine ganze Saison sprich ein ganzes Jahr?

Oder kann man sich schon sicher kein und ich sollte anstelle von 14€, eine Einzahlung tätigen und mit 100€ Startkapital spielen?

Diese Strategie ist dahingehend noch ausbaufähig da ich nur bei einem Bookie spiele und von seinen Quoten abhängig bin. Andere Bookies bieten mit Sicherheit bessere Quoten an.

Danke
Gruß
Manu
 
Hallo Leute,

folgende einleitende Sätze. Angefangen zu Wetten habe ich im September vergangen Jahres. Hab es mit Diszipliin (und Glück) geschafft mein Startkapital von 100€ auf 270€ zu erhöhen, im Zeitraum vom 2 Monaten. Doch leider kam dann die Gier in mir auf und ich hab angefangen zu zocken. Der Schuss ging natürlich nach hinten los und ich stand mit letztendlich nur noch 30€ da.
Nagut dachte ich, das ist zu schaffen wieder an sein Geld zu kommen. Ich hab dann bis zum Jahresende auf Papier (Excel) gewettet und hab fleißig Statistik analysiert.

Nun bin ich zu einer Strategie gekommen (die ich vorerst) nicht veröffentlich möchte.

Aktuelle Bilanz ist nach 16 Tagen und knapp 100 getippten Spiele eine Quote von 59% richtig getippten Spielen und einem Gewinn von 30%.

Da Statistiken immer schwanken, hatte ich auch zwischenzeitlich eine Quote von von 64% und einem Gewinn von 42%.

Der Gewinn bezieht sich dabei immer auf das ursprüngliche Startkapital (14€).

Sollte ich nach aktuellem Stand alles beibehalten und schauen ob in Zukunft diese Strategie Spielbar ist? Sprich keine 100 Spiele abwarten sondern sagen wir 300 oder 400? oder eine ganze Saison sprich ein ganzes Jahr?

Oder kann man sich schon sicher kein und ich sollte anstelle von 14€, eine Einzahlung tätigen und mit 100€ Startkapital spielen?

Diese Strategie ist dahingehend noch ausbaufähig da ich nur bei einem Bookie spiele und von seinen Quoten abhängig bin. Andere Bookies bieten mit Sicherheit bessere Quoten an.

Danke
Gruß
Manu
Die Frage ist, nach welcher Permanenz ein mathematisch statistischer "Beweis" vorliegt.
Und letzten Endes unterliegt der Sport immer anderen Faktoren als nur der Statistik von z.B. 10 Jahren - hast ja NIE gleiche Bedingungen, wie beim z.B. Roulette oder Poker (kleinlich gesehen da natürlich auch nicht), etc.
Deshab muss Dein System immer wieder eine Value-Quote haben, womit wir wieder bei dem allseits bekannten Thema "Value" wären.
Du glaubst ja wohl auch nicht ernsthaft, dass der Bookie, der noch den Juice/Marge mit einberechnet, das selber nicht schnallt. Da sitzen schlaue(re) Köpfe (als...)

Du könntest Dein System theoretisch ruhig hier posten.
Die "Schlauen" hier würden das sowieso nicht nachspielen und sich ggfs (mal wieder) nur totlachen oder den Kopf schütteln.

Gut, sonst will ich Dir natürlich die 0,000001% Wahrscheinlichkeit nicht absprechen, dass Du vielleicht nicht doch die Goldmine gefunden hast.
Hört sich aber nicht nach Value an[[rofl]]!

EDIT: Ist aber zu Beginn vielleicht erstmal ganz normal, dass man sich über tolle Systeme den Kopf zerbricht. Wichtig ist nur, dass am Ende auch die Erkenntnis kommt, dass das alles nix bringt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du sagst uns, dass du ein streng geheimes System hast, mit dem du bis jetzt im Plus bist und fragst uns, ob du den Einsatz versiebenfachen sollst? Das ist wohl nicht dein Ernst...

Das ist so als ob du in einem Auto-Forum fragst, ob du den roten Gebrauchtwagen kaufen sollst, den du gestern erfolgreich 1 km probegefahren bist...
 
Ob seine Statistik unsinnig ist, kann man nicht auf Anhieb sagen.

Wäre interessant, nach welchen Faktoren du sie aufgebaut hast.

