Studienabbruch?

Physix21

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Mai 30, 2013
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Hay, wollte einfach mal wissen was ihr zu meiner Situation sagt, oder ob ihr mir einen Rat geben könnt.

Habe Abi mit 2,6 gemacht. Nie wirklich ernsthaft was gemacht, nur das Nötigste. Stärken lagen da wie bei fast jedem in Sport und dazu noch in Mathe.

Was ich machen wollte, wusste ich damals noch nicht.
Ich bewarb mich also an einer Uni um zu Studieren.

1. Semester lief ganz okay.
Bin zu 90 Prozent der Vorlesungen gegangen, bestand jede Prüfung (wenn auch teilweise mit 4,0), denn ein Pferd springt ja nur so hoch wie es muss.

2. Semester war da schon relativ "gechillt". 6 Wochen vor Prüfungsbeginn sah man mich dann auch garnicht mehr an der Uni.
Machte das Nötigste zu Hause, konnte mich einfach nicht mehr begeistern dahin zu gehen.
Mittlerweile habe ich 2 Prüfungen in den Sand gesetzt.
Einmal Mathe 2, wobei ich da sagen muss, dass der Prof uns wahrscheinlich einen Denkzettel verpassen wollte und ein BWL Fach, weil ich einfach nix gemacht habe.

Ich bin jetzt bei dem Punkt, dass ich Aufhören möchte. Es interessiert mich einfach nicht mehr.
Warum soll ich etwas weiter studieren, wobei ich mich nicht dafür begeistern kann?
Achso, ich studiere Wirtschaftswissenschaften.

Problem an der Sache ist jetzt einfach, dass die Entscheidung ein bisschen spät kam. Für Ausbildungen, andere Studiengänge ist's einfach zu spät.

Auch habe ich mit einem Kumpel geredet, der das selbe studiert hatte, jedoch auch aufgehört hat.
Es wird halt auch nicht einfacher und was will ich dann weiter studieren, wenn ich sowieso keinen Elan habe?

Habt ihr Erfahrungen bzw. Tipps, wie ich ein Jahr rum bekommen soll?
Ich weiß jetzt noch nicht einmal was ich machen möchte.
Eventuell will ich mich für Sportwissenschaften bewerben. Jedoch ist bei einem NC von 2,4 nicht sicher ob ich da rein kommen würde und zudem wird der Studiengang nur als Wintersemester angeboten. D.h. ich muss sowieso ein Jahr warten, ehe ich mich bewerben kann.

Auslandsjahr kommt für mich nicht in Frage, da ich seit 3 Jahren in einer Beziehung bin.

Bleibt eigentlich nur das eine Jahr zu genießen und Jobben zu gehen, oder etwa nicht?

Damit ihr es nicht falsch versteht.
Ich bin eigentlich kein Mensch, der gerne zu Hause rum gammelt.
Mache viel Sport, mind 4 mal die Woche, bin oft unterwegs.

Zur Zeit fühle ich mich einfach etwas leer, weiß nicht so recht, ob ich je wissen werden, was ich möchte.
Zudem hätte ich dann auch in einem Jahr quasi 2 Jahre "nichts" gemacht. [[nixweiss]]
Es ist auch so, dass ich in meiner Kindheit und bis jetzt vieles ausprobiert habe. Ich hatte nie bei einem Hobby das Gefühl, dass in der Art mal mein Beruf aussehen sollte (Realisitsch gesehen).

Nun meine Frage an euch, habt ihr Erfahrungen?
Oder vllt. sogar Ideen, was ich mit mir selber anfangen könnte?

Im Moment sehe ich als einzige Lösung Jobben zu gehen und zu Sparen - das Leben zu "genießen".
Akademische Findungsphase? Könnte man das so bezeichnen?
 
da du ja gerne Sport machst könntest du ja etwas in Richtung Sportmedizin studieren, wenn das kleine Latinum vorhanden ist, kann man aber auch recht schnell nachmachen. Eine andere Option wäre natürlich auch das Lehrfach Sport und Bewegung, ich glaube aber man muss ein zweites dazu studieren um Lehrer zu werden. Wenn du mit Kindern gut umgehen kannst und dich auch geschichtlich, geografisch oder anderweitig interessierst wäre das natürlich auch etwas für dich.
Ich hoffe ich konnte dir ein zwei Beispiele vorschlagen, über die du mal nachdenken kannst.
Grüße lugi
 
da du ja gerne Sport machst könntest du ja etwas in Richtung Sportmedizin studieren, wenn das kleine Latinum vorhanden ist, kann man aber auch recht schnell nachmachen. Eine andere Option wäre natürlich auch das Lehrfach Sport und Bewegung, ich glaube aber man muss ein zweites dazu studieren um Lehrer zu werden. Wenn du mit Kindern gut umgehen kannst und dich auch geschichtlich, geografisch oder anderweitig interessierst wäre das natürlich auch etwas für dich.
Ich hoffe ich konnte dir ein zwei Beispiele vorschlagen, über die du mal nachdenken kannst.
Grüße lugi

Danke für die Antwort. Nur das Problem ist, dass alles was mit Sport zu tun hat, einen NC von unter 2,5 hat.
Da komme ich nur durch Wartesemester rein.

Dazu kommt noch, dass ich eben nicht Deutschlandweit studieren möchte, sondern wenn es geht in Leipzig.
Wie gesagt, Sportwissenschaften würde ich gerne in Angriff nehmen. Nur der NC stellt mich halt vor Schwierigkeiten, da ich keine Sicherheit habe nächstes Jahr da rein zu kommen.

Ja, über das Thema Lehrer habe ich auch schon nach gedacht.
Danke für die Anregung :).
 
Ich bereue bis Heute nicht Geschichte studiert zu haben, etwas was mich wirklich interessiert.
Stattdessen habe ich mich durchs BWL Studium gequält und arbeite nun zwar etwas das Geld einbringt, aber mir überhaupt keinen Spaß macht und mir das Gefühl gibt mein Leben zu verschwenden. Mein Rat ist, egal wie es in deiner Umgebung aufgenommen wird, zwinge dich zu nichts! Wenn dir schon das Studium eine Qual ist, so kann ich dir versichern, daß es nachher auch nicht besser wird. Eher schlechter.
Lieber ein glücklicher Müllmann als ein unglücklicher Banker.
 
Studiere selbst Wirtschaftswissenschaften und mich interessiert von dem was vorgegeben ist an Fächern vielleicht etwas mehr als die hälfte - bei engerer Beschäftigung mit den Fächern dann fast nichts mehr interessant liegt aber auch daran das es mir so vorkommt das die wenigsten Fächer inhaltlich was hergeben und man zwanghaft irgendwas aufbauscht um es "prüffähig" zu bekommen - reines ects sammeln und punktuell wird inselwissen abgefragt, und der Aufbau von Verständnis gar nicht das Ziel ist [[kotz]] musste mich auch mal auskotzen, häng grade in der prüfungsphase [[sleep]] das positive an wiwi ist du kannst danach alles machen im Sinne von möglichen Berufsbildern, und gerade wenn du derzeit kein Plan von der Zukunft hast dann zieh den Rest doch noch durch, nicht das die Frage nach dem Abbruch iwann hochkommt: was wäre gewesen wenn... Und ganz ehrlich in der nicht prüfungsphase hat man doch genug zeit um das Leben zu genießen [[yo]]
 
Danke an Orwell und Nero für eure Antworten.
Finde wirklich 2 gute Gegensätze.

