Stake Wahl

Ledi

New member
Juni 13, 2007
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187
Mag sein das es sowas schon gibt und es wurde schon oft drüber gesprochen, aber denke öfters das es besser ist eine "Stake Angabe" wegzulassen, ohne wen anzugreifen nur mal Spiele von heute.

Rosenborg Over 3.5 (9/10)
QPR Over 2.5 (9/10)
Khimiki (8/10)
Örebro (8/10)
Rosenborg (7/10)
MC Oran (10/10)


Mal abgesehen davon was nun durch ging und was nicht, finde ich es nach wievor unverantwortlich mit diesen Angaben zu spielen, eine 7/10 ok aber darüber hinaus ist schon sehr hoch gegriffen, wie im anderen Thread bereits disskutiert wird spielt man alles zwischen 8-10/10 doch recht selten, wobei es hier mitlerweile zum Tagesgeschäfft gehört.


Einerseits find ich die Angaben echt gut, so sieht man wie sicher sich der User ist, aber da ja jeder dritte Tip mitlerweile utopische Angabe besitzt macht es doch wenig Sinn, da man ja nimmer die guten Tips von den schlechten unterscheiden kann.
 
Mich würde es mal interessieren, wann man welchen Stake spielt. Ich persönlich gehe da nach prognostiziertem Value, unabhängig von der Quote von
0-5% Value 1/10
bis hin zu
50+% 10/10. Das ist so meine Faustregel.

Wie seht ihr das? Setzt ihr bei kleinen Quoten zwischen 1,3 und 1,5 grundsätzlich mehr? Oder wonach richten sich die Stakeangaben? Sinn machen sie ja nur, wenn sie auch irgendeine mathematische Grundlage haben.
 
Tja erst dieses Beschissene We. und dann heute das !

Im Poker würde man dazu Bad beat sagen !

Alles war offensichtlich wie wenn man Ass oder Könige hat man geht von einem Sieg aus.

Aber im Fall der Spiele heute man kann de Leuts halt nicht in de Kopf gucken man geht nur davon aus jo es ging um viel also fallen auch viele Tore.

Tja falsch gedacht.
Reg mich eig. nur auf das ich nicht abgesichert haben durch under :(

Was einfach immer vergessen wird is das das offensichtliche nicht immer das richtige ist !
 
Zuletzt bearbeitet:
Setzt ihr bei kleinen Quoten zwischen 1,3 und 1,5 grundsätzlich mehr?
Mal davon abgesehen, dass ich Quoten zw. 1.3 und 1.6 nur im Extremfall single spiele, fällt es einem natürlich leichter auf eine "kleinere" Valuequote (sprich unter 2 (kein festgesetzter Wert, sondern rein subjektive Warnehmung)) höhere Stakes zu setzen als auf höhere, da natürlich die Eintrittswarscheinlichkeit auch höher ist. Geht man streng nach der Theorie, sollte man natürlich höhere Stakes spielen, wenn großer Value vorhanden ist, egal welche Quote dann da steht.
Ich selbst präferiere einen Mix aus beiden. Ich habe auch Bauchschmerzen hohe Stakes (also sagen wir mal alles über 6) auf Quoten über 3 zu setzen. Genauso andersrum, Quote von 1.70. Da wird dann eher mal statt 3/10 ein 4/10, damit auch ein bisschen Gewinn dabei rumkommt, auch wenn der Valuegehalt vllt. eher 3/10 empfiehlt.


Oder wonach richten sich die Stakeangaben? Sinn machen sie ja nur, wenn sie auch irgendeine mathematische Grundlage haben.
Jep, Sinn machen sie nur nach bei einer math. Grundlage. Allerdings spielt sich - bei mir zumindest - das mathematische dann im Kopf ab. Sprich ich habe eine Vorstellung von Quote auf Team X. Quoten kommen raus und Quote auf Team X ist höher, dann entscheide ich "wie mir die Quote gefällt" und entscheide relativ aus dem Bauch heraus (natürlich ist das auch mathematisch belegbar dann, allerdings brauche ich dafür keinen Rechner mehr oder berechne noch schnell den Valuegehalt auf zwei Nachkommastellen), da mMn es dann doch unerheblich ist, ob der Value jetzt 2.1 % oder 2.15 % beträgt. Und alles was deutlich mehr variiert, merkt man ja schon direkt an der Differenz zw. erwarteter Quote und eingetretener Quote.
 
