Wetten auf unentschieden!

Köpper

Gesperrt
Jan. 16, 2006
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Würzburg
Nachdem ich am 20 Spieltag Kaiserslautern und Mainz erfolgreich auf unentscheiden gesetzt hatte, habe ich mich mal genauer mit der Unentschiedenhäufigkeit in der ersten Bundesliga auseinandergesetzt.
In den meisten Spielen wird nach meiner Beobachtung eine Durchschnitsquote (BaW) von 3,3 - 3,5 zu 1 geboten.
Wenn also jedes dritte Spiel unentschieden endet und man tippt rigoros alle Begegnung auf unentscheiden, so schneidet man mit plus ab.
Bei den 180 Spielen bis einschließl. 20. Spieltag dieser Saison sind tatsächlich genau 60 unentschieden ausgegangen.
An vielen Spieltagen gibt es zumindestens zwei, drei Spiele die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit entscheiden werden. Man muss also nicht alle neun Begegnungen tippen sondern nur 7 oder vieleicht gar 6. Somit wäre man in dieser Saison schon auf der Gewinnerseite.
Wenig unentschieden spielten:
Bayern (ist ja klar) 3
Werder Bremen 4
HSV 5
Mainz 5
Köln 5
Kaiserslautern 5

Häufige Punkteteilungen leisteten sich:
Stuttgart 12
Hannover 11
Schalke 9
Hertha 8

So würde ich z.B. am 21. Spieltag folgende Begegnung nicht unentschieden tippen:
Bremen - Kaiserslautern
Bayern - Nürnberg
(HSV -Mainz) (da bin ich unsicher)

Von den restlichen 6 Spiel müssen zwei unentschieden enden und man ist im Plus.
Meinungen dazu?!
 
Letztes Jahr gab über die ganze Saison hinweg 65 Unentschieden,ungefähr genauso viel wie in den Vorjahren.Sollte der diesjährige Trend anhalten,wäre das ein Rekordjahr nach Einführung der 3-Punkte Regel.
Witterungsbedingt gibt es im Winter mehr Xen als im Sommer,weshalb ich glaube ,daß sich der Trend abflachen wird.
Nach deiner Rechnung wärst du mit 5-10% deines Einsatzes im Plus,allerdings besteht die Kunst auch darin die richtigen Spiele abzudecken bzw. auszulassen(z.B.alle Bayern-Heimspiele).

Deine Methode hätte den Vorteil,das sie wenig Research-Zeit in Anspruch nimmt bei begrenztem Risiko.(vorausgesetzt gleichbleibende/niedrige Einsätze).Und die Bookies dürfen ihre Quoten nicht nach unten anpassen.

Versuchs einfach
 
Ich halte von solchen generellen Spielweisen nicht viel. Wenn schon, dann eher bis ganz kurz vor dem Spiel warten und alle großen Favos billig layen (Quoten sinken fast immer noch deutlich bis zum Spielbeginn, weil sich dann alle Hobbytipper auf Juve, Barca, Bayern, ... eingeschossen haben). Wobei die Strategie mit Bayern in der Hinrunde auch den Bach runtergegangen wäre.

Wenn du dir auf der anderen Seite die Mühe machst, die spiele nach X-Wahrscheinlichkeit auszuwählen, dann kannst du sie auch gleich richtig analysieren und damit vielleicht einen besseren Pick finden (1X, Over, to score, wasauchimmer). Generell kann man natürlich Xer tippen, mache ich sogar beim Eishockey recht häufig. Da gibt es natürlich Tage, da tippt man 4 Xer, wovon man sehr sicher ist, dass mindestens 2 kommen und da kommt keins. Und dann gibt es Tage, da denkst du, du wärst bescheuert, weil du in eine 8/9er NHL-Kombi 3 Xer reintippst, und die kommen alle.

Generell finde ich bleibt es beim Wetten immer das gleiche : zu 80-90% muss man gut und unvoreingenommen analysieren und zu 10-20% ein gutes Gefühl haben/entwickeln, bei welchem Spiel "was gehen könnte".