Ich denke mal, dass muss ich wirklich demnächst mit mir ausmachen, ob ich das wirklich noch will mich in etwas reinzubeißen, worauf ich eigentlich keine Lust habe oder ob ich das machen möchte, wobei ich wirklich Spaß habe und mich begeistern kann.

Ich studiere derzeit an der TU Dresden.
 
Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig etwas zu machen was einem auch Spass macht.
Bin allerdings auch sehr glücklich darüber, dass ich eine Ausbildung fertig gemacht habe (gut) und nun mit der Gewissheit etwas in der Hand zu haben "locker" studieren kann. Da fällts mir dann auch leicht etwas zu suchen, was mir wirklich Spass macht.

Im Endeffekt musst du immer selbst wissen was für dich das Beste ist, da wird dir hier keiner helfen können.

Gibt es eine Ausbildung, welche ggf. in das gewünschte Berufsbild passt? Vielleicht muss es ja sogar garkein Studium sein.
Wichtig ist jedenfalls, dass du davon überzeugt bist was du tust, denn nur so kannst du etwas erfolgreich angehen.
 
Gibt es eine Ausbildung, welche ggf. in das gewünschte Berufsbild passt? Vielleicht muss es ja sogar garkein Studium sein.
Wichtig ist jedenfalls, dass du davon überzeugt bist was du tust, denn nur so kannst du etwas erfolgreich angehen.

Ich denke schon, dass ich was finden würde.

Nur ist das Problem wie schon gesagt, dass es fast immer so ist, dass die Ausbildungen Anfang August los gehen und es jetzt einfach zu spät ist, sich zu bewerben.

Ich müsste also bis nächstes Jahr warten.

Also hast du nach deinem Abi direkt eine Ausbildung gemacht um jetzt nochmal zu studieren?
 
Ganz ehrlich..lieber du merkst es jetzt als am Ende des Studiums. Etwas machen worauf man gar keine Lust hat und wofür man sich kein bisschen begeistern kann, macht absolut keinen Sinn.
1. wirst du auf lange Sicht kein Erfolg im Studium und danach im Job haben
2. wirst du damit total unglücklich, da muss man echt aufpassen das es nicht auf die Gesundheit schlägt.

Es ist natürlich blöd um die "verlorene" Zeit, aber man kann es auch als Erfahrung sehen. Ich weiß auch aus eigener Erfahrung das in einem Bewerbungsgespräch das nicht unbedingt negativ bewertet wird, sofern man frühzeitig merkt das einem das Studium nicht liegt / keinen SPaß macht dann. Da ist es viel schlimmer wenn es einem erst im 5./6. Semester einfällt und man dann hinschmeißt.

Mein Rat wär eigentlich jetzt: Versuche raus zu finden was du willst, da gibt es auch einige Anlaufstellen. Setz dich mit Freunden/Bekannten zusammen, rede über verschiedene Optionen. Nutze die Zeit die du jetzt hast dafür, bis dahin solltest du natürlich jobben gehen, aber sobald du die Richtung weißt auf jeden Fall einen Job suchen der dich dahingehend weiterbringt.

Dann kannst du im nächsten Jahr voll durchstarten ;-) Sorry das ist jetzt natürlich ziemlich allgemein gehalten, ich hoffe es ist trotzdem eine Anregung.
 
Hätte vielleicht noch eine Idee - wie wäre es wenn du dir jetzt noch ein Praktikum suchst, was deines Erachtens nach genau das sein könnte was dir Spaß macht - hast du den Platz lässt du dich für das Wintersemester beurlauben und kriegst a. Den Kopf frei von der Uni b. Eventuell eine Ahnung von dem was dir liegt und machst nächstes Jahr reinen tisch was dein Weg sein wird! Studiere in Nürnberg an der fau
 
Ausbildungen und Studiengaenge fangen doch fuer gewoehnlich zum Wintersemester (also Oktober) an. [[nixweiss]]

Du solltest vielleicht eine "Fehler"Anayse machen, was du willst und was nicht. Uni kann sehr sehr nervig sien, wenn man mit dieser abstrakten Verschulung (vor allem bei Massenstudiengaengen wie BWL etc.) ein Thema hat.
Dann koennte man zB. an eine FH wechseln.
Wenn man es noch einen Tick weniger theoretisch und mehr praktisch haben will, vielleicht eine Ausbildung machen.

Allerdings ist die Diskrepanz zwischen Studium und Ausbildung teilweise sehr heftig. Ein befreundeter Studienabbrecher kam mit der Uni gar nicht klar, hat dann dann zur Ausbildung gewechset, auf 2 Jahre verkürzt und sich dort gelangweilt ohne Ende (geistiger "Absturz").
Mag Ausnahmen geben, aber ich kenne niemanden der Ausbildung und Studium gemacht hat und das nicht so empfand.

Beim Studium ist die zeitliche Grenze halt irgendwann tricky. Langzeitstudiengebuehren, Krankenkasse... das kann einen irgendwann boese einholen. Das sollte man sich zeitnah ueberlegen. Ansonsten schadet´s wohl nicht mal ein halbes oder ein Jahr arbeiten zu gehen. Wenn man was gutes findet und nicht ganz bloede ist, kann man recht gut verdienen.
 
Dazu kommt noch, dass ich eben nicht Deutschlandweit studieren möchte, sondern wenn es geht in Leipzig.
Wie gesagt, Sportwissenschaften würde ich gerne in Angriff nehmen. Nur der NC stellt mich halt vor Schwierigkeiten, da ich keine Sicherheit habe nächstes Jahr da rein zu kommen.

Ja, über das Thema Lehrer habe ich auch schon nach gedacht.
Danke für die Anregung :).

Ich weiß von einem Kumpel der allerdings Sport Management an einer FH studiert, dass er sich sein Engagement im Fußballverein ( Trainer, Spieler, Vorstandsarbeit) anrechnen lassen konnte. Da wurde dann aus einem mittelmäßigen Durchschnitt ein guter Durchschnitt und hat somit den NC erreicht.
Weiß nicht ob du so etwas schon berücksichtigt hast oder bei dir mögliche wäre.
 
Das willst du wahrscheinlich nicht hören, aber deine regionale Einschränkung, die du dir selbst setzt, ist auch nicht unbedingt ein Vorteil in deiner jetztigen Situation.

