Hab jetzt ne Weile gebraucht um den Terra Crash zu verdauen, dennoch glaube ich das Kryptowährungen und insbesondere Blockchains eine Zukunftstechnologie sind.
Womit man meiner Meinung nach gar nix falsch machen kann ist Bitcoin. Das geringste Risiko im risikoreichsten Asset. Der Kritikpunkt Energieverbrauch kommt immer wieder auf und wird meiner Meinung nach eher einseitig contra Bitcoin dargestellt.
Es stimmt das BTC enorme Mengen an Energie benötigt. Aber wieviel Strom benötigen die Tausenden Rechenzentren der Banken? Aktienmärkte, ETFs und so weiter läuft doch heute alles voll digital. Wieviel Energie verbrauchen die Tausenden Druckerpressen, die täglich Abermillionen von Euro, Dollar, Yen etc... Scheine auf den Markt spülen? Das Papier auf dem gedruckt wird, ich hatte in meinem Elektrikerdasein einige Auftritte in Papierfabriken, und glaubt mir da arbeiten ist nicht schön. 60-70°C bei 100% Luftfeuchte ist gleich 8 Liter Wasser trinken und nicht aufs Klo gehen. Real so passiert. Was glaubt ihr wie die Notwendige Hitze erzeugt wird? Die Kupfer/Nickel legierung für die Centmünzen schürft sich wohl von selbst [[nixweiss]] und der Schmelzvorgang der Erze mit anschließendem Kalt oder Warmwalzen bevor die dann rausgestanzt werden, regelt dann wohl auch Mutter Erde?
Man könnte hier noch weiter gehen und übers Goldschürfen sprechen, aber ich denk die meisten von uns haben schon mal "Goldrausch in Alaska" oder ähnliches gesehen. Diesel, unberührte Natur die hier zerstört wird und und und. Aber letztendlich ist es doch so, das das Thema Nachhaltigkeit nur bei uns in Europa ein Thema ist. China, Russland, Indien kann mir nur schwierig vorstellen das Naturschutz dort das riesen Thema ist.
Also ja ich bin voll pro Bitcoin, mein Sparplan mit 50 Euro pro Woche läuft wieder. Kauf immer von Samstag auf Sonntag in der Nacht automatisch, bringt nen schönen Cost Average und ich muss mir keine großartigen Sorgen um den Kurs machen. Klar kann Bitcoin nochmal um 50% fallen, ich persönlich halte 12-13k für möglich, das wären 85% vom ATH. Ähnlich wie nach dem Bullrun 2017. Hab auch schon von selbsternannten "Experten" was von 3000 Euro pro Bitcoin gelesen, mir solls recht sein, dann kauf ich mir nen ganzen.
Wenn man an Bitcoin langfristig glaubt ist meiner Meinung nach jetzt die Zeit zum akkumulieren. Langsam aber beständig das vorher festgelegte Kapital in Bitcoin zu veranlagen. Denn letztendlich kann niemand wissen wie hoch oder tief BTC wirklich gehen wird. Aber wenn man daran glauben will, das BTC beim nächsten Halfing (2024) zu neuen ATH aufbricht ist es am Ende gar nicht so entscheidend, ob man bei 10k oder 20k gekauft hat, man wird nen schönen Gewinn einfahren.
Mit allen anderen Coins muss ich wirklich sagen, tu ich mir seit dem Terra Crash schwer. Ganz egal, ob es jetzt ein gezielter Angriff auf das Netzwerk war oder eine Verkettung unglücklicher Umstände, der Algorithmus ließ das zu, von daher wäre das sowieso irgendwann mal passiert. Deshalb werd ich persönlich auch nichts in Ethereum investieren, denn auch der ist inflationär und kann theoretisch unendlich erschaffen werden. Die Börsentoken wie BNB, KCS, BEST in letzteren bin ich auch selbst noch investiert, sind halt so ne Sache. Haben letztendlich mit Dezentralität eigentlich gar nichts zu tun. Glaubt man ans Unternehmen, kann man sich die entsprechenden Token kaufen. Besonders Binance bietet für den BNB doch einiges an Mehrwert mit Launchpool, Cashback usw.
Also ich selbst investiere nur noch in Bitcoin. BEST läuft halt mit, weil es quasi schon da ist und auf Binance liegen noch ein paar ATOM, die lass ich auch laufen und stake die halt immer wieder. Aber mein "frisches" Geld sieht nur noch Bitcoin. Will niemand anderem seine Coins oder Token ausreden, ich selbst bin da einfach nur etwas vorsichtiger geworden.