Teste deine Methode doch einfach mal die nächsten 2 oder 3 Spieltage auf Papier aus und falls es erfolgreich aussieht, fang halt mal mit kleinen Beträgen an.
 
@ Köpper:

Ich halte nicht viel von deiner Idee, da sie einige Fehler beinhaltet:

1.) Du gehst von einer ex post-Betrachtung aus und sagst "wenn ich das getan hätte, dann wäre jetzt". Im nächsten Halbjahr könnte es lohnend sein, immer Auswärtssiege oder immer Heimsiege zu wetten - nur das weißt du erst hinterher. Ich denke nicht dass es bei straight Wetten in der deutschen Bundesliga solche systematischen Fehler gibt (X immer zu hoch quotiert), als dass man da Profit daraus ziehen könnte...

2.) Du würdest Spiele weglassen, genau da wirds dann aber haarig, denn selbst wenn die X-Quoten immer zu hoch sind, müsstest du die richtigen Spiele weglassen. Auch da argumentierst du aus der falschen Richtung, denn du würdest die Mannschaften mit wenigen X weglassen - da gehst aber auch von einem Trend aus der Vergangenheit aus...

Für mich wäre die Spanne zu klein, denn deine Idee hat einige Unwägbarkeiten...

Trotzdem viel Glück! [[yo]]

Shining
 
hallo,

ich habe ein änliches "system", beim eishockey (nhl, ahl, whl etc.) gehe ich bei jedem spiel 2-wege auf den aussenseiter.

ich habe das 10 tage lang beobachtet, und es läuft gut, klar hat man mal tage, wo es nicht hinhaut, aber dafür sind die tage, wo es klappt um so lohnender.

aber bei einem x-system, gibt es noch 2 gegenvariablen die eintreffen können daher für mich, no bet
 
es gibt eigentlich kaum eine mannschaft, die innerhalb einer saison nicht mindestens einmal unentschieden spielt - dies dachte sich ein freund von mir auch und stellte folgendes system auf: eine mannschaft aussuchen und immer auf unentschieden tippen: wenn das spiel nicht unentschieden ausgeht beim nächsten mal verdoppeln usw. theoretisch ein sicheres system (bei unentschieden quoten um die 3,3) bei dem man schön gewinnen kann bzw, muß. bei meinem freund hat es dann 7 spiel gedauert bis die ausgewählte mannschaft unentschieden gespielt hat - aber er wollte vorher schon fas wieder abrechen weil bei 6 x verdoppeln wird der einsatz schon sehr hoch - übrigens er spielt dieses system nicht mehr.
 
Ist das gleiche System wie beim Roulette immer auf díe gleiche Farbe zu setzen, wenn sie nicht kommt verdoppeln usw. Problem bei beiden : du bekommst nur den ersten Einsatz doppelt zurück (den man ja normalerweise niedrig hält, weil man eventuell öfters verdoppeln muss) und die Limits, die einem irgendwann das Genick brechen, entweder weil man selbst kein Kapital mehr hat oder keine derartig großen Einsätze mehr unterbringen kann (10 Euro 10 mal verdoppelt sind schon über 10 Mille und das für 10 Euro sicheren Gewinn [[stupid]] ).
 
ck schrieb:
Ist das gleiche System wie beim Roulette immer auf díe gleiche Farbe zu setzen, wenn sie nicht kommt verdoppeln usw. Problem bei beiden : du bekommst nur den ersten Einsatz doppelt zurück (den man ja normalerweise niedrig hält, weil man eventuell öfters verdoppeln muss) und die Limits, die einem irgendwann das Genick brechen, entweder weil man selbst kein Kapital mehr hat oder keine derartig großen Einsätze mehr unterbringen kann (10 Euro 10 mal verdoppelt sind schon über 10 Mille und das für 10 Euro sicheren Gewinn [[stupid]] ).