DIE einzig wahre 100%ige Statistik gibt es sowieso nicht. Ansonsten hätte die schon einer gefunden, ein Buch veröffentlicht und sich dumm und dämlich verdient.

Wir brauchen hier nicht so zu tun, als ob wir Systeme per Excel auf Anhieb verteufeln, einige nutzen sowas, andere nicht. Aber ein Ansatz oder System hat jeder, wenn er irgendeinen Einsatz bei einem Spiel tätigt.

Die Experten hier sind auch machtlos, wenn der sicher geglaubte Favorit:

Platzverweise kassiert, die Schlüsselspieler sich im Spiel verletzen oder das Spiel manipuliert ist.

Einfach so aus einer Statistik irgendwas rauslesen geht schon aus dem Grund nicht, weil du sehen musst, ob Spieler verletzt oder gesperrt sind, das kann schon deine komplette Wette entscheiden, wenn eine Mannschaft auf einen Spieler angewiesen ist, der ausfällt, usw. usf. ...

Deine Statistik kann vielleicht einen Ansatz liefern, aber ganz verlassen darfst du dich nicht darauf. Daher wäre es, wie schon erwähnt, interessant was du da "sammelst".
 
Ich werde jetzt einfach mal meine Strategie so fortsetzen und schauen wie es läuft. Hab auch alles aufm Papier (Excel) nochmal schriftlich um schön die Übersicht beizubehalten. Außerdem spiel ich noch andere Varianten auf dem Papier und kann somit die verschiedenen Strategien vergleichen.

Nach aktuellem Stand bin ich ~20EH im Plus.

Scheint also nicht so verkehrt zu laufen [[smile]]
 
Hallo manuschenk, lass dir nichts einreden und gehe deinen Weg! Ist ganz wichtig. Natürlich auch immer für Neues offen sein. Mich hat man auch immer belächelt, aber der Erfolg gab mir dann Recht. Habe auch Statistik geführt und erst einmal Trockentests gemacht. Habe per Hand sogar über 3000 Spiele aus Europa ausgewertet, um zu schauen welche Wettarten ich streichen kann. Bin also fürs Erste nur nach Statistik gegangen. Klar Verluste gehören genauso dazu wie Gewinne.
Aber wenn es langfristig ein Plus ist, dann machst du alles richtig. Vielleicht kann man sich ergänzen, wenn du deine Taktik mal näher erläuterst. Gebe auch gerne bekannt, welche Wettarten ich durch statistische Gründe weglasse zB tippe ich nie auf Unentschieden, also normales X. Das kommt nämlich nur ca. 25% vor. Wenn dann nur mit Doppelchance oder X1/X2.
 
... aber der Erfolg gab mir dann Recht.
Welches "Recht"? Meinst´ wohl eher den "Beweis"?
Recht=Beweis, dann:
Nach wievielen Permanenzen ist die Statistik und das System evident/bewiesen?
Es gibt auch Leute die spielen Querbet alles so irgendwie und fahren Gewinne ein, damit haben sie aber nicht unbedingt "Recht"(den Beweis).
Ist doch auch die Frage, dass bei NICHT GLEICHEN Bedingungen solch ein System überhaupt eine statistische
Evidenz bringen kann? [[nixweiss]].
Ist aber die menschliche Psyche, keine Sorge.
Beim Gewinnen ist es Können (internale Attribution), bei Verlusten wird external attribuiert
- (siehe 1. und 2. unten!) Ich übersetze das jetzt mal:

1. Gewinnen verbindet man mit = Können, alles richtig machen, Ahnung haben, Wissen, letztlich egomanische Unantastbarkeit, O.g. Systemevidenz, Rechthaberei = internale Attribution!
(Kleine Anmerkung: Auch ich habe die Erfahrung der "narzisstischen Unantastbarkeit" gemacht u mache sie manchmal immer noch - Ich dachte, ich bin so [wahnsinnig] gut, unschlagbar im Traden und verliere sowieso nie, dass ich meinte, das Spiel verhält sich sogar so kausal wie ich setze, sprich: Die spielen DANN EXTRA sogar so wie ich denke und gesetzt habe - Vielleicht weiss der ein oder andere "Profi" nun genau hier was ich meine!)

2. Verlieren bedeutet = irgendetwas von "aussen" ist Schuld. Mein Fehler war das nicht, Der Spieler ist ja doof, das Wetter:mrgreen:, PECH(!), etc. = externale Attribution!