Mag sein das es sowas schon gibt und es wurde schon oft drüber gesprochen, aber denke öfters das es besser ist eine "Stake Angabe" wegzulassen, ohne wen anzugreifen nur mal Spiele von heute.

Rosenborg Over 3.5 (9/10)
QPR Over 2.5 (9/10)
Khimiki (8/10)
Örebro (8/10)
Rosenborg (7/10)
MC Oran (10/10)


Mal abgesehen davon was nun durch ging und was nicht, finde ich es nach wievor unverantwortlich mit diesen Angaben zu spielen, eine 7/10 ok aber darüber hinaus ist schon sehr hoch gegriffen, wie im anderen Thread bereits disskutiert wird spielt man alles zwischen 8-10/10 doch recht selten, wobei es hier mitlerweile zum Tagesgeschäfft gehört.


Einerseits find ich die Angaben echt gut, so sieht man wie sicher sich der User ist, aber da ja jeder dritte Tip mitlerweile utopische Angabe besitzt macht es doch wenig Sinn, da man ja nimmer die guten Tips von den schlechten unterscheiden kann.

Es gibt halt einige User, die NUR hoche Stakes eingeben. also min. 7/10 bei 4er QUoten auch mal ne 6/10

Ich greife damit auch keinen an, aber Malaga zb setzt zu 99% nur hohe (Stakes Rosenborg Over 3.5 (9/10) QPR Over 2.5 (9/10), ähnlich auch KH-

Ich glaube da kann man auch gut differenzieren, welcher User wie sicher ist.

Bei mir als Beispiel Khimki...Quote war 1,8 zu Hause[[stupid]] Das entspricht einfach nicht der wirklich Chance. @ kurz vorm spiel war bei 1,5x. Was auch realistisch war. Das sie dann in der 2. Minute den Gegentreffer kriegen, ist natürlich pech.

Ich konnte das Spiel sehen und habe ein Klassenunterschied feststellen können. Khimik mit Powerplay Fußball, der Gegner ohne wirkliche Chance.

Ich war schon pregame 8/10 drauf und habe Live noch under 1,5 TT Gazovik und DC Khimki genommen, war also weit über 10/10

Warum? 1. ich konnte das Spiel Live sehen 2. weil die @ einfach Value pur hatten.

Das Khimik das Spiel in der 90 gedreht haben ist dann natürlich auch Glück.

Bei mir ist das so, Viel Value=hoher Einsatz.

hoffe, dass hat jetzt hier reingepasst :mrgreen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Umsetzung saehe ich jetzt auch als schwierig an, wenn nicht gar unmoeglich.

Bei einem Tipp zB over/under wo die Argumentationausschliesslich auf stats aufbaut koennte man den Einsatz am ehesten nachvollziehen. Aber reine, wirklich saubere (im Sinne von wenig angreifbar) solcher Statspicks gibt es hier eher selten.
Bei vielen spielt Bauchgefuehl mit hinein, kennst du ja selber. Das laesst sich dann schwer skalieren. Mal davon abgesehen dass ich mir nicht unbedingt zutrauen wuerde eine solide Einschaetzung zu jedweder Liga in jedweder Sportart zu tun um damit jemanden zu belehren.

Das zu loesen ist schwierig, deshalb setze ich mehr auf die Intelligenz der Masse. So wie im Basketballordner oefter mal Kritik ausgetauscht wird an Analyseinhalten, Einsaetzen und Argumentationsmethoden.
"Toptipps @ 10/10","von 10 euro auf 10.000 immer allin","xy MUSS einfach gewinnen" usw. sind jetzt auch nicht gerade meine Lieblingsanalysten. Beste Hilfe ist immer noch gesunder Menschenverstand. :mrgreen:

Aber falls jemandem eine sinnvolle Alternative einfaellt, wuerde mich das schon interessieren. [[cheers]]
 
Wahrlich ein sehr schwieriges Thema, mit den Stakeangaben. Ich bezweifle auch sehr stark, dass sich hier mehr als 10% strikt an dieses Bankrollmanagement, gestützt auf den Stakeangaben hält!
Wer das eisern macht, dem zolle ich großen Respekt.
Ich glaube auch, dass viele diese Stakeangaben dazu nützen, die prozentuelle Wahrscheinlichkeit, mit der sie glauben, das ihr Tipp eintrifft auszudrücken.

Fazit: Um den Stakeangaben hundertprozentig Glauben schenken zu können, müssten wir quasi alle mit dem selben Bankrollmanagement spielen, wa ja Utopie ist! [[nixweiss]]
 
Seit gestern hab ich auch gelernt das man nun mal keinen Tipp mehr auch wenn alle 10/10 spielen würden
eine sichere Sache ist. Da kann man es noch so schön in Worte fassen wie es ja meist ist: " Die müssen Gewinnen ....."

