Wette ich zu oft?

Instant

Well-known member
Juni 7, 2013
86
0
Hallo liebe Community,

vlt. kennt mich der ein oder andere vom Thema "Schon 170€ verzockt".

Ich habe das Gefühl, dass ich zu oft wette, nicht zu viel, sondern zu oft.

D.h. alleine gestern, am 15.05., habe ich 13 Wetten abgegeben.

Oft nur kleine Wetten, darunter auch live-wetten, aber im großen und ganzen trotzdem wieder verloren...meistens nur in handball wegen einem tor, also einfach unglücklich...

Ich glaube, ich darf mich nicht so sehr hinziehen lassen zu den wetten.

Wieviele Wetten spielt ihr täglich/wöchentlich?

Ich denke doch, dass es um einiges gescheiter ist, nur n paar wetten pro woche zu spielen. Dafür auf die voll konzentrieren, sehe ich das falsch?

Mfg
Instant
 
Nein, das siehst du komplett richtig. Lass dich nicht von den Gamble-Wetten im LiL mitreissen, spiel die gut analysierten Wetten bei denen du wirklich Value siehst oder von vertrauenswerten Usern hier im Forum.

Pro Tag spiele ich etwa 4 Wetten durchschnittlich, je nachdem halt auch mal 15, kommt ganz drauf an ob man irgendwo Value entdeckt. Gibt also durchaus Tage ohne dass ich eine Wette spiele.

Allgemein gebe ich dir den Ratschlag, entscheide dich, was du mit dem Wetten erreichen willst.
Wenn du einfach deine 30€ einsetzen willst und dann fertig, rate ich dir von Money-Management und Bookie-Verteilung komplett ab, so einen Betrag kann man nicht splitten. Wenn du wirklich mit MM spielst mit deinen 30.- hast du mit viel Glück eines Tages 50.- und etliche Stunden investiert.
Dein Aufwand steht so in keinem Verhältnis zum Ertrag.

Wenn du wirklich erfolgsorientiert wetten willst, brauchst du mehrere Bookies und einiges an Zeitaufwand. Dafür aber würde ich das Startkapital auf etwa 200.- ansetzen und deine Wetten gut wählen mit Money-Management. Wenn du es schaffst, alles zu verlieren hat dich das 200 Eier gekostet und die Erkenntnis, dass du vielleicht nicht der geborene Punter bist.

um Erfahrung zu sammeln kannst du ruhig die 30 € in kleinen Mengen wetten, aber Splitten etc. ist komplett unsinnig bei solchen Beträgen
 
hey,

verstehe nicht wieso ihr euch immer am kapital raufzieht ? :/ habe damals auch mit 10€ angefangen ( glaube insgesamt 50€ eingezahlt bis ich gerafft habe das man nicht einfach nach vereinsnamen oder sonst was tippt ) und mir nen limit gesetzt bisnwo ich wieviel setze...aber nicht die bekannten 2-3%....habe angefangen mit 3-5€ pro wette und dann nur 1-2 spiele pro tag...war dann auf 50...dementsprechend einsaetze nach meinem ermessen hochgesetzt bis ich auf 100 war...danach gespliteltet und das prinzip weiter gespielt....dauert halt laenger als mit nem hoeheren bankroll aber es kann klappen...DISZIPLIN ist das A und O...setz nicht aus langeweile oder weil du denkst das find ich toll und KOENNTE klappen...sowas kann man machen wenn dementsprechend kohle aufm konto ist...bin nicht der RIESEN PUNTER...und spiele zeitweise auch mal garkein spiel pro tag...zum einen aifgrund des zeitmangels wegen arbeit andererseits aber auch weil ich nicht x beliebige ligen tippe...versuch dir ligen auszugucken wo du denkst da laueft es gut oder koennte und wo du infos bekommen kannst...dann hast schonmal die moeglich zahl der wetten cerringert da nicht jeden tag spiele aus der liga sind...

gratz
 
hey,

verstehe nicht wieso ihr euch immer am kapital raufzieht ? :/

habe den Grund ja genannt aber kann ihn dir gerne nochmal erläutern: Wenn du mit einem soliden Moneymanagement (1/10=30 Cent) die 30€ spielst, schaffst du es eventuell in ein paar Monaten, den Betrag zu verdoppeln wenn du wirklich gut bist. Bis dahin hast du etliche Stunden investiert in Analysen, Recherchen, Anschauen der Spiele etc. und du fragst dich, ob sich das Ganze auch gelohnt hat.
Für 30€ mache ich lieber abends mal eine Überstunde und geniesse meine restliche Freizeit.
 