Ich will jetzt nicht gegen euch anlabern, man sollte allerdings noch so smart in der Birne sein sich selbst noch so weit reflektieren zu können.
Dass solche Versuche gestartet werden ist ja auch immer wieder gut, da hat man die Praxis gleich vor Augen.

Danke für´s weitere Posten des (sehr wahrscheinlichen) Non-Value-Systems.[[yo]]
Viel Erfolg
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich hat jeder sein eigenes System, mit dem er gut oder schlecht abschneidet. Manch einer wettet querbet und hat auch Erfolg. Aber ich denke, man sollte es nicht versuchen auszureden.
Wenn man verliert, dann hat es natürlich nicht nur was mit außen zu tun, sondern man muss vielmehr schauen, was man für eigene Fehler gemacht hat und daraus lernen. Wobei es manchmal auch einfach Pech ist. Sportwetten hat nach wie vor was mit Glück zu tun, wobei man das wie beim Poker auch, veruschen kann zu minimieren.
Das mit dem "nicht auf X tippen" war nur eines von vielen Beispielen aus meiner eigenen Statistik. Wenn ich auf der einen Seite 25% habe (für x) und dem stehen 75% gegenüber für einen Sieg, dann weiß ich persönlich was ich tue. Kann jeder anders drüber denken.

Natürlich wird es kein System der Welt schaffen, einen reich zu machen, Surebets mal außen vor. Aber wenn man seinem eigenen System nur 20€ reinen Gewinn macht, ist es doch schon ein Erfolg oder nicht?

Ich lese immer wieder "value". In meinen Augen wird dieser Begriff total überbewertet, denn für jeden bedeutet value was ganz anderes. Damit meine ich, der eine sagt sich es ist eine value Wette für mich, der nächste sieht es anders usw.
 
Ausreden? Nein, soll er doch machen!
Man soll sich halt vernünftig reflektieren (könnnen).

Wenn man verliert, dann hat es natürlich nicht nur was mit außen zu tun, sondern man muss vielmehr schauen, was man für eigene Fehler gemacht hat und daraus lernen. Wobei es manchmal auch einfach Pech ist.
"Pech" ist ja eine externale Attribution. Hätte ich das doch gleich mal mit oben reingeschrieben[[bang]].
Sportwetten hat nach wie vor was mit Glück zu tun, wobei man das wie beim Poker auch, veruschen kann zu minimieren.
Bei mir hat das ehrlich gesagt fast gar nichts mit "Glück" zu tun". Sollte es darauf ankommen macht man schon grundlegend etwas falsch. Je mehr Glück ein Wetter hat, desto schlechter ist er!
Du meintest übrigens "maximieren" und nicht "minimieren" ;-).
Natürlich wird es kein System der Welt schaffen, einen reich zu machen, Surebets mal außen vor. Aber wenn man seinem eigenen System nur 20€ reinen Gewinn macht, ist es doch schon ein Erfolg oder nicht?
Das kapiere ich jetzt gar nicht. Wenn ein System "aufgeht" und sozusagen "Value" hat, dann sollte man doch umso eher reich werden, da ein System ja "beständiger" ist. Dann wäre es auch mindestens Deinen genannten Surebts gleichzusetzen.
Sonst sollte man bitte vorher nochmal "System" definieren".
Und wenn es nicht reich macht, dann hat das System auch ausgeschissen.
Weiterhin kann man doch beim Sportwetten nie den Absolutbetrag betrachten, sondern immer nur den relativen.
[[nixweiss]]. Rendite nennt man das auch.
Ich lese immer wieder "value". In meinen Augen wird dieser Begriff total überbewertet, denn für jeden bedeutet value was ganz anderes. Damit meine ich, der eine sagt sich es ist eine value Wette für mich, der nächste sieht es anders usw.
Bisher hat "Value" doch eine ganz klare Bedeutung!
Nur diese erkennen, können dann viele nicht.
 
Joergi schrieb:
Bei mir hat das ehrlich gesagt fast gar nichts mit "Glück" zu tun". Sollte es darauf ankommen macht man schon grundlegend etwas falsch. Je mehr Glück ein Wetter hat, desto schlechter ist er!
Du meintest übrigens "maximieren" und nicht "minimieren" ;-).

Nein meinte minimieren. Der Faktor Glück muss minimiert werden und die Faktoren Können/Verstand/Analyse maximiert.