Ich tippen auch weiterhin nach aber und das ist der springende Punkt man muss einfach auch mit dem Gegenteil absichern.

Am Ende is das Geschrei sonst immer groß wenn trotzt Analyse und Ausfällen das gedachte Ergebnis nicht eintrifft.

Mehr ist es ja eig. nicht.
 
Ich finde es gut, dass du Thema hier nochmal gesondert ansprichst, Ledi.

Grundsätzlich halte ich das wie Energienudel. Sprich: jeder muss selber so viel Verstand/Fingerspitzengefühl/Erfahrung haben, nicht jede Quote auch so hoch anzuspielen wie vom Poster vorgeschlagen.

Dass man gewisse Spiele auch selbst "über" 10/10 anspielt, ist wohl jedem schon passiert. Sei es, weil man das Spiel dann nochmal in einer Kombi hatte oder zusätzlich eine Livewette am Laufen, oder ganz einfach pre-game sich dermaßen sicher war.
Nur mit Angaben wie 15/10 verwirrt man doch nur die Leute. Ich sehe das Ganze immer noch so als eine Art Maßstab an, wie sicher sich die Leute bei dem Pick sind. Spiegelt sich meist eh in der Analyse wieder.

Aber grundsätzlich sollte ein großer Einsatz von 8-10/10 nicht an der Tagesordnung sein.
Irgendwie auch unlogisch - denn ist der User sich bei jedem dieser Tipps so dermaßen sicher, glaubt er wirklich, dass so viel Value dahinter steckt?

Denn eines scheinen viele immer noch zu unterschätzen: es gibt einen gewissen Bereich, den kann man nicht "berechnen" oder vorhersehen. Das sind Sachen wie: Tagesverfassung, wie siehts tatsächlich in den Köpfen der Spieler aus, wie ist das Klima im Verein, gibt's finanzielle Probleme oder Verständigungsprobleme innerhalb der Mannschaft (um es mal grob im Fußball darzustellen).

Das sind Faktoren, die zusammengerechnet für mich immer Minimum 5-10% darstellen.


Und wenn ich mir bei einer Wette "nur 95%" sicher sein kann, dass sie durchgeht, dann rechtfertigt das einfach niemals regelmäßige Einsätze im Bereich 8-10/10 oder noch höher.
Da kann man noch so viele "Insiderinfos" von einem bekannten Sportler haben, sich noch so lange mit einer Liga beschäftigen.. und doch ist am Ende wohl jeder von uns schon in so einer Situation kalt erwischt worden.

Denn auch mit niedrigerem (vorgeschlagenem) Einsatz lässt sich ein schöner ROI und dazugehöriger Gewinn erzielen. Bin selbst dafür nicht das beste Beispiel - ich verweise an der Stelle aber an renommierte Leute wie Halvar oder Bendix. Die schaffen es auch mit Durchschnittseinsätzen um 4/10 gute Gewinne zu erzielen.
 
Mir kommt meist vor, dass jene user die ständig 10/10 und dergleichen raushauen entweder niedrige einsätze haben oder einfach eine zutiefe stakewahl betreiben und somit sich immer denken das ist zu wenig einsatz im verhältnis zu dem was ich als bankroll habe. Fast jeder hat den fehler schon gemacht und ich will mich da überhaupt nicht ausnehmen. Mannschaft X gegen Y und man ist so überzeugt, dass es heute klappen wird mit dem heimsieg... man setzt das volle programm.

Ich glaube auch dass Leute wie KH oder Malaga und co. das ganze auch einfach anders betreiben vom bankrollmanagement und den getätigten einsätzen her als etwa Flo, Halvar und konsorten.
 
Und wenn ich mir bei einer Wette "nur 95%" sicher sein kann, dass sie durchgeht, dann rechtfertigt das einfach niemals regelmäßige Einsätze im Bereich 8-10/10 oder noch höher.
Da kann man noch so viele "Insiderinfos" von einem bekannten Sportler haben, sich noch so lange mit einer Liga beschäftigen.. und doch ist am Ende wohl jeder von uns schon in so einer Situation kalt erwischt worden.
Also was denn jetzt? 95% sicher, dass die Wette durchgeht oder dass ich mit meiner Einschätzung richtig liege? Mir sicher sein, dass da ein hoher Value hintersteckt, hat ja erstmal nix damit, mit welcher Sicherheit diese eine Wette durchgeht. Hab manchmal das Gefühl, als wenn das für einige das gleiche ist.
 