Wenn du dir jetzt in den Kopf setzt Sportwissenschaften zu studieren im kommenden Jahr, wäre es ein Fehler, sich nur auf Leipzig zu fokusieren, wenn du jetzt schon weißt, dass es mit dem NC eng werden könnte.

Ich selber musste auch nahezu quer durchs Land vor 3,5 Jahren zum Start des Studiums. Ist in jungen Jahren sicherlich keine einfache Sache vieles dann erstmal hinter sich zu lassen. Aber es läuft nicht immer so, wie man es gerne hätte. Dafür hätte ich in der Schule besser aufpassen müssen. :mrgreen: ;)
 
Hey Physix,

Ich habe genau das selbe durchgemacht wie du !
Abi mit 3,0 , keine Ausbildung oder Studium abgeschlossen , nur nebenbei gejobbt auf Teilzeit Basis.

Dann ausgezogen und freiberuflich tätig geworden im Vertrieb.
Zuletzt habe ich mich dann für ein Studium eingeschrieben aber es war auf Deutsch gesagt echt lamé!
Also nicht das Fach an sich sondern der Lifestyle als Student generell.

Ich stellte mir fragen wie :
Warum studieren?
Was ist der eigentliche Grund für mich arbeiten zu gehen ?
Wie wichtig ist mir Freizeit?
Warum gibt es an einer Uni keine finanzielle Weiterbildung die mir ermöglicht nicht beigebracht zu bekommen wie man etwas KONSUMIERT sondern produziert?

Abschließend war für mich klar das ich nie und nimmer mehr einen * 0815 * Lebensstil pflegen will ( studieren , oder für andere arbeiten die mich jederzeit rauswerfen können und 4 Wochen Urlaub im Jahr gewähren ) sondern eher eine Nische suche um mir ein geregeltes Einkommen aufzubauen.
Also exmatrikuliert und wieder auf TZ -Job Basis in einem Start Up Unternehmen beworben.
Ich lebe momentan sehr sparsam in einer kleinen Wohnung in Hamburg und habe eigentlich viel Freizeit, was auch so gewollt ist bzw war.
War deshalb weil es meines Erachtens nichts stressigeres gibt als nichts ordentliches zu tun zu haben .
Sei es in Form eines langweiligen Jobs, eines öden Studiums oder einer Ausbeuter - Ausbildung ( ist wie mit dem Quotenschlüssel beim Wetten ) irgendwann kommt die Routine rein und es tötet alles ab.

Mein Rat an dich ist , das du dem Übel auf den Grund gehst - deiner wahren Ambition eines Studiums / Karriere .
Vielleicht ist es auch das Streben nach sozialer Anerkennung , wer weiß .

Ich denke du willst später sicher mal einen geregelten Job haben , viel wichtiger ist jedoch zu wissen wie das GELD funktioniert was jeden Monat reinkommt, also das komplette finanzielle System und vor allem wie du dir das zum Vorteil machen kannst.
Die wenigsten Leute wissen das Geld eine Art Angestellter ist den es zu horten und zu pflegen gilt damit dieser gut bei Immobilien, Aktien oder noch besser, zumindest jetzt - Sportwetten - arbeiten kann.
Das tolle daran ist das wenn man einmal genug Geld hat es bei einer gewissen Risikostreuung und Einteilung in passive ( Rendite , Affiliates ) sowie aktive ( Arbeiten gehen, 9-5 Job ) Gehälter einen enormen psychischen Vorteil bietet.
Zum einen die psychische Entlastung und zum anderen die FREIZEIT die zunimmt.
Diese Freizeit investierst du in dich um dir weiteres Wissen anzueignen im Finanzbereich um noch mehr Einkommensströme zu generieren die du wiederum investieren kannst.

Von deinem Return on Investment zahlst du im ersten Schritt kleine Ausgaben ( Handyrate, Strom , Haushaltssachen , das Haupteinkommen wird zum Großteil investiert.
Solltest du alleine Wohnen wohne erstmal zum Tausch gegen abgesprochene Dienstleitungen deinerseits für deinen Vermieter oder als " Hauswächter"
Der Grund für dieses Vorgehen ist die Trennung von Lebenszeit opfern und Geld verdienen um es anschließend als Ausgabe aus dem Fenster zu schmeißen .

Wenn dir die Ambition fehlt für die anderen Ausgaben Cash zu machen zahl mal die Rechnungen 2-3 Tage später und du wirst merken durch den psychischen Druck wird es dir leichter fallen in kürzester Zeit ( erstmal ) schnelle und lukrative Jobs zu finden.
Eventuell kommst du selber auf eine kreative Idee - man muss sogar ein bisschen dumm sein um an Geld zu kommen und nebenbei dafür sorgen das Leute in einem ( deinem ) Produkt Emotionen spüren oder sich dadurch einen NUTZEN verschaffen.

Dabei spielt es keine Rolle ob es ein Glasfisch von Thevs oder ein S65 AMG ist.

Deine Einstellung zu deinem Werdegang sollte sich dann schon etwas geändert haben.



Wichtig ist aber das du dir immer den Kopf und vor allem die Zeit frei hältst damit du an deinem " Finanzgenie " und das Geld später für sich arbeiten lassen kannst.

Der Stress den du jetzt hast kommt einfach durch deine Unsicherheit und Angst am Ende ohne irgendwas dazustehen .

Ist aber okay, solange du weißt wie Cash funktioniert und jeden Monat deine Scheine reinplatzen.

Da brauchst du kein Studium.
Nur Motivation , Kreativität und die Liebe zum Fehler begehen.
Sie sind das Wichtigste um voran zukommen

Eins vorab:

Wer nicht streut, fliegt irgendwann auf die Fresse - Im Winter , beim Job, beim Sportwetten oder bei den Frauen.
Man muss sich den Split schon gut einteilen , um weit zu kommen.

Das sei dir gesagt ;-)


Mach das beste aus deiner freien Zeit , hol dir Lektüre zum Thema , Besuche Gründerseminare , unterhalte dich mit insolventen Chefs oder arbeite bei Firmen denen es scheisse geht um zu lernen was du NICHT tun sollst.

Ich wünsch dir alles Gute auf deinem Weg!



Lass den Kopf nicht hängen, deine geilste Zeit beginnt grade jetzt ;-)
Es erwarten dich 10 mal spannendere Tage als in irgendeiner Uni zu sitzen.

Von dem Selbstwertgefühl wenn du etwas auf die Beine gestellt hast mal ganz zu schweigen ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
ergänzend zur PN, kann wer effentwell noch erweitern oder Erfahrungen berichten.

Schreibe wie gesagt meine Abschlussarbeit über Studienabbrüche, insbesondere Ursachenforschung, Prävention und Entwicklung von Instrumenten zur Erleichterung des Übergangs von abgebrochenem Studium zum weiteren Berufsweg.