Joergi schrieb:
Das kapiere ich jetzt gar nicht. Wenn ein System "aufgeht" und sozusagen "Value" hat, dann sollte man doch umso eher reich werden, da ein System ja "beständiger" ist. Dann wäre es auch mindestens Deinen genannten Surebts gleichzusetzen.
Sonst sollte man bitte vorher nochmal "System" definieren".
Und wenn es nicht reich macht, dann hat das System auch ausgeschissen.
Weiterhin kann man doch beim Sportwetten nie den Absolutbetrag betrachten, sondern immer nur den relativen.
[[nixweiss]]. Rendite nennt man das auch.

Du hast Recht, es muss wohl definiert werden. System ist vielleicht das falsche Wort. Eher die eigenen Taktik und Herangehensweise ist damit gemeint. Was heißt für dich beständig? Wenn man X Rendite im Monat macht, also feststehend und vorhersehbar oder wenn man X Rendite durchschnittlich macht? Bei mir ist es eher das Zweite. Nur kann man sich darauf nicht verlassen, sonst würde ich nicht mehr arbeiten [[yo]] Für mich ist es noch lange nicht value, es gibt immer was dazu zu lernen und zu verbessern. Aber die Ansätze stimmen und es macht Spaß (was es auch machen sollte, sonst würde ich traden [[grin]]).

Joergi schrieb:
Bisher hat "Value" doch eine ganz klare Bedeutung!
Nur diese erkennen, können dann viele nicht.

Eine klare Bedeutung hat es natürlich. Aber es ist doch Tatsache, dass jeder ein Spiel/Wette anders bewertet und somit für den einen value ist und den anderen nicht.
 
Wenn ich auf der einen Seite 25% habe (für x) und dem stehen 75% gegenüber für einen Sieg, dann weiß ich persönlich was ich tue.

Du musst deine errechnete Eintrittswahrscheinlichkeit der angebotenen Quote gegenüberstellen, ansonsten ist diese Aussage doch völlig sinnfrei.
Wenn du für das X 25% errechnest und dafür eine Quote von - sagen wir- 6,5 bekommen könntest, würdest du es nicht spielen??? [[nixweiss]]
 
Natürlich mag das bei einzelnen Spielen so sein, aber langfristig bleibt es nach dieser Auswertung eigentlich eine reine Glückssache, alles langfristig betrachtet. Man müsste natürlich genau schauen, warum die Quote so hoch ist und was dafür spricht diese zu spielen. Aber alleine nur auf X würde ich nicht tippen.
 
Aber alleine nur auf X würde ich nicht tippen.
Nie auf X zu tippen ist jetzt ganz sicher kein Fehler. Aber nicht, weil nur 25 % der Spiele X enden. Das liegt daran, dass es so wenig X in Spielen gibt, die einen klaren Favoriten haben. Und dort wirst du auch deutlich über 4,0 fürs X bekommen.

Wenn du meinst, du kannst die Wahrscheinlichkeit für ein X nie so richtig abschätzen, das ist die Entscheidung, nie auf X zu setzen aber goldrichtig [[yo]].
 
Du musst deine errechnete Eintrittswahrscheinlichkeit der angebotenen Quote gegenüberstellen, ansonsten ist diese Aussage doch völlig sinnfrei.
Wenn du für das X 25% errechnest und dafür eine Quote von - sagen wir- 6,5 bekommen könntest, würdest du es nicht spielen??? [[nixweiss]]
Ne, ich würd gleich auf den Aussenseiter gehen. Jetzt mal von irgendwelchen Special-Vorraussetzungen abgesehen, die letzten Gruppenspiele im Europa-Cup oder saowat. Sonst ist das X doch überflüssig wie`n Kropf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Völlig Banane, ob ich nun auf X oder Y setze. Wenn ich für das Eintreffen eines Ereignisses eine Wahrscheinlichkeit von 25% errechne, und diese immer zu Quote 6,5 spielen kann, ergibt das nach 100 Wetten folgende Bilanz:

100 Wetten mit Einsätzen a z.B. 50€ = Gesamteinsatz: 5000€

25 gewonnen Wetten a 50€ zu Quote 6,5 = 25*50*6,5 = Auszahlung: 8125€
 
Völlig Banane, ob ich nun auf X oder Y setze. Wenn ich für das Eintreffen eines Ereignisses eine Wahrscheinlichkeit von 25% errechne, und diese immer zu Quote 6,5 spielen kann, ergibt das nach 100 Wetten folgende Bilanz:

100 Wetten mit Einsätzen a z.B. 50€ = Gesamteinsatz: 5000€

25 gewonnen Wetten a 50€ zu Quote 6,5 = 25*50*6,5 = Auszahlung: 8125€

Die Value-Kritiker haben glaub ich eines nicht verstanden. Ich habe nämlich hier desöfteren gelesen "Value liegt im Auge des Betrachters". Sicher kann in ein und demselben Spiel der eine Value im Heimsieg erkennen, während der andere Value im X2 sieht. Am Ende hat aber eben nur einer Recht, und somit auch nur einer tatsächlich Value erkannt. Der andere glaubt nur Value erkannt zu haben. Somit wird der eine langfristig Erfolg haben, während der andere Verlust schreibt. Das heißt das alleinige Berechnen von 25% reicht nicht aus, man muss schon auch zumindest so halbwegs richtig liegen mit seinen Berechnungen.

Das heißt, wenn wir hier davon reden, dass das X zu 25% eintrifft, dann gibt es darüber nix zu diskutieren. Das ist ein fiktives Beispiel, und somit sind die 25% gegeben, aus Punkt. Klar kann niemand von sich behaupten, genau zu wissen, dass ein Spiel zu 25% Unentschieden ausgeht. Aber bei einer angenommen Quote von zum beispiel 6,25 gibts da ja noch viel Spielraum nach unten. Deshalb würden wohl auch die wenigsten auf eine Quote 4,05 setzen, obwohl es nach der Value-Methode durchaus rentabel wäre. Weil wir eben nicht davon ausgehen können, auf den Prozentpunkt genau ein Ereigniss zu berechnen.
 
Am Ende hat aber eben nur einer Recht..

Stimmt.

...und somit auch nur einer tatsächlich Value erkannt.

Das kann nicht richtig sein.[[nixweiss]]
Das hieße im Umkehrschluß ja, daß eine richtig erkannte Valuebet unverlierbar sein müsste... Wenn ich das X mit 25% für 6,5 spiele, werde ich nicht jede Wette gewinnen, aber genug Wetten, damit am Ende was überbleibt. Damit habe ich den Valuegehalt auch bei den (zwangsläufig) verlorenen Wetten richtig erkannt.
 
Warum? Ich behaupte ja nicht, dass derjenige der Recht hat (also den Value richtig erkannt hat) nach der Wette auch derjenige ist der die Wette gewinnt. Kurzfristig ist alles möglich, auf lange Sicht wird derjenige der Value richtig erkannt hat mit Gewinn dastehen.

Trotzdem erkennt in meinem Beispiel (Surebet Möglichkeiten ausgenommen) nur einer den Value richtig. Selbstverständlich ist das nur von theoretischer Natur, denn nach nur einem einzigen Spiel werden wir nicht wissen wer welcher von beiden ist.
 
@esteban

Ich interpretiere 'Am Ende hat aber eben nur einer Recht..' so, daß nur einer die Wette gewinnen kann.

Wenn die Quoten für 1X2 für jeden möglichen Ausgang jeweils 100 (bildhaft) stehen, dürfte jeder Spielausgang Value haben. Trotzdem gibt's am Ende nur einen tatsächlich eintreffenden Spielausgang. Egal, wer da was spielt, er hat den Valuegehalt richtig erkannt und wird langfristig gewinnen, auch wenn er diese eine Wette verliert. Es ist ja nicht so, daß, wenn die 2 Value ist, daß X nicht auch Value sein kann, und die 1 wegen Bookiefehler nicht möglicherweise auch noch (wobei wir dann ja wieder beim Thema Surebet wären).
 
Völlig Banane, ob ich nun auf X oder Y setze. Wenn ich für das Eintreffen eines Ereignisses eine Wahrscheinlichkeit von 25% errechne, und diese immer zu Quote 6,5 spielen kann, ergibt das nach 100 Wetten folgende Bilanz:

100 Wetten mit Einsätzen a z.B. 50€ = Gesamteinsatz: 5000€

25 gewonnen Wetten a 50€ zu Quote 6,5 = 25*50*6,5 = Auszahlung: 8125€
Nicht völlig Banane. Mit der Sieg-Quote wäre ich trotzdem besser gefahren. Die X-Quote alleine ist sowieso nie value, kannst dir gleich abschminken. Wenn die X-quote value ist, dann als Resultat daraus, dass Siegquoten nicht passen. Aber wenn die Siegquoten passen, dann passt die X-quote auch. Da ist doch eh kaum Spielraum, wie soll die da grossartig danebenliegen.
 