Also was denn jetzt? 95% sicher, dass die Wette durchgeht oder dass ich mit meiner Einschätzung richtig liege? Mir sicher sein, dass da ein hoher Value hintersteckt, hat ja erstmal nix damit, mit welcher Sicherheit diese eine Wette durchgeht. Hab manchmal das Gefühl, als wenn das für einige das gleiche ist.

Hmm, also für mich ist aber

Wette durch = Wahrscheinlichkeitseinschätzung eingetroffen

Muss nicht unbedingt heißen, dass der Spielverlauf jetzt absolut für den Pick gesprochen hat.

Value kann immer dahinterstecken, das habe ich ja auch nirgends erwähnt. Eine gute Wette muss für mich sowieso Value haben + den richtig gewählten Einsatz.

Ich sehe halt so: eine 10/10 ist für mich nicht 100% value, sondern da bin ich mir ziemlich sicher, dass das Ding auch durchgeht.
Ich glaub auch nicht, dass jeder, der eine @5,00 für super-value hält, da mit "Höchsteinsatz" 10/10 draufgeht. Wahrscheinlichkeit is ja vll doch nur 50%, dass der Pick kommt, da will man ja nicht locker flockig 10 EH riskieren?!

Darum sehe ich Stake-Angaben immer eher als "wie sicher ist sich der Schreiber bei seinem Pick" und nicht als "wie viel Value hat die Quote", denn wie viel Value dahintersteckt kann man als Außenstehender gar nicht so erfassen, außerdem meist eh sehr subjektive Einschätzung.
 
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Also wenn einer kommt und mir fuer 10% Eintrittswahrscheinlichkeit eine @100 anbietet wuerde ich mehr setzen als eine @2 die zu 55% kommt. [[nixweiss]]

Kaeme einer daher und gibt mir ne Mio fuer 1% kann derjenige auch gerne ein paar Tausender von mir haben. [[grin]]

Klar, ab einer gewissen Summe kommen auch vermehrt Sicherheitsaspekte ins Spiel die zu Lasten von Gewinnchance gehen. Da zumindest ich nicht sicher bin ewig oft wiedergeboren zu werden um die Varianz auszugleichen, muss das ja auch einfach sein.

edit: da es fuer jedeweden Ausgang eine Wahrscheinlichkeit gibt, also auch fuer 1000 Wetten die nacheinander verloren gehen, wird ein Restrisiko wohl bleiben. Aber alles andere ist nur eine Frage der rechnerischen Anpassung.
 
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Hmm, also für mich ist aber

Wette durch = Wahrscheinlichkeitseinschätzung richtig
Wie jetzt??? Du sagst 95% für Mannschaft A, ich sag 20% für Mannschaft A. Wir beide setzen auf Mannschaft A und gewinnen. Wer hatte denn jetzt Recht? [[nixweiss]]

Beim Münzwurf ist die Wahrscheinlichkeit auch nicht mehr 50%, sondern neuerdings 100%? [[nixweiss]]
 
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Darum sehe ich Stake-Angaben immer eher als "wie sicher ist sich der Schreiber bei seinem Pick" und nicht als "wie viel Value hat die Quote"
und da ist der springende Punkt....

dementsprechend sagst du auch, dass eine @ 100 hier niemals mit 10/10 angespielt werden darf, weil die Eintrittswahrscheinlichkeit trotz massig Value immernoch zu klein ist?
Ich glaube das sehen halt nicht alle so. Dann stellt sich mir die Frage wie viel Eintrittswarscheinlichkeit eine 10/10 angespielte 1.9x haben soll im Gegensatz zu einer mit 5/10 angespielten. Ist ja dann auch alles subjektiv.

Ich halte es so (und werde es auch weiterhin so), dass der von mir gesichtete Value in der Stakeangabe wiedergespiegelt wird (und dementsprechend auch mal eine @ 4 mit 10/10 angespielt werden KANN). Alles andere macht für mich keinen Sinn.
Mal ein kleines Bsp.:

User X sieht einen kleinen Value bei Team X. Team X steht @ 1.30 (= laut Bookie ~ 77 % Eintrittswahrscheinlichkeit). User X würde die Eintrittswahrscheinlichkeit für Team X bei 80 % beziffern (kleiner Value - fiktive Zahlen natürlich). 80 % Eintrittswahrscheinlichkeit ist für User X schon verdammt viel und er postet deshalb die Wette mit 10/10.
User Y sieht Posting von User X mit 10/10 angespielter 1.30 und denkt sich "da muss ja massig Value drin sein". Da bei einer 1.30 doch nicht so viel Spielraum ist, denkt sich User Y "na bei so einer Stakeangabe sollte die tatsächliche Quote ja vllt. bei 1.15 liegen" (1.15 = ~87 %).