@lugi bezüglich Lehramt: bin da etwas skeptisch, viel zu oft habe ich den Fall erlebt, dass aus "Einfachkeit" das Lehramtsstudium gewählt wird, weil einem nix besseres einfällt und man eben in den zwei, drei Fächern gut in der Schule war. Der Lehrerberuf ist etwas, wofür man absolut brennen muss. Es ist ein stressreicher, aufreibender, aber auch absolut erfüllender Beruf, hinter dem man aber voll stehen muss. Vor allem im Referendariat wird das richtig brutal. Da muss man einen Sinn sehen, ist in anderen Berufen/Studien genauso, aber im Lehramt wahrscheinlich am entscheidensten.

@Orwell: darf ich dich fragen, was dich am Studium festhalten gelassen hat? Die Frage interessiert mich besonders, ist mit Sicherheit auch für physix interessant für die Auswahl seiner künftigen Tätigkeit. Ich hab da schon alles gehört: "Macht keinen Spaß, aber was soll ich denn sonst machen?", "Meine Eltern wollen das ich das studier.", "Hab jetzt ein Jahr studiert, mach ichs fertig, sonst ist es verschwendet." (was aus meiner Sicht Blödsinn ist, gehört für mich zum Reifeprozess/Berufswerdegang dazu; bricht man es dann später ab oder merkt man nach dem Studium, dass es doch Dreck war, hat man dann tatsächlich Zeit verschwendet), "Wenn ich im Studium bleib, hab ich mehr Freizeit.!", "So lange ich noch Bafög krieg bleib ich Student.". Leider zu viele negative Aussagen, selten mal was positives à la "Ist zwar im Moment scheisse, aber ich will das später unbedingt machen." gehört.

@Nero: kann ich so unterschreiben. Gerade das Bachelor-Studium ist dermaßen verschult, kriegst Inhalt nach Inhalt reingedrückt, sollst dann in der Prüfung alles parat haben. Zwei Wochen später ist es dann sowieso raus. Das aber auch nicht weiter schlimm, weil die wichtigen Sachen hast du im Kopf beziehungsweise kannst du sie nachkucken. Das ganze geht ziemlich am Ziel vorbei. Finde den Ansatz aber auch oft wieder, dass die Leute sagen Studium ist unnütz oder ähnliches, aber ich hab danach die Möglichkeit das zu machen, was ich will.

@Moe: das ist ein wunderbares Beispiel wie eine "gescheiterte" Schulkarriere ausgehen kann und stellt für mich mal wieder die Überwertung von Schulnoten und Schulabschluss heraus. Im Gegensatz zu vor fünfzig Jahres ist der Karriereplan keine Gerade mehr, sondern ein häufiges Zickzack. Es tun sich immer wieder neue Gelegenheiten auf und es ist der erfolgreich, der es versteht diese zu nutzen. Habe im Freundeskreis auch jemanden, Realschule gerade so bestanden, dann Bundeswehr, verpflichtet, zusätzlich in Abendkursen über drei Jahre das Abi nachgeholt und jetzt auf dem Weg zum Kommissar. Das ist natürlich mit wesentlich höherem Aufwand passiert, aber es gibt eben für alles eine Zeit. Mit 19 wäre er für die Polizei-Karriere überhaupt nicht bereit gewesen.

@Tiggel: Ich hatte damals große Probleme als ich vor meinem Studienabbruch stand eine Ausbildungsstelle zu finden. Mathematikkenntnisse (hatte in den Vor-Einstellungstests jeweils über 98%), Praktika, entsprechendes Abi und so weiter haben mir bei sieben Banken nicht mal eine Einladung zum Vorstellungsgespräch gebracht. Das war schon sehr deprimierend. War eben mit Sicherheit fünf Jahre Älter als die meisten anderen Bewerber, was mir von einer Bekannten auch bestätigt wurde.

@Nudel: mit dem Studiumsanfang ist es unterschiedlich, bei uns in Lautern kannst du die meisten Studiengänge auch im Sommersemester beginnen, von der zeitlichen Reihenfolge aber Start im Wintersemester, das heißt, wenn du im Sommer beginnst machst du erst das zweite und dann das erste Semester. Die Sinnhaftigkeit sei dahingestellt.
Die Diskrepanz kann ich nur bestätigen!
Zeitliche Grenze, jaja. Stichwort Krankenversicherung: War die ganze Zeit bei meinen Eltern mitversichert (privat). Habe beim Studiumsbeginn Erklärung unterschrieben, dass ich während des Studium privat versichert bleibe (war Pflicht) und zahle, da ich mittlerweile Ü25 bin und mich selbst versichern muss, drei lila Scheine im Jahr für die Krankenversicherung plus 1.200 Euro Selbstbeteiligung. Bei mir spielt meine Krankengeschichte aber auch noch mit rein. Ab nem bestimmten Zeitpunkt gibts auch kein Bafög mehr (für mich eh nicht interessant). Langzeitstudent sein ist dann nochmal ein ganz anderes Thema.

@Pajero: Mein Werdegang ist zwar ein komplett anderer, aber deine Einstellung teile ich doch sehr. Studium mittlerweile für zum Zeitvertreib nebenbei um mit kleinen, aber lukrativen Dingen, Geld zu verdienen. Gleichzeitig aber mit dem Abschluss die Sicherheit zu haben, falls das mal nicht so klappen sollte später einen 9-5-Job annehmen zu können. Aber Zeit ist etwas, das sich für mich kaum mit Geld aufwiegen lässt. Dazu ist aber jede Menge Disziplin, ein ordentliches Zeitmanagement und Selbstorganisation gefragt. Da beineide ich manchmal meine Kollegen, die stumpf von 0800 bis 1630 arbeiten gehen und sich sonst keine Gedanken machen. Wenn ich dann aber mal wieder bis 1300 ausschlafen kann oder problemlos mir nachts NBA anschauen kann, schnell mal ein paar Tage weg Grounds besuchen, bin ich aber wieder glücklich.


Hab jetzt fast überall meinen Senf dazu gegeben, Thema interessiert mich auch brutal. Würde mich freuen, wenn der Thread noch ein bisschen am Leben bleibt!
 
Echt jetzt, Sportwissenschaften?

Das ist doch erst recht so ein Lirum Larum Studium wo man nicht weiß was man hinterher mit machen soll. Hört sich für mich so an als würde dir Sport halt Spaß machen und jetzt soll krampfhaft auf irgendwas mit Sport in der Nähe umgeschwenkt werden.

Hab mir grade mal den Stundenplan vom 2. Semester von euch angeschaut. Da kann man nun wirklich nicht den ganz großen Spaß erwarten ;) Mir persönlich (WING) hatte Mikroökonomie noch einigermaßen Spaß gemacht aber spätestens beim Lernen auf die Prüfung hörte auch da der Spaß ganz schnell auf. Ist halt so.