das stimmt jetzt nicht ganz - weil ja beim x eine quote um 3 ist und beim roulette nur das doppelte
 
alamo7 schrieb:
ck schrieb:
Ist das gleiche System wie beim Roulette immer auf díe gleiche Farbe zu setzen, wenn sie nicht kommt verdoppeln usw. Problem bei beiden : du bekommst nur den ersten Einsatz doppelt zurück (den man ja normalerweise niedrig hält, weil man eventuell öfters verdoppeln muss) und die Limits, die einem irgendwann das Genick brechen, entweder weil man selbst kein Kapital mehr hat oder keine derartig großen Einsätze mehr unterbringen kann (10 Euro 10 mal verdoppelt sind schon über 10 Mille und das für 10 Euro sicheren Gewinn [[stupid]] ).


das stimmt jetzt nicht ganz - weil ja beim x eine quote um 3 ist und beim roulette nur das doppelte
Stimmt, dann musst du den Einsatz nur ver-1,5-fachen, werden trotzdem schnell Unsummen, vor allem da man auf ein X ja theoretisch auch länger warten muss als auf Rot.
 
Gerinho schrieb:
Shining schrieb:
Nobody schrieb:
Dieses System hat meines Wissens den Namen `Greenwood`-System.

Ist das beim Roulette nicht das Martingale... ?

Shining

Green . Martin oder wie auch immer 1000 mal probiert kenn niemand der damit erfolgreich war.

Jo eh, würde ich in keiner Form ausprobieren... (habs mit ganz kleinen Aussätzen mal mit diesem X-System gespielt, nur es kommt einfach zu wenig raus für das Limit-Risiko).
Anfängern kann man da nur ganz entschieden abraten (Anfängern deshalb, weil man bei Profis veraussetzt, dass sie wissen, dass das net klappt... [[zwinker]])

Shining
 
Gerinho schrieb:
Shining schrieb:
Nobody schrieb:
Dieses System hat meines Wissens den Namen `Greenwood`-System.

Ist das beim Roulette nicht das Martingale... ?

Shining

Green . Martin oder wie auch immer 1000 mal probiert kenn niemand der damit erfolgreich war.
geri,
sag das nicht zu laut. diese art progression ist eines der gefährlichsten dinge die es gibt und rate auch keinem sie zu spielen, aber wenn man sehr viel disziplin hat (voraussetzung hohe stücke), dann kann man damit auch gewinnen. kenne (vor allem ältere leute) die es erfolgreich jahre lang spielen...
 
Ich habe das Thema vor dem Wochenende gelesen und mir mal so 5 Spiele raus gepickt,die ich mit Ausgang X erwartet habe.Ich hatte 3 richtig.Ich mache das mal weiter um zu gucken in wie fern man damit richtig liegt.Ich denke aber im großen und ganzen wird damit,wie hier schon erwähnt,nicht viel Glück haben.Bei Lotto gibt es doch auch so unentschieden-Spiel,das hatte ich mal vor langer Zeit gespielt,leider auch Erfolglos!

Tip für heute: (Nur auf dem Papier!)

US Avellino - Catania Calcio X @ 2,8 Vierklee
MVV Maastricht - Excelsior Rott. X @ 3,4 Multibet

Quote:9,52

Leider ist sonst nichts interessantes,wenn ich das spielen würde,dann noch mit Rostock - Bochum X und System 2 aus 3!
 
Also wenn ich als erfahrener Spieler mal anmerken darf...

Ich spiele seit Jahren NHL-X und mache jedes Jahr ein paar Tausender Gewinn damit.
Ich führe eine Liste und je nachdem wie lange ein Team nicht mehr X spielte, wird es gespielt...

Mir braucht jetzt hier gar keiner was erzählen..ich gehe bei diesem System weder nach Quoten, oder wer gegen wen spielt, sondern rein nach den Serien ohne Unentschieden...
 
pmraku schrieb:
und was is wenn mannschaften wie ST. louis oft X spielen, so wie in den letzten runden, spielst sie dann auch öfters?
würde ja deiner theorie widersprechen...

nein, nur wenn eine mannschaft lange nicht X spielte, kommt sie beim ersten mal nicht wird einsatz erhöht...

Jetzt habe ich den Schweizer Verein Ambri herausgesucht, haben glaub ich schon 26 Runden [[schwitz]] kein X mehr...
Werd ich demnächst spielen...