Jetzt haben wir zwei User, die deshalb völligst aneinander vorbeireden. Im allerschlimmsten Fall hat User X die Wette vllt. mit 3/10 angespielt, weil Value ist ja nicht allzugroß laut ihm. User Y spielt ob der Stakeangabe das ganze mit 10/10 nach und steht nachher doof da, wenn dann doch die 20 % des Gegenereignisses eintreten.


Ich hoffe es ist etwas klar geworden, was ich damit sagen will. Conf. und Value sind zwei paar Schuhe, die beide in diesen xx/10 Zahlen ausgedrückt werden können. Ich vermute die Mehrheit gibt mit den Zahlen ihre subjektive Meinung des Valuegehaltes an und damit sollte man es auch hier belassen, sonst kommt man noch durcheinander.


P.s.: Ich denke nicht, dass ein Malaga mit seiner Stakeangabe 9/10 bei einer 4er Quote die Eintrittswahrscheinlichkeit meint [[yo]][[yo]]
 
Wie jetzt??? Du sagst 95% für Mannschaft A, ich sag 20% für Mannschaft A. Wir beide setzen auf Mannschaft A und gewinnen. Wer hatte denn jetzt Recht? [[nixweiss]]

Beim Münzwurf ist die Wahrscheinlichkeit auch nicht mehr 50%, sondern neuerdings 100%? [[nixweiss]]

Denk mal scharf nach, was du da geschrieben hast :mrgreen:

Du musste das schon auf Wetten + die dazugehörigen Quoten ummünzen.
Wenn ich eine @1,50 sehe (66,6%), und mir total sicher bin, in 95% aller Fälle zu gewinnen, spiele ich die auch größer an. Du sagst für dasselbe Ereignis nur 20% voraus - dann wärst du ja ein Idiot, wenn du auch auf den @1,50-Favo tippen würdest?!

Wir reden da ja nicht von Münzwurf oder sonstigen Spielereien [[yo]]

User X sieht einen kleinen Value bei Team X. Team X steht @ 1.30 (= laut Bookie ~ 77 % Eintrittswahrscheinlichkeit). User X würde die Eintrittswahrscheinlichkeit für Team X bei 80 % beziffern (kleiner Value - fiktive Zahlen natürlich). 80 % Eintrittswahrscheinlichkeit ist für User X schon verdammt viel und er postet deshalb die Wette mit 10/10.
User Y sieht Posting von User X mit 10/10 angespielter 1.30 und denkt sich "da muss ja massig Value drin sein". Da bei einer 1.30 doch nicht so viel Spielraum ist, denkt sich User Y "na bei so einer Stakeangabe sollte die tatsächliche Quote ja vllt. bei 1.15 liegen" (1.15 = ~87 %).

Jetzt haben wir zwei User, die deshalb völligst aneinander vorbeireden. Im allerschlimmsten Fall hat User X die Wette vllt. mit 3/10 angespielt, weil Value ist ja nicht allzugroß laut ihm. User Y spielt ob der Stakeangabe das ganze mit 10/10 nach und steht nachher doof da, wenn dann doch die 20 % des Gegenereignisses eintreten.


Du magst schon recht haben, und wie du vll erkennen kannst, bin ich selbst keiner, der gerne 1,20-1,40 mit Maximaleinsatz spielt. Aber auch bei höheren Value-Quoten kann ich trotzdem nicht immer alles nach "value" spielen.
Wie desperados oben schon richtig geschrieben hat: mit einem dermaßen aggressiven Moneymanagement kann man entweder das große Geld machen oder vorher schon "broke" gehen.

P.s.: Ich denke nicht, dass ein Malaga mit seiner Stakeangabe 9/10 bei einer 4er Quote die Eintrittswahrscheinlichkeit meint [[yo]][[yo]]

Ja, na gut, damit hast du wohl Recht.

Aber wie gesagt, sehr subjektiv, ich denke da hält es jeder ein bisschen anders mit der Stakewahl.
Malaga spielt nach value, nicht nach "wie sicher ist das Ereignis".