Sicher kann in ein und demselben Spiel der eine Value im Heimsieg erkennen, während der andere Value im X2 sieht. Am Ende hat aber eben nur einer Recht, und somit auch nur einer tatsächlich Value erkannt. Der andere glaubt nur Value erkannt zu haben.

Ganz so ist es aber nicht

z.B. beim Tennis

A hat Quote 1,10
B hat Quote 8,00

A gewinnt 6-4 3-6 7-5 4-6 7-6


Dann hat zwar Spieler A gewonnen, der Value lag aber ganz klar auf Spieler B
 
Ich setze schon auf ein X, aber nicht normal. Meine meisten Wetten sind Kombi-Wetten. Meist zwischen 3-6 Spiele.
Ein X nehme ich nur mit einer Doppelchance mit. Aktuelles Beispiel Augsburg - Kaiserslautern: Habe dort X oder 2 getippt, hätte aber niemals nur auf X getippt. Der Spielstand gab mir ja lange Recht.
 
Nicht völlig Banane. Mit der Sieg-Quote wäre ich trotzdem besser gefahren. Die X-Quote alleine ist sowieso nie value, kannst dir gleich abschminken. Wenn die X-quote value ist, dann als Resultat daraus, dass Siegquoten nicht passen. Aber wenn die Siegquoten passen, dann passt die X-quote auch. Da ist doch eh kaum Spielraum, wie soll die da grossartig danebenliegen.
naja, das ist ein wenig überspitzt ausgedrückt... Wenn ich im Basketball auf Heimsieg bin, dann sag ich auch nicht, das der Heimsieg grundsätzlich selbst keinen Value hat, sondern nur die Auswärtsquote völlig falsch ist.

Es gibt gewiss genug Spiele, in denen ein X Value ist. Dabei will ich nicht grundsätzlich über Remis streiten, aber spätestens bei Spielen, wo beide Teams noch einen Punkt brauchen....und die Bookies dies nicht gemerkt haben, darf man schon von Value beim X reden - auch wenn dieser natürlich aus zu kleinen Quoten für 1 und 2 resultiert...
 
Die Experten hier sind auch machtlos, wenn der sicher geglaubte Favorit:

Platzverweise kassiert, die Schlüsselspieler sich im Spiel verletzen oder das Spiel manipuliert ist.

Einfach so aus einer Statistik irgendwas rauslesen geht schon aus dem Grund nicht, weil du sehen musst, ob Spieler verletzt oder gesperrt sind, das kann schon deine komplette Wette entscheiden, wenn eine Mannschaft auf einen Spieler angewiesen ist, der ausfällt, usw. usf. ...

Bei meiner Spielweise ist es völllig Wurscht, wer wie oft vom Platz gestellt wird, eine Formkrise oder sonstiges hat. Die Ergebnisse fallen nach einem bestimmten "Muster", sie nehmen keine Rücksicht auf diese Faktoren. Mit dieser Spielweise bin ich bisher ganz gut gefahren.
 
Bei meiner Spielweise ist es völllig Wurscht, wer wie oft vom Platz gestellt wird, eine Formkrise oder sonstiges hat. Die Ergebnisse fallen nach einem bestimmten "Muster", sie nehmen keine Rücksicht auf diese Faktoren. Mit dieser Spielweise bin ich bisher ganz gut gefahren.

Wenn ich einen Abseilen gehe, fällt im Hochspüler auch immer wieder das selbe "Muster". Links beginnend und nach vorne abrollend.

Echt Scheiße ist es nur bei einem Tiefspüler. Da ist das auch Wurscht, denn das Teil geht sofort auf Tauchstation.

Damit fahre ich auch ganz gut
 
Hallo Leute,

falles es den einen oder anderen Interessieren sollte.

Nach aktuellem Stand habe ich ein Gewinn von 40EH. Wenn man sich das Startkapital von 14€ zu Grunde legt (1EH entspricht 1€), kann man sich den prozentualen (!) Gewinn leicht ausrechnen.. [[winkewinke]]

Gruß
manu
 
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