Der Fred hier ist schon was älter, aber da ich auch mal was sagen wollte.... [[zwinker]]
Also, das ursprüngliche Problem bezieht sich auf 2 Chancen mit der "Verdoppelungsstrategie" und zur Veranschaulichung wurde das Roulette mit den einfachen Chancen "Rot" und "Schwarz" genommen- zur Vereinfachung unter Ausschluss der "Null" (wobei ich mich frage, was eine "Doppelnull" ist).
In der Statistik kann man zusammenhängende Ereignisse und nicht zusammenhängende unterscheiden. Jedes Drehen des Roulettekessels ist, so weit ich weiß, ein Einzelereignis, das nicht mit den anderen in Verbindung steht. Da es aber ja zwei Chancen gibt, deren Eintritt gleichwahrscheinlich ist (technische Gegebenheit vorausgesetzt), sollte man annehmen, dass sich diese Chancen irgendwann annähern. Dieser Gedanke ist auch richtig- allerdings nur bei sehr vielen Versuchen! Das nennt sich auch "Gesetz der großen Zahl", also nur eine große Zahl an Versuchen erfüllt diese statistische Erwartung.
Nun könnte man ganz schlau sein, sich einen Haufen Geld mitnehmen und im Casino immer auf dieselbe einfache Chance setzen- und zwar bei jedem Mal das Dopplte. Man würde -ohne weitere Reglementierung- dann _irgendwann_ "gewinnen". Voraussetzung wäre aber sehr viel Geld, Geduld und Bescheidenheit, denn man "gewinnt" damit immer nur 1 Einheit (die sich dann jeweils immer weiter im Einsatz verdoppelt).
Und jetzt die ganz große Enttäuschung: Die Casinobetreiber sind nicht blöd und schieben dem einen Riegel vor, indem "Tischlimits" festgelegt werden. Rechne mal aus, wie schnell die erreicht werden, selbst wenn man als Einheit läppische Beträge nimmt, z.B. 5 € als 1 Einheit, dann ist man beim 10. Setzen schon bei 2560 € und beim 12. bei 10240 €, usw.- und "Gewinn" in diesem Fall nie mehr als 5 €- und das auch nur wenn konsequent durchgesetzt wird und das Tischlimit zwischenzeitlich nicht erreicht wurde. Und im echten Leben kommt dann auch noch die "Null" hinzu.
Fazit: eine Methode mit der womöglich schon so mancher arm wurde...
Überhaupt rate ich von Roulette dringend ab- denn es ist unstrittig erwiesen, dass am Ende _immer_ die Bank gewinnt...
Ach so, nochwas, es gab noch eine zweite Frage dazu:
<<die selbe frage für Sportwetten eine 100er Quote wieviel Versuche MAX bräuchte
der größte Pechvogel aller Zeiten um das zu treffen?>>
Hier ist absolut keine Vergleichbarkeit gegeben, würde ich sagen, denn die "Quote" ist kein definiertes Ereignis wie z.B. "Rot" oder "Schwarz". Ihr liegen viele Informationen zu Ereignissen oder möglichen Ereignissen zugrunde, ist aber selbst kein bestimmbares Ereignis. Im Grunde ist das die Hoffnung, mal irgendwann Glück zu haben. Wer darauf wartet, ist meistens (über lange Zeitperioden gesehen)unglücklich- und bleibt es wohl auch.... Also kein guter Deal.
Also, das ursprüngliche Problem bezieht sich auf 2 Chancen mit der "Verdoppelungsstrategie" und zur Veranschaulichung wurde das Roulette mit den einfachen Chancen "Rot" und "Schwarz" genommen- zur Vereinfachung unter Ausschluss der "Null" (wobei ich mich frage, was eine "Doppelnull" ist).
In der Statistik kann man zusammenhängende Ereignisse und nicht zusammenhängende unterscheiden. Jedes Drehen des Roulettekessels ist, so weit ich weiß, ein Einzelereignis, das nicht mit den anderen in Verbindung steht. Da es aber ja zwei Chancen gibt, deren Eintritt gleichwahrscheinlich ist (technische Gegebenheit vorausgesetzt), sollte man annehmen, dass sich diese Chancen irgendwann annähern. Dieser Gedanke ist auch richtig- allerdings nur bei sehr vielen Versuchen! Das nennt sich auch "Gesetz der großen Zahl", also nur eine große Zahl an Versuchen erfüllt diese statistische Erwartung.
Nun könnte man ganz schlau sein, sich einen Haufen Geld mitnehmen und im Casino immer auf dieselbe einfache Chance setzen- und zwar bei jedem Mal das Dopplte. Man würde -ohne weitere Reglementierung- dann _irgendwann_ "gewinnen". Voraussetzung wäre aber sehr viel Geld, Geduld und Bescheidenheit, denn man "gewinnt" damit immer nur 1 Einheit (die sich dann jeweils immer weiter im Einsatz verdoppelt).
Und jetzt die ganz große Enttäuschung: Die Casinobetreiber sind nicht blöd und schieben dem einen Riegel vor, indem "Tischlimits" festgelegt werden. Rechne mal aus, wie schnell die erreicht werden, selbst wenn man als Einheit läppische Beträge nimmt, z.B. 5 € als 1 Einheit, dann ist man beim 10. Setzen schon bei 2560 € und beim 12. bei 10240 €, usw.- und "Gewinn" in diesem Fall nie mehr als 5 €- und das auch nur wenn konsequent durchgesetzt wird und das Tischlimit zwischenzeitlich nicht erreicht wurde. Und im echten Leben kommt dann auch noch die "Null" hinzu.
Fazit: eine Methode mit der womöglich schon so mancher arm wurde...
Überhaupt rate ich von Roulette dringend ab- denn es ist unstrittig erwiesen, dass am Ende _immer_ die Bank gewinnt...
Ach so, nochwas, es gab noch eine zweite Frage dazu:
<<die selbe frage für Sportwetten eine 100er Quote wieviel Versuche MAX bräuchte
der größte Pechvogel aller Zeiten um das zu treffen?>>
Hier ist absolut keine Vergleichbarkeit gegeben, würde ich sagen, denn die "Quote" ist kein definiertes Ereignis wie z.B. "Rot" oder "Schwarz". Ihr liegen viele Informationen zu Ereignissen oder möglichen Ereignissen zugrunde, ist aber selbst kein bestimmbares Ereignis. Im Grunde ist das die Hoffnung, mal irgendwann Glück zu haben. Wer darauf wartet, ist meistens (über lange Zeitperioden gesehen)unglücklich- und bleibt es wohl auch.... Also kein guter Deal.
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