Für mich schwingen da aber definitiv beide Faktoren bei der Auswahl einer richtigen Stakeangabe mit.
Wenn ich z.B. den Außenseiter mit einer @17 versuche, und seine Chancen nicht bei 5% sondern eher bei 10-15% sehe, dann leg ich da halt maximal 1-2 EH drauf, weils ja trotzdem noch oft genug daneben gehen kann.
Value ist da genug vorhanden, nur wer was mit wieviel anspielt, das muss eh jeder letztendlich selbst entscheiden [[yo]]
 
Wette durch = Wahrscheinlichkeitseinschätzung richtig
Das kann so aber nicht sein... Wenn ich die Wahrscheinlichkeit auf 10 % schätze und die Wette geht nicht durch: War die Einschätzung jetzt falsch?

Ob deine Wahrscheinlichkeitseinschätzungen richtig waren, merkst du leider erst am Jahresende, wenn du Gesamtabrechnung machst und Auszahlungen > Einsätze waren.
 
Das kann so aber nicht sein... Wenn ich die Wahrscheinlichkeit auf 10 % schätze und die Wette geht nicht durch: War die Einschätzung jetzt falsch?

Ob deine Wahrscheinlichkeitseinschätzungen richtig waren, merkst du leider erst am Jahresende, wenn du Gesamtabrechnung machst und Auszahlungen > Einsätze waren.

Mhm auch richtig, sorry, habs korrigiert.

Besser formuliert wäre es, zu sagen, die Einschätzung ist eingetroffen.

Letztendlich sagt wirklich nur der Wetterfolg aus, ob man auf lange Zeit fähig ist, auch richtig einzuschätzen und nicht nur zufällig eine tolle Quote zu treffen.

/edit:
Um alle Unklarheiten zu beseitigen.. ;)
Natürlich sehe ich auch so: wenn eine Quote enorm viel Value hat, kann man natürlich auch als Poster einen hohen Einsatz von 8-10/10 vorschlagen. Selbst wenn es sich dabei um eine 3,xx aufwärts handelt.
Nur wenn nun nahezu alle vorgeschlagenen Picks eines Users einen derart hohen Einsatz aufweisen, sind die vorgeschlagenen Wetten schon einigermaßen kritisch zu betrachten.

Im Endeffekt tun mir halt die Leute leid, die selber nur nachtippen und dann nicht mehr differenzieren können, wann eine 10/10 wirklich eine TOP VALUE BET/TOPTIPP etc. ist und wann nur zu hoch gegriffener Einsatz eines euphorischen Wetters..
 
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bei den meisten hab ich das gefühl, 10/10 wird dann gespielt, wenn man glaubt, ein ereignis tritt ein, aber die quote so gering ist, dass einem eine 6/10 bet "zu wenig ertrag" einbringt.

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analysen sollte man eh lediglich als grundlage einer eigenen analyse betrachten, bzw. als ansporn selbstständig ein spiel genauer unter die lupe zu nehmen.

die stake-wahl des analysten sollten generell ausser acht gelassen werden, da jeder eine andere vorstellung davon hat, wann eine wette mit 1,2 oder 3 von 10 angespielt werden sollte.

die stakewahl ist letztendlich der knackpunkt des wettens, und der letztendlich ausschlagebende faktor des ROI - mehr noch als die analyse und das sammeln von informationen an sich.

dieses wichtige kriterium kann man unmöglich von einem anderen abhängig machen, ohne genaue übersicht seines generellen wett- und stakewahlverhaltens zu haben.

beispielsweise im blogabet ist die angabe der stakes hilfreich, da ich dort die möglichkeit habe, mir durch blättern im jeweiligen blog eine übersicht zu verschaffen, wie ein better seine stakes wählt.

bei einzelnen analysen im forum ist die stakewahl zu oft (fläschlicherweise) eine angabe der "sicherheit".

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10/10 ist für mich, wenn eine manschaft in münchen in der bundesliga antritt, die dort seit 20 jahren nicht mehr gewonnen hat, gegen ende der saison eh immer einbricht, die bayern grad den trainer gewechselt haben und man diese manschaft @3,4 layen "darf"... sprich, wenn eine quote einige tage vor einem spiel beginnt wegzubrechen, aufgrund fadenscheiniger anhaltspunkte bzw. einer allgemeinen von bild.de inzensierten bayern-krise, bei der am ende durch die quoten wahrscheinlichkeiten wiedergegeben werden, die in keinster weise der realität entsprechen.
 
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