System- 100% erfolg?-Unentschieden - spezielle ligen

Ein einfaches Rechenbeispiel sagen wir du spielst ein Team immer Unentschieden fängst bei 10€ an Faktor ist 1,5
Spielt dein Team jetzt 5 nicht Remis, was ja auch mal möglich ist, dann hast du knapp 132€ gesetzt und nichts gewonnen das ist das 13!!!! fache deines Ursprünglichen Einsatzes. Und das wird pro nicht Remis natürlich immer mehr irgendwann kommst du in Regionen wo dir der Stift geht nur um ins plus zu kommen, macht das Sinn?

Man muss es immer in Relation sehen und da passt was nicht.
 
Die 0 ist beim Buchmacher die Marge ;)

Das ist richtig.

Spielt keine Rolle, da man den Einsatz der Quote anpassen kann.
Die Quote wiederum spiegelt die Varianz wieder usw...
Da dreht man sich im Kreis... und am Ende ist man pleite.

Theoretisch ist es egal, aber nicht da man dem Einsatz der Quote anpassen kann, sondern weil sich der Progressionsfaktor nach der Quote richtet.
Praktisch sieht es aber anders aus: Ist die Quote geringer, ist die Eintrittswahrscheinlichkeit größer, das ist klar. Allerdings muss für eine mathematisch funktionierende Progression dann auch der Progressionsfaktor höher sein und das erhöht das Risiko in der Praxis überproportional. In Kombination mit anderen limitierenden Faktoren kommt man zum Ergebnis, dass es beim Roulette praktisch nicht funktioniert und danach hatte er mich gefragt.
Das Wetten auf Unentschieden bietet an diesem Punkt immense Vorteile.
 
Denkst du, du kannst die theoretische Mathematik in der Praxis umgehen ?

Moechte jellyfishs antwort nicht vorgreifen aber von meiner seite her deine frage klipp und klar beantworten .

Beispiel:
Du, henrik, jellyfish und wrisse gehen in ein restaurant.

Jelly isst 3 schnitzel , alle anderen gucken ihm beim essen zu. Und...seid ihr alle satt geworden? :mrgreen:

Im schnitt hat also jeder 0,75 schnitzel gefuttert.
Kommen nun n paar leute die drauf wetten wollen ob jemand ein schnitzel isst, allenfalls auch wieviele schnitzel, laesst sich mathematisch kein value feststellen, es ist auch völlig unerheblich dabei auf welchem sitz jemand beim tisch sitzt.
Das wissen darum, dass aber auf einem der sitze wer hockt, der gleich 3stueck futtert erzeugt quasi "value im nichtvalue"

Beispiel praktische anwendung:
Villain setzt auf alle 4 sitze 1 einheit drauf, dass auf dem jeweiligen platz jemand sass, der ein schnitzel gegessen hat (=gleichsatz) und hat ein viertel seines gesamteinsatzes verlust nachdem alle 4 sitze "ausgewertet" wurden.

Hero hat die froehliche essensrunde schon des oefteren beobachtet und weiss dass die anderen jungs nur begleiter sind , er geht also davon aus, dass jellyfish auch heute wieder mehrere schnitzerl gegessen hat, laesst sich fuer die angebotene 4er quote eine kleine progression einfallen und setzt nach pruefung der speiserechnung des jeweiligen sitzplatzes 0,5einheiten zusaetzlich zum grundeinsatz
Das ergibt 4moegliche szenarien, je nachdem wo jellyfish sass:
1: auf platz1 gibts 1x @4 = +3 und Heros progression ist mit gewinn beendet ohne dass die 1.erhoehte progressionsstufe erreicht ist
Sass jelly nicht auf platz1 erhoeht Hero um 0,5eh
2: auf platz2 gibts 1,5x @4 =6, also +3,5
Sass jelly auch hier nicht progressiert hero weiter und erhoeht wieder um 0,5 und hat nun insgesamt schon 1+1,5+2=4,5eh totaleinsatz

3:hier gäbe es 2x @4=8, also auch 3,5eh nettoplus wenn jelly auf platz3 sass, andernfall wird nochmal progressiert und beispielgemaess erneut 0,5eh dazugepackt zur letzten einsatzhoehe, resultierend im platzieren von 2,5eh auf platz4

4. Hier gibts also 2,5x @4=10eh auszahlung und somit bei 7eh gesamt geleisteten eh im rahmen der progression ein nettoplus von 3einheiten

Ersetzt man nun das restaurant mit einer liga, die schnitzel durch unentschieden und die sitze durch (meisterschafts-)runde sollte der ein oder andere grundsaetzlich die zusammenhaenge verstehen, dass es sehr wohl moeglich ist, auch aus negativem grunderwartungswert auf ein einzelereignis in speziellen fällen moeglich ist, dank progressionsstufen noch easy ins plus zu kommen (wenngleich natuerlich auf das abgezielte ereignis selbst value vorhanden sein muss, in o.g. beispiel sollte es also in zumindest 80% der faelle wo sich die freundesrunde trifft, dazu kommen, dass der spezialfall "jellyfish isst ein(bzw evtl drei) schnitzel" eintritt
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey Bagger, ich denke dein Beispiel bzw. deine Argumentation hakt an einigen Punkten, kanns aber leider nicht gscheit begründen.