Nein, das siehst du komplett richtig. Lass dich nicht von den Gamble-Wetten im LiL mitreissen, spiel die gut analysierten Wetten bei denen du wirklich Value siehst oder von vertrauenswerten Usern hier im Forum.

Pro Tag spiele ich etwa 4 Wetten durchschnittlich, je nachdem halt auch mal 15, kommt ganz drauf an ob man irgendwo Value entdeckt. Gibt also durchaus Tage ohne dass ich eine Wette spiele.

Allgemein gebe ich dir den Ratschlag, entscheide dich, was du mit dem Wetten erreichen willst.
Wenn du einfach deine 30€ einsetzen willst und dann fertig, rate ich dir von Money-Management und Bookie-Verteilung komplett ab, so einen Betrag kann man nicht splitten. Wenn du wirklich mit MM spielst mit deinen 30.- hast du mit viel Glück eines Tages 50.- und etliche Stunden investiert.
Dein Aufwand steht so in keinem Verhältnis zum Ertrag.

Wenn du wirklich erfolgsorientiert wetten willst, brauchst du mehrere Bookies und einiges an Zeitaufwand. Dafür aber würde ich das Startkapital auf etwa 200.- ansetzen und deine Wetten gut wählen mit Money-Management. Wenn du es schaffst, alles zu verlieren hat dich das 200 Eier gekostet und die Erkenntnis, dass du vielleicht nicht der geborene Punter bist.

um Erfahrung zu sammeln kannst du ruhig die 30 € in kleinen Mengen wetten, aber Splitten etc. ist komplett unsinnig bei solchen Beträgen

Das war das Wort, welches ich gesucht habe, mitreissen :D

du sagst es, es sieht zu verlockend aus, man denkt jaaaa die machen das schon, und aufeinmal spielen die was komplett anderes und die Wette ist verloren..

4 Wetten pro tag ist in Ordnung denke ich, wenn man sich die dafür gut überlegt...

ich will erreichen, dass ich langsam aber sicher mehr Geld habe, als ich insgesamt eingezahlt habe....natürlich nicht von heute auf morgen, aber was weiß ich, langsam aber sicher halt...

Mit Money-Management kann ich nicht viel anfangen, hab derzeit eh nur mehr 60€....liefen ein paar Wetten ganz unglücklich, wie oben beschrieben.

Bookie-verteilung mit dem Kapital bringt sich denke ich nichts...

Ja, werde ich auch. Ich werde nur in kleinen Mengen setzen, 2-3€ jeweils, kommt halt drauf an. Hab mich auch schon viel schlauer gemacht, bei diversen foren reingeschaut, bin in einer wettgruppe, und und und.

Ziel ist es halt, dass ich nicht wieder alles verliere...

Weniger ist mehr.

Danke für deinen Beitrag
mfg
instant
 
habe den Grund ja genannt aber kann ihn dir gerne nochmal erläutern: Wenn du mit einem soliden Moneymanagement (1/10=30 Cent) die 30€ spielst, schaffst du es eventuell in ein paar Monaten, den Betrag zu verdoppeln wenn du wirklich gut bist. Bis dahin hast du etliche Stunden investiert in Analysen, Recherchen, Anschauen der Spiele etc. und du fragst dich, ob sich das Ganze auch gelohnt hat.
Für 30€ mache ich lieber abends mal eine Überstunde und geniesse meine restliche Freizeit.

Wer beim Wetten ausschließlich das Geld sieht, wird damit bestimmt nicht glücklich.
Ich mache es, weil mir immer noch sowohl das Rumtüfteln als auch das Rumhängen vor TV oder Livescore Spaß machen.

Okay, der Besuch in irgendwelchen Wettforen gehört schon wieder zu den unangenehmeren Jobs, bei dem Mist, der dort häufig geschrieben wird.
 
Wer beim Wetten ausschließlich das Geld sieht, wird damit bestimmt nicht glücklich.
Ich mache es, weil mir immer noch sowohl das Rumtüfteln als auch das Rumhängen vor TV oder Livescore Spaß machen.
Wobei dieses Kriterium wohl von den meisten (männlichen) Heranwachsenden, die wir ja auch mal waren, erfüllt wird (,sei es "Schlag den Raab" gucken,) und man heutzutage auf fast alles ab einem bestimmten Bekanntheitsgrad wetten kann.

Erstaunt bin ich dann immer, wie dieser natürliche Ehrgeiz (und nicht nur das Dollarzeichen in den Augen) bzw. Spieltrieb den das Wetten anspricht, selbst ansonsten sehr rational denkene Freunde/Bekannte/generell Menschen .. überwältigt.