Bei mir war es damals auch so, dass man bei den Fächern im Vordiplom sehr genau wusste, dass man von dem was man da gerade lernt vermutlich später im Beruf nichts gebrauchen kann. Aber es war bei mir und eigentlich auch bei allen Kommilitonen aus meiner näheren Umgebung so, dass man da schon ein Gespür für bekam in welche Richtung man dann im Hauptdiplom (wo man seine Fächer selbst auswählen konnte) gehen will. An der Uni war ich im zweiten Semester auch so gut wie nie. Muss ja auch nicht sein.

Im zweiten Semester wusste ich auch noch nicht in welche Richtung es gehen soll. Ich wusste aber, dass mir alle Möglichkeiten offenstehen. Beispielsweise hätte ich im Hauptdiplom auch eine Vertiefung Sportmanagement (am Sportinstitut gemeinsam mit den Sportlern) belegen können. Ich bin mir sicher, dass ich damit in allen (aus meiner Sicht) halbwegs interessanten Berufsfeldern die da auf der Seite vom Sportwissenschaftsinstitut in Leipzig aufgeführt sind keine schlechteren Chancen gehabt hätte als der reine Sportwissenschaftler.

Klar ist es frustrierend wenn man in einer Prüfungsphase gleich durch zwei Prüfungen fällt und ich weiß aus eigener Erfahrung dass man solche Misserfolge nach außen hin gerne so verkauft a la " ach das Zeugs interessiert mich halt nicht - da kann ich mich einfach nicht zu motivieren".
Da muss man aber zumindest zu sich selber ehrlich sein. Ich musste halt auch irgendwann einsehen, dass Noten in den Prüfungen mit ner Normalverteilung über die Ergebnisse gelegt werden, dass es im Studium nicht mehr die absoluten Pfeifen gibt wie damals im Abi und dass andere Kommilitonen einfach mehr gemacht haben und damit verdientermaßen auch die besseren Noten bekommen haben. Wenn man da gute Noten wollte (auch in Fächern die einen nicht interessieren) half halt nur auch mehr zu tun.

Überlegs dir gut, ob du wirklich abbrichst. Mit Wirtschaftswissenschaften (egal ob WIWI oder WING) kannst mit der entsprechenden Vertiefung später so viel machen. Kann mir echt kaum vorstellen, dass es jemanden gibt der sagt, dass da gar nichts dabei ist was einen interessiert. Informier dich mal bei der Fachschaft über eventuell interessante Module im Masterprogramm. Mit einer Aussicht auf interessantere Vorlesungsblöcke fällts einem dann leichter sich durch Mathe und Statistik zu quälen. [[yo]]
 
Da beineide ich manchmal meine Kollegen, die stumpf von 0800 bis 1630 arbeiten gehen und sich sonst keine Gedanken machen.

Aber genau das ist es bei mir. Ich will einfach nicht in diesen "Trott" verfallen.

Ich spiele Fußball im Verein und viele meiner Freunde dort haben gerade ihre Ausbildung abgeschloßen und sind ausgelernt, wurden übernommen.

Knapp 20 Prozent arbeiten bei KWD<cite></cite> (kwdag.com).
Die gehen halt ihre 8 Stunden arbeiten, stellen den ganzen Tag Teile her und gehen dann Abends zum Training oder sonst was.
Wenn sie Spätschicht haben, können sie eben ausschlafen.
Ich würde sowas nicht machen, bzw sehr ungern. Klar irgendwie muss man Geld verdienen.

Ein Beispiel sticht dabei ziemlich raus.
Einer meiner besten Freunde hatte damals Hauptschulabschluß, denkt viel über sein Leben nach - ist eigentlich garnicht so dumm wie einem ein "Hauptschulabschluß" suggeriert.
Er scherzt immer, dass er ja nur noch knapp 40 Jahre arbeiten gehen muss und vorallem immer das selbe.
Es ist dann eher ein Scherz mit einem faden Beigeschmack wie ich finde..


"Nur noch" 40 Jahr das selbe Arbeiten...







@Tiggel und @MoeEllis, danke für eure Antworten. Das macht einem Mut!

@Nero
Ja, das habe ich mir auch schon überlegt mit dem Praktikum. Nur ist es so, dass ich sowieso neben her arbeiten gehe und gut Geld machen (15 bis 20 EUR/Stunde).
Bei einem Praktikum bekommt ja nicht dermaßen viel, wenn überhaupt was.


@Alabery
Danke für die Antwort.
Ich weiß sehr gut, dass meine regionale Einschränkung mich daran hindert, zu machen, was ich will.
Nur kommt hier eben wieder der soziale Aspekt rein.
Habe meine Freundin (seit 3 1/2 Jahren), meine Familie, meine Freunde hier.
Im Grunde genommen geht es aber wirklich nur um meine Beziehung.
Ich schränke mich bewusst "zum Wohle" meiner Freundin ein.
Wäre ich single, wäre dieses Jahr überhaupt keine großes Thema und ich wäre schon lange in den USA, Neuseeland, Australieren o.ä.


@Pajero
Hier auch ein Danke!
Deine Story ist schon echt krass.
Nur fehlt mir da immer ein bisschen die Sicherheit.
Klar muss man immer ein Risiko eingehen, nur da bin ich momentan zu fest am Boden verankert.

Wie du schon gesagt hast, man muss halt abwägen, was einem wichtig ist.
Nur kann ich das einfach mit meinen jungen 20 noch nicht.
Ich weiß garnicht, mit wieviel Geld ich glücklich und wieviel Freizeit ich brauche [[nixweiss]].
Im Moment verdiene ich ca 300 bis 400 im Monat.
Richtig gespart habe ich allerdings auch noch nie.
Ich lebe eher in den Tag hinein, mache mir meistens keine Gedanken um morgen.

War damals ganz verblüfft, als ein guter Freund Mitte der 12. Klasse schon eine Ausbildung hatte.
Zu dem Zeitpunkt hatte ich mir über das Studium und arbeiten generell noch keine Platte gemacht.

Das holt mich denke gerade ein bisschen ein.





Dann noch was anderes.
Kenne einen, über den ich mich mehr oder weniger ziemlich lustig mache/gemacht habe.
Ist einer von der Sorte "Hollisterboys". Hält sich für was ganze besonderes, zieht nur Hollistersachen an, geht seit 2 Monaten "Pumpen", macht ordentlich viele Selfies und denkt einfach er wäre es.

Hat nach seinem guten Mittelschulabschluß Ausbildung zum Physiotherapeut angefangen. Nach 1 1/2 abgebrochen und dann Gejobbt bei Hollister. Da war dann auch nach einem halben Jahr Schluß und er hat ein freies soziales Jahr angefangen, was er auch nach einem halben Jahr abgebrochen hat.
Momentan harzt er zu Hause rum, bekommt von den Eltern alles in den Arsch geschoben.
Nächstes Jahr will er dann bei der Polizei anfangen.

Da frage ich mich doch, wo bleibt der Grips?
Er muss doch wissen, dass man wenn man so einen Werdegang bisher hat, nichts bei der Polizeit zu suchen hat.

Auf jeden Fall depremiert mich das ein bisschen.
Vor einer Woche habe ich mich noch über ihn lustig gemacht und nun stehe ich selber davor, etwas abzubrechen. Klar ist es bei ihm krasser, nur der Ansatz ist schon mal der gleiche.



<cite class="_Jd"></cite>
 
@sokoe

Darf man fragen was du machst? Bzw. wie der Werdegang konkret war?

Ist immer interessant meiner Meinung nach [[cheers]]
:mrgreen: darfst du. Kurzform:

Abi mit 19. 1,7 ohne was dafür gemacht zu haben (btw: das ist ein ganz großes Problem, weil im Studium musst du lernen und ich konnte das nicht.., Schulnoten eh nix wert, bin seitdem nie wieder danach gefragt worden, will nur en bissel angeben)
dann direkt FSJ im Sport gemacht
Mathe+BWL studiert, nach sechs Semestern ohne Abschluss aufgehört (war mir in bestimmten Bereichen zu abgedreht und ich kam mit dem Programmieren kaum zurecht, aber das ein anderes Thema)
dann lange Kopfzerbrochen, stand vor der Wahl Ausbildung oder Lehramt (:mrgreen:, siehe oben), hab dann weiter studiert, Mathe plus Geographie. Läuft alles so nebenbei, mach so zwei, drei Kurse pro Semester
und sonst mach ich eben nebenbei das, was mir Spaß macht und Kohlen einbringt, Nachhilfe und Training, Familienbetrieb, an der Uni mach ich noch ein, zwei Sachen. Und die Kohlen, die dabei rausspringen leg ich wetttechnisch dann an.

Die Semesterzahl wird zwar bald dreistellig, aber ich bin derzeit sehr zufrieden, weil ich mir alles einteilen kann wie ich möchte. Gleichzeitig hast du natürlich die Probleme, Stichwort Altersvorsorge, und Risiken. Mit Knirpsen, die du versorgen musst, wäre ich lieber auf der sicheren Seite mit geregeltem Einkommen. Deshalb zieh das Studium auch durch. Langsam.
 
Hi,
hast Du Dir schonmal die Ausbildung zum "Sport- und Fitnesskaufmann" angeschaut?

- Ich bin sicher dass es Unternehmen gibt, die jetzt noch Azubis suchen/einstellen
- Mit Abitur kannst Du die Ausbildung auf jeden Fall verkürzen
- Ausserdem kannst Du danach wenn es Dir gefällt darauf aufbauen (gepr. Sportfachwirt z.B.)

(Ist in etwa mein Werdegang, nur andere Branche: Abi 3,x, Bundeswehr, BWL 1 Semester, Groß- und Aussenhandel, gepr. Handelsfachwirt)
 
Was ich dir raten kann, ist, zu einer Studienberatung zu gehen, bzw. noch besser ist es, zu einem Kurs zu gehen, der von vielen Unis angeboten wird. Dort werden unter professioneller Betreuung (kostet auch 30 € oder so, mit Verpflegung) innerhalb von 3 Tagen deine Stärken und Schwächen herausgearbeitet. Lass dich ruhig darauf ein, ist meiner Meinung nach sinnvoll, ein paar Leute aus meinem Freundeskreis haben so neue Alternativen kennengelernt.

Zu Lehramtsstudium sei gesagt, dass es teilweise schon sinnvoll sein kann. Und zwar aus dem Grund, dass du nach 1-2 Semestern in ein höheres Fachsemester eines anderen Studiengangs wechseln kannst, der nicht mehr bewerbungspflichtig sein könnte. Kenne auch hier ein paar, die das so gemacht haben. Naja, aber trifft nicht immer zu, allgemein würde ich da schon eher sokoe Recht geben und sagen, dass du zu oberem Verfahren übergehen solltest.

Aber was ganz wichtig ist und was du auf jeden Fall jetzt machen solltest: Frage dich, ob du dir sicher bist, dass du das nicht willst, was du im Moment machst. Es ist wohl das schlimmste und schlechteste Gefühl das es gibt, später zu denken "hätte ich das doch durchgezogen". Vor allem nach Prüfungen, die nicht optimal liefen, sollte man nicht gleich aufgeben.

Eventuell solltest du auch dein Gebiet ausweiten, mit sich selbst glücklich zu sein, könnte sich positiv auf deine Beziehung auswirken [[yo]]

Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Erfolg, ist mit Sicherheit keine leichte Entscheidung.
 
:mrgreen: darfst du. Kurzform:

Abi mit 19. 1,7 ohne was dafür gemacht zu haben (btw: das ist ein ganz großes Problem, weil im Studium musst du lernen und ich konnte das nicht.., Schulnoten eh nix wert, bin seitdem nie wieder danach gefragt worden, will nur en bissel angeben)
dann direkt FSJ im Sport gemacht
Mathe+BWL studiert, nach sechs Semestern ohne Abschluss aufgehört (war mir in bestimmten Bereichen zu abgedreht und ich kam mit dem Programmieren kaum zurecht, aber das ein anderes Thema)
dann lange Kopfzerbrochen, stand vor der Wahl Ausbildung oder Lehramt (:mrgreen:, siehe oben), hab dann weiter studiert, Mathe plus Geographie. Läuft alles so nebenbei, mach so zwei, drei Kurse pro Semester
und sonst mach ich eben nebenbei das, was mir Spaß macht und Kohlen einbringt, Nachhilfe und Training, Familienbetrieb, an der Uni mach ich noch ein, zwei Sachen. Und die Kohlen, die dabei rausspringen leg ich wetttechnisch dann an.

Die Semesterzahl wird zwar bald dreistellig, aber ich bin derzeit sehr zufrieden, weil ich mir alles einteilen kann wie ich möchte. Gleichzeitig hast du natürlich die Probleme, Stichwort Altersvorsorge, und Risiken. Mit Knirpsen, die du versorgen musst, wäre ich lieber auf der sicheren Seite mit geregeltem Einkommen. Deshalb zieh das Studium auch durch. Langsam.

eher zweistellig, oder? Ansonsten stelle ich mir das ganz lustig vor, wie Du Opa Halvar Konkurrenz machst und mit Deinem resultierenden Alter diverse nervende Kunden aus dem Laden jagst :mrgreen:
 
Klar ist es frustrierend wenn man in einer Prüfungsphase gleich durch zwei Prüfungen fällt und ich weiß aus eigener Erfahrung dass man solche Misserfolge nach außen hin gerne so verkauft a la " ach das Zeugs interessiert mich halt nicht - da kann ich mich einfach nicht zu motivieren".
Da muss man aber zumindest zu sich selber ehrlich sein.
für mich auch ein ganz wichtiger Punkt, sich zu überlegen, warum sich für mich das Studium jetzt nicht mehr lohnt, wo ich es doch zuversichtlich begonnen habe. Alleine über diese Antwort lässt sich schon ableiten in welche Richtung es gehen könnte, sprich mehr Praxis eher Fachhochschule oder Ausbildung wie Nudel meinte. Da muss ich Zeit investieren und mich selbst hinterfragen.

Sollten die zwei verpatzten Prüfungen tatsächlich der Grund sein, wäre es fast fatal alles hinzuschmeißen. Nahezu alle meine Kollegen, die studieren, sagen, dass die ersten zwei, drei Semester die brutalsten sind. Ich selbst hab mein erstes Modul im dritten Semester abgeschlossen, danach lief aber alles glatt durch, da ich mich da an die Uni, an das Lernen etc. gewohnt hatte. Bei uns wird da auch viel ausgesiebt in der Zeit (von 250 auf 70 in vier Semestern ungefähr). Da benötigt man dann Beißereigenschaften, die dann später belohnt werden.

Also keine Kurzschlussentscheidung treffen, Zeit ist sowieso da. Ganz wichtig ist für mich die Ursachenforschung, daraus lässt sich dann viel ableiten. Habe es schon bei ein paar Leuten mitbekommen, dass sie sich dann von einer Fehlentscheidung in die nächste flüchten und letztlich gar nix haben, weil immer wieder derselbe Aspekt für das Scheitern zu Grunde liegt.


@tradition: ich neige dazu, selbst in sachlich formulierten Texten hin und wieder Sarkasmus, Ironie und leichte Hyperbeln einfließen zu lassen. Zweistellig bin ich schon.:mrgreen:
 
Ein Abbruch sollte natürlich gut überlegt sein. Du könntest für nächstes Semester ein Urlaubssemester beantragen, falls du auf keinen Fall weiterstudieren möchtest, aber noch nicht weißt, wie es weitergehen soll.

Versuche auch rauszufinden, warum du keinen Bock mehr hattest and die Uni zu gehen. Zu langer Anfahrtsweg, keine Kumpels mit denen man gemeinsam den Alltag bestreitet oder einfach nur langweilige Vorlesungen? Und ja in den ersten Semestern ist es oft so, dass die eher langweiligen Grundlagen durchgekaut werden.

Ich habe auch mein erstes Studium relativ blauäugig begonnen und nach 3 Semestern abgebrochen. Habe dann ein Urlaubssemester eingelegt, in dem ich ein Praktikum für ein anderes Studienfach absolviert hab. Bin mittlerweile wieder im vierten Semester, aber kann dir immernoch nicht richtig sagen, ob das Studium jetzt "genau mein Ding" ist.

Ich konnte mir einfach so vieles vorstellen und hab mich dann nach meinem ersten Fehltritt für ein breit gefächertes Studium entschieden, bei dem man sich in viele Richtungen später spezialisieren kann und es gute Aussichten für die Zukunft gibt (Ingenieursstudiengang).

Im Prinzip habe ich meine endgültige Entscheidung sozusagen einfach verschoben, in der Hoffnung, dass ich irgendwas für mich Interessantes finde..
Unter dem Aspekt betrachtet, denke ich sieht es mit WiWi doch ganz okay aus, dass du keinen engen Rahmen hast, der dich zu sehr einschränkt, was spätere Berufe angeht.

Und lass dir bloß nicht einreden, dass du Zeit verschenkst, wenn du abbrichst und dich umorientierst. Bei mir sind auch fast 2 Jahre "drauf gegangen", aber in der Zeit habe ich trotzdem einiges gelernt. Bringt dir zwar nichts für deinen Lebenslauf, aber dafür was für dich selbst.
 
"Hab jetzt ein Jahr studiert, mach ichs fertig, sonst ist es verschwendet." (was aus meiner Sicht Blödsinn ist, gehört für mich zum Reifeprozess/Berufswerdegang dazu; bricht man es dann später ab oder merkt man nach dem Studium, dass es doch Dreck war, hat man dann tatsächlich Zeit verschwendet),
Ich finde das kommt auf den Zeitpunkt an. Wenn das Studium eh nur 6 bis 8 Semester geht und man das Grundstudium (erste Haelfte) hinter sich hat, wird´s besser und interessanter. Dann lohnt sich das Aufgeben auch immer weniger (weil man schon so weit gekommen ist und den schwierigsten Teil hinter sich hat). Selbst wenn einem das keinen Spaß macht, hat man am Ende doch einen Abschluss der vorzegbar ist und von dem man sagen kann: es hat absolut keinen Spaß gemacht, aber ich hab´s durchgezogen. Ich glaube das noetigt einem Arbeitgeber auch Respekt hab und viele Leute arbeiten gar nicht in der Richtung die sie studiert haben, sondern sind Quereinsteiger weil sie zufaellig oder gezielt anderswo gelandet sind.
Ich kenne Leute die das Abi in der 12. und 13. Klasse abgebrochen haben, ihre Lehre im letzten Jahr... usw.
Ist das Schlimmste was man machen kann, finde ich.
 
Wenn du in Wirtschaft gut bist, es dir aktuell aber nicht so viel Spaß machst und du ja wie gesagt Spaß an Sport Intresse hast probiers doch mal mit nem dualen Studium "Sportmangement". Dort steht BWL im Vordergrund, allerdings bezogen auf Sportvereine.
Gibt da zwar nicht wirklich viele die da ein Studium anbieten, interessant hört sich das aber aufjeden Fall mal an. Falls du dann in 10 Jahren beim FCB ganz oben mitmischt bitte ich doch um eine Dauerkarte und Treffen mit den Spielern, danke! :mrgreen:
 
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Mal meine Pfennige zum Thema Lehramt:

Wie schon gesagt wurde: Ist ein Studiengang/Beruf für den man einfach brennen muss. Und das merkt man keinesfalls an der Uni. Kann nur von mir und meiner Uni reden, aber hier haben die einzelnen Fächer, die man studiert, recht wenig mit dem Schulleben zu tun! Da bekommt man einfach das Fachwissen des Faches eingetrichtert. Gut, so soll es ja auch sein, denn dafür gibt es Erziehungs-/Bildungswissenschaften. Da soll man dann den schulrelevanten Kram lernen. Ist aber völliger Humbug, denn dieser hochtheoretisierte Stoff hat mal so gar nix mit dem Schulalltag zu tun.
Wo man dann wirklich merkt, ob der Beruf was für einen ist, ist in den Praktika. Dort bekommt man dann mal den Eindruck wie es wirklich in der Schule zugeht - und zwar auf der anderen Seite von der, die man sowieso schon gesehen hat. Und dann sieht man auch, dass das ein knochenharter Job ist für den man absolut geboren sein muss.
Mir haben die Praktika den Arsch gerettet damals. Hatte brutal keinen Bock auf den EZW/BiWi Mist und habe in den ersten Semestern quasi nur 1 von den 3 Fächern studiert. Als ich dann nach dem 5. Semester mal das Orientierungspraktikum (mit 1. Semestern^^) gemacht habe, ist mir aufgefallen, dass ich das doch eigentlich mal beruflich machen will. Und dann hab ich mir halt gesagt, dass ich mich da jetzt durchbeißen muss und so ist es auch gekommen.
Bin jetzt zwar immer noch nicht der Parade-Student, aber mich störts mittlerweile auch nicht mehr, dass ich halt etwas länger brauche als andere. Dazu kommts ja noch, dass ich immer auch etwas mehr Zeit als andere fürs Wetten brauche. Irgendwoher muss das Geld ja kommen. Gehe mittlerweile auch langsam auf zweistellige Semesteranzahl zu, werde aber auch noch 3-4 Semester brauchen. Wie gesagt, who cares?
 
Hierzu mal eine Frage, die nur bedingt noch etwas mit dem Thema zu tun hat.
Ich bin selbst der Auffassung, dass Regelstudienzeit keine Bedeutung für mich hat. Im Gegenteil, ich will es eigentlich lange auskosten.
Nun studier ich WiWi (Regel 6 Semester). 8 Semester kann man offensichtlich ohne Weiteres beanspruchen, danach ist wohl ein Antrag auf Verlängerung notwendig ? Hat damit schon jemand Erfahrungen ? Also, wie die Erfolgsaussichten bei so einem Antrag stehen, wenn ich noch 1-2 Semester bräuchte.
Grundsätzlich habe ich schon Bock auf das Fach (Buchführung und der Scheiss nicht, aber da muss man halt durch; gibt ja aber auch Interessantes).
Bin halt aber nicht dran interessiert, das alles schnell durchzuziehen.

Also: Kann wer von etwaigen Anträgen auf Verlängerung berichten ?
 
@familyguy

Puh, keinen Plan. Am besten du fragst mal bei deinem Fachschaftsrat an!





Ich melde mich mal wieder zu Wort - hoffentlich das letzte mal.

Habe in den letzten Tagen viel überlegt - was ich möchte, warum und wie. Um den Kopf frei zu bekommen, habe ich viel Sport gemacht, aber das nur nebenbei.

Ich habe mir die Beiträge nochmal durchgelesen, habe vorallem mit Freunden geredet und demnächst noch mit dem Fachschaftsrat meiner Fakultät.

Bin zu dem Schluß gekommen, dass ich weiter mache, aber nicht wie bisher.
Da war es eher so zu versuchen, alles durchzuprügeln was geht.
Ich werde jetzt einfach lockerer ran gehen. Nicht im Sinne von einen Tag einfach mal nicht hingehen, aber mir einfach mehr Zeit lassen.
Klar werde ich mir immer Gedanken machen, was passiert, wenn ich es nicht schaffe - aber das gehört denke ich zum Unileben dazu.
Mit dem Gedanken daran, dass man mit WiWi echt viel danach machen kann und mit dem Vorhaben, näher an die Uni zu ziehen in einem Jahr, muss ich mich einfach durchkämpfen.

Auf jeden Fall ein riesen Dank an alle, die an der Diskussion teilgenommen, mir neue Ansichten gezeigt und mich motiviert haben!
Hat mir wirklich viel geholfen Erfahrungen und Tipps von anderen zu bekommen.

In diesem Sinne, noch einen schönen Tag!
 
Mal meine Pfennige zum Thema Lehramt:

Wie schon gesagt wurde: Ist ein Studiengang/Beruf für den man einfach brennen muss. Und das merkt man keinesfalls an der Uni. Kann nur von mir und meiner Uni reden, aber hier haben die einzelnen Fächer, die man studiert, recht wenig mit dem Schulleben zu tun! Da bekommt man einfach das Fachwissen des Faches eingetrichtert. Gut, so soll es ja auch sein, denn dafür gibt es Erziehungs-/Bildungswissenschaften. Da soll man dann den schulrelevanten Kram lernen. Ist aber völliger Humbug, denn dieser hochtheoretisierte Stoff hat mal so gar nix mit dem Schulalltag zu tun.
Wo man dann wirklich merkt, ob der Beruf was für einen ist, ist in den Praktika. Dort bekommt man dann mal den Eindruck wie es wirklich in der Schule zugeht - und zwar auf der anderen Seite von der, die man sowieso schon gesehen hat. Und dann sieht man auch, dass das ein knochenharter Job ist für den man absolut geboren sein muss.
Mir haben die Praktika den Arsch gerettet damals. Hatte brutal keinen Bock auf den EZW/BiWi Mist und habe in den ersten Semestern quasi nur 1 von den 3 Fächern studiert. Als ich dann nach dem 5. Semester mal das Orientierungspraktikum (mit 1. Semestern^^) gemacht habe, ist mir aufgefallen, dass ich das doch eigentlich mal beruflich machen will. Und dann hab ich mir halt gesagt, dass ich mich da jetzt durchbeißen muss und so ist es auch gekommen.
Bin jetzt zwar immer noch nicht der Parade-Student, aber mich störts mittlerweile auch nicht mehr, dass ich halt etwas länger brauche als andere. Dazu kommts ja noch, dass ich immer auch etwas mehr Zeit als andere fürs Wetten brauche. Irgendwoher muss das Geld ja kommen. Gehe mittlerweile auch langsam auf zweistellige Semesteranzahl zu, werde aber auch noch 3-4 Semester brauchen. Wie gesagt, who cares?
Nur kurzes Einhaken: Beim Lehramt immer auch aufpassen, ob Lehrer gebraucht werden. Werden keine gebraucht, dann hat man schnell den Salat. Stichwort: Schweinezyklus.
 
Vollkommen richtig. Kannst dich mit Englisch/Deutsch drauf einstellen durchaus mal 3 Jahre auf nen Ref Platz zu warten.
Haste irgendwas wie Sport, Musik etc. dann kriegt man normalerweise recht schnell was.
In Bayern bekommt man aber bspw. das Ref (zur Zeit noch) fächerunabhängig garantiert, nur danach eben die Anstellung nicht. In anderen Bu-ländern funzt das wieder anders.
 
Hierzu mal eine Frage, die nur bedingt noch etwas mit dem Thema zu tun hat.
Ich bin selbst der Auffassung, dass Regelstudienzeit keine Bedeutung für mich hat. Im Gegenteil, ich will es eigentlich lange auskosten.
Nun studier ich WiWi (Regel 6 Semester). 8 Semester kann man offensichtlich ohne Weiteres beanspruchen, danach ist wohl ein Antrag auf Verlängerung notwendig ? Hat damit schon jemand Erfahrungen ? Also, wie die Erfolgsaussichten bei so einem Antrag stehen, wenn ich noch 1-2 Semester bräuchte.
Grundsätzlich habe ich schon Bock auf das Fach (Buchführung und der Scheiss nicht, aber da muss man halt durch; gibt ja aber auch Interessantes).
Bin halt aber nicht dran interessiert, das alles schnell durchzuziehen.

Also: Kann wer von etwaigen Anträgen auf Verlängerung berichten ?


Falls du willst, kann ich Dir mal meine Erfahrungen damit erzählen. Studiere selber an einer Uni in BaWü.