Das Problem an Progression ist doch, dass, um bei deinem Beispiel zu bleiben, du ab der 7. Runde wo du den Platz an dem jellyfish sein Schnitzel verdrückt, nicht pickst, Verlust machst.

7. Runde: 4x @4 = 16eh, aber bereits 17,5eh gesetzt.

Selbes Problem Martingale, funktioniert in der Theorie, aber nur bei unendlichem Kapital bzw. Möglichkeit, unendlich viel zu setzen!
 
Hey Bagger, ich denke dein Beispiel bzw. deine Argumentation hakt an einigen Punkten, kanns aber leider nicht gscheit begründen.

Das Problem an Progression ist doch, dass, um bei deinem Beispiel zu bleiben, du ab der 7. Runde wo du den Platz an dem jellyfish sein Schnitzel verdrückt, nicht pickst, Verlust machst.

7. Runde: 4x @4 = 16eh, aber bereits 17,5eh gesetzt.

Selbes Problem Martingale, funktioniert in der Theorie, aber nur bei unendlichem Kapital bzw. Möglichkeit, unendlich viel zu setzen!

Seine Begründung hakt auch noch an anderen Dingen, er geht einfach davon aus dass bei 4 Personen einer das Schnitzel ist oder um im Sport zu bleiben ein von 4 Spielen Remis endet.
Ja wenn ich das weiß dann setz ich auch dementsprechend aber man weiß halt nicht wann es ein Remis gibt.

Beim Roulette wenn dreimal hintereinander Rot kommt ist die Chance auf Schwarz auch nicht anders als die dreimal zuvor, man nimmt es nur leider an.
 
woran es bei Jellyfish hakt und auch von bagger sogar geschrieben wurde: "wenngleich natuerlich auf das abgezielte ereignis selbst value vorhanden sein muss"..

d.h. wie bereits von einigen kollegen festgestellt (und entgegen der ansichten von jellyfish und auch bagger) hängt der erfolg am ende nicht im geringsten von irgendeiner gespielten progression ab - sondern rein davon, ob du value gespielt hast oder nicht. und dann kannst du die progression auch gleich weglassen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch, die gibt es. Für dich gilt dasselbe wie für Herrn Wrisse.
Jeder kann gerne nur nach value spielen, das heisst noch lange nicht das es nichts anderes gibt!

Man kann es nur immer und immer wieder wiederholen: es gibt viele, hunderte, tausende Möglichkeiten und Systeme um beim Wetten Verlust zu machen, aber es gibt nur EINE Möglichkeit, auf Dauer Gewinn zu machen, und das ist value betting. Value bedeutet, dass die tatsächliche Eintrittswahrscheinlichkeit eines Ereignisses höher ist als es die Quote widerspiegelt, sprich die getätigte Wette hat einen positiven Erwartungswert.

Natürlich lässt sich die tatsächliche Eintrittswahrscheinlichkeit eines Ereignisses nicht genau bestimmen, Schlusskurse bei großen Börsen etc. sind Richtwerte, ob man value Quoten spielt oder nicht lässt sich aber ganz einfach am Kontostand ablesen!

Weiß nicht, warum immer wieder behauptet wird, man könnte ohne value Quoten erfolgreich sein? Tatsache ist, jedes gewinnbringende System hat value Quoten als Grundlage, sei es jetzt bewusst oder unbewusst!

Die ganze Diskussion darüber erinnert mich immer wieder an einen Witz aus meiner ländlichen Heimat, Kurzfassung: sagt der eine Bauer zum anderen, "pro Sau die ich verkaufe mache ich einen Verlust von einem Euro, aber mit der Masse mach ich es wieder wett"!
 