Darauf angesprochen/hingewiesen verstehen die meisten zwar, dass sie auch beim Wetten (abseits von (privaten) Tipprunden) sofort gegen Profis antreten bzw. an deren Können gemessen werden, sehen sich selbst aber stets in Schlagdistanz. [[sleep]]

Nur weil ich viel House gesehen und Internetrecherche betrieben habe, probiere ich mich doch auch nicht an der Selbstanamnese und -therapie aus. ... Ach Mist, schlechtes Beispiel! [[bang]] [[schwitz]]
ich will erreichen, dass ich langsam aber sicher mehr Geld habe, als ich insgesamt eingezahlt habe....
Klingt für mich wie "Ich doktere solange weiter am Patienten herum, bis er wenigstens wieder so aussieht wie vorher.".
(Die Geldhöhe bestimmt bei dieser Analogie dann die Natur des Patienten - billiges/teures Hobby = billiges/teures Stofftier, mühsam Erspartes = geliebtes Haustier, Existenz bedrohend = Patient ist man selbst.)
 
Klingt für mich wie "Ich doktere solange weiter am Patienten herum, bis er wenigstens wieder so aussieht wie vorher.".
(Die Geldhöhe bestimmt bei dieser Analogie dann die Natur des Patienten - billiges/teures Hobby = billiges/teures Stofftier, mühsam Erspartes = geliebtes Haustier, Existenz bedrohend = Patient ist man selbst.)

Nein nein, existenz-bedrohend wette ich sicher nicht [[rofl]]

achte schon drauf :P

danke für deinen beitrag!
 
Klingt für mich wie "Ich doktere solange weiter am Patienten herum, bis er wenigstens wieder so aussieht wie vorher.".
(Die Geldhöhe bestimmt bei dieser Analogie dann die Natur des Patienten - billiges/teures Hobby = billiges/teures Stofftier, mühsam Erspartes = geliebtes Haustier, Existenz bedrohend = Patient ist man selbst.)

[[yo]]
geile analyse zielsicher auf den punkt gebracht!:mrgreen:

weil instant in seinem ausgangspost des 1. threads mal angedeutet hat, dass er sein geld wieder haben will kann man auch noch dazu sagen, dass es zwar menschlich verständlich ist, dass man verluste möglichst wieder reinholen mag. ABER es ist keine gute grundlage um erfolgreich zu sein wenn man ständig die karotte (der "schulden"/des rückstandes) vor der nase hat. die wetten die man macht sollten schließlich stets in dem mind-setting gmacht werden, als wär es die allererste wette. ok, setting der allerersten wette ist vielleicht auch noch nicht optimal, weil man dabei meist eher aufgeregt und neugierig als sachlich ist. aber i hoff, instant und alle anderen neulinge verstehen was gemeint ist.[[grin]]

da es aber bei vielen neulingen so ist, dass sie der karotte nachjagen ohne sie jemals zu erreichen, hat mir ein nebensatz von nudel gut gefallen. nämlich dieser hier:
Ps.: ich wuerde grundsaetzlich jedem abraten mit dem Wetten anzufangen.

nochmal @instant: dass Du aktuell (noch) nicht gefährdet bist, existenzgefährdende beträge zu setzen glaub ich dir. das problemchen ist halt aber, dass ich niemanden kenne, bei dem es am anfang anders war als bei dir!

erst ist es spass, später steckt dann soviel leidenschaft und (noch mehr) kohle drinnen, dass man "nicht mehr aufhören kann" (abgleiten in suchtmuster!).
ich hoffe sehr, dass du dieser spirale entgehen kannst, deshalb bleib möglichst immer bescheiden in deinen einsätzen und entspannt und wählerisch bei deiner tippwahl und les dir möglichst viel an fachwissen an, damit - sofern Du den sprung zum winningplayer nicht schaffen würdest - immer noch zumindest der nutzen des von pechvogel angesprochenen spasses bei und rund ums wetten den finanziellen einsatz überwiegt...[[grin]]
 
Erstaunt bin ich dann immer, wie dieser natürliche Ehrgeiz (und nicht nur das Dollarzeichen in den Augen) bzw. Spieltrieb den das Wetten anspricht, selbst ansonsten sehr rational denkene Freunde/Bekannte/generell Menschen .. überwältigt.

