Sportwetten Entwicklung Österreich

pünktlich im Mai, vor der WM, kommen die üblichen Artikel zum Thema Sportwetten und Glücksspiel.
ein besonderer Kommentar: Sportwetten sind Glücksspiel – und so sollte man sie auch rechtlich einstufen - Jakob Pflügl - derStandard.at › Diskurs

derstandard hat mit Qualitätsjournalismus auch nicht mehr viel zu tun. Kaum Recherche zu diesem Thema, stattdessen eine Behauptung in den Raum stellen die irgendwo, oft von der Partei der man vertraut, aufgeschnappt wurde.

Vielleicht schick ich dem Autor Wettkontoauszüge....
 
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ok, wenn Wetten dann als Glücksspiel statt Geschicklichkeitsspiel eingestuft werden, müsste dann nicht eigentlich auch wieder diese komische 5%-Wettsteuer wegfallen?
Bei Roulette, Online-Poker etc. gibt es ja diese schließlich auch nicht..

um die Fakten richtig einzuordnen:
A) es ist keine Steuer sondern eine Gebühr. Es heißt daher Wettgebühr.
Die Wettgebühr ist eine rechtsgeschäftsgebühr für den Vertrag, die Wette. Diese Gebühr ist an den Bund bzw. das Finanzamt abzuführen.

B) Sportwetten ist kein Glücksspiel, daher unterliegt es der Landeskompetenz und wird von den jeweiligen Bundesländern geregelt.
Es gibt in Österreich dazu gefestigte Judikatur, die fachlich gut begründet warum es kein Glücksspiel ist.

C) Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie der Bund Sportwetten unter seine Kompetenz bekommt.
- es gibt eine Verschiebung der Kompetenz, ohne das es Glücksspiel wird
- es wird zukünftig wie Poker als Glücksspiel vom Bund gesehen und wandert daher zum Bund.
(vielleicht fehlt noch eine Variante..)

In allen Fällen bleibt es dann aber eine Wette, wie Sie geregelt wird oder unter welches Gesetz diese fällt ist dann aber eher egal.
Es wird trotzdem die 5% Gebühr verrechnet werden und das Finanzministerium wird auf keinen Fall weniger Geld wollen.
 
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