Ich weiß schon warum ich das Thema in diesem Forum nicht anfangen wollte, es war vorher klar das hier kaum Zustimmung dafür zu finden sein würde.
Ich antworte trotzdem noch einmal, da hier immer wieder von vorne angefangen wird: Es geht hier um Progression auf Unentschieden bei Ligen mit überdurchschnittlicher Unentschiedenhäufigkeit und Quoten zwischen etwa 2,5 und 3,2. Das bedeutet der Progressionsfaktor ist immer deutlich unter 2, man verdoppelt hier im Verlustfall also nicht wie ich hier wieder mehrmals gelesen habe. Es geht nicht um Martingale und auch nicht um Roulette ...
Ob die Quoten für Unentschieden nun value beinhalten oder nicht, spielt keine Rolle, solange sie in einem bestimmten Rahmen liegen. Es sollte klar sein, dass das System nicht funktioniert wenn regelmäßig 2er Quoten für Unentschieden geboten werden würden und die Unentschieden nur alle 4 Spiele kommen. Dies ist aber auch nicht der Fall. Ganz im Gegenteil: die Quoten sind in besagten Ligen sogar über die ganze Saison annähernd konstant (je nach Liga eben etwa zwischen 2,5 und 3,2) und die Häufigkeit liegt je nach Liga zwischen 30 und 40 %. Ob das nun value ist oder nicht, darüber lässt sich streiten, vor allem da es sich um Unentschieden handelt. Man sollte also nicht versuchen mir hier nach 9 Jahren Wetten zu erklären was value bedeutet [[grin]], das ist mir durchaus bewusst.
Hier ist es viel wichtiger, dass die Quoten fair sind (in dem besagten Rahmen liegen) und relativ konstant sind. Wenn dies der Fall ist, lassen sich durch Verlustprogression IMMER die Verluste der niedrigeren Progressionsstufen möglichst exakt ausgleichen und zusätzlich IMMER ein Gewinn aufschlagen.
Man muss natürlich wie schon einmal erwähnt einige "Sicherheitsregeln" festlegen um das Risiko zu verringern, dass irgendwann das Kapital nicht mehr reicht. Wenn man das System in mehreren Ligen gleichzeitig spielt, ist es beispielsweise kein Problem ab einer bestimmten Progressionsstufe den Einsatz auf sehr viele Mannschaften zu splitten, die einzelnen Einsätze somit wieder zu reduzieren obwohl man verloren hat, das Risiko damit zu diversifizieren und trotzdem letzendlich zu progressieren. Das ist nur eine Möglichkeit die man anwenden kann.
Abschließend sage ich noch einmal, dass hier jeder denken kann was er will. Aber fangt bitte nicht jedes mal mit Martingale, Roulette oder value in diesem Zusammenhang an. Das hat damit nichts zu tun.
 
Nachtrag (ich kann leider wieder einmal meinen Betrag nicht editieren):

Falls es einigen hier noch nicht klar ist, es geht bei diesem System darum die komplette Saison einer/mehrerer Ligen auf Unentschieden zu tippen und jede Mannschaft dabei einzeln zu progressieren. Es werden nicht nur bestimmte Spiele ausgesucht. Ich sage es nur, weil auch angebraucht wurde, dass man ja auch gleich normal setzen könne wenn man sowieso value erkennt. Wie gesagt, es ist ein stupides System, ausgelegt auf eine ganze Saison und man muss rein gar nichts analysieren oder einordnen, sondern nur seine eigenen Regeln befolgen.
 
Ich geh mal davon aus, dass du auf Teams wie Bayern, Real, etc nicht spielst, da diese 75% der Spiele gewinnen. Oder etwa doch, wegen der höheren X-Quote?

hast du eigentlich überhaupt irgendetwas hier gelesen?

zitat...." Es geht hier um Progression auf Unentschieden bei Ligen mit überdurchschnittlicher Unentschiedenhäufigkeit und Quoten zwischen etwa 2,5 und 3,2"

oder..zitat."(je nach Liga eben etwa zwischen 2,5 und 3,2) und die Häufigkeit liegt je nach Liga zwischen 30 und 40 %)"

sollte jedem klar sein,dass wir hier nicht von deuts./spanien usw reden,sondern eher von exoten bzw randligen wie algerien,marokko(nur als bsp) oder ähnliches
 
1.FC Köln Progression

1.FC Köln Progression

Also das Thema Progression scheint ja wirklich sehr kontrovers disktuiert zu sein. Ich habe mir lange die die Vor- und Nachteile durch den Kopf gehen lassen und diese Saison habe ich mich entschlossen, die Progression auf den 1. FC Köln anzuwenden. Die Quoten lagen im Schnitt bei über 3.

Bei der Wahl der Progression wär ich am überlegen, ob ich verdoppele oder eher auf Nummer "sicher" gehe und nur 1,5 fach erhöhe. Ich habe mich für Nummer sicher entschieden. Der Bundesligatabelle könnt Ihr ja entnehmen, dass es diese Saison beim FC "safe" war, auf Unentschieden zu wetten. Die größte "Gap" waren meine ich 5 Spiele ohne Unentschieden.

Grüße
Marcus