Nobody schrieb:
Wie will man die Leute auf diese Weise abzocken können? [[nixweiss]]
Bringt einem ja eigentlich nichts, wenn man sich die Karten zuflüstert ...
Angenommen du (Spieler A) hast QQ preflop, links von dir sitzt ein Gegner, und nochmal eins weiter sitzt dein Kumpel (Spieler B).
Im Flop AQ9, du bietest, Gegner raised mit AK, dein Kumpel callt mit 76.
Turn 2, du bietest, Gegner raised, dein Kumpel 3bettet, du capst => Gegner muss 2 Extra-BB callen
River 8, du bietest, Gegner callt, dein Kumpel 3bettet, du capst, Gegner callt
=> Gegner hat insgesamt 4BB mehr verloren als er eigentlich verlieren wollte/musste.
Klingt alles supereinfach, ist aber selbst für Spieler am selben Tisch ziemlich schnell durchschaubar (hierfür gibt es die Anzeige der Mucked Hands beim Showdown !), und für den Anbieter sowieso. Mittlerweile haben alle grösseren Anbieter "Überwachungssysteme" die sowas innerhalb von Minuten bemerken. Ist dies der Fall werden alle betroffenen Accounts erst mal geflaggt und genauer beobachtet, d.h ein Mensch schaut sich die HHs an wo die betreffenden Spieler mit im Pot waren.
Der Grund warum die Anbieter bei dieser Cheating-Variante so hinterher sind ist daß sie Geldwäsche verhindern wollen, ansonsten könnte man ja ganz easy die 5000 Euro Drogengeld von letzter Woche einzahlen, kurz an nen Kumpel bei 20/40 Headsup verlieren, und anschliessend hat man 100% legale Kohle abzüglich des Rakes.
Das Ganze ging vielleicht noch vor 2 oder 3 Jahren bei irgendwelchen Mini-Anbietern, die "Großen" (Stars, Tribeca, Party, Ongame, UB, FT) haben schon seit Ewigkeiten Systeme die sowas ziemlich gut unterbinden.
Ansonsten würde man nicht regelmässig auf 2+2 irgendwelche Posts von Forumsneulingen lesen a la "Full Tilt stole my money !!", und das ganze von Leuten die sich gerade erst registriert haben. Nach ein bischen Nachbohren stellt sich dann heraus daß sie "n bischen" mit nem Kumpel gespielt haben weil der keine Kohlen mehr hatte und nix einzahlen wollte, oder daß die CC geklaut war, oder oder oder....