Darauf angesprochen/hingewiesen verstehen die meisten zwar, dass sie auch beim Wetten (abseits von (privaten) Tipprunden) sofort gegen Profis antreten bzw. an deren Können gemessen werden, sehen sich selbst aber stets in Schlagdistanz. [[sleep]]
Die beruehmten 80 mio Nationaltrainer lassen grueßen.
Ohne groß philosophisch werden zu wollen, aber das mag ich sehr am Wetten. Im Leben gibt so viele Leute die sich durchschummeln oder Glueck hatten und auf den Putz hauen ohne je was geleistet zu haben. Beim Wetten holt einen sehr schnell die Realitaet ein. Die Selbstverantwortung und Einstellung (erst nachdenken, dann setzen + Disziplin + Dazulernen + ...) die man beim Wetten braucht um durchzukommen, wuerde ich mir fuer viele Lebensbereiche wuenschen. [so sehr es mich gerade draengt, unterlasse ich an dieser Stelle jedwede politische Aussage dazu dass die derzeitige Entwicklung dem entgegengesetzt verlaeuft...]...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ohne groß philosophisch werden zu wollen, aber das mag ich sehr am Wetten. Im Leben gibt so viele Leute die sich durchschummeln oder Glueck hatten und auf den Putz hauen ohne je was geleistet zu haben. Beim Wetten holt einen sehr schnell die Realitaet ein. Die Selbstverantwortung und Einstellung (erst nachdenken, dann setzen + Disziplin + Dazulernen + ...) die man beim Wetten braucht um durchzukommen, wuerde ich mir fuer viele Lebensbereiche wuenschen. [so sehr es mich gerade draengt, unterlasse ich an dieser Stelle jedwede politische Aussage dazu dass die derzeitige Entwicklung dem entgegengesetzt verlaeuft...]...

Am meisten überraschen mich das Ablehnen von Eigeninitiative und -Verantwortung.

Wer hat mal 'nen Pick? Lohnen sich Bezahlseiten? Was sagt ihr zu x vs. y, gefällt mir, habe aber gerade keine Infos...?

Das Herunterbeten eines Quotenverlaufs betrachten viele schon als höchste Kunst.

Und natürlich der Herdentrieb.

Schluss damit, die Kaffeetasse ist leer. [[cheers]]
 
Am meisten überraschen mich das Ablehnen von Eigeninitiative und -Verantwortung.

Wer hat mal 'nen Pick? Lohnen sich Bezahlseiten? Was sagt ihr zu x vs. y, gefällt mir, habe aber gerade keine Infos...?

Das Herunterbeten eines Quotenverlaufs betrachten viele schon als höchste Kunst.

Und natürlich der Herdentrieb.

Schluss damit, die Kaffeetasse ist leer. [[cheers]]

Das kuriose ist ja, dass man trotzdem nicht immer erfolgreich ist. (Wobei, kurios ist es ja eigentlich nicht...)
Am Anfang habe ich viel nachgetippt, vor allem aus dem lil. Habe da aber viel zu viel versenkt. Selbst bei Tipps, die ich dann irgendwann selbst nochmal "kontrolliert" habe. Das bringt einem sowieso kaum was, wenn man sich das erste mal it einer fremden Liga befasst.

Ich verlasse mich da lieber auf mich. Es gibt zwar hier im Forum den ein oder anderen den ich noch interessiert verfolge, aber selbst da spiele ich nicht alles nach.

btw:
Ich mache gerade neuen Kaffee, willst einen? :D
 
Am meisten überraschen mich das Ablehnen von Eigeninitiative und -Verantwortung.
mich nicht[[grin]]
wie Energienudel schon angedeutet hat, ist dieser "einsatzmangel" in allen lebensbereichen anzutreffen und systembedingt. wo wird denn heute noch eigeninitiative belohnt?
wobei ich sogar eine erklärung dafür hab, weshalb das so ist und politisch gewollt ist, aber die hat nen religiösen touch (wer eine weltliche erklärung dafür haben will kann ja allesschallundrauch besuchen und sich über den herrn rockefeller informieren!)
...und weil wir kein theologenforum hier haben halt ichs mit Nudel::mrgreen:

[so sehr es mich gerade draengt, unterlasse ich an dieser Stelle jedwede politische Aussage dazu dass die derzeitige Entwicklung dem entgegengesetzt verlaeuft...]...






Ich mache gerade neuen Kaffee, willst einen? :D
Schluss damit, die Kaffeetasse ist leer.
kaffee? bei 35grad im schatten?[[grin]]
ich biete euch n lecker himbeereis mit schlagobers an *rüberreich*:mrgreen:
will noch wer?[